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	<title>anders&#124;denken &#187; Stories</title>
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		<title>Robert Stephens, Geek Squad (Video für Wochenende)</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2007 14:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Robert Stephens hat mit Geek Squad ein Paradebeispiel für Differenzierung durch Emotionalisierung und Service geschaffen. Die Idee des mit 200 Dollar gegründeten Unternehmens: Computer reparieren und gleichzeitig aus langweiligem IT-Service ein Erlebnis zu machen. In schwarz-weiß lackierten VW Beetles, dunklen Anzügen, weißen Hemden und Krawatten treten die Geek Squad Techniker auf. Die Sohlen ihrer Schuhe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/12/geeksquad-vehicle.jpg' alt='geeksquad-vehicle.jpg' /><br />Robert Stephens hat mit Geek Squad ein Paradebeispiel für <strong>Differenzierung durch Emotionalisierung und Service</strong> geschaffen. Die Idee des mit 200 Dollar gegründeten Unternehmens: Computer reparieren und gleichzeitig aus langweiligem IT-Service ein Erlebnis zu machen.</p>
<p>In schwarz-weiß lackierten VW Beetles, dunklen Anzügen, weißen Hemden und Krawatten treten die Geek Squad Techniker auf. Die Sohlen ihrer Schuhe hinterlassen Logo-Abdrücke auf weichen Untergründen oder der Straße. Sie nennen sich selbst Agenten und es gibt schon über 17.000 von ihnen. Geek Squad ist heute das größte IT Support Unternehmen Nordamerikas.</p>
<p>Die Ideen mit denen Robert seine Kunden immer aufs neue begeistert holt er sich vor allem aus anderen Branchen. Das nachstehende Video dauert nur 2 Minuten. Es macht jedoch Spaß Robert zuzuhören, wie er auf der &#8220;Advertising Age&#8217;s, The Idea Conference&#8221; Marketern sein Verständnis vom &#8220;Blick über den Tellerrand&#8221; erklärt.</p>
<p><center><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0BHmb-AlSQY&#038;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/0BHmb-AlSQY&#038;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></center></p>
<p>Stephens Theorie wie man Mitarbeiter jedes Unternehmen zum Entwickeln innovativer Ideen anregen kann: Durch Hunger.</p>
<blockquote><p>&#8220;Large companies want to be nimble, that&#8217;s why they go to &#8220;idea&#8221; conferences. I suggest starve departments of money.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das Zitat das mir am besten gefällt ist im Kurzvideo leider nicht enthalten, nachlesen kann man es aber bei <a href="http://blog.fastcompany.com/archives/2007/11/28/from_hiphop_to_geek_wisdom.html?partner=rss" target="_blank" class="liexternal">FastCompany</a>.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/65918756@N00/2117825586/" title="Robert Stephens - Differentiation Marketing von Hannes Treichl in Flickr" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2115/2117825586_da33aa4c6e.jpg" width="475" height="316" alt="Robert Stephens - Differentiation Marketing" /></a></p>
<p>Wer Lust auf mehr hat für den gibt es noch 2 weitere Videoempfehlungen:</p>
<p>Tipp 1: <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=6744178092262022838&#038;q=%22robert+stephens%22&#038;total=96&#038;start=0&#038;num=10&#038;so=0&#038;type=search&#038;plindex=4" target="_blank" class="liexternal">Eine 17minütige Präsentation von Robert Stephens</a><br />
Tipp 2: <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=7519770909905424825" target="_blank" class="liexternal">Die Geschichte von Geek Squad (9min).</a><br />
Tipp 3: <a href="http://video.google.com/url?docid=5911438744615784256&#038;esrc=gvmf&#038;ev=v&#038;len=30&#038;q=source%3A06308566681072646544&#038;srcurl=http%3A%2F%2Fvideo.google.com%2Fvideoplay%3Fdocid%3D5911438744615784256&#038;vidurl=%2Fvideoplay%3Fdocid%3D5911438744615784256&#038;usg=AL29H229IYj10nF9fm2Uwa0KP_TuZMzOiQ" target="_blank" class="liexternal">Den allerersten Werbespot der Geek Squad.</a></p>
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		<title>Kostenloses Eigen-Marketing</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 04:45:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fehltritte]]></category>
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		<description><![CDATA[Branding einmal ganz anders. Marketing mit integriertem Mundpropaganda-Effekt. Die Aufmerksamkeit des Publikums garantiert höher als so manche langweilige Werbekampagne des selben Unternehmens. &#8211; Und das alles kostenlos. Er sitzt in einem vollen Zugabteil und telefoniert arrogant laut mit seinem Handy. Mindestens 20 Menschen hören mit. Für manche mögen die Themen vielleicht sogar unterhaltsam sein, vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Branding</strong> einmal ganz anders. Marketing mit <strong>integriertem Mundpropaganda-Effekt</strong>. Die Aufmerksamkeit des Publikums garantiert höher als so manche langweilige Werbekampagne des selben Unternehmens. &#8211; Und das alles kostenlos.</p>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/11/166241837_43490b6395_o.jpg" width="475" height="497" alt="166241837_43490b6395_o.jpg" class="imageframe" /></p>
<p>Er sitzt in einem vollen Zugabteil und telefoniert arrogant laut mit seinem Handy. Mindestens 20 Menschen hören mit. Für manche mögen die Themen vielleicht sogar unterhaltsam sein, vor allem jene in denen es um die Meetings der vergangenen Woche und besonders lästige Kunden geht. Etwas langweiliger die private Wochenendplanung und die Diskussion bei welchem Discounter die Gurken billiger sind. &#8220;Verdient er so schlecht?&#8221;</p>
<p>Höhepunkt der Show: Eine Diskussion mit einem hervorragend professionell handelnden ÖBB Zugbegleiter, der kein einziges Mal das längst berechtigte Wort &#8220;Schwarzfahren&#8221; in den Mund genommen hatte. &#8220;Wer es nicht schafft per Handy ein Ticket zu kaufen, sollte sich vielleicht besser zum Schalter gehen &#8211; auch als Mitarbeiter von [xxx]&#8220;, meinte meine Sitznachbarin. &#8220;Unmöglich der Mensch. Was die dort wohl über uns reden?!&#8221;<br />
Mmmh. Märkte sind Gespräche.</p>
<p>&#8220;Nächste Station Salzburg.&#8221; Er steigt aus. &#8211; Endlich. Danke dennoch für das Beispiel und die (<strong>authentischen?!</strong>) Einblicke in Euer Unternehmen. Ist es nicht auch Kultur, die eine Marke ausmacht?</p>
<p><span class="small">Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/inju/166241837/" target="_blank" class="liexternal">Flickr</a>, thanks for sharing Kevin!</span></p>
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		<title>Affen, Mundpropaganda und Differenzierung</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 20:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die eleganteste Form der Mundpropaganda ist jene, bei der virale Effekte bereits in das Produkt &#8220;eingebaut&#8221; sind, so wie in diesem Beispiel: Gerücht, Legende, Betrug oder einfach nur geschicktes Storytelling? Hand auf Herz: Wer wird nicht neugierig, wenn jemand bei einer Tasse Tee erklärt, dass die Blätter am Boden der Teekanne von Affen geerntet wurden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die eleganteste Form der Mundpropaganda ist jene, bei der <strong>virale Effekte bereits in das Produkt &#8220;eingebaut&#8221;</strong> sind, so wie in diesem Beispiel: Gerücht, Legende, Betrug oder einfach nur geschicktes Storytelling?</p>
<p>Hand auf Herz: Wer wird nicht neugierig, wenn jemand bei einer Tasse Tee erklärt, dass die Blätter am Boden der Teekanne von Affen geerntet wurden. Und auch auf der Verpackung steht es: <strong>&#8220;Monkey picked tea!&#8221;</strong></p>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/09/monkeypickedtea.jpg" width="172" height="221" alt="monkeypickedtea.jpg" class="imageframe imgalignleft" />
<ul>
<li>Tee aus von Affen gepflückten Blättern? Die Geschichte (und mit ihr die Marke) muss man einfach weitererzählen! Sie sorgt bei der nächsten Party ganz sicher für Gesprächsstoff. Ich hoffe nur, niemand kennt die Hintergründe, die John in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ygmHUVOeRqo" target="_blank" class="liexternal">in diesem Video</a> erzählt. </p>
<p>(Version 1) Nämlich dass findige Chinesen die Affen auf das Pflücken der Teeblätter angesetzt haben, um Lohnkosten zu sparen.</li>
<p>&nbsp;</p>
<li>Da verbreite ich schon lieber die Legende, (Version 2) dass vor langer Zeit chinesische <a href="http://digg.com/offbeat_news/Rare_Chinese_Monkey_Picked_Tea?t=9225770#c9225770" target="_blank" class="liexternal">Bauern</a> neidisch auf wundersame Pflanzen empor blickten, die hoch über ihren Köpfen auf für Menschen unerreichbaren Felsen wuchsen. Schon bald entdeckten die Sterblichen eine Herde Affen, die munter auf den Felsen herum turnte. Die Menschen warfen mit Steinen nach den Affen um sie zu ärgern, und diese wehrten sich, indem sie die begehrten Teepflanzen auf die Menschen schleuderten&#8230;</li>
<p>&nbsp;</p>
<li>Zu gewalttätig? Dann doch die Mönchsgeschichte, (Version 3) die besagt, dass buddhistische Mönche (monks) die Affen (monkeys) trainiert haben sollen, um ihnen beim erschwerlichen pflücken der auf steilen Hängen wachsenden Teeblätter zu helfen. Heute vereint der Monkey picked Tea jahrhundertelange Handwerkskunst mit den vererbten Fähigkeitne der Tee-pflückenden Affen.</li>
</ul>
<p>Oder soll ich doch einfach nur bei der (angeblichen) Wahrheit bleiben? <strong>Tie Guan Yin</strong> ist heute einer der 10 berühmtesten Tees Chinas. Die Bezeichnung <strong>&#8220;monkey picked&#8221;</strong> hat aber nichts mit der Produktionsmethode zu tun, sondern steht als Synonym für &#8220;<a href="http://www.teavana.com/Monkey+Picked+Oolong+Tea/cid=47/page_no=1/edp_no=4488/shop.axd/ProductDetails" target="_blank" class="liexternal">highest quality available</a>&#8220;. Das Kilogramm kostet rund 350 Euro. Ohne obige Legenden und Geschichten (derer es noch weitere Versionen gäbe), wäre ich auf den Tee vielleicht niemals aufmerksam geworden. </p>
<p>Auf der <a href="http://www.aufschwung-messe.de/" target="_blank" class="liexternal">AUFSCHWUNG</a> hatte ich mit den Teilnehmern <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/geschaeftsideen/" class="liinternal">verschiedene Differenzierungsmöglichkeiten</a> andiskutiert. Diese hier war nicht dabei, könnte jedoch heißen: </p>
<blockquote><p><strong>Differenzierung durch Anachronismen</strong>, Argumenten die bewusst einer Epoche zugehörig dargestellt werden, in der sie nicht mehr oder noch nicht existieren. </p></blockquote>
<p>Ausserdem&#8230; wer weiß: Ein Funken Wahrheit soll ja in jeder noch so verrückten Geschichte schlummern :-)</p>
<blockquote><p>In some villages people still use the ancient technology of trained monkeys to pick tea. Monkeys pick the hardest to get tea leaves from mountains and cliffs. [<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tea" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">via</a>]</p></blockquote>
<p><span class="small">Bildquelle: <a href="http://www.edible.com/shop/browse.php?cmd=showproduct&#038;productId=23" target="_blank" class="liexternal">Edible Online Shop</a></span></p>
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		<title>Papa, des isch a andre Zeit!</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/geschichte_viralmarketing/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2007 10:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<category><![CDATA[presse & medien]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Mia habn die Leit no nia vorschreibn kennen, wos sie über uns sogn. Oba heit, mit dem Internet &#8230; Woasch, I kenn mi ja nit aus. Aber i glab, heit kann jeder der ganzn Welt erzähln wos er will. Früher, da hab&#8217;ma uns Sorgn g&#8217;macht, wos sie im Ort über uns tratschn. Donn sein die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Mia habn die Leit no nia vorschreibn kennen, wos sie über uns sogn. Oba heit, mit dem Internet &#8230; Woasch, I kenn mi ja nit aus. Aber i glab, heit kann jeder der ganzn Welt erzähln wos er will.</p>
<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/05/mannbbb.thumbnail.jpg' alt='Mundpropaganda, Viralmarketing' />Früher, da hab&#8217;ma uns Sorgn g&#8217;macht, wos sie im Ort über uns tratschn. Donn sein die Illustriertn kemmen, und mia ham uns mit de Journalisten und de Schreiber guat gstellt. Aber heit&#8230; mia solltn die ganze Welt zu uns einlodn. Nit um alln zu zoagn, wia guat mia sein. Sondern um die Leit mitmachn z&#8217;lassn. Damit sie g&#8217;spürn, dass bei uns da, ganz was Tolles g&#8217;mocht wead. Dann kennen&#8217;s dahoam wos erzähln, Fotos herzoagn und a Freid werdn&#8217;s dabei a no habn. [...]</p>
<p>Aber woasch &#8211; meine Kinder de habn studiert. I bin nur a oanfacher Mann. Und de sagn immer zu mir: &#8220;Papa, des isch heit oanfach a andre Zeit.&#8221; Und wohrscheinlich habn sie eh recht. Mia g&#8217;fallt de Reklame jo eh a, de sie da g&#8217;mocht habn, mit dem [Anm.: ein Sportler]. Kennsch de eh, oder? &#8230;</em></p>
