Blog Hannes Treichl RSS
Kontakt Hannes Treichl

Guerilla Marketing für Veranstaltungen

26. Juli 2010 | 1 Kommentar | Mitreden!

Im Blog der Österreich Werbung habe ich zwei Beispiele gelungener Guerilla Marketing Aktionen gefunden. Viel Vergnügen beim Ansehen und dem Erfinden eigener Aktionen!

Die erste Aktion stammt von der Opera Company of Philadelphia. Auf dem viel frequentierten Reading Terminal Market in Philadelphia begeistern 30 Mitglieder des Ensembles die Besucher des Marktes.

Noch “einfacher” eine Kampagne der Österreich Werbung selbst. In einer Pariser Metro Station dirigiert ein unbekannter Dirigent die Musiker auf einem Großflächenplakat. Da Capo!

| More

Sex im Marketing: Strip Club auf 4 Rädern

30. Juni 2010 | 1 Kommentar | Mitreden!

Stell dir vor, du betreibst eine Stip Club. Und das in einer Stadt, in der ein Club neben dem nächsten steht: In der “Stadt der Sünde” – Las Vegas. Wie schaffst du es, mehr Aufmerksamkeit als alle anderen zu erzeugen, und Gäste zu deinem Lokal zu lotsen?

Diese Frage hat sich auch Larry Beard, Marketing Direktor von Déjà Vu Showgirls gestellt und dazu diese Kampagne ausgearbeitet.

Das Werbemobil ist ein Strip Lokal auf 4 Rädern. Zwischen 22h und 2h morgens fuhr es Ende letzten Jahres quer durch Las Vegas und bescherte dem Strip Club laut Aussagen des Marketing Direktors viele neue Besucher.

“Es passierte, dass Stretch Limos mit reichen Insassen den Strip Truck nachfuhren, um sich von ihm direkt zu unserem Club leiten zu lassen.” (Interview siehe Video unten)

Klar, dass im schizophrenen Amerika heiß über die Kampagne diskutiert wurde. Tagszeitungen, CNN und andere Nachrichtensender berichteten und auch in Talk Show gab es hitzige Diskussionen.
Das Marketing-Ziel war erreicht.

Lange fuhr das Strip Mobil allerdings nicht durch Las Vegas und aus Beards Plänen, mindestens ein Dutzend US Bundesstaaten mit den “sexy Aquarium Girls” zu beglücken wurde nichts.

Grund waren aber weder Frauenrechtsorganisationen noch Jugendschutzgesetze. Erstens tanzten die Damen nicht nackt sondern in Bikinis, und zweitens ist Jugendlichen unter 18 Jahren der Ausgang nach 22h ohnehin nicht erlaubt. Erst ab dieser Zeit startete das Strip Mobil.

Grund warum die mobile Werbekampagne ein jähes Ende fand, waren Sicherheitsbedenken wegen der nicht angeschnallten Pole Tänzerinnen. Allerdings das nur in Las Vegas. In Tampa (Flordia) gab es vor wenigen Wochen den nächsten Versuch, die Gogo-Girls des Clubs über die Rotlichtmeile rollen zu lassen.

Hier scheiterte die Kampagne an etwas ganz anderem – angeblich einem Zulassungsproblem des Trucks. Seitdem parkt er friedlich aber nicht unbeachtet vor der lokalen Filiale von Deja Vu Showgirls. Mundpropaganda gab es dennoch wieder jede Menge.


Interview mit Deja Vu Showgirls Marketing Chef Larry Beard

Fotos: Las Vegas Sun

| More

Jährlich grüßt das Murmeltier

28. Juni 2010 | Noch keine Kommentare | Mitreden!

Vor wenigen Tagen war es wieder einmal soweit: Diego Goldberg und seine Familie traten zum jährlichen Fotoshooting an – und das schon zum 33ten mal.

Jedes Jahr am 17. Juni, egal ob an diesem Tag Schularbeiten stattfanden oder die Welt untergeht, portraitiert der argentinische Fotograf seine Familie. Das Ergebnis: Eine wundervolle Fotokollektion aus 33 Jahren Goldbergs.

Lust zum Nachmachen?
Dann beginn heute damit, denn morgen hast du diese Idee schon wieder vergessen.

So ist das übrigens bei sehr vielen Dingen die wir uns jeden Tag so vornehmen – und das nicht nur bei Familienfotos…

» zur Webseite der Goldbergs

| More

Eine Geschichte die das Leben schrieb

26. Juni 2010 | Noch keine Kommentare | Mitreden!

Ich habe diese Woche (wieder einmal) ONCE gesehen. Einen (Musik-)Film der in nur 17 Tagen mit Sony Handkameras gedreht wurde – in den Wohnungen der Crewmitglieder.

