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Mr. oder Ms. US President werden (auch) im Internet gemacht. Gerade als ich hier eine Analyse über den hervorragenden Web-Auftritt des Barack Obama schreiben will, entdecke ich bei Ed Wohlfahrt einen tollen Bericht über die Internetstrategie des Anwärters aufs höchste Amt der USA.

Ich spar mir also die Mühe und empfehle allen Interessierten bei Ed Wohlfahrt vorbeizuschauen und diesen Beitrag zu lesen.

ranking.jpgFolgende Ergänzung eines Features das mir sehr gut gefällt. Obama versucht (im Gegensatz zu Hillary Clinton bei der man eher das Gefühl hat käufer eines Produktes zu sein) seine Wähler ganz aktiv einzubinden, zu Mitgliedern seines Universums zu machen. Hier ein Beispiel:

Wer auf my.barackobama.com ein Profil anlegt erhält dafür „Bonuspunkte“ – für öffentlich zugängliche Profile mehr als für nicht einsehbare. Jedes Einloggen, posten von Links im Social Network, Schreiben von Blogeinträgen, Einladen von Freunden (dazu kann man gleich sein gesamtes Outlook Adressbuch hochladen) etc. bringt zusätzliche Punkte.

So entwickelt sich ein Wettrennen um die meisten Punkte. Menschen waren seit jeher Jäger und Sammler und diesen Trieb werden wir einfach nicht los – Marketer und Community Manager freuen sich darüber, denn „Jagen und Sammeln“ kann immer wieder effektiv in Kampagnen eingesetzt werden.

Geschrieben von Hannes Treichl am 16. Januar 2008