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Ein Blog als Zeitzeuge

parkhotelmagazin

  • Gehören Fotos abgerissener Fassaden, von Baugruben, Baggern und Staub die Homepage eines Hotels?
  • Wie kommunizieren wir, bevor unsere Agenturen alles fertig ausgearbeitet haben?
  • Wie sollen wir ohne CI/CD eine neue Webseite Programmieren?
  • Wie halten wir Reiseveranstalter, Gäste und Presse am Laufenden?
  • Welche Möglichkeiten gibt es für einfache, zeitnahe Kommunikation “live von einer Baustelle”?

Diese und noch mehr Fragen hat sich das Management des auf Medical Wellness spezialisierten Parkhotel Igls gestellt.

In 180 Tagen Bauzeit wird das Parkhotel umgebaut, eine Neu-Positionierung umgesetzt und eine neue Marketing- und Kommunikationsstrategie integriert. Ein Blog (das Parkhotel nennt es “Bautagebuch”) begleitet den Umbau und die strategische Neuausrichtigung.

Rund 50 Fotos hat das Team seit Live-Schaltung des Blogs hochgeladen und schreibt eifrig Beiträge und beantwortet Fragen und Kommentare. – Klingt bislang dennoch “nicht nach mehr” als einem Blog in dem sich Gäste, Reiseveranstalter und Medien informieren. Aber ist das nicht schon mehr als andere überhaupt an Kommunikation betreiben?!

Was mir im Rahmen des gemeinsamen Projekts sehr gefallen hat war (neben der Wissbegierigkeit des Managements zu Einsatzmöglichkeiten von Social Media) die Offenheit aller Beteiligten, Gästen auch Einblick in offene Entscheidungen zu geben.

Ach ja – bitte wundern Sich sich nicht, wenn diese Seite sich immer wieder verändert: Unser Tagebuch lebt auch optisch mit unserem Neubau mit! (Parkhotel Magazin)

Das spartanische Layout wird sich in den nächsten Wochen und Monaten mit der Weiterentwicklung der Markenstrategie verändern. Bei der Wiedereröffnung werden die Inhalte des Bautagebuchs als Quelle für eine Ausstellung im Hotel genutzt werden. Herrlich, wie kostenfreundlich solche Dinge dank heute zur Vergügung stehender Internettechnoligien umgesetzt werden können! Den LeserInnen gefällts:

Die Idee mit Stammgästen und neugierigen, zukünftigen Gästen dank eines Blogs Kontakt zu halten und über die fortschreitenden Umbau- und Erweiterungsarbeiten zu berichten, finde ich einfach genial. Ich bin neugierig und oute mich (denn das ist schließlich IN!) als Zaun-Gucker!

Bis zum 11.Oktober haben ich ja genügend Zeit immer mal wieder durch die digitalen “Zaun-Ritzen” auf die Baustelle zu schauen… (Annette Heydenreich, Wellness Expertin mit eigenem Blog)

Liebes Parkhotel-Team,
weiterhin viel Erfolg beim Neubau und vor allem weiterhin viel Spaß beim Schreiben Eurer Beiträge!

www.parkhotel-magazin.at

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Bleibt alles wie es ist.

andersdenken
Zum 3. Geburtstag von ANDERS|denken ist es Zeit, mich bei meinen vielen LeserInnen zu bedanken. Danke dass Ihr immer wieder die kostbarsten Dinge die Ihr besitzt hier auf ANDERS|denken hinterlasst:

Eure Spuren in Form von Kommentaren und Eure wertvolle Zeit. Dafür ein großes Dankeschön!!

Nach 3 Jahren gibt es nun endlich ein längst überfälliges aktualisiertes Erscheinungsbild. “ANDERS|denken NEU” bietet (so hoffe ich zumindest)

  • eine bessere Übersicht über die aktuellsten Beiträge hier im Blog, und
  • hilft neuen (auch nicht Blog-affinen) Besuchern sich schneller zurecht zu finden.

ANDERS|denken ist natürlich auch weiterhin in seiner klassischen (ebenfalls modifizierten) Blogansicht unter www.hannestreichl.com/blog direkt ansteuerbar.

An den Abo-Möglichkeiten hat sich nichts geändert: Die Feedadresse lautet www.hannestreichl.com/feed. Wer lieber ca. 1x pro Monat ein “Best of” Mail erhält, abonniert ANDERS|denken per Newsletter (siehe oben rechts).

