Schon mehrmals habe ich hier im Blog Beispiele vorgestellt, in denen sich Menschen auf eher unkonventionelle Art (z.B. YouTube – ‚damals‘ noch unkonvetionell 🙂 ) ins Rampenlicht gestellt haben, um bei Personalverantwortlichen Gehör zu finden.

Kürzlich habe ich vom Beispiel von Alec Brownstein, mittlerweile Senior Copywriter bei Young & Rubicam (Y&R) New York, gelesen. Vor einem Jahr hatte der 28jährige Alec Brownstein einen für ihn eher unerfüllenden Job als Schreiberling in einer Werbeagentur. Er wollte mehr… höher hinaus.

„Wie gelingt es mir, in einer großen Kreativagentur Fuß zu fassen?“

Seine Lösung kam ihm beim Googeln nach einigen Kreativ-Direktoren, denen er seine Bewerbungsunterlagen schicken wollte. Er bemerkte, dass es keine Kreativ-DirektorInnen gab, die bei Google via AdWords bezahlte Anzeigen geschaltet hatten. Also tat er das für sie.


Foto: www.alecbrownstein.com

Er schaltete bei Google Anzeigen zu den Personen, von denen er zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden wollte. Da irgendwie jeder der etwas auf sich hält hin und wieder nach seinem Namen googelt, dauerte es nicht lange und er wurde dank seiner Kreativität zu 4 Vorstellungsgesprächen eingeladen – von 2 Firmen erhielt er ein Job Angebot.

Seine ganze Bewerbungsstrategie kostete ihn mit 6 US Dollar sogar noch um einiges weniger, als das Porto und Druckkosten die die meisten Stellensuchenden ausgeben. Hier noch ein wunderbares Zitat von Alec:

“Don’t be afraid to put yourself out there in an interesting way!
The people who you want to work for can’t hire you any less than they already are.
So shoot for the moon.”

Geschrieben von Hannes Treichl am 19. Mai 2010