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Alle Beiträge zum Thema kreativität

Sticky Morning

Dank Andreas Liebhart, Chef-Blogger der Raiffeisenbank Lustenau, bin ich gestern spät am Abend noch in den Genuss dieses herrlichen Videos gekommen. – Wunderbar erfrischend für den frühen Arbeitsmorgen.

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Gäste bestimmen Hotel- und Restaurant Preise selbst

live-quality-check
Es gab auf ANDERS|denken schon mehrere Beispiele für Geschäftsmodelle (bzw. PR Aktionen) bei denen Kunden Preise für Produkte und Leistungen selber bestimmen – keines jedoch in einer Größenordnung wie dieser:

In der Zeit von 04.07. 2009 – 11.07. 2009 laden die Längenfelder Touristiker 100 Gäste ein das Tourismusangebot in Längenfeld zu testen. Unglaublich aber wahr: der Gast entscheidet selbst über den Wert seines Urlaubes. [...] Unter den Interessierten die sich hier auf der Homepage anmelden werden jeweils 3 Urlaubstage für 2 Personen verteilt. Auch Raftingtouren, Mountainbiketouren und schöne Abendessen Tests werden unter den Teilnehmern verlost! Der Fernsehsender RTL wird einige Gäste begleiten und deren Erlebnisse in einer Reportage vorstellen.

14 Hotels, 4 Gastronomiebetriebe und 3 Veranstalter für Freizeitaktivitäten machen bei der Aktion mit und lassen Gäste Preise für ihre Leistungen selbst bestimmen. Initiator der Idee ist nicht – wie man vermuten möchte – das für die Vermarktung des Ötztals zuständige Tourismusmarketing Organisation, sondern ein privates Marketingunternehmen (www.otztal.at) unter der Leitung von Martin Santer.

hotels-oetztal-preis-selbst-bestimmen

Ich erinnere mich an ein gemeinsames Abendessen im Rahmen eines anderen Projektes, in dem wir vor einigen Wochen über Beispiele alternativer Preisgestaltung gesprochen haben. Bemerkenswert in welch kurzer Zeit die Ötztaler auf diese reagiert, und ein eigenes auf die Beine gestellt haben!

Live Quality Check ist eine mutige und durchaus zeitgemäße Idee der Ötztal Marketer, die selbst folgende Ziele verfolgen dürften:

  • In einer Woche mit tradionsgemäß schwacher Auslastung Gäste ins Tal zu bringen,
  • Kontaktadressen zu generieren,
  • PR und Mundpropaganda zu forcieren.

Nur bedingt gelungen finde ich die Kommunikations-Strategie hinter dem Projekt. Wie wir von anderen Beispielen wissen reicht es nicht aus “nur” eine gute Idee zu haben, ohne diese entsprechend zu kommunizieren – sprich zu “verkaufen“.

Die Ötztaler vertrauen zu 100% auf die “Kraft der Idee” und verzichten auf jegliche externe PR Unterstützung, Projekt- bzw. Gäste-Blog(s), RSS Feeds für Presse und andere Interessierte, einen etwas abwechslungsreicheren Medienmix oder den Einsatz von Social Media. Dass diese für ein Projekt wie dieses hervorragend geeignet wären (Mundpropagandapotenzial vorhanden) zeigt ein kleines Beispiel.

livequalitycheck-facebook

Ötztal.at Geschäftsführerin Claudia Wopfner postete einen Hinweis über den Live Quality Check in ihrer Facebook Statusmeldung (ansehen). Wenig später erschien ein Beitrag über das Projekt auf www.tirol.at. Die Presseinfo dürfte beim Redaktionsteam in der Fülle der Meldungen vorher wohl untergegangen sein.

Alles in allem empfehle ich meinen LeserInnen das Projekt und den erwarteten Erfolg weiter zu beobachten – ich werde das auch hier im Blog tun und bin gespannt auf Eure Diskussionsbeiträge!

Webseite des Projekts: www.live-qualitycheck.com. Und wer noch überlegt sich für die Testwoche anzumelden, dem hilft vielleicht dieses Video bei seiner Entscheidung weiter. Viel Spaß und viel Glück bei Eurer Bewerbung!



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Magische Schuhe fürs Workout

fitflop

Im WellnessLife Blog unserer Freunde und Kunden vom Wellnessfinder habe ich vor kurzem folgenden Beitrag gefunden:

Die Zeit ist knapp. Business, Partnerschaft, Familie. Da bleibt der Körper oft auf der Strecke und das Fitness-Training fällt aus. Wir haben da etwas entdeckt, dass das tägliche Workout einfach macht. FitFlops heißen die magischen Schuhe und die haben das Fitnesscenter quasi integriert. Die Schuhe trainieren im Gehen die Waden, die Oberschenkel und den Po und haben eine straffende Wirkung.

