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Alle Beiträge zum Thema essen & trinken

Wer bekommt den besten Tisch im Restaurant?

Normalerweise der, der die besten Beziehungen zum Personal hat ;-) Ganz anders läuft das hier:
tisch-online-reservieren
Sitzen wo ich als Gast will – und nicht dort, wo es der Kellner gerne hätte.

Schon seit Jahren ist es in Kinos möglich seinen Sitzplatz bei der Kartenbestellung mit zu reservieren. Das Wagaboo Restaurant in Barcelona dürfte einen Blick über den Tellerrand geworfen haben, und hat sich diese Idee von einer anderen Branche abgeschaut.

Während bei uns viele Gastronomiebetriebe noch nicht mal brauchbare Homepages, geschweige denn Online Reservierungssysteme haben, wählt man im Wagaboo seinen Lieblingstisch gleich mit aus. Nett umgesetzt!

www.wagaboo.com

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Gäste bestimmen Hotel- und Restaurant Preise selbst

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Es gab auf ANDERS|denken schon mehrere Beispiele für Geschäftsmodelle (bzw. PR Aktionen) bei denen Kunden Preise für Produkte und Leistungen selber bestimmen – keines jedoch in einer Größenordnung wie dieser:

In der Zeit von 04.07. 2009 – 11.07. 2009 laden die Längenfelder Touristiker 100 Gäste ein das Tourismusangebot in Längenfeld zu testen. Unglaublich aber wahr: der Gast entscheidet selbst über den Wert seines Urlaubes. [...] Unter den Interessierten die sich hier auf der Homepage anmelden werden jeweils 3 Urlaubstage für 2 Personen verteilt. Auch Raftingtouren, Mountainbiketouren und schöne Abendessen Tests werden unter den Teilnehmern verlost! Der Fernsehsender RTL wird einige Gäste begleiten und deren Erlebnisse in einer Reportage vorstellen.

14 Hotels, 4 Gastronomiebetriebe und 3 Veranstalter für Freizeitaktivitäten machen bei der Aktion mit und lassen Gäste Preise für ihre Leistungen selbst bestimmen. Initiator der Idee ist nicht – wie man vermuten möchte – das für die Vermarktung des Ötztals zuständige Tourismusmarketing Organisation, sondern ein privates Marketingunternehmen (www.otztal.at) unter der Leitung von Martin Santer.

hotels-oetztal-preis-selbst-bestimmen

Ich erinnere mich an ein gemeinsames Abendessen im Rahmen eines anderen Projektes, in dem wir vor einigen Wochen über Beispiele alternativer Preisgestaltung gesprochen haben. Bemerkenswert in welch kurzer Zeit die Ötztaler auf diese reagiert, und ein eigenes auf die Beine gestellt haben!

Live Quality Check ist eine mutige und durchaus zeitgemäße Idee der Ötztal Marketer, die selbst folgende Ziele verfolgen dürften:

  • In einer Woche mit tradionsgemäß schwacher Auslastung Gäste ins Tal zu bringen,
  • Kontaktadressen zu generieren,
  • PR und Mundpropaganda zu forcieren.

Nur bedingt gelungen finde ich die Kommunikations-Strategie hinter dem Projekt. Wie wir von anderen Beispielen wissen reicht es nicht aus “nur” eine gute Idee zu haben, ohne diese entsprechend zu kommunizieren – sprich zu “verkaufen“.

Die Ötztaler vertrauen zu 100% auf die “Kraft der Idee” und verzichten auf jegliche externe PR Unterstützung, Projekt- bzw. Gäste-Blog(s), RSS Feeds für Presse und andere Interessierte, einen etwas abwechslungsreicheren Medienmix oder den Einsatz von Social Media. Dass diese für ein Projekt wie dieses hervorragend geeignet wären (Mundpropagandapotenzial vorhanden) zeigt ein kleines Beispiel.

livequalitycheck-facebook

Ötztal.at Geschäftsführerin Claudia Wopfner postete einen Hinweis über den Live Quality Check in ihrer Facebook Statusmeldung (ansehen). Wenig später erschien ein Beitrag über das Projekt auf www.tirol.at. Die Presseinfo dürfte beim Redaktionsteam in der Fülle der Meldungen vorher wohl untergegangen sein.

