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News at Seven (Screenshot)“I have seen the future of my profession, and it does not include me.”

So fürchtete sich JJ Sutherland von National Public Radio (NPR) vor einiger Zeit. Grund dafür die automatisch generierte und von einem Avatar moderierte Nachrichtensendung News at Seven, die mit einem Minimum an menschlichem Zutun auskommt, und sich Bilder, Videos und News aus unzähligen Internetseiten und sogar Blogs holt.

Totally autonomous, it collects, parses, edits and organizes news stories and then passes the formatted content to an artificial anchor for presentation.

Noch ist News at Seven ganz am Anfang, aber die Idee und die Vision der Macher versprechen Spannung:

[...] we fully intend to offer a viable replacement to the typical televised news show, tailored to a user’s specific interests.

Wie solch eine individuell zusammengestellte Nachrichtensendung am Beispiel des Umzugs von David und Viktoria Beckham nach Los Angeles aussehen könnte, zeigt dieses Video:

Weitere Infos:
InfoLab Northwestern University, Discovery Channel und News at Seven

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4 Kommentare zu “Die (Medien-)Zukunft der Zukunft”

  1. Der Gedanke, der hinter diesem Programm steht, ist nicht uninteressant. Bestenfalls böte sich hier die Möglichkeit, auch zu Nischenthemen ausführliche Nachrichten zu erhalten, zu Themen, die mich interessieren, mehr zu erfahren. …

    http://www.readers-edition.de/2007/06/28/news-at-seven-die-zukunft-der-zukunft/

  2. philipp sagt:

    Ich finde derartige Projekte immer wieder interessant, wenngleich ich darin gleichzeitig die Bedeutung von Journalisten wachsen sehe. Egal wo wir heute Nachrichten konsumieren (à la Postmans Infotainment), letztlich geht doch fast alles auf eine oder zwei Agenturmeldungen zurück, die über ein ausgeklügeltes automatisiertes System verteilt werden. Die SN beispielsweise scheinen manchmal die Meldungen eins zu eins reinzugeben und machen sich keine Mühe in der Bearbeitung. Im Gegensatz dazu haben gerade Journalistenblogs ein unheimliches Potential, weil sie dieser verdummenden Newspolitik entgegenwirken. Wenn ich höre: “Heute sind bei einem Anschlag im Nordirak mindestens…”, dann setzt meine Aufmerksamkeit aus. In einem Blog hingegen wird mir genau erklärt, warum es zu diesem Anschlag kam, wer wirklich dahinter steckt. Journalismus versucht heute zu oft objektiv zu bleiben, was genauso lächerlich ist, wie zu behaupten, die Kamera nehme objektiv auf. Was heute einmal mehr gefordert ist, ist die Darstellung und Erklärung komplexer Sachverhalte. Und das wird ein Computer, egal wie groß, nie übernehmen können.

Das sagen andere zu diesem Beitrag (Trackbacks/Pingbacks)

  1. News aus der Zukunft…

    Liebe Journalisten-Kollegen, bitte auf den Stühlen anschnallen, sonst hat man irgendwann zuvuiel Luft unter dem Hintern, weil einem jemand den Stuhl weggeschoben hat, weil im Büro Platz gemacht werden muss, für den denen Großrechner…

  2. [...] steht die Seite allerdings am Anfang, am Zuscheiden wird noch gearbeitet – doch ich kann mir heute schon einmal eine 2-minütige [...]

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