Alle Beiträge zum Thema differenzierung
Ein letzter seiner Zunft – Schuster mit (Service-)Ideen

Die teuren Lieblingsschuhe haben ein Loch in der Sohle? Viel Vergnügen beim Suchen nach dem nächsten Schuster. Gar nicht weit von mir zu Hause gibt es noch einen – und was für einen.
Walter Erhart betreibt sein Gewerbe seit über 20 Jahren. Die meiste Zeit verbringt der Schuster im “Außendienst”. Moment mal … im Außendienst? Richtig, aber alles der Reihe nach.
Walters Geschäft ist nur an 4 Tagen in der Woche für 5 Stunden (7-12h) geöffnet. Vor seiner Werkstatt hat Walter Erhart seine “Schuhklappe” aufgestellt – eine eigene Erfindung. An der Schuhklappe fahren viele Ausflügler und Achensee Touristen vorbei. Um die (teuren) Schuhe einwerfen zu können, muss Walter Erharts Service Nr. angerufen werden. “Magisch” öffnet sich die Schuhklappe und die Schuhe können für die Reparatur hinterlegt werden. Die Abholung funktioniert auf die gleiche Art und Weise. Nach einem Anruf bei Meister Walter spuckt die Schuhklappe die reparierten Schuhe aus.
Walter Erharts Service geht aber weiter – und das an 365 Tagen im Jahr. Ab einem Reparaturaufwand von EUR 30 holt Walter die Schuhe kostenlos auch zu Hause ab und bringt sie “wie neu” wieder zurück. Auch an Tankstellen hat Walter sein Abholservice eingerichtet.
Während andere in Zeiten asiatischer Billigschuhe schließen (und jammern) hat Walter nach Lösungen gesucht – und diese auch gefunden. Walter ist ein authentischer Mensch, ein Original, das den Kontakt zu seinen Kunden aktiv und bei jeder Gelegenheit sucht (so wie der innovative Metzger Ludger Freese in einem anderen Beispiel). Der Servicegedanke steht ganz oben.
Gleichzeitig löst er 2 brennende Probleme seiner Kunden: Zeitmangel und örtliche Entfernung zu einem Service das sie “unbedingt” haben wollen.
Genial umgesetzt, großes Kompliment und weiterhin viel Erfolg, Herr Schuster!
dienstleistung differenzierung geschäftsidee handwerk Marketing tirol
Günstiger und schneller: Nie mehr zum Postamt!

Während sich in Österreich der Wirbel um Postamtschließungen ein wenig gelegt hat, stellt ein holländisches Unternehmen eine ganz andere Frage: Wozu brauche ich überhaupt ein Postamt?
Bei BlueMailCentral.com erstellt man seine Briefe im Textverarbeitungsprogramm am eigenen Computer. Ein Klick auf den Printbutton startet den Drucker. Aber nicht jenen neben dem Schreibtisch, sondern einen BlueMailCentral Drucker in über 70 Ländern. Die Zustellung übernimmt BluePrintMail.
Für jene die weiterhin Papier und Post zum Leben und Arbeiten brauchen liegen die Vorteile auf der Hand:
- Kein lästiger Gang zur Post
- Briefe kommen auch bei weiten Entfernungen schneller an
- Durch Druck und Versand im Bestimmungsland spart man sich hohe Portokosten…
- … und der Umwelt Transportwege!
Ein Preisbeispiel:
Der Versand eines Briefes in die USA kostet von Österreich aus EUR 2,05. BlueMailCentral übernimmt den Brief für weniger als die Hälfte nämlich für EUR 0,86 einschl. Druckkosten!
Schönes Beispiel für ANDERS|denken und bestehende Regeln in Frage zu stellen.
Gerne würde ich das Angebot BlueCentralMail kostenlos zu testen wahrnehmen, allerdings ist mir ein Manko an der Dienstleistung aufgefallen: Das Service funktioniert vorerst nur mit Windows Rechnern…
Alle Beiträge mit den Schlagworten (Tags):dienstleistung differenzierung innovation LOHAS Marketing verpackung
Wer bekommt den besten Tisch im Restaurant?
