web20technologies.jpg54% aller großen Unternehmen nutzen Web2.0 Bausteine und gar 74% kleinerer Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern. Blogs sind dabei das meistgenutzte Tool (87%), gefolgt von Communities, Wikis, RSS feeds und Social Networking.

Wem diese Zahlen jetzt eigenartig vorkommen bitte nicht wundern. Sie stammen nicht aus Österreich sondern der amerikanischen Studie „Trends in Adopting Web 2.0 for the Enterprise in 2007“ auf die ich über Bill Ives aufmerksam geworden bin.

Größte Herausforderungen der Weiterentwicklung des Einsatzes von Web2.0 Möglichkeiten sind limitierte interne Ressourcen und Sicherheitsbedenken – nicht nur technologische sondern vor allem auch jene kulturellen die ich aus vielen selbsterlebten Diskussionen kenne:

„Werde ich die Geister die ich rufen werde auch wieder los wenn ich sie nicht mehr kontrollieren kann?“

Die Erfahrungen der befragten Unternehmen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Positive Ergebnisse nach innen gerichteten Social Media Einsatzes

  • Verbesserte Kommunikation und Zusammenarbeit: 91%
  • Experten innerhalb des Unternehmens finden: 81%
  • Verbessertes Wissensmanagement: 78%

Positive Ergebnisse nach außen gerichteten Social Media Einsatzes

  • Gestiegene Aufmerksamkeit gegenüber der Marke & Loyalität – 64%
  • Unterstützung Marktforschung – 58%
  • Generierung von Umsätzen – 39%

Damit es nicht ganz amerikanisch bleibt hier noch ein Erfahrungsbericht aus Wien. Fashion-Händler Zapeteria schreibt dieser Tage stolz ins hauseigene Blog:

„Wir sind gerade ziemlich froh mit dem bloggen angefangen zu haben: In den letzten 24 Stunden haben wir eine Reihe an Bestellungen bekommen, da Severin über unsere neue Marke Chunk gebloggt hat.“ (gefunden bei Jochen Krisch)

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Weitere Beispiele gefällig? Entweder hier im Blog stöbern oder am Samstag den eDay 2008 in Kärnten besuchen, ich denke ich pepp meine Key Note noch ein wenig mit Praxisbeispielen auf…

Hannes Treichl

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