Alles in allem empfehle ich meinen LeserInnen das Projekt und den erwarteten Erfolg weiter zu beobachten – ich werde das auch hier im Blog tun und bin gespannt auf Eure Diskussionsbeiträge!

Webseite des Projekts: www.live-qualitycheck.com. Und wer noch überlegt sich für die Testwoche anzumelden, dem hilft vielleicht dieses Video bei seiner Entscheidung weiter. Viel Spaß und viel Glück bei Eurer Bewerbung!



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Destinations Marketing: Frau Holle hat viele Freunde

frau-holles-welt
Wer mich kennt weiß dass ich hier nur ungern über eigene Projekte schreibe, aber hin und wieder komm ich nicht umhin das zu tun. In diesem Fall geht es um einen ersten Ansatz von User Generated Destination Marketing.

In den Hauptrollen: Gäste und Freunde der Kitzbüheler Alpen, Urlauber, Internet-Nutzer und eine hübsche Dame namens Frau Holle (Snow-Maker und Marketing-Aushängeschild der Kitzbüheler Alpen).

Holen wir noch etwas weiter aus: Daniel Amersdorffer schrieb vor einigen Tagen im Blog von Tourismus Zukunft einen wunderbaren Beitrag über die sich ändernden Aufgaben von (Tourismus) Marketern:

Eine DMO (Anm. Destination Marketing Organization) ist zukünftig nicht mehr Informationsproduzent, sondern die Spinne im Netzwerk einer Destination, die über ihr funktionierendes und stabiles Netz Informationen von Akteuren und Gästen sowie eigene Inhalte zentral sammelt, bewertet, sortiert und dezentral verfügbar macht – Managing Feeds and Flows of Information.

Daniel, ich würde im ersten Satz zukünftig durch heute ersetzen! Passend dazu auch ein Beitrag bei ANDERS|denken von vor 2 Jahren.

Kommunikations der Zukunft
Original picture by Adam Hopkinson – thank you, Adam!

Was ist Frau Holles Welt?

Verblüffend einfach, trotzdem einzigartig: Auf FrauHollesWelt.at werden Blog-Einträge, Flickr-Bilder und YouTube-Videos mit Kitzbüheler Alpen Bezug automatisch zusammengeführt, thematisch sortiert und präsentiert. Das Ergebnis ist eine abwechslungsreiche, ständig aktuelle Seite mit authentischen Informationen ohne Wartungsaufwand. (Auszug Pressemitteilung)

Menschen aus aller Welt erzählen im Internet von ihren Urlaubs-Erlebnissen, schreiben Blogs, diskutieren in Social Networks oder auf Reiseplattformen und stellen Fotos und Videos ein. Ebenso berichten viele Menschen, die in den Kitzbüheler Alpen wohnen, über ihr Leben und ihre Erlebnisse.

user-generated-content-kitzbuehel

FrauHollesWelt.at ist eine Plattform die

  1. im Internet Content über die Region sucht,
  2. die Ergebnisse automatisch mit Schlagwörtern (Tags) ergänzt, und
  3. nach Themen sortiert aufbereitet.

Dazu durchsuchen wir alle 15 Minuten weltweit Millionen von Blogs, Foto- und Videoplattformen. Wie das im Web 2.0 so ist, ist nicht jeder Eintrag gleich gut, gleich interessant und es gibt auch ein paar ganz falsche Inhalte. – Die sind dann das Salz in der Suppe. (s. about www.frauholleswelt.at)

Durch die technische Umsetzung könn(t)en unpassende Videos, Bilder und Texteinträge auch manuell entfernt werden. Dieser Punkt ist m.E. für eine Destination enorm wichtig!

Wer automatisiert Unmengen externer Datenfeeds einliest muss eine Möglichkeit haben manuell einzugreifen, denn es gab bereits konkrete Beispiele wo sich die (schlecht informierte) Presse auf ein Hotel stürzte und ihm nationalsozialistische Wiederbetätigung vorwarf, weil im Blog angeblich gewaltverherrlichende Bilder “eingebaut” waren. In Wahrheit stammten diese aus einem privaten Fotoalbum eines Verrückten aus der Region und waren geschickt genug beschriftet, um auf unterschiedlichen Seiten eingeblendet zu werden.