<p>Ich kenn sie leider nicht, aber egal. Das am Wochenende zufällig entstandene Gespräch mit dem 74(!)jährigen Senior Chef i. R. hat mich irgendwie <strong>beeindruckt &#8211; und schockiert</strong> zugleich&#8230;&#8221;</p>
<p>Falls jemand eine hochdeutsche Zusammenfassung braucht, muss ich Euch leider enttäuschen. Es ging schon beim Niederschreiben viel zu viel der ursprünglichen Stimmung verloren, und es soll nicht noch mehr werden. Eine Alternative wäre vielleicht dieses <strong>Video </strong>aus der Marketingabteilung von Microsoft, wo man sich auch Gedanken darüber macht, wie man den Dialog mit Kunden fördern kann&#8230;</p>
<blockquote><p>Das Video zeigt Werber und Konsument als Figuren beim Date im Restaurant. Der Dialog einer zerrütteten Beziehung. Die Frau als Consumer macht es direkt am Anfang klar: “I want a divorce”.</p></blockquote>
<div><object width="425" height="335"><param name="movie" value="http://www.dailymotion.com/swf/7uXMYh3mD4HbDe4gE"></param><param name="allowfullscreen" value="true"></param><embed src="http://www.dailymotion.com/swf/7uXMYh3mD4HbDe4gE" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="335" allowfullscreen="true"></embed></object><br /><span class="small"><a href="http://www.dailymotion.com/video/x1zv6w_the-break-up" target="_blank" class="liexternal">The Break Up</a> von <a href="http://www.dailymotion.com/geertdesager" target="_blank" class="liexternal">Geert Desager, Microsoft Trade Marketing Manager</a><br /><a href="http://www.off-the-record.de/2007/05/18/die-zerruettete-beziehung-zwischen-werber-und-konsument/" target="_blank" class="liexternal">Gefunden via Off the record</a></span></div>
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		<title>Krieg der Puppen: Girlz, Fashion &amp; Lifestyle</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2007 12:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[differenzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[In den 70ern kam Isaac Larian mit 370 Dollar nach Amerika. Vom Tellerwäscher wurde er zum Chef eines milliardenschweren Konzerns, und zum Feind Nr. 1 des Platzhirschen Mattel. Eine Geschichte über eine Bilderbuch-Karriere, ein gelungenes Positionierungs- und Differenzierungskonzept, und harte Bandagen im Kampf um Marktpositionen. MGA Entertainment ist Inhaber der Marke Bratz . Nie gehört? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/04/screenshot_cnbc_flickr.thumbnail.jpg' alt='screenshot_cnbc_flickr.jpg' />In den 70ern kam <strong>Isaac Larian</strong> mit 370 Dollar nach Amerika. Vom Tellerwäscher wurde er zum Chef eines milliardenschweren Konzerns, und zum Feind Nr. 1 des Platzhirschen Mattel.</p>
<p>Eine Geschichte über eine <strong>Bilderbuch-Karriere</strong>, ein <strong>gelungenes Positionierungs- und Differenzierungskonzept</strong>, und <strong>harte Bandagen</strong> im Kampf um Marktpositionen.<span id="more-1164"></span></p>
<p><strong>MGA Entertainment</strong> ist Inhaber der Marke <strong>Bratz </strong>. Nie gehört? Am besten mal bei Teenies nachfragen, denn auch wenn für <em>unsere </em>Generation noch immer Barbies das Synonym für Plastikpuppen sind, ist Bratz längst dabei, Mattels Vorherrschaft zu Grabe zu tragen &#8211; so wie bereits 2004 in Großbritannien. Doch Larian will Barbie ganz in den Ruhestand schicken. Wie, das erzählt er in diesem 11minütigen <strong>Video Interview</strong> auf CNBC. </p>
<blockquote><p>Barbie ist wie Mike Tyson. Der sagt auch immer &#8216;ich werde nicht in Pension gehen&#8217;. Was passiert mit ihm? Er ist an einem Punkt angelangt, wo er gezwungen ist sich zurückzuziehen. Ich habe als Tellerwäscher angefangen und bin durch eine Hölle von Problemen gegangen, um dorthin zu kommen wo ich jetzt bin. Und auch Mattel wird kein leichtes Spiel mit mir haben. Das verspreche ich. </p></blockquote>
<div class="left"><object width="200" height="170"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2xxbJejTbuI"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2xxbJejTbuI" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="200" height="170"></embed></object></div>
<p>Spätestens im August 2007 wird Bratz Mattel noch einmal schmerzhaft auf die Zehen treten: Dann nämlich gibt es von den frechen Girls nicht mehr &#8216;nur&#8217; Rocksongs, Fernsehshows, Cartoons, Notebooks, Videospiele, Internetseiten, Handy Editions, u.v.m., sondern auch einen vorprogrammierten <strong>Kino-Hit</strong>.
<div class="clear"></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Nicht immer gilt, dass der Erste am Markt seine Position auf ewig gepachtet hat. <strong>Ignoranz ist der Todfeind neuer Marktchancen</strong> (wie auch aus dem Video und einigen nicht nachvollziehbaren Statements Mattels hervorgeht). </p>
<p>Barbie steht seit 50 Jahren als Synonym für Plastik-Puppen, aber vor allem in den Köpfen jener, die mit ihr groß geworden sind. Bratz scharrt täglich tausende neuer Fans um sich, und baut quasi im Hinterhof von Mattel eine riesige Fangemeinde auf. </p>
<p>Welche Strategie wird am Ende aufgehen? </p>
<blockquote><p>It&#8217;s a doll. A doll never sends a message. A plastic doll doesn&#8217;t send any message to anybody. The message comes from the parents, the schools,&#8230; [Isaac Larian]</p></blockquote>
<p><span class="small"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bratz" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Bratz bei Wikipedia</a> | <a href="http://www.bratzheaven.com" target="_blank" class="liexternal">www.bratzheaven.com</a></span></p>
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		<title>BPFP, Copyrights und kostenlose Bilder</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2007 05:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So differenziert kann man das Ding mit dem Copyright betrachten: Während an dieser Stelle das Ende des Copyrights ausgerufen und über Risiken des Web2.0 philosophiert wird, stellt ein professioneller Fotograf seine Bilddatenbank zur kostenlosen Verwendung in Blog Postings ins Netz und gründet den Blog-Post-Foto-Pool: Als gelernter Fotograf habe ich auf meiner Festplatte unglaublich viele Fotos, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.sevenload.com/bilder/WNp6tA3/Alm-Studios-Blog-Fotos-Feste" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://de.sevenload.com/im/WNp6tA3/200x133" width="200" height="133" alt="'Alm-Studio's Blog-Fotos Feste' von Alm-Studio's Blog-Fotos" class="left"/></a></p>
<p>So differenziert kann man das Ding mit dem Copyright betrachten: Während an <a href="http://happywinner.twoday.net/stories/3653033" target="_blank" class="liexternal">dieser Stelle</a> das <strong>Ende des Copyrights</strong> ausgerufen und über Risiken des Web2.0 philosophiert wird, stellt ein <a href="http://www.almstudio.at/" target="_blank" class="liexternal">professioneller Fotograf</a> seine <strong>Bilddatenbank zur kostenlosen Verwendung</strong> in Blog Postings ins Netz und gründet den <a href="http://www.bullsfield-studio.de/2007/04/25/fortsetzung-projekt-blog-post-foto-pool/" target="_blank" class="liexternal"><strong>Blog-Post-Foto-Pool</strong></a>:</p>
<blockquote><p>Als gelernter Fotograf habe ich auf meiner Festplatte unglaublich viele Fotos, die da so herumliegen und mit denen kaum etwas geschieht. [...] Sämtliche Bilder unter dem Benutzer Alm-Studio‘s Blog-Fotos könnt Ihr in Zukunft für Eure Blog-Postings <strong>kostenlos verwenden</strong>, unter der Bedingung, dass Ihr am Ende des Artikels auf <a href="http://www.almstudio.at" target="_blank" class="liexternal">www.almstudio.at</a> verweist. [...] Wenn Ihr ein bestimmtes Bild braucht oder ein Thema vermisst, meldet Euch. Wahrscheinlich habe ich es in meinem Fundus. Und wenn nicht, kann ich es wahrscheinlich machen.</p></blockquote>
<p><span id="more-1161"></span>Den Rest des Beitrages sollten vor allem jene lesen, die beim Wort Bilddatenbank zu allererst an <strong>Copyright-Missbrauch</strong> denken, oder sich fragen: Warum macht der Fotograf Achim Meurer das? </p>
<p>Außer, dass er natürlich selbst ein leidenschaftlicher Blogger ist,</p>
<ul>
<li>öffnet die Integration seiner Bilder auf anderen Internetseiten neue Einstiegsmöglichkeiten auf seine eigene Seite,</li>
<li>erhöhen die Verlinkungen seine Visibility bei Google, und</li>
<li>Achim pusht seine Sympathiewerte noch weiter.</li>
</ul>
<p>Und dann wäre da noch das hier:</p>
<blockquote><p>Falls Ihr Bilder für einen anderen Zweck braucht, kann ich Euch gerne welche <strong>lizenzfrei verkaufen</strong>.</p></blockquote>
<p>Weil es zum Thema passt: Wer <a href="http://www.wired.com/wired/archive/14.06/crowds.html" target="_blank" class="liexternal">Jeff Howes Beitrag über Crowdsourcing</a> (sorry, <a href="http://www.muellerkonzept.de/blog/" target="_blank" class="liexternal">Det</a>:-) im Wired Magazine gelesen hat, dem wird diese Geschichte bekannt vorkommen:</p>
<p><em>Claudia Menashe vom National Health Museum in Washington war auf der Suche nach Fotos von kranken Menschen. Es war das Jahr 2004. Wie üblich suchte sie in Archiven von Fotografen nach bereits vorrätigen Bildern (Stock Photos) und wurde bei Mark Harmel fündig. Mark bot ihr 4 Bilder zum Non-Profit Preis von insgesamt 600 USD an. </p>
<p>Doch nach mehreren Wochen erhielt er eine Absage von Claudia. Ihre Begründung: Sie hatte soeben <a href="http://www.istockphoto.com/" target="_blank" class="liexternal">iStockPhoto</a> entdeckt &#8211; eine  schier unendlich großes Fotoarchiv mit <a href="http://www.istockphoto.com/file_pressreleaseview/14/iStockPR_01_08_2007.pdf" class="lipdf">1.2 Mio. zahlenden Kunden</a> im Jahr 2006. Claudia kaufte dort 56 Fotos zum Gesamtpreis von 56 Dollar&#8230;</p>
<p>iStockphoto, which grew out of a free image-sharing exchange used by a group of graphic designers, had undercut Harmel by more than 99 percent. How? By creating a marketplace for the work of amateur photographers – homemakers, students, engineers, dancers. <a href="http://www.wired.com/wired/archive/14.06/crowds.html" target="_blank" class="liexternal">[Wired]</a></p>
<p>Früher waren Mark Harmels Konkurrenten einige tausend Fotografen &#8211; heute sind es Millionen von Amateuren. Während er im Jahr 2000 mit 100 Fotos aus seinem Bildarchiv noch 69,000 Dollar verdient hatte, waren es ein paar Jahre später nur noch 59,000 Dollar &#8211; mit 10.000 vorrätigen Bildern.</em></p>
<p>Es bleibt eben selten etwas wie es immer war, und das simple Beispiel von Armin zeigt, wie man <strong>mit geänderten Rahmenbedingungen umgehen</strong> kann, anstatt nur einer Zeit nachzutrauern, in der es viele  geschützte <del datetime="2007-04-25T23:06:42+00:00">Werkstätten</del> Gewerbe gab, und einige wenige die Spielregeln vorgaben.</p>
<p><strong>Danke</strong>, für die schöne Aktion an Achim und seine Mit-Ideengeber <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=2222" target="_blank" class="liexternal">Burkhard Schneider</a>, <a href="http://www.bindestrich.net/" target="_blank" class="liexternal">Monika Meurer</a> und <a href="http://www.karge.biz/" target="_blank" class="liexternal">Armin Karge</a>.</p>
<p><span class="small">Foto: <a href="http://www.alm-studio.at" target="_blank" class="liexternal">www.alm-studio.at</a> | <a href="http://de.sevenload.com/mitglieder/Alm-Studio-s-Blog-Fotos" target="_blank" class="liexternal">Hier gehts direkt zur Bilddatenbank auf Sevenload.de</a></span></p>
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		<title>Warum die Welt Wrigley&#8217;s kau(f)t</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2007 10:42:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Marketing anno 1891 &#8211; Ein Stück Marketinggeschichte fürs Wochenende&#8230; 1891 war Wrigley&#8217;s auf die Produktion von Seife spezialisiert. Der 29jährige William Wrigley Jr. legte jeder Seife ein kostenloses Päckchen Packpulver bei &#8211; als Anreiz für Händler, seine Produkte ins Sortiment zu nehmen. Schon bald kauften Konsumenten Wrigley&#8217;s vor allem wegen des Backpulvers. Also stieg Wrigley&#8217;s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marketing anno 1891 &#8211; Ein Stück <strong>Marketinggeschichte </strong>fürs Wochenende&#8230;</p>
<p>1891 war Wrigley&#8217;s auf die Produktion von Seife spezialisiert. Der 29jährige <strong>William Wrigley Jr.</strong> legte jeder Seife ein kostenloses Päckchen Packpulver bei &#8211; als Anreiz für Händler, seine Produkte ins Sortiment zu nehmen. Schon bald kauften Konsumenten Wrigley&#8217;s vor allem wegen des Backpulvers. </p>
<p>Also stieg Wrigley&#8217;s ins Backpulvergeschäft ein, und wandte den selben Trick noch einmal an. Diesmal legte er jeder Packung zwei Streifen Kaugummis bei, und wechselte 1893 ein weiteres mal sein Kerngeschäft: Wrigley&#8217;s ist heute der weltgrößte Hersteller von Kaugummis &#8211; auch dank eines jungen William Wrigley Jr., der ein <strong>Marketinggenie seiner Zeit</strong> war.</p>
