Frisches Gemüse per Abo vor die Haustür

Bei der Tiroler Gemüsekiste können Kunden wöchentlich frisches Gemüse von Bauern aus der direkten Umgebung per Abo bestellen. Der Inhalt der Kiste ist abhängig davon was gerade geerntet wird.
Je nach Variante kostet das jederzeit kündbare Abo zwischen EUR 9,49 und EUR 11,89. Die Auslieferung erfolgt wöchentlich direkt vor Ihre Haustüre, die leeren Kisten der Vorwoche nimmt der Bote gleich wieder mit.
Während des Urlaubs kann das Abo entweder unterbrochen werden, oder man folgt dem praktischen Tipp auf der Homepage der Gemüsekiste:
Vielleicht ist es eine Überlegung wert, im Urlaub die Gemüsekiste zu verschenken – als Dankeschön für Blumengießer, Katzenfütterer und Postannehmer?
Großen Wert legen die Betreiber der Gemüsekiste auf verantwortliche Bewirtschaftung des heimischen Bodens durch Bauern und treffen damit absolut den (LOHAS-)Nerv der Zeit. Dass die Gemüsekiste in der Lage einen extrem kurzen Weg zwischen Produzent und Konsumten zu garantieren, trägt zudem zur Optimierung der Ökobilanz bei.
In einem Interview anlässlich einer Auszeichnung beim Tiroler Jungunternehmerpreis erklärt Gemüsekiste Gründer Michael Lebesmühlbacher:
2005 haben wir den Versuch gestartet, mit einem Bauern und 150 Kunden. Alle haben uns belächelt und auf das Scheitern der Idee gewartet, doch allein durch Empfehlungen konnten wir die Zahl der Kunden enorm steiger und müssen momentan eher bremsen…
Gründungsgeschichte
Auch das hatten wir hier schon öfters: Wer sich die Brille seiner Kunden aufsetzt und deren Probleme erkennt, wird ganz neue Geschäftsfelder entdecken.
Die Idee zur Gemüsekiste kam Michael Lebesmühlbacher durch antizipatives Denken. Lange Zeit verkaufte er Saatgut an Bauern. Diese schilderten ihm immer wieder ihre Probleme, nämlich dass der Handel immer noch stärker auf genormte Größen pochte und andererseits Kunden gerne direkt bei Bauern kaufen würden. Die Idee der Gemüsekiste liegt genau in der Mitte. Heute liefert die Gemüsekiste 50 verschiedene Gemüsesorten an über 3.000 Kunden.
Persönliche Bemerkung:
Wer sich die Webseite der Gemüsekiste ansieht soll bitte nicht zu streng bei der Beurteilung sein. Auch wenn das Thema und die Inhalte der Homepage geradezu prädestiniert für Web2.0 Komponenten sind, wird auf zahlreiche “Social Media Standard-Funktionen” verzichtet. Schade eigentlich, aber so bleibt in einem hervorragenden Konzept zumindest noch etwas an Verbesserungspotenzial über ;-)
Alle Beiträge mit den Schlagworten (Tags):
dienstleistung differenzierung essen & trinken geschäftsidee handel landwirtschaft lebensmittel LOHAS Marketing tirol web2.0/social media
















Prima Sache.
Leider ist da ein Blank im Link.
Danke für den Hinweis!
bitte.
weniger ist eben mehr.
Die Abokisten sind wirklich eine gute Sache. Wir haben in unserem Ostwestfalen-Blog dieses Thema auch schon einmal über einen Biobauernhof in Rietberg-Varensell aufgegriffen und sind schon lange Abonnent.
http://www.die-ostwestfalen.de/wirtschaft/konsequent-bequem-biologisches-shoppen-und-webwirklichkeit/
Was ich einmal spannend fände, ob das “nur” ein Thema in Österreich und Deutschland ist oder z.B. auch in Südeuropa.
Weitere Anbieter (Wien): Adamah Kistl http://www.adamah.at/kistl.htm
Tolles Gemüse und tolles Service, man kann auch bestimmte Sorten ausschließen, die man nicht mag; es gibt verschiedene Varianten (Büro, Mutter-Kind, Gartler, usw.)