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Alle Beiträge zum Thema erlebnis

Kunden begeistern: Ein (Video-)Beispiel fürs Lehrbuch.

“Viralkampagne oder einfach nur Service das begeistert?”

Schon eigenartig dass wir uns diese Frage stellen wenn es jemand schafft seine Kunden restlos zu begeistern. Schaut Euch dieses Video an und sagt mir, für welchen Flug Ihr Euch entscheiden würdet wenn Ihr die Qual der grauen Wahl identischer Angebote hättet.

Eine Amerikanerin aus San Antonio die den coolen Flight Attendant per Handy aufgenommen hat (siehe hier) schreibt auf YouTube:

Had a flight home from Dallas to San Antonio (3-2-09) and never expected this…I have to say that this was the best hour and fifteen minute flight I have ever been on. Southwest Airlines should give this man a major pay raise..not only was he good but he was good lookin!!!

Ich geh einen Schritt weiter: David Holmes, so der Name des rappenden South West Airlines Stewards, gebürt nicht nur Anerkennung für seinen Auftritt, seine Motivation für seine Arbeit (siehe unten) sondern ein Teil des Marketing-Budgets der Werbeagentur als Sonderprämie!

David Holmes selbst sagt (lt. dieser britischen Zeitung) zu seinem Auftritt:

I didn’t know how they were going to react, but I like to have fun at work. People started getting off the plane and said to me ‘that’s the first time I have listened to the emergency instructions’.

Übrigens wurde der Clip in seinen unterschiedlichsten Varianten alleine auf YouTube in einer Woche bereits von einer viertel Million Menschen angesehen.

Das Video (das übrigens nicht das erste Rap Video aus einer Southwest Maschine ist) und die tausenden Feedbacks dazu lassen nicht darauf schließen ob das ganze nicht “nur” Resultat einer hervorragend geplanten Viralkampagne von Southwest Airlines ist. Sollte jemand aktuellere Infos haben sind sie in den Kommentaren willkommen.

Gefunden bei Tourismus Zukunft

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Landkarten im Trend: Shopping Guide für Kater-Tage

Shopping- und Restaurantführer gibt es wie Sand am Meer. Online wie offline. Dieser hier ist mir dennoch eine Erwähnung wert, denn er listet Empfehlungen je nach Laune des Lesers.

shopping guide

Auf I feel London (bzw. Toronto oder New York City) wählt man aus 9 verschiedenen Gemütszuständen aufgrund derer die Shopping Tipps auf einer Google Landkarte eingeblendet werden. Die Anwendung ist noch in Ihrer Testphase und wird redaktionell betreut. Später sollen sich Locations selber eintragen können.

Egal was man von den zig-tausenden Google Maps Mashups hält: Landkarten-Anwendungen sind und bleiben ein riesengroßer Trend – auch 2009 und daran wird sich so schnell nichts ändern!

Schon allein deshalb nicht, weil mehr und mehr Menschen immer und überall via iPhones, Google Handies u.a. Zugang zu den interaktiven Karten haben werden. Erst gestern Abend musste ich schmunzeln, als eine Gruppe Deutscher mitten in Innsbrucks Innenstadt via mobiler Qype Anwendung (hier beschrieben) versuchte ein Lokal zu finden … ;-)

Das Abrufen meines geografischen Standorts verbindet mich mit Geschäften, Lokalen und vor allem mit Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung. Landkarten eignen sich hervorragend um all diese Informationen zusammenzuführen, zu sortieren, und um Entscheidungen zu treffen.

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Gratis im Heißluftballon über die Alpen

BP Gas Balloon Trophy 2009 Zell am See Kaprun
Gute Marketing- (und Suchmaschinen-Optimierungs-)Aktion vom Blog-Team der Kollegen vom Zell am See Tourismus. Im Rahmen der 30. Auflage der BP Gas Balloon Trophy, an der 40 der bestens Ballonfahrerteams der Welt teilnehmen werden, reservieren die Marketer einen Platz an Bord eines Heißluftballons.

