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sprachencafe.jpgIdeen entstehen oft in entspannter Bar-atmosphäre, warum das nicht auch fürs Lernen nutzen. So ähnlich könnte das Konzept der Café Language Lounge in Hamburg lauten.

Statt auf herkömmlichen Frontalunterricht à la Volkshochschule setzen die Betreiber auf Entspannung bei Kaffee, Kuchen und kleinen Gruppen mit maximal sechs Personen. Im Vordergrund stehen Dialoge, Vorträge und Konversation. Quasi nebenbei entwickeln die Gäste der Language Lounge ihre Sprachkenntnisse weiter, etwa indem sie Kaffee trinken und auf dem Tassenrand Präpositionen ablesen. Oder indem sie in englischen Zeitschriften und Büchern stöbern oder mit einem der immer anwesenden Muttersprachler plaudern.

Die Language Lounge funktioniert wie ein Fitnessclub: Für einen monatlichen Betrag von 99 Euro kann jeder kommen und gehen wann er will. Zwischen 17 und 23 gibt es dann Kurse oder spezielle Events. Und wer darauf keine Lust hat, unterhält sich in anderen Sprachen an der Bar.

Stefan Moser verweist in einem Beitrag von Dejan Novakovic auf ein Service der Volkshochschulen Salzburg und Kärnten.

Die bewusste Wahl von öffentlichen Lokalen als Treffpunkt betont die kommunikative, ungezwungene Ausrichtung der Veranstaltung. Um trotzdem das Ziel, die Sprachkenntnisse zu beleben, nicht aus den Augen zu verlieren, ist pro Sprache ein Trainer der Volkshochschule als qualifizierter Ansprechpartner vor Ort. [www.sprachencafe.at]

Being Spaces – langweilige Orte werden zu Treffpunkten oder die Leistungen an Treffpunkte verlegt. Funktioniert das auch für Ihr Business? Oder könnten Sie die Idee des Sprachcafès als Gastronom nutzen?

Update 8.4.07 | 2 ähnliche Beiträge in 2 hervorragenden Blogs

Weitere Lesetipps:

www.language-lounge.de via Geschäftsidee.de |
Grafik: www.sprachencafe.at

Hannes Treichl

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In diesem Blog findest du persönliche Gedanken, Geschichten über außergewöhnliches Marketing, kreatives Denken und das Tun beherzter Menschen. Mehr über mich »