Auch inhaltlich wird ANDERS|denken in den nächsten Wochen und Monaten einiges an Neuem zu bieten haben. Schwerpunktreihen, vielleicht eigene Videoproduktionen und/oder Podcasts gemeinsam mit einigen Partnern. So zumindest der derzeitige Plan, aber was hat dieses Blog in meiner “Planung” und in meinem Leben nicht bislang schon alles durcheinandergeworfen…

Ich wünsche allen LeserInnen weiterhin viel Vergnügen beim Schmökern in diesem Blog und freue mich auf Inspirationen, Ideen für neue Beiträge, Diskussionen, Feedback zum neuen Layout und jeden Kontakt via XING, Facebook oder über die Funktion Facebook Connect in der Seitenleiste rechts.

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Wie nutze ich das Mundpropaganda-Potenzial im Internet?

Blogs und Mundpropaganda
Gehören Blogger in den Presseverteiler? Mit dieser Frage haben sich bereits genügend Blogs beschäftigt. Professor Matthias Fank von der FH Köln hat sich dem Thema mit einigen StudentInnen auf wissenschaftlicher Basis beschäftigt, und mir dankenswerterweise eine Kopie der Auswertung zukommen lassen.

Web-2.0-Studie 2009
Studie über Blogger und Foren-Betreiber – Ergebnisse einer empirischen Forschung

Anmerkung vorab:
Die Themenstellung so manchem Experten vielleicht nicht mehr ganz zeitgemäß erscheinen. Spätestens seit Facebook, Twitter & Co. die Reichweiten noch einmal jenseits dessen katapultieren was Blogs und Foren jemals zu leisten im Stande waren, sollten die Inhalte in ihren Grunderkenntnissen durchaus umlegbar sein.

Mir sticht vor allem dieser Punkt ins Auge:

blogger-produktpraesentation
“Ich würde mich freuen zu Presseveranstaltungen (Produkteinführungen, -präsentationen, Pressekonferenzen, Firmenevents) von Unternehmen eingeladen zu werden.”

Ich weiß nicht wie viele “Presse-Arbeiter” davon in Österreich schon Notiz genommen haben. Ihr glaubt mir nicht? Der (nicht-wissenschaftliche) Selbsttest ist einfach:

Ruft die Marketer irgendeiner Veranstaltung (oder Produktpräsentation) die Ihr gerne besuchen würdet an und fragt, ob Ihr Euch als Blogger akkreditieren könnt. Wenn Ihr die Hürde “Was ist das?” genommen habt, werdet Ihr nach dem Presseausweis gefragt werden.

Einladungen zu Presseveranstaltungen, um über Produktinnovationen informiert zu werden, wünschen sich die Betreiber ebenfalls. Der Aussage, sie würden sich über eine Einladung zur Presseveranstaltung freuen, stimmen 40% der Teilnehmer vollkommen zu. Demzufolge scheinen Presseveranstaltungen eine gute Möglichkeit zu bieten, um in Kontakt mit Foren-Betreibern und Bloggern zu kommen.

Ich habe das hier schon öfters angemerkt, weiß aber dass einige es nur dann glauben, wenn es auch in einer “wissenschaftlichen” Studie steht.

Die reine Versorgung der Betreiber mit Presseinformationen scheint im ersten Blick aus verschiedenen Gründen jedoch weniger erfolgsversprechend zu sein.

Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen, es ist nicht nur “wenig erfolgsversprechend” sondern dekonstruktiv. Viele Blogger die ich kenne fügen die Absender solcher PR Infos der Senderliste von Spam Mails hinzu. – Ich gehöre übrigens auch dazu, geh aber jetzt nicht davon aus dass die rund 50 Pressemitteilungen die ich jede Woche erhalte weniger werden, denn i.d.R. sind PR Agenturen Aussender und beschäftigen sich leider viel zu selten mit Feedback das nicht direkt mit Ihren (Spam-)Mails zu tun hat, dabei würden sich viele Blog- und Forenbetreiber sogar wünschen.

blogs-beobachten
“Ich finde es gut, wenn Unternehmen mein Forum / Blog beobachten und die Texte lesen, die dort über diese Unternehmen verfasst werden.”

unternehmen-diskutieren-blogs
“Unternehmen sollten sich in die Diskussion meines Forums / Blogs einmischen und eigene Beiträge und Kommentare verfassen.”

Irgendwie eigenartig, oder? Da sucht man als Marketer jahrelang nach Möglichkeiten für 1:1 Marketing und hat man diese Chance endlich, überrollt sie einen gleich mit unendlicher Vielfalt – sodass man gar nicht mehr weiß, ob man bei Blogs, Foren, auf Twitter, Facebook oder sonstwo anfangen soll. Schlimmer noch:

Die übernehmen “unseren” Job und machen “Ihr eigenes Marketing”?!?

