Gäste “herzlich” willkommen. – Ein Hotelier im Dienste eines ausländerfeindlichen Wahlk(r)ampfs.

Selten nur nutze ich dieses Blog um meine persönliche Meinung zu politischen Themen kund zu tun. Manchmal muss es jedoch sein.
August Penz leitet zwei Hotels Innsbrucks, das 4-Sterne Hotel “The Penz” und das “Sporthotel Penz”. Zudem wird er auf der Internetseite des Tourismusverbandes Innsbruck stolz als “Member of the board TVB Innsbruck u.s. Feriendörfer, Sonnenplateau Mieming & Tirol Mitte” angepriesen.
Ein Hotelier, der Menschen aus über einem Dutzend Nationen beschäftigt. Zudem ist er Funktionär eines Tourismusverbandes, dessen Einzugsgebiet jährlich über 2 Millionen Nächtigungen und doppelt so viele Tagesbesuche von Menschen aus aller Welt verzeichnet. Dieser August Penz stellt sich nun in den Dienst einer Sache, die mittlerweile mehrfach wegen Verhetzung bei der Staatsanwaltschaft angezeigt wurde.
Inzwischen gibt es einige Initiativen und zahlreiche Proteste, um diesen Irrsinn zu stoppen.
Herr Penz, als Bürger der Stadt Innsbruck – Tyrol (Austria) fordere ich Sie hiermit öffentlich auf sofort Ihre Funktion als 1. Obmann – Stellvertreter TVB Innsbruck u.s. Feriendörfer niederzulegen. Ihr völliger Rückzug aus der Politik ist das Einzige das Sie tun sollten, wenn Sie Ihre Heimat wirklich lieben. (Matthias Lechner, Unternehmer aus Innsbruck)
Jene meines Kollegen Matthias Lechner unterstütze ich als Unternehmer (als welcher ich zur Zahlung einer Tourismusabgabe verpflichtet bin), vor allem aber aus moralischen Gründen. Zudem gehe ich noch 2 Schritte weiter.
Herr August Penz,
so gerne ich “The Penz” in Innsbruck in der Vergangenheit weiterempfohlen habe, so überzeugt bin ich heute, dies in Zukunft keinesfalls mehr zu tun und Fragen betreffend meiner Empfehlung für Ihre Hotels (The Penz, Sporthotel Penz) mit einem Verweis auf diesen Blogeintrag zu beantworten.
Das “5th Floor” im “The Penz” steht ab sofort auf meiner Blacklist für Locations, in die ich keinen Fuß mehr setzen werde, und dessen Namen ich nicht mehr nenne, wenn Chinesen, Italiener, Japaner, Franzosen, Engländer, u.v.a. mich in den Straßen Innsbrucks nach einer Bar fragen. Meinen Geschäftspartnern, Freunden und Bekannten werde ich aktiv empfehlen, es mir gleich zu tun.
Des weiteren werde ich – bis zu dem Tag an dem Sie Ihre Funktion als Vorstand des Tourismusverbandes Innsbruck zurückgelegt haben – keinen einzigen Cent mehr in “Innsbruck und seinen Feriendörfern” liegen lassen oder investieren, da jedes Unternehmen (egal welcher Branche) bekanntlich gesetzlich dazu verpflichtet ist, Ihre Funktion und Ihr Treiben indirekt finanziell zu unterstützen.
Ihre Meinung und Ihr Kommunikationsstil sind m.E. eines Hoteliers & touristischen Funktionärs unwürdig, menschenverachtend und absolut unakzeptabel.
Mit (gast)freundlichem Gruß,
Hannes Treichl
Verhetzung nach §283 Strafgesetzbuch
(1) Wer öffentlich auf eine Weise, die geeignet ist, die öffentliche Ordnung zu gefährden, oder wer für eine breite Öffentlichkeit wahrnehmbar zu Gewalt gegen eine Kirche oder Religionsgesellschaft oder eine andere nach den Kriterien der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion oder Weltanschauung, der Staatsangehörigkeit, der Abstammung oder nationalen oder ethnischen Herkunft, des Geschlechts, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung definierte Gruppe von Personen oder gegen ein Mitglied einer solchen Gruppe ausdrücklich wegen dessen Zugehörigkeit zu dieser Gruppe auffordert oder aufreizt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu bestrafen.
(2) Ebenso ist zu bestrafen, wer für eine breite Öffentlichkeit wahrnehmbar gegen eine in Abs. 1 bezeichnete Gruppe hetzt oder sie in einer die Menschenwürde verletzenden Weise beschimpft und dadurch verächtlich zu machen sucht.
