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SUCHERGEBNISSE

Wer träumt nicht davon, sein Hobby zum Beruf zu machen und dabei sogar noch Geld zu verdienen.

Wäre es von Anfang an ein geplantes Projekt gewesen, wäre sie ein heißer Kandidat für die Kategorie ‘verrückte Geschäftsideen‘ gewesen. In diesem Fall war es Zufall. Aber auch Zufall bedarf eines Auslösers!

Matt Harding reiste gerne. Und Matt Harding war ein Geek. Eigentlich wollte er sein ganzes Leben lang nur Videogames spielen – aber es kam alles anders als er dachte. Mit 26 stellte entschied er sich dafür, den sicheren Job eines Computerspiele-Programmierers und ein fixes Gehalt gegen eine 6monatige Weltreise einzutauschen.

So wie Forrest Gump irgendwann zu laufen begonnen hatte, fing Matt an zu tanzen. So wie er es einst für seine gelangweilten Bürokollegen getan hatte. Nur tanzte er dieses mal u.a. in Beijing, Vietnam, Kambodscha, Sibirien, Ruanda, Kenia, Uganda und sogar am Kilimanjaro. Mit dabei hatte war eine kleine Digitalkamera. Und die machte ihn über Nacht zum Star – und bezahlten Werbeträger.

Egal wie einfach oder verrückt die Geschichte ist, auch aus ihr kann man etwas lernen. Was Matt in einem Videointerview erzählt [siehe hier], kann auf jeden (Jung-)Unternehmer genauso umgelegt werden, wie auf Innovationsprojekte innerhalb eines Unternehmens. An diesem Beispiel ist anschaulich erklärt, worüber Coaches und Trainer so gerne reden. Weiterlesen…

 

Fragen über die Zukunft beantwortenUnter dem Titel Zukunftsmusik ging es hier schon mehrmals um die Frage, wie Menschen über das Morgen nachdenken.

Erst kürzlich machte ich in einem Workshop die Erfahrung, dass sich die Workshop Teilnehmer mit Antworten im Kreis drehten. Warum? Immer wieder tappten sie in die gleichen Fallen: Denkblockaden, Kritik, in Folge schlechte Stimmung, Ansätze von Resignation. Das änderte sich erst, als Entscheidungsträger und Teilnehmer bereit waren, 5 wichtige Regeln einzuhalten.

5 Tipps um über das Morgen nachzudenken:
Weiterlesen…

 

‘Die Welt wird nie mehr als 5.000 Kopierer benötigen’, erklärte IBM 1959 den Gründern von Xerox. Das Video zeigt, wie man mit Xerox Kopierern heute sogar Geschenke verpacken kann.

IBM scheint an der Ziffer 5 schon immer Gefallen gefunden zu haben. 1943 meinte der Vorsitzende von IBM, Thomas Watson, gegenüber Journalisten: ‘Es gibt einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer.‘ Ähnlich verhängnisvoll die Einschätzung von Ken Olsen, Gründer von DEC, 1977: ‘Es gibt keinen einzigen Grund, warum Privatleute sich jemals einen Computer zulegen sollten.

Vergleichbare Irrtümer finden sich in der Kategorie ‘Innovationen gestern‘ in diesem Blog, zum Beispiel hier oder hier.

Daniel Scocco sammelt im Innovation Zen immer wieder frühe Zitate berühmter Menschen über neue Produkte und Dienstleistungen. Ein Leckerbissen von Bill Gates aus dem Jahre 2003 über Google:

‘These Google guys, they want to be billionaires and rock stars and go to conferences and all that. Let us see if they still want to run the business in two to three years’.

Es war nicht Bill Gates einzige Fehleinschätzung, das vielleicht berühmteste seiner Zitate stammt aus dem Jahr 1981: ’640KB sollten für jedermann genug sein.’ Wie viel Arbeitsspeicher benötigt Windows Vista gleich noch einmal?

‘Irren ist menschlich’, sagt ein Sprichwort. Hinzuzufügen wäre vielleicht noch: ‘Irrtümer und Fehler dürfen nur nicht Kopf und Kragen kosten!

