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Mundpropaganda im Tourismus

29. Januar 2007 | 1 Kommentar | Mitreden!

OEHV Hotelierkongress

 

Nicht nur Ideen sind innovativ.
Es kommt auch darauf an, wie man darüber redet!

Die Vorgeschichte: Es freut mich, wenn die Inhalte meines Blogs anderen immer wieder als Quelle der Inspiration helfen kann – das war eine der Ideen dahinter.

So griff auch die Österreich Werbung zur Ideenfindung für innovative Beispiele im Tourismus unlängst auf ANDERS|denken zurück und präsentierte im Rahmen des ÖHV Hotelierkongresses in Bad Ischl ausgewählte Beispiele. [Download Präsentation 'Invent the future', pdf 3MB]

Der jährlich stattfindende ÖHV-Hotelierkongress gilt als der Branchenevent und bringt der Hotellerie und der gesamten Branche Wissensvorsprung. Er wird jährlich von rund 500 Teilnehmern besucht – 2007 waren darunter 393 Hoteliers, Touristiker, Partner und 40 Journalisten, 30 Referenten sowie 45 Gäste und Politiker. [OEHV]

Spannend … und schade, dass es dazu kein Event-Blog gibt.

Gratulation vor allem an das kleine Familienunternehmen Gletscherblick und die Kleinvermieter aus Kärnten – denn das waren jene Beispiele von kleinen aber mutigen und innovationsbereiten Unternehmern, die jetzt einer ganzen Branche als Lehrbuchbeispiele präsentiert wurden!

Mir fällt dazu aber noch etwas ganz anderes ein: Es scheint, dass Blogs endlich auch in Österreich immer stärkere Beachtung finden. In den letzten 2 Monaten weiß ich von zumindest 4 konkreten Beispielen, bei denen sich Journalisten Inspirationen aus diesem Blog geholt haben – so soll es auch sein! Und ganz nebenbei bemerkt: Es gibt auch noch 64 Millionen andere!

Ein Tipp an alle Tourismusberiebe:

Märkte sind Gespräche

Innovationen und Ideen sichern Euer Überleben, das ist schon richtig… aber darüber zu reden und Gespräche zu initiieren mindestens genauso!

Suchmaschinen und AdSense sind eine Möglichkeit, aber das erzählt ohnehin jede Werbeagentur. Es lohnt sich aber auch darüber nachzudenken, wie Blogs, Geotagging, Bewertungs-, Video-, Fotoplattformen, etc. ins Marketing integriert werden können – und meistens kostet das sogar noch wesentlich weniger als klassische Werbung nach dem Gießkannenprinzip!

Vielleicht liegt aber genau da der Haken? Die neuen Möglichkeiten im ‘Social Internet‘ nehmen niemanden sein Business weg, ich versteh die Panik so mancher Agenturen gar nicht – viel mehr sind sie eine Unterstützung für alle anderen Aktivitäten.

Am Beispiel Gletscherblick erklärt: Der Griff zur Strategie der Mundpropaganda brachte wesentlich mehr als eine unbeachtete Pressemitteilung:

  • (freiwillige und kostenlose) Verlinkungen von Internetseiten mit vielen tausend Besuchern monatlich (z.B. hier, hier, hier, hier),
  • (freiwillige und kostenlose) Presseberichte . Gegenwert: Viele Tausend Euro.
  • den (freiwilligen und kostenlosen) Besuch bekannter Restaurant-Tester,
  • jede Menge (freiwilliger und kostenloser) Weiterempfehlungen und
  • viele neue Gäste!

Fotos: OEHV | Flickr

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