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	<title>anders&#124;denken &#187; Fehltritte</title>
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		<title>User generated advertising Horror der Zillertal Werbung</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 07:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Affinität zu User Generated Content (UGC) Projekten ist hinlänglich bekannt. Vergangene Woche wies mich eine Studentin auf ein Mitmach-Projekt der Zillertal Tourismus hin. Bei näherer Betrachtung stellten sich mir allerdings schnell die Haare zu Berge. Das Gewinnspiel ist ein halbherziger bis gänzlich misslungener Versuch einer kaum beachteten user generated content Kampagne der Zillertal Tourismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Affinität zu User Generated Content (UGC) Projekten ist hinlänglich bekannt. Vergangene Woche wies mich eine Studentin auf ein Mitmach-Projekt der Zillertal Tourismus hin. Bei näherer Betrachtung stellten sich mir allerdings schnell die Haare zu Berge.</p>
<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2008/02/zillertal-marketing-misslungen.jpg' alt='zillertal-marketing-misslungen.jpg' /></p>
<p>Das Gewinnspiel ist ein halbherziger bis gänzlich <strong>misslungener Versuch</strong> einer kaum beachteten <strong>user generated content Kampagne</strong> der <a href="http://www.zillertal.at" target="_blank" class="liexternal">Zillertal Tourismus GmbH</a>, die mittels YouTube versucht die Mitmachkultur für Marketingzwecke zu nutzen.</p>
<blockquote><p>Wer sein Video so toll findet, dass es jeder sehen sollte, der sollte dieses schnellstens auf youtube stellen. Gesucht wird das Video, das die kalte Jahreszeit im Zillertal am besten darstellt. Die Videos müssen nur typisch winterliche Themen aufgreifen und im Zillertal gedreht worden sein. Die interessantesten Einsendungen werden regelmässig auf zillertal.at veröffentlicht. [...] Bis zum 6. 4. 2008 haben Sie Zeit, uns Ihre Videos zukommen zu lassen, danach kürt unsere Jury die beste Einsendung.(<a href="http://www.zillertal.at/videogewinnspiel.php" target="_blank" class="liexternal">www.zillertal.at</a>)</p></blockquote>
<p>Die Einreichungen sollen auf YouTube geladen werden. Mit welchen Tags die Videos versehen werden sollen ist unklar. Auch gibt es keinen eigenen YouTube Channel oder ein Kampagnenblog das die Einreichungen konsolidiert, Kommentar- und Bewertungsmöglichkeiten (abgesehen von der YouTube Standardfunktion) sind ein Wunschtraum. </p>
<p>Eine Jury wählt die Gewinner die insgesamt lächerliche 1.000 Euro erhalten. Lasst Eure <strong>Gäste selbst entscheiden</strong> welches das beste Video ist und was veröffentlicht werden soll! Angenehmer Nebeneffekt dabei: Die TeilnehmerInnen werden versuchen viele Freunde zu aktivieren um für das eigene Video zu voten.</p>
<p>Auch bei den <strong>Teilnahmebedingungen</strong> treten die Zillertaler Werber gleich in noch ein Fettnäpfchen, für das andere bereits die <a href="http://www.werbeblogger.de/2007/08/14/holtzbrinck-generated-advertising/" target="_blank" class="liexternal">Auszeichnung Ausbeutung</a> erhalten hatten. Alle Teilnehmer treten mit ihrer Teilnahme alle Rechte an den Werbeverband ab.</p>
<blockquote><p>Die Videos sämtlicher Teilnehmer können von der ZTG sowohl im Internet als auch auf andere Weise gesondert präsentiert werden, ein Anspruch der Teilnehmer darauf besteht jedoch nicht. Der Teilnehmer erklärt zu einer derartigen Präsentation seine ausdrückliche Zustimmung und räumt der ZTG <strong>alle hiefür erforderlichen Rechte</strong> räumlich und zeitlich unbeschränkt ein.</p></blockquote>
<p>Die Aktion steht m.E. nicht für Web2.0 sondern verkorkstes Web Marketing 1.0. Auch &#8220;damals&#8221; musste man Formulare ausfüllen die an anonyme Empfänger gesendet werden und bei denen das &#8220;Ich bin der Zusendung Eures Werbematerials einverstanden&#8221; Häckchen bereits angeklickt war. </p>
<p>Einfach nur einen Wettbewerb auszuschreiben funktioniert am ehesten bei Unternehmen die bereits eine webaffine Community aufgebaut haben. Habe ich die nicht können neben Facebook, MySpace, etc. bestehende Communities als <strong>Multiplikatoren</strong> entscheidende Starthilfe geben.</p>
<p>Schade liebe Zillertal Vermarkter, das hätte man mit Unterstützung von Leuten die etwas von Web2.0 und den damit verbundenen Spielregeln verstehen um einiges effektiver und cooler (gings nicht darum?) gestalten können.</p>
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		<title>Kostenloses Eigen-Marketing</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/negatives-mundpropaganda-marketing/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 04:45:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Branding einmal ganz anders. Marketing mit integriertem Mundpropaganda-Effekt. Die Aufmerksamkeit des Publikums garantiert höher als so manche langweilige Werbekampagne des selben Unternehmens. &#8211; Und das alles kostenlos. Er sitzt in einem vollen Zugabteil und telefoniert arrogant laut mit seinem Handy. Mindestens 20 Menschen hören mit. Für manche mögen die Themen vielleicht sogar unterhaltsam sein, vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Branding</strong> einmal ganz anders. Marketing mit <strong>integriertem Mundpropaganda-Effekt</strong>. Die Aufmerksamkeit des Publikums garantiert höher als so manche langweilige Werbekampagne des selben Unternehmens. &#8211; Und das alles kostenlos.</p>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/11/166241837_43490b6395_o.jpg" width="475" height="497" alt="166241837_43490b6395_o.jpg" class="imageframe" /></p>
<p>Er sitzt in einem vollen Zugabteil und telefoniert arrogant laut mit seinem Handy. Mindestens 20 Menschen hören mit. Für manche mögen die Themen vielleicht sogar unterhaltsam sein, vor allem jene in denen es um die Meetings der vergangenen Woche und besonders lästige Kunden geht. Etwas langweiliger die private Wochenendplanung und die Diskussion bei welchem Discounter die Gurken billiger sind. &#8220;Verdient er so schlecht?&#8221;</p>
<p>Höhepunkt der Show: Eine Diskussion mit einem hervorragend professionell handelnden ÖBB Zugbegleiter, der kein einziges Mal das längst berechtigte Wort &#8220;Schwarzfahren&#8221; in den Mund genommen hatte. &#8220;Wer es nicht schafft per Handy ein Ticket zu kaufen, sollte sich vielleicht besser zum Schalter gehen &#8211; auch als Mitarbeiter von [xxx]&#8220;, meinte meine Sitznachbarin. &#8220;Unmöglich der Mensch. Was die dort wohl über uns reden?!&#8221;<br />
Mmmh. Märkte sind Gespräche.</p>
<p>&#8220;Nächste Station Salzburg.&#8221; Er steigt aus. &#8211; Endlich. Danke dennoch für das Beispiel und die (<strong>authentischen?!</strong>) Einblicke in Euer Unternehmen. Ist es nicht auch Kultur, die eine Marke ausmacht?</p>
<p><span class="small">Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/inju/166241837/" target="_blank" class="liexternal">Flickr</a>, thanks for sharing Kevin!</span></p>
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		<title>Tourismuswerbung: Glatzköpfige Hooligans für London</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/london-werbung-tourismus/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 14:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fehltritte]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Achtung, London ist nur eine Ecke weiter&#8221; Ein glatzköpfiger, urinierender, halbnackter Fußball-Hooligan der seinen Geschäften nachkommt. So bewirbt Eurostar derzeit auf Plakaten in Belgien Städtereisen nach London. Angeblich soll die Kampagne bei den Belgiern gut ankommen. Die Engländer freuts weniger: So wollen sie im Ausland nicht gesehen werden. Jetzt bin ich mal gespannt, wie die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/11/eurostar.jpg" width="475" height="203" alt="eurostar.jpg" class="imageframe" align="left" /><br />
&#8220;Achtung, London ist nur eine Ecke weiter&#8221;</p>
<p>Ein glatzköpfiger, urinierender, halbnackter Fußball-Hooligan der seinen Geschäften nachkommt. So bewirbt <strong>Eurostar</strong> derzeit auf Plakaten in Belgien Städtereisen nach London. Angeblich soll die Kampagne bei den Belgiern gut ankommen. Die Engländer freuts weniger: <em>So</em> wollen sie im Ausland nicht gesehen werden. </p>
<p>Jetzt bin ich mal gespannt, wie die <a href="http://blog.austria.info/" target="_blank" class="liexternal">Kollegen der Österreich Werbung</a> das sehen, die ja selbst schon mal erklären mussten, <a href="http://www.austria.info/xxl/_site/at/_area/383539/_colspan/3/_aid/406982/index.html" target="_blank" class="liexternal">warum Österreicher keine Pinguine sind :-)</a></p>
<p><span class="small">Quellen: <a href="http://www.cherryflava.com/cherryflava/2007/11/britain-pins-th.html" target="_blank" class="liexternal">Cherryflava</a> und <a href="http://blogs.guardian.co.uk/travelog/2007/11/you_taking_the_piss.html" target="_blank" class="liexternal">Guardian</a></span></p>