(Erkenntnis in einem Workshop der nicht allzu lange her ist.)

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Gratis im Heißluftballon über die Alpen

BP Gas Balloon Trophy 2009 Zell am See Kaprun
Gute Marketing- (und Suchmaschinen-Optimierungs-)Aktion vom Blog-Team der Kollegen vom Zell am See Tourismus. Im Rahmen der 30. Auflage der BP Gas Balloon Trophy, an der 40 der bestens Ballonfahrerteams der Welt teilnehmen werden, reservieren die Marketer einen Platz an Bord eines Heißluftballons.

Wer hautnah beim Kampf um den besten internationalen Montgolfieren-Piloten dabei sein will bewirbt sich wie hier beschrieben:

Wenn du einen eigenen Blog hast, dann schreib uns darin, warum wir gerade dich in die ‘Luft gehen’ lassen sollen. [...] Zu unserem Reporter-Paket gehört natürlich die Übernachtung in einem unserer Sterne-Hotels.

Am 22. Jänner verrät eine Glücksfee im Zell am See YouTube Kanal den glücklichen Gewinner, der im Rahmen der Einlösung seines Preises nur folgende Verpflichtung hat.

Mit einer Kamera in der Hand zeichnest du dieses besondere Erlebnis auf, anschließend erscheint das Video im neuen Web-TV-Kanal von Zell am See-Kaprun. So lässt du alle, die am Boden bleiben mussten, an deiner Fahrt teilhaben.

Irgendwie verwundert es mich ein wenig, dass es bislang nur eine Bewerbung gibt, aber vielleicht freut es meine Leser umso mehr, denn Eure Chancen stehen somit bestens. Klickt hier um Euch die ganze Aktion noch einmal durchzulesen.

Zudem mein Tipp an alle Blog-LeserInnen: Behaltet Tourismusblogs (oder auch Fanpages auf Facebook) im Auge, denn ich tippe (nicht ganz ohne Hintergrundinformationen :-) darauf, dass es 2009 auf mehreren Blogs ähnliche Aktionen und Gewinnmöglichkeiten geben wird…

Strategische Überlegungen für Marketingaktionen

Einfach nur einen Beitrag ins eigene Blog zu setzen reicht nicht. Schon gar nicht um neue Leser/Blogger ausserhalb der eigenen Zunft anzusprechen. Und auch wenn die meisten (Tourismus-)Österreicher 2009 noch immer damit beschäftigt sein werden über Web2.0 zu rätseln und sich langsam aber doch an das Thema Blogs herantasten, sollte man die vielfältigen Auswüchse des “Bürger-Journalismus” im Auge behalten.

Gute Marketingaktionen wie obige müssen “integrierter” und breiter ausgelegt werden, als “nur” für Blogger bzw. bloggende LeserInnen des eigenen Blogs. Man denke als ein Beispiel nur an die enorme Visibility von Facebook, MySpace oder Twitter Statusmeldungen…

PS: Rainer, dieser Beitrag ist keine Bewerbung für den unwiderstehlichen Preis, da wir uns am benannten Wochenende beim Tourismuscamp in Eichstätt treffen werden. Lasst uns dort auch über den letzten Absatz dieses Beitrags brainstormen, damit so tolle Angebote wie der Ballonflug beim nächsten mal tausende Menschen erreicht.

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(Keine) Angst vor Hotel-Bewertungen

Um (Hotel-)Bewertungensplattformen ging es hier auf ANDERSdenken schon oft. Hier wieder mal ein Beispiel für den proaktiven Umgang mit Gäste-Meinungen auf Holidaycheck, Tripadvisor & Co..

Das Tiroler 4-Sterne Hotel Jagdschlössl in Kirchdorf bei Kitzbühel zeigt, hat (mittlerweile) keine Angst (mehr) vor öffentlichen Bewertungen, und bietet seinen Gästen direkt im Blog die Möglichkeit Bewertungen abzugeben. Hinweise dazu finden sich auf Aushängen im Hotel.

Hotel Jagdschlössl Kitzbühel
Dem nicht genug gibt es für Gäste sogar noch Anreize für öffentliche Bewertungen.

Unter allen Bewertungen verlosen wir alle 3 Monate einen Wochenendaufenthalt für 2 Personen.

