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Radio Ö1 hat vor einiger Zeit einen Beitrag über Crowdsourcing gesendet. Leider habe ich ihn erst jetzt zugeschickt bekommen, er ist aber deshalb nicht weniger aktuell.

musicpark-crowdsourcing.jpg

Im Beitrag erzählt Manfred Lackmair noch von seinen Erwartungshaltungen eines Crowdsourcing Projektes das wir über VOdA für ihn umgesetzt hatten. Interessant seine Hoffnungen von damals mit den Resultaten zu vergleichen über die ich vor einigen Wochen geschrieben hatte (siehe hier).

Jetzt aber zum Radiobeitrag: [audio:oe1_crowdsourcing.mp3]

Nicht ganz nachvollziehen kann ich einige Aussagen des Trendforschers Christian Hehenberger der meint, „Crowdsourcing sei für Marktforschung ungeeignet und Teilsegmente seien nicht repräsentativ.“

Stimmt zum Teil – aber die Gegenfrage: Ist es repräsentativ wenn mir auf der Straße jemand einen Fragebogen unter die Nase hält und ich eben schnell irgendwelche Antworten gebe weil ich gar keine Lust auf die Fragerei habe?

Sind wir nicht längst davon abgegangen über die Zielgruppe zu sprechen und der Zug fährt in Richtung Microcommunities ab?

Wer Crowdsourcing Projekte dazu nutzt um sie mit Feedback zu verknüpfen, wird auch brauchbares erhalten. Meistens sogar zu entscheidend niedrigeren Kosten als dies bei klassischen Formen der Fall ist. Hervorragendes Beispiel dafür ist CrowdSpirit, über das ich hier im Blog bereits mehrmals geschrieben habe. „Das Teilsegement“ (=Technik-Interessierte) entwickeln gemeinsam Ideen und evaluieren diese auch – brauch ich da noch großartig weitere Marktforschung?

Hannes Treichl

In diesem Blog findest du persönliche Gedanken, Geschichten über außergewöhnliches Marketing, kreatives Denken und das Tun beherzter Menschen. Mehr über mich »