10 Gründe gegen Blogs im Tourismus
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Letzte Woche moderierte ich für einige junge Hoteliers einen Workshop zum Thema Positionierung. In einem Teilworkshop kam das Thema Blogs im Tourismus auf, und weil Menschen (zumindest in unserem Kulturkreis), zuerst einmal sehr gerne erklären, warum “Neues” nicht funktionieren wird, haben wir für das Brainstorming folgende Fragestellung definiert: “Gründe warum wir kein Blog starten sollten.”
Hier jene 10 ausgewählten Argumente, über die die Hoteliers im Anschluss an das Brainstorming diskutieren wollten.
- Ich weiß nicht worüber ich schreiben soll.
- Alle relevanten Infos stehen schon auf unserer Homepage.
- Wir wollen bei Google nicht besser gefunden werden.
- Weil wir bereits 2.000 EUR im Monat für Suchmaschinenmarketing ausgeben.
- Wir vertrauen auf die Prospekte die unsere Marketingagentur für uns erstellt.
- Wir wollen keine Angriffsfläche für negative Kritik bieten.
- Ich habe keine Zeit.
- Wir haben niemanden der gut schreiben kann.
- Weil niemand uns lesen würde. Unsere Newsletter bringen auch nicht wirklich viele Klicks zu unserer Homepage.
Es war eine Freude, die lebhaften Diskussionen zu moderieren und ich danke den TeilnehmerInnen für die Offenheit und die Zustimmung, ein paar Zitate hier veröffentlichen zu dürfen. Sei es um andere an ihren Überlegungen teilhaben zu lassen, oder auch um weitere Diskussionen anzuregen.
- Ich weiß nicht worüber ich schreiben soll.
“Wenn wir als Hoteliers keine Geschichten mehr zu erzählen haben die unsere Gäste interessieren, wer dann? Und wie wäre es mit Wander-, Ausflugstipps, Veranstaltungen, Urlaubsfotos, Rezepten,… Alles Dinge mit denen wir Kunden an uns binden könnten.” - Alle relevanten Infos stehen schon auf unserer Homepage.
“Aber eben nur “Informationen”. Wo sind die Anreize um unsere Homepage regelmäßig zu besuchen?” - Wir wollen bei Google nicht besser gefunden werden.
“Warum sollten wir diese Chance auslassen? Wenn ich bei Google etwas suche, finde ich doch ohnehin nur noch Blogs. Da soll unseres auch dazugehören!” - Weil wir bereits 2.000 EUR im Monat für Suchmaschinenmarketing ausgeben.
“Vielleicht könnten wir uns hier etwas sparen?! Ich meine nicht die ganze Optimierung zu ersetzen, aber zu ergänzen.” - Wir vertrauen auf die Prospekte die unsere Marketingagentur für uns erstellt.
“Aber stellt Euch einmal vor, wie viele Prospekte unsere Gäste auch von anderen Hotels erhalten. Mit dem Blog könnten wir das ganze Jahr über Gäste ansprechen, und vielleicht sogar ganz neue Zielgruppen erreichen…” - Wir wollen keine Angriffsfläche für negative Kritik bieten.
“Hast du Angst vor Kritik? Es gibt auch jede Menge positiver Kritik! Hast du schon mal nach deinem Hotel gegoogelt? Feedbacks sind doch ohnehin schon lange da, da hol ich sie mir doch lieber auf mein eigenes Blog, dann kann ich Positives nutzen und auf Negatives reagieren.” - Ich habe keine Zeit.
“Um Gäste auf uns aufmerksam zu machen, Gäste für uns zu begeistern und an uns zu binden, müssen wir uns Zeit nehmen!” - Wir haben niemanden der gut schreiben kann.
“Wozu gut schreiben? Geht es in Blogs nicht darum, dass wir unser wahres Gesicht zeigen? Dürfen wir dort nicht so “reden”, wie uns der Schnabel gewachsen ist?” - Weil niemand uns lesen würde. Unsere Newsletter bringen auch nicht wirklich viele Klicks zu unserer Homepage.
“Dann lass dir was Spannendes einfallen, das deine Gäste wirklich interessiert! Im Hotel schaffst du es doch auch, deine Gäste Tag für Tag zu unterhalten.”
Am Ende blieb kein Argument über, das noch wirklich gegen ein Blog sprach – mit Ausnahme des folgenden.
