Kontakt Hannes Treichl        Blog Hannes Treichl RSS

Alle Beiträge zum Thema innovation

Verkauf Ideen deiner Großmutter

microsoft-innovation-award-2009
Vor einiger Zeit war ich Mitglied in der Jury zum Microsoft Innovationaward 2009 (Beitrag siehe hier). Mit vielen Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern habe ich schon über den Award diskutiert und wir sind immer wieder bei einem Thema hängen geblieben:

Dass sowohl für Förderungsanträge, Investorengespräche, Awards aber vor allem für Kunden eines so wichtig ist: Der Elevator Pitch. Was ich damit meinte erklären vielleicht diese paar Sekunden eines Videozusammenschnitts von Microsoft.

»mehr Tipps zum Elevator Pitch

Videos aller eingereichten Projekte gibt es auf YouTube (siehe hier). Gewinner des Innovationaward 2009: EDOCTA – ein Projekt des Unternehmens impactit das (geht es nach den Erfindern) unserem Herrn oder Frau GesundheitsministerIn schon bald eine Menge Geld sparen sollte.

www.impact.co.at/produkte/edocta
www.innovationaward.at

Alle Beiträge mit den Schlagworten (Tags):


Günstiger und schneller: Nie mehr zum Postamt!

bluemailcentral
Während sich in Österreich der Wirbel um Postamtschließungen ein wenig gelegt hat, stellt ein holländisches Unternehmen eine ganz andere Frage: Wozu brauche ich überhaupt ein Postamt?

Bei BlueMailCentral.com erstellt man seine Briefe im Textverarbeitungsprogramm am eigenen Computer. Ein Klick auf den Printbutton startet den Drucker. Aber nicht jenen neben dem Schreibtisch, sondern einen BlueMailCentral Drucker in über 70 Ländern. Die Zustellung übernimmt BluePrintMail.

Für jene die weiterhin Papier und Post zum Leben und Arbeiten brauchen liegen die Vorteile auf der Hand:

  • Kein lästiger Gang zur Post
  • Briefe kommen auch bei weiten Entfernungen schneller an
  • Durch Druck und Versand im Bestimmungsland spart man sich hohe Portokosten
  • … und der Umwelt Transportwege!

Ein Preisbeispiel:
Der Versand eines Briefes in die USA kostet von Österreich aus EUR 2,05. BlueMailCentral übernimmt den Brief für weniger als die Hälfte nämlich für EUR 0,86 einschl. Druckkosten!

Schönes Beispiel für ANDERS|denken und bestehende Regeln in Frage zu stellen.

Gerne würde ich das Angebot BlueCentralMail kostenlos zu testen wahrnehmen, allerdings ist mir ein Manko an der Dienstleistung aufgefallen: Das Service funktioniert vorerst nur mit Windows Rechnern…

www.bluemailcentral.com/de

Alle Beiträge mit den Schlagworten (Tags):


Warum ist Twitter so erfolgreich?

evan-williams
Evan Williams (37) ist der führende Kopf hinter einer der erfolgreichsten Web-Unternehmen des Jahres 2008: Twitter. So ganz “nebenbei” hat seine Firma Odeo Twitter 2006 aufgesetzt (so wie übrigens einige Jahre zuvor www.blogger.com).

In diesem kurzen Video erzählt Evan über die Gründungsgeschichte, den Erfolg und das unglaubliche Wachstum von Twitter.

2 Punkte warum ich das Video hier zeige.

Der wichtigste Gründungsschritt: Loslegen!

Zum einen ist es ein supertolles Beispiel dafür, dass keiner endlos mit einem Ideen-schwangeren Kopf herumlaufen, sondern einen konkreten ersten Schritt umsetzen soll.

Businessplan, ja! – Aber nicht stur daran festkleben!
Viel besser: Den Businessplan als Richtung verstehen, sich treiben lassen und Augen und Ohren offen halten!