Wer hautnah beim Kampf um den besten internationalen Montgolfieren-Piloten dabei sein will bewirbt sich wie hier beschrieben:

Wenn du einen eigenen Blog hast, dann schreib uns darin, warum wir gerade dich in die ‘Luft gehen’ lassen sollen. [...] Zu unserem Reporter-Paket gehört natürlich die Übernachtung in einem unserer Sterne-Hotels.

Am 22. Jänner verrät eine Glücksfee im Zell am See YouTube Kanal den glücklichen Gewinner, der im Rahmen der Einlösung seines Preises nur folgende Verpflichtung hat.

Mit einer Kamera in der Hand zeichnest du dieses besondere Erlebnis auf, anschließend erscheint das Video im neuen Web-TV-Kanal von Zell am See-Kaprun. So lässt du alle, die am Boden bleiben mussten, an deiner Fahrt teilhaben.

Irgendwie verwundert es mich ein wenig, dass es bislang nur eine Bewerbung gibt, aber vielleicht freut es meine Leser umso mehr, denn Eure Chancen stehen somit bestens. Klickt hier um Euch die ganze Aktion noch einmal durchzulesen.

Zudem mein Tipp an alle Blog-LeserInnen: Behaltet Tourismusblogs (oder auch Fanpages auf Facebook) im Auge, denn ich tippe (nicht ganz ohne Hintergrundinformationen :-) darauf, dass es 2009 auf mehreren Blogs ähnliche Aktionen und Gewinnmöglichkeiten geben wird…

Strategische Überlegungen für Marketingaktionen

Einfach nur einen Beitrag ins eigene Blog zu setzen reicht nicht. Schon gar nicht um neue Leser/Blogger ausserhalb der eigenen Zunft anzusprechen. Und auch wenn die meisten (Tourismus-)Österreicher 2009 noch immer damit beschäftigt sein werden über Web2.0 zu rätseln und sich langsam aber doch an das Thema Blogs herantasten, sollte man die vielfältigen Auswüchse des “Bürger-Journalismus” im Auge behalten.

Gute Marketingaktionen wie obige müssen “integrierter” und breiter ausgelegt werden, als “nur” für Blogger bzw. bloggende LeserInnen des eigenen Blogs. Man denke als ein Beispiel nur an die enorme Visibility von Facebook, MySpace oder Twitter Statusmeldungen…

PS: Rainer, dieser Beitrag ist keine Bewerbung für den unwiderstehlichen Preis, da wir uns am benannten Wochenende beim Tourismuscamp in Eichstätt treffen werden. Lasst uns dort auch über den letzten Absatz dieses Beitrags brainstormen, damit so tolle Angebote wie der Ballonflug beim nächsten mal tausende Menschen erreicht.

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Null-Stern Hotel im Atom-Bunker

In Österreich gibt es laut Statistik Austria 2.206 4- und 5 Sterne Hotels, 5.467 mit 3 und 5.661 Hotels mit 2 oder einem Stern. Null Sterne Hotels gibt es aber noch keines. Null Sterne?

In Kooperation mit der Gemeinde Sevelen [Anm.: St. Gallen, Schweiz] entstand das weltweit erste Null Stern Hotel als lustvolle Erweiterung des gängigen Hotelangebots. Das Low-Budget-Hotel bietet ein innovatives Nischenprodukt in mehrheitlich leerstehenden Luftschutzanlagen der Schweiz in Form einer Kunstinstallation.

Die Köpfe hinter dem Konzept sind die Künstlerzwillinge Frank und Patrik Riklin. Die beiden beschreiben das Konzept so:

“Ein Hotel-Stern signalisiert normalerweise den Anspruch auf Seriosität. Der Verzicht auf diese Kategorisierung bedeutet im Gegenzug aber totale Befreiung.” [RP Online]


Wenn Testschläfer dann allerdings erzählen, dass ein Butler mit weißem Hemd und Fliege die Gäste am Morgen höchstpersönlich weckt und den Kaffee gleich mitbringt, frage ich mich in welchen 4-Sterne Hotel das der Fall ist :-)

Hotelzimmer ab 6 Euro

Neben der Differenzierung trifft die (Spar-)Idee sogar noch den richtigen Zeitpunkt (Stichwort Finanzkrise). Zwischen 6 und 25 Euro soll eine Nacht im Betonbunker ohne Fenster kosten. Das Billighotel öffnet Anfang 2009. Ansprechen soll das Pilotprojekt Menschen die nur mal schnell eben einen Schlafplatz brauchen – und derer gibt es viele.