<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/04/wrigley_marketing2.jpg' alt='wrigley_marketing2.jpg' /><br />
<span class="small"><a href="http://www.flickr.com/photos/robertlz/411377871/in/pool-vintage_advertising/" target="_blank" class="liexternal">Die Anzeige</a> stammt aus einer Flickr Foto Community, die für <strong>Liebhaber klassischer Werbungen</strong> zur Sucht werden könnte: Siehe &#8220;<a href="http://www.flickr.com/groups/vintage_advertising/pool/" target="_blank" class="liexternal"><strong>Vintage Advertising Pool</strong></a>&#8221; bei Flickr.</span></p>
<p>1915 verschickte Wrigley&#8217;s an jede Adresse die im US Telefonbuch stand 4 Streifen Kaugummis. Insgesamt 1.5 Millionen Stück. Als es 4 Jahre später bereits 7 Millionen Telefonanschlüsse gab, wiederholte er die Aktion. Seitdem gehört Kaugummi zu den Lieblingslastern der Amerikaner. Und Wrigley war eines der ersten Unternehmern überhaupt, das in Magazinen, Zeitungen und auf Plakaten seine Produkte bewarb.</p>
<p>Bleibt nur noch eine Frage offen: Auf welche Strategien würde William Wrigley heute setzen? Fernsehwerbung, Anzeigen, Plakate oder wieder auf heute noch vielfach als befremdend wirkende Dinge wie <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/tourismus_und_internet/" class="liinternal"><strong>Viralmarketing</strong></a>, <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/crowdsourcing/" class="liinternal"><strong>Crowdsourcing</strong></a> und <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/crowdsourcing_8_fragen/" class="liinternal"><strong>Open-Innovation</strong></a>?</p>
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		<title>Kentucky Fried Rat</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/negative_mundpropaganda/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2007 13:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fehltritte]]></category>
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		<description><![CDATA[Mundpropaganda &#8211; Fluch und Segen. Ratten gab es in New York schon immer. Auch in Restaurants. Nur wenn &#8211; so wie beim Überfall auf ein KFC/Taco Bell Restaurant &#8211; eine Kamera dabei ist, löst die entstehende Mundpropaganda eine Teufelsspirale aus. Was war geschehen? In den frühen Morgenstunden haben Passanten eine Meute Ratten gefilmt, die im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="left"><object width="200" height="170"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_MY5wO3ro10"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/_MY5wO3ro10" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="200" height="170"></embed></object></div>
<p><strong>Mundpropaganda</strong> &#8211; Fluch und Segen.</p>
<p>Ratten gab es in New York schon immer. Auch in Restaurants. Nur wenn &#8211; so wie beim Überfall auf ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kentucky_Fried_Chicken" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">KFC</a>/<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taco_Bell" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Taco Bell</a> Restaurant &#8211; eine Kamera dabei ist, löst die entstehende Mundpropaganda eine <strong>Teufelsspirale </strong>aus.</p>
<p><a href="http://money.cnn.com/2007/02/23/news/companies/taco_bell/" target="_blank" class="liexternal">Was war geschehen?</a> In den frühen Morgenstunden haben Passanten eine <strong>Meute Ratten gefilmt</strong>, die im Inneren des geschlossenen Lokals ihren augenscheinlichen Spaß hatte. Kurz darauf flimmerte die Szene über New Yorks Kabelkanäle und hat es inzwischen in knapp <a href="http://www.blinkx.com/results?query=kfc%20rats" target="_blank" class="liexternal"><strong>50 Videoplattformen</strong></a> geschafft. Allein bei YouTube wurde das Video in einer Woche rund <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=kfc+rats&#038;search=Search" target="_blank" class="liexternal"><strong>1.000.000 Mal</strong></a> abgerufen, verbreitet sich wie ein Lauffeuer über Blogs, wurden insgesamt 13 Restaurants geschlossen und die Geschichte wird zum Auslöser für <a href="http://news.bostonherald.com/national/northeast/view.bg?articleid=185479" target="_blank" class="liexternal">politische Diskussionen</a> rund um New Yorks Hygiene-Zustände und <a href="http://www.gothamist.com/archives/2007/03/04/restaurant_heal.php" target="_blank" class="liexternal">schlafende Inspektoren</a>. </p>
<blockquote><p>New York may never win its war on rats. [...] &#8220;I would worry much more about poor hygiene on the part of employees of a restaurant than mice or rats living in the basement,&#8221; said Philip Alcabes, a professor at New York&#8217;s Hunter College School of Health Sciences. <a href="http://news.yahoo.com/s/nm/20070302/us_nm/newyork_rats_dc" target="_blank" class="liexternal">[YahooNews]</a></p></blockquote>
<p>Milliarden Gespräche, Menschen die es schon immer wussten (&#8216;KFC war schon immer ein dreckiger Laden&#8217;, <a href="http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E17BD0538DBF6430087A9E7C0BF4CAF15~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" class="liexternal">Beitrag FAZ</a>), Witze, Spott und sogar Videoanimationen wie obige. </p>
<p>Mittlerweile hat der Mutterkonzern <strong>Yum!Brands 20 Millionen Dollar</strong> investiert, um zu retten was noch zu retten ist. Mal sehen wie das gelingen soll. Mit dem <a href="http://www.nytimes.com/2007/03/02/nyregion/02rats.html?ref=nyregion" target="_blank" class="liexternal">Versuch</a> die Schuld der Stadt New York in die Schuhe zu schieben wohl kaum.</p>
<p>David Eicher zieht in <a href="http://brainwash.robertundhorst.de/uncategorized/krisen-pr-kryptonite-kfc-taco-bell-ratten/" target="_blank" class="liexternal"><strong>&#8216;KFC und sein Kryptonite Problem&#8217;</strong></a> Parallelen zu <em>dem</em> Wiederkau-Beispiel eines jeden Mundpropaganda- und Blog-Strategen, und fasst treffend zusammen:</p>
<blockquote><p>Die Story verschwindet vielleicht morgen aus der Zeitung. Aber sie steht im Netz, so lange es dieses gibt! Wahrscheinlich werden noch die Enkel des Yum!-Managers den PR-Gau ihres Großvaters detailliert nachlesen können. Und wer weiß, ob dann nicht eine neue Word-of-Mouth-Welle ausgelöst wird.</p></blockquote>
<p><span class="small">Yum! Brands, Inc., ist der Name der weltgrößten Restaurantkette aus den Vereinigten Staaten, welche aus mehreren Systemgastronomiebetrieben besteht. Das Unternehmen entstand 1997 und hat seinen Hauptsitz in Louisville in Kentucky, USA. [...] Zu diesem Unternehmen gehören Kentucky Fried Chicken (KFC), Pizza Hut, A&#038;W, Taco Bell und Long John Silver&#8217;s. Weltweit gibt es in über 100 Ländern 33.000 solcher Restaurants. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yum%21_Brands%2C_Inc." target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">[Wikipedia]</a></span></p>
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		<title>Vorsicht Bananen!</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/storytelling_werbetexte/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 00:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Kunde ließ auf seiner externen Festplatte eine alte Banane liegen, deren Inneres in das Laufwerk sickerte und dessen Schaltkreislauf ruinierte. Auch wenn das Gerät nicht mehr lief, konnten Techniker von Kroll Ontrack es säubern und die Platine reparieren. Dank dieses Einsatzes drehte sich das Laufwerk lang genug, um die Daten zu retten. Die Banane [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image823" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/12/storytelling_marketing.thumbnail.jpg" alt="Storytelling im Marketing" /><em>Ein Kunde ließ auf seiner externen Festplatte eine alte Banane liegen, deren Inneres in das Laufwerk sickerte und dessen Schaltkreislauf ruinierte. </p>
<p>Auch wenn das Gerät nicht mehr lief, konnten Techniker von Kroll Ontrack es säubern und die Platine reparieren. Dank dieses Einsatzes drehte sich das Laufwerk lang genug, um die Daten zu retten. Die Banane hingegen ließ sich nicht mehr retten.</em></p>
<p>Das auf Datenrettung spezialisierte Unternehmen <a href="http://www.ontrack.de" target="_blank" class="liexternal">Kroll Ontrack</a> hat vor einigen Tagen seine jährlichen Top 10 der <a href="http://www.ontrack.de/pressemitteilungen/index.aspx?getPressRelease=47887" target="_blank" class="liexternal">&#8216;außergewöhnlichsten Datenrettungseinsätze des Jahres&#8217;</a> veröffentlicht. Zehn skurrile aber wahre <strong>Geschichten </strong>von Speichermedien, Datenverlusten und Rettungseinsätzen.</p>
<p><strong>Geschichten</strong> (und jedes Unternehmen erlebt solche Tag für Tag, paradoxe, skurrile, komische, lächerliche, seltsame,&#8230;) sind eine gute Gelegenheit, um auf sich <strong>aufmerksam</strong> zu machen, und gleichzeitig die eigene <strong>Fachkompetenz </strong>zu unterstreichen.</p>
<p>Nichts Neues, aber noch immer viel zu wenig (oder falsch, im Sinne von reiner Selbstverherrlichung, langweiliger Werbe- und reiner Pressetexte) genutzt &#8211; dabei hat jeder Mitarbeiter unzählige paradoxe, skurrile, komische, lächerliche, seltsame,&#8230; <strong>Erlebnisse </strong>zu erzählen. </p>
<p>Warum ich das gerade jetzt schreibe? Weil jede Menge <strong>Weihnachtsfeiern </strong>vor der Türe stehen, und dort über das vergangene Jahr geplaudert werden wird. Es werden Geschichten und Erlebnisse ausgetauscht. Einfach mal genau hinhören und bei ein paar Gläsern Sekt spinnen, wie sich diese verwerten lassen&#8230;</p>
<p><span class="small">Foto: Ontrack</span></p>
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		<title>Anregungen zum unternehmerischen Denken</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/unternehmerisches_denken/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Nov 2006 14:40:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8216;Ein MBA-Studium zieht Diener heran, keine Unternehmer. Nur wer wütend ist und ein bisschen verrückt, wird als Entrepreneur Erfolg haben&#8217;, sagt Anita Roddick, Gründerin des Body Shop. &#8216;Ich werde oft gebeten, über Unternehmertum zu referieren &#8211; selbst von ehrwürdigen Instituten wie Harvard oder Stanford. Dabei bin ich nicht sicher, ob man so etwas überhaupt jemandem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image788" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/11/unternehmerisches_denken_tipps.thumbnail.jpg" alt="Tipps für (angehende) UnternehmerInnen" />&#8216;Ein MBA-Studium zieht Diener heran, keine Unternehmer. </p>
<p>Nur wer wütend ist und ein bisschen verrückt, wird als Entrepreneur Erfolg haben&#8217;, sagt <a href="http://www.anitaroddick.com/" target="_blank" class="liexternal">Anita Roddick</a>, Gründerin des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Body_Shop" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Body Shop</a>.</p>
<blockquote><p>&#8216;Ich werde oft gebeten, über Unternehmertum zu referieren &#8211; selbst von ehrwürdigen Instituten wie Harvard oder Stanford. Dabei bin ich nicht sicher, ob man so etwas überhaupt jemandem beibringen kann. <strong>Wie vermittelt man Besessenheit?</strong> Oft genug ist es Besessenheit, die die Vision eines Unternehmers treibt. Wie lernt man, ein Außenseiter zu sein, wenn man eigentlich keiner ist?&#8217; [Quelle: <a href="http://www.ftd.de/meinung/kommentare/132322.html" target="_blank" class="liexternal">FTD</a>]</p></blockquote>
<p>Ok, der Beitrag in der Financial Times <a href="http://www.akquiseblog.de/comments/-anregung-zum-unternehmerischen-denken1_0_1_0_C/" target="_blank" class="liexternal">regt an</a> &#8230; aber auch ein wenig auf. Alexander Greisle hat die wichtigsten Punkte zusammengefasst, meine Gedanken (in Klammer). In jedem Fall ist es eine brauchbare Zusammenfassung für (angehende) Unternehmer.</p>
<p><strong>Impulse aufsaugen, gerade solche aus anderen Brachen und Tätigkeitsfeldern. Und diese mit den eigenen Ideen verknüpfen.</strong><br />
(Aber auch teilen! Aufsaugen erzeugt Vakuum. Teilen schafft neues Wissen &#8211; und neue Ideen!)</p>
<p><strong>Geschichten erzählen, um Menschen abzuholen und zu begeistern.</strong><br />
(Produktinformation ist tot. Story Telling boomt. Aber: Auch wenn viele meinen Geschichten zu erzählen ist das Einfachste der Welt &#8211; stimmt nicht ganz. Auch das muss gelernt werden. Und: Geschichte ist nicht gleich Geschichte, denn:)</p>
<p><strong>Anders, aber vertrauenswürdig sein.</strong><br />
(Mehr noch: Vertrauenswürdig ist der nette Onkel auch. Erst <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/graue_manager_malbuch/" class="liinternal">Authentizität</a> schafft anhaltende Begeisterung und eine Community!)</p>
<p><strong>Aufregen über nicht funktionierende Dinge. Das schafft den nötigen Antrieb zur Veränderung.</strong><br />