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… denn Nichts-Sagen bedeutet Wegsehen!
Update 1. April 2012 (kein Aprilscherz!)
Danke für die vielen hundert Shares auf Facebook, Twitter, u.a.! Ein erster Teilerfolg. Aber ob es damit bereits abgetan sein kann? Wohl kaum…
Penz entschuldigt sich für Marokko-Plakate
11 Tipps für die beste Präsentation deines Lebens
Eine Studentengruppe hat mich kürzlich nach meine persönlichen Tipps für Präsentationen gefragt. Es war eine ziemliche Herausforderung, zwischendurch mal über Verinnerlichtes und Routinen nachzudenken. – Danke dafür!
Hier meine spontanen Antworten zum Nachlesen. 11 persönliche Tipps für Präsentationen, mit denen du deine Zuhörer mit Sicherheit begeisterst:
Spann einen roten Faden
Kennst du einen guten Film ohne roten Faden? Vermisse ich in leider zu vielen Präsentationen. Wenn du den roten Faden mit PowerPoint nicht zu spannen schaffst, probiers mal mit Prezi ;-)
Erzähl Geschichten
Storytelling rocks! Auch noch so graue Theorie lässt sich mit praktischen Beispielen hervorragend erklären. Und wenn schon unbedingt Zahlen und Charts gezeigt werden müssen, dann bitte mit Witz, Charme und so aufbereitet, dass ich die Zahlen (an)greifen kann…
Beweg dich
Klebe nicht am Rednerpult fest. Niemand von uns wird gern von oben herab behandelt. Beweg dich, begib dich auf Augenhöhe mit deinem Publikum. Funktioniert am besten, wenn du dich unter die Leute mischst. Dann wirkst du weniger wie ein lateinisch predigender Priester auf seiner Kanzel, der zwar angestarrt wird, dem aber niemand zuhört.
Verschwende keine Zeit mit deinem Ego
- Es interessiert schlichtweg niemanden! Noch nie, nie, nie habe ich in meinen Vorträgen eine Folie, vollgestopft mit Logos von Referenzen oder andere Formen der Selbstdarstellung. Und wisst Ihr was: Gerade deswegen wurde ich im Anschluss immer wieder in Gespräche in kleinem Rahmen verwickelt…
Stell Fragen
Egal wie groß dein Publikum ist: Stell Fragen. Rege zum Mitdenken und Mitmachen an. Ein Großteil deiner Zuhörer wird diese Interaktion schätzen. Den Rest ignoriere. Er hört dich auch bei deiner Predigt nicht wirklich zu.
Lass Bilder sprechen
Wie viel Text brauchst du in deinen Präsentationen wirklich wirklich wirklich? Oder brauchst du ihn lediglich, um selbst zu wissen was du sagen sollst?
“Aber das Handout…” Nein! – Es gibt kein schlechteres Handout als eine gute Präsentation! Was ist dir wichtiger?
Mach es (an)greifbar
Wie machst du den CO2 Ausstoß deines Autos greifbar, sodass ihn auch wirklich jeder deiner Zuhörer versteht? Bring Schokolade mit! Wie viele 100g Tafeln Schokolade lassen wir auf 10 gefahrenen Kilometern auf der Straße liegen? Du vestehst, was ich meine…
Schau über den Tellerrand
Benchmarking alles gut und recht. Aber jeder deiner Zuhörer kennt die Beispiele und Geschichten aus der eigenen Branche meist besser als du selbst. Sei kreativ und verlass die eingefahrene Denkautobahn. Dein Publikum wird es dir mit Aufmerksamkeit und Interesse danken.
Baue Spannung auf
Beginne deine Präsentation beispielsweise mit dem Ende. Auch wenn niemand weiß wie du dorthin gekommen bist. So werden dir deine Zuhörer folgen. Wiederhole dich. Stell immer wieder die gleichen Fragen. Aber beantworte sie nicht. Schau dir (gute) Filme an und lerne aus ihrer Dramaturgie.
Bring sie zum Lachen
Zugegeben: Manchmal ist es nicht so einfach, einen Raum voller schwarzer Anzüge und weißer Hemden zum Schmunzeln oder gar zum Lachen zu bringen. Aber es wird dir gelingen. Nicht mit plumpen Witzen, aber einer gesunden Portion Humor.
Leidenschaft
Lebst du für dein Thema? Nur wenn du dich selbst für deine Themen und Beispiele begeisterst, wirst du Begeisterung bei deinem Publikum erzeugen. Geh raus auf die Straße! Schau Fischverkäufern, Breakdancern oder Predigern zu. Dann weißt du, was wahre Leidenschaft ist.
