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Schluss mit schlechten Nachrichten
Ein Tiroler Hochglanz-Magazin sucht nach den besten Innovationen Tirols und ist dabei selbst nicht wirklich innovativ. Crowsourcing auf Tirolerisch ;-)
Im Zuge des Cover-Wettbewerbs recherchiert WEST rund um das Thema „Innovatives Tirol”, wobei sich die Redaktion nicht nur auf den Technologiebereich beschränken, sondern den Fokus auch auf andere Formen von Innovation legen wird.”
Meine lieben Damen und Herren von WEST: Innovation bedeutet andere Wege zu gehen, z.B. LeserInnen und KäuferInnen Eures Magazins in die Gestaltung zu integrieren, also Cover Wettbewerbe nicht auf die immergleichen Agenturen zu beschränken oder letztendlich Eure LeserInnen über die besten Einsendungen entscheiden lassen!
Berechtigt zur Teilnahme sind alle Mitglieder der Tiroler Fachgruppe „Werbung und Marktkommunikation”. [...] Die von einer Jury auserkorene Siegerarbeit wird das Titelblatt einer der kommenden Ausgaben zieren. Zusätzlich dürfen sich die Gewinner über attraktive Insertionsvolumina freuen. (Auszüge aus Teilnahmebedingungen)
Schon lange wollte ich hier (weil ich in vielen Vorträgen immer wieder auf begeisterte Zuhörer stoße) das Beispiel von myheimat.de erwähnen, Ihr habt mir dankenswerterweise entgültig den notwendig Aufhänger geliefert.
MyHeimat ist mein persönliches Lieblingsbeispiel für Bürgerjournalismus im deutschsprachigen Raum.
myheimat.de ist ein schnell wachsendes, deutschlandweites Bürgerreporter-Netzwerk (über 25.000 Bürger-Reporter, Stand 02/09). Jede Stadt (jeder Ort) hat auf dem Onlineportal myheimat.de ihre eigene sub-lokale Seite, auf der sich die Region trifft, austauscht und vernetzt.
Eine Lokalzeitung die auschließlich von Lesern gestaltet wird – so wie sich das viele wünschen (vgl. “92% für Mitmachzeitung“)
Auf MyHeimat schreiben tausende Hobbyredakteure über News aus ihrer Region. Die besten Artikel werden gedruckt und finden ihren Weg in hundertausende Haushalte in vielen Bezirken in ganz Deutschland.
Die besten auf myheimat.de veröffentlichten Online-Beiträge erscheinen deutschlandweit vielfach auch schon gedruckt. So werden beispielsweise im Raum Bayrisch-Schwaben bereits in 18 Städten myheimat-Monatsmagazine an die Haushalte verteilt, auch im Raum Hannover erscheinen bereits in mehreren Städten myheimat-Magazine, zudem werden wöchentlich mehrmals myheimat-Seiten in den Heimatzeitungen der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und der Neuen Presse Hannover abgedruckt, ebenso im Raum Marburg in der Oberhessischen Presse.
Was mir persönlich MyHeimat.de so sympathisch macht: Das Bürgerjournalismusportal bedient die Vorliebe seiner Nutzer für gute Nachrichten und zeigt, “was deine Heimat lebenswert macht” (Quelle: Social Media Experte Hugo E. Martin, bei dem es noch viele weitere Artikel über MyHeimat zu lesen gibt!
Beiträge zum Thema Crowdsourcing gibt es in diesem Blog dutzende. Viel Vergnügen beim Stöbern ;-)
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Hilfe im Paragraphen-Dschungel

“Das Recht geht vom Volk aus”
(Öst. Bundesverfassung, Artikel 1)
Ob dem Volk auch genügend Gehör geschenkt wird ist eine andere Frage. Bei checkmycase.com geht das Recht in jedem Fall vom Volk aus.
Wir möchten durch diesen Ansatz einen innovativen und besseren Zugang zum Recht bieten und der Community zugleich eine Teilnahme am realen Rechtsleben ermöglichen. Jeder User unserer Plattform wird damit auch zum Richter, vielleicht sogar zum Super-Judge!
checkmycase ist ein Crowdsourcing-Experiment für Rechtswissenschafter, Hobby-Richter und Menschen die eine erste Orientierung im Paragraphendschungel suchen.
- Soll ich den Staat klagen wenn in meiner kleinen Stadt die einzige Postfiliale geschlossen wird?