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		<title>So sieht die Hölle aus</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/schulgebaeude-gemeinde-weer/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Aug 2007 20:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich sitze gerade beim Schreiben eines Artikels für den Web-Designer&#8217;s Calendar 2008 und frage mich. &#8220;Was kann ich einem Webdesigner mitgeben?&#8221; Vielleicht dieses Beispiel von einer anderen &#8220;Baustelle&#8221;: &#8220;Papa, sieht so die Hölle aus?&#8221; fragt mich mein Kleiner bei einem Blick auf sein während der Sommerferien renoviertes Schul- und Kindergartengebäude. &#8220;Nein, das ist dein Kindergarten.&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze gerade beim Schreiben eines Artikels für den <a href="http://www.designcalendar.de/" target="_blank" class="liexternal">Web-Designer&#8217;s Calendar 2008</a> und frage mich. &#8220;Was kann ich einem Webdesigner mitgeben?&#8221; Vielleicht dieses Beispiel von einer anderen &#8220;Baustelle&#8221;:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/65918756@N00/1242911966/" title="Fotosharing" target="_blank" class="liimagelink"><img class="left" src="http://farm2.static.flickr.com/1427/1242911966_2c919e7b73_m.jpg" width="164" height="240" alt="Schule Kindergarten Weer" /></a><strong>&#8220;Papa, sieht so die Hölle aus?&#8221;</strong> fragt mich mein Kleiner bei einem Blick auf <strong>sein</strong> während der Sommerferien renoviertes Schul- und Kindergartengebäude. &#8220;Nein, das ist dein Kindergarten.&#8221; &#8211; &#8220;Da geh ich nicht mehr hin, der gefällt mir nicht. Der ist gruselig.&#8221; </p>
<p>Versteh ich nicht, denn die pechschwarze Außenfarbe drückt doch absolut authentisch aus, was Kinder (leider) mit Schule assoziieren: Horror, Schrecken, Bestrafung. &#8220;Jemand der die eine Schule schwarz streichen lässt, ist kein Architekt, sondern ein Idiot&#8221;, meinte heute jemand. Der Schandfleck ist tatsächlich ein Musterbeispiel für die <strong>Ignoranz der Architektur</strong>, die tatsächlich immer wieder mal vergisst, mit den Menschen zu reden, die in &#8220;ihren&#8221; Gebäuden arbeiten (und leben). </p>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/08/sarch.jpg" width="168" height="126" alt="sarch.jpg" class="imageframe imgalignleft" />Es gibt grandiose Architekten, so wie es grandiose Designer gibt. Und es gibt jene, die sich in erster Linie <strong>selbst verwirklichen</strong> wollen. Schade, dass noch immer viel zu oft über zweitere geredet wird. Auch ich rede über sie, und sollte dabei doch viel eher von <a href="http://chorherr.twoday.net/stories/1524563/" target="_blank" class="liexternal">diesen Architekturstudenten erzählen</a>.</p>
<p>Warum dieses Beispiel in einem Business Blog? Weil es uns allen bildlich vor Augen hält, dass wir als Unternehmer Produkte und Leistungen nicht für unser eigenes Ego entwickeln dürfen. Vielmehr sollten wir <strong>gemeinsam mit unseren Kunden</strong> an Lösungen arbeiten, die wahrlich <strong>Probleme zu lösen</strong> im Stande sind.</p>
<p>Die Diskussion warum ich von &#8220;Probleme lösen&#8221; spreche, und nicht von &#8220;Wünsche erfüllen&#8221;, folgt allerdings ein andermal&#8230;</p>
<p><span class="small">Foto 1: Schulgebäude Weer, Auftraggeber <a href="http://www.weer.at/" target="_blank" class="liexternal">Gemeinde Weer</a>, Architekt: (erspar ich mir an dieser Stelle)<br />Foto 2: Das hervorragende Projekt &#8220;Sarch&#8221; (<a href="http://sarch.twoday.net/" target="_blank" class="liexternal">http://sarch.twoday.net/</a>)</span></p>
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		</item>
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		<title>Slow down, hör zu, stell Fragen, besorg dir ein Gesicht!</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/elevator-pitch-tipps/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 04:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[differenzierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Du hast den Text für deinen Elevator Pitch (was ist das?) hervorragend auswendig gelernt, mich 30sek vollgequasselt, mir erzählt wie großartig du bist, und was du schon alles gemacht hast, wie viele Entwickler in deinem Team arbeiten und welchen Trends deine Geschäftsidee folgt. Aber du hast mir nie erklärt, was du mir bieten kannst, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast den Text für deinen <strong>Elevator Pitch</strong> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elevator_Pitch" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">was ist das?</a>) hervorragend auswendig gelernt, mich 30sek vollgequasselt, mir erzählt wie großartig du bist, und was du schon alles gemacht hast, wie viele Entwickler in deinem Team arbeiten und welchen Trends deine Geschäftsidee folgt. </p>
<p>Aber du hast mir nie erklärt, was du mir bieten kannst, das mein Leben einfacher macht, unabhängig davon, ob ich nun dein Kunde werden soll, dir einen Geschäftskontakt vermitteln oder einfach nur Kritiker sein soll.</p>
<p>Weil das an einem Gründerabend beinahe schon quälend war, muss ich einfach wieder einmal dieses (Grundlagen-)Video ausgraben. </p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/W7hPVX5Ev0s"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/W7hPVX5Ev0s" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
Der Teil mit dem Elevator Pitch kommt nach ca. 3 Minuten. &#8220;Do you wanna listen to an elevators pitch? Do you love giving your elevators pitch? Do you hate giving your elevators pitch?&#8221; <a href="http://blog.bookyourselfsolid.com/" target="_blank" class="liexternal">(Michael Port)</a></p>
<p>Passt auch irgendwie zum Thema: <strong>Webseiten ohne Gesichter</strong> oder zumindest Namen der Mitarbeiter (ja, derer gibt es tatsächlich noch immer unzählige), mach ich meistens ganz schnell wieder zu, auch wenn ich noch so freundlich zur Kontaktaufnahme aufgefordert werde. Und <strong>info@&#8230; oder office@&#8230;</strong> eMail-Adressen klingen auch nicht gerade einladend. Wer schreibt schon gern &#8220;Sehr geehrter Herr Info&#8221;. Womöglich antwortet dann auch noch die Office Adresse &#8220;Ich bin eine Frau&#8221;. (Alles schon persönlich erlebt!)</p>
<p>Und zum Schluss noch ein Lesetipp für die Kategorie <strong>Fehltritte</strong>: Bei Robert Basic (mit dem ich mich <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/dld07/" class="liinternal">in den Kommentaren dieses Beitrags</a> schon einmal über Elevator Pitches amüsiert hatte) finden sich auch gerade 2 aktuelle Beispiele zum Thema &#8220;Soziale Kompetenz&#8221; (<a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/08/20/rules-of-contact/" target="_blank" class="liexternal">hier</a> und <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/08/21/kontaktaufnahme-beispiele/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>).</p>
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		</item>
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		<title>Wenn user generated content zum (Marken-)Albtraum wird</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/citizen-journalism/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jul 2007 16:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einer Zeit in der jedes Handy mit einer Kamera ausgestattet ist, gibt es nichts Einfacheres, als schlechtes Service mal schnell abzufilmen, und über YouTube ins Internet zu stellen. Im Fachjargon fällt das in die Kategorien User generated content oder Citizen Journalism und ist der Albtraum aller Marken. Treffen kann es jeden. In diesem Fall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Zeit in der jedes Handy mit einer Kamera ausgestattet ist, gibt es nichts Einfacheres, als <strong>schlechtes Service</strong> mal schnell abzufilmen, und über YouTube ins Internet zu stellen. </p>
<p>Im Fachjargon fällt das in die Kategorien User generated content oder Citizen Journalism und ist der Albtraum aller Marken. Treffen kann es jeden. In diesem Fall ist es <strong>Delta Airlines</strong>.</p>
<p>Was ist geschehen? Ein Passagier filmte mit seinem Handy 7 lange Wartestunden auf dem Flugfeld des JFK Airports in New York und stellte das Video ins Internet. Es ging weniger darum <em>dass </em>der Flug 7 Stunden Verspätung hatte, sondern vielmehr <em>wie </em>Delta seine verärgerten Fluggäste behandelte.</p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/R06dAgpmmbg"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/R06dAgpmmbg" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<blockquote><p>Delta Flight 6499 JFK to DFW on June 25 2007 experienced more than just a routine delay.. for seven hours, four children screamed, and we were told by crew that they couldn&#8217;t feed us because Delta simply wouldn&#8217;t allow it.</p></blockquote>
<p>Die Folge: <strong>108.000 Abrufe</strong> des Videos innerhalb einer Woche bei YouTube (und das geht erst richtig los), fast 600 spöttische und vernichtende Kommentare (<strong>Mundpropaganda</strong>) und keinerlei Reaktion auf Deltas Webseite &#8211; so ziemlich die schlechteste Weise auf negative Kritik zu reagieren. </p>