- Weil es noch zu wenig Erfahrungen und Best Practice Beispiele gibt.
Auch wenn es inhaltlich (siehe hier, hier, hier oder hier) nicht ganz richtig ist, und es inzwischen unter 13.000 österreichischen Hotels, Gasthöfen und Pensionen zumindest einen bloggenden Hotelier und ein Gasthof-Blog gibt, so war es doch der ausschlaggebende Punkt, warum sich die Hoteliers am Ende darauf geeinigt haben, mit Ihrem Blog-Projekt erst Ende des Jahres zu beginnen.
Ich kommentiere das jetzt nicht weiter, vor allem aus dem Grund, weil es tatsächlich dringlichere Schwerpunkte gab, die noch vor einem Blog umgesetzt werden sollen. Ein Hinweis auf meinen Beitrag von morgen sei aber erlaubt. Dort wird es gleich um eine ganze Gruppe von Hotels gehen, die sich für ein Gemeinschafts-Blog entschieden haben…
Noch etwas passt zum Thema: Ich war letzte Woche wieder einmal im Gasthof Gletscherblick, um dort ein vorzügliches Mittagessen zu genießen. Die bloggende Wirtin Barbara Schreiner erzählte mir dabei von diesem “Missgeschick”:
“Früher hatten wir pro Tag maximal 10 Besucher auf unserer Homepage. Allein in der letzten Woche waren es über 500, die nur über den Suchbegriff “Sommergerichte” zu uns gekommen sind, die anderen gar nicht mitgezählt. Als ich den Beitrag im Mai geschrieben hatte, war das aber überhaupt nicht meine Absicht…”
(Anmerkung: Und das ohne 2.000 EUR p.m. Suchmaschinenoptimierung :-)
Alle Beiträge mit den Schlagworten (Tags):
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65 Kommentare zu “10 Gründe gegen Blogs im Tourismus”
Das sagen andere zu diesem Beitrag (Trackbacks/Pingbacks)
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Blogs im Tourismus…
Hannes Treichl hat innerhalb eines Workshops mit Hoteliers 10 Gründe gegen Blogs im Tourismus zusammengetragen und die Argumente weitestgehend widerlegt.
Grund Nummer 1: Ich weiß nicht worüber ich schreiben soll.
Gegenargument:“Wenn wir als Ho… -
Wir wollen kein Blog!…
Was hält Unternehmen davon ab, Kunden und die Öffentlichkeit mit einem Blog zu informieren und an das Unternehmen stärker zu binden? Dabei ist vielfach bewiesen, dass die Kommunikation via Weblog gut funktionieren kann. Ganz oben steht i…
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[...] war das Thema eines Brainstormings. Sehr interessant, was am Ende dabei herausgekommen ist. Insbesondere vor dem Hintergrund von Argumenten wie: weil wir bereits 2.000 Euro pro Monat für [...]
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Hotels …
Der heutige Pflichtartikel für Hoteliers 10 Gründe gegen Blogs im Tourismus stammt von Hannes Treichl. Er ist für alle Touristiker interessant. Weitere Tipps für Hoteliers gebe ich in diesen Beiträgen:Weblogs im Hotelmarketing – Tipps für Hotelie…
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[...] Argumente von Hannes sind auch sehr schön zu lesen. Mehr zu diesem Thema hier im BlogSkiurlaub 2007 – Es ist [...]
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[...] ging es hier um 10 Gründe die gegen Hotel-Blogs sprechen könnten. Heute folgt der Gegenpol: 5 [...]
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[...] mit Gastronomen und Hoteliers veranstaltet, sein Blogartikel darüber heisst vielsagend “10 Gründe gegen Blogs im Tourismus“. Robert Basic greift das Thema auf und führt die Zurückhaltung der (jungen!) Hoteliers auf [...]
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[...] Business-Blogs im Allgemeinen gibt es bei ANDERS denken. Sie stammen aus einem Workshop mit jungen Hoteliers und konnten am Ende alle entkräftet werden – [...]
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Blogistan Panoptikum Woche 31 2k7…
Diese Woche: Neuschöpfungen en masse. Da wäre einmal der schöne Begriff Gebördel: das (fachspr., ugs. komplexer, ungebetener, ausführlicher Vortrag eines [selten auch selbstern.] Spezialisten zu einem Nischenthema. Radio4SEO …
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[...] Artikel »10 Gründe gegen Blogs im Tourismus« von Hannes Treichl ist für SEO’s sicherlich interessant. Es geht hier um ein [...]