- Wie stehen meine Chancen eine Klage gegen eine Sexhotline zu gewinnen?
- Nur weil ich einer Frau täglich rote Rosen zukommen lasse, bin ich doch noch lange kein Stalker oder? Kann man mich dafür bestrafen?
Diese und viele andere Fragestellungen kann jeder auf der Plattform einstellen. Die User von CheckMyCase diskutieren die Fälle (ähnlich wie bei schon länger bekannten Foren) und stimmen über die Erfolgschancen im Falle eines Gangs zum Gericht ab. Die fünfstufige Skala reicht von “Keine Chancen” bis “So gut wie gewonnen”, oder man klickt “Ich weiß es nicht”.
Den Amateur-Richtern bietet checkmycase eine Spiel- und Testwiese. Menschen die vor der Entscheidung stehen “Soll ich zum Anwalt gehen ja oder nein?” erhalten eine erste Standortbestimmung. Nicht mehr aber auch nicht weniger.
Natürlich kann checkmycase.com damit nicht immer den Gang zu Gericht oder zum Experten ersparen, aber jedem Nutzer durchaus eine erste Orientierung im Paragraphendschungel bieten. Je nach dem Ergebnis dieser Prognose kann der Nutzer entscheiden, ob es sinnvoll oder weniger sinnvoll ist, einen Spezialisten zu konsultieren.
(Anmerkung: Und wer diese Spezialisten sein könnten, verrät checkmycase.com natürlich auch. Mehr schreibe ich in diesem Beispiel allerdings nicht über die immer wieder brennende Frage: “Wo ist das Geschäftsmodell?”)

Das Projekt wurde in Anlehnung an wissenschaftliche Studien und Experimente zur “Weisheit der Vielen” entwickelt. Es basiert auf der Annahme, dass unter bestimmten Voraussetzungen die Masse klügere Entscheidungen trifft als ein mit der Materie vertrauter Experte. Trotzdem beteiligen sich derzeit vor allem Studenten und Anwälte aus dem eigenen Netzwerk an der Plattform. Auch deshalb weil das Experiment bislang nicht großartig forciert worden war – das soll sich aber demnächst ändern.
Wo liegt die Trefferquote von checkmycase?
Ich habe diese Frage letzte Woche im Rahmen eines persönlichen Treffens in Wien Dr. Wolfgang Zankl (www.zankl.at) gestellt. Er ist Universitätsprofessor, Lehrbeauftragter, Autor, Berater, Leiter des Europäischen Zentrum für E-Commerce und Internetrecht, und Master Mind hinter checkmycase.com.
Viele der inzwischen schon über 250 Fälle haben Dr. Zankl und sein Team untersucht, nachdem die Hobbyrichter ihre Urteile gefällt haben. Die Trefferquote liegt bei ca. 90%. Wer sich selbst schon mit Beispielen anderer Prediction Markets (Beispiel Hollywood Stock Exchange, u.v.a.)
“Auch im praktischen Rechtsleben wird damit ein völlig neues Kapitel aufgeschlagen, da viele Rechtsprobleme ohne Kostenaufwand gelöst werden können”, meint Dr. Zankl.
Kalter Wind aus Richtung Experten
Auch das kennen wir schon von anderen Beispielen hier im Blog. Wer neue Wege geht stößt immer auf Widerstand. Hier ein Zitat sich typischerweise in klassischer Anonymität versteckender Damen oder Herrn der Uni Saarbrücken:
Für die User entsteht dabei der Eindruck, dass seriöse Antworten auf die Probleme geliefert würden. Tatsächlich ist es jedoch so, dass nur die Rechtsansichten von Laien geäußert werden. Diese Seite reiht sich in den aktuellen gefährlichen Trend zur juristischen Selbstmedikation ein und sollte mit Vorsicht genossen werden. (» Quelle)
Mir persönlich gefällt der unkomplizierte und innovative Ansatz des Teams von checkmycase. Bei meinem ersten Treffen mit Dr. Wolfgang Zankl habe ich zuerst bestimmt nicht an einen Anwalt oder international anrekannten Rechtsexperten, als viel eher einen höchst internet affinen Unternehmens-Gründer gedacht. So irrt man sich – und immer wieder mal machen Irrtümer großen Spaß!