<p>Was hätte Delta besser machen können? Wie hätte das Unternehmen reagieren sollen? Oder war es ohnehin die optimale Entscheidung, das Video zu ignorieren? Hat man es überhaupt gesehen? Weil ich auf Fragen wie diese in anderem Zusammenhang schon öfters geantwortet habe (<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/krisen_pr/" class="liinternal">zum Beispiel hier</a>), lade ich an dieser Stelle meine Leser ein,  Vorschläge zu machen. Ernst gemeinte oder verrückte. Egal. <strong>Ihr seit dran!</strong></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/65918756@N00/453233620/" title="Photo Sharing" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://farm1.static.flickr.com/238/453233620_984a75c82c.jpg" width="475" height="372" alt="Web attack" /></a></p>
<p>Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: <strong>Österreichische Marken</strong> waren bislang (noch) nicht wirklich in ähnlichen Situationen dieses Ausmaßes. Wie aber das Delta Beispiel und viele andere zeigen, kündigt sich User generated content nicht über ein freundliches E-Mail an. </p>
<p>Unternehmen die sich noch nie mit <strong>Citizen Journalism</strong> auseinandergesetzt haben, sollten dies auf jeden Fall nachholen, um im Fall des Falles rasch reagieren zu können.</p>
<p><span class="small">Noch während ich diesen Beitrag schreibe, erhöht sich die Zahl der Klicks auf das Video um weitere 1.500 Views&#8230;</span></p>
<p><span class="small">Quellen: <a href="http://www.web-strategist.com/blog/2007/06/27/citizen-journalism-delta-airlines-passengers-stranded-for-7-hours-on-tarmac/" target="_blank" class="liexternal">Jeremiah Owyang</a> und <a href="http://www.cherryflava.com/cherryflava/2007/07/bad-service---y.html" target="_blank" class="liexternal">Cherryflava</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum PR nicht funktioniert</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/probleme_pr/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jun 2007 11:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einen hervorragenden Beitrag zum Thema PR gibts bei Guy Kawasaki zu lesen: &#8220;The Top Ten Reasons Why PR Doesn&#8217;t Work&#8220;. Hier die Zusammenfassung der 10 Punkte und einige Ergänzungen. Der Kunde versteht den Prozess nicht. Kunde und Agentur haben andere Vorstellungen vom Ausmaß der Zusammenarbeit. Die Agentur versteht zwar wie man mit Medien umgeht &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/06/pr.jpg' alt='Tipps für PR' /><br />Einen hervorragenden Beitrag zum Thema PR gibts bei Guy Kawasaki zu lesen: &#8220;<a href="http://blog.guykawasaki.com/2007/05/the_top_ten_rea.html" target="_blank" class="liexternal">The Top Ten Reasons Why PR Doesn&#8217;t Work</a>&#8220;.</p>
<p>Hier die Zusammenfassung der 10 Punkte und einige Ergänzungen. <span id="more-1208"></span></p>
<ul>
<li>Der Kunde versteht den Prozess nicht.</li>
<li>Kunde und Agentur haben andere Vorstellungen vom Ausmaß der Zusammenarbeit.</li>
<li>Die Agentur versteht zwar wie man mit Medien umgeht &#8211; der Kunde aber nicht.</li>
<li>Kunde und Agentur passen einfach nicht zusammen.</li>
<li>Der Kunde hat keine Geduld um auf Ergebnisse zu warten und beendet die Zusammenarbeit.</li>
<li>PR Menschen erklären die Art der Aufmerksamkeit und deren konkrete Ergebnisse nicht, die durch die Kampagne erzielt wird.</li>
<li>Der Kunde versteht nicht, dass die Nachbetreuung noch wesentlich wichtiger ist als die Kampagne selbst.</li>
<li>Kunden sind es nicht gewohnt in &#8220;Geschichten&#8221; zu denken und zu reden.</li>
<li>Kunden sind verärgert, wenn das Medienfeedback nicht die Erwartungen erfüllt.</li>
<li>PR hat beim Kunden keine Priorität, alles andere ist wichtiger.</li>
</ul>
<p>Die Argumente stammen von einer <a href="http://theprsite.com/" target="_blank" class="liexternal">PR Agentur</a>, deshalb ist es auch nicht verwunderlich, wenn bei den meisten Punkten dem Kunden die Schuld für das &#8220;Nicht-Funktionieren&#8221; in die Schuhe geschoben wird. Aber einige Ansätze sind ja zum Glück da, Fehler auch hin und wieder bei sich selber zu suchen, denn auch bei PR ist es wie bei jedem anderen Produkt: Was der Kunde nicht versteht / verstehen will, ist in erster Linie das <strong>Problem des &#8220;Lieferanten&#8221;</strong>. Entweder hat er/sie bei Auftragsabschluss zu wenig Wert darauf gelegt zu checken,</p>
<ul>
<li>ob der Auftrag wirklich zu ihm passt.</li>
<li>ob er tatsächlich <em>der</em> Fachexperte dafür ist, um das brennendste Problem seines Kunden erkennen zu wollen und zu lösen, oder ob wieder einmal das brennendste eigene im Vordergrund steht: &#8220;Wie gewinne ich einen Werbepreis?&#8221;
<li>ob er genügend Kompetenzen und den Willen besitzt, um auch kulturell verursachte Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.</li>
</ul>
<p>Weil ich im Rahmen von Marketingprojekten gerne den Sessel <em>zwischen</em> Kunden und Agenturen zugeschoben bekomme, hier zum Abschluss noch eine Ergänzung zu Guys obigen Punkten aus eigener Erfahrung &#8211; vor allem mit KMUs:</p>
<ul>
<li>Noch immer viel zu viele (Einzel-/Kleinst-/Klein-)Unternehmen <strong>vergessen</strong> ganz auf PR.</li>
<li>PR ersetzt nicht gemachte Hausaufgaben nicht! Und schon gar nicht löst PR die <strong>Versäumnisse</strong> die bei der Strategie (&#8220;Wer braucht schon eine Strategie?&#8221;) gemacht wurden. PR für ein schlechtes Produkt ist wie zu versuchen, einen mit Super vollgetankten Turbo Diesel leer fahren: Macht alles nur noch schlimmer, teurer und funktioniert auch nicht! (Ebenfalls eine eigene Erfahrung :-)</li>
<li>Wer als Agentur die Produkte seiner Kunden bewirbt, sollte sich auch die Mühe machen, diese zu <strong>verstehen</strong> &#8211; mit all ihren positiven und negativen Erscheinungen. Auch über letztere <del datetime="2007-05-27T00:13:00+00:00">darf</del> muss man mit seinen Kunden reden! (Endlos-Schleife zum vorangegangen Punkt.)</li>
<li>Ein Frage die sich so mancher noch immer auf Pressemitteilungen und Plakatwerbung spezialisierte Werber schön langsam auch in Österreich stellen sollte: &#8220;Was ist <strong>Social Media</strong>, und wie sollen wir das für unsere Kunden nutzen?&#8221;</li>
<li>Menschen wollen <strong>Geschichten</strong> hören und keine langweiligen Pressemitteilungen. Es ist längst an der Zeit sich mit (authentischem!) Storytelling oder <strong>Mundpropaganda</strong> auseinanderzusetzen, und <em>individuelle </em>Wege zu finden, <em>seine </em>Geschichten zu verbreiten, und Marken und Produkte <em>erlebbarer</em> zu machen.</li>
<li>Und last but not least: PR wird nicht nur von Agenturen und Presseabteilungen gemacht. <strong>Jeder Mitarbeiter</strong> der im  Expressdienst-Lieferwagen mit 90 durch die 30er Zone donnert, trägt mindestens genauso viel zum Image eines Unternehmens bei, wie <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/organisationsentwicklung_handel/" class="liinternal">jene frustrierte Filialleiterin</a>, die an der Supermarkt-Kassa den Diskonter als wesentlich günstigere Alternative zu Ihrem eigenen Arbeitgeber propagiert.</li>
</ul>
<p>Damit hier nicht der Eindruck entsteht, ich sei der Meinung PR funktioniert nicht. Ganz im Gegenteil: In jedem Projekt kommt der Punkt, wo man eine professionelle Agentur einbinden sollte. Aber: Es kommt (wie so oft) darauf an, <strong>mit wem</strong> ich als Kunde zusammenarbeite, und wie die beidseitige Einstellung gegenüber (theoretisch) längst bekannten Langfrist-Erfolgsmechanismen wie <strong>Offenheit und Authentizität</strong> ist. Will einer nur einen Werbepreis gewinnen oder redet gleich von Beginn an nur von (teuer erstellten) Pressemitteilungen, schau ich mich immer gern nach Alternativen um &#8211; und derer gibts inzwischen ja hervorragende&#8230;</p>
<p><span class="small"><a href="http://www.flickr.com/photo_zoom.gne?id=121392395&#038;size=l" target="_blank" class="liexternal">Thanks for the picture Lisa!</a></span></p>
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		<title>Wie man seine Werbekosten um 75% senkt</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/crowdsourcing_advertising/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2007 08:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem sorgte ein Amateur Video noch für Albträume im Hause KFC [siehe hier]. Jetzt ist genau das Grundlage für eine neue Kampagne &#8211; und eine (laut Eigendefinition) Revolution der Werbewelt. Kentucky Fried Chicken is reinventing the commercial production process and celebrating its fans with a new ad that&#8217;s all about them. Die Hauptdarsteller in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/05/crowdsourcing_ad.jpg' alt='Crowdsourcing zum Senken von Werbekosten' />Vor kurzem sorgte ein Amateur Video noch für Albträume im Hause KFC [<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/negative_mundpropaganda/" class="liinternal">siehe hier</a>]. </p>
<p>Jetzt ist genau das Grundlage für eine neue Kampagne &#8211; und eine (laut Eigendefinition) <strong>Revolution der Werbewelt</strong>.