Ich kenne viele Beispiele (über eines davon mehr in Kürze) bei denen das Starten mit dem ersten Schritt zu dutzenden neuen Chancen geführt haben.

Ich erlebe immer wieder, dass innovative Gründer, Unternehmer oder Erfinder zu schnell aufgeben und ihre Idee verwerfen. Dabei hätten sie häufig das “Zahnrad” nur einen oder zwei Zacken weiter drehen müssen und es wäre “eingerastet”, sprich die Idee hätte erfolgreich umgesetzt werden können. (Burkhard Schneider)

Es gibt keine Ausreden…

…weder für schlechte Präsentationen, noch dafür auf seinen Auftritt kein Feedback zu erhalten. Twitter ist Markt- und Trendforschung in Reinkultur!

JEDER der in irgendweiner Form selbst Vorträge hält, Marktforschung oder (und wer tut das nicht) Kommunikation betreibt oder … ach was:

JEDER sieht sich jetzt 60 Sekunden des Videos ab Minute 6:45 an und weiß was Information Sharing und Geschwindigkeit heutzutage bedeuten! Von Mundpropaganda Reichweite ganz zu schweigen. Viel Vergnügen!

Ich hab mir das Video schon vor einigen Tagen angesehen, nachdem ich darüber via (wo auch sonst) Twitter erfahren habe. Auch ich habe es per Twitter verlinkt, im Blog komme ich erst gute 2 Tage später dazu. Warum? Weil die 140 Zeichen auf Twitter (anders als mein Blog) mich nicht dazu “verpflichten” lange um das Thema herumzuschreiben und “Information sharing” einfach ist wie sonst nirgendwo.

Einführung in Twitter

Wenn Twitter bei Fernseh-Komikern ankommt, muss es Mainstream sein. Jeder muss selbst entscheiden, ob das gut ist oder nicht oder ob es zu Aufmerksamkeits-Defiziten führt. (Georg Holzer, Journalist)

Mehr und Video siehe “Twitter ist Mainstream“.

Foto Evan Williams: Wikipedia

Alle Beiträge mit den Schlagworten (Tags):


Video fürs Wochenende: Das nächste Internet

internet
Er gilt als “Erfinder des Internet”. Auf Wikipedia steht über Sir Timothy John Berners-Lee:

Er ist der Erfinder der HTML (Hypertext Markup Language) und der Begründer des World Wide Web. Heute steht er dem World Wide Web Consortium vor und ist Professor am MIT.

TED Talks hat heute ein Video online gestellt, in dem der lispelnde engliche Professor über eine Zeit philosphiert in der Hyperlinks noch für ein Wunder gehalten wurden. Und er macht sich Gedanken über “das nächste Internet”.

Das Video dauert 16 Minuten und beginnt ehrlicherweise ein wenig langatmig, aber nach ca. 9 Minuten wird doch langsam klar, an welchen Menschenschlag Sir Berners-Lee sich mit seiner Botschaft zu richten versucht, und warum seine Botschaft nicht oft genug wiederholt werden kann.

Alle Beiträge mit den Schlagworten (Tags):


Magische Schuhe fürs Workout

fitflop

Im WellnessLife Blog unserer Freunde und Kunden vom Wellnessfinder habe ich vor kurzem folgenden Beitrag gefunden:

Die Zeit ist knapp. Business, Partnerschaft, Familie. Da bleibt der Körper oft auf der Strecke und das Fitness-Training fällt aus. Wir haben da etwas entdeckt, dass das tägliche Workout einfach macht. FitFlops heißen die magischen Schuhe und die haben das Fitnesscenter quasi integriert. Die Schuhe trainieren im Gehen die Waden, die Oberschenkel und den Po und haben eine straffende Wirkung.

Angeblich sollen die FitFlops so gesund (nur bequemer und stylisher) sein wie Barfußlaufen. Uns gefällt aber vor allem die Geschichte hinter den FlipFlops, denn wie in vielen anderen hier vorgestellten Beispielen hat “Denken mit den Augen des Kunden” zu einer erfolgreich umgesetzten Geschäftsidee geführt.