Ein minimales Budget von 130.000 Euro), Laienschauspieler die im Film keine Namen haben, nur 2 landesweite Kopien zum US-Kinostart, die Filmmusik wurde vom Hauptdarsteller komponiert, etc.

Es sind vor allem 3 Dinge die diesen Film erfoglreich gemacht haben. 3 Dinge die uns jeden Tag auch in unserem Beruf begegnen, ungeachtet dessen ob wir sie bewusst einsetzen oder sie uns unbewusst beeinflussen.

1. Entscheidungen anhand eines klaren Fokus treffen

Bei der Wahl des männlichen Hauptdarstellers stand Regisseur John Carney vor einer schweren Wahl: Einen sehr guten Schauspieler zu verpflichten der durchschnittlich singen konnte, oder einen sehr guten Sänger der jedoch nur ein (unter-)durchschnittlicher Schauspieler war. Da der Fokus der Handlung auf der Musik lag, entschied er sich für den Musiker Glen Hansard, der die meisten Songs des Films selbst geschrieben hatte.

Die richtige Entscheidung, denn der einfachere Weg des sehr guten Schauspielers hätte vielleicht nie zum nächsten Pluspunkt geführt:

2. Leidenschaft, Kreativität, Ausdauer

Was man nicht liebt, kann man nicht machen. Da ging mir ein Licht auf, und ich sah recht gut ein, dass ich die Arbeit bisher als ein Geschäft behandelt hatte … (Goethe)

Wer in 17 Tagen und einem winzigen Budget ein Filmprojekt abdrehen will, ist auf den leidenschaftlichen Einsatz und kreative Ideen eines funktionierenden Teams angewiesen.

Nichts kann diese Leidenschaft besser unterstreichen, als die Performance der beiden Hauptdarsteller in dieser Filmszene (bei der so wie bei allen anderen kein Playback zum Einsatz kam).

Once war von allen europäischen Filmfestival-(Experten!-)Jurys abgelehnt. Das Publikum mochte den Film und so gewann Once auf dem Sundance Film Festival 2007 überraschend den Publikumspreis und heimste in weiterer Folge noch einige Preise ein – inklusive einem Oscar in der Kategorie Bester Song.

Steven Spielberg soll lt. USA Today gesagt haben: „Dieser kleine Film hat mir genügend Inspiration geschenkt, um damit durchs ganze Jahr zu kommen.“

3. Eine Geschichte rund um die Geschichte: Storytelling

Die vielen Geschichten rund um den (auch finanziell) sehr erfolgreichen Film sind beinahe so schön und authentisch wie der Film selbst. Und die Geschichten scheinen kein Ende zu nehmen:

Die beiden Hauptdarsteller, Markéta Irglová (Musikerin aus Tschechien) und der 18 Jahre ältere irische Sänger und Gitarrist Glen Hansard, entdeckten während der Dreharbeiten ihre Liebe zueinander. Seitdem ziehen sie als Duo und privates Paar unter dem Namen “The Swell Season” durch die Welt.

Auch Bob Dylan war so begeistert von den musikalischen Fähigkeiten des Filmpaares, dass er sie 2007 als Vorgruppe auf seiner Welt-Tournee buchte.

Viel Vergnügen bei diesem musikalischen Leckerbissen!

ONCE in der Internet Movie Database – IMDb »

| More

SVA & Ärztekammer besiegeln den Anfang vom Ende des Sozialsystems

1. Juni 2010 | 18 Kommentare | Mitreden!

Ich habe seit Bestehen dieses Blogs darauf verzichtet, hier über nicht Marketing-relevante Themen zu schreiben, geschweige denn einen offenen Brief zu veröffentlichen. Heute kann ich aber gar nicht anders…

“Vertragsloser Zustand”

So nennt sich, was derzeit durch Medien, Blogs, Facebook und Twitter wandert. Das ganze ist ein Spiel. Ein Machtspiel auf dem Rücken von durch gesetzliche Regelungen geknebelten Versicherten. Die Akteure:

Die SVA (Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft), Ärztekammer und 400.000 Spielbälle. Diese Spielbälle sind Unternehmer bzw. Selbständige, die durch eine gesetzliche Regelung zu einer Zwangsmitgliedschaft bei der SVA verdonnert sind. Heute zumindest. Vielleicht nach diesem “Probeprojekt” von Ärztekammer und SVA jede/r Versicherte?! Wer weiß das schon…