<div class="clear"></div>
<blockquote><p>Kentucky Fried Chicken is reinventing the commercial production process and celebrating its fans with a new ad that&#8217;s all about them.</p></blockquote>
<p>Die Hauptdarsteller in diesem erstmals vor wenigen Stunden in der Werbepause des Quotenhits &#8220;American Idol&#8221; erstmals ausgestrahlten Video: Menschen die irgendwann bei YouTube, Google oder MySpace ein Video hochgeladen haben, von den KFC Werbern als würdig empfunden worden sind, die Marke KFC <strong>in die Wohnzimmer Amerikas</strong> zu tragen, und jetzt für wenige Sekunden zu Stars werden. Was sich die Marketer davon erwarten:</p>
<blockquote><p>Many marketers are eager to find ways to add consumer-generated video into the mix because they think consumers identify with and enjoy real people doing real things. <a href="http://www.usatoday.com/money/advertising/2007-05-20-ad-track-consumer-video_N.htm?csp=34" target="_blank" class="liexternal">[USA Today]</a></p></blockquote>
<p>KFC erfindet den Produktionsprozess von Werbespots neu und lehrt Agenturen, Schauspielern und Produzenten das Fürchten &#8211; oder erspart sich lediglich ein paar Dollar-Nullen an Produktionskosten. </p>
<blockquote><p>Using that content in 15-second ads, however, shaves about 75% off the near-$200,000 average cost for such a commercial with professional video and can be made in about a third of the time. <a href="http://www.usatoday.com/money/advertising/2007-05-20-ad-track-consumer-video_N.htm?csp=34" target="_blank" class="liexternal">[USA Today]</a></p></blockquote>
<p>Hier das <strong>Video &#8220;KFC Celebration&#8221;</strong> in voller (15 Sekunden) Länge. <span id="more-1203"></span></p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xwz2tA8JEyI"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/xwz2tA8JEyI" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p>Die Werbe-Welt ist verrückt nach <strong>User Generated Content</strong> und <strong>Online Videos</strong>, aber ob dieser Spot der Weisheit letzter Schluss ist? Waren es bei den <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/crowdsourcing_superbowl_xli/" class="liinternal">Super Bowl Commercials</a> noch explizit ausgeschriebene Contests, in deren Rahmen du und ich dazu aufgefordert waren unsere Vorschläge einzureichen und Preise abzustauben, kürzt KFC nun auch noch diesen Umweg und greift auf Material zurück, das in Hülle und Fülle nutzlos im Internet herum liegt. </p>
<p>Nur <strong>13 Clips</strong> hat der Cutter für den Spot verwendet, und unter den vielen Millionen restlichen, sollte doch für jeden der es nachmachen will noch einer übrig sein ;-). Dann aber bitte besser, denn was dem KFC Commercial vollkommen fehlt: <strong>Authentizität!</strong> Hier <strong>was KFC sagen wollte</strong>: </p>
<blockquote><p>The people who love KFC are the heroes of our brand, so how better to bring that excitement to other consumers than by showing the celebrations of real people?</p></blockquote>
<p>Und hier die <strong>Realität</strong>:</p>
<p>The people in the video KFC spliced together for its ad, however, <strong>aren&#8217;t really reacting</strong> to the new menu. Hasan Robinson, 27, who lives in Kansas City, Mo., and is shown doing a flip, is, in fact, a <strong>vegetarian</strong>.</p>
<p>Und so bleibt der Spot was viele andere Werbespots auch sind &#8211; eine <strong>vergebene Chance</strong> und ein agenturmäßig aufgesetztes Stück Film ohne Botschaft, Emotionen oder Geschichten aus dem <em>wahren</em> Leben. Genau hier läge die Chance von Werbung die Kunden gestalten! Und denkt man dann sogar noch an Dinge wie Markenführung, geht es nicht um Menschen die <em>irgendwo </em>Spaß haben, sondern <strong>mit der Marke gemeinsam</strong> Spaß haben oder etwas erleben. </p>
<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/05/spaghetti.jpg' alt='Linguine - Cooking fun' /><em>Take a thee Spagheeetti, thena throw them to wall, and if she&#8217;s a sticky to the wall, she&#8217;s a finishied. Getta some vino and getta readee to haff&#8217;a littla fun! <a href="http://www.youtube.com/watch?v=f9fbxNtK5Bg" target="_blank" class="liexternal">[Lingoooeeeeeeennee, YouTube]</em></a></p>
<p><span class="small">Quellen: <a href="http://www.kfc.com/about/pressreleases/052107.asp" target="_blank" class="liexternal">KFC Pressemitteilung</a> via <a href="http://mediabiz.blogs.cnnmoney.com/2007/05/22/new-kfc-commercial-stars-you/" target="_blank" class="liexternal">CNN Money</a> und <a href="http://www.usatoday.com/money/advertising/2007-05-20-ad-track-consumer-video_N.htm?csp=34" target="_blank" class="liexternal">USA Today</a></span></p>
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		<title>Werbung ist kein Dosenfutter</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/werbung_fuer_kleine_budgets-2/</link>
		<comments>http://www.andersdenken.at/werbung_fuer_kleine_budgets-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2007 13:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
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		<description><![CDATA[Spotzer ist ein amerikanisch-holländisches Startup das Werbespots aus der Dose anbietet. Zielgruppe dürften vor allem KMUs sein, die sich keine sündhaft teuren Werbespots leisten wollen. Das Prinzip ist einfach: Such dir auf der Seite von Spotzer ein Video aus, lass Spotzer dein Logo einbauen und sende das Ding an einen TV-Sender. Spotzer offers ready to [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/04/werbung_aus_der_dose.thumbnail.jpg' alt='werbung_aus_der_dose.jpg' />Spotzer ist ein amerikanisch-holländisches Startup das Werbespots aus der Dose anbietet. Zielgruppe dürften vor allem KMUs sein, die sich keine sündhaft teuren Werbespots leisten wollen.</p>
<p>Das Prinzip ist einfach: Such dir auf der Seite von Spotzer ein Video aus, lass Spotzer dein Logo einbauen und sende das Ding an einen TV-Sender.</p>
<blockquote><p>Spotzer offers ready to air TV spots at a fraction of the price of tailor-made commercials. [...] will use a number of methods to keep costs down. It&#8217;s using excess capacity at large production studios and creating sets of commercials in one go, using the same amount of resources (actors, locations, travel expenses) that would traditionally be required for a single shoot. </p>
<p>Spotzer will also be buying unused footage from ad agencies and marketing and film schools. [...] Spotzer has access to the BBC’s archives, a veritable treasure trove for a wide range of moving images, including decades-old material that now looks delightfully retro. Last but not least, Spotzer is working on an online platform to allow freelancers and pro-amateurs to contribute video footage.</p></blockquote>
<p>Die grundsätzliche Idee, günstige Werbespots für KMUs zu produzieren, ist nicht schlecht. Aber: Ich mag kein Dosenfutter!</p>
<p>Wenn <em>ich </em>heute einen Spot wie die angebotenen für eine Kampagne im Lokal-TV wollte (nein, ich denke gar nicht daran :-), würde ich mich an eine Kreativcommunity wenden, und dort nach <em>meinen </em> (oder zumindest gemeinsam erarbeiteten!) Vorgaben einen <em>echten </em><strong>User generated</strong> Spot erstellen lassen. Warum? Das garantiert mir </p>
<ul>
<li><strong>Exklusivität</strong>,</li>
<li><strong>Aufmerksamkeit </strong>bereits im Vorfeld der Kampagne und darüber hinaus,</li>
<li>es erhöht meine <strong>Sichtbarkeit </strong>bei Google :-)</li>
<li>kostet <strong>keinen Cent mehr</strong> als die Leistungen von Spotzer,</li>
<li>und vor allem würde der Spot zur <strong>Positionierung </strong>und den <strong>Differnzierungs-Strategien </strong>meines Unternehmens passen, und eine echte (Marken-)Botschaft vermitteln.</li>
</ul>
<p>Die 2 (derzeit noch!) größten Nachteile dabei:</p>
<ul>
<li>Es gibt noch viel zu wenige (Crowdsourcing-)Angebote, in denen im Vorfeld professionelle Beratungen und Briefings angeboten werden, und</li>
<li>der Spot ist nicht schon morgen verfügbar,</li>
</ul>
<p>Falls einer Agentur, Berater oder Trainer die Geschäftsidee mit Produkten aus der Dose dennoch gefällt: Wie wärs mit Firmenlogos, Leitbildern, Trainingsprogrammen oder Differenzierungsstrategien? Gibts alles schon? Genau! Aber ich habe noch keinen wirklich erfolgreichen Unternehmer getroffen, der mit Dosenfutter sein Geschäft vervielfacht hat. Falls ich mich irre, danke für einige Beispiele in den Kommentaren.</p>
<p><span class="small"><a href="http://www.spotzer.com/" target="_blank" class="liexternal">www.spotzer.com</a> via <a href="http://www.springwise.com/marketing_advertising/local_tv_advertising_made_easy_1/index.php" target="_blank" class="liexternal">Springwise</a> | Grafik: <a href="http://www.flickr.com/photos/photocapy/103181976/" target="_blank" class="liexternal">Flickr</a>, thanks!</span></p>
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		<title>Kontrolle über die Marke: Hillary 1984</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/hillary_1984_virales_marketing/</link>
		<comments>http://www.andersdenken.at/hillary_1984_virales_marketing/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2007 13:34:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Viral heißt, dass sich eine Sache von selbst fortpflanzt. Wenn es sich dabei um Werbung dreht, dann ist das virale Werbung. Wenn es ein Produkt oder ein Unternehmensangebot insgesamt ist, dann ist das virales Marketing&#8221;, schrieb Martin Oetting kürzlich auf Connected Marketing. Wunderbar aktuelles Beispiel für (nicht kalkuliertes?) virales Marketing: Hillary 1984 &#8211; eines der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Viral heißt, dass sich eine Sache <strong>von <em>selbst </em>fortpflanzt</strong>. Wenn es sich dabei um Werbung dreht, dann ist das virale Werbung. Wenn es ein Produkt oder ein Unternehmensangebot insgesamt ist, dann ist das virales Marketing&#8221;, schrieb Martin Oetting kürzlich auf <a href="http://www.connectedmarketing.de/cm/2007/03/virale_werbung_.html" target="_blank" class="liexternal">Connected Marketing</a>.</p></blockquote>
