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Geld verdienen mit Dingen die es im Überfluss gibtDie besten Ideen entstehen oft nur aus Zufall. Linda Katz aus Kansas wollte ursprünglich nur eine Website für ihre Familie aufsetzen und gab ihr den klingenden Namen Prairie Tumbleweed Farm. Den Rest erledigten Suchmaschinen für sie und schon bald tragen Bestellungen aus Alaska, Österreich, Großbritannien, Hong Kong, und sogar Indien ein.

Was Linda überhaupt verkauft? Tumbleweeds, jene vom Wind geformten Strohballen, die man aus jeder Duellszene von Western kennt. Zwischen 20 und 35 US Dollar kosten die Dinger, die zu dutzenden an Lindas Haus vorbeifliegen. Das einzige Kunststück liegt darin, sie einzufangen, auf der Webseite zum Verkauf anzubieten und zu verschicken. Mittlerweile verkauft Linda ihre Tumbleweeds sogar an Filmstudios und hat aufgrund der großen Nachfrage aus Japan sogar eine japanische Internetseite eingerichtet.

So einfach kann man schon im ersten Jahr 40,000 Dollar nebenbei verdienen! Wie meinte schon Chris Anderson in seinem hervorragenden Buch "The Long Tail": Es geht heute eigentlich nur noch darum, alles verfügbar und in Suchmaschinen auffindbar zu machen – denn Kunden gibt es für alles.

www.prairietumbleweedfarm.com

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6 Kommentare zu “Das Geld liegt auf der Straße”

  1. Mal sehen, in unserem Innenhof wächst – was heißt wächst? Wuchert! – seit Jahren Bärlauch, mitten in der Stadt. Da müsste sich doch auch was draus machen lassen. Für heuer ist es allerdings schon zu spät. :-))
    Ist schon faszinierend, dass es auch für totes Unkraut einen (Welt-)Markt gibt.

  2. Michael sagt:

    Ich hätte Marillenmarmelade (samt Gläsern) und McDonald’s Cola-Gläser anzubieten ;-)

  3. @Markus
    Aber bitte versichere dich, dass es echter Bärlauch ist… und wenn ja: den ersten Kunden hast du hiermit schon ;-)

    @Michael
    Aber hoffentlich selbstgemachte… und falls du nach Deutschland exportieren willst, vergiss nicht das Angebot auf Aprikosen umzubenennen ;-)

  4. Es ist echter Bärlauch, keine Sorge. Ich kenne die Unterschiede zu Maiglöckchen, Herbstzeitlose und Aronstab.
    An deiner Stelle würde ich aber doch lieber den in “freier Natur” (wenn es diese noch irgendwo geben sollte) geernteten Bärlauch vorziehen. Die Schadstoffbelastung in der Stadt ist denn doch zu hoch.

  5. Elias sagt:

    Ist schon echt krass wie man mit einfachen Mitteln Geld machen kann – es fehlt halt meist nur die richtige Idee! ;)

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