Worum es im Spiel zwischen WKO- und SVA- Beamten und den Vertretern der Götter in Weiß geht

Die Ärztekammer verrechnet heute für jeden Arztbesuch eines bei der SVA Versicherten mindestens 50% höhere Honorare als beispielsweise für Arztbesuche von Versicherten bei diversen Gebietskrankenkassen. Ein nettes Geschäft für den einen oder anderen Arzt. Das hat (so sagt man) historische Bedeutung die mehrere Jahrzehnte zurück reicht. Was genau bei Selbständigen 50% mehr kosten soll ist ohnehin ein anderes ungeklärtes Rätsel – oder wollen wir es gar Ungleichbehandlung nennen? Bei den letzten Verhandlungen kamen SVA und Ärzteschaft zu folgendem Verhandlungsendstand:

Die Tarife wären demnach im Durchschnitt um ein Prozent gestiegen, für alle medizinischen Leistungen sogar um vier Prozent. Dafür hätte man bei den technischen Leistungen eine Kürzung von 22Prozent vorgenommen. Der SVA-Vorstand wollte allerdings zusätzlich einen Finanzpfad festlegen, wonach die Tarife der SVA sukzessive an jene der GKK angeglichen werden.

Das brachte die Ärzte derart auf die Palme, dass sie den laufenden Vertrag kündigten. (Quelle: Die Presse)

“Vertragsloser Zustand” – Die Konsequenzen

Gehe ich heute zum Arzt, so muss ich die Arztrechnung vor Ort bezahlen, die Abrechnung bei der SVA einreichen und werde Monate später ca. 60-80% des Arzthonorars zurückerstattet bekommen. Andere sagen es wird noch weniger sein, denn die Ärztekammer hat Ärzten empfohlen die Honorare um 20% anzuheben.

Die SVA appeliert nun an alle Ärzte, weiterhin über die E-Card abzurechnen. Einige Ärzte machen das. Andere trauen sich nicht. So wie das z.B. Stefan H. Mey in seinem “Offenen Brief an die Ärzteschaft” beschreibt:

Ich habe soeben mit meiner Hausärztin telefoniert, zu der ich seit über zehn Jahren ein sehr gutes, fast schon persönliches Verhältnis habe. Sie sagte mir, dass sie von Euch mit Drohbriefen bombardiert wird, dass rechtliche Schritte drohen, falls sie individuell mit der SVA abrechnen sollte. Wie viel Freiheit genießen Eure Mitglieder eigentlich wirklich? Ist das noch Demokratie?

Wer Stefans Worten nicht glaubt, der überfliege hier ein offizielles, m.E. skandalöses Schreiben der Wiener Ärztekammer an ihre Mitglieder. Auszug:

Weisen Sie Ihre Mitarbeiterinnen an, keine E-Card, auch nicht zur Überpfüfung des Versicherungsstatus, zu stecken, da jedes Stecken vom Hauptverband registriert und gegen die Ärzteschaft verwendet wird.


(Danke, an Max Kossatz & Michael Horak via Twitter)

In einem Live-Chat auf derStandard.at begründet der Vizepräsident der Wiener Ärztekammer, Johannes Steinhart (der Name scheint Programm zu sein), die Drohungen gegen ANDERS|handelnde Ärzte so:

Warum soll es rechtswidrig sein, wenn ein Arzt mit der SVA einen Einzelvertrag abschließt? An sich funktioniert so unsere gesamte Wirtschaft. Und die Drohungen der Ärztekammer (Disziplinarverfahren, Klage wegen unlauteren Wettbewerbes) ihren eigenen Mitgliedern gegenüber finde ich skandalös.

Antwort Johannes Steinhart
Es geht hier darum geschlossen gegen die Zerstörung des österreichischen Gesundheitssystems aufzutreten und uns dabei jene 95% zu schützen, die diesen Weg im Sinne der Patienten mitgehen.

Hintergrund zu meinem offenen Brief: Der Fisch beginnt beim Kopf zu stinken!

Mir geht es hier persönlich nicht primär um meine persönlichen Arzt-Honorare, sondern vielmehr um ein in sich total krankes System das bei weitem größere Kreise als gegenstänlichen SVA Skandal mit sich zieht. Bleiben wir aber vorerst bei diesem Thema.

Da der Fisch bekannterweise beim Kopf zu stinken anfängt, ergeht mein Offener Brief nicht an Exekutionsbeamte ohne jeglichen Einfluss, sondern an meine obersten “Vertreter” bei SVA und Wirtschaftskammer (die übrigens lt. Report (ORF, 1.6.2010) nicht bei der SVA versichert und darüber “recht glücklich” sind).

