CrowdSpirit… und nichts bleibt mehr wie es einmal war
Was haben die Beatles, J.K. Rowling und Trevor Baylis gemeinsam?
Yellow Submarine, Harry Potter und das Clockwork Radio haben heute viele Millionen Fans. Nur Investoren wollten anfangs etwas von den Visionen und Ideen wissen.
Schon einmal habe ich über ein innovatives CrowdSourcing Projekt berichtet (siehe auch hier oder hier), in dem nicht Unternehmen die wichtigste Rolle spielen, sondern Menschen mit Ideen und künftige Kunden. Zur Erinnerung:
Viele Menschen haben mehr Ideen als einzelne Unternehmen (ja, schon wieder LongTail). Jeder kann mitmachen und Ideen für neue Elektronik-Produkte einreichen. Gemeinsam werden sie verdichtet, Roadmaps ausgearbeitet, Aufgaben vergeben und Feasibility Studies erstellt. Nachdem die Finanzierung sichergestellt ist, folgen Realisierung und Aufteilung der Verkaufserlöse: 10% für den Ideengeber, 20% für Angestellte und freie Mitarbeiter, 35% für das Management, das für die Vermarktung der Produkte verantwortlich ist und 35% beträgt der Mark-up für Vertriebspartner.
CrowdSourcing vom Allerfeinsten! Wenn es nach den Gründern geht, müssen Supply Chain Management Lehrbücher schon bald umgeschrieben werden, denn heute war der offizielle Startschuss, CrowdSpirit sucht seine ersten Mitglieder.
Today sees the launch of the first public beta of the CrowdSpirit.org site, an international venture which couples the power of crowds and the collaboration of Web 2.0 to reinvent the supply chain and product development cycle.
CrowdSpirit believes that the general public and not commercial interests are the best advisors on novel product reation and are targeting the field of electronic products to turn their revolutionary manufacturing vision into reality.
Das Geschäftsmodell findet man hier. Good luck with it, Lionel!
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7 Kommentare zu “CrowdSpirit… und nichts bleibt mehr wie es einmal war”
Das sagen andere zu diesem Beitrag (Trackbacks/Pingbacks)
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Das innovativste CrowdSourcing Projekt der Welt…
Nachdem ich schon im September letzten Jahres erstmals über den fabelhaften Geschäftsansatz von CrowdSpirit berichtet hatte, entdeckten inzwischen auch die BusinessWeek oder die FinancialTimes das Projekt und schwärmen darüber.
Wer sich in …

















Ich finde diese Idee genial. Hat das Potenzial alte Prozesse zu revolutionieren. Kreative haben so die Möglichkeit Geld zu verdienen. Man denke nur an die vielen Entrepreneure bei Ebay. Ich bin gespannt wie es weitergeht.
Grüß Sie Hr. Treichl,
eine interessante Präsentation zum Thema LongTail findet sich auch auf SlideShare unter http://slideshare.net/dongelen/the-long-tail-10352
Vielleicht ja von Interesse in einer ruhigen Minute.
Herzliche Grüße
Stefan Moser
Thanks a lot Hannes for this very good article. Sorry for not being able to speak german, I cannot remember my german school lessons ;-). The community is now really kicked-off and all together, I’m more than convinced that we will succeed.
Best regards
Lionel, CrowdSpirit Team
Vor Jahren kam einmal die Idee des one to one Marketing auf. Die Billig-Version war immer, dass Kommunikation individuell auf die Bedürfnisse der einzelnen Kunden abgestellt werden soll. Die hohe Kunst und daher eher selten praktiziert, dass die Kunden Produkte bekommen, die auf ihre individuellen Bedürfnisse und Interessen abgestellt sind. Bestes Beispiel: Die Automobilindustrie, denn der Käufer kann in beinahe jedem Bereich die unterschiedlichsten Ausstattungsvarianten wählen. Nominell führt ein Hersteller daher über 10.000 Varianten eines Modells.
Crowdsourcing geht den umgekehrten Weg, führt aber zum selben Ergebnis. Die Kunden bekommen genau das, was Sie wirklich wollen. :-) Denn die Kunden sind ja die Entwickler und umgekehrt.
Stimmt. Bei BMW kann man sogar 1-2 Wochen vorher noch Details in seiner Bestellung ändern.
Ich finde diese Möglichkeit interessant und würde gern von ähnlichem erfahren wo man sich konstruktiv beteiligen kann, auch noch Tage oder wenige Wochen danach, wenn die Inkubationsphase in Gang gekommen ist.