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[...] einem Workshop zum Thema Tourismus Blogs mit Hoteliers bekam Hannes Treichel es mit einigen interessanten Argumenten zu tun, die gegen ein [...]
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Warum brauch ich KEINEN Blog?…
10 Gründe gegen Hotel Blogs.
Tolle Diskussion auf folgendem Blog: http://www.hannestreichl.com/index.php/hotel-blog/
…wer das Potential der Blogs nicht erkennt der wird in Zukunft ein Problem haben!
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Am Schulwandertag bei den UrlaubsRangern – viel Spaß und Spannung im Wald und am Meer…
Heute hatte Discover Rügen „volles Haus“ bzw. ein volles Beach Camp: eine fünfte Klasse der Realschule in Göhren verbrachte ihren Wandertag bei den UrlaubsRangern, indem sie mit Sibylle und Claudia gemeinsam den Nordperd-Wald nach Spuren ab…
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[...] Gefunden bei http://www.hannestreichl.com [...]
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[...] .abo .kontakt .[c]ouch Favoriten der Leser: 10 Gründe gegen Hotel-Blogs | Marktchance Crowdsourcing Chance Web2.0: Tourismus und Gastgewerbe | Blogs in [...]
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[...] übrigens kein Argument über, das noch wirklich gegen einen Blog sprach. Lesen Sie hier weiter: http://www.hannestreichl.com/index.php/hotel-blog/#more-1263 Bildquelle: http://www.ich-denke-nicht.de/wp-content/photos/white_i_blog_food.gif Clever gemacht. [...]
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[...] Hannes Treichl. 10 Gründe gegen Blogs im Tourismus [...]
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[...] Artikel zu dem Thema habe ich auch gefunden. Hannes Treichl berichtet auf seinem Blog über zehn Gründe gegen ein Hotelblog. Sehr schön geschrieben! Man beachte die [...]
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[...] .kontakt .[c]ouch Favoriten der Leser: 10 Gründe gegen Hotel-Blogs | Marktchance Crowdsourcing Chance Web2.0: Tourismus und Gastgewerbe | Blogs in [...]
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[...] Published February 10, 2008 Uncategorized Tags: argumente, blog, wordpress Hannes Treichl berichtet aus seinem Projektalltag über Argumente für/gegen Blogs, exzellenter Artikel, um Kunden den Nutzen eines Blogs näher zu [...]
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[...] versucht Hotelbloggern auf die Sprünge zu helfen, warum man doch bloggen sollte. Artikelzusatzinfos 1. Tags: mixed, wochenende 2. weitere Artikel [...]
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[...] Bloggen im Unternehmensumfeld: Tourismus- Argumentation Für/Wider [...]
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[...] Beispiel: Bloggen im Unternehmensumfeld: Tourismus- Argumentation Für/Wider [...]
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[...] Hannes Treichl in seinem Anders|Denken Blog. Hier jene 10 ausgewählten Argumente, über die die Hoteliers im Anschluss an das Brainstorming diskutieren wollten.Ich weiß nicht worüber ich schreiben soll. Alle relevanten Infos stehen schon auf unserer Homepage. Wir wollen bei Google nicht besser gefunden werden. Weil wir bereits 2.000 EUR im Monat für Suchmaschinenmarketing ausgeben. Wir vertrauen auf die Prospekte die unsere Marketingagentur für uns erstellt. Wir wollen keine Angriffsfläche für negative Kritik bieten. Ich habe keine Zeit. Wir haben niemanden der gut schreiben kann. Weil niemand uns lesen würde. Unsere Newsletter bringen auch nicht wirklich viele Klicks zu unserer Homepage. [From 10 Gründe gegen ein Hotel-Blog » ANDERS|denken Business Blog] [...]
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[...] wie Hannes Treichl es schon im Juli letzten Jahres treffend formuliert hatte: Hier jene 10 ausgewählten [...]
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[...] Seite http://www.andersdenken.at gekommen und habe dort, unter vielen Lesenswerten anderen, den Beitrag „10 Gründe gegen Hotelblogs“ gelesen. Das hat mich motiviert das Buch „Naked Conversations“ [Anm.: Inhalt siehe Amazon] [...]
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[...] Ihr Euch an diesen längst vergangenen, viel diskutierten und von anderen zitierten Beitrag hier im Blog: “10 Gründe gegen Blogs für [...]
