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Zukunft des Tourismus, Nachhaltigkeit & Verantwortung

14. April 2008 | 3 Kommentare | Mitreden!

Isabella Krassnitzer im Insitut Tourismus Experten
Anlässlich der Eröffnung unseres Instituts der Tourismus Experten hielt Prof. Dr. Kurt Luger von der Universität Salzburg einen Vortrag über Tourismusforschung und Nachhaltigkeit im Tourismus.

Außer dass er erklärt was Tourismus-Forscher eigentlich so tun, enthielt die 7minütige Rede einige (teils provokative) Thesen und Fragestellungen. Ein kurzer Auszug:

  • Der Planet schwitzt und die Betten bleiben kalt.
  • Im österreichischen Tourismus spielt die akademische Forschung noch überhaupt keine Rolle oder wird künstlich klein gehalten.
  • Wenn in China ein Sack Reis umfällt ist und das “Wurscht”. Aber wenn in China die Vogelgrippe ausbricht, ist uns das nicht egal.
  • Wir können die Fragen nicht mehr auf uns, auf unser kleines Hotel, auf unseren kleinen Ort reduzieren! Wir müssen erkennen, dass der Tourismus mittlerweile ein Bereich geworden ist, der sehr viele Sektoren enthält.
  • Was passiert mit den Menschen, die innerhalb von 2 Generationen aus einer bäuerlichen, agrarischen Gesellschaft in eine Dienstleistungsgesellschaft migriert? Auch dazu müssen wir Fragen stellen und Antworten finden.

Spannend war die anschließende Diskussion zur letzten Fragestellung, diese gibt es allerdings leider nicht mehr auf Video :-)

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3 Kommentare zu “Zukunft des Tourismus, Nachhaltigkeit & Verantwortung”

  1. Konnte leider nicht kommen … wünsch euch dafür aber umso mehr alles Gute für die Zukunft!

  2. Claudia sagt:

    Was wurde denn zum letzten Punkt gesagt? In manchen Ländern geht diese Veränderung ja noch viel schneller als “binnen zwei Generationen”: in Kambodscha zum Beispiel. Jedes Jahr kommen 20% mehr Touristen, immer mehr Leute ziehen in die schnell wachsenden Städte.

  3. Robert sagt:

    Ich finde nicht eine provokative These. Das sind Themen mit denen sich jeder Touristiker beschäftigen muss und zum Teil Fragen, die jedem logisch denkenden Menschen aufkommen.

    Damit beschäftigt sich im Übrigen jeder Student der Fremdenverkehrsökonomie, der nach seinem Abschluss nicht “nur” im Hotel arbeiten will. Abscheinend ticken die Uhren in Österreich doch noch etwas langsamer, als in anderen europäischen Touristenhochburgen.

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