Angeblich sollen die FitFlops so gesund (nur bequemer und stylisher) sein wie Barfußlaufen. Uns gefällt aber vor allem die Geschichte hinter den FlipFlops, denn wie in vielen anderen hier vorgestellten Beispielen hat “Denken mit den Augen des Kunden” zu einer erfolgreich umgesetzten Geschäftsidee geführt.

Marcia Kilgore fragte sich immer wieder, wie sie ihr Fitness- Training in den immer hektischer werdenden Alltag integrieren könnte, und begann nach einer smarten, weil unaufwändigen und alltagstauglichen Methode zu forschen.

Also nicht überlegen wie man Menschen ins Fitness-Studio prügelt sondern welche Möglichkeiten es gibt, dass das Fitnessstudio zu ihnen kommt.

Wie die Geschichte weitergeht und wie das Prinzip der FitFlops genau funktioniert, steht im WellnessLife Blog.

Corporate Website: www.thefitflop.com
Deutsche Website: www.fitx2.de

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Überzeugend Präsentieren und Tipps für GründerInnen

praesentieren
Leser meines Blog wissen, dass ich mich immer wieder auch zum Thema Präsentieren äußere (Beispiele). Noch viel intensiver aber tut das Dr. Michael Gerharz, Präsentationscoach aus Bonn in seinem Blog.

Im Downloadbereich finden sich hervorragende Anleitungen für Out-of-the-box Präsentationen, sowie eine ganze Reihe Beispiele für Vorher-/Nachher Folien.

Michael hat mich gebeten, für seinen Themenschwerpunkt Kreativität mit Hilfe einiger markanter Beispielen ein paar Denkanstöße für neue Wege zu liefern. Das habe ich gerne getan, und einige Beispiele aus Wirtschaft und der Welt des Sports illustriert. Michael beschreibt sie so:

Kreativ zu sein, bedeutet auch, einfach einmal anders über ein Problem nachzudenken, nicht immer die gleichen bekannten Wege zu gehen, sondern neue Wege zu gehen, die man selbst (und vielleicht auch andere) sich bislang nicht so recht zu gehen wagte. Neue Erfahrungen sammelt man dabei immer; vielleicht aber findet man auf diesen Wegen auch eine tolle Lösung, an die man vorher gar nicht gedacht hat.

michael-gerharz

Meine Beitrag “Kreativ ANDERS” findet Ihr bewusst nicht hier auf ANDERS|denken sondern im Kreativ Präsentieren Blog von Michael. Ich bin nämlich überzeugt, dass wenn Ihr mal auf der Seite vorbeisurft, ziemlich schnell dort hängen bleiben werdet. Viel Spaß!

ANDERS|denken auf der AUFSCHWUNG an der IHK Frankfurt

Wer weitere ANDERS|denken Beispiele live erleben möchte, schaut am besten am 13./14. März auf der 3. AUFSCHWUNG Messe für Gründer und Jungunternehmer vorbei. Ich habe auch heuer wieder das Vernügen dort 2 Sessions halten zu dürfen. Danke, lieber Burkhard, für dein “Was wäre eine AUFSCHWUNG Messe ohne dich!”. – Meine Antwort: Es wäre noch immer die AUFSCHWUNG Messe, aber eben ohne den “Österreicher” :-)

aufschwung-messe-kongress-ihk-frankfurt
Initiator Burkhard Schneider hat vor wenigen Tagen das Programm online gestellt, das sich von Jahr zu Jahr selbst an Höhepunkten übertrifft. Burkhard Schneider dazu:

Es macht uns immer wieder stolz, solche hochkarätigen Key Note Speaker wie Walter Gunz und Eilert Hanoa sowie Topreferenten wie Dich, Gerhard Gieschen, Peter Sawtschenko etc. zu bekommen. Das macht unsere Veranstaltung in den Augen der Teilnehmer zu etwas ganz Besonderem und hebt und von den anderen Gründermessen eindeutig ab.

Am besten sichert Ihr Euch schnell Eure Plätze, denn auch heuer wieder werden Persönlichkeiten wie u.a. Professor Faltin, Peter Sawtschenko, u.v.a für eine rasch ausgebuchte Veranstaltung sorgen.

… und wann hat man schon die Möglichkeit für nur 10 Euro (!!!) Tipps von hochbezahlten Experten zu erhalten, oder an Praxisworkshops mit einem Top-Kreativitätsexperten wie Marcus Berthold (Mastermind von Brainfloor, Chef von mindpool) teilzunehmen?!