Normalerweise der, der die besten Beziehungen zum Personal hat ;-) Ganz anders läuft das hier:
Sitzen wo ich als Gast will – und nicht dort, wo es der Kellner gerne hätte.
Schon seit Jahren ist es in Kinos möglich seinen Sitzplatz bei der Kartenbestellung mit zu reservieren. Das Wagaboo Restaurant in Barcelona dürfte einen Blick über den Tellerrand geworfen haben, und hat sich diese Idee von einer anderen Branche abgeschaut.
Während bei uns viele Gastronomiebetriebe noch nicht mal brauchbare Homepages, geschweige denn Online Reservierungssysteme haben, wählt man im Wagaboo seinen Lieblingstisch gleich mit aus. Nett umgesetzt!
Alle Beiträge mit den Schlagworten (Tags):differenzierung essen & trinken Marketing servicewüste tourismus & gastronomie
Die wertvollsten Marken der Welt. Brandz 2009.

Vor über einem Jahr habe ich die jährliche Markenwertstudie “Brandz” von Millward Brown so vorgestellt:
Millward Brown misst jährlich den Marktwert von etwa 50.000 weltweit operierenden Marken. Zu diesem Zweck wurden bislang über 1.000.000 Verbraucher befragt. In Kombination mit den Finanzdaten von Bloomberg und Datamonitor wurde daraus der Wert der 100 weltweit größten Marken bestimmt.
Vor kurzem hat Millward Brown das Ranking für 2009 vorgestellt. Wenig überraschend ist und bleibt Google mit einem Markenwert von über 100 Milliarden Dollar die weltweit wertvollste und wichtigste Marke.
Erfreulich aus österreichischer Sicht: Erstmals hat es mit Red Bull (Neueinsteiger Rang 79, Wert rd. 8 Mrd. US Dollar) auch eine Marke aus Österreich in die Top 100 geschafft. Gratulation!
Die gesamte Studie gibt es wie immer zum kostenlosen Download unter www.brandz.com. Von dort ist auch obenstehende Conclusio entliehen, die man aus der Markenstudie 2009 ableiten kann.
Alle Beiträge mit den Schlagworten (Tags):differenzierung Marketing positionierung studie
Gäste bestimmen Hotel- und Restaurant Preise selbst

Es gab auf ANDERS|denken schon mehrere Beispiele für Geschäftsmodelle (bzw. PR Aktionen) bei denen Kunden Preise für Produkte und Leistungen selber bestimmen – keines jedoch in einer Größenordnung wie dieser:
In der Zeit von 04.07. 2009 – 11.07. 2009 laden die Längenfelder Touristiker 100 Gäste ein das Tourismusangebot in Längenfeld zu testen. Unglaublich aber wahr: der Gast entscheidet selbst über den Wert seines Urlaubes. [...] Unter den Interessierten die sich hier auf der Homepage anmelden werden jeweils 3 Urlaubstage für 2 Personen verteilt. Auch Raftingtouren, Mountainbiketouren und schöne Abendessen Tests werden unter den Teilnehmern verlost! Der Fernsehsender RTL wird einige Gäste begleiten und deren Erlebnisse in einer Reportage vorstellen.
14 Hotels, 4 Gastronomiebetriebe und 3 Veranstalter für Freizeitaktivitäten machen bei der Aktion mit und lassen Gäste Preise für ihre Leistungen selbst bestimmen. Initiator der Idee ist nicht – wie man vermuten möchte – das für die Vermarktung des Ötztals zuständige Tourismusmarketing Organisation, sondern ein privates Marketingunternehmen (www.otztal.at) unter der Leitung von Martin Santer.
Ich erinnere mich an ein gemeinsames Abendessen im Rahmen eines anderen Projektes, in dem wir vor einigen Wochen über Beispiele alternativer Preisgestaltung gesprochen haben. Bemerkenswert in welch kurzer Zeit die Ötztaler auf diese reagiert, und ein eigenes auf die Beine gestellt haben!
Live Quality Check ist eine mutige und durchaus zeitgemäße Idee der Ötztal Marketer, die selbst folgende Ziele verfolgen dürften:
- In einer Woche mit tradionsgemäß schwacher Auslastung Gäste ins Tal zu bringen,
- Kontaktadressen zu generieren,
- PR und Mundpropaganda zu forcieren.