Offener Brief an Christoph Leitl, Wirschaftskammer- & SVA Chef, Mag. Stefan Vlasich, MMag. Dr. Martin Rieder, Chef SVA Tirol

Sehr geehrter Herr Dr. Leitl,
Sehr geehrter Mag. Vlasich,
Sehr geehrter Herr MMag. Dr. Martin Rieder!

Ich bin (Zwangs-)Mitglied bei der SVA und der WKO – eine Wahlmöglichkeit habe ich bekannterweise bei keiner der beiden Institutionen und bezahle seit Jahren meine Pflichtbeiträge.

Änderung der Vertragsbedingungen ist Vertragsbruch!

Ich bin kein Anwalt. Dass eine Änderung von Vertragsbedingungen einem Vertragspartner allerdings mitgeteilt werden muss, und dass laut Rechtssprechung bei gravierenden Änderungen der Vertragsbedingungen Stillschweigen nicht als Zustimmung gilt, ist selbst mir bekannt. Somit haben Sie unseren “Vertrag” eindeutig gebrochen.

In einem Interview mit “Die Presse” fordern Sie mich als Mitglied der WKO und SVA zu Verhandlungen mit Ärzten auf:

Ich sehe das nicht so dramatisch. Es gibt auch sonst Versicherte, die sich selbst um den Arzt ihrer Wahl und die Höhe der Tarife kümmern. [...] Der Patient ist Kunde, der Arzt Lieferant. Und mit Kunden-Lieferanten-Beziehungen verstehen meine Selbständigen umzugehen. (Zitat Interview Die Presse, 31.5.2010)

Diesem Aufruf komme ich gerne nach, jedoch nicht um mit meinem Arzt, sondern mit Ihnen über nachstehende Inhalte mit sofortiger Wirksamkeit zu verhandeln!

Verhandlungspunkt 1: Reduzierung der Pflichtbeiträge

Ich bezahle jährlich viele 1.000 Euro (bei in meinem Fall weniger als 100 Euro Gegenleistung jährlich), basierend auf Umsätzen der Vorjahre im Voraus.

Da Sie Ihren bei unserem “Vertragsabschluss” vereinbarten Leistungen seit heute nicht mehr nachkommen, fordere ich Sie hiermit zu einer Kürzung meiner Pflichtbeiträge auf, und zwar um jenen Teil, den ich künftig bei Arztbesuchen selbst zu übernehmen habe. (Gilt auch hier Ihr Stillschweigen als Zustimmung?)

Verhandlungspunkt 2: Änderung der Zahlungsfristen

Sie übernehmen keine Bezahlung der Honorare meines Arztes mehr, sondern rechnen diese Wochen nach Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen mit mir ab. Deshalb ersuche ich Sie um Abänderung des Vertragspunktes betreffend Fälligkeit meiner Zahlungen von derzeit Vorauszahlung auf Zahlung am Ende eines Quartals oder alternativ um eine drastische Ausweitung der Zahlungsfristen angepasst an die langen Bearbeitungszeiten der SVA.

Verhandlungspunkt 3: Freie Versicherungswahl für freie UnternehmerInnen!

Des weiteren ersuche ich Sie, sehr geehrter Herr Dr. Leitl, als bislang schlecht beratenes und betreutes Mitglied der Wirtschaftskammer (Nachreichen von Beispielen mit deutlichen finanziellen Einbußen auf Wunsch sehr gerne), für eine sofortige Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft bei der SVA einzutreten. Es gibt wesentlich nachhaltigere und effektivere Versicherungsmöglichkeiten bei privaten Anbietern, und das wissen Sie!

Zeigen Sie und VertreterInnen Ihrer Institutionen endlich Rückgrat und vertreten Sie Ihre Kunden mit deren und Ihren wahren Interessen basierend auf wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Auch wenn das politisch u.U. unpopulär und Ihrer Karriere nicht förderlich ist.

Bitte verweisen Sie mich nicht, so wie Sie das bei Schreiben anderer Mitglieder bereits getan haben (Kopien liegen mir vor), an die Ärztekammer und eine Diskussion mit deren Vertretern. Die Ärztekammer steht mit mir in keinster Weise in einer Vertragsbeziehung – die SVA sehr wohl.

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Schreiben in meinem kleinen bescheidenen Blog (www.andersdenken.at, täglich zwischen 2.000 und 5.000 LeserInnen) veröffentlicht und entsprechend im Internet verlinkt werden wird. Aus Gründen der Fairness werde ich auch Ihre geschätzte Antwort, die ich mir (angelehnt an die Terminrichtlinien der SVA mit sofortigem Eintritt von Exekutionsfolgen bei Nichteinhaltung!) bis längstens 14. Juni 2010 vorgemerkt habe, sehr gerne dort veröffentlichen.

