Und wieder ein Geschäftskonzept, das (ähnlich wie DocMorris, Airbnb, Ueber und viele andere) eine ganze Branche auf den Kopf stellen, und nationale Gesetzgeber handlungsunfähig zusehen lassen wird.

airbites

AirBites ist – wie der Name schon verrät – eine Symbiose aus AirBnB und dem Restaurant Day; jenem ‚Food-Karneval‘, an dem zu Hause, im Büro, im Hinterhof oder am Straßenrand in Pop-up Restaurants und Cafés für Freunde und Fremde gekocht wird.

Zu den Höhepunkten meiner Reisen gehört seit jeher auch das Entdecken lokaler kulinarischer Highlights. AirBites erleichtert ab sofort die Suche nach leistbarem lokalen Essen oder einheimischen Kulinarik-Guides. Die Plattform ist der Treffpunkt zwischen Reisenden und leidenschaftlichen Gastgebern.

Letztere verwöhnen ihre Gäste (natürlich nicht im teuren, überfüllten Restaurant sondern stressfrei im trauten Heim) mit selbstgekochten Köstlichkeiten; interkultureller Austausch und Potenzial für neue Freundschaften inklusive.

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Als Restaurantbesitzer solltest du jetzt die Zunftvertretung deines Vertrauens kontaktieren, um Reaktionsphase eins einzuleiten; oder wissen, dass es sich bei AirBites um ein schlaues Konzept von zwei Studenten (DANKE, Marc & Antonio!) der Miami Ad School Berlin handelt – noch zumindest…

Sicherheitszonen mögen gemütlich sein – aber nicht sicher! @hannestreichl

Solange Sicherheitszone und Komfortzone deckungsgleich sind, leben wir in einer perfekten Welt. Verlegen wir die Komfortzone an einen anderen Punkt, entsteht dort unsere neue Sicherheitszone und wieder ist alles kuschelig gemütlich.

Was aber, wenn die Sicherheitszone sich still und heimlich von der Komfortzone entfernt? Wann bemerken wir, dass die Fundamente der alten Festung bröckeln, und ein Sturm aufzieht? Und was nun? Bauen wir Mauern oder Windmühlen?

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Update

Monika schreibt mir eben via Facebook: „Ich bin neulich eine ganze Reihe von diesen Plattformen durchgegangen… Einige sind nur in USA aktiv, aber da gibt es schon ne ganze Menge.“ Ein Beispiel gefällig?

Titelbild via Flickr CC. Thanks, Eugene!

Geschrieben von Hannes Treichl am 31. März 2015