Wir können ein Leben nach den Plänen anderer fristen. Wir können durchschnittliche Leistungen abliefern. Wir können uns damit zufrieden geben, dass keine Kritik die beste Anerkennung ist. Wir können ein Buch für die Masse schreiben. Eines über das garantiert niemand ein schlechtes Wort verliert – das aber auch garantiert niemanden begeistert. Weil es Durchschnitt ist.

Oder wir können der Welt unser Bestes schenken und es mit HERZblut zeichnen. Dann gehen wir immer das Risiko ein, dass Flachdenker uns kritisieren.

Aber hat diese Kritik wirklich eine Bedeutung? Macht es unser Leben schlechter? Wir ergreifen in Besprechungen nicht das Wort, weil wir Angst vor Kritik haben; Angst, uns zu blamieren, was dazu führen wird, dass wir morgen keinen Job mehr haben, keine Freunde, keine Familie, kein Haus, kein Geld, kein Leben.

Wir denken, dass Kritik dazu führt, dass wir all unsere Kunden verlieren werden. Statt uns bewusst zu machen, dass neue (vielleicht viel wertvollere) Menschen in unser Leben treten werden.

Das Risiko etwas zu verlieren, das für uns heute nicht wirklichen Wert besitzt, ist viel kleiner als die Chance, etwas zu gewinnen, das viel besser zu uns passt.

unmoeglich

Die Frage lautet nicht, wie wir etwas schaffen können, das bestimmt nicht kritisiert wird; sondern wie wir etwas schaffen, das mit Sicherheit kritisiert wird! – Weil es für seine Kritiker zu neu ist, als dass sie es mit altem Denken begreifen und nach alten Regeln bewerten könnten.

Wenn jemand unsere Arbeit kritisiert, geht es dabei selten um uns. Fast immer aber geht es um die andere Person; um ihre eigenen Defizite und unerfüllte Erwartungen.

Das Faszinierende ist, dass uns Kritik unendlich viele Geschichten über andere Menschen erzählt.

Die Kosten, zu denen Kritik führt, sind minimal. Viel höher sind sie, wenn wir nichts tun. Weil auch ein nicht vollkommener erster Schritt uns näher zu dem bringt, was wir wirklich wirklich wollen. Und der Horizont von Kritik ist Zeit; jener von Herzblut die Unendlichkeit.

Keine Kritik bedeutet keine Stimme.
Keine Stimme bedeutet keinen Einfluss.

Wir haben die Wahl: Wir können uns anpassen.
Durchschnitt sein. Und unsichtbar sein.

Oder wir können SEIN – und uns damit Kritik aussetzen. Wir können mit Herzblut zeichnen und damit Dinge verändern – auch die inneren Landschaften anderer.

Cover by IDuke // Thanks for sharing your art via CC!

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Hannes Treichl

Hannes Treichl

In diesem Blog findest du persönliche Gedanken, Geschichten über beHERZte Menschen, außergewöhnliches Marketing und kreatives Denken. Mehr über mich steht hier ».

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