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Alle Beiträge zum Thema werbung

Werbeidee für den nächsten Winter

directski“Eigentlich” hat dieses Bild zur “Sommerzeit” ja hier nichts verloren aber angesichts des tagelang anhaltenden strömenden Regens… Außerdem sind ja viele bereits beim Planen von Winter-Marketingaktionen.

Guerilla Marketing mit Schnee gabs bei ANDERS|denken schon früher (siehe hier). Nicht ganz “gratis” aber nicht weniger gelungen ist eine witzige Aktion des irischen Reiseunternehmens Directski.

Im Rahmen einer “Ambient Marketing” Kampagne wurden kleine Flyer mit ausgestanzten Skifahrer an Autoscheiben gesteckt.

They developed a windscreen flyer and targeted the carparks of dry ski slopes and holidays expos. They also targeted urban streets near adventure sports and ski shops. They placed theses flyers on the windscreens for a week at the start of the winter.

Nachdem es in der Nacht gefrostet oder geschneit hat, sehen die Miniatur-Skifahrer aus, als würden Sie im Tiefschnee eine Piste (=Windschutzscheibe) hinunter fegen.

Ich glaube dass diese Flyer sogar mir ein Lächeln aufgezwungen hätten, obwohl ich mich sonst eher über den nervigen 0815 Müll (Flugzettel) an meiner Autoscheibe ärgere.

Foto: Directdaily, ein Guerilla Marketing Blog das wärmstens zu empfehlen ist.

Nachtrag:
Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit bei den vielen LeserInnen bedanken, die mir immer wieder Ideen für Beiträge per Mail zukommen lassen. So wie der Hinweis zu dieser Aktion von Andreas Liebhart (Raiffeisenbank Lustenau Blog) stammt. Eure Vorschläge sind alle nach Themen sortiert abgespeichert, und sobald es sich ausgeht werde ich weitere Artikel veröffentlichen.

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Die “kreativsten” Werbeagenturen des Landes

Ask me first!
Im Rahmen eines Interviews zum Thema “Integriertes Marketing” fragte mich vergangene Woche ein Journalist, warum ich Preisen wie z.B. dem Tirolissimo relativ skeptisch gegenüberstehe. Meine Antwort:

Der Slogan an sich spricht Bände:
Die Branche feiert ihre Besten“.

Weil Preise wie u.a. auch der Tirolissimo in der Regel sich ändernde Marktgegebenheiten ingnorieren und traditionellerweise Auswüchse von Inzucht diverser Branchen sind. Wenn sich Prämierungen in Zeiten in denen auf uns täglich zwischen 3.000 und 5.000 Werbebotschaften einprasseln, und jährlich hunderte Kilo Papier in unseren Postkästen landen, weitehrin auf die kreativste Anzeige, das beste Plakat, den besten Prospekt und den besten Radiospot beschränken, und nicht im Ansatz auf

  • integrierte Markenführung,
  • Viralmarketing, oder gar
  • partizipatives Marketing

eingehen, sind Preise wie der Tirolissimo meines Erachtens nicht nur ein lächerlicher Hochgesang einer untergehenden Branche, sondern auch keinesfalls würdig mit internationalen Kampagnen verglichen zu werden – auch wenn das einige Medien (die mit den ausgezeichneten Agenturen natürlich gutes Geld verdienen) gerne so sehen würden.

Überaus kreative Marketingkampagnen (wie es derer hier in in diesem Blog dutzende gibt) werden beim Tirolissimo überhaupt nicht berücksichtigt, weil hinter den meisten gar keine Werbeagentur stehen. Häufig sind es die (Klein- und Kleinstunternehmer) selbst, die für mehr Mundpropaganda und nachweislichen Erfolg sorgen, als es die Kosten für eine Agentur jemals gerechtfertigt hätten.

Frage an Herrn Christian Handl (Werbeagentur Tripleseven) und Organisator des Tirlissimo:

Warum kürt eine sogenannte “Fachjury” die Gewinner? Warum nicht mündige Konsumten Prosumenten wie du und ich?

Vorweggenommene Anwort meinerseits: Weil wir die meisten Kampagnen gar nicht kennen?! Weil Menschen wie du und ich nicht “fähig” sind zu entscheiden was gut ist und was nicht?! Mag sein, denn wir beschäftigen uns gar nicht mit Euren Kampagnen. Warum auch, bei der täglichen Werbe-Reizüberflutung.


(» siehe “Marketing & Werbung: Damals vs. Heute”)

Haben Werbepreise dann überhaupt noch eine Berechtigung außerhalb der Branche? Ich sage ja, aber bitte mit neuen Strukturen und unter nachweislicher Berücksichtigung nachhaltiger Effektivität. Dass die Agentur xyz den besten Begleittext in Ihre Einreichung geschrieben hat, interessiert vielleicht die alteingesessene "Expertenjury" die den Aufbau wirklich innovativer Kampagnen entweder noch nicht verstanden hat, oder bewusst nicht verstehen will.