Michael, dir weiterhin viel Erfolg mit deinem Blog und viele Dank für die Vorstellung!

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Crowdsourcing bei Stadtplanung in Kufstein

kaserne kufstein neue ideen gefragt
Längst begeistern Reinhard Karner und Marcus Berthold Unternehmen wie adidas, Linde AG, Credit Suisse, Wrigleys, die Hilton Hotels oder das Fraunhofer Institut mit der gelungenen Umsetzung ihrer Ideenplattform Brainfloor (siehe Bericht April 2008).

Jetzt nutzen sogar Städteplaner die Möglichkeit um europaweit nach den besten Vorschlägen zu suchen. Konkret geht es um die Möglichkeiten der Nutzung eines ehemaligen Kasernen-Areal in Kufstein (Tirol). (Vorbericht zum Projekt findet Ihr bei Brainfloor.)

Die Ideengeber erhalten für ihre Ideen bares Geld. Bewertet werden die Ideen im Schulnotesystem. Jede Idee mit einer Note zwischen 1 und 3 ist Brainfloor (bzw. dessen Kunden) 1 Euro wert.

Faires Crowdsourcing – und nebenbei macht es Spaß die eigenen Gehirnzellen ein wenig anzustrengen. Ich bin in engem Kontakt mit den beiden Unternehmern, wir spinnen, kritisieren, brainstormen,… und ich verrate Euch das hier: Was Ihr auf der Seite von Brainfloor heute seht ist erst ein (guter) Anfang – solltet Ihr in jedem Fall im Auge behalten!

www.brainfloor.com | twitter.com/brainfloor
Facebook Gruppe Brainfloor

crowdsourcing, pfmMagazin

Crowdsourcing in den Medien

Bei dieser Gelegenheit fällt mir ein, dass Vera Bauer vom pfm-Magazin in der Dezember Ausgabe einen doppelseitigen Beitrag über Crowdsourcing geschrieben hat und dabei Bezug auf ein Zitat von mir genommen hat. Ein verspätetes Danke, liebe Frau Bauer, für das angehemene Interview!

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Werbung im Kaffee – kreatives Guerilla Marketing

Heute hab ich (mal wieder) jemanden beim Jammern darüber zugehört, wieviel Geld er doch für Werbung ausgibt. Weil ich gerade meinen Espresso umgerührt habe, fiel mir ein Beitrag im Best Practice Business Blog vom Dezember ein.

expedia

Der Preis für ein Reiseangebot wird mit Hilfe einer Schablone und Kakoapulver auf den Milchschaum des Cappuccions oder Latte Machiatos gestreut. Wenn man die Tasse erhebt, findet man auf dem Untersetzer weitere Infos. [...]

Die aufgestreute Werbung verschwindet zwar nach dem ersten Schluck, bleibt aber doch im Gedächtnis des Kunden. Und wenn er sich die Webadresse nicht merken kann, dann kann er ja den Papieruntersetzer als Gedächtnisstütze mitnehmen.
(Quelle: Burkhard Schneider)

Genial, oder? So einer Werbung könnte nicht mal ich böse sein, im Gegenteil: Ich würd sogar noch extra in das Cafe gehen um mir die kreative Guerilla Aktion vor Ort anzusehen.

In Burkhards Blog gibts noch ein Bild das zeigt, wie die Deko Werbung hergestellt wird.

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Video fürs Wochenende: Die YouTube Kultur

Wer YouTube (und seine Produzenten) verstehen möchte (oder sich weiter über die vielen Verrückten auf YouTube auslassen will), sollte sich dieses Video ansehen.

Das Video ist übrigens ein Muss für Euch dutzende Studenten die Ihr mich in den letzten Monaten kontaktiert habt, um für Eure wissenschaftlichen Arbeiten mehr über Social Media zu erfahren.

Seit 1948 haben die 3 größten amerikanischen Fernsehsender 1.5 Millionen Stunden Filmmaterial produziert. YouTube schaffte das innerhalb der letzten 6 Monate – ohne eigene Produzenten. 88% davon sind neuer (also nirgendwo “geklauter”) Content. Täglich kommen fast 10.000 Stunden Videos hinzu.

Der Vortrag beschäftigt sich vor allem mit den Menschen hinter den kleinen Glausaugen der Webcams, den Stars und Produzenten von YouTube und kulturellen Hintergründen des Drangs zur “Selbstdarstellungverwirklichung”.

Wer keine Zeit hat sich die 55 Minuten anzusehen, dem hilft vielleicht diese Inhaltsübersicht mit einigen persönlichen Anmerkungen weiter. [Weiterlesen] »

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