Für checkmycase gibt es noch viele Hausaufgaben zu erledigen. Ich wünsche dem Team in jedem Fall viel Erfolg beim Aufbau einer größeren, grenzüberschreitenden Community und bei der Umsetzung einiger anstehender technischer Verbesserungen und Erweiterungen. Denn wie schon diskutiert, lieber Herr Zankl: Plattformen müssen zu den Usern kommen – dorthin wo sich diese heute ohnehin aufhalten, nicht umgekehrt.
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Marketing & Werbung ‘damals’ vs. ‘heute’
Nachtrag zur Brandz Markenstudie von heute Vormittag in Form eines hervorragenden 3 Minuten Videos.
Vor einiger Zeit gefunden bei Werbeblogger
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Gäste bestimmen Hotel- und Restaurant Preise selbst

Es gab auf ANDERS|denken schon mehrere Beispiele für Geschäftsmodelle (bzw. PR Aktionen) bei denen Kunden Preise für Produkte und Leistungen selber bestimmen – keines jedoch in einer Größenordnung wie dieser:
In der Zeit von 04.07. 2009 – 11.07. 2009 laden die Längenfelder Touristiker 100 Gäste ein das Tourismusangebot in Längenfeld zu testen. Unglaublich aber wahr: der Gast entscheidet selbst über den Wert seines Urlaubes. [...] Unter den Interessierten die sich hier auf der Homepage anmelden werden jeweils 3 Urlaubstage für 2 Personen verteilt. Auch Raftingtouren, Mountainbiketouren und schöne Abendessen Tests werden unter den Teilnehmern verlost! Der Fernsehsender RTL wird einige Gäste begleiten und deren Erlebnisse in einer Reportage vorstellen.
14 Hotels, 4 Gastronomiebetriebe und 3 Veranstalter für Freizeitaktivitäten machen bei der Aktion mit und lassen Gäste Preise für ihre Leistungen selbst bestimmen. Initiator der Idee ist nicht – wie man vermuten möchte – das für die Vermarktung des Ötztals zuständige Tourismusmarketing Organisation, sondern ein privates Marketingunternehmen (www.otztal.at) unter der Leitung von Martin Santer.
Ich erinnere mich an ein gemeinsames Abendessen im Rahmen eines anderen Projektes, in dem wir vor einigen Wochen über Beispiele alternativer Preisgestaltung gesprochen haben. Bemerkenswert in welch kurzer Zeit die Ötztaler auf diese reagiert, und ein eigenes auf die Beine gestellt haben!
Live Quality Check ist eine mutige und durchaus zeitgemäße Idee der Ötztal Marketer, die selbst folgende Ziele verfolgen dürften:
- In einer Woche mit tradionsgemäß schwacher Auslastung Gäste ins Tal zu bringen,
- Kontaktadressen zu generieren,
- PR und Mundpropaganda zu forcieren.
Nur bedingt gelungen finde ich die Kommunikations-Strategie hinter dem Projekt. Wie wir von anderen Beispielen wissen reicht es nicht aus “nur” eine gute Idee zu haben, ohne diese entsprechend zu kommunizieren – sprich zu “verkaufen“.
Die Ötztaler vertrauen zu 100% auf die “Kraft der Idee” und verzichten auf jegliche externe PR Unterstützung, Projekt- bzw. Gäste-Blog(s), RSS Feeds für Presse und andere Interessierte, einen etwas abwechslungsreicheren Medienmix oder den Einsatz von Social Media. Dass diese für ein Projekt wie dieses hervorragend geeignet wären (Mundpropagandapotenzial vorhanden) zeigt ein kleines Beispiel.
Ötztal.at Geschäftsführerin Claudia Wopfner postete einen Hinweis über den Live Quality Check in ihrer Facebook Statusmeldung (ansehen). Wenig später erschien ein Beitrag über das Projekt auf www.tirol.at. Die Presseinfo dürfte beim Redaktionsteam in der Fülle der Meldungen vorher wohl untergegangen sein.
Alles in allem empfehle ich meinen LeserInnen das Projekt und den erwarteten Erfolg weiter zu beobachten – ich werde das auch hier im Blog tun und bin gespannt auf Eure Diskussionsbeiträge!
Webseite des Projekts: www.live-qualitycheck.com. Und wer noch überlegt sich für die Testwoche anzumelden, dem hilft vielleicht dieses Video bei seiner Entscheidung weiter. Viel Spaß und viel Glück bei Eurer Bewerbung!