(Bitte den Satz zu Ende lesen! Ich begegne leider zu vielen <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/innovation_froesche/" class="liinternal">problemorientierten Nörglern</a>. Einmal Jammern reicht, um Dampf abzulassen. Aber dann bitte an der Lösung arbeiten.)</p>
<p><strong>Leidenschaft für neue Ideen, Veränderungen und Kreativität.</strong><br />
(Braucht es dazu weitere Erklärungen? Ja: Leidenschaft des Unternehmers alleine reicht nicht, sie muss auch richtig transportiert werden. Nicht vergessen: Nicht alle Menschen <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/akquise_schwierige_kunden/" class="liinternal">sind gleich</a> und die Reizwörter unterschiedlicher Typen sind andere: Veränderung, Idee, Kreativität, Neues führen nicht immer zu Motivation, sondern oft zu Blockaden.)</p>
<p><strong>Glaube an die eigene Intuition.</strong><br />
(Kann in einer noch immer <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/story-management-by-bauch-oder-rationalitaet/" class="liinternal">Controller-kontrollierten</a> Welt nicht oft genug <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/innovation_buerokratie/" class="liinternal">gesagt</a> werden&#8230;)</p>
<p><span class="small">Geschichten für den Sonntag:<br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/innovation_froesche/" class="liinternal">. Manager oder Frösche? Das geht bei uns nicht.</a><br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/graue_manager_malbuch/" class="liinternal">. Das Manager Malbuch</a><br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/story-management-by-bauch-oder-rationalitaet/" class="liinternal">. Bauch oder Vernunft?</a><br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/story-die-alte-dame/" class="liinternal">. Die alte Dame</a></p>
<p></span><span class="small">Stichwort Leidenschaft und Unternehmertum, siehe u.a. auch:<br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/urville_gilles_trehin/" class="liinternal">. Kreativität und Leidenschaft: Stadt im Kopf</a><br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/design_2nd_hand/" class="liinternal">. Sammlerleidenschaft als Geschäftsbasis</a><br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/quiksilver/" class="liinternal">. Erfolg durch Leidenschaft &#8211; die Quiksilver Story</a><br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/schnelles_geld_internet/" class="liinternal">. Märchen übers schnelle Geld</a><br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/elephants_dream/" class="liinternal">. Erfahrungen aus einem CrowdSourcing Projekt</a></span></p>
<p><span class="small">via <a href="http://www.work-innovation.de/blog/2006/11/17/anregungen-zum-unternehmerischen-denken/" target="_blank" class="liexternal">Alexander Greisle</a></span></p>
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		<item>
		<title>Verkaufen ohne sein Produkt zu kennen</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/asbest_experte_online/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Oct 2006 23:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8216;Lern alles über dein Produkt! Dann kannst du es auch verkaufen.&#8217; Die ewig gleiche Weisheit eines jeden Verkaufstrainings. Aber wie so Vieles, ist auch das in einer Long Tail Welt relativ. Ein Beispiel dafür gibts im Unusual Business Ideas Blog. Der Brite David Carter wusste absolut nichts über Asbest, als er vor einigen Jahren die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image698" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/10/asbest_gefahr_absperrung.thumbnail.jpg" alt="Vom Marketing-Profi zum Asbest-Experten" />&#8216;Lern alles über dein Produkt! Dann kannst du es auch verkaufen.&#8217;</p>
<p>Die ewig gleiche Weisheit eines jeden Verkaufstrainings. Aber wie so Vieles, ist auch das in einer Long Tail Welt relativ. Ein Beispiel dafür gibts im <a href="http://uncommonbusiness.blogspot.com/2006/10/how-to-sell-something-you-know-nothing.html" target="_blank" class="liexternal">Unusual Business Ideas Blog</a>.</p>
<p>Der Brite <a href="http://www.david-carter.com/" target="_blank" class="liexternal">David Carter</a> wusste absolut nichts über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Asbest" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Asbest</a>, als er vor einigen Jahren die Seite <a href="http://www.asbestossurveys.com" target="_blank" class="liexternal"><strong>AsbestosSurveys</strong></a> ins Internet stellte. </p>
<p>David schrieb und schrieb und schrieb &#8211; über rechtliche Regelungen, was Grundstücksbesitzer zu beachten hätten, Studien, gesundheitliche Auswirkungen,&#8230; Als Quelle diente ihm einzig und allein das Internet. Dort fand er alles was er brauchte. Sein offensichtliches Motto: </p>
<blockquote><p>&#8216;<strong>Hol zuerst die Kunden!</strong> Erst wenn du die hast, überlegst du dir, wie du es verkaufst.&#8217;</p></blockquote>
<p>Und die Kunden kamen in Scharen. Anfangs übernahm noch ein Bekannter die Aufträge, doch schon bald überstiegen die Aufträge auch dessen Kapazitäten. Erst jetzt interessierte sich Carter erstmals auch selbst für das Thema Asbest, und absolvierte eine Sachverständigen-Ausbildung. Sein Geschäft wird ihm heuer rund 350,000 US$ einbringen.</p>
<p>Was hat Carter gemacht? &#8216;Eigentlich&#8217; nicht sonderlich viel und &#8216;eigentlich&#8217; nichts Neues. Funktioniert hat sein Ansatz dank geschickten Einsatzes des Internets. Zusammengefasst ging es bei AsbestosSurveys so:</p>
<p>(1) Definier ein heißesThema<br />
(2) Hol dir alle Infos aus dem Internet<br />
(3) Mach die <em>Sache </em>bekannt und sorg für Gespräche<br />
(4) Knüpfe Kontakte mit ausführenden Unternehmen<br />
(5) Vermittle die Aufträge und kassier die Provisionen</p>
<p><span class="small">Quellen: <a href="http://uncommonbusiness.blogspot.com/2006/10/how-to-sell-something-you-know-nothing.html" target="_blank" class="liexternal">UnusualBusinessIdeas</a>, <a href="http://www.david-carter.com/" target="_blank" class="liexternal">David Carter</a>, <a href="http://www.asbestossurveys.com" target="_blank" class="liexternal">AsbestosSurveys</a></span></p>
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		<title>Design2ndHand &#8211; Long Tail offline?</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Oct 2006 14:09:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschäftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche in Wien: Auf den allerersten Blick sah das Geschäft aus wie ein Ramsch-Laden. Aber schon beim zweiten Hinschauen, fesselte mich die einzigartige Atmosphäre des Second Hand Geschäfts. Second Hand? Ja &#8211; aber nicht für gebrauchte Schuhe, abgegriffene Bücher oder holzwurmzerfressene Komoden, sondern für Designmöbel und Wohnaccessoires. Spätestens als ich heute einen Beitrag im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image664" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/10/design2ndhand_wien.thumbnail.jpg" alt="Design 2nd Hand Wien, Erich Ebner" />Letzte Woche in Wien: Auf den allerersten Blick sah das Geschäft aus wie ein Ramsch-Laden. Aber schon beim zweiten Hinschauen, fesselte mich die einzigartige Atmosphäre des Second Hand Geschäfts. </p>
<p><strong>Second Hand?</strong> Ja &#8211; aber nicht für gebrauchte Schuhe, abgegriffene Bücher oder holzwurmzerfressene Komoden, sondern für <strong>Designmöbel und Wohnaccessoires</strong>. Spätestens als ich heute einen <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=2614488" target="_blank" class="liexternal">Beitrag im derStandard</a> entdeckte, wusste ich: Das Schaufenster, vor dem ich an jenem Sonntag gestanden hatte, war tatsächlich etwas Spezielles.</p>
<p>Schon einmal habe ich <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/handtaschenverleih_luxusbabe/" class="liinternal">hier</a> darüber berichtet, wie aus Sammlerleidenschaft ein erfolgreiches Geschäft wurde. Das war auch die Basis für <a href="http://www.sammlung-ebner.at/" target="_blank" class="liexternal"><strong>Design2ndHand</strong></a>.</p>
<p>Hier finden sich Möbel aller Art, Raritäten aus alten Jahrhunderten stehen neben Telefonen, Plattenspielern, Transistorradios, Lampen, Spielsachen oder Geschirr. Der Besitzer Erich Ebner bezeichnet die bunte Mischung charmant als Fundgrube für <strong>&#8216;Delikatessen für Liebhaber&#8217;</strong>.</p>
<blockquote><p>&#8216;Dass Erich Ebner seit fünf Jahren an der Planung des Geschäfts gezielt arbeitet, bleibt nicht unbemerkt. Die epochale Gliederung speziell des ersten Raums, auf der einen Seite die poppige Buntheit der 60er- und 70er-Jahre &#8211; hier findet man die zweite Hälfte der Moderne thematisch geordnet, vis-à-vis die älteren Semester – josephinisch, Jugendstil, Historismus etc. &#8211; erfreut nicht bloß das Auge, sondern dient vor allem der Orientierung und dem KundInnen-Service.&#8217; [derStandard]</p></blockquote>
<p>3 Gründe sind mitverantwortlich für den Erfolg:</p>
<p><strong>(1) Die Mischung macht den Unterschied</strong><br />
Es ist auch auch das chaotisch bunte und dennoch schlüssige Sortiment, das dem Geschäft seinen Flair gibt. Fast könnte man meinen, Ebner hätte die <a href="http://ecommerce.typepad.com/exciting_ecommerce/2006/07/selling_in_a_lo.html" target="_blank" class="liexternal">Long Tail Theorie</a> auf Wiens Straßen übertragen. Er setzt nicht auf Bestseller und hat keine Angst vor Ladenhütern. Er rettet Dinge, die rettungswürdig sind und meint: &#8216;<em>Ich traue mich das einfach.</em>&#8216;</p>
<p><strong>(2) Die Lage</strong><br />
Viele Antiquitätenläden sind verstaubt, modrig, siedeln sich in Industriezonen oder Randbezirken an. Ebner wagte den Schritt in die Innenstadt und &#8216;residiert&#8217; gleich <a href="http://www.wien.gv.at/stadtplan/spread.asp?Cmd=adrok&#038;lang=de&#038;advadrwebappID=ba328e42-0cca-4ed6-8019-a4d90a372575" target="_blank" class="liexternal">um die Ecke</a> von Wiens größter Einkaufsstraße.</p>
<p><strong>(3) Das Herzblut des Unternehmers</strong><br />
Erich Ebner ist kein abgebrühter Antiquitätenhai, sondern Handwerker (er renoviert und tapeziert gekonnt selbst), Sammler, Historiker, Händler, Philosoph, und Werbefachmann in einem. Vor allem aber ein Mensch der den Geschäftssinn in Herz <em>und </em>Hirn trägt. Und er versteht was seine Kunden wollen. </p>
<p>Persönlich führt er jeden Besucher durch sein Geschäft und meint: &#8216;<em>Sachen, die den Leuten Freude machen</em>&#8216;, das gefällt ihm. &#8216;<em>Wenn die beim Reinkommen ein Grinsen auf dem Gesicht haben, wenn Erinnerungen wach werden</em>&#8216;, dann fühlt er sich beschenkt. </p>
<p>Mehr über Design 2nd Hand gibts auf der <a href="http://www.sammlung-ebner.at/" target="_blank" class="liexternal">Homepage</a>, schade allerdings, dass diese das Flair nicht rüberbringt. Aber weiß, vielleicht erleben wir ja noch mehr: Ein Blog in dem Erich Ebner sein Fachwissen und Geschichten mit uns teilt? Einen eShop? &#8211; Spätestens dann dürfte der Stil-Mix-Shop Kultstatus erreichen.</p>
<p>Ich wünsche weiterhin viel Erfolg, Herr Ebner! Bei meiner nächsten Wien Reise werde ich nicht wieder am Ruhetag vor Ihrer Auslage vorbeilaufen &#8211; versprochen!</p>
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		<title>Muss es immer mehr Verkaufsfläche sein?</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Oct 2006 08:09:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[differenzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<category><![CDATA[dienstleistung]]></category>
		<category><![CDATA[essen & trinken]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich mag Geschichten über kleine Kaufleute, denen es gelingt, direkt neben großen Platzhirschen erfolgreich zu sein. Ein schönes Beispiel ist jenes von Thomas und Ramona Gietl, die sich im Tiroler 1.000 Seelen Dorf Schönberg einen Traum erfüllt haben &#8211; und das ein paar hundert Meter neben einem Tiefpreis-Diskonter von Hofer. Being Spaces ist das Schlagwort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image666" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/10/kleine_kaufleute.jpg" alt="Being Spaces: Cafe Laden" />Ich mag Geschichten über kleine Kaufleute, denen es gelingt, direkt neben großen Platzhirschen erfolgreich zu sein. </p>
<p>Ein schönes Beispiel ist jenes von <a href="http://www.gietls.com" target="_blank" class="liexternal"><strong>Thomas und Ramona Gietl</strong></a>, die sich im Tiroler 1.000 Seelen Dorf Schönberg einen Traum erfüllt haben &#8211; und das ein paar hundert Meter neben einem Tiefpreis-Diskonter von Hofer.</p>
<p><a href="http://trendwatching.com/trends/2002/11/BEINGSPACES.html" target="_blank" class="liexternal">Being Spaces</a> ist das Schlagwort zu dem, was Ramona und Thomas nach der Übernahme des Geschäfts mit Hausverstand umgesetzt haben: Kurzerhand wurde ein altmodischer Supermarkt in einen <strong>trendig-stilvollen Cafe Laden</strong> umgestaltet. </p>
