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Für dieses Experiment stellte sich der nach einer Rückenmarksverletzung querschnittsgelähmte Matthew Nagle 2004 sicher gerne als Versuchkaninchen zur Verfügung: Nur durch Gedanken steuerte er einen Zeiger über einen Bildschirm.

‚Now it’s possible to get quite a good level of control. Patients can move the cursor much more cleanly, and they can point to a target and click on it, just like you would with a mouse‘, sagt Prof. John Donoghue von der Brown University.

Nun wollen er und Cyberkinetics Neurotechnology Systems einen Schritt weiter gehen, und ein kommerzielles Produkt entwickeln:

Ein winziger Computerchip mit rund 100 Elektroden soll Gehirnströme aufzeichnen und sie über einen Computer an einen Rollstuhl oder sogar direkt an unbewegliche Körperteile weitergeben. für Menschen mit Behinderung vielleicht ein ganz kleiner Hoffnungsschimmer auf etwas mehr Mobilität

Bis es soweit ist, wird es sicher noch eine Weile dauern, aber auch bei der Erfindung des Herzschrittmachers vor knapp 60 Jahren, waren die ersten Schritte die schwierigsten.

Quelle: Technology Review

Hannes Treichl

In diesem Blog findest du persönliche Gedanken, Geschichten über außergewöhnliches Marketing, kreatives Denken und das Tun beherzter Menschen. Mehr über mich »