Nikki Sylianteng ist eine Frau, die Dinge selbst in die Hand nimmt. Die tut und deren Tun Sinn stiftet. Nikki revolutioniert, verändert und verbessert – statt zu jammern und das, was immer schon war, als unveränderbar hinzunehmen.

Wieder einmal kassiert Nikki ein Ticket für falsches Parken. Wer selbst schon einmal versucht hat, eines dieser Schilder zu lesen, wie sie in allen Städten der USA (und nicht nur dort) in hoher Dichte herumstehen, versteht warum.

Um sich weitere Strafzettel zu ersparen, skizziert Nikki die Bedeutung der Aufschriften. Anfangs nur für sich selbst, doch zwei Jahre später fasst sie sich ein Herz. Weil sie auch anderen unnötige Parkstrafen ersparen möchte, hängt sie ihre vereinfachte Visualisierung der Vorschriften unter eines der Vorschriftsschilder und bittet um Feedback…

Klar, dass dieses nicht lange auf sich warten lässt und Nikkis einfache Version unverständlicher Vorschriften schon bald ihren Weg in die Presse und auf die Schreibtische von Bürgermeistern finden.

Mittlerweile führen Los Angeles und Brisbane Pilotprojekte mit den von Nikki designten Schildern durch und viele weitere Städte werden wohl folgen. Ihre Geschichte erzählt Nikki in ihrem Blog auf www.toparkornottopark.com und in diesem Video.

Warum mir die Geschichte von Nikki Sylianteng gefällt? Weil sie nicht wartet, bis sie jemand beauftragt, etwas zu verändern. Weil sie selbst bestimmt, dass es etwas zu verändern gibt. Weil sie sich selbst beauftragt.

Und wie ich schon in vielen anderen Beiträgen geschrieben habe, war es niemals zuvor einfacher als heute, aufzustehen und Veränderungen selbst in die Hand zu nehmen; beHERZt hervorzutreten und Sinn zu schaffen.

– Statt zu jammern und abzuwarten, dass sich verändert, was niemand verändert, wenn wir es nicht selbst verändern.

Das meinte ich mit Tun, lieber Hendrik; denn es gibt immer etwas zu tun und der richtige Zeitpunkt dafür ist immer jetzt. Dir bei dieser Gelegenheit ein Dankeschön fürs Teilen.

Bilder im Beitrag: toparkornottopark.com

Geschrieben von Hannes Treichl am 29. Juli 2015