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8 Fragen für jedes Crowdsourcing Projekt

1. März 2007 | 3 Kommentare | Mitreden!

crowdsourcing1.jpg‘Kunden zu involvieren ist kein kleines Projekt. Aber ein sehr vielversprechendes’,

schreibt Alexander Greisle heute bei Work Innovation und stellt 8 hervorragende Fragen, die im Vorfeld eines jeden Crowdsouring, Open Innovation oder User generated content-Projektes (oder wie auch immer man dazu sagen will), beantwortet werden sollten:

  • Wo im Innovationsprozess können wir von der Kundenintegration am meisten profitieren?
  • Wie profitieren unsere Kunden davon? Was sind wir bereit zu geben? Wie zeigen wir den Teilnehmern unsere echte Wertschätzung für ihr Engagement?
  • Welche Risiken haben wir bei der Kundenintegration und wie gehen wir proaktiv damit um?
  • Welche Kunden wollen wir warum mit einbeziehen?
  • Welche kulturellen Voraussetzungen brauchen wir dafür noch?
  • Mit welchen Methoden wollen wir die Kunden einbinden, online genauso wie offline?
  • Welche Eigenschaften benötigen wir auf der Mitarbeiterseite und welche Mitarbeiter sind am besten geeignet?
  • Welche methodischen und persönlichen Kompetenzen sind im Vorfeld aufzubauen?

Sehr schöne Übersicht, danke dafür! Könnte man noch hinzufügen: ‘Wie kann ich die entstehenden viralen Effekte bestmöglichst nutzen?’ Jeder muss alle obenstehenden Fragen für sich selbst beantworten, denn Standardfloskeln helfen an dieser Stelle niemanden weiter. Noch einen essentiellen Punkt greift Alexander auf:

Die Kultur muss die Offenheit verkraften und die entstehende Dynamik positiv für die Weiterentwicklung verwerten. [...] Ebenfalls wichtig: Die ganz banalen Methoden und Werkzeuge beherrschen bzw. sicherstellen, von der Moderation und Ideenfindung über Tools und Softwaresysteme bis hin zum Eventmanagement. [
Mehr dazu beim Alex]

Schlussfolgerung: Das einleitende Zitat würde ich durch Eliminieren des Begriffs ‘kleines’ sogar noch verstärken. Kunden zu involvieren ist ein Projekt das vor allem auch Zeit und Know-How verlangt und nicht nur einfach mal ‘so nebenbei’ aufgesetzt werden kann.

Bringt man beides mit (oder holt sich die Erfahrung Dritter), dann wird Community Sourcing (‘…weil wir es nicht mehr mit einer anonymen Crowd sondern mit einer tollen Kreativcommunity zu tun haben’ [Matias Roskos]) nicht nur ein erfolgsversprechendes sondern auch ein erfolgreiches Projekt.

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3 Kommentare zu “8 Fragen für jedes Crowdsourcing Projekt”

Das sagen andere zu diesem Beitrag (Trackbacks/Pingbacks)

  1. [...] Bei Hannes Treichl dann fand ich einen sehr interessanten Beitrag, in dem er auf Alexander Greisles Beitrag “Kunden in Innovationsprozesse involvieren. Einige Kernfragen vor dem Start” hinweist. Dort heißt es: “Bevor ein solcher Prozess in Gang gesetzt wird, sind einige grundsätzliche Fragen zu klären. Am Ende sollten Sie wissen, ob und wie Sie Ihre Kunden in die Ideenfindungs- und Innovationsprozesse einbinden möchten und welche Voraussetzungen Sie dafür schaffen dürfen. [...]

  2. Armin Karge sagt:

    Crowdsourcing = Change Management mit Kunden?…

    In der deutschsprachigen Marketing-Szene ist eine heiße Diskussion um den Begriff “Crowdsourcing” entstanden. Hierbei geht es um das “Involvieren von Kunden in Ideenfindungs- und Innovationsprozesse”. Oder mit meinen Worten: D…

  3. [...] – sie haben mich auch damit infiziert: So schreibt Hannes Treichl über die 8 Fragen, die man sich zu jedem Crowdsourcing Projekt stellen [...]

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