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[...] Feedback habe ich in dieser Zeit auf den Beitrag “10 Gründe gegen Blogs im Tourismus” bekommen, nur wirklich verstanden haben den Inhalt nicht alle, und es ist höchste Zeit [...]

















Super Idee mit dem Gemeinschaftsblog! An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass ich eine kleine Pension in Fuschl kenne die einen eigenen Blog hat und regelmäßig Infos über Fischen im See, Urlaub in der Pension usw. hineinstellt. Leider nicht ganz regelmäßig, aber immerhin…..
hier der link zum blog:
http://www.pension-huber.at/hu_cms/?feed=atom
Oh! Gestern hatte ich eine Diskussion über eine Blog für einen Verein. Folgende Argumente kommen mir jetzt vor wie ein Echo: 1, 2, 6, 7!!! – auch 10 ist in ähnlicher Weise genannt worden. Beim Verein gibt es derzeit ebenfalls dringlichere Schwerpunkte, daher wurde die Blog-Idee vorerst verschoben …
Hallo Hannes,
super beitrag zum thema bloggen. ich beschäftige mich ja jetzt auch schon länger mit der materie und muss sagen, dass sich immer neue felder auftun. Zb der Beitrag zum Schürzenjäger Open Air hat an einem Tag mehr Besucher in den Blog geführt, als ich früher pro Monat auf einer herkömmlichen Homepage aquirieren konnte.
Gruss, Markus
Puh!! Da hab ich ja Glück gehabt, dass Ihr noch Argumente für Tourismus-Blogs gefunden habt, sonst hätte ich sofort aufhören müssen zu bloggen… :-)
Hallo Herr Treichl,
die Blogger-Szene im Tourismus hat Zuwachs bekommen.
Auch wir im PillerseeTal gehen mit der Zeit. Auf
unserem Weblog bekommt Ihr in Zukunft auch Infos
über alles, was sich im PillerseeTal so tut.
Liebe Grüße
Florian Schreder
Und dann noch ein kostenloser sowie unbezahlbarer Tipp:
Man lässt einfach seine Gäste bloggen. Urlaubsfotos, Berichte über Ausflüge, von Kindern gemalte Bilder und und und, verbunden mit kleinen Belohnungen.
Danke für den infomativen Beitrag. Als “bloggender Gastwirt” fühle ich mich natürlich angesprochen. Zum Punkt “Ich weiß nicht worüber ich schreiben soll” möchte ich jedoch anmerken, dass es natürlich richtig ist, dass gerade wir VIEL zu erhählen haben. Trotzdem sollte nicht jedes Missgeschick der Gäste im Blog breitgetreten werden… Für mein Blog habe ich daher die Inhalte auf weitere mich beschäftigende Bereiche ausgedehnt. Dies dürfte auch das Blog auch für die Leser interessanter machen.
Habe vom Freund Markus den Link auf diese Seite geschickt bekommen – Danke Markus.
Ich muss nun mal blöd fragen, was ist ein Blog denn eigentlich? Gästebuch? Forum?
Wie kann ich als Event- und Freizeitagentur davon profitieren.
Freue mich auf Infos und Tipps.
schöne Grüße aus dem Zillertal
Bernhard
Hallo Hannes,
dein Beitrag könnte zeitlich für mich gar nicht besser platziert sein. Mein Webmaster Robert Wetzlmayr (http://awasteofwords.com/) hat schon meinen Relaunch bestens betreut und arbeitet derzeit gerade an einer touristischen Website für eine Verwandte von mir. Meiner Bitte “Da muss auch ein Blog rein” ist er natürlich sofort gefolgt. Durch deine Zeilen bin ich darin nochmals bestätigt worden.
Bei dem Artikel läßt sich mittels Search & Replace das Wort “Tourismus” gegen jede andere Branche austauschen. Denn die dargestellten Argumente sind die Klassiker, die gegen einen eigenen Blog ins Treffen geführt werden. Ich finde die Auseinandersetzung damit überaus wertvoll, denn wirklich gut (und erfolgreich) wird ein Blog nur werden, wenn man sinnvolle Antworten auf diese 10 Fragen hat – egal aus welcher Branche man kommt.
