800% Preiserhöhung. Profit(gier) statt Nachhaltigkeit.

Hin und wieder ist es einfach Zeit für einen Kopfschüttelbeitrag, vor allem wenn es um ein Beispiel geht, das in einer Zeit in der alles und jeder über Nachhaltigkeit und CO2 Emissionen redet nur Unverständnis auslösen kann.
Die Deutsche Bahn scheint den Grundsatz von Simlicity und geringer Komplexität im Tarifwesen ein wenig missverstanden zu haben.
Ein Zugticket von Jenbach (Tirol) nach Bozen (Südtirol, ca. 150km) kostete bis vor kurzem humane 15 Euro, egal um welche Tages- oder Nachtzeit. Eine Kooperation der ÖBB mit der DB (Deutschen Bahn) führt jetzt dazu, dass die selbe Strecke ab sofort in der Nacht EUR 119 kostet – macht 800% Preiserhöhung.
Ein Sprecher der ÖBB dazu im Radio: “Wir können nichts dafür. Das sind die Preise der Deutschen, die an Passagieren die lediglich Kurzstrecken fahren, kein Interesse zu haben scheinen.” – An nachhaltigem Denken wohl auch nicht. Also doch wieder mit dem Auto?!
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7 Kommentare zu “800% Preiserhöhung. Profit(gier) statt Nachhaltigkeit.”
Das sagen andere zu diesem Beitrag (Trackbacks/Pingbacks)
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[...] ist teuer und wird mindestens zweimal im Jahr noch teurer. Die Deutsche Bahn regelt das für uns. >> ANDERSdenken/17.04.2008 berichtet, wie die deutschen Preiserhöhungen in Österreich Einzug [...]
















Hab mich schon drum gekümmert :-)
http://twitter.com/servicepionier/statuses/791333928
Lt.Kurier
Tretet ÖBB Chef MArtin Huber ab und kassiert 100.000€ irgendwo muss das Geld ja herkommen! Oder unsere Nachbarn versuchen den Transrapid München doch noch umzusetzen ;-)
Erst sollen wir nicht mit dem Auto fahren und dann sollen wir stattdessen teuer mit dem Zug fahren? Nein Danke!
mir kommt es immer öfter in letzter zeit so vor, als dürften manche monopolisten wirklich alles machen.
So neu ist diese Einstellung ja nun nicht. Business first…
Das ist ein Paradebeispiel dafür, wie man als ehrlicher Steuerzahler heutzutage nur noch abgezockt wird.
Steigende Lebensmittelpreise und steigende Treibstoffpreise sind schon Belastung genug für viele Familien. Die jährlichen Anpassungen der Löhne und Gehälter fallen im Gegensatz zu den Teuerungen (wie hier bei der ÖBB mit 800%) nur sehr gering aus.