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Destinations Marketing: Frau Holle hat viele Freunde

Wer mich kennt weiß dass ich hier nur ungern über eigene Projekte schreibe, aber hin und wieder komm ich nicht umhin das zu tun. In diesem Fall geht es um einen ersten Ansatz von User Generated Destination Marketing.
In den Hauptrollen: Gäste und Freunde der Kitzbüheler Alpen, Urlauber, Internet-Nutzer und eine hübsche Dame namens Frau Holle (Snow-Maker und Marketing-Aushängeschild der Kitzbüheler Alpen).
Holen wir noch etwas weiter aus: Daniel Amersdorffer schrieb vor einigen Tagen im Blog von Tourismus Zukunft einen wunderbaren Beitrag über die sich ändernden Aufgaben von (Tourismus) Marketern:
Eine DMO (Anm. Destination Marketing Organization) ist zukünftig nicht mehr Informationsproduzent, sondern die Spinne im Netzwerk einer Destination, die über ihr funktionierendes und stabiles Netz Informationen von Akteuren und Gästen sowie eigene Inhalte zentral sammelt, bewertet, sortiert und dezentral verfügbar macht – Managing Feeds and Flows of Information.
Daniel, ich würde im ersten Satz zukünftig durch heute ersetzen! Passend dazu auch ein Beitrag bei ANDERS|denken von vor 2 Jahren.

Original picture by Adam Hopkinson – thank you, Adam!
Was ist Frau Holles Welt?
Verblüffend einfach, trotzdem einzigartig: Auf FrauHollesWelt.at werden Blog-Einträge, Flickr-Bilder und YouTube-Videos mit Kitzbüheler Alpen Bezug automatisch zusammengeführt, thematisch sortiert und präsentiert. Das Ergebnis ist eine abwechslungsreiche, ständig aktuelle Seite mit authentischen Informationen ohne Wartungsaufwand. (Auszug Pressemitteilung)
Menschen aus aller Welt erzählen im Internet von ihren Urlaubs-Erlebnissen, schreiben Blogs, diskutieren in Social Networks oder auf Reiseplattformen und stellen Fotos und Videos ein. Ebenso berichten viele Menschen, die in den Kitzbüheler Alpen wohnen, über ihr Leben und ihre Erlebnisse.
FrauHollesWelt.at ist eine Plattform die
- im Internet Content über die Region sucht,
- die Ergebnisse automatisch mit Schlagwörtern (Tags) ergänzt, und
- nach Themen sortiert aufbereitet.
Dazu durchsuchen wir alle 15 Minuten weltweit Millionen von Blogs, Foto- und Videoplattformen. Wie das im Web 2.0 so ist, ist nicht jeder Eintrag gleich gut, gleich interessant und es gibt auch ein paar ganz falsche Inhalte. – Die sind dann das Salz in der Suppe. (s. about www.frauholleswelt.at)
Durch die technische Umsetzung könn(t)en unpassende Videos, Bilder und Texteinträge auch manuell entfernt werden. Dieser Punkt ist m.E. für eine Destination enorm wichtig!
Wer automatisiert Unmengen externer Datenfeeds einliest muss eine Möglichkeit haben manuell einzugreifen, denn es gab bereits konkrete Beispiele wo sich die (schlecht informierte) Presse auf ein Hotel stürzte und ihm nationalsozialistische Wiederbetätigung vorwarf, weil im Blog angeblich gewaltverherrlichende Bilder “eingebaut” waren. In Wahrheit stammten diese aus einem privaten Fotoalbum eines Verrückten aus der Region und waren geschickt genug beschriftet, um auf unterschiedlichen Seiten eingeblendet zu werden.
„Social Web-Plattformen wie YouTube, Flickr oder Tripadviser bieten mehr aktuellen, authentischen und spannenden Content als wir je produzieren könnten. Und das kostenlos und aus vielen verschiedenen Blickwinkeln. Diesen Content nutzen wir zu Informationszwecken, zur Ansprache neuer Zielgruppen und zur Verbesserung unseres Google-Rankings.“ (Lukas Krösslhuber, Leiter Kitzalps Marketing
“Nebenbei” ein Research-Tool für Trends entwickelt
Auf FrauHollesWelt finden aber nicht nur Gäste von Kitzbühel auf einen Schlag alle relevanten Infos, sondern auch Einheimische und Touristiker, die bislang auf dutzenden Plattformen nach Content gesucht hatten.