Ah, und nochwas – die umgekehrte Fragestellung scheint mir noch viel zu wenig berücksichtigt zu werden. So manche Firma fragt sich: Sollen wir bloggen? Aber ganz wenige fragen sich: Was wird denn da über uns gebloggt? Ein Beispiel aus dem wirklichen Leben steht hier (http://franzkuehmayer.spaces.live.com/blog/cns!9E0C5B099ED3E631!474.entry). Das wäre doch für die AUA eine prima Gelegenheit zur Reaktion, nicht zuletzt weil es sich offenbar nicht nur um ein Einzelschicksal handelt, wie die Kommentare zeigen. Sehr profan formuliert wäre es mir schon recht, wenn die AUA keinen eigenen Blog betreibt, wo der Unternehmenssprecher dann sagen darf, wie toll der Service ist und dass es jetzt eine spannende neue Destination gibt etc. – sondern dass die AUA die Blogosphäre durchkämmt nach geeigneten Schlüsselworten und dort, wo es passt, hilfreiche Kommentare abgibt oder in anderer Form den direkten Dialog aufbaut. (PS: Ich sage hier AUA, weil es zu meinem Beispiel passt, gültig ist der Kommentar aber natürlich für alle Tourismusbetriebe).
Hier gibt es noch den 11. Grund gegen einen Hotel Blog.
Vielen Dank für den Bericht, der wirklich gut geschrieben wurde. Hier nun der elfte:
Nach 3 Tagen Stillstand auf unserem Blog geht es nun weiter. Hintergrund der kleinen Pause war ein Hacker-Attentat. Nun werden erstmal die alten Berichte wieder eingespielt, damit alles seine Ordnung hat.
Schade nur, dass auch ungefähr 2 Wochen harte Arbeit vernichtet wurde. Alle Texte über Sommerzeit/Reisezeit, Hoga-Sommerfest im Interconti, Gaukler-Fest, Live-Konzerte und sonstige Veranstaltungen in Berlin sind dahin.
Bis bald und liebe Grüße vom Kurfürstendamm!
.. Und der 12. Grund gegen einen Hotelblog: auch in Berlin braucht die Gastro-Branche keine Werbung: Hotels und Restaurants füllen sich wie von selbst. Viel zu viel Aufwand. Hoffentlich bleibt es so, denn dann kann sich das Berlin Plaza Hotel weiterhin über ein ausgebuchtes Haus freuen, während die anderen die Zeit verschlafen.
Toller Blog nützliche Informationen. Werde diesen Blog öfter mal besuchen.
Einige der Gründe kann ich nicht ganz nachvollziehen. Gerade im Hotel- und Gaststätengewerbe gibt es soviel zu schreiben. Die Branche ist geradezu prädestiniert um tägliche Erlebnisse und Erfahrungen mitzuteilen, egal ob positiv oder negativ. Ich bin überzeugt, durch regelmäßge Berichte in einem Hotel Blog Einiges an Besuchern auf den Blog zu bekommen und dadurch auch eventuell neue Gäste zu gewinnen.
Nice post, thank you…
Die Informationen die auf der normalen Homepage schon stehen, sollte man doch einfach nun in Blogs schreiben…somit ist es für jeden Transparenter und evtl. Kunden können simpel mit einem in den Kontakt treten…
Danke für den Tip betr. “Pension Huber”
Keine Best Practices? Dass ich nicht lache! Das Plaza Hotel Blog ist eine absolute Richtschnur für die Umsetzung von Web2.0 in KMU. Mittlerweile ist das Hotel auch dank des Blogs bei Google immer in den Top5 bei den Suchbegriffen “Hotel Berlin” oder “Berlin Hotel”.
Ausserdem gewann das Plaza Hotel im letzten Jahr den Website-Award Berlin-Brandenburg 2007 und wurde auch im Bundesentscheid auf der CeBIT mit dem dritten Platz ausgezeichnet! Das spricht für sich.
Plaza Hotel Blog ist Top!!
Wenn ein Blog informativ ist und nicht immer Werbung fürs eigene Hotel ist, dann wird es User anziehen und somit Kunden.
Naja so denke ich und habe letztens eine Pension für ein Wochenende gefunden :-)
Ein wirklich sehr interessanter Beitrag, der mir vor allem bei meiner Bachelorarbeit zum Thema “Die Gestaltung von Corporate Blogs im Tourismus” weitergeholfen hat. Ich kann nicht nachvollziehen, warum immer noch derartig viele touristische Unternehmen vor einem Corporate Blog zurückschrecken – gerade für KMU´s meiner Meinung nach ein sehr geeignetes Instrument, um durch Einblicke in den Firmenalltag etc. Kunden für sich zu gewinnen und durch die persönliche Note langfristig an sich zu binden!