<div class="left"><object width="212" height="175"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6h3G-lMZxjo"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/6h3G-lMZxjo" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="212" height="175"></embed></object></div>
<p>Wunderbar aktuelles Beispiel für (<em>nicht </em>kalkuliertes?) virales Marketing: <strong>Hillary 1984</strong> &#8211; eines der ersten Videos aus dem Wahlkampf zu den US Präsidentschaftswahlen 2008. Der Clip ist ein Verschnitt eines Apple Werbespots <a href="http://www.youtube.com/watch?v=OYecfV3ubP8" target="_blank" class="liexternal">[siehe hier]</a>, der 1984 als Super Bowl Ad für großes Aufsehen und Diskussionen sorgte. </p>
<p>Warum ich das Beispiel hier bringe? Weil es <em>eine </em>Antwort auf <em>eines </em>der immer gleichen Argumente (&#8220;Wir wollen die Kontrolle über die Marke nicht verlieren.&#8221;) von <strong>Crowdsourcing</strong>- und <strong>Viralmarketing</strong>-Kritikern gibt: </p>
<p>Hillary Clinton&#8217;s Wahlkampfteam hat die Kontrolle verloren. An wen ist (noch) unklar. Angeblich nicht an ihren Gegenspieler Senator Barack Obama. Vielleicht an einen Computerfreak, der das in wenigen Tagen millionenfach angesehene Video selbst in einer Garage zusammengebastelt hat? Der <a href="http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2007/03/18/MNGHNONEPS1.DTL" target="_blank" class="liexternal">San Francisco Chronicle</a> schrieb dazu:</p>
<blockquote><p>With presidential campaigns now poised to spend hundreds of millions of dollars in advertising that will blanket television before November 2008, this seemingly home-produced video &#8212; created with software and a laptop, and likely without the benefit of a team of expensive political consultants &#8212; <strong>opens a new window</strong>, Rosenberg said. It has dramatized a brave new world in which passionate activists outside the structure of traditional campaigns have the <strong>power to shape the message</strong> &#8212; even for a presidential candidate.</p>
<p>The ad is proof that &#8220;<strong>anybody can do powerful emotional ads</strong> &#8230; and the campaigns are no longer in control,&#8221; Rosenberg said. &#8220;It will no longer be a top-down candidate message; that&#8217;s a 20th century broadcast model.&#8221;</p>
<p>Eric Jaye, a San Francisco political consultant and key adviser to Mayor Gavin Newsom, said the sophisticated &#8220;Hillary 1984&#8243; effort is the &#8220;<strong>best example</strong> yet&#8221; of a crop of <strong>viral videos</strong> that have blossomed on the Internet over the past 18 months.</p></blockquote>
<p>Soviel zur absoluten Kontrolle über Marken.</p>
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		<title>Kentucky Fried Rat</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/negative_mundpropaganda/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2007 13:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fehltritte]]></category>
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		<description><![CDATA[Mundpropaganda &#8211; Fluch und Segen. Ratten gab es in New York schon immer. Auch in Restaurants. Nur wenn &#8211; so wie beim Überfall auf ein KFC/Taco Bell Restaurant &#8211; eine Kamera dabei ist, löst die entstehende Mundpropaganda eine Teufelsspirale aus. Was war geschehen? In den frühen Morgenstunden haben Passanten eine Meute Ratten gefilmt, die im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="left"><object width="200" height="170"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_MY5wO3ro10"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/_MY5wO3ro10" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="200" height="170"></embed></object></div>
<p><strong>Mundpropaganda</strong> &#8211; Fluch und Segen.</p>
<p>Ratten gab es in New York schon immer. Auch in Restaurants. Nur wenn &#8211; so wie beim Überfall auf ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kentucky_Fried_Chicken" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">KFC</a>/<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taco_Bell" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Taco Bell</a> Restaurant &#8211; eine Kamera dabei ist, löst die entstehende Mundpropaganda eine <strong>Teufelsspirale </strong>aus.</p>
<p><a href="http://money.cnn.com/2007/02/23/news/companies/taco_bell/" target="_blank" class="liexternal">Was war geschehen?</a> In den frühen Morgenstunden haben Passanten eine <strong>Meute Ratten gefilmt</strong>, die im Inneren des geschlossenen Lokals ihren augenscheinlichen Spaß hatte. Kurz darauf flimmerte die Szene über New Yorks Kabelkanäle und hat es inzwischen in knapp <a href="http://www.blinkx.com/results?query=kfc%20rats" target="_blank" class="liexternal"><strong>50 Videoplattformen</strong></a> geschafft. Allein bei YouTube wurde das Video in einer Woche rund <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=kfc+rats&#038;search=Search" target="_blank" class="liexternal"><strong>1.000.000 Mal</strong></a> abgerufen, verbreitet sich wie ein Lauffeuer über Blogs, wurden insgesamt 13 Restaurants geschlossen und die Geschichte wird zum Auslöser für <a href="http://news.bostonherald.com/national/northeast/view.bg?articleid=185479" target="_blank" class="liexternal">politische Diskussionen</a> rund um New Yorks Hygiene-Zustände und <a href="http://www.gothamist.com/archives/2007/03/04/restaurant_heal.php" target="_blank" class="liexternal">schlafende Inspektoren</a>. </p>
<blockquote><p>New York may never win its war on rats. [...] &#8220;I would worry much more about poor hygiene on the part of employees of a restaurant than mice or rats living in the basement,&#8221; said Philip Alcabes, a professor at New York&#8217;s Hunter College School of Health Sciences. <a href="http://news.yahoo.com/s/nm/20070302/us_nm/newyork_rats_dc" target="_blank" class="liexternal">[YahooNews]</a></p></blockquote>
<p>Milliarden Gespräche, Menschen die es schon immer wussten (&#8216;KFC war schon immer ein dreckiger Laden&#8217;, <a href="http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E17BD0538DBF6430087A9E7C0BF4CAF15~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" class="liexternal">Beitrag FAZ</a>), Witze, Spott und sogar Videoanimationen wie obige. </p>
<p>Mittlerweile hat der Mutterkonzern <strong>Yum!Brands 20 Millionen Dollar</strong> investiert, um zu retten was noch zu retten ist. Mal sehen wie das gelingen soll. Mit dem <a href="http://www.nytimes.com/2007/03/02/nyregion/02rats.html?ref=nyregion" target="_blank" class="liexternal">Versuch</a> die Schuld der Stadt New York in die Schuhe zu schieben wohl kaum.</p>
<p>David Eicher zieht in <a href="http://brainwash.robertundhorst.de/uncategorized/krisen-pr-kryptonite-kfc-taco-bell-ratten/" target="_blank" class="liexternal"><strong>&#8216;KFC und sein Kryptonite Problem&#8217;</strong></a> Parallelen zu <em>dem</em> Wiederkau-Beispiel eines jeden Mundpropaganda- und Blog-Strategen, und fasst treffend zusammen:</p>
<blockquote><p>Die Story verschwindet vielleicht morgen aus der Zeitung. Aber sie steht im Netz, so lange es dieses gibt! Wahrscheinlich werden noch die Enkel des Yum!-Managers den PR-Gau ihres Großvaters detailliert nachlesen können. Und wer weiß, ob dann nicht eine neue Word-of-Mouth-Welle ausgelöst wird.</p></blockquote>
<p><span class="small">Yum! Brands, Inc., ist der Name der weltgrößten Restaurantkette aus den Vereinigten Staaten, welche aus mehreren Systemgastronomiebetrieben besteht. Das Unternehmen entstand 1997 und hat seinen Hauptsitz in Louisville in Kentucky, USA. [...] Zu diesem Unternehmen gehören Kentucky Fried Chicken (KFC), Pizza Hut, A&#038;W, Taco Bell und Long John Silver&#8217;s. Weltweit gibt es in über 100 Ländern 33.000 solcher Restaurants. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yum%21_Brands%2C_Inc." target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">[Wikipedia]</a></span></p>
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		</item>
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		<title>Die billige Brille im Internet</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/billige_brillen_online/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Dec 2006 12:13:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[viralmarketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Internet oder im Shop des Fachhändlers einkaufen? Ira Mitchell stellte sich diese Frage auch, entschied sich statt einer 500 Dollar Optiker-Brille für eine 61 Dollar Internet-Brille. Keiner hätte es bemerkt, gäbe es da nicht das böse Internet. Märkte sind Gespräche, und Eyeglasses Stores are for suckers. Without question, I’ll order from each of these [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image837" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/12/guenstige_brillen_kaufen.thumbnail.jpg" alt="Brillen online kaufen" />Im Internet oder im Shop des Fachhändlers einkaufen?</p>
<p>Ira Mitchell stellte sich diese Frage auch, entschied sich statt einer 500 Dollar Optiker-Brille für eine 61 Dollar Internet-Brille. Keiner hätte es bemerkt, gäbe es da nicht das böse Internet. Märkte sind Gespräche, und <a href="http://3mew.wordpress.com/2006/11/10/eyeglasses-stores-are-for-suckers/" target="_blank" class="liexternal">Eyeglasses Stores are for suckers.</a></p>
<blockquote><p>Without question, I’ll order from each of these places in the future. The prescriptions are tack sharp, the selections are better than the stores and the prices are incredible. Eyeglasses for less than a pair of shoes? Yes, please.</p></blockquote>
<p>Weil sein Beitrag hunderten von Menschen tausende Dollar erspart hatte, gibt es mittlerweile auch eine <a href="http://glassyeyes.blogspot.com/index.html" target="_blank" class="liexternal">eigene Webseite</a> mit Horrorgeschichten, Erfahrungsberichten und Links zu Händlern die <strong>begeistern</strong>. </p>