Marcia Kilgore fragte sich immer wieder, wie sie ihr Fitness- Training in den immer hektischer werdenden Alltag integrieren könnte, und begann nach einer smarten, weil unaufwändigen und alltagstauglichen Methode zu forschen.

Also nicht überlegen wie man Menschen ins Fitness-Studio prügelt sondern welche Möglichkeiten es gibt, dass das Fitnessstudio zu ihnen kommt.

Wie die Geschichte weitergeht und wie das Prinzip der FitFlops genau funktioniert, steht im WellnessLife Blog.

Corporate Website: www.thefitflop.com
Deutsche Website: www.fitx2.de

Alle Beiträge mit den Schlagworten (Tags):


Crowdsourcing bei Stadtplanung in Kufstein

kaserne kufstein neue ideen gefragt
Längst begeistern Reinhard Karner und Marcus Berthold Unternehmen wie adidas, Linde AG, Credit Suisse, Wrigleys, die Hilton Hotels oder das Fraunhofer Institut mit der gelungenen Umsetzung ihrer Ideenplattform Brainfloor (siehe Bericht April 2008).

Jetzt nutzen sogar Städteplaner die Möglichkeit um europaweit nach den besten Vorschlägen zu suchen. Konkret geht es um die Möglichkeiten der Nutzung eines ehemaligen Kasernen-Areal in Kufstein (Tirol). (Vorbericht zum Projekt findet Ihr bei Brainfloor.)

Die Ideengeber erhalten für ihre Ideen bares Geld. Bewertet werden die Ideen im Schulnotesystem. Jede Idee mit einer Note zwischen 1 und 3 ist Brainfloor (bzw. dessen Kunden) 1 Euro wert.

Faires Crowdsourcing – und nebenbei macht es Spaß die eigenen Gehirnzellen ein wenig anzustrengen. Ich bin in engem Kontakt mit den beiden Unternehmern, wir spinnen, kritisieren, brainstormen,… und ich verrate Euch das hier: Was Ihr auf der Seite von Brainfloor heute seht ist erst ein (guter) Anfang – solltet Ihr in jedem Fall im Auge behalten!

www.brainfloor.com | twitter.com/brainfloor
Facebook Gruppe Brainfloor

crowdsourcing, pfmMagazin

Crowdsourcing in den Medien

Bei dieser Gelegenheit fällt mir ein, dass Vera Bauer vom pfm-Magazin in der Dezember Ausgabe einen doppelseitigen Beitrag über Crowdsourcing geschrieben hat und dabei Bezug auf ein Zitat von mir genommen hat. Ein verspätetes Danke, liebe Frau Bauer, für das angehemene Interview!

Alle Beiträge mit den Schlagworten (Tags):


Rette dein Bier!

drink-bouncers
Die Verbannung von Zigaretten aus Bars und Restaurants ist Nährboden für Geschäfts- und Marketingideen. Eine davon hatte der 38jährige Simon Hartley aus England.

Aufgrund der Rauchergesetze in England haben Pubs im ganzen Land das Problem, dass halbvolle Gläser vom Personal abgeräumt werden, obwohl deren Besitzer eigentlich nur kurz zum Rauchen vor die Tür gehen. In der Regel werden die Getränke ersetzt.

Damit das nicht mehr passiert, beliefert Hartley Gastronomen mit seinen “Drink Bouncers (TM)“.

Glass covers that are so universal they will fit almost any glass in pubs, bars and restaurants.

Neben ihrem praktischen Wert sind die “Rausschmeißer Deckel” eine neue Werbefläche in Pubs.

Mit offenen Augen ein Problem wahrgenommen, nach einer kreativen Lösung gesucht, diese in ein Geschäftsmodell verwandelt und umgesetzt. Excellent different thinking, Mr. Hartley! www.drinkbouncer.co.uk

Alle Beiträge mit den Schlagworten (Tags):