54 Schlafplätze hat das Hotel, die Außenwelt ist nur über Live-Cams und Monitore sichtbar. Wer in den metallenen Militär-Stockbetten oder in den etwas weicheren Jugendstil-Betten schlafen darf entscheidet das Los – übrigens auch wer warm Duschen darf.

Erwähnenswert wie die Ausstattug des Hotels zusammengetragen wurde: Hier half das ganze 4.000 Seelen Dorf mit. Die Bewohner von verliehen oder verschenkten Bettwäsche, Nachttische, Lampen und Betten. Wahrscheinlich stammen auch die Wärmflaschen von ihnen. Diese sollen die fehlende Heizung ersetzen.

Einmal im Leben Hoteldirektor sein

Die Riklins brauchten die Einwohner von Sevelen aber nicht nur für die Finanzierung der Hotel-Ausstattung, sondern sollen diese auch abwechselnd die Rolle des Hoteldirektors übernehmen.

Konzept mit Zukunft?

Den Namen haben die Riklins sicherheitshalber schon mal zum Markenschutz angemeldet, denn sie können sich durchaus vorstellen eine Kette zu gründen. Warum auch nicht, solange sich genügend Gäste finden. Und leer-stehende Zivilschutzanlagen gibt es in der Schweiz (und nicht nur dort) unzählige.

Egal ob man nun Anhänger von Komfort oder Billighotel ist, muss man den Riklins die Schaffung und Vermarktung eines tollen Konzeptes zugestehen. Durch seine klare Positionierung differenziert es sich von der breiten Masse. Und es polarisiert. Aber genau deshalb haben viele internationale Medien bereits kostenlos die Werbetrommel gerührt über das Nullstern Hotel berichtet. Das schaffen andere heute nicht mal mehr, indem sie das 99te Hotel sind, das Zimmerpreise nach Körpergewicht verkaufen.

Foto-Quelle: www.null-stern-hotel.ch

Ein Interview mit den Riklin Brüdern gibt es in der Süddeutschen Zeitung.

Astrid, danke dir für dein Mail mit dem Hinweis zum Hotel und deine Anmerkungen. Mir fielen bei den Bildern Hotelzimmer ein, die man als Fan der Veroner Oper in ausverkauften Zeiten eben gerne mal in Kauf nimmt – allerdings hatten die sehr wohl Sterne :-)

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Crowdsourcing für HP Design-Notebook

HP liefert aktuell ein tolles Beispiel einer integrierten Marketing-Kampagne, in der Menschen aktiv eingebunden, unterschiedliche Medien für die Markenbildung genutzt werden, und die jede Menge Aufmerksamkeit und Mundpropaganda erzielt.

“The Computer is Personal again”

Noch nicht einmal einen Monat ist der Notebook Design Wettbewerb alt, und schon gibt es rund 7.000 Entwürfe für das coolste HP Notebook aller Zeiten.

Das Kreativ-Crowdsourcing ist Teil einer groß ausgelegten Marketingkampagne von HP. Der Wettbewerb ist an die US TV-Serie “Engine Room” gekoppelt, eine Kooperation mit MTV, in der 16 Digitalkünstler aus vier Kontinenten in Teams gegeneinander antreten, ihr kreatives Talent beweisen, und am Ende einen Sieger küren.

Für HP ist es bereits das zweite Experiment dieser Sorte. 2007 gingen 8.500 Grafiken ein. Designer aus 112 Ländern hatten sich an der Aktion beteiligt. Sieger: Ein 20jähriger Portugiese namens Joao Oliveira. Dieser ist mittlerweile ein aufstrebender Designer. Sein Entwurf „Asian Odyssey“ zierte das Cover des HP Pavilion dv2800 Artist Edition, das “bis dato „künstlerischste“ Notebook von HP”

Rechnet man die bisherigen Einsendungen hoch und ergänzt den Erfahrungswert, dass ein Großteil der Designer seine Entwürfe im letzten Drittel des Projektes einreicht, sollten es bis zum Einsendeschluss am 10. Dezember locker über 10.000 Designs werden.