Wer sich nun wundert dass dennoch erst wenige Bewertungen für das 4 Sterne Hotel gibt, hat auch schon den Grund für diesen proaktiven Ansatz gefunden :-)

Wie es weitergeht, darüber informiert uns Neo-Bloggerin Christiane vom Jagdschlössl sicher demnächst. Dir, liebe Christiane, viel Vergnügen beim Bloggen!

www.schloesslpost.at

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Bedeutung und Einsatz von Internet Videos

Nutzung Internet Videos PlattformenDurchschnittlich 25,6 Millionen deutsche Internetnutzer haben sich in den ersten neun Monaten dieses Jahres Online-Videos angesehen (Quelle: Bitkom). Führend auch im deutschsprachigen Raum: YouTube.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres verzeichneten die Google-Seiten im Schnitt 15,3 Millionen Nutzer, die im Monatsmittel 1,3 Milliarden Clips ansahen. Auf Platz zwei und drei der Anbieter mit den meisten abgerufenen Videos stehen die Online-Ableger der TV-Konzerne ProSiebenSat1Media AG mit 50 Millionen aufgerufene Videos bei 4,8 Millionen Besuchern und die Internetseiten der RTL-Group mit 39,3 Millionen Abrufen und 3,7 Millionen Nutzern.

Im Schnitt haben die am häufigsten angeklickten Videos eine Länge von 4 Minuten, die Tendenz ist steigend und könnte durchaus in Richtung Live-Übertragungen gehen. YouTube hatte Ende November bereits sehr erfolgreich mit einer über 2stündigen Live Übertragung aus San Francisco experiementiert (siehe youtube.com/live).

Clevere Idee

Bei Bernd Röthlingshöfer habe ich ein einfaches und nettes Beispiel gefunden, wie ein Unternehmensberater YouTube nutzt, um während langweiliger Autofahrten etwas für seine Kunden zu tun.

Das war eine clevere Idee von Hans-Peter Zimmermann, einem Schweizer Autor und Unternehmensberater. Er nutzt einfach die Autofahrzeit, um seinen “Videopodcast HPZ unterwegs” aufzuzeichnen. Das hat 2 Vorteile – er kann die ansonsten langweilige Autofahrt (Tempolimit 120) weitaus sinnvoller nutzen. Und so ein Podcast wird viel lebendiger, als wenn er uns vor einer Bücherwand zum Einschlafen brächte.

Das Video des sympathischen Schweizers gibt es im Blog von Bernd.

Blog oder Homepage als Aggregator nutzen

“Soll ich jetzt mein Blog vergessen und meine Videos mitsamt dem Blog auf YouTube verlegen?”

Nein, aber ich kann ganz einfach Synergien nutzen, und über YouTube & Co eine weitere Tür zu meinem Unternehmen öffnen.

Für Blogs kann ich mit Plugins (wie z.B. Tubepress) die Einbindung von auf YouTube hochgeladenen Videos automatisieren, sprich das Blog für die Aggregation von Videos von verschiedenen Portalen nutzen. Wer möchte, bindet zudem seine Favoriten oder Video-Listen (Playlists) ein, und macht seine Seite so zum “eigenen Videoportal” für seine Gäste und Kunden.

Beispiele dafür siehe die Blogs von Heliskiing Canada, dem Hotel Stock aus dem Zillertal, oder von Autor Karl Gamper.

Noch ein Tipp: Wer Videos von YouTube auf seinen PC herunterladen möchte, installiert sich als Firefox Nutzer einfach ein Plugin wie z.B. den Media Converter.

YouTube Videos und Musik herunterladen

Ein einfacher Mausklick genügt, und schon ist das Video (oder nur die Musik dazu) auf Eurer Festplatte.

Wie alt sind die Nutzer von YouTube?

Hierzu keine Studie sondern eine kurze Geschichte: Vor einigen Wochen beriet ich mich in einem Hotel mit dem Führungsteam über die Nutzung von YouTube. Irgendwann während der Besprechung ging die Tür, auf und ein Herr in den späten Sechzigern betrat den Raum. Er warf einen kurzen Blick auf die Leinwand, entdeckte YouTube und sah mich an.

“Wir diskutieren gerade den Einsatz von Videos”, begann ich und wollte ihm langsam die zentralen Unterschiede zwischen Online Video Portalen und den Quick-Time Videos auf der Hotel-Homepage näher bringen.

“Sie müssen mir JuTup nicht erklären”, schmunzelte der Senior-Direktor. “Das gehört so wie die Tiroler Tageszeitung und dem Playboy zu meiner Pflichtlektüre. [...] Weil ich dort alles finde was ich sehen will, und vor allem ansehen kann wann ich es will. [...] Und jetzt erklären Sie meinen Leuten bitte, dass wir dort endlich vertreten sein müssen.”