FrauHollesWelt eignet sich für alle Touristiker in den Kitzbüheler Alpen auch zur Erkennung von Themen und Trends. Wenn zum Beispiel über die österliche Schneelage diskutiert wird, können Tourismusverbände, Bergbahnen oder Vermieter diese Diskussion verfolgen, mitreden und so die Wahrnehmung auch mitprägen. An diesen kollektiven Meinungsbildungsprozessen offen und ehrlich teilzunehmen und diese nicht zu ignorieren ist das Gebot der Stunde. (… zitiert man mich in der Presse, obwohl ich das “niemals” so schön hätte sagen können ;-)
Nicht mit der Brechstange! – Hintergründe zum Projek.
Was heute einfach aussieht war von der Konzeption bis zum Start der Beta-Version ein Jahr Arbeit. Eine Arbeit bei der sich eine bekannte Weisheit bestätigt hat:
Zwing niemanden zu seinem Glück!
FrauHollesWelt war ursprünglich (Lukas, verzeih mir den Ausdruck) als Web-Staubsauger gedacht. Als Aggregator der dezentralen Content aus dem Web aufsaugt.

(Clippings Folien frühe Projektphase)
Zu Beginn des Projekts hatte niemand daran geglaubt, dass FrauHollesWelt ein wichtiger Baustein ist, um “Zweiflern” einen kleinen “Schubser” zu geben und sie zum Mitmachen zu bewegen.
Content Provider freuen sich vor allem über einen Vorteil: Sie müssen Texte, Bilder und Videos nicht auf einer weiteren Plattform pflegen. Wer mitmachen will verwaltet seine Inhalte dezentral auf eigenen Plattformen oder Blogs. Frau Holle erledigt den Rest.
Das kommt auch kleineren Anbietern oder Neo-Bloggern zugute. Die “große Schwester” hilft, schneller einen höheren Bekanntheitsgrad zu erreichen. Sportler, Hotels, Tourismusverbände und sogar das Management von Hansi Hinterseer nutzen die Möglichkeit schon, ihre Inhalte von Frau Holle “featuren” zu lassen.
Blogs für jede/n
Das Kitzalps Team denkt noch einen Schritt weiter:
Wie bei bekannten Blogging Plattformen können mittels Mausklick ganz einfach neue Blogs generiert werden.
Gänzlich ohne Arbeitsaufwand Ihrerseits ist es jetzt möglich, dass Ihre aktuellsten Homepage-Inhalte mittels Rss-Feeds auf FrauHollesWelt angezeigt und verlinkt werden! Wenn Sie möchten, können Sie selbst eigene Beiträge auf FrauHollesWelt schreiben! Wir vergeben kostenlose Blogs!
(Auszug Schreiben Kitzalps Marketing an Partnerbetriebe)
Mit kleinem Team zur Low-Budget Beta-Version
Weil oben beschriebene Vorgänge einen hohen Komplexitätsgrad implizieren und hunderte Filter erst noch fine-getuned werden müssen, ist FrauHollesWelt noch immer ein Experiment im Beta-Stadium.
Nein, in dem Projekt stecken keine zehn-tausenden Euro wie in vielen anderen! Die Plattform wurde als Low-Budget-Projekt umgesetzt. – Um zu experimentieren und zu lernen. Erst dann soll Frau Holle wachsen und werden weitere Anwendungen integriert werden.
Frau Holle wird sich von dieser Website aus auch als Kitzbüheler Alpen Testimonial im Netz weiterentwickeln. (Lukas Krösslhuber)
Einen kleinen Vorgeschmack darauf geben die Kitzbüheler Alpen Marketer auch auf Facebook. Dort beweist Frau Holle, dass Tourismusmarketing sehr wohl etwas “lockerer” gestaltet werden darf, dennoch perfekt zur Markenführung passt und klassische Marketing-Aktivitäten auf einfache Weise unterstützt. – “Und uns Marketern macht es großen Spaß”, hörte ich vor eingen Tagen.

Screenshot Frau Holle und ihre Freunde auf Facebook
Dem gesamten Projektteam in Kitzbühel ein großes Dankeschön für die hervorragende Zusammenarbeit!
Links
www.kitzalps.com | www.frauholleswelt.at
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Ein Blog als Zeitzeuge
- Gehören Fotos abgerissener Fassaden, von Baugruben, Baggern und Staub die Homepage eines Hotels?
- Wie kommunizieren wir, bevor unsere Agenturen alles fertig ausgearbeitet haben?
- Wie sollen wir ohne CI/CD eine neue Webseite Programmieren?