„Social Web-Plattformen wie YouTube, Flickr oder Tripadviser bieten mehr aktuellen, authentischen und spannenden Content als wir je produzieren könnten. Und das kostenlos und aus vielen verschiedenen Blickwinkeln. Diesen Content nutzen wir zu Informationszwecken, zur Ansprache neuer Zielgruppen und zur Verbesserung unseres Google-Rankings.“ (Lukas Krösslhuber, Leiter Kitzalps Marketing

“Nebenbei” ein Research-Tool für Trends entwickelt

Auf FrauHollesWelt finden aber nicht nur Gäste von Kitzbühel auf einen Schlag alle relevanten Infos, sondern auch Einheimische und Touristiker, die bislang auf dutzenden Plattformen nach Content gesucht hatten.

FrauHollesWelt eignet sich für alle Touristiker in den Kitzbüheler Alpen auch zur Erkennung von Themen und Trends. Wenn zum Beispiel über die österliche Schneelage diskutiert wird, können Tourismusverbände, Bergbahnen oder Vermieter diese Diskussion verfolgen, mitreden und so die Wahrnehmung auch mitprägen. An diesen kollektiven Meinungsbildungsprozessen offen und ehrlich teilzunehmen und diese nicht zu ignorieren ist das Gebot der Stunde. (… zitiert man mich in der Presse, obwohl ich das “niemals” so schön hätte sagen können ;-)

Nicht mit der Brechstange! – Hintergründe zum Projek.

Was heute einfach aussieht war von der Konzeption bis zum Start der Beta-Version ein Jahr Arbeit. Eine Arbeit bei der sich eine bekannte Weisheit bestätigt hat:

Zwing niemanden zu seinem Glück!

FrauHollesWelt war ursprünglich (Lukas, verzeih mir den Ausdruck) als Web-Staubsauger gedacht. Als Aggregator der dezentralen Content aus dem Web aufsaugt.

web-marketing-strategie

(Clippings Folien frühe Projektphase)

Zu Beginn des Projekts hatte niemand daran geglaubt, dass FrauHollesWelt ein wichtiger Baustein ist, um “Zweiflern” einen kleinen “Schubser” zu geben und sie zum Mitmachen zu bewegen.

Content Provider freuen sich vor allem über einen Vorteil: Sie müssen Texte, Bilder und Videos nicht auf einer weiteren Plattform pflegen. Wer mitmachen will verwaltet seine Inhalte dezentral auf eigenen Plattformen oder Blogs. Frau Holle erledigt den Rest.

Das kommt auch kleineren Anbietern oder Neo-Bloggern zugute. Die “große Schwester” hilft, schneller einen höheren Bekanntheitsgrad zu erreichen. Sportler, Hotels, Tourismusverbände und sogar das Management von Hansi Hinterseer nutzen die Möglichkeit schon, ihre Inhalte von Frau Holle “featuren” zu lassen.

Blogs für jede/n

Das Kitzalps Team denkt noch einen Schritt weiter:

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Wie bei bekannten Blogging Plattformen können mittels Mausklick ganz einfach neue Blogs generiert werden.

Gänzlich ohne Arbeitsaufwand Ihrerseits ist es jetzt möglich, dass Ihre aktuellsten Homepage-Inhalte mittels Rss-Feeds auf FrauHollesWelt angezeigt und verlinkt werden! Wenn Sie möchten, können Sie selbst eigene Beiträge auf FrauHollesWelt schreiben! Wir vergeben kostenlose Blogs!
(Auszug Schreiben Kitzalps Marketing an Partnerbetriebe)

Mit kleinem Team zur Low-Budget Beta-Version

Weil oben beschriebene Vorgänge einen hohen Komplexitätsgrad implizieren und hunderte Filter erst noch fine-getuned werden müssen, ist FrauHollesWelt noch immer ein Experiment im Beta-Stadium.

Nein, in dem Projekt stecken keine zehn-tausenden Euro wie in vielen anderen! Die Plattform wurde als Low-Budget-Projekt umgesetzt. – Um zu experimentieren und zu lernen. Erst dann soll Frau Holle wachsen und werden weitere Anwendungen integriert werden.