Viel Spaß beim Ausprobieren & gutes Gelingen!
Präsentationscoaching & -training mit Hannes Treichl.
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Telefon: +43 5242 61115 // Email: hallo@andersdenken.at
Meetings, Meetings, Meetings
Quer durch alle Hierarchie-Ebenen ein Klagen über zu viele Meetings, die zu viel Zeit und Nerven kosten und zu wenige Ergebnisse bringen. 30.000 Besprechungen in einem Arbeitsleben?
Ich habe in den letzten Monaten immer wieder Begegnungen mit MitarbeiterInnen größerer Firmen genutzt um folgende Frage zu stellen: ‘Wie viele Besprechungen habt Ihr jeden Tag?’
Das Ergebnis erhebt keinerlei Anspruch auf Repräsentativität: Im Schnitt waren es 4 vier Meetings pro Tag. Manche länger, andere kürzer, einige mit klarer Zielsetzung, andere mit traditioneller Regelmäßigkeit. Das nennt man dann Jour Fixe, was übersetzt für “fester Tag” steht – und selten Ergebnisse bringt, richtig?!
Hochgerechnet auf 1 Monat sind es also 80 Zusammenkünfte, in einem (40wöchigen) Arbeitsjahr 800. Und ein 40jähriges Arbeitsleben besteht aus unglaublichen 30,000 Meetings.
‘Wenn das Resultat einer Besprechung eine weitere Besprechung ist, dann wars eine lausige Besprechung.’ Herbert Clark Hoover, US-Präsident (1929-1933).
Ein dreiviertel Jahrhundert später, haben diese Worte vielleicht mehr Gültigkeit denn je. Wenn schon so viele Meetings, so viel Zeit, in der ich unerreichbar für mein Team, vor allem aber für meine Kunden binn, dann sollten sie auch Sinn machen. David Maister hat auf einen leicht zynischen Kolumnen-Beitrag von Dale Dauten verwiesen, der die Errechnung eines Intelligenzquotienten (IQ) für Meetings vorschlägt.
Höhe und Ergebnis sind Nebensache, die ‘Check-Liste’ regt aber zum Nachdenken an. So funktioniert es: Index-Basis sind 100 Punkte. Dort wo Meetings Sinn machen, gibt es Bonuspunkte, Zeit- und Energiefresser reduzieren das Ergebnis.
Bonuspunkte
+ 1 Punkt für jede Erwähnung des Wortes ‘Kunde’
+ Zahl der gelesenen Romane aller Teilnehmer in den letzten 6 Monaten
+ Zahl der Abwesenheitsminuten miserabler Führungskräfte
+ Zahl der Anwesenheitsminuten einer erstklassigen Führungskraft
+ Zahl der Anerkennungen für positive Arbeitsleistungen der letzten 30 Tage
+ Altersdifferenz zwischen dem jüngsten und ältesten Teilnehmer
+ Summe unterschiedlicher Marktsegmente in denen die Teilnehmer tätig waren
+ Zahl der von den Teilnehmern selbst besuchten Kunden der letzten 90 Tagen
+ 3 Punkte für jedes natürliche Lachen
+ 3x die Anzahl der Notizen die sich der ranghöchste Manager im Raum macht
+ 10x die Zahl neuer Ansätze und Ideen innerhalb der letzten 6 Monate
+ 25 Bonuspunkte für jedes ernst gemeinte ‘Da können wir etwas verbessern!’
+ 50 Bonuspunkte für jeden spontanen Beifall für neue Ideen
+ 75 Bonuspunkte für jeden nicht gerügten Fehler bei der Ideenumsetzung
+ 100 Bonuspunkte für ein ehrliches ‘Wir sollten etwas Einzigartiges machen!’
Punkteabzüge
- Zahl klingelnder Handys
- Die größte Distanz zwischen den Teilnehmern in Metern
- Die Häufigkeit des Wortes ‘Budget’
- Die Häufigkeit der Phrasen ‘warten’ und ‘bitte wiederholen’
- 1 Punkt für jedes PowerPoint Slide mit mehr als 5 Wörtern
- 3 Punkte für jedes PowerPoint Slide mit Statistiken mit mehr als 5 Zahlen
- 2x die Zahl der Leuchtstoffröhren im Besprechungsraum
- 2x die Zahl süffisanten Lachens oder Lächelns
- 5x die Zahl gefallener Schuldzuweisungen außerhalb des Einflussbereichs
- 10x die Anzahl der Blackberries, Handhelds, PDAs im Raum
- 10x die Zahl der Unterbrechungen für ‘ganz Wichtiges’
- 10x die Zahl vertagter Entscheidungen
- 10x die Zahl ausgesprochener Distraktoren (‘Das hat noch nie funktioniert’)
- 50 Punkte Abzug für diktierte oder informelle Sitzordnungen
Wenn du den Meeting IQ verteilen oder aufhängen willst:
Hier kannst du die Berechnungsformel in pdf Form herunterladen »
Sie erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Ergänzungen sind herzlich willkommen.