<p>&#8216;Wir wollten wieder einen <strong>Treffpunkt schaffen</strong>, wo man ein bisschen ein Dorfleben hat. Wir wollen der Anonymität entgegentreten. Zudem wollen wir mit vielen regionalen Partnern zusammenarbeiten&#8217;, sagte Ramona anlässlich der Eröffnung vor gut einem Jahr. Und das ist gelungen!</p>
<p>&#8216;Im 60 m² großen <strong>Café </strong>bieten wir Ihnen neben Getränken und Snacks auch eine abwechslungsreiche Wochenkarte&#8217;, steht stolz auf der <a href="http://www.gietls.com" target="_blank" class="liexternal">Homepage</a> der Gietls. Das frisch zubereitete Tagesmenü (&#8216;Schmankerln&#8217;) findet man im Internet. Abends kann das Lokal für Feste und Feiern <strong>gemietet </strong>werden. Wer lieber daheim bleibt, nutzt das <strong>Catering-Service</strong>. </p>
<p>Das eigentliche Geschäft misst 160m2 und beinhaltet alles, was das Dorfleben verlangt &#8211; und hergibt: Frisches Brot, Fleisch einer lokalen Metzgerei, Blumen vom Gartenbauer aus dem Nachbarsdorf, Services die einst Postämtern vorenthalten waren, Annahme für Textilreinigung und Fotoausarbeitung &#8211; auf Wunsch auch <a href="http://asp09.photoprintit.de/microsite/6394/?detection=os:winxp;java:true;activex:false;iu:false;" target="_blank" class="liexternal">online</a>.</p>
<p><img class="left" id="image667" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/10/being_spaces_cafe_laden.thumbnail.jpg" alt="Differenzierung statt Kopieren. Ramona und Andreas Gietls Erfolgsgeschichte. Schönberg, Tirol." /><strong>Ideen gibt es genug.</strong> Erfolgreich umgesetzte Beispiele auch. Trotzdem glauben <a href="http://tirol.orf.at/stories/107380/" target="_blank" class="liexternal">andere</a>, ihre Rettung ausschließlich im Vervielfachen von Verkaufsflächen und einer Angleichung des Sortiments an große Supermärkte zu finden. Weil es (leider) oft hieran mangelt: </p>
<p>.: Der Bereitschaft, traditionelle Pfade zu verlassen,<br />
.: abgedroschene Geschäftsmodelle zu überdenken,<br />
.: Veränderungen zu akzeptieren,<br />
.: sich über den Tellerrand hinauszulehnen, und<br />
.: Mut zur Umsetzung alternativer Ansätze zu entwickeln.</p>
<p><strong>Differenzieren ist erfolgsversprechender als Kopieren</strong> &#8211; und macht ungleich mehr Spaß! Wer über seinen Schatten springt, hat gute Aussichten darauf, sich gemeinsam mit Ramona Gietl zu freuen: </p>
<p><em>&#8216;Wir haben einen Traum umgesetzt und haben für die nächsten 30 Jahre einen sicheren Arbeitsplatz. Mit guten Ideen und viel Herzblut ist fast alles machbar.&#8217;</em></p>
<p><span class="small">Gefunden habe ich die Geschichte der Familie Gietl im neuen (Tiroler) <a href="http://www.westmagazin.at" target="_blank" class="liexternal">Westmagazin</a>, einer Zeitschrift die es (dank gut recherchierter Beiträge und einer gesunden Portion spitzer Feder) schon mit der ersten Ausgabe geschafft hat, mich unübliche 2 Stunden vor einem Print-Magazin zu fesseln.</span></p>
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		<title>Das Manager-Malbuch</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/graue_manager_malbuch/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 11:12:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[humor]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8216;Das ist die Kantine unseres Unternehmens. Manchmal stolziere ich durch und lache meine Mitarbeiter an. Mein Lächeln sagt: &#8216;Hallo Mitarbeiter! Ich bin einer von Euch.&#8217; Ich esse nie dort.&#8217; Eine von vielen Geschichten aus dem Leben eines Managers, zu finden im Malbuch für Manager. Wem die Welt dort zu grau ist, kann es ändern. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8216;Das ist die Kantine unseres Unternehmens. Manchmal stolziere ich durch und lache meine Mitarbeiter an. Mein Lächeln sagt: <em>&#8216;Hallo Mitarbeiter! Ich bin einer von Euch.&#8217;</em> Ich esse nie dort.&#8217;</p>
<p><img id="image653" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/10/fexecolor08.jpg" alt="Die Welt ist (nicht?) grau" /></p>
<p>Eine von vielen Geschichten aus dem Leben eines Managers, zu finden im <a href="http://www.adtothebone.com/tecb/theexecutivecoloringbook.html" target="_blank" class="liexternal"><strong>Malbuch für Manager</strong></a>. Wem die Welt dort zu grau ist, kann es ändern.</p>
<p>In jedem Fall ein entspannender (und zum Denken anregender!) Lesetipp fürs Wochenende.</p>
<blockquote><p><em>&#8216;Adtothebone.com presents the legendary&#8230; the subversive&#8230; the long out of print&#8230;&#8217;</em></p></blockquote>
<p>Viel Spaß und danke an <a href="http://www.adtothebone.com/" target="_blank" class="liexternal">Adtothebone.com</a> für die Neuauflage eines längst vergessenen Klassikers aus den 60er Jahren. Außer auf Bahnhöfen und Business Launches in Flughäfen &#8211; wo sollte das Malbuch noch aufliegen? Vorschläge?<!--KW=cartoon cartoons tipps--></p>
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		<title>Innovative Power-Frauen im Chefsessel</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/adler_lacke_berghofer/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 10:01:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8216;Was macht eigentlich der Chef eines Unternehmens den ganzen Tag&#8217;, wollte Elita Wiegand wissen und sucht Firmenchefs, die eine Woche lang über ihren Alltag zu erzählen. Hier ist mein Vorschlag: Kein Einzelkämpfer sondern ein Duo &#8211; und das noch dazu weiblich. Claudia und Andrea Berghofer, 2 Powerfrauen, die mit Herz und Scharfsinn in ChefInnen-Sesseln regieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image644" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/10/adler_lacke_farben_holz.thumbnail.jpg" alt="Adler Lacke - Schwaz, Tirol, Österreich" />&#8216;Was macht eigentlich der Chef eines Unternehmens den ganzen Tag&#8217;, wollte <a href="http://www.innovativ-in.de/blog/?p=91" target="_blank" class="liexternal">Elita Wiegand</a> wissen und sucht Firmenchefs, die eine Woche lang über ihren Alltag zu erzählen.</p>
<p>Hier ist mein Vorschlag: Kein Einzelkämpfer sondern ein Duo &#8211; und das noch dazu weiblich. <strong>Claudia und Andrea Berghofer</strong>, 2 Powerfrauen, die mit Herz und Scharfsinn in ChefInnen-Sesseln regieren, und dafür 2004 sogar die Auszeichnung <a href="http://www.wirtschaftsblatt.at/cgi-bin/page.pl?id=349819" target="_blank" class="liexternal">&#8216;Top Familienunternehmen Tirols&#8217;</a> erhielten.<span id="more-642"></span></p>
<p><a href="http://www.adler-lacke.com" target="_blank" class="liexternal"><strong>Adler</strong></a> ist ein Familienunternehmen &#8211; und vielleicht gerade deshalb so erfolgreich. 10 Jahre hatte der Vater die beiden Schwestern auf die Führung des männerdominierten Technik-Unternehmens vorbereitet &#8211; ein 400 MitarbeiterInnen Betrieb mit 64 Mio. EUR Umsatz und Österreichs führender Hersteller von Lacken, Farben und Holzschutzmitteln.</p>
<p><strong>Innovation</strong> spielt in dem High-Tech Unternehmen eine wichtige Rolle. <strong>Shareholder-Value</strong> Regeln gibt es hingegen nicht. Und dass <strong>Menschen </strong>das wichtigste Kapital sind, ist seit jeher gelebte Tradition, erst recht seit die beiden Schwestern noch mehr Sensibilität und Hausverstand in das Männer-Business bringen:  </p>
<p><em>&#8216;Als Chefin kommt es darauf an, auf die Leute zuzugehen, etwa indem ich mich erkundige, ob daheim alles ok ist. Sie würden sich wundern, was sie da alles zur Antwort bekommen. Zu dieser Offenheit gehört auch ein offenes Büro: Als Firmenchefin muss ich offen sein für alles und mich im Betrieb regelmäßig zeigen,&#8217;</em> sagt Andrea Berghofer in einem aktuellen <a href="http://www.die-wirtschaft.at/ireds-15999.html" target="_blank" class="liexternal">Interview</a>.</p>
<p>Gelungen finde ich auch die Idee des <strong>Partnerprogramms</strong>, das Adler gemeinsam mit 2 anderen Unternehmen (<a href="http://www.blum.com/austria/de/index.jsp" target="_blank" class="liexternal">Blum Beschläge</a>, <a href="http://www.egger.com" target="_blank" class="liexternal">Egger Holzwerkstoffe</a>) ins Leben gerufen hat: <a href="http://www.egger.com/at-deu/egger-at-service-forum-h&#038;a.htm" target="_blank" class="liexternal"><strong>&#8216;FORUM Handwerk &#038; Architektur&#8217;</strong></a> nennt sich die Plattform, die Handwerksbetrieben eine Reihe von Seminaren ermöglicht &#8211; zu geringen Kosten, teilweise sogar ohne. Im <a href="http://www.adler-lacke.com/seminaruebersicht.jsp" target="_blank" class="liexternal">Seminarprogramm</a> findet sich nicht &#8216;nur&#8217; Fachwerkzeug: WorkLifeBalance, FengShui oder MundZuMund-Marketing sind durchaus Themen, über die sich wohl nur wenige Handwerker den Kopf zerbrechen würden.</p>
<p>Zurück zum Anfang: Zu erzählen hätten die beiden Damen bestimmt eine Menge. Vielleicht lädt Elita ihre Leser ja schon bald zum <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/christian_gansch_interview/" class="liinternal">openInterview</a> ein&#8230;<!--KW=interview--></p>
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		<title>Intelligente Meetings</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Sep 2006 18:32:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8216;Ich dachte, wir wären hier, um Intelligenz zu bündeln, nicht zu streuen.&#8217; - Das Statement traf die Stimmung punktgenau. Aussagen auf Aussagen auf Aussagen. Verteidigen der eigenen Standpunkte. Keine Pausen. Schon gar keine Fragen. Jeder schoss aus vollem Rohr. Dann war es genug. George Pennington&#8217;s simpler Trick funktionierte wieder einmal: Eine Teilnehmerin visualisierte den Gesprächsverlauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image518" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/08/intelligenz.thumbnail.jpg" alt="Intelligenz von Teams" /><em>&#8216;Ich dachte, wir wären hier, um Intelligenz zu bündeln, nicht zu streuen.&#8217; </em>- Das Statement traf die Stimmung punktgenau.</p>
<p><strong>Aussagen </strong>auf <strong>Aussagen </strong>auf <strong>Aussagen</strong>. Verteidigen der eigenen Standpunkte. Keine Pausen. Schon gar keine Fragen. Jeder schoss aus vollem Rohr. Dann war es genug. <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/gespraeche_visualisieren/" class="liinternal"> George Pennington&#8217;s</a> simpler Trick funktionierte wieder einmal:</p>
<p>Eine Teilnehmerin <strong>visualisierte den Gesprächsverlauf</strong> auf einer Flip Chart. Die anderen konnten die einem Morse-Alphabet ähnelnde Skizze nicht sehen. Das Chart war voll. !-!-!-!-_-!-!-?-!-!-!-!-!-&#8230;</p>
<p>Erstaunen. Verwirrung. Fallweise Kopfnicken. Zweifel. Eine 20minütige Diskussion. Selbsterkenntnis. <strong>Danke!</strong> Die Qualität des Workshops änderte sich schlagartig &#8211; zum Positiven! </p>
<p>Schön, wenn Menschen so kurzfristig offen sind für neue Spielregeln.</p>
<p><!--KW=pennington teamdynamik team--></p>
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		<title>Bürokratie blockiert Innovation</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Aug 2006 16:38:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innovationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
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		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Wien ist anders. Kein Gespräch in Wien ohne die obligatorische Melange und das Glas Wasser. In ihrem Beratungsletter berichten die beiden Business Querdenker Anja Förster und Peter Kreuz von einem (fast schon unglaublichen?!) Erlebnis: [...] Eine Minute später geht die Tür auf und die Sekretärin kommt herein. Aber nein, sie hat nicht die Getränke dabei, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image521" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/08/buerokratie_innovation.thumbnail.jpg" alt="Weg mit dummen Regeln" />Wien ist anders. Kein Gespräch in Wien ohne die obligatorische Melange und das Glas Wasser. In ihrem <a href="http://www.beratungsletter.com/beratungsletter.htm" target="_blank" class="liexternal">Beratungsletter</a> berichten die beiden <a href="http://www.business-querdenken.com/" target="_blank" class="liexternal">Business Querdenker</a> Anja Förster und Peter Kreuz von einem (fast schon unglaublichen?!) Erlebnis: </p>
<blockquote><p>[...] Eine Minute später geht die Tür auf und die Sekretärin kommt herein. Aber nein, sie hat nicht die Getränke dabei, sondern ein <strong>Formblatt</strong>, das unser Gesprächspartner abzeichnet, damit die Bestellung ordnungsgemäß weitergeleitet werden kann. </p>
<p>10 Minuten später steht das Cateringkommando in Form von zwei  Personen mit Melange und Wasser vor uns. Natürlich wieder mit Formular, das gegenzuzeichnen und mit detaillierten Angaben zum Gesprächsanlass zu ergänzen ist. Alles im <strong>Dienste der guten Ordnung</strong> und um sicherzustellen, dass dieser Kaffee rein dienstlich und nicht etwa privat getrunken wird :-)  </p></blockquote>