An alle Touristiker: Wer Zeit hat, an meinem kurzen Fragebogen zum Thema “Corporate Blogs im Tourismus” (in Deutschland) teilzunehmen, hilft mir mit jeder Antwort sehr weiter!
Die Befragung ist zu finden unter:
http://www.befrager.de/befragung.aspx?projekt=7563
Vielen Dank!
Hallo,
die Frage Warum nicht? ergibt nur Vermeidungsargumente.
Man muss wissen, dass ein Hotel-Blog fett Arbeit macht – keine Frage. Man muss aber auch wissen, dass Blogsoftware bestimmt bessere Arbeit leistet als manche SEO-Agentur für 2000 Euro im Jahr. Vielleicht mögt ihr mal meinen Allgäu-Blog für das Hotel Berwanger Hof in Obermaiselstein ansehen? Das Projekt ist angelegt auf 2 Stunden Arbeit je Tag innerhalb von 12 Monaten = 730 Std. – wer nur 20 Betten oder eine kleine Pension hat, für den lohnt das nicht.
Beste Grüße Udo Schmallenberg
Vielen Dank für “10 Gründe gegen Blogs im Tourismus”
Warum passiert?
Viele Grüsse
Tolle Idee mit den “10 Gründen gegen Blogs”.
Für uns ist das ein komplett neues Gebiet – aber wir versuchen zeitgemäß zu arbeiten …
Wir sind somit ein weiters Hotel mit BLOG.
“Der Hotel-Blog aus Obertauern”.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
Liebe Grüße
Familie Storch
Hotel **** Landhaus Panorama in Obertauern
Wir haben mit dem
ein ganz eigenes Projekt gestartet, was sich nur um das Thema Hotels und Geschichten darum dreht. Mal sehen, wie es sich entwickelt…schaut doch mal rein, wir freuen uns über Kommentare und Anregungen!
hello :D http://www.wjuergen.com
Ich habe eine liste mit Hotels Gefunden aus Nederland gefunden , hier ist die Liste: http://www.cylex-nederland.nl/zoeken/hotels.html
Bei aller liebe zum Trend “Blog” ist es nur ein von mehreren Möglichkeiten Web 2.0 zu betreiben. Interaktive i-Kommunikation wird das Jahr 2010.
Toller Beitrag. Nicht immer nur die negativen Dinge in den Vordergrund stellen. Selbstverständlich Neues auch kritisch hinterfragen dann aber auch ausprobieren um Chancen nicht zu verpassen – gerade in der Hotellerie.
Ein gutes Beispiel für ein funktionierender Hotel Blog wo kaum individuell geblogt wird ist meines erachtens unser The Ring Hotel Vienna Blog : http://blog.theringhotel.com, man kann interessante Interviews lesen, Fotoshootings anschauen als auch Presseartikel (die sonst in eine Pressemappe verschwinden), 1 x pro Monat erscheint ein posting über z.B. vodkas, day spas, rezepte etc. Integriert im blog ist eine Buchungsmaschine…sprich unser blog kann zum revenue center entwickelt werden…..ohne grosse Investitionen ein absolut grossartiger Online-Marketing-Tool!
guten tag,
durch einen zufall haben wir ihren feinen blog entdeckt :-) da wir (PREGAS = presse der gastronomie) uns mit gastro-news/themen befassen, werden wir bestimmt noch oft ihren blog besuchen und news auf http://www.pregas.de gerne veröffentlichen
vielen dank
PREGAS
Zugegeben, etwas “spät” mein Kommentar, aber ein wunderbarer Beitrag!! Hatte beim Lesen das Gefühl dass ich bei der Runde dabei gewesen sein muss so bekannt kam es mir vor ;)
also als wenn Gastwirte keine Geschichten zu erzählen hätten, meine Freundin arbeitet in der Gastronomie und erlebt immer sehr lustige Sachen und hört die dollsten Geschichten. Ich glaube sie sind am besten informiert über das, was in der Stadt so vor sich geht. Aber ob man das als Insider immer so preisgeben sollte?
coole liste.. echt informativer artikel.