Mit unverständnisvollen Grüßen
Hannes Treichl, Beitragszahler und somit für Ihre Gehälter mitverantwortlich

Versandt per Mail am 1. Juni 2010, 22:14 an Christoph.Leitl@wko.at, Direktion.W@svagw.at, Martin.Rieder@svagw.at mit Ersuchen um persönliche Weiterleitung

Nachtrag 2.6.: Peter schlägt in einem Kommentar unten vor:
“Ich könnte mir vorstellen, dass der Brief eine noch deutlich größere Wirkung erzielen würde, wenn ihn mehr “Zwangs”-Mitglieder verschicken würden.”

Genug von Beamten die reden ohne etwas zu sagen

Was wäre wenn…
die da endlich einmal die Wahrheit sagen dürften?!

Dann gäbe es die selben Aha-Effekte wie bei diesem Lobbyisten der Pharma-Industrie in einem Interview des ZDF (absolut sehenswert!).

| More

Video fürs Wochenende: Nachdenken … dann Lächeln!

28. Mai 2010 | 3 Kommentare | Mitreden!

“We can either kill somebody with words. – Or we can save somebody’s life with words.”

Mehr gibts nach diesem Video irgendwie nicht zu sagen.

Wer noch mehr sehen möchte: Nick Vujicic ist einer der Hauptdarsteller des 20minütigen Kurzfilms “The Butterfly Circus”, den Ihr auf “The Doorpost Film Project” in voller Länge sehen könnt.

Nick’s Homepage: www.lifewithoutlimbs.org

Danke, Robert, für den Tipp zu diesem Video!

| More

Schreib Zukunft. Mehr als nur ein Werbespot…

22. Mai 2010 | 3 Kommentare | Mitreden!

Wenn sich heute Abend beim Finale der Fußball Champions League Bayern München und Inter Mailand um eine Siegesprämie von 120 Millionen Euro matchen, wir ein Werbefilm seine Fernseh-Weltpremiere feiern, der seit 2 Tagen in tausenden Posts auf Facebook, Twitter und in Blogs zu einem der besten Werbespots aller Zeiten hochgejubelt wird.

Nike hat keine Kosten und Mühen gescheut und lässt im Epos “Write the Future” unbezahlbare Weltstars auftanzen. Das Ergebnis: Storytelling in Reinkultur und ein Film, der Emotionen, Genie, Wahnsinn, Höheflüge, Ängste und euphorisches Glücksgefühl wiederspiegelt. Er zeigt Bruchteile von Sekunden die über die Zukunft entscheiden können – und das ist oft nicht nur im Sport so, oder?!

“Write the Future” ist eine langfristig ausgelegte Kampagne

Viel wurde über den neuen Nike Spot schon geschrieben, relativ unbeachtet blieb bislang aber, dass “Write the Future” nur der Anstoß zu einer weltweit ausgelegten Kampagne von Nike ist, die erst mit Beginn der Fußball WM in Südafrika so richtig in Fahrt kommen wird.

Menschen in aller Welt werden ab 10. Juni Teil der (Crowdvertising-)Kampagne werden können. Du und ich werden bestimmen wie die Zukunft aussehen wird und Nike wird uns auf eine Stufe mit den Stars wie Cristiano Ronaldo, Didier Drogba, Wayne Rooney, Fabio Cannavaro, Franck Ribery, Ronaldinho, Roger Federer (spielt im Spot Tischtennis) Kobe Bryant oder gar Homer Simpson zu stellen.

Der Sportartikelkonzern gibt uns alles in die Hand was wir brauchen, um auf Facebook unsere eigenen Kamapgnen zu launchen, um Fans zu werben und vielleicht zu “The Chance” eingeladen zu werden.

“The Chance” ist eine Fußball Akademie, die Nike gemeinsam mit der Englischen Premiere League ins Leben gerufen hat und bei der wir die Chance bekommen werden, von Scouts entdeckt zu werden.

“Write the Future” ist ganz großes Werbe-Kampagnen-Kino. Der der Konzern beweist einmal mehr dass er längst verstanden hat, nicht Produkte zu verkaufen sondern Menschen zusammenzubringen, Erlebniswelten zu schaffen, mit Emotionen zu spielen, Mundpropaganda zu erzeugen – und so jeden Tag neue Markenbotschafter zu gewinnen.

“Making of” und Philosophie des Films (Facebook)
www.nikefootball.com | www.nikemedia.com

| More