Beisträge zu Fehlerkultur, über das Scheitern von Innovationen und Irrtümer der Vergangenheit finden sich in meinem Blog immer wieder. Beispiele wie jene von Bill Gates, Ken Olsen und anderen sollten uns ermutigen, zu Fehlern zu stehen und Neuem eine Chance zu geben. Auch erfolgreiche Menschen irrten schon häufig…

 

Suboptimale Kulturen und StrukturenWoran scheitern Innovationen in der Praxis? Eine internationale Studie der Boston Consulting Group (BCG) spiegelt die Meinung von über 1.000 Managern aus 62 Ländern wider.

72% der Führungskräfte nennen Innovation als eines der Top 3 Themen der strategischen Ausrichtung für die Zukunft. Immerhin 10% mehr als ein Jahr zuvor. Genauso viele Manager wollen 2006 mehr Geld für Innovationsmanagement ausgeben. Aber: Jeder zweite ist unzufrieden mit dem finanziellen Ergebnis bzw. dem ROI auf Innovationen.

Die 5 Gründe für das Scheitern von Innovationen:

- Die Entwicklungszeiten sind zu lang (Anm.: Von Technikern höre ich hingegen: ‘Die Vorgaben des Marketings sind zu kurzfristig und unrealistisch.’)
- Mangelnde Kooperation und Koordination innerhalb des eigenen Unternehmens.
- Zu wenig Information über den Kunden, sein Denken, seine Bedürfnisse und Wünsche.
- Die Angst, Fehler zu machen.
- Schwierigkeiten, potenzielle Ideen zu erkennen.

Kultur- und Strukturprobleme?

…trotz angeblich etablierter Personal- und Organsiationsentwicklungs-Abteilungen? Viele Unternehmen unterschätzen das Potenzial dieser Funktionen noch immer drastisch. Mit Ausnahme des Top Managements: Über 80% der Führungskräfte behaupten, in ihren Unternehmen sei eine gesunde Innovationskultur etabliert. Nur 51% der Nicht-Führungskräfte sehen das ebenso. Allein diese große Differenz ist ein Anzeichen sub-optimaler Innovationskultur.

Menschen sind unser wichtigstes Kapital

…ganz bestimmt dann, wenn es um Leitsätze und Pressemitteilungen geht. Und in der Praxis? Weiterentwicklungs-Management als ungeliebte Zusatzbelastung gestresster Personalmanager, Pausenbeschäftigung zwischen den vielen Interviewterminen mit neuen Job Kandidaten.

Vor kurzem sagte mir ein Unternehmer: ‘Organisationsentwicklung? Das ist doch nur etwas für internationale Großkonzerne. Ich habe alles fest im Griff, Fehler gibt es bei uns nicht.‘ Innovation durch Kettenhund-Management. Vielleicht funktioniert es ja? Ein gefährliches Experiment in einer Zeit in der Innovationskraft keine Frage des Wollens, sondern des Überlebens ist.

Quelle: BCG

 

Stöckchen-Spiel nicht nur für HundeWenn man von einer Frau mit Herz und Hirn ein ‘Stöckchen’ vor die Füße geworfen bekommt, solle man sich entweder eine saugute Ausrede suchen, um es nicht zurückzuwerfen, oder man nimmt die (freudige) Herausforderung an.

Elita Wiegand vom Querdenker Blog hat mir eine Einladung zum Stöckchen Spiel geschickt. Ich sehe es weniger als Spiel, vielmehr als eine großartige Gelegenheit für den Ausbau von Netzwerken. Verfolgt man, wer bisher schon Beiträge zu dem Thema verfasst hat, stößt man innerhalb kürzester Zeit auf bislang ungekannte, jedoch sehr interessante Blogs. Danke Elita, hier meine Antworten.

Warum bloggst Du?
Weil eines meiner Credos ‘Wissen teilen heißt neues Wissen schaffen’ ist. Weblogs – mit sinnvolen und ehrlichen Inhalten – bieten dafür eine hervorragende Gelegenheit und erweitern persönliche Netzwerke. Mein Blog ermöglicht mir außerdem, (fast) täglich in Kontakt mit meinen Kunden zu bleiben. Gibt es etwas Schöneres?

Seit wann bloggst Du?
Selbst blogge ich seit März 2006, nachdem ich mich seit gut einem Jahr intensiv mit Corporate Blogs, ihren Chancen aber auch ihren Risiken beschäftigt habe.