Nur bedingt gelungen finde ich die Kommunikations-Strategie hinter dem Projekt. Wie wir von anderen Beispielen wissen reicht es nicht aus “nur” eine gute Idee zu haben, ohne diese entsprechend zu kommunizieren – sprich zu “verkaufen“.
Die Ötztaler vertrauen zu 100% auf die “Kraft der Idee” und verzichten auf jegliche externe PR Unterstützung, Projekt- bzw. Gäste-Blog(s), RSS Feeds für Presse und andere Interessierte, einen etwas abwechslungsreicheren Medienmix oder den Einsatz von Social Media. Dass diese für ein Projekt wie dieses hervorragend geeignet wären (Mundpropagandapotenzial vorhanden) zeigt ein kleines Beispiel.
Ötztal.at Geschäftsführerin Claudia Wopfner postete einen Hinweis über den Live Quality Check in ihrer Facebook Statusmeldung (ansehen). Wenig später erschien ein Beitrag über das Projekt auf www.tirol.at. Die Presseinfo dürfte beim Redaktionsteam in der Fülle der Meldungen vorher wohl untergegangen sein.
Alles in allem empfehle ich meinen LeserInnen das Projekt und den erwarteten Erfolg weiter zu beobachten – ich werde das auch hier im Blog tun und bin gespannt auf Eure Diskussionsbeiträge!
Webseite des Projekts: www.live-qualitycheck.com. Und wer noch überlegt sich für die Testwoche anzumelden, dem hilft vielleicht dieses Video bei seiner Entscheidung weiter. Viel Spaß und viel Glück bei Eurer Bewerbung!
ötztal differenzierung essen & trinken facebook kostenlos kreativität kritik Marketing public relations tirol tourismus & gastronomie viralmarketing web2.0/social media
Destinations Marketing: Frau Holle hat viele Freunde

Wer mich kennt weiß dass ich hier nur ungern über eigene Projekte schreibe, aber hin und wieder komm ich nicht umhin das zu tun. In diesem Fall geht es um einen ersten Ansatz von User Generated Destination Marketing.
In den Hauptrollen: Gäste und Freunde der Kitzbüheler Alpen, Urlauber, Internet-Nutzer und eine hübsche Dame namens Frau Holle (Snow-Maker und Marketing-Aushängeschild der Kitzbüheler Alpen).
Holen wir noch etwas weiter aus: Daniel Amersdorffer schrieb vor einigen Tagen im Blog von Tourismus Zukunft einen wunderbaren Beitrag über die sich ändernden Aufgaben von (Tourismus) Marketern:
Eine DMO (Anm. Destination Marketing Organization) ist zukünftig nicht mehr Informationsproduzent, sondern die Spinne im Netzwerk einer Destination, die über ihr funktionierendes und stabiles Netz Informationen von Akteuren und Gästen sowie eigene Inhalte zentral sammelt, bewertet, sortiert und dezentral verfügbar macht – Managing Feeds and Flows of Information.
Daniel, ich würde im ersten Satz zukünftig durch heute ersetzen! Passend dazu auch ein Beitrag bei ANDERS|denken von vor 2 Jahren.

Original picture by Adam Hopkinson – thank you, Adam!
Was ist Frau Holles Welt?
Verblüffend einfach, trotzdem einzigartig: Auf FrauHollesWelt.at werden Blog-Einträge, Flickr-Bilder und YouTube-Videos mit Kitzbüheler Alpen Bezug automatisch zusammengeführt, thematisch sortiert und präsentiert. Das Ergebnis ist eine abwechslungsreiche, ständig aktuelle Seite mit authentischen Informationen ohne Wartungsaufwand. (Auszug Pressemitteilung)
Menschen aus aller Welt erzählen im Internet von ihren Urlaubs-Erlebnissen, schreiben Blogs, diskutieren in Social Networks oder auf Reiseplattformen und stellen Fotos und Videos ein. Ebenso berichten viele Menschen, die in den Kitzbüheler Alpen wohnen, über ihr Leben und ihre Erlebnisse.