Frau Holle wird sich von dieser Website aus auch als Kitzbüheler Alpen Testimonial im Netz weiterentwickeln. (Lukas Krösslhuber)

Einen kleinen Vorgeschmack darauf geben die Kitzbüheler Alpen Marketer auch auf Facebook. Dort beweist Frau Holle, dass Tourismusmarketing sehr wohl etwas “lockerer” gestaltet werden darf, dennoch perfekt zur Markenführung passt und klassische Marketing-Aktivitäten auf einfache Weise unterstützt. – “Und uns Marketern macht es großen Spaß”, hörte ich vor eingen Tagen.

frau-holle-facebook
Screenshot Frau Holle und ihre Freunde auf Facebook

Dem gesamten Projektteam in Kitzbühel ein großes Dankeschön für die hervorragende Zusammenarbeit!

Links
www.kitzalps.com | www.frauholleswelt.at

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Ein Blog als Zeitzeuge

parkhotelmagazin

  • Gehören Fotos abgerissener Fassaden, von Baugruben, Baggern und Staub die Homepage eines Hotels?
  • Wie kommunizieren wir, bevor unsere Agenturen alles fertig ausgearbeitet haben?
  • Wie sollen wir ohne CI/CD eine neue Webseite Programmieren?
  • Wie halten wir Reiseveranstalter, Gäste und Presse am Laufenden?
  • Welche Möglichkeiten gibt es für einfache, zeitnahe Kommunikation “live von einer Baustelle”?

Diese und noch mehr Fragen hat sich das Management des auf Medical Wellness spezialisierten Parkhotel Igls gestellt.

In 180 Tagen Bauzeit wird das Parkhotel umgebaut, eine Neu-Positionierung umgesetzt und eine neue Marketing- und Kommunikationsstrategie integriert. Ein Blog (das Parkhotel nennt es “Bautagebuch”) begleitet den Umbau und die strategische Neuausrichtigung.

Rund 50 Fotos hat das Team seit Live-Schaltung des Blogs hochgeladen und schreibt eifrig Beiträge und beantwortet Fragen und Kommentare. – Klingt bislang dennoch “nicht nach mehr” als einem Blog in dem sich Gäste, Reiseveranstalter und Medien informieren. Aber ist das nicht schon mehr als andere überhaupt an Kommunikation betreiben?!

Was mir im Rahmen des gemeinsamen Projekts sehr gefallen hat war (neben der Wissbegierigkeit des Managements zu Einsatzmöglichkeiten von Social Media) die Offenheit aller Beteiligten, Gästen auch Einblick in offene Entscheidungen zu geben.

Ach ja – bitte wundern Sich sich nicht, wenn diese Seite sich immer wieder verändert: Unser Tagebuch lebt auch optisch mit unserem Neubau mit! (Parkhotel Magazin)

Das spartanische Layout wird sich in den nächsten Wochen und Monaten mit der Weiterentwicklung der Markenstrategie verändern. Bei der Wiedereröffnung werden die Inhalte des Bautagebuchs als Quelle für eine Ausstellung im Hotel genutzt werden. Herrlich, wie kostenfreundlich solche Dinge dank heute zur Vergügung stehender Internettechnoligien umgesetzt werden können! Den LeserInnen gefällts:

Die Idee mit Stammgästen und neugierigen, zukünftigen Gästen dank eines Blogs Kontakt zu halten und über die fortschreitenden Umbau- und Erweiterungsarbeiten zu berichten, finde ich einfach genial. Ich bin neugierig und oute mich (denn das ist schließlich IN!) als Zaun-Gucker!

Bis zum 11.Oktober haben ich ja genügend Zeit immer mal wieder durch die digitalen “Zaun-Ritzen” auf die Baustelle zu schauen… (Annette Heydenreich, Wellness Expertin mit eigenem Blog)

Liebes Parkhotel-Team,
weiterhin viel Erfolg beim Neubau und vor allem weiterhin viel Spaß beim Schreiben Eurer Beiträge!

www.parkhotel-magazin.at

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Dienstleistungen in Echtzeit bewerten

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Seine Meinung über das Essen im Lieblings-Restaurant kund zu tun und es anderen Menschen – egal wo auf der Welt diese gerade sind – weiter zu empfehlen war noch nie einfacher als heute.