Selbstportrait
siehe Vita oder openBC. (Wer openBC noch nicht kennt – hier ein kurzer Beitrag)

Warum lesen deine Leser Deinen Blog?
Aus Neugier, um Ideen für ANDERS|denken zu erhalten, und und und… ach ja: Und der/die eine oder andere auch, um einen Marktbegleiter zu beobachten. (Welch ein abscheuliches Wort :-)

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?
Das verrät mir mein anormal-tracker: ‘Fehlerkultur

Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Schwer zu sagen, ohne die Klickstatistik im Detail auszuwerten, wofür mir leider die Zeit fehlt. Auf die Anzahl der Kommentare kann man sich ja leider nicht verlassen. Trotz vieler Klicks, am ehesten der Beitrag zu einer hervorragenden Präsentationstechnik – weil ich statt langweiliger Präsentation mehr begeisterte Reden wünsche.

Dein aktuelles Lieblings-Blog?
Eine gemeine Frage da hier mehrere dazu gehören. Mein meistgelesenes ist aber in jedem Fall Burkhard Schneiders Best Practise Business: Weil er auf konkrete Inhalte Wert legt, nicht auf allgemeines Beratergequatsche.

Welchen Blog hast du zuletzt gelesen?
Geistesblitz – um es in meine Rubrik Top Blogs aufzunehmen.

An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
An Timo Off von Geistesblitz – weil ich weiß, dass er derzeit an einem spannenden neuen Projekt arbeitet und dringend Abwechslung braucht. An Eduard Kaan von Radikale Innovation, weil er nach seinem wohlverdienten Urlaub sicher gerne Fragen wie diese beantwortet :-). An Alexandra Graßler vom Wissensspeicher, weil Sie in Ihrem neuen Blog sicher gerne mehr Besucher begrüßen möchte. An Dominic Basulto vom Business Innovation Insider as I enjoy networking with him and appreciate his blog a lot. Und damit der Stock auch endlich über den großen Teich fliegt…

 

Innovation braucht FehlerVor kurzem erzählte mir ein Freund niedergeschlagen von einem Projekt an dem er mitarbeitet. Kopfschüttelnd meinte er: ‘Wir kommen nicht weiter, und ich verstehe nicht, warum wir immer wieder die gleichen Dinge falsch machen.’

Die gleichen Dinge falsch machen. Darüber schreibt auch Bob Sutton, Unternehmer und Autor, in seinem Blog ‘Work Matters‘. Innovation blüht dort, wo Fehler gemacht werden dürfen – ohne gleichzeitig Kopf und Kragen zu riskieren.

‘And if you want creativity without failure, you are living in a fool’s paradise.’ Amen.

Wie gehen wir mit unseren Fehlern um?

Auch Chirurgen lernen aus Fehlern, wenn sie neue Operationsmethoden testen. Makaber, aber wahr. Ein Chirurg der einen tödlichen Fehler verschweigt, begräbt tausende weiterer Patienten gleich mit.

Was aber passiert in Unternehmen jeden Tag? Ein kleiner Fehler und die Zwischenurteilsneurotiker stoppen jedes Projekt. Oder aber wir kehren Fehler unter den Teppich. Wir haben Angst vor Spott, Hohn und einem Ende des Aufstiegs auf der Karriereleiter. Außerdem war ohnehin der Kunde schuld. Der hätte nämlich im Rahmen unserer Marktstudien die richtigen Infos abliefern sollen. Nichts als Ausreden! Eingeständnisse sind Schwächen.

Vergeben heißt nicht Vergessen!

Vergeben heißt Erinnern, heißt Lernen! Lernen funktioniert nur, wenn über Fehler offen gesprochen wird. Es liegt auch an den Führungskräften, Mut für Veränderung und Neues zu honorieren, zu fördern, und zu akzeptieren, dass Veränderung nach Fehlern schreit. Lernprozesse sind Kulturprozesse. Und die sind mehr, als nur eine Projekt-Dokumentation (aus ihr lernt nämlich niemand).

 

Stop! Wir haben genug Innovation.‘Sie müssen nicht innovativ sein’ – mit diesen Worten begann ein Zeitungsartikel, den ich vor einiger Zeit las.

Tyner Blain gibt in seinem Blog 10 Tipps, um nie mehr innovativ sein zu müssen. Um Tyner’s Gedanken weiter zu spinnen, hier meine Top 5 Tipps, um endlich die Ideenflut in Unternehmen einzudämmen:

1. Datenbanken und Wissensmanagementsysteme

Zwingen Sie Ihre kreativen Köpfe, Ideen in komplizierte Computersysteme einzugeben. Weiterlesen…