- Wie halten wir Reiseveranstalter, Gäste und Presse am Laufenden?
- Welche Möglichkeiten gibt es für einfache, zeitnahe Kommunikation “live von einer Baustelle”?
Diese und noch mehr Fragen hat sich das Management des auf Medical Wellness spezialisierten Parkhotel Igls gestellt.
In 180 Tagen Bauzeit wird das Parkhotel umgebaut, eine Neu-Positionierung umgesetzt und eine neue Marketing- und Kommunikationsstrategie integriert. Ein Blog (das Parkhotel nennt es “Bautagebuch”) begleitet den Umbau und die strategische Neuausrichtigung.
Rund 50 Fotos hat das Team seit Live-Schaltung des Blogs hochgeladen und schreibt eifrig Beiträge und beantwortet Fragen und Kommentare. – Klingt bislang dennoch “nicht nach mehr” als einem Blog in dem sich Gäste, Reiseveranstalter und Medien informieren. Aber ist das nicht schon mehr als andere überhaupt an Kommunikation betreiben?!
Was mir im Rahmen des gemeinsamen Projekts sehr gefallen hat war (neben der Wissbegierigkeit des Managements zu Einsatzmöglichkeiten von Social Media) die Offenheit aller Beteiligten, Gästen auch Einblick in offene Entscheidungen zu geben.
Ach ja – bitte wundern Sich sich nicht, wenn diese Seite sich immer wieder verändert: Unser Tagebuch lebt auch optisch mit unserem Neubau mit! (Parkhotel Magazin)
Das spartanische Layout wird sich in den nächsten Wochen und Monaten mit der Weiterentwicklung der Markenstrategie verändern. Bei der Wiedereröffnung werden die Inhalte des Bautagebuchs als Quelle für eine Ausstellung im Hotel genutzt werden. Herrlich, wie kostenfreundlich solche Dinge dank heute zur Vergügung stehender Internettechnoligien umgesetzt werden können! Den LeserInnen gefällts:
Die Idee mit Stammgästen und neugierigen, zukünftigen Gästen dank eines Blogs Kontakt zu halten und über die fortschreitenden Umbau- und Erweiterungsarbeiten zu berichten, finde ich einfach genial. Ich bin neugierig und oute mich (denn das ist schließlich IN!) als Zaun-Gucker!
Bis zum 11.Oktober haben ich ja genügend Zeit immer mal wieder durch die digitalen “Zaun-Ritzen” auf die Baustelle zu schauen… (Annette Heydenreich, Wellness Expertin mit eigenem Blog)
Liebes Parkhotel-Team,
weiterhin viel Erfolg beim Neubau und vor allem weiterhin viel Spaß beim Schreiben Eurer Beiträge!
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Dienstleistungen in Echtzeit bewerten
Seine Meinung über das Essen im Lieblings-Restaurant kund zu tun und es anderen Menschen – egal wo auf der Welt diese gerade sind – weiter zu empfehlen war noch nie einfacher als heute.
Vor einigen Monaten habe ich hier im Blog Qype Radar vorgestellt – eine Anwendung für Mobiltelefone mittels derer Bewertungen für Gastronomiebetriebe (und viel mehr!) in der näheren Umgebung des eigenen Aufenthaltsortes abgerufen werden können.
Am Ende des Beitrags stand folgende Bemerkung:
Bislang funktioniert zwar nur der Abruf von bestehenden Bewertungen, aber auch das Hochladen live aus dem Restaurant dürfte wohl nur noch eine Frage kurzer Zeit sein.
Wie schnell sich Dinge entwickeln!
Heute lese ich im Blog von Qype (aus dem auch obige Bilder stammen) folgende Anmerkung:
Nachdem die erste Version bereits über 10.000 mal heruntergeladen wurde, haben wir viel Feedback bekommen. Am meisten wurde gewünscht, aus der Anwendung heraus auch Fotos hochladen und Beiträge schreiben zu können. Das geht nun mit der Version 2! So kann man quasi in Echtzeit Beiträge schreiben und Eindrücke von dem Platz, an dem man gerade ist, vermitteln.
Glückwunsch dem gesamten Qype Team, jenen Unternehmern die bereits aktiv mit Bewertungsplattformen arbeiten, und einen ruhigen Dornröschenschlaf allen anderen!
Mehr über Bewertungsplattformen und was der Deutsche Hotelverband über Holidaycheck denkt demnächst hier im Blog…
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