<p>Fazit: In Unternehmen die so arbeiten, steht die <em>Seuche Bürokratie</em> Innovationen im Weg. Abschaffen dummer Regeln, beschäftigungs-therapeutischer Besprechungen, Löschen unnötiger Mails und Dokumentationen. Und wie oft hat eine (unbürokratische) <strong>Kaffeepause</strong> schon die <strong>besten Ideen</strong> hervorgebracht&#8230;</p>
<p><!--Innovationsmanagement story--></p>
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		<title>Robbie Williams soll Tupperware pushen</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/robbie_williams_live/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Aug 2006 20:21:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschäftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[kinder & jugend]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8216;Kannst du bitte nächsten Samstag auf die Kinder aufpassen?&#8217; &#8211; &#8216;Waas? Du willst auf eine Tupperparty mit Robbie Williams ?!?&#8217; Eine Bekannte hatte eine nette Idee: &#8216;Komm zu meiner Party. Robbie Williams ist auch dabei&#8230;&#8217; 12 Freundinnen treffen sich zu einer Tupperparty. Ungewöhnlicherweise an einem Samstag. Nicht an irgendeinem Samstag, sondern am &#8216;Robbie Williams Samstag&#8217;. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image485" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/08/robbie_williams_live_im_radio.jpg" alt="Tupperparty mit Robbie Williams" />&#8216;Kannst du bitte nächsten Samstag auf die Kinder aufpassen?&#8217; &#8211; <em>&#8216;Waas? Du willst auf eine <strong>Tupperparty mit Robbie Williams</strong> ?!?&#8217;</em></p>
<p>Eine Bekannte hatte eine nette Idee: <strong>&#8216;Komm zu meiner Party. Robbie Williams ist auch dabei&#8230;&#8217;</strong></p>
<p>12 Freundinnen treffen sich zu einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tupperware" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Tupperparty</a>. Ungewöhnlicherweise an einem Samstag. Nicht an irgendeinem Samstag, sondern am <a href="http://oe3.orf.at/aktuell/stories/126455/" target="_blank" class="liexternal">&#8216;Robbie Williams Samstag&#8217;</a>. Millionen von Fans werden sich &#8211; wie einst in klassischen Hörspiel-Zeiten &#8211; vor ihren Radios versammeln, wenn das Wien Konzert des Stars weltweit live übertragen wird.</p>
<p>Ablauf des Abends: Zuerst wird gekocht. Natürlich mit <a href="http://www.tupperware.co.at" target="_blank" class="liexternal">Tupperware</a>. Pünktlich zum Konzertbeginn startet das Essen &#8211; begleitet vom Live Auftritt von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robbie_Williams" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Robbie Williams</a>. Die Einladung stieß auf so großes Interesse, dass mittlerweile in 4 Wohnungen nebeneinander (über 65 Personen!) Parties statt finden. Kreativität zahlt sich aus.</p>
<p>Angesichts der vielen TeilnehmerInnen bleibt nur eine Frage offen: Wer wird da noch Robbie Williams zuhören?</p>
<p><span class="small">Wer sich noch kurzerhand für eine ähnliche Aktion entscheidet oder einfach nur das Konzert hören möchte: Eine Liste internationaler Radiostationen die das Konzert übertragen findet man bei <a href="http://oe3.orf.at/aktuell/stories/128519/" target="_blank" class="liexternal">OE3.at</a>.</span></p>
<p><!--KW=tupperware robbie williams live radio konzert festival--></p>
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		<title>5 Gründe warum Innovationen scheitern</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jul 2006 23:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innovationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerke(n)]]></category>
		<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Woran scheitern Innovationen in der Praxis? Eine internationale Studie der Boston Consulting Group (BCG) spiegelt die Meinung von über 1.000 Managern aus 62 Ländern wider. 72% der Führungskräfte nennen Innovation als eines der Top 3 Themen der strategischen Ausrichtung für die Zukunft. Immerhin 10% mehr als ein Jahr zuvor. Genauso viele Manager wollen 2006 mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image373" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/07/gescheiterte_innovationen.thumbnail.jpg" alt="Suboptimale Kulturen und Strukturen" />Woran scheitern Innovationen in der Praxis? Eine <a href="http://www.bcg.com/publications/files/2006_Innovation_Survey_report.pdf" class="lipdf">internationale Studie</a> der Boston Consulting Group (BCG) spiegelt die Meinung von über 1.000 Managern aus 62 Ländern wider.</p>
<p>72% der Führungskräfte nennen Innovation als eines der Top 3 Themen der strategischen Ausrichtung für die Zukunft. Immerhin 10% mehr als ein Jahr zuvor. Genauso viele Manager wollen 2006 mehr Geld für Innovationsmanagement ausgeben. Aber: Jeder zweite ist unzufrieden mit dem finanziellen Ergebnis bzw. dem ROI auf Innovationen.</p>
<p><strong>Die 5 Gründe für das Scheitern von Innovationen:</strong></p>
<p>- Die Entwicklungszeiten sind zu lang (Anm.: Von Technikern höre ich hingegen: &#8216;<em>Die Vorgaben des Marketings sind zu kurzfristig und unrealistisch</em>.&#8217;)<br />
- Mangelnde Kooperation und Koordination innerhalb des eigenen Unternehmens.<br />
- Zu wenig Information über den Kunden, sein Denken, seine Bedürfnisse und Wünsche.<br />
- <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/fehlerkultur/" class="liinternal">Die Angst, Fehler zu machen</a>.<br />
- Schwierigkeiten, potenzielle Ideen zu erkennen.</p>
<p><strong>Kultur- und Strukturprobleme? </strong></p>
<p>&#8230;trotz angeblich etablierter Personal- und Organsiationsentwicklungs-Abteilungen? Viele Unternehmen unterschätzen das Potenzial dieser Funktionen noch immer drastisch. Mit Ausnahme des Top Managements: Über 80% der Führungskräfte behaupten, in ihren Unternehmen sei eine gesunde Innovationskultur etabliert. Nur 51% der Nicht-Führungskräfte sehen das ebenso. Allein diese große Differenz ist ein Anzeichen sub-optimaler Innovationskultur. </p>
<p><strong>&#8216;<em>Menschen sind unser wichtigstes Kapital</em>&#8216;</strong> </p>
<p>&#8230;ganz bestimmt dann, wenn es um Leitsätze und Pressemitteilungen geht. Und in der Praxis? Weiterentwicklungs-Management als ungeliebte Zusatzbelastung gestresster Personalmanager, Pausenbeschäftigung zwischen den vielen Interviewterminen mit neuen Job Kandidaten. </p>
<p>Vor kurzem sagte mir ein Unternehmer: &#8216;<em>Organisationsentwicklung? Das ist doch nur etwas für internationale Großkonzerne. Ich habe alles fest im Griff, <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/fehlerkultur/" class="liinternal">Fehler</a> gibt es bei uns nicht.</em>&#8216; Innovation durch Kettenhund-Management. Vielleicht funktioniert es ja? Ein gefährliches Experiment in einer Zeit in der Innovationskraft keine Frage des Wollens, sondern des Überlebens ist.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.bcg.com/publications/files/2006_Innovation_Survey_report.pdf" class="lipdf">BCG</a></p>
<p><!--KW=scheitern gescheitert kultur innovationskultur innovationsmanagement--></p>
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		<title>Stammgäste gewinnen &#8211; so nicht</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jul 2006 00:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fehltritte]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[tourismus & gastronomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein volles Restaurant. Mittagszeit. Eine Salatbar. Wenige Stammgäste. Viele die es werden könnten. Eine Kellnerin die dem Mann am Nebentisch einen liebevoll angerichteten Teller Salat serviert. Beinahe unglaublich aber wahr: Eine etwas ältere Kellnerin nähert sich ihrer jungen Kollegin und erklärt ihr barsch, dass sie keinen Salat servieren solle. Das sei heute schon das dritte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image345" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/07/salat_kundenservice.thumbnail.jpg" alt="Kunden begeistern ist innovativ" />Ein volles Restaurant. Mittagszeit. Eine Salatbar. Wenige Stammgäste. Viele die es werden könnten. Eine Kellnerin die dem Mann am Nebentisch einen liebevoll angerichteten Teller Salat serviert. </p>
<p>Beinahe unglaublich aber wahr: Eine etwas ältere Kellnerin nähert sich ihrer jungen Kollegin und erklärt ihr barsch, dass sie keinen Salat servieren solle. Das sei heute schon das dritte Mal. <em>&#8216;Zeitverschwendung!&#8217;</em> Genau aus dem Grund habe man die Salatbar eingeführt und dekoriert. Und überhaupt: Wenn jeder Gast einen persönlich angerichteten Salat serviert bekomme, würde bald mehr Personal notwendig sein. <em>&#8216;Der Chef sieht das nicht gern.&#8217;</em></p>
<p>Ich rede mit der gerügten Kellnerin. <em>&#8216;Herr E. mag es wenn ich ihm den Salat bringe. Er freut sich darüber und fühlt sich wohl. So wird er gerne wiederkommen.&#8217;</em> </p>
<p>Das Mädchen ist eine 16jährige Praktikantin. Von Kundenservice, -bindung und -begeisterung hat sie in der Theorie noch nie etwas gehört. Vielleicht hat sie sich gerade deshalb intensiver um die Gäste bemüht. <em>&#8216;Aber wenns nicht recht ist&#8230;&#8217;</em> Schade um ihren Hausverstand. Welchen Sinn macht so ein Praktikum?</p>
<p><!--KW=restaurant gasthaus essen trinken gastgewerbe--></p>
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		<title>Das Leben ist kompliziert genug</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jul 2006 08:29:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
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		<category><![CDATA[simplicity]]></category>

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		<description><![CDATA[Inzwischen hat er sich in die verdienten Sommerferien gerettet. Der kleine Benni war für mich ein wunderbares Beispiel für anders&#124;denken. Auf einer Zugfahrt nach Wien, fiel mir der Junge auf. Oder besser gesagt seine der Verzweiflung nahe Mutter. Immer und immer wieder versuchte sie ihm den Satz des Pythagoras zu erklären (Mathematik, Sie erinnern sich?). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image321" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/07/kreative_schueler.thumbnail.jpg" alt="Probleme einmal anders sehen" />Inzwischen hat er sich in die verdienten Sommerferien gerettet. Der kleine Benni war für mich ein wunderbares Beispiel für anders|denken.</p>
<p>Auf einer Zugfahrt nach Wien, fiel mir der Junge auf. Oder besser gesagt seine der Verzweiflung nahe Mutter. Immer und immer wieder versuchte sie ihm den Satz des Pythagoras zu erklären (Mathematik, Sie erinnern sich?). </p>
<p>Benni hielt einen Würfel aus Karton in der Hand, und stand vor der schwierigen Aufgabe, die Distanz von einem Eckpunkt des Würfels, zu dem am weitest entfernten zu berechnen. Das Bemühen der Mutter schien vergeblich, bis Benni seinen Bleistift in die Hand nahm, und lachend die Spitze durch den Würfel stach.</p>
<p>Er markierte die Stelle mit dem Finger, nahm sein Lineal zu Hand und maß die Länge ab. Nicht unbedingt eine Vorgehensweise wie sie sich Mutter oder Lehrer vorgestellt hatten, und doch hat es funktioniert. Ich hoffe Benni wurde von seinem Lehrer für seine anders|denkende Lösung belohnt!</p>
<p>Manchmal sind die Dinge einfacher als sie scheinen. Wir machen sie nur selbst kompliziert!</p>
<p><!--story kreativ kreativität schüler schule simplicity einfach einfachheit--></p>
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		<title>Langeweile und Kreativität</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/kreativitaet_teamkultur/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Jul 2006 23:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innovationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[energie]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Reise in die Hauptstadt. Ein Treffen mit besonderen Kollegen und Freunden. Ein hervorragendes Abendessen. Und ein Erlebnis, das uns an diesem Abend alle daran errinnerte, dass Veränderungs- und Innovationsprozesse (viel) Energie verbrauchen. Dazu eine passende Geschichte: Hiob und Najib spalteten den ganzen Tag lang Holz. Wie ein Besessener jagte Hiob die Axt ins Holz, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image311" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/07/kreative_pausen.thumbnail.jpg" alt="Ausruhen ist nicht Stillstand" />Eine Reise in die Hauptstadt. Ein Treffen mit besonderen Kollegen und Freunden. Ein hervorragendes Abendessen. Und ein Erlebnis, das uns an diesem Abend alle daran errinnerte, dass Veränderungs- und Innovationsprozesse (viel) Energie verbrauchen. Dazu eine passende Geschichte:</p>
<blockquote><p>Hiob und Najib spalteten den ganzen Tag lang Holz. Wie ein Besessener jagte Hiob die Axt ins Holz, arbeitete ohne Pause. Und obwohl seine Arme immer schwerer geworden waren, war der Stapel Holz bis zum Abend auf eine beachtliche Größe angewachsen.</p>
