Intelligenz von Teams‚Ich dachte, wir wären hier, um Intelligenz zu bündeln, nicht zu streuen.‘ – Das Statement traf die Stimmung punktgenau.

Aussagen auf Aussagen auf Aussagen. Verteidigen der eigenen Standpunkte. Keine Pausen. Schon gar keine Fragen. Jeder schoss aus vollem Rohr. Dann war es genug. George Pennington’s simpler Trick funktionierte wieder einmal:

Eine Teilnehmerin visualisierte den Gesprächsverlauf auf einer Flip Chart. Die anderen konnten die einem Morse-Alphabet ähnelnde Skizze nicht sehen. Das Chart war voll. !-!-!-!-_-!-!-?-!-!-!-!-!-…

Erstaunen. Verwirrung. Fallweise Kopfnicken. Zweifel. Eine 20minütige Diskussion. Selbsterkenntnis. Danke! Die Qualität des Workshops änderte sich schlagartig – zum Positiven!

Schön, wenn Menschen so kurzfristig offen sind für neue Spielregeln.

Geschrieben von Hannes Treichl am 18. September 2006