Büros waren gesternEinzelunternehmerInnen arbeiten oft zu Hause. Doch wohin wenn man sich mit NetzwerkpartnerInnen treffen will, oder wenn einem die Decke auf den Kopf zu fallen droht?

The Coffee Office ist ein Geschäftsmodell, das die große Zielgruppe von ‚EinzelkämpferInnen‘ ansprechen will. Es ist der ideale Ort zum Netzwerken und bekämpft die Gefahr der Vereinsamung in den eigenen vier Wänden.

Die Vollmitgliedschaft kostet 90 Dollar pro Monat, 25 Kaffees und weitere 25 für eine Begleitperson sind inkludiert. Aber nicht nur ein Gourmet Cafe, auch drahtloser Highspeed Internetzugang, gemütliche Sitzgelegenheiten, genug Raum für Privatsphäre, Drucker, Scanner, Faxgeräte, Besprechungsräume, ein virtueller Concierge und vieles mehr gehören zur Standard Ausstattung.

Laut der Yankee Group, einem Bostoner Consulting Unternehmen, gehören in den USA 50 Millionen Menschen zur Gruppe ‚mobil arbeitender Menschen‘, die mindestens 20% Ihrer Arbeitszeit außerhalb Ihres Hauptarbeitsplatzes verbringen – das entspricht 38% der gesamten arbeitenden Bevölkerung.

The Coffee Office (‚we sell coffee… we serve business‚) ist nur ein Beispiel für viele (vgl. Paragraph, Village Quill, TwoRooms, …). Es folgt dem Trend ‚Being Spaces‘ – kommerziell nutzbaren öffentlichen Wohnzimmern, bei denen ‚Treffen‘ im Vordergrund stehen. Catering und Entertainment gehören zwar dazu, sind aber sekundär. Ich freue mich, wenn das Modell auch endlich nach Österreich kommt – über das Franschise Angebot informiert die Webite.

Quelle: Springwise

Geschrieben von Hannes Treichl am 2. Juli 2006