Übrigens: Was wirklich erfolgreiche Werbung ausmacht weiß das Tiroler Magazin "west“, denn es hat die “innovativsten Werber des Landes” genau danach befragt. Wer möchte liest diesen Beitrag zu Ende.

Heute bin ich allerdings (ausnahmsweise ;-) keiner Leserin böse, wenn Ihr das nicht tut, denn was die 16 befragten Herrn und 2 Damen (vielleicht liegt genau an diesem Verhältnis das eigentliche Kreativ-Problem ;-) von sich geben ist allgemeines Werbegeschwafel ohne konkrete Inhalte – und da konnten wir schon vor 25 Jahren in diversen Fachpublikationen nachlesen.

Die meisten Statements sind auf ihre Einstiegssätze gekürzt, denn in einem einzigen Satz schaffte es kein Pitch die Frage zu beantworten…

Übrigens: Jene Statemets denen ich voll und ganz zustimme sind die von Thomas Pichler (Tonstudio Klangfarbe) und Gudrun Platzl (Eine Augenweide), die ich bewusst zuletzt anführe, um Euch vielleicht doch ein wenig zu motivieren Euch durch den austauschbaren (vgl. Beispiele 1 und 2 ;-) Statement-Dschungel zu lesen…

Veranstaltungshinweis:
digitales marketing kongress
Hannes Treichl auf der Summit09
Veranstalter: Werbeplanung.at (» Blog)
16.-17. Juli 2009, Österreichische Nationalbibliothek

Was ist gute Werbung?

Es gibt keine gute oder schlechte Werbung – es gibt eine, die wirkt oder nicht wirkt…
(Walter Edinger, Edinger Communication)

Es gibt keine gute oder schlechte Werbung – es gibt nur welche die wirkt und Aufmerksamkeit erzielt oder in der Welle der Reizüberflutung durch Gewöhnlichkeit untergeht.
(Peter Fahrngruber, Filmatelier)

Für uns ist gute Werbung jene, die unserem Kunden mehr Umsatz bringt.
(Michael Egger, etouristik)

Gute Werbung ist die kreative Kunst der kommerziellen Verführung.
(Alexander Halbwirth, Agentur Morgenroth)

Gute Werbung muss entweder verkaufen oder Imagepunkte sammeln. Auffallen alleine reicht nicht.
(Alexander Dresen, ACC)

Gute Werbung ist die Kunst, Botschaften auf den Punkt zu bringen und sie so zu visualisieren, dass man die Message sofort versteht.
(Gerhard Purtscheller, Agenturpur)

Gute Werbung erzählt uns eine Geschichte. Kurz und bündig. In 20 Sekunden,, und noch schneller auf Din A4 oder 16 Bögen.
(Charlie Zimmermann, Zimmermann & Pupp)

Gute Werbung ist einzigartig, sie verspricht und fasziniert, sie überdauert die Jahre und verknüpft die Realität mit Fantasie.
(Robert Fattor, Forward)

Gute Werbung löst Assoziationen aus, entfacht eine Geschichte, ermöglich eine Identifikation mit dem Mehrwert oder Nutzen, den die Kommunikation über ein Produkt oder eine Dienstleistung erreichen will.
(Hannes Handle, Handle Creativ Werbeagentur)

Wenn sie ein klares Ziel hat und dieses erreicht, ist sie gut.
(Tom Jank, Impalawolfmitbiss)

Gute Werbung verkauft. [...] Werbung muss verkaufen.
(Walther Nothegger, Nothegger & Salinger)

Gute Werbung ist am Puls der Zeit und wird erst im Spannungsfeld zwischen Idee, Botschaft und Technik köstlich.
(Bernhard Oberhauser, Oberhauser & Partner)

Gute Werbung ist diejenige die verkauft. So sorgen wir von der individuellen Konzeption einer Kampagne oder Veranstaltung über die exakte Planung und Durchführung bis hin zur Erfolgskonrolle dafür, dass unsere Kunden ihre Zielgruppe erreichen.
(Thomas K. Müller, TKM Werbung & Events)

Gute Werbung transportiert eine klare Botschaft, ist zielgruppenorientiert und kreativ.
(Gregor Steiger, Stadthaus 38)

Ganz einfach: Werbung die wirkt. [...] Und darum gehts ind er Werbung: Aufmerksamkeit.
(Niki Lackner, die wilden kaiser)

Gute Werbung berührt die Herzen der Menschen [...] Lässt in eine andere Welt eintauchen, dien den Alltag verzaubert. Vermittelt Erlebnisse, die alle Sinne ansprechen und Gefühle auslösen. Und im besten Falle das Leben nachhaltig bereichern.
(Gudrun Platzl, Eine Augenweide)

Werbung ist Emotion. Es geht darum, ein emotional positives Umfeld zu erzeugen, in dem das Produkt und die Werbeaussage platziert werden. [...] Eine zunehmend beliebte Variante ist “auffallen um jeden Preis!” ohne Rücksicht auf den “Nervigkeitsfaktor”. Ob dies ein nachhaltiges Konzept ist, wage ich zu bezweifeln, ich zum Beispiel besuche einige Möbelmärkte bewusst nicht mehr.
(Thomas Pichler, Tonstudio Klangfarbe)

Vielen Dank…

…an mehrere Tiroler UnternehmerInnen und ANDERS|denkerInnen die mir in den letzten Wochen mehrmals Mails zum selben Thema geschrieben haben. Ich habe leider nicht alle Mails persönlich beantwortet, aber ich hoffe dass dieses Statement meine Haltung gegenüber dem Thema ausreichend wiederspiegelt.