<p>Neugierig blickte er auf Najibs Holzhaufen &#8211; und war schockiert. Najib hatte doppelt so lange Pausen eingelegt wie er selbst und hatte dennoch wesentlich mehr Holz gehackt als er selbst?!</p>
<p>&#8216;Najib, warum ist dein Stapel höher als meiner? Ich hab viel mehr gearbeitet als du!&#8217; fragte Hiob verwundert. Najib lächelte: &#8216;Das mag sein. Ich aber hab mich nicht nur hingesetzt, sondern gleichzeitig auch meine Axt geschärft.&#8217;</p></blockquote>
<p>Ausruhen ist Stillstand? Wenn Sie Ihre nächste Montagsbesprechung abbrechen, und Ihren Mitarbeitern 20 Minuten Zeit &#8216;schenken&#8217; &#8211; was würde passieren? Wie viele greifen zum Telefon und kehren ins Tagesgeschäft zurück? Wer nutzt die Zeit, um die soeben diskutierten Probleme bei einem Kaffee zu lösen? Und wer wartet nur ab, was als nächstes passieren wird?</p>
<p>Ausruhen ist nicht Stillstand. Vorausgesetzt Menschen wissen freie Zeit und Ressourcen kreativ, effektiv und zukunftsgerichtet einzusetzen. Dies betrifft nicht nur Individuen sondern auch Teams.</p>
<p>Edward de Bono sagte dazu einmal: &#8216;<em>Langeweile ist die kreativste Zeit, die wir haben. Wir nutzen sie nur nie bewusst.</em>&#8216; </p>
<p><!--KW=kreativitaet tipps story--></p>
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		<title>Warteschlangen, Teil 1</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jun 2006 17:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Warteschlangen geschehen oft eigenartige Dinge. Vergangenen Samstag stand ich an der Kassa eines Supermarktes, als die stellvertretende Filialleiterin ihre Wochenend-Einkäufe bezahlte. Die Kassiererin wünschte artig ein schönes Wochenende, worauf die (ich erwähne es bewusst noch einmal) stellvertretende Filialleiterin zynisch bemerkte: &#8216;Wie soll man da ein schönes Wochenende haben, wenn man gerade 70 Euro für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image244" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/06/organisationsentwicklung_handel.thumbnail.jpg" alt="Organisationsentwicklung im Handel" />In Warteschlangen geschehen oft eigenartige Dinge. Vergangenen Samstag stand ich an der Kassa eines Supermarktes, als die stellvertretende Filialleiterin ihre Wochenend-Einkäufe bezahlte.</p>
<p>Die Kassiererin wünschte artig ein schönes Wochenende, worauf die (ich erwähne es bewusst noch einmal) stellvertretende Filialleiterin zynisch bemerkte: <em>&#8216;Wie soll man da ein schönes Wochenende haben, wenn man gerade 70 Euro für die paar Sachen bezahlt hat. Ein Wahnsinn! Dabei kauf ich eh immer nur das Notwendigste und den Rest beim Hofer.&#8217;</em> <span id="more-243"></span></p>
<p>Es folgte (natürlich) eine warteschlangenübergreifende Diskussion über die Preise im Supermarkt vs. Diskonter. Dabei wurden zahlreiche Tipps ausgetauscht, was wo mindestens gleich gut aber viel günstiger sei. </p>
<p>Der Mitarbeiterin unterstelle ich keinerlei Bosartigkeit. Vielmehr war sie sich den Konsequenzen ihres Handelns nicht bewusst. Was die freundliche Dame der Organisationsentwicklung wohl dazu sagen würde?!</p>
<p>PS: Für meine Leser aus Deutschland: <a href="http://www.aldi.com" target="_blank" class="liexternal">Hofer = Aldi</a></p>
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		<title>Kooperation von Huhn und Schwein</title>
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		<pubDate>Mon, 29 May 2006 00:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine alltägliche Kooperationsgeschichte. Das Huhn kam zum Schwein und sagte: „Lass uns kooperieren. Wir machen eine strategische Allianz.“ Das Schwein war von dem Plan schwer beeindruckt. „Prima Idee. An was dachtest du denn?“ „Lass uns zusammen Ham and Eggs anbieten, Eier mit Schinken!“ „Und wie stellst du dir das vor?“, fragte das Schwein. Das Huhn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image163" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/05/kooperation_netzwerk.thumbnail.jpg" alt="Netzwerkfehler" />Eine alltägliche Kooperationsgeschichte. Das Huhn kam zum Schwein und sagte: „Lass uns kooperieren. Wir machen eine strategische Allianz.“ Das Schwein war von dem Plan schwer beeindruckt. „Prima Idee. An was dachtest du denn?“ „Lass uns zusammen Ham and Eggs anbieten, Eier mit Schinken!“ „Und wie stellst du dir das vor?“, fragte das Schwein. Das Huhn antwortete: „Ich liefere die Eier und du den Schinken.“</p>
<p><!--story netzwerk--> </p>
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		<title>Beziehungskompetenz: Wie Sie Ihren Gewinn verdoppeln</title>
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		<pubDate>Thu, 25 May 2006 23:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Durchschnittlich verlieren Firmen jedes Jahr 20% ihrer Kunden; wenn sie nur die Hälfte dieser Kunden halten könnten, würden sie ihren Gewinn beinahe verdoppeln&#8221;, schreibt Frederick F. Reichheld in seinem Buch &#8220;Der Loyalitätseffekt&#8221;. Wie Kunden tödliche Rache üben, erzählt diese Geschichte: Sie kennen mich&#8230; Ich bin eine nette Kundin. Ich beklage mich nie. Im Restaurant warte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image154" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/05/loyale_kunden_loyalitaetseffekt.thumbnail.jpg" alt="Loyale Kunden ... Beziehungskompetenz" />&#8220;Durchschnittlich verlieren Firmen jedes Jahr 20% ihrer Kunden; wenn sie nur die Hälfte dieser Kunden halten könnten, würden sie ihren Gewinn beinahe verdoppeln&#8221;, schreibt Frederick F. Reichheld in seinem Buch <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=ur2&#038;tag=applexpemehra-21&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;path=ASIN%2F3593356651%2Fqid%3D1148598593%2Fsr%3D1-1%2Fref%3Dsr_1_8_1" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Der Loyalitätseffekt&#8221;</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=applexpemehra-21&amp;l=ur2&amp;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />. </p>
<p>Wie Kunden tödliche Rache üben, erzählt diese Geschichte: Sie kennen mich&#8230;<span id="more-153"></span></p>
<p><strong>Ich bin eine nette Kundin. Ich beklage mich nie.</strong></p>
<p>Im Restaurant warte ich geduldig, wenn der Kellner mit seiner Freundin plaudert und sich keinen Deut darum kümmert, ob mein Fitnesssalat schon fertig ist. Manchmal bekommt einer, der nach mir gekommen ist, meinen Teller.</p>
<p>Aber ich sage kein Wort&#8230;</p>
<p>In der Boutique nehme ich auf meine Mitmenschen Rücksicht. Wenn mich eine mürrische Verkäuferin bedient, die brummig und gehässig wird, weil ich mir &#8211; bevor ich kaufe &#8211; mehrere Artikel ansehen oder sogar probieren möchte, bleibe ich höflich und zuvorkommend.</p>
<p>Ich kritisiere nie. Es würde mir nicht im Traum einfallen &#8211; wie andere Leute &#8211; in der Öffentlichkeit eine Szene zu machen. Das ist so albern.<br />
<strong><br />
Ich bin eine nette Kundin!</strong></p>
<p>Ich will Ihnen aber auch sagen, was ich noch bin: Ich bin die Kundin, die nie wieder zurückkommt!</p>
<p>Das ist meine kleine Rache dafür, daß man mich herumschubst. Gewiss, auf diese Weise kann ich meinem Ärger nicht gleich Luft machen, aber auf lange Sicht ist das eine viel tödlichere Rache.</p>
<p>Wer zuletzt lacht, lacht am besten, sagt man. Ich lache, wenn ich sehe, wie Sie wie Verrückte Geld für Werbung ausgeben, um mich zurückzuholen. Dabei hätten sie mich von Anfang an mit ein paar netten Worten und einem freundlichen Lächeln behalten können. </p>
<p>(Der originale Ursprung der Geschichte wird einem Trainingsprogramm von DaimlerChrysler zugeschrieben.)</p>
<p><!--service netzwerk führung verkauf--> </p>
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		<title>Das 90/10 Geheimnis. Das WIE zählt.</title>
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		<pubDate>Mon, 22 May 2006 15:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kennen Sie das: Ihr Tag beginnt schlecht und wird immer noch schlechter? Die Lösung liegt im 90/10 Geheimnis. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen mit Ihrer Familie gemütlich beim Frühstück. Als Ihre kleine Tochter versucht aufzustehen, stolpert sie, stößt den Kakao um und die ganze Soße rinnt über Ihre Zeitung und Ihr Business Hemd. Alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image120" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/05/das_WIE.thumbnail.jpg" alt="Die 90/10 Regel. Einflussbereich vs. Interessensbereich." />Kennen Sie das: Ihr Tag beginnt schlecht und wird immer noch schlechter? Die Lösung liegt im 90/10 Geheimnis. </p>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie sitzen mit Ihrer Familie gemütlich beim Frühstück. Als Ihre kleine Tochter versucht aufzustehen,  stolpert sie, stößt den Kakao um und die ganze Soße rinnt über Ihre Zeitung und Ihr Business Hemd. Alles was ab jetzt passiert hängt ausschließlich davon ab <em>WIE</em> Sie reagieren: <span id="more-113"></span></p>
<p>Sie fluchen laut. Sie schimpfen. Sie schnauzen Ihre Frau an, dass es ihre Schuld sei, dass die dämliche Tasse immer so knapp an der Tischkante steht. Zu guter letzt machen Sie sich über Ihre Tochter her. &#8220;Immer richtest du Schäden an. Schau dir die Sauerei an!&#8221;. Sie, ohnehin selbst erschrocken, bricht in Tränen aus. Natürlich stellt sich Ihre Frau auch noch gegen Sie. Beleidigt rennen Sie aus dem Zimmer um Ihr Hemd zu wechseln.</p>
<p>Als Sie zurückkommen, wird alles noch schlimmer. Ihre in Tränen aufgelöste Tochter ist nicht zu beruhigen. Ihre Frau redet auf sie ein, endlich fertig zu frühstücken. Dabei muss sie doch schon längst zum Bus. &#8220;Beeil dich!&#8221; schreien Sie und hören draußen den Bus abfahren. Weil auch Ihre Frau einen wichtigen Termin hat, schnappen Sie sich die Autoschlüssel und fahren Ihre Tochter in die Schule.</p>
<p>Es ist spät. Sie fahren viel zu schnell und fahren ins Radar. Endlich kommen Sie an der Schule an. Ihre Tochter springt ohne ein Wort zu sagen aus dem Auto. Sie sehen auf Ihre Uhr. 35 Minuten zu spät &#8211; und jetzt bemerken Sie auch noch, dass Sie Ihre Geldtasche zu Hause vergessen haben&#8230;</p>
<p>Der Tag hat unglücklich begonnen und wird nicht besser &#8211; im Gegenteil. [...] Als er endlich dem Ende zu geht, freuen Sie sich auf zu Hause. Doch keiner redet mit Ihnen. Ihre Frau nicht, Ihre Tochter auch nicht. Und das alles nur wegen Ihrer Reaktion heute morgen? Wegen dieser lächerlichen 5 Sekunden? Ja!</p>
<p>Warum hatten Sie einen schlechten Tag? </p>
<p>a) War der Kakao schuld?<br />
b) War Ihre Tochter schuld?<br />
c) War der Polizist schuld?<br />
d) Oder vielleicht Sie selbst&#8230;?</p>
<p>Die richtige Antwort lautet d).</p>
<p>Sie hatten keine Kontrolle darüber was mit dem Kakao passiert. Es waren die folgenden 5 Sekunden die darüber entschieden hatten, ob es ein guter oder ein schlechter Tag werden sollten. Das hätte ihn anders verlaufen lassen:</p>
<p>Kakao rinnt über Ihr Hemd. Ihre Tochter beginnt leise zu schluchzen. Sie sagen: &#8220;Du musst beim nächsten Mal besser aufpassen. Ist schon gut, man kann es nicht ändern.&#8221; Sie greifen nach einem Geschirrtuch, machen das Gröbste wieder sauber und ziehen sich um. Als Sie Ihre Geldtasche holen sehen Sie durchs Fenster, wie Ihre Tochter in den Bus steigt, sich umdreht und winkt. Ihrer Frau geben Sie einen Abschiedskuss und fahren ins Büro. Dort kommen Sie rechtzeitig an, haben sogar noch Zeit für einen Kaffee und eine kurze Unterhaltung mit einem Kollegen. Interessante Informationen die er Ihnen mitteilt&#8230;</p>
<p>Erkennen Sie den Unterschied? Eine Situation, zwei Lösungsansätze. Ein guter Tag, ein schlechter Tag. Und warum? Weil es darauf ankommt WIE Sie reagieren. </p>
<p>Fazit der Geschichte: Experten sagen, dass wir 10% von dem was uns widerfährt nicht beeinflussen können. Dazu gehören Naturkatastrophen, Autounfälle, Flugverspätungen usw. Das heißt aber zugleich, dass wir 90% unseres Lebens selbst bestimmen können. In 9 von 10 Situationen haben wir den Ausgang selbst in der Hand! Das ist wunderbar!</p>
<div class="sidebarborder">
<p>Wenn Sie jemand provoziert, hängt es von Ihrer Reaktion ab, ob diese Provokation in einem Konflikt ausartet, oder ob Sie die Situation schlagfertig vom Tisch wischen. Von Ihrer Reaktion hängt es ab, ob Ihr Tag ruiniert ist, Sie einen Freund verlieren, gefeuert werden oder gestresst in Richtung Herzinfarkt marschieren.</p>
<p>Ein Auto schneidet kurz vor der Autobahnausfahrt Ihre Spur. Werden Sie wütend! Reißen Sie an der Lichthupe! Lassen Sie Ihren Blutdruck in die Höhe schnellen! Fahren Sie so knapp wie möglich auf! Riskieren Sie einen Unfall! Ruinieren Sie Ihren Tag! Es lohnt sich. Jeder wird sich am Ende dafür interessieren, ob Sie 10 Sekunden früher oder später ankommen.</p>
<p>Ihr Flug hat 30 Minuten Verspätung. Ihre Termine sind in Gefahr! Lassen Sie Ihren Ärger an den Flugbegleiterinnen aus! Immerhin sind die schuld. Ihr Ärger bewahrt Sie gleichzeitig auch vor der Dummheit, in einem Fachmagazin zu blättern, sich in Ihre Unterlagen zu vertiefen oder über neue Strategien nachzudenken.