Vor einigen Monaten habe ich hier im Blog Qype Radar vorgestellt – eine Anwendung für Mobiltelefone mittels derer Bewertungen für Gastronomiebetriebe (und viel mehr!) in der näheren Umgebung des eigenen Aufenthaltsortes abgerufen werden können.

Am Ende des Beitrags stand folgende Bemerkung:

Bislang funktioniert zwar nur der Abruf von bestehenden Bewertungen, aber auch das Hochladen live aus dem Restaurant dürfte wohl nur noch eine Frage kurzer Zeit sein.

Wie schnell sich Dinge entwickeln!
Heute lese ich im Blog von Qype (aus dem auch obige Bilder stammen) folgende Anmerkung:

Nachdem die erste Version bereits über 10.000 mal heruntergeladen wurde, haben wir viel Feedback bekommen. Am meisten wurde gewünscht, aus der Anwendung heraus auch Fotos hochladen und Beiträge schreiben zu können. Das geht nun mit der Version 2! So kann man quasi in Echtzeit Beiträge schreiben und Eindrücke von dem Platz, an dem man gerade ist, vermitteln.

Glückwunsch dem gesamten Qype Team, jenen Unternehmern die bereits aktiv mit Bewertungsplattformen arbeiten, und einen ruhigen Dornröschenschlaf allen anderen!

Mehr über Bewertungsplattformen und was der Deutsche Hotelverband über Holidaycheck denkt demnächst hier im Blog…

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Rette dein Bier!

drink-bouncers
Die Verbannung von Zigaretten aus Bars und Restaurants ist Nährboden für Geschäfts- und Marketingideen. Eine davon hatte der 38jährige Simon Hartley aus England.

Aufgrund der Rauchergesetze in England haben Pubs im ganzen Land das Problem, dass halbvolle Gläser vom Personal abgeräumt werden, obwohl deren Besitzer eigentlich nur kurz zum Rauchen vor die Tür gehen. In der Regel werden die Getränke ersetzt.

Damit das nicht mehr passiert, beliefert Hartley Gastronomen mit seinen “Drink Bouncers (TM)“.

Glass covers that are so universal they will fit almost any glass in pubs, bars and restaurants.

Neben ihrem praktischen Wert sind die “Rausschmeißer Deckel” eine neue Werbefläche in Pubs.

Mit offenen Augen ein Problem wahrgenommen, nach einer kreativen Lösung gesucht, diese in ein Geschäftsmodell verwandelt und umgesetzt. Excellent different thinking, Mr. Hartley! www.drinkbouncer.co.uk

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Landkarten im Trend: Shopping Guide für Kater-Tage

Shopping- und Restaurantführer gibt es wie Sand am Meer. Online wie offline. Dieser hier ist mir dennoch eine Erwähnung wert, denn er listet Empfehlungen je nach Laune des Lesers.

shopping guide

Auf I feel London (bzw. Toronto oder New York City) wählt man aus 9 verschiedenen Gemütszuständen aufgrund derer die Shopping Tipps auf einer Google Landkarte eingeblendet werden. Die Anwendung ist noch in Ihrer Testphase und wird redaktionell betreut. Später sollen sich Locations selber eintragen können.

Egal was man von den zig-tausenden Google Maps Mashups hält: Landkarten-Anwendungen sind und bleiben ein riesengroßer Trend – auch 2009 und daran wird sich so schnell nichts ändern!

Schon allein deshalb nicht, weil mehr und mehr Menschen immer und überall via iPhones, Google Handies u.a. Zugang zu den interaktiven Karten haben werden. Erst gestern Abend musste ich schmunzeln, als eine Gruppe Deutscher mitten in Innsbrucks Innenstadt via mobiler Qype Anwendung (hier beschrieben) versuchte ein Lokal zu finden … ;-)

Das Abrufen meines geografischen Standorts verbindet mich mit Geschäften, Lokalen und vor allem mit Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung. Landkarten eignen sich hervorragend um all diese Informationen zusammenzuführen, zu sortieren, und um Entscheidungen zu treffen.

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