Eine schier unglaubliche Menge, die die Jury vor eine unüberschaubare Qual der Wahl stellen wird. Wo sind die guten alten Zeiten, in der zuerst Marktforschungsinstitute beauftragt wurden, weltweit Jugendliche nach ihren Geschmacksrichtungen zu befragen, und Werbeagenturen ein paar Designvorschläge machten? Zum Glück helfen bei der Bewertung Freunde der Designer und Internet-User aus der ganzen Welt mit, die durch die Abgabe ihrer Stimme (und Kontaktadressen :-) ebenfalls gewinnen können.

Wer nicht selbst kreativ werden möchte, kann auf der „Engine Room“-Internetseite für seinen Lieblingsentwurf abstimmen und nimmt automatisch an der Verlosung für hochwertige Technikpreise von HP teil.

Was erhält der Gewinner des Design Contests?

Wer jetzt an tausende Euros denkt liegt komplett falsch, aber das ist auch nicht das Motivationselement aufgrund dessen Amateure und Profis gleichermaßen bei dem Projekt mitmachen. Hier zählen Faktoren wie

  • die starke Marke von HP,
  • die Chance einmal im Rampenlicht zu stehen,
  • vielleicht “entdeckt” zu werden oder
  • “Aufmerksamkeit” vom Auftraggeber zu erhalten, sowie
  • der Zugang zu einem exklusiven Kanal (”…mein Design auf einem Marken-Notebook”).

Der Gewinner oder die Gewinnerin erhält ein Notebook aus der Sonderedition mit seinem preisgekrönten Design, einen HP Drucker und die Gelegenheit als VIP-Gast bei der MTV Awards Show 2009 dabei zu sein. Auch die Entwürfe der regionalen Sieger aus Asien, Europa, Nord- und Südamerika werden als Notebook Skin auf einem HP Notebook mit AMD-Prozessor erhältlich sein. Als zusätzlichen Preis bekommen auch sie HP Hardware.

Mickrig? Wie wärs hiermit: Vielleicht haben Menschen am Projekt einfach nur eines: Spaß, Anerkennung und kreativen Freiraum. Dinge die viele im Job/Leben nicht (mehr) vorfinden. Ausführlicher hatte ich das in einem älteren Beitrag mal beschrieben. Und dieser kurze Auszug daraus, sorgt auch in Vorträgen immer wieder für lautes Lachen.

Vor einigen Tagen sprach ich mit Leuten einer kleinen Werbeagentur [...] Es ging unter anderem darum, was Menschen motiviert an der Gestaltung von z.B. CD Covers mitzumachen (abgeschlossenes Projekt siehe hier). “Da machen doch nur Amateure mit”, meinte einer der Werber, worauf er einen erstaunten Blick von seinem Kollegen, seit vielen Jahren professioneller und sehr gut bezahlter Grafiker, erntete. “Ich habe auch mitgemacht”, gestand er offen.

Erstaunt blickten ihn seine KollegInnen an. “Ich habe mir einen ganzen Korb exotischer Früchte besorgt und 15 Freunde zum Frühstück und zum Shooting eingeladen, und als Draufgabe haben wir und die CDs von musicpark records reingezogen. Dass ich nicht gewonnen habe ist mir egal – es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, und kein Kunde, kein Chef und kein Termindruck haben mich in eine Richtung gezwängt.”

Zu diesem Beitrag passend noch eine Folie von meinem Geschäftsführerfreund bei VOdA, Matias Roskos, die er im Rahmen seines Vortrages auf der Xtopia in Berlin eingebaut hatte – zu beachten vor allem der rechte Teil des Charts…

www.mtvengineroom.com/notebook

Quellen: MTV, HP
Foto Xtopia: Flickr CC

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Das Ideen Hotel: Kreativ sein wo andere Urlaub machen


Auf den Tag genau vor 2 Jahren hatte ich hier im Blog das Invention-Land in Pittsburgh vorgestellt: Einen verrückten Kreativpark in dem Ideen entstehen sollen. Ein komplett anderes Konzept verfogt jemand der gar nicht so weit von mir entfernt lebt und arbeitet.