</p></div>
<p>Das 90/10 Geheimnis ist kein Geheimnis aber Wenige wenden es an. Millionen Menschen leiden an Stress, Burn-Out Syndromen und haben viel zu viele Herzinfarkte. Viele haben das Gefühl nie in ihrem Leben Erfolg zu haben. Einem schlechten Tag folgt ein noch schlechterer. Setzen Sie Ihre Energien auf die beeinflussbaren 90%. Verbauen Sie sich den Tag nicht, indem Sie sich über die unbeeinflussbaren 10% zu Tode ärgern und aus einem guten Tag einen schlechten machen.</p>
<p>Denken Sie beim nächsten Mal an das 90/10 Geheimnis &#8211; vielleicht werden auch Sie überrascht sein&#8230;</p>
<p>Dieser Artikel basiert auf einem Essay des amerikanischen Free-Lance-Autors und Writers <a href="http://writers.publish101.com/business/Control-Day-Secret-Daughter-Coffee-103192.html" target="_blank" class="liexternal">Arlen Busenitz.</a></p>
<p><!--tipps story führung management--> </p>
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		<title>Das geht bei uns nicht!</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Apr 2006 23:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserem Kulturkreis liegt es nahe, Neues und Ungewisses als &#8216;Problem&#8217; zu betiteln und oft investieren wir ungleich mehr Energie in die Aufarbeitung eines (vermeintlichen) Problems, als in die Suche nach Lösungen. Bei der Umsetzung von Veränderungen werden Sie &#8211; zumindest anfangs &#8211; mehr skeptischen, problemorientierten Menschen gegenüberstehen, als positiv wirkenden, lösungsorientierten Unterstützern. Passend zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserem Kulturkreis liegt es nahe, Neues und Ungewisses als &#8216;Problem&#8217; zu betiteln und oft investieren wir ungleich mehr Energie in die Aufarbeitung eines (vermeintlichen) Problems, als in die Suche nach Lösungen. </p>
<p>Bei der Umsetzung von Veränderungen werden Sie &#8211; zumindest anfangs &#8211; mehr skeptischen, problemorientierten Menschen gegenüberstehen, als positiv wirkenden, lösungsorientierten Unterstützern. Passend zu diesem Thema habe ich diese Geschichte gefunden.<span id="more-57"></span></p>
<p>Eine große Gruppe von Fröschen hatte sich zu einem Wettlauf verabredet. Die Herausforderung: Die Spitze eines sehr hohen Turms erreichen. Der erste, der dies schafft, sollte der Sieger sein. Nach ausgiebigem Vorgequake konnte es schließlich losgehen. Die zahlreichen Zuschauer zweifelten jedoch sehr daran, dass es überhaupt einem Frosch möglich war, diesen hohen Gipfel zu erklimmen. Sie verliehen Ihrer Skepsis lautstarken Ausdruck:</p>
<p>&#8220;Die schaffen das nie.&#8221; &#8211; &#8220;Beim Hüpfen von Stufe zu Stufe geht denen die Puste aus.&#8221; &#8211; &#8220;Der Turm ist viel zu hoch.&#8221; &#8211; &#8220;Viele werden abstürzen und umkommen.&#8221; &#8211; &#8220;Das ist viel zu mühsam.&#8221;</p>
<p>Die Zuschauer behielten Recht. Einige Frösche resignierten bereits auf der ersten Stufe. Andere machten zaghafte Versuche, wenigstens die ersten Stufen zu bewältigen, gaben dann aber auf. Die Zuschauer sahen sich bestärkt. Ihre Rufe, dass es unmöglich wäre, wurden immer intensiver. Eine kleine Gruppe der Frösche schaffte es mit viel Mühe bis zur ersten Plattform. Doch dort war dann auch für Sie Schluss. Sie sahen ein, dass die Zuschauer Recht hatten: Es war einfach unmöglich zu schaffen!</p>
<p>Nur ein Frosch ließ sich von dem allem nicht im Geringsten beeindrucken. Er hüfte unbeirrt vor sich hin und überwand eine Stufe nach der anderen, ohne sich auch nur einmal umzudrehen oder auf die negativen Äußerungen der Zuschauer zu reagieren. Es war auch für ihn nicht leicht. Nur mit enormem Kraftaufwand kam er Stufe für Stufe vorwärts. Am Ende hatte er es jedoch geschafft. Er war als Einziger am Gipfel des Turms angelangt!</p>
<p>Dort bemerkte er überrascht, dass ihm keiner seiner Kameraden gefolgt war. Voller Stolz und Freude über seinen Sieg hüfte er gemächlich die Stufen wieder nach unten und schon kam einer der Gescheiterten auf ihn zu, um ihn zu fragen, wie er diese doch unmögliche Leistung vollbracht hatte. Doch der Siegerfrosch antwortete nicht, egal welche Frage ihm gestellt wurde. Und es dauerte einige Zeit bis die Anwesenden erstaunt fest stellten: Der Siegerfrosch war taub!</p>
<p>Es wird immer Menschen um uns geben, die die Angewohnheit haben, negativ und pessimistisch zu denken, also problemorientiert. So wie eine Gruppe Schulungsteilnehmer, die sich nach einem Sicherungsdefekt minutenlang darüber aufregten, dass im Seminarhotel einfach nichts funktionierte. Suchen Sie nach lösungsorientierten Unterstützern für Ihre Projekte &#8211; so wie den einzigen Teilnehmer, der sich &#8211; anstatt mit den anderen zu jammern &#8211; aufmachte, den Sicherungskasten zu suchen.</p>
<p><!--kw=story führung motivation--> </p>
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		<title>Unser Feind &#8216;Routine&#8217;</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Apr 2006 12:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder treffe ich auf Menschen die wie hypnotisert wirken. Eingesperrt in ihre Routine, zugeschüttet mit Arbeit und Terminen, haben viele kaum Gelegenheit zu erkennen, wie viele Möglichkeiten es gibt, frischen Wind, Schwung, Spaß und somit höhere Effektivität einzubringen. Dazu fällt mir eine uralte Geschichte ein. Sie handelt von einem reichen Magier der sehr viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image135" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/05/routine_innovationen.thumbnail.jpg" alt="Routine als Innovationskiller." />Immer wieder treffe ich auf Menschen die wie hypnotisert wirken. Eingesperrt in ihre Routine, zugeschüttet mit Arbeit und Terminen, haben viele kaum Gelegenheit zu erkennen, wie viele Möglichkeiten es gibt, frischen Wind, Schwung, Spaß und somit höhere Effektivität einzubringen. Dazu fällt mir eine uralte Geschichte ein. Sie handelt von einem reichen Magier der sehr viele Schafe hatte&#8230; <span id="more-53"></span></p>
<p>Der Magier war für seinen Geiz bekannt, wollte weder einen Schäfer anstellen, noch einen Zaun um die riesige Weide bauen. Da die Schafe aber ohne Schäfer, wissend irgendwann geschlachtet zu werden, da der Magier ja ihr Fleisch, ihr Fett und ihr Fell wollte, davonlaufen würden, kam ihm folgende Idee:</p>
<p>Er hypnotisierte alle Schafe und suggerierte ihnen, sie seien unsterblich Auch würde ihnen kein Leid geschehen, indem ihnen die Haut abgezogen würde, sondern im Gegenteil &#8211; das sei notwendig und angenehm für sie.</p>
<p>Zweitens suggerierte er ihnen, dass er selbst ein guter Herr sei, der seine Herde so sehr libte, dass er bereit sei alles für sie zu tun und sie zu beschützen. Wenn den Schafen irgendetwas geschehen sollte, so würde es nicht jetzt geschehen, zumindest nicht am selben Tag. Die Schafe brauchen sich daher keine Sorgen zu machen, könnten den Tag genießen ohne Zeit mit Nachdenken zu verschwenden.</p>
<p>Dem aber noch immer nicht genug. Er suggerierte den Schafen, dass sie überhaupt keine Schafe wären &#8211; einigen sagte er sie wären kräftige, kämpferische, erdgebundene Löwen, denen nie etwas geschehen könne. Andere glaubten sie wären Adler, also frei und alles überblicken könnend. Und aus einer kleinen Gruppe machte er Magier, menschenähnliche Gestalten die in der Lage waren frei über sich zu bestimmen.</p>
<p>So waren alle Schafe sorgenfrei und glücklich. Sie verschwendeten fortan keinen Gedanken mehr daran zu fliehen. Zufrieden grasten sie Tag für Tag auf ihrer Weide und warteten unbekümmert auf den Tag, an dem der Magier ihr Fleisch und ihre Felle brauchen würde&#8230;<br />
<!--story kreativität--> </p>
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		<title>Bauch oder Vernunft?</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Apr 2006 23:40:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[storytelling]]></category>

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		<description><![CDATA[Viel wude in letzter Zeit diskutiert und geschrieben, welche Art von Management nun &#8216;die richtige&#8217; sei. &#8216;Management by walking&#8217; wurde vor allem von Effizienz-Verfechtern und eisblauen (nach INSIGHTS) Managertypen kritisert. Eine Antwort, auf die einleitende Frage könnte vielleicht diese alte Sufi Geschichte geben: Ein Blinder irrt orientierungslos durch den Wald. Plötzlich stolpert er über etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image137" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/05/the_maze.thumbnail.jpg" alt="Management und Bauchgefuehl" />Viel wude in letzter Zeit diskutiert und geschrieben, welche Art von Management nun &#8216;die richtige&#8217; sei. &#8216;Management by walking&#8217; wurde vor allem von Effizienz-Verfechtern und eisblauen <a href="http://www.experiences.at/de/insights/insights_mdi.html" target="_blank" class="liexternal">(nach INSIGHTS)</a> Managertypen kritisert. Eine Antwort, auf die einleitende Frage könnte vielleicht diese alte Sufi Geschichte geben: </p>
<p>Ein Blinder irrt orientierungslos durch den Wald. <span id="more-46"></span>Plötzlich stolpert er über etwas am Boden und fällt der Länge nach hin. Als der Blinde auf dem Waldboden herumtastet, entdeckt er, dass er über einen Mann gefallen ist, der am Boden kauerte. Dieser Mann ist ein Lahmer, der nicht laufen kann. Die beiden beginnen ein Gespräch miteinander und klagen sich gegenseitig ihr Schicksal.</p>
<p><!--kw=führung motivation story--> </p>
<p>&#8220;Ich irre schon seit ich denken kann in diesem Wald herum und finde nicht wieder heraus, weil ich nicht sehen kann.&#8221; ruft der Blinde aus. &#8211; &#8220;Ich liege schon, seit ich denken kann, am Boden und komme nicht aus dem Wald heraus, weil ich nicht aufstehen kann&#8221;, erwidert der Lahme.</p>
<p>Und während sie sich so unterhalten, ruft der Lahme plötzlich aus: &#8220;Ich hab&#8217;s! Du nimmst mich auf den Rücken, und ich werde dir sagen, in welche Richtung du gehen musst. Zusammen können wir aus dem Wald herausfinden.&#8221;</p>
<p>Ich habe mich an diese Geschichte aufgrund meines Kurzbeitrags zum Thema &#8216;Sufi Geschichten&#8217; im Forum <a href="https://www.openbc.com/cgi-bin/forum.fpl?op=showforum&#038;id=11261" target="_blank" class="liexternal">Storytelling</a> auf openBC zurückerinnert. </p>
<p>Peter M. Senge hat sie in seinem Buch &#8220;Die fünfte Disziplin&#8221; aufgegriffen. Laut Aussage der alten Geschichtenerzähler steht der Blinde für die Rationalität, der Lahme die Intuition. Und somit schließt sich der Kreis dieses Beitrages: Wenn wir lernen Vernunft und Intuition zusammenzubringen, werden auch wir aus dem Wald herausfinden&#8230;</p>
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		<title>Die alte Dame</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Apr 2006 20:20:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[storytelling]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine ältere Dame steht im Selbstbedienungsrestaurant in der Schlange und holt sich eine Terrine Erbsensuppe. Am Tisch stellt sie fest: Die Wurst fehlt. Sie setzt die Terrine ab und reklamiert an der Theke. Selbstverständlich bekommt sie einen Teller mit der fehlenden Wurst. Wieder zurück, sieht sie, daß an ihrem Tisch ein Schwarzer sitzt und ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image141" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/05/blockaden_durch_vorurteile.thumbnail.jpg" alt="Vorurteile. Interkulturelle Missverstaendnisse." />Eine ältere Dame steht im Selbstbedienungsrestaurant in der Schlange und holt sich eine Terrine Erbsensuppe. Am Tisch stellt sie fest: Die Wurst fehlt. Sie setzt die Terrine ab und reklamiert an der Theke. Selbstverständlich bekommt sie einen Teller mit der fehlenden Wurst. Wieder zurück, sieht sie, daß an ihrem Tisch ein Schwarzer sitzt und ihre Erbsensuppe probiert. Die alte Dame überlegt: „Was soll ich tun?“ <span id="more-7"></span>Weil sie sich keinesfalls in den Verdacht der Ausländerfeindlichkeit bringen will, setzt sie sich zu dem Afrikaner an den Tisch. Sie zerteilt die Wurst in kleine Stücke, die sie je zur Hälfte dem jungen Mann in die Suppenterrine und sich in den Teller füllt. Dann holt sie sich noch einen zweiten Löffel und eine Kelle, füllt sich Suppe in ihren Teller, und beide essen gemeinsam den Erbseneintopf.</p>
<p>Der junge Mann steht zwischendurch auf und besorgt zwei Glas Bier. Man prostet sich zu, und nach einem gemeinsamen Kaffee verabschiedet der junge Mann sich höflich. Ein wenig trauert die alte Dame ihm nach. Sie will jetzt auch gehen und langt nach ihrer Handtasche. Doch die Tasche ist verschwunden! Um Himmels willen! Der nette junge Mann &#8211; ein Dieb?</p>
<p>Nach verzweifelter Suche findet sich endlich die Tasche &#8211; am Nachbartisch. Und da steht auch die Terrine mit ihrer Erbsensuppe. Und langsam beginnt die alte Dame zu begreifen &#8230;</p>
<p align="right">Gefunden auf openBC</p>
<p><!--story--></p>
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