FrauHollesWelt.at ist eine Plattform die
- im Internet Content über die Region sucht,
- die Ergebnisse automatisch mit Schlagwörtern (Tags) ergänzt, und
- nach Themen sortiert aufbereitet.
Dazu durchsuchen wir alle 15 Minuten weltweit Millionen von Blogs, Foto- und Videoplattformen. Wie das im Web 2.0 so ist, ist nicht jeder Eintrag gleich gut, gleich interessant und es gibt auch ein paar ganz falsche Inhalte. – Die sind dann das Salz in der Suppe. (s. about www.frauholleswelt.at)
Durch die technische Umsetzung könn(t)en unpassende Videos, Bilder und Texteinträge auch manuell entfernt werden. Dieser Punkt ist m.E. für eine Destination enorm wichtig!
Wer automatisiert Unmengen externer Datenfeeds einliest muss eine Möglichkeit haben manuell einzugreifen, denn es gab bereits konkrete Beispiele wo sich die (schlecht informierte) Presse auf ein Hotel stürzte und ihm nationalsozialistische Wiederbetätigung vorwarf, weil im Blog angeblich gewaltverherrlichende Bilder “eingebaut” waren. In Wahrheit stammten diese aus einem privaten Fotoalbum eines Verrückten aus der Region und waren geschickt genug beschriftet, um auf unterschiedlichen Seiten eingeblendet zu werden.
„Social Web-Plattformen wie YouTube, Flickr oder Tripadviser bieten mehr aktuellen, authentischen und spannenden Content als wir je produzieren könnten. Und das kostenlos und aus vielen verschiedenen Blickwinkeln. Diesen Content nutzen wir zu Informationszwecken, zur Ansprache neuer Zielgruppen und zur Verbesserung unseres Google-Rankings.“ (Lukas Krösslhuber, Leiter Kitzalps Marketing
“Nebenbei” ein Research-Tool für Trends entwickelt
Auf FrauHollesWelt finden aber nicht nur Gäste von Kitzbühel auf einen Schlag alle relevanten Infos, sondern auch Einheimische und Touristiker, die bislang auf dutzenden Plattformen nach Content gesucht hatten.
FrauHollesWelt eignet sich für alle Touristiker in den Kitzbüheler Alpen auch zur Erkennung von Themen und Trends. Wenn zum Beispiel über die österliche Schneelage diskutiert wird, können Tourismusverbände, Bergbahnen oder Vermieter diese Diskussion verfolgen, mitreden und so die Wahrnehmung auch mitprägen. An diesen kollektiven Meinungsbildungsprozessen offen und ehrlich teilzunehmen und diese nicht zu ignorieren ist das Gebot der Stunde. (… zitiert man mich in der Presse, obwohl ich das “niemals” so schön hätte sagen können ;-)
Nicht mit der Brechstange! – Hintergründe zum Projek.
Was heute einfach aussieht war von der Konzeption bis zum Start der Beta-Version ein Jahr Arbeit. Eine Arbeit bei der sich eine bekannte Weisheit bestätigt hat:
Zwing niemanden zu seinem Glück!
FrauHollesWelt war ursprünglich (Lukas, verzeih mir den Ausdruck) als Web-Staubsauger gedacht. Als Aggregator der dezentralen Content aus dem Web aufsaugt.

(Clippings Folien frühe Projektphase)
Zu Beginn des Projekts hatte niemand daran geglaubt, dass FrauHollesWelt ein wichtiger Baustein ist, um “Zweiflern” einen kleinen “Schubser” zu geben und sie zum Mitmachen zu bewegen.
Content Provider freuen sich vor allem über einen Vorteil: Sie müssen Texte, Bilder und Videos nicht auf einer weiteren Plattform pflegen. Wer mitmachen will verwaltet seine Inhalte dezentral auf eigenen Plattformen oder Blogs. Frau Holle erledigt den Rest.
Das kommt auch kleineren Anbietern oder Neo-Bloggern zugute. Die “große Schwester” hilft, schneller einen höheren Bekanntheitsgrad zu erreichen. Sportler, Hotels, Tourismusverbände und sogar das Management von Hansi Hinterseer nutzen die Möglichkeit schon, ihre Inhalte von Frau Holle “featuren” zu lassen.