<p>Anlass waren über 70 Kommentare und jede Menge Verlinkungen in wenigen Tagen. Dazu ein komödiantenhaftes aneinander-vorbei-Reden von Händlern und <del datetime="2006-12-12T09:51:14+00:00">Konsumenten</del> <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Prosumer" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia"><strong>Prosumenten</strong></a>. </p>
<p>3 Dinge, die man aus dem <strong>30-Tage Beispiel</strong> mitnehmen kann. Nichts Neues und doch eine lebendige Bestätigung ansonsten grauer Theorie:</p>
<p>Das Internet hat den <strong>Handel längst revolutioniert</strong> und wird es auch weiter tun. Branchen die noch immer glauben, dass Bücher und Musik der Anfang und zugleich das Ende eines Trends waren, werden <del datetime="2006-12-12T09:51:14+00:00">irgendwann</del> schon bald vor den Trümmern ihrer Ignoranz stehen.</p>
<p>Als Kunde bezahle ich nur dann mehr, wenn ich den <strong>Unterschied im Angebot</strong> auch wahrnehme! Niemand kauft sich eine Hose, die nur billig ist und nicht gefällt. Dass ein Geschäft Personal- und Raumkosten mitschleppt, ist kein Differenzierungsmerkmal! <a href="http://3mew.wordpress.com/2006/11/10/eyeglasses-stores-are-for-suckers/#comment-124" target="_blank" class="liexternal">[s. Kommentar 18]</a></p>
<p>Und last but not least: Seinen Kunden <strong>zuhören</strong> lohnt sich! Einem Schnäppchenjäger die Vorteile von Reparatur und Service zu erklären ist sinnlos, denn der kauft lieber 5x etwas Neues als 1x zu teuer. Auch wenn der Verkaufstrainer noch immer etwas anderes sagt: Jeder Kunde ist anders, Schubladen-Lösungen funktionieren nicht &#8211; trotzdem höre ich sie täglich.</p>
<p><strong>3 Linktipps zu ähnlichen Beiträgen:</strong><br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/zeitraum_brille_wohnzimmer/" class="liinternal">- Brillenkauf im Wohnzimmer &#8211; Differenzierung eines Optikers</a><br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/differenzierung_apotheke/" class="liinternal">- apo.take &#8211; Diskont und Qualität unter einem Dach</a><br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/video_the_long_tail/" class="liinternal">- Gestern waren sie noch Couch Potatoes (Video)</a></p>
<p><span class="small">via <a href="http://darmano.typepad.com/logic_emotion/2006/11/power_consumer_.html" target="_blank" class="liexternal">Logic + Emotion</a></span><!--cluetrain marketing viralmarketing brille brillen--></p>
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		<title>Anregungen zum unternehmerischen Denken</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/unternehmerisches_denken/</link>
		<comments>http://www.andersdenken.at/unternehmerisches_denken/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Nov 2006 14:40:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[akquise]]></category>
		<category><![CDATA[Fehltritte]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Stories]]></category>
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		<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
		<category><![CDATA[geschäftsidee]]></category>
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		<category><![CDATA[web2.0/social media]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8216;Ein MBA-Studium zieht Diener heran, keine Unternehmer. Nur wer wütend ist und ein bisschen verrückt, wird als Entrepreneur Erfolg haben&#8217;, sagt Anita Roddick, Gründerin des Body Shop. &#8216;Ich werde oft gebeten, über Unternehmertum zu referieren &#8211; selbst von ehrwürdigen Instituten wie Harvard oder Stanford. Dabei bin ich nicht sicher, ob man so etwas überhaupt jemandem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image788" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/11/unternehmerisches_denken_tipps.thumbnail.jpg" alt="Tipps für (angehende) UnternehmerInnen" />&#8216;Ein MBA-Studium zieht Diener heran, keine Unternehmer. </p>
<p>Nur wer wütend ist und ein bisschen verrückt, wird als Entrepreneur Erfolg haben&#8217;, sagt <a href="http://www.anitaroddick.com/" target="_blank" class="liexternal">Anita Roddick</a>, Gründerin des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Body_Shop" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Body Shop</a>.</p>
<blockquote><p>&#8216;Ich werde oft gebeten, über Unternehmertum zu referieren &#8211; selbst von ehrwürdigen Instituten wie Harvard oder Stanford. Dabei bin ich nicht sicher, ob man so etwas überhaupt jemandem beibringen kann. <strong>Wie vermittelt man Besessenheit?</strong> Oft genug ist es Besessenheit, die die Vision eines Unternehmers treibt. Wie lernt man, ein Außenseiter zu sein, wenn man eigentlich keiner ist?&#8217; [Quelle: <a href="http://www.ftd.de/meinung/kommentare/132322.html" target="_blank" class="liexternal">FTD</a>]</p></blockquote>
<p>Ok, der Beitrag in der Financial Times <a href="http://www.akquiseblog.de/comments/-anregung-zum-unternehmerischen-denken1_0_1_0_C/" target="_blank" class="liexternal">regt an</a> &#8230; aber auch ein wenig auf. Alexander Greisle hat die wichtigsten Punkte zusammengefasst, meine Gedanken (in Klammer). In jedem Fall ist es eine brauchbare Zusammenfassung für (angehende) Unternehmer.</p>
<p><strong>Impulse aufsaugen, gerade solche aus anderen Brachen und Tätigkeitsfeldern. Und diese mit den eigenen Ideen verknüpfen.</strong><br />
(Aber auch teilen! Aufsaugen erzeugt Vakuum. Teilen schafft neues Wissen &#8211; und neue Ideen!)</p>
<p><strong>Geschichten erzählen, um Menschen abzuholen und zu begeistern.</strong><br />
(Produktinformation ist tot. Story Telling boomt. Aber: Auch wenn viele meinen Geschichten zu erzählen ist das Einfachste der Welt &#8211; stimmt nicht ganz. Auch das muss gelernt werden. Und: Geschichte ist nicht gleich Geschichte, denn:)</p>
<p><strong>Anders, aber vertrauenswürdig sein.</strong><br />
(Mehr noch: Vertrauenswürdig ist der nette Onkel auch. Erst <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/graue_manager_malbuch/" class="liinternal">Authentizität</a> schafft anhaltende Begeisterung und eine Community!)</p>
<p><strong>Aufregen über nicht funktionierende Dinge. Das schafft den nötigen Antrieb zur Veränderung.</strong><br />
(Bitte den Satz zu Ende lesen! Ich begegne leider zu vielen <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/innovation_froesche/" class="liinternal">problemorientierten Nörglern</a>. Einmal Jammern reicht, um Dampf abzulassen. Aber dann bitte an der Lösung arbeiten.)</p>
<p><strong>Leidenschaft für neue Ideen, Veränderungen und Kreativität.</strong><br />
(Braucht es dazu weitere Erklärungen? Ja: Leidenschaft des Unternehmers alleine reicht nicht, sie muss auch richtig transportiert werden. Nicht vergessen: Nicht alle Menschen <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/akquise_schwierige_kunden/" class="liinternal">sind gleich</a> und die Reizwörter unterschiedlicher Typen sind andere: Veränderung, Idee, Kreativität, Neues führen nicht immer zu Motivation, sondern oft zu Blockaden.)</p>
<p><strong>Glaube an die eigene Intuition.</strong><br />
(Kann in einer noch immer <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/story-management-by-bauch-oder-rationalitaet/" class="liinternal">Controller-kontrollierten</a> Welt nicht oft genug <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/innovation_buerokratie/" class="liinternal">gesagt</a> werden&#8230;)</p>
<p><span class="small">Geschichten für den Sonntag:<br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/innovation_froesche/" class="liinternal">. Manager oder Frösche? Das geht bei uns nicht.</a><br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/graue_manager_malbuch/" class="liinternal">. Das Manager Malbuch</a><br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/story-management-by-bauch-oder-rationalitaet/" class="liinternal">. Bauch oder Vernunft?</a><br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/story-die-alte-dame/" class="liinternal">. Die alte Dame</a></p>
<p></span><span class="small">Stichwort Leidenschaft und Unternehmertum, siehe u.a. auch:<br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/urville_gilles_trehin/" class="liinternal">. Kreativität und Leidenschaft: Stadt im Kopf</a><br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/design_2nd_hand/" class="liinternal">. Sammlerleidenschaft als Geschäftsbasis</a><br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/quiksilver/" class="liinternal">. Erfolg durch Leidenschaft &#8211; die Quiksilver Story</a><br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/schnelles_geld_internet/" class="liinternal">. Märchen übers schnelle Geld</a><br />
<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/elephants_dream/" class="liinternal">. Erfahrungen aus einem CrowdSourcing Projekt</a></span></p>
<p><span class="small">via <a href="http://www.work-innovation.de/blog/2006/11/17/anregungen-zum-unternehmerischen-denken/" target="_blank" class="liexternal">Alexander Greisle</a></span></p>
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		<title>Das Ende der Werbung für (immer noch) Ungläubige</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/ende_der_werbung/</link>
		<comments>http://www.andersdenken.at/ende_der_werbung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Oct 2006 12:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[differenzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Fehltritte]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[6 Studenten im Alter von 15-24 Jahren beantworten Guy Kawasakis Frage: &#8216;Welche Technologien verwendet Ihr? Welche Medien nutzt Ihr? Denn wir Alten haben keinen blassen Schimmer davon&#8217;, gesteht Guy. Und hin und wieder verrät sein überraschtes Gesicht die Ehrlichkeit die in dieser Aussage liegt, zum Beispiel als er die Zahl der 4,000 SMS Nachrichten hört, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="left"><embed style="width:200px; height:163px;" id="VideoPlayback" type="application/x-shockwave-flash" src="http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=3327957388825424380&#038;hl=en" flashvars=""> </embed></div>
<p>6 Studenten im Alter von 15-24 Jahren beantworten <a href="http://blog.guykawasaki.com/2006/09/is_advertising_.html" target="_blank" class="liexternal">Guy Kawasakis</a> Frage: </p>
