Kommunikationskonflikte einfach erkennenGestern Mittag: 4 Menschen sitzen an einem Tisch. 3 von ihnen reden, 1 schweigt. Warum? Keine Meinung? Uninteressiert? Keine Gelegenheit um einzuwerfen?

Als unbeteiligter Fünfter erinnerte ich mich heute an einen Vortrag von George Pennington: Er skizzierte Gespräche auf verblüffend einfache Weise:

Jedes Gespräch besteht aus 3 Elementen: Aussagen, Fragen, Pausen. Der Verlauf eines Gesprächs lässt sich einfach visualisieren:
Aussagen = !, Fragen = ?, Pausen = _.

Die meisten Gespräche sind Aussagen und ein Verteidigen des eigenen Standpunkts. Deshalb reden Menschen viel zu oft aneinander vorbei, diskutieren Dinge zu Tode und erzwingen Konflikte.

Gute Gespräche brauchen bekanntlich Fragen. Wer fragt interessiert sich für den Anderen. Gute Gespräche brauchen aber auch Pausen – zum Nachdenken und als Zeichen des Respekts. Pausen geben anderen Gelegenheit Gesagtes zu verarbeiten und um ins Gespräch einzusteigen.

Perfekte Testgelegenheit: Das nächste Meeting, der private Abend oder die Fernsehdiskussionen zur österreichischen Nationalratswahl:

! – ! – ! – ! – ! – ! – _ – ! – ! – ! – ! – ! – ! – ? – Danke für das ‚Gespräch‘

almzeit // Zurück zum Urverständnis. Im Lärm der Stille die Perspektive wechseln. (Leider) die einzige (öffentliche) almzeit in diesem Sommer. Alle Infos & Anmeldung »

"Dieses Buch nimmt den Leser auf eine intellektuell ungewöhnliche Reise mit." (Business Bestseller) // Zum Vorzugspreis bestellen »

Kostenloser Newsletter

Hannes Treichl

Hannes Treichl

In diesem Blog findest du persönliche Gedanken, Geschichten über außergewöhnliches Marketing, kreatives Denken und das Tun beherzter Menschen. Mehr über mich »

0 Shares
Teilen
Twittern
Teilen
WhatsApp
Pocket