Blogs für jede/n
Das Kitzalps Team denkt noch einen Schritt weiter:
Wie bei bekannten Blogging Plattformen können mittels Mausklick ganz einfach neue Blogs generiert werden.
Gänzlich ohne Arbeitsaufwand Ihrerseits ist es jetzt möglich, dass Ihre aktuellsten Homepage-Inhalte mittels Rss-Feeds auf FrauHollesWelt angezeigt und verlinkt werden! Wenn Sie möchten, können Sie selbst eigene Beiträge auf FrauHollesWelt schreiben! Wir vergeben kostenlose Blogs!
(Auszug Schreiben Kitzalps Marketing an Partnerbetriebe)
Mit kleinem Team zur Low-Budget Beta-Version
Weil oben beschriebene Vorgänge einen hohen Komplexitätsgrad implizieren und hunderte Filter erst noch fine-getuned werden müssen, ist FrauHollesWelt noch immer ein Experiment im Beta-Stadium.
Nein, in dem Projekt stecken keine zehn-tausenden Euro wie in vielen anderen! Die Plattform wurde als Low-Budget-Projekt umgesetzt. – Um zu experimentieren und zu lernen. Erst dann soll Frau Holle wachsen und werden weitere Anwendungen integriert werden.
Frau Holle wird sich von dieser Website aus auch als Kitzbüheler Alpen Testimonial im Netz weiterentwickeln. (Lukas Krösslhuber)
Einen kleinen Vorgeschmack darauf geben die Kitzbüheler Alpen Marketer auch auf Facebook. Dort beweist Frau Holle, dass Tourismusmarketing sehr wohl etwas “lockerer” gestaltet werden darf, dennoch perfekt zur Markenführung passt und klassische Marketing-Aktivitäten auf einfache Weise unterstützt. – “Und uns Marketern macht es großen Spaß”, hörte ich vor eingen Tagen.

Screenshot Frau Holle und ihre Freunde auf Facebook
Dem gesamten Projektteam in Kitzbühel ein großes Dankeschön für die hervorragende Zusammenarbeit!
Links
www.kitzalps.com | www.frauholleswelt.at
differenzierung essen & trinken facebook Marketing storytelling tags tirol tourismus & gastronomie user generated content web2.0/social media youtube
Video fürs Wochenende: Differenzierung und Mut
Als ich das Foto dieser Dame zum ersten mal auf Facebook gesehen habe, dachte ich das sei etwas für meine Beiträge “Hässliche Models” oder “von Monstern lernen” von vor 3 Jahren. Die 47jährige arbeitslose Susan Boyle liefert bei dem englischen Qotenhit “Britain got talent”.
Susan Boyle liefert ein Paradebeispiel ab. Es sollte uns allen Mut geben wenn wir vor der Entscheidung stehen: “Soll ich das tun? Ja oder Nein?!” Ihr Humor, ihre Überwindung, ihre Einzigartigkeit und ihr 47 Jahre lang verkanntes Talent rühren Menschen zu Tränen und Stürmen der Begeisterung.
Als du auf die Bühne gekommen bist und gesagt hast, du möchtest eine professionelle Sängerin werden, haben alle über dich gelacht – jetzt lacht niemand mehr über dich!
Susan fasziniert die ganze Welt. Alleine auf YouTube wurde Susan’s Auftritt in der ersten Woche bereits über 40 Millionen mal angesehen. In Burkhard Schneiders Best Practice Business Blog habe ich folgendes Kommentar entdeckt:
Was wieder die Frage aufwirft, wie viel bei diesen Sendungen aufgrund von “Abstimmungen” und “Jurys” entschieden wird und wieviel knallhartes Marketing und gezieltes Lancieren im Hintergrund geschieht.
Jan Kurschewitz hat absolut recht. Und eben weil er recht hat müssen wir uns Tag für Tag die Frage stellen, welche Möglichkeiten es gibt, uns mit unseren Leistungen von der langweiligen, austauschbaren Masse abzuheben.
Alle Beiträge mit den Schlagworten (Tags):differenzierung Marketing musik verrückt video youtube













