<p>&#8216;<strong>Welche Technologien verwendet Ihr?</strong> Welche Medien nutzt Ihr? Denn wir Alten haben keinen blassen Schimmer davon&#8217;, gesteht Guy. </p>
<p>Und hin und wieder verrät sein überraschtes Gesicht die Ehrlichkeit die in dieser Aussage liegt, zum Beispiel als er die Zahl der 4,000 SMS Nachrichten hört, die eine der Teilnehmerinnen monatlich verschickt. </p>
<p>Worum es in der Diskussion noch geht: <a href="http://www.myspace.com" target="_blank" class="liexternal">mySpace</a>-Süchte, die sogar die kalifornische Polizei zu Schulbesuchen veranlassen, den Frust der Studenten über zu teure Fachbücher, was die 6 über Internet kaufen und die Abwanderung des Fernsehens in die Bedeutungslosigkeit (1-2h pro Woche bis 1h pro Tag). Guys zentrale Fragen: </p>
<p><strong>Why advertising might be dead</strong>. &#8216;Ihr seht Euch keine Fernsehwerbung mehr an, Eure Webbrowser blockieren Werbefenster &#8230;! Wie sollen Euch die großen Unternehmen und deren Marketingabteilungen überhaupt noch erreichen?&#8217; </p>
<p>Schlussfolgerung: &#8216;Gebt es auf! <strong>Ihr erreicht uns so überhaupt nicht mehr!</strong> Wir wollen Eure Produkte erleben! Wir wollen wissen, wie sie funktionieren und wer sie sonst noch verwendet. Was Euer Marketing sagt interessiert uns nicht. Und uns interessiert, was unsere Freunde über Euch denken!&#8217;</p>
<p>Weder Inhalte noch die Ergebnisse der Diskussion sind neu. Viele Unternehmen verdrängen sie aber noch immer &#8211; oder noch schlimmer: Sie haben sich noch nicht einmal damit auseinandergesetzt. Für all jene mag das Video die erste <strong>direkte Konfrontation mit der Realität</strong>, abseits vieler tonnenschwerer Studien sein, die man nur allzu gerne verdrängt. Wer es schon mal gehört hat, kann sich die Therapie sparen. </p>
<p><span class="small">Danke an den <a href="http://www.fischmarkt.de/2006/10/is_advertising_dead.html" target="_blank" class="liexternal">Fischmarkt</a> für den Video-Tipp zum Sonntag</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Blog Karneval: Geschichten zum Sonntags-Frühstück</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/blog_karneval_1_stories/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Oct 2006 23:17:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[akquise]]></category>
		<category><![CDATA[Fehltritte]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Das ist ein Beitrag im Rahmen des 1. Business Blog-Karneval im deutschsprachigen Raum zum Thema &#8216;Kunden und Aufträge finden und gewinnen. Wichtige und nützliche Tipps für FreiberuflerInnen, Einzel- und KleinunternehmerInnnen.&#8217; Nachdem andere [siehe hier, hier, hier oder hier] im Rahmen des Business Blog Karnevals schon eifrig in ihren Archiven gekramt haben, ist es höchste Zeit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image689" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/10/blog_karneval_web.thumbnail.jpg" alt="1. Deutscher Blog Karneval 21. Oktober - 11. November 2006" /><span class="small">Das ist ein Beitrag im Rahmen des <a href="http://www.selbst-und-staendig.de/50226711/1_business_blogkarneval_in_deutschland_startet_genau_jetzt.php" target="_blank" class="liexternal">1. Business Blog-Karneval</a> im deutschsprachigen Raum zum Thema &#8216;Kunden und Aufträge finden und gewinnen. Wichtige und nützliche Tipps für FreiberuflerInnen, Einzel- und KleinunternehmerInnnen.&#8217;</span></p>
<p>Nachdem andere [siehe <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=1447" target="_blank" class="liexternal">hier</a>, <a href="http://www.work-innovation.de/blog/2006/02/03/wie-funktioniert-networking-besser/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>, <a href="http://www.team-success.de/blog/2006-10-20/kunden-und-auftraege-finden-aber-welche/" target="_blank" class="liexternal">hier</a> oder <a href="http://www.akquiseblog.de/comments/153_0_1_0_C/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>] im Rahmen des <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/business_blog_karneval/" class="liinternal">Business Blog Karnevals</a> schon eifrig in ihren Archiven gekramt haben, ist es höchste Zeit, auch anders|denken auf Beiträge zu dem Thema zu durchforsten. </p>
<p>Und weil Sonntag ist, gibts heute kein Fach-Chinesisch. Dieser erste Karneval-Beitrag dreht sich um Kurioses. Um <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/category/stories/" class="liinternal">Geschichten</a>. Nicht wirklich nachahmenswerte sondern worst case Beispiele. Denn nicht nur von den Besten kann man lernen. Mindestens gleich viel von den Schlechtesten &#8211; zumindest mir gehts so. <strong>&#8216;Wie man ganz sicher (keine) Kunden gewinnt.&#8217;</strong><span id="more-701"></span></p>
<p>Gerhard Schoolmanns <a href="http://www.abseits.de/weblog/2006/10/akquise-behandle-jeden-gast-mit.html" target="_blank" class="liexternal">Autokauf-Beitrag</a> erinnert mich an eine persönliche Erfahrung: Wie es ein Autohaus schaffte <em>mir </em>ein Auto auszureden gibt es <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/eigentlich-wollte-ich-nur-ein-auto-kaufen/" class="liinternal">hier zu lesen</a>. In dem Fall war ich wohl auch ein netter Kunde wie jene Kundin, die in <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/beziehungskompetenz-wie-sie-ihren-gewinn-verdoppeln/" class="liinternal">diesem Artikel tödliche Rache übte</a> (die Geschichte verträgt wohl mal ein Update: <a href="http://www.cherryflava.com/cherryflava/2006/10/business_beware.html" target="_blank" class="liexternal">Tödliche Rache der bloggenden Kundin</a>). </p>
<p>Vielleicht sollten einige Verkäufer Ihren Kunden manchmal einfach etwas <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/marketing_reden_zuhoeren/" class="liinternal">besser zuhören statt dauernd nur zu reden</a>. Apropo Verkäufer: Nicht ganz optimal ist es, wenn die eigene Mitarbeiterin (aus Frust über die Preise im eigenen) an der Schlange im Supermarkt die Konkurrenz weiterempfiehlt &#8211; <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/organisationsentwicklung_handel/" class="liinternal">so wie diese Dame</a>. </p>
<p>Zeit für etwas Aufmunterung? Ein nettes Beispiel mit Schmunzeleffekt gabs vor einigen Tagen auf meiner Couch: <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/viralmarketing_chinarestaurant/" class="liinternal">Wie man ein China Restaurant bekannt macht!</a> Dort findet sich auch ein anderes Foto: Wer ein altes Geschäftslokal (<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/fremdenzimmer/" class="liinternal">oder wie in diesem Fall Restaurant</a>) übernimmt, sollte sich auch mal die Außenwände ansehen &#8211; und vielleicht <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/service_gastgewerbe/" class="liinternal">eine Praktikantin mit Hausverstand</a> einstellen&#8230;.</p>
<p>Das reicht für Geschichten zum <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/kaffee_design/" class="liinternal">Frühstücks-Kaffee</a>. Ab dem nächsten Mal gibts Beispiele zum Nach- oder Noch-Besser-Machen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sex sells oder: 10 dumm-schlaue URLs</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/sex_sells_dumme_urls/</link>
		<comments>http://www.andersdenken.at/sex_sells_dumme_urls/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2006 23:43:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fehltritte]]></category>
		<category><![CDATA[Gefunden, kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[verrückt]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0/social media]]></category>

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		<description><![CDATA[2006 und ich wundere mich noch immer über unmögliche Internetadressen auch namhafter Unternehmen, die es inzwischen eigentlich wissen sollten. Heute bekam ich im Cafè nebenan ein Feuerzeug mit dem Aufdruck einer Bank: 4 Wörter (davon 2 Abkürzungen), getrennt durch 3 Bindestriche&#8230; Ob ich mich daran auch morgen noch erinnern werde? Im WeirdTechNewsHub hab ich dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image699" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/10/dumme_webseiten_namen.thumbnail.jpg" alt="Sex sells?!" />2006 und ich wundere mich noch immer über <strong>unmögliche Internetadressen</strong> auch namhafter Unternehmen, die es inzwischen eigentlich wissen sollten.</p>
<p>Heute bekam ich im Cafè nebenan ein Feuerzeug mit dem Aufdruck einer Bank: 4 Wörter (davon 2 Abkürzungen), getrennt durch 3 Bindestriche&#8230; Ob ich mich daran auch morgen noch erinnern werde?</p>
<p>Im WeirdTechNewsHub hab ich dazu einen Beitrag gefunden. Die <a href="http://weirdtechnewshub.blogspot.com/2006/07/top-10-worst-url-flops.html" target="_blank" class="liexternal"><strong>&#8216;Top 10 Worst URL Flops&#8217;</strong></a>. Eine Auswahl: <span id="more-696"></span></p>
<blockquote><p>Kontakt zu den Agenten von Paris Hilton, Jessica Simpson, Brad Pitt oder Angelina Jolie? Who Represents (<a href="http://www.whorepresents.com" target="_blank" class="liexternal"><strong>whorepresents</strong>.com</a>) hilft weiter.</p>
<p>Pen Island (<a href="http://www.penisland.net" target="_blank" class="liexternal"><strong>penisland</strong>.net</a>) verkauft Schreibwaren</p>
<p>Kontakt zu Experten gesucht? Nur welche&#8230; Experts Exchange (<a href="http://www.expertsexchange.com" target="_blank" class="liexternal"><strong>expertsexchange</strong>.com</a>)</p>
<p>Pure italienische Kraft bei Italian Power Generator (<a href="http://www.powergenitalia.com" target="_blank" class="liexternal"><strong>powergenitalia</strong>.com</a>)</p>
<p>Auch wenn man anderes vermuten könnte: First Cumming (<a href="http://www.cummingfirst.com/" target="_blank" class="liexternal"><strong>cummingfirst</strong>.com</a>) ist eine Methodisten-Kirche</p></blockquote>
<p>Dumm oder Absicht? Ich tippe auf Ersteres.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>DubLi &#8230; Noch ein eBay Klon?</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/klone/</link>
