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Was soll ich über diese Film schreiben? Ein Film mit kontrastreichen Bildern wie ich sie selten zuvor gesehen habe. Bilder aus einer faszinierenden Perspektive. Ein Film der ohne Schauspieler auskommt – und mich dennoch (oder gerade deswegen) fasziniert.

HOME ist ein 90minütiger Flug über 50 Länder unserer Erde. Untermalt mit Klängen die zum Träumen verleiten. Ein Meisterwerk aneinandergereihter Szenen der Schönheit – und des Schreckens, denn einzig die Sprecherin holt mich immer wieder auf den Boden der Realität zurück. Jagt mir Gänsehaut über den Rücken.

HOME ist ein Spielfilm von Yann Arthus-Bertrand in Koproduktion mit EuropaCorp (Unternehmen von Luc Besson) [...] HOME besteht aus Luftbildaufnahmen, die die großen ökologischen Fragen behandeln und gleichzeitig zeigen, dass es Lösungen gibt.

Bei Home geht es um unsere Erde.
Und um uns.
Mich.
Dich!

Zu empfehlen ist auch die nachstehend verlinkte Pressekonferenz, in der Regisseur Yann Arthus-Bertrand u.a. erzählt, wie er eine Vision umgesetzt hat: Ein Filmprojekt mit modernster Technik und limitiertem Budget zu drehen und am selben Tag weltweit zu veröffentlichen und möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.

This film has no copyright. On the fifth of of June, the environmental day, everyone can download the movie on Internet. The film is given for free to the distributor for TV and theater to show it the fifth of June. There is no business on this movie. It is available for school, cities, NGO – and you. We have to believe what we know. Let me tell you something: It’s too late to be pessimistic, really too late.


»» HOME – Kostenlos auf YouTube ansehen ««

Wer sich HOME (so wie ich) lieber am Fernseher ansieht: Hier geht zur Bestellung von HOME bei amazon.

» HOME YouTube Channel Homeproject (DE)
» HOME Pressekonferenz zum Filmstart
» HOME auf Wikipedia (mit Links zu Gratis-Download Möglichkeiten)

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7 Kommentare zu “(Gratis-)Film des Jahres: HOME. Schönheit, Schrecken, Lösungen.”

  1. Was die Bilder angeht, gebe ich Dir absolut recht – beeindruckend! Text und Inhalt wurden aber offenbar erst im Nachgang zur moralischen Untermalung der Bilder gesucht. Mehr dazu hier.

    Bitte nicht falsch verstehen. Wenn dieser Film tatsächlich Leute für Umweltthemen sensibilisiert, leistet er wertvolle Arbeit. Aber anstatt oberflächlich alle Schlagwörter abzureiten, wäre sicher mehr gewonnen, wenn man sich differenzierter mit der Thematik auseinandergesetzt hätte.

    Warum wurde die schon 1916 in Afrika geplante Solarthermie so lange vergessen? Und wessen Taschen füllten sich eigentlich in der Zwischenzeit durch übersubventionierte untereffiziente Photovoltaik und Windkraft?

    Home macht sich hier mit allem, was “grün” scheint gemein. Aber ohne Ton noch immer ein echter Augenschmaus!

  2. vielen dank für den link und die kritische betrachtung. so mag ich das und so soll es sein: sich kritisch mit meinungen und themen auseinandersetzen. gern wieder!

  3. Dirk sagt:

    Mir ist der Satz aufgefallen: “Everything is linked in this World.” Mein erster Gedanke war, im Web 2.0 gibt es auch die Möglichkeit, alles miteinander zu verbinden. Somit kann man ein größeres Bild zeichnen, wenn man sich der Verbindungen bewusst wird.

  4. Olli Selaff sagt:

    Was für ein Film … für sich betrachtet und ohne die Hintergründe zu ergründen! Wenn sich jeder das Teil mal ansehen würde, würde der sicher helfen die Welt ein kleines Stück besser zu machen.

    Mich hat er zu einem neuen Artikel inspiriert, der im Lifefair-Magazin erscheinen wird “Eine Portion neue Leitbilder bitte!” und zu einem weiteren, der gerade in Arbeit ist: “Es ist keine Zeit mehr Pessimist zu sein!”

Das sagen andere zu diesem Beitrag (Trackbacks/Pingbacks)

  1. [...] Dieser Film ist ein Juwel. Aber nicht nur die Bilder sind besonders. Auch die Entscheidung, den Film im Internet für alle frei verfügbar zu machen, ist noch längst nicht selbstverständlich. Um die Finanzierung zu sichern, hat man sich entschieden, den Film durch den französischen Luxusgüter-Konzern PPR (u.a. Gucci, Fnac, Puma AG) mit 10 Mio. Euro sponsern zu lassen. Das fällt nicht überall auf Gegenliebe, vor allem weil der Sponsor am Ende des Trailers präsentiert wird. Ich persönlich bin froh, dass die Macher des Films diesen Weg gegangen sind, denn der freie Zugang zum Film ist für mich wichtiger, als der Sponsor. Gefunden bei Hannes Treichl. [...]

  2. [...] … HOME im ANDERS|denken Blog [...]

  3. [...] und Warenwelt. Und weil es gut passt, sei hier auch der (Gratis-)Film des Jahres gelistet: HOME. Schönheit, Schrecken, Lösungen. (Via [...]

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