Wozu Statistiken über Altersgruppen? Das Beispiel sagt mehr als jede Zahl. Rainhard, du warst doch auf der Suche nach Storytelling :-)

Hinweis Buch: Web2.0 für TouristikerInnen

Den Hinweis zur BITKOM Studie habe ich bei meinen Freunden von Tourismus Zukunft gefunden. Das Team hat mich auch gebeten, auf folgendes Buch hinzuweisen, das im nächsten Jahr erscheinen wird:

Gemeinsam mit Prof. Roman Egger von der Fachhochschule Salzburg wird das Team von Tourismuszukunft Mitte des nächsten Jahres ein umfassendes Werk zum Thema Social Web im Tourismus herausbringen. Am heutigen Montag, den 1. Dezember 2008 startet der Call for Papers. [...] Bis zum 28. Februar 2009 sind Autoren aus dem Tourismus, der Wirtschaft und der Wissenschaft aufgerufen, Artikel zu verschiedenen Themen der Nutzung und Anwendung von Social Web im Tourismus zu verfassen und einzureichen. Das Buch versammelt Beiträge zu theoretischen Grundlagen und Perspektiven ebenso wie praktische Beispiele und Case-Studies aus der Anwendung im Tourismus. (Weitere Infos»)

Also, liebe TouristikerInnen, StudentInnen und Hobbyautoren. Helft den Jungs beim Erstellen Ihres Buches, vielleicht teilen Sie gemäß Web2.0 Kultur ja auch die Einnahmen mit den AutorInnen :-).

Ich selbst habe hier auf ANDERS|denken mehr als 130 Beiträge über Best Practices im Tourismus und weitere 250 über Social Media und Web2.0 geschrieben. Zudem kontaktieren mich wöchentlich 5-10 StudentInnen für Interviews für Ihre Facharbeiten. Mal sehen, ob es ein Summary für “Social Web im Tourismus” geben wird. Versprechen möchte ich Euch hier nichts, liebes Tourismus Zukunft Team, wünsche Euch aber viel Erfolg für Euer Projekt! Wenn ich mir zum Abschluss noch was wünschen darf: Macht den TouristikerInnen da draussen eine Freude, und stellt bitte praktische Beispiele in den Vordergrund, denn gepredigt haben wir alle längst genug, und auf theoretischen Senf kann ein Hotelier gut und gerne verzichten :-)

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Skiurlaub Gewinnspiel um Blog bekannt zu machen


Wie mache ich mein Blog bekannt(er)? Dieses Thema hatten wir bereits öfters. Hier ein Beispiel, wie es das kleine Reisebüro Pfiff Reisen in Münster versucht:

Um unseren Bekanntheitsgrad (Anm.: und suchmaschinen-relevante Backlinks) ein wenig zu pushen starten wir unseren Blogauftritt mit einem Gewinnspiel mit interessanten Preisen:

  • 1. Preis: Eine Woche Skiurlaub in Saas Fee für 2 Personen (Wert 900 Euro)
  • 2. Preis: Eine Woche Skiurlaub in Verbier für 2 Personen (Wert 650 Euro)
  • 3. Preis: Vier Tage Skiurlaub in Portes du Soleil für 2 Personen (Wert 400 Euro)

Mehr steht im Skiurlaub Blog von Pfiff Reisen.

Um ein gänzlich unbekanntes Blog bekannter zu machen nicht ganz der richtige Einstieg, aber schon mal ein guter Versuch. Die Aktion zeigt aber, dass das Team verstanden hat, dass bei Web2.0 Fairness und beidseitiger Nutzen im Vordergrund stehen (vgl. im Gegensatz zu Pressemitteilungen “Hallo, unsere neue Plattform ist online”).

Was Ihr, liebes Reisebüro Team, aber noch unbedingt verbessern müsst, sind Funktionalitäten Eures Blogs, Einbinden Eurer Zielseiten (schließlich gehts Euch am Ende doch um Buchungen, oder?), und eine Überarbeitung Eures Layouts (z.B. nimmt der Kalender rechts oben den navigationstechnisch wichtigen Raum für eine gänzlich unwichtige Funktion ein). Und dann wüsste ich noch gern, wer der Herr mit dem Vornamen Pfiff und Nachnamen Reisen ist der Eure Beiträge schreibt :-)

Quellen: Webseite Pfiff Reisen, Blog Pfiff Reisen
Screenshot Winterurlaub: Pfiff Reisen

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