Der mehrfach international ausgezeichnete Designer Gerhard Fuchs hat mit dem Chi-Q Ideencenter nicht nur ein architektonisches Meisterwerk mitten in den Tiroler Bergen geschaffen, sondern vor allem einen Ort in dem sich Kreativität entfalten soll.

Chi steht für vitale Energie, Kraft und Atmosphäre. Chi-Q ist der Quotient der positiven Energie, die eine Person aus eigener Kraft einbringen kann. Ziel des Konzeptes ist es, den Chi-Quotienten maximal zu erhöhen. Somit ist eine Konzentration auf das Wesentliche möglich und die Produktivität wird gefördert. [...] Die Kombination aus modernem und stilvollem Wohnen zusammen mit der traumhaften Bergkulisse des Naturparks-Kaunergrat die einen Aufenthalt im Chi-Q Ideencenter so wertvoll und zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Noch ist das Chi-Q Center ein (leistbarer) Geheimtipp der vor allem von Kreativen und Designern genutzt wird. Gerhard Fuchs spricht aber auch Unternehmen an, denen er zusammen mit Kooperationspartnern professionelle Ideenrunden anbietet.


Wem es im “Hotel der Ideen” gefällt, kann in workshopmäßig schwächer ausgelasteten Zeiten die luxuriösen Appartments auch für einen Urlaub buchen.

Chi-Q ist ein cleveres Konzept mit dem Gerhard Fuchs die eigenen Stärken optimal einsetzt und zusätzlich bestehende Netzwerke hervorragend integriert. Die eindeutige Positionierung als “Ort der Ideen” dient gleichzeitig der klaren Differenzierung zu anderen Seminar-Hotels oder Hotels, die Workshopräumlichkeiten eben mal gerade “so nebenbei” anbieten.

Lieber Gerhard, ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg! Ein kleiner Tipp noch: Nimm ein wenig von dem nervigen Flash Zeug von deiner Webseite, denn du hast so viel mehr spannende Geschichten aus deinem Leben zu erzählen als den dauernden Hinweis “Seite wird geladen”. – abgesehen davon, dass du damit auch suchmaschinen-technisch Selbstmord begehst ;-) Menschen die v.a. nach Infos (und weniger nach Werbe-Teasern) suchen, werden es dir danken.

Fotos: www.chi-q.at

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Foto hochladen, Mitsubishi gewinnen.

Mitsubishi sammelt Kontaktadressen von Kunden. Nichts Ungewöhnliches eigentlich, aber Mitsubishi versucht sich an mit “On Your Mark” an einer integrierten Kampagne. Wer am Gewinnspiel teilnehmen möchte, muss auf einer Landkarte einen “Landeplatz” reservieren und ein Video oder Foto mit einem Mitsubishi oder dem Logo des japanischen Autoherstellers hochladen. Am Landeplatz landet im Falle eines Gewinnes einer von 38 Mitsubishis.

Erklärt wird die (bis hierhin sauber umgesetzte) Aktion anhand von Videos. Derer gibt es mehrere, die zum Zeitpunkt ihrer Planung unübersehbar das Ziel gehabt haben dürften, eines von jenen wenigen geplanten YouTube-Virals zu werden, dies es am Ende wirklich zum Knüller geschafft haben (Beispiele siehe vimeo, YouTube). Die betreuende Agentur SocialMedia8 schreibt in ihrer Pressemitteilung von “total witzigen Trailern”. Allerdings ist dieser Teil der Kampagne jener, für den man das Budget besser gespart hätte, noch dazu weil sie keinen logischen Bezug zur eigentlichen Aktion haben.

Wer durch das Beispiel selbst auf den Geschmack gekommen ist seine Kunden zu einer interaktiven Schnitzeljagd einzuladen, schaut sich das schon einmal erwähnte Beispiel von Max Kosatz’ Wahlplakate Aktion ‘08 an. Es zeigt nämlich sehr gut, dass sich (dank Web2.0 Anwendungen) auch mit kleinem Budget Kampagnen wie die der Großen umsetzen lassen.

Bildquellen: www.onyourmark.eu

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