15 kreative & verrückte Verpackungen für Produkte & Dienstleistungen
Häufig sind sie nicht mehr als ein notwendiges Übel.
- Viel zu selten Highlights die garantiert auffallen: Produktverpackungen.
Für einen Vortrag habe ich einige andere Beispiele zusammengestellt, die ich Euch auch hier im Blog zeigen möchte. Einige von ihnen erzählen sogar ohne Worte kurze Geschichten…
ScanWood
Honig Verpackung – Klein Constantia Farm
Summ summ summ, Bienchen summ herum

Nike – Stadion im Schuhkarton, Schuhverpackung
Der Junge und ein Bettler

Seit vielen Jahren – er kann sie längst nicht mehr zählen – sitzt der Bettler an eine Hausmauer gelehnt in Wind, Regen und Schnee.
“Wie viele Menschen in diesen Jahren wohl hier vorbeigelaufen sind”, geht es ihm durch den Kopf, als sich vor ihm ein zu kurz geratener Schatten ausbreitet. Ein kleiner Junge sieht ihn mit großen Augen an.
“Worauf sitzt du da?” fragt der Junge.
“Auf einer Kiste”, erwidert der Bettler.
“Was ist in der Kiste?”
“Ich weiß es nicht”, zuckt der Alte die Achseln.
“Du hast nie nachgesehen was in der Kiste ist?”
Der Bettler schüttelt den Kopf.
“Los, sieh nach!” befiehlt der Kleine eindringlich.
Langsam erhebt sich er alte Mann von der Kiste, schiebt mit etwas Mühe das verrostete Schloss beiseite und öffnet den knarrenden Deckel.
Die Kiste ist mit purem Gold gefüllt.
Nach Innen schauen!
Sitzt du vielleicht auf einem Goldschatz und weißt es nicht? Ich glaube das passiert uns allen immer wieder – privat wie beruflich. Und manchmal bedarf es nur eines kleinen Impulses von außen, offenen Augen und Ohren und dem Willen, die eigene Bequemlichkeit, mit der wir auf unserer Kiste sitzen, zu überwinden.
Und JETZT -
Such nach deinem Gold!
Der Verfasser dieser Geschichte, die ich so oder so ähnlich vor langer Zeit irgendwo gehört habe, ist leider nicht bekannt.
Lesetipps:
Die Osborn Checkliste
Wie organisiere ich einen Ideenworkshop?
Bild: Streetartnews
Einmal im Leben ein Star sein! Budweiser Super Bowl XLVI Commercial 2012.

“Der ganz normale Wahnsinn” nähert sich wieder einmal mit Riesenschritten. Wenn sich am kommenden Sonntag die New England Patriots und die New York Giants zur Super Bowl XLVI gegenüberstehen, spielt auch die Werbebranche verrückt. Unternehmen ist ein 30 Sekunden Spot im Rahmen der Super Bowl 2012 3.5 Millionen Dollar wert. Einen möchte ich Euch heute schon zeigen.
Unter dem Vorwand eine Reportage über Hobby-Eishockey in Kanada zu drehen, schlich sich ein Kamerateam zu einem Spiel zweier Amateurmannschaften ein…
Eishockey ist in Kanada nicht nur ein Sport, sondern eine Religion. Budweiser dürfte sich mit diesem Commercial nicht nur einen Platz in den Herzen der Spieler gesichtert haben, sondern auch bei vielen kanadischen Eishockeyfans. Denn wer träumt nicht davon, einmal im Leben ein Star zu sein?!


Kommentar eines teilnehmenden Spielers via Twitter
Alle Super Bowl Commercials auf www.superbowl-commercials.org
Das Web geht auf die Straße. So machst du deine Webseite offline bekannt/er.

Du betreibst einen Online Shop den du bekannter machen willst? Oder möchtest du deine Webseite auf die Straße bringen?
Geh zu deinem Bürgermeister! Sprich ihn auf die vielen toten Augen in der Stadt an. Er wird dir für ganz wenig Geld ein leeres Schaufenster schenken. Sofern du ihm deine Idee richtig verkaufst. Welche das sein könnte, verrät dir dieses Video.
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Foto: Flickr CC – thanks Gwydion!
