		<comments>http://www.andersdenken.at/klone/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2006 12:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fehltritte]]></category>
		<category><![CDATA[Gefunden, kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[differenzierung]]></category>
		<category><![CDATA[geschäftsidee]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hannestreichl.com/index.php/dubli/</guid>
		<description><![CDATA[Man nehme das Konzept von eBay, die Strukturen von Amway, paare sie mit Pyramidenspiel-Regeln und fertig ist ein neues Online Trading Portal. In wenigen Tagen, am 19. Oktober 2006, öffnet &#8216;DubLi &#8211; Worldwide Trading&#8217; seine Pforten. Was DubLi bieten will: B2B, B2C und C2C Handel in Shops, Marktplätzen oder als Auktionen. Auch &#8216;Holländisches Versteigern&#8217; (von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image476" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/08/my_hammer_at.jpg" alt="My-Hammer startet in Österreich" />Man nehme das Konzept von eBay, die Strukturen von Amway, paare sie mit Pyramidenspiel-Regeln und fertig ist ein neues <strong>Online Trading Portal</strong>. In wenigen Tagen, am 19. Oktober 2006, öffnet <a href="http://www.dubli.com" target="_blank" class="liexternal">&#8216;DubLi &#8211; Worldwide Trading&#8217;</a> seine Pforten.</p>
<p>Was DubLi bieten will: B2B, B2C und C2C Handel in Shops, Marktplätzen oder als Auktionen. Auch &#8216;Holländisches Versteigern&#8217; (von &#8216;oben nach unten&#8217;) soll möglich sein. Die Sprachen für den Start Anfang Oktober sind Englisch, Deutsch und Dänisch.</p>
<p><strong>Benchmark ist ganz klar eBay</strong>, das wird auch in der Vorstellung oft genug erwähnt. Man hätte es aber auch so bemerkt: Gleiches Logo, gleiches Screendesign, gleiche Features. Wie sich DubLi (abgesehen von einem verwirrenden <a href="http://www.dublinetwork.com/" target="_blank" class="liexternal">Provisionssystem</a> auf Weiterempfehlungsbasis) genau differenzieren und Kunden anziehen will, hab ich derzeit noch nicht herausgefunden. Ganz im Gegenteil:  </p>
<p>Eine der <a href="http://accountcenter.digitalsamba.com/join.php?id=cc729970c7e73149d2095cbe8c68316c&#038;afid=437&#038;pw=&#038;r=c81e728d9d4c2f636f067f89cc14862c" target="_blank" class="liexternal">schlechtesten Verkaufspräsentationen</a> die ich in den letzten Jahren gesehen habe, baut nicht wirklich Vertrauen auf und zeugt von Professionalität. Und wer immer noch nicht genug hat: <a href="http://message2.myvideowebstream.com/view/?id=D03VY1B18SY1EALY3LOY" target="_blank" class="liexternal">Hier</a> oder <a href="http://message2.myvideowebstream.com/view/?id=CY8SG7KO4POQOVNLID6G" target="_blank" class="liexternal">hier</a> gibts 2 Videos. DubLi, ein Kandidat für den Award <strong>&#8216;Schlechtester eBay Klon aller Zeiten&#8217;</strong>?</p>
<p><span class="orange"><strong>Nachtrag</strong></span><br />
In diesem Beitrag ging es um eine Differenzierung zwischen gelungenen Verkaufspräsentationen wie in anderen Beiträgen gezeigt, und eben gänzlich missratenen. Da sich die Diskussion in eine unvorhersehbare Richtung zu entwickeln drohte, wurden sämtliche <strong>Kommentare per 13. März 2007 entfernt</strong>.</p>
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		<title>Die Rache des Gastes</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Sep 2006 12:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unzufriedene Gäste als Bumerang für Hotels, Gastronomiebetriebe und Reisebüros? Geschäftsschädigende Rache für nicht erfüllte Erwartungen? Gerhard Schoolmann verweist in seinem Gastgewerbe Gedankensplitter auf einen Beitrag in der Süddeutschen Zeitung. &#8216;Hotel-Bewertungsportale im Internet können hilfreich sein, sind aber nicht gefeit vor Manipulationen.&#8217; Ich habe schon mit einigen Hoteliers, Gastronomen und Touristikern über Bewertungen im Internet gesprochen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image615" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/09/bewertungsportale.thumbnail.jpg" alt="Bewertungsportale - Sinn oder Unsinn aus Sicht des Managements" /><a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/beziehungskompetenz-wie-sie-ihren-gewinn-verdoppeln/" class="liinternal">Unzufriedene Gäste</a> als Bumerang für Hotels, Gastronomiebetriebe und Reisebüros? Geschäftsschädigende Rache für <strong>nicht erfüllte Erwartungen</strong>?</p>
<p><a href="http://www.abseits.de/weblog/2006/09/manipulationsmoeglichkeiten-bei-online.html" target="_blank" class="liexternal">Gerhard Schoolmann</a> verweist in seinem Gastgewerbe Gedankensplitter auf einen Beitrag in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/,rm5/reise/artikel/610/86524/" target="_blank" class="liexternal"><strong>Süddeutschen Zeitung</strong></a>.</p>
<p><em>&#8216;Hotel-Bewertungsportale im Internet können hilfreich sein, sind aber nicht gefeit vor Manipulationen.&#8217;</em></p>
<p>Ich habe schon mit einigen <strong>Hoteliers, Gastronomen</strong> und <strong>Touristikern </strong>über Bewertungen im Internet gesprochen. Manche mag der Beitrag in der SZ in ihrer Ignoranz gegenüber dem Internet und Bewertungsplattformen bestätigen.</p>
<p><span class="small">Etwa zehn Prozent aller Kommentare stammten von Hoteliers oder von ihnen beauftragten Werbeagenturen. [...] Natürlich könne man nicht alle Manipulationen erkennen. &#8216;Aber selbst wenn zwei bis drei Prozent Getürktes unentdeckt bleibt, fällt das bei der Vielzahl von Bewertungen, die viele Hotels bei uns haben, nicht ins Gewicht.&#8217; <a href="http://www.sueddeutsche.de/,rm5/reise/artikel/610/86524/" target="_blank" class="liexternal">[Quelle: Süddeutsche Zeitung]</a></span></p>
<p>Die Schlussfolgerung lautet aber weiterhin: Versuchen Gäste zu begeistern &#8211; immer! Weiterhin auf Mund-zu-Mund Propaganda setzen, aber: Wer die <strong>Gespräche im Internet</strong> ignoriert, geht zweifelsohne <strong>Risiken </strong>ein &#8211; und verzichtet gleichzeitig auf <strong>ungenützte Marktchancen</strong>. Oder würden Sie als Urlauber tatsächlich riskieren, <a href="http://www.holidaycheck.de/hotel-Hotelbewertungen_Tirolerhof-ch_hb-agent_hc.hs.me.cl-hid_37725.html" target="_blank" class="liexternal">Kritiken wie diese</a> zu ignorieren, wenn es in der gleichen Region hunderte andere, <a href="http://www.holidaycheck.de/regioall.php?zusatzoptionen_offen=0&#038;rid=440&#038;bewart=0&#038;hotelsterne=0&#038;strandlage=0&#038;kinder=0&#038;sportangebot=0&#038;wellness=0&#038;sortID=0&#038;sortDir=DESC&#038;sortieren=Los" target="_blank" class="liexternal">positiv bewertete</a> Unterkunftsmöglichkeiten gibt&#8230;<!--KW=hotel bewertung rache--></p>
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		<title>Mission Statements in Blogs? Nein, danke!</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/stupid_mission_statements/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Sep 2006 12:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fehltritte]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Weblogs / Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich mag Blogs auch deshalb, weil Menschen und Unternehmen dort ihr wahres Gesicht zeigen (dürfen). Ansonsten müsste ich hier schreiben: We strive to quickly revolutionize innovative benefits to allow us to synergistically simplify value-added products in order to solve business problems. Wie gefällt Ihnen mein neues Mission Statement? Ideal für eine Verhandlung mit einer Bank, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag Blogs auch deshalb, weil Menschen und Unternehmen dort ihr <strong>wahres Gesicht</strong> zeigen (dürfen). Ansonsten müsste ich hier schreiben:</p>
<p><img class="left" id="image607" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/09/mission_statement_leitbild.thumbnail.jpg" alt="Leitbilder die niemand versteht" /><em>We strive to quickly revolutionize innovative benefits to allow us to synergistically simplify value-added products in order to solve business problems.</em></p>
<p>Wie gefällt Ihnen mein neues <strong>Mission Statement</strong>? Ideal für eine Verhandlung mit einer Bank, oder? Bei <a href="http://www.dilbert.com/comics/dilbert/games/career/bin/ms.cgi" target="_blank" class="liexternal">Dilbert</a> gibts diese inhaltslosen Leitbilder übrigens gratis. Das schönste daran: <strong>Niemand versteht es.</strong></p>
<p>Warum stehen so viele Manager noch immer auf unverständliches 08/15 Gerede, anstatt mit Kunden, Mitarbeitern und Aktionären in einer <strong>ehrlichen, verständlichen Sprache</strong> zu reden? Wie wärs mit <a href="http://cluetrain.de/" target="_blank" class="liexternal">Cluetrain These 4</a>? </p>
<blockquote><p><em><strong>&#8216;Gespräche zwischen Menschen klingen menschlich.&#8217;</strong></em></p></blockquote>
<p><!--KW=kommunikation leitbild mission vision statement--></p>
<p>Noch ein Beispiel fabelhaft irreführender Kommunikation? <span id="more-64"></span></p>
<p><span class="small">Vor einigen Jahren befasste sich die <a href="http://www.faz.net/s/homepage.html" target="_blank" class="liexternal">FAZ</a> (Ausgabe Nr. 299/2000, S. 67) mit Mißverständnissen in der Kommunikation und veröffentlichte eine Beitrag mit dem Titel <em><strong>&#8216;Das Babylon Phänomen&#8217;</strong></em>.</span></p>
<p><em>&#8216;Die Ursache der akzelerierten Shareholder-Fluktuation, die für das Unternehmen zunehmend ambivalente Auswirkungen hat, korreliert mit dem Mangel an integrierter Kommunikation mit der financial community.&#8217;</em></p>
<p>Wie reagiert der Vorstand dieser Aktiengesellschaft auf diese scharfsinnige Analyse seiner Strategen? Zugeben, dass er kein Wort versteht und sich Kritik auszusetzen, kein Fachwissen zu besitzen? Nein, lieber nicht. Er schlägt mit den gleichen Waffen zurück:</p>
<p>&#8216;Es ist also dringend geboten, eine task force zu installieren, die die Fluktuation der shareholder hinsichtlich ihres Motivationshintergrundes und ihrer tendenziellen Ausrichtung untersucht.&#8217;</p>
<p>Ich könnte beinahe darüber lachen, wären Unternehmensbroschüren und Presse nicht voll mