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Crowdsourcing update und ein Video für Björk

28. April 2007 | 7 Kommentare | Mitreden!

Wie war das mit “die Kontrolle über die Marke aus der Hand geben”? Die isländische Sängerin Björk ist längst eine anerkannte Marke und gibt die vermeintliche Kontrolle dennoch ab.

Innocence is to be made as video. An idea is born. The idea is to make the video. The video to Innocence, a song of yet to be released Volta record. Who is to make the video? Another idea is born: It is to be you, my dear! Bjork.com

Der Einfachheit halber nennt die Agentur das ganze nicht Crowdsourcing, nicht Open-xxx und auch nicht user-generated-content, sondern schlicht, einfach und für jedermann verständlich, einen guten alten Contest. Den Gewinner wird Björk am Ende übrigens selbst auswählen.

User generated content wohin das Auge schaut: Noch ein Musik Video Contest, ein Open Cola Projekt, Designs für Elektronikgeräte, noch ein Werbespot, noch einer, Mineralwasser ist immer akutell, diese hier sind schon erfolgreich zu Ende gegangen, während ein anderer in einem Disaster und der Geburt des Rufs eines spritfressenden Monsters endete [siehe dieses Video].

Wer all diese Beispiele näher analysiert, wird schnell einige Unterschiede zwischen professionellem Management und me-too Aktionen erkennen –

  • in der vorbereitenden Zielsetzung,
  • den Motiven zum Projekt,
  • der Abstimmung mit Markenführungsstrategien,
  • in der Durchführung,
  • der daraus resultierenden Quantität und Qualität der aktiv Beteiligten und deren Einsendungen,
  • und bei den erzielten viralen Effekten.

Einfach nur mal laut zu schreien “Macht mit” reicht nicht! Allerdings enthalte ich mich dieser Stelle vorläufig weiterer Ausführungen, mehr dazu in früheren Beiträgen und weiteren Ausführungen…

Übrigens: Auch das Video oben ist nicht das Originalvideo zum Song von Björk und dennoch – oder gerade deshalb? – saugut.

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7 Kommentare zu “Crowdsourcing update und ein Video für Björk”

  1. Wir haben uns seinerzeit alle eigene Werbespots kreiert mithilfe des Autowerbungs-Baukasten. Die Filme sind natürlich alle nicht mehr im Netz…

  2. Kai sagt:

    Open Source Cola? Na, man kann’s auch übertreiben.

  3. Crowdsourcing mit klarer Markenführung zu verbinden ist wirklich eine Herausforderung … dann freut es immer schöne Beispiele zu sehen :)

  4. Die Idee des “contests” (oder “kraut-saussings”) und der Markenöffnung finde ich gut! Sehr gut!

    Ojeh – aber das Beispiel-Video wirkt wie ein engagierter Versuch eines Kunst-Kurses der beginnenden Oberstufe.. da bin ich mit Monika Meurer d´accord – sowas haben wir früher auch gemacht (auf U-matic… ;-) ) – und aus gutem Grund ist das nicht mehr im Netz… :-)

Das sagen andere zu diesem Beitrag (Trackbacks/Pingbacks)

  1. Björk macht die Fans zum Video-Produzenten…

    Eigentlich überfällig, dass Pop-Künstler ihre Video von der Fangemeinde basteln lassen. Die isländische Sirene Björk  nennt das allerdings ganz altmodisch “Competition“. Gefragt ist ein Video für den Song &#8…

  2. Contest für Björk…

    Björk ist großartig. Eine Künstlerin durch und durch. Eigenwillig, spannend, inspirierend, unberechenbar und gut. Einfach nur saugut. Und nun lese ich beim Innovationsexperten Hannes Treichl auch noch, dass sie sich an Crowdsourcing heranwagt: &#822…

  3. [...] die Lady schafft es immer wieder zu überraschen. Wie ich gerade via Hannes Treichls Blog Anders denken erfuhr, landet Björk gerade ihren nächsten [...]

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