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Marketing & Werbung ‘damals’ vs. ‘heute’

Nachtrag zur Brandz Markenstudie von heute Vormittag in Form eines hervorragenden 3 Minuten Videos.

Vor einiger Zeit gefunden bei Werbeblogger

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Kaufentscheidungen

kaufentscheidungen
Die Europäische Kommission hat vor einiger Zeit den Eurobarometer Flash für Tourismus veröffentlicht. Die 126 Seiten Studie basiert auf Interviews mit 27.000 Menschen in 27 europäischen Ländern.

Für ANDERS|denken LeserInnen wohl wenig überraschend das Ergebnis betreffend den wichtigsten Quellen die für Informationsbeschaffung und Buchungsentscheidungen herangezogen werden:

1. Persönliche Empfehlungen von Freunden (57%)
2. Internet (38%)
3. Persönliche Erfahrungen (31%)

Stellt sich für manch eine/n jetzt wohl die (berechtigte) Frage, warum wir noch immer wesentlich mehr Geld in traditionelle Werbung und Zwangs-Berieselungs-Kommunikation als in Mundpropaganda-Kampagnen stecken… Viel Erfolg jenen die schon lange ANDERS|denken!


Link zur Studie (pdf, 4 MB) und zur Erinnerung noch einmal eine ausgezeichnete Visualisierung von Helge Fahrnberger. Vergessen wir nämlich nicht, dass sowohl persönliche Empfehlungen als auch Erfahrungen immer mehr über Internet geteilt werden – und das nicht nur für Kaufentscheidungen für Urlaubs-Reisen!

Quelle: Blog Österreich Werbung

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(Männer-)Video fürs Wochenende: Vergiss den Valentinstag nicht!

Liebe LesER von ANDERSdenken,

ich hoffe Ihr habt den Valentinstag nicht vergessen…

Agent Provocateur, Sexy Valentines Day Commercial
http://twitter.com/msprovocateur

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Rette dein Bier!

drink-bouncers
Die Verbannung von Zigaretten aus Bars und Restaurants ist Nährboden für Geschäfts- und Marketingideen. Eine davon hatte der 38jährige Simon Hartley aus England.

Aufgrund der Rauchergesetze in England haben Pubs im ganzen Land das Problem, dass halbvolle Gläser vom Personal abgeräumt werden, obwohl deren Besitzer eigentlich nur kurz zum Rauchen vor die Tür gehen. In der Regel werden die Getränke ersetzt.

Damit das nicht mehr passiert, beliefert Hartley Gastronomen mit seinen “Drink Bouncers (TM)“.

Glass covers that are so universal they will fit almost any glass in pubs, bars and restaurants.

Neben ihrem praktischen Wert sind die “Rausschmeißer Deckel” eine neue Werbefläche in Pubs.

Mit offenen Augen ein Problem wahrgenommen, nach einer kreativen Lösung gesucht, diese in ein Geschäftsmodell verwandelt und umgesetzt. Excellent different thinking, Mr. Hartley! www.drinkbouncer.co.uk

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Werbung im Kaffee – kreatives Guerilla Marketing

Heute hab ich (mal wieder) jemanden beim Jammern darüber zugehört, wieviel Geld er doch für Werbung ausgibt. Weil ich gerade meinen Espresso umgerührt habe, fiel mir ein Beitrag im Best Practice Business Blog vom Dezember ein.

expedia

Der Preis für ein Reiseangebot wird mit Hilfe einer Schablone und Kakoapulver auf den Milchschaum des Cappuccions oder Latte Machiatos gestreut. Wenn man die Tasse erhebt, findet man auf dem Untersetzer weitere Infos. [...]

Die aufgestreute Werbung verschwindet zwar nach dem ersten Schluck, bleibt aber doch im Gedächtnis des Kunden. Und wenn er sich die Webadresse nicht merken kann, dann kann er ja den Papieruntersetzer als Gedächtnisstütze mitnehmen.
(Quelle: Burkhard Schneider)

Genial, oder? So einer Werbung könnte nicht mal ich böse sein, im Gegenteil: Ich würd sogar noch extra in das Cafe gehen um mir die kreative Guerilla Aktion vor Ort anzusehen.

In Burkhards Blog gibts noch ein Bild das zeigt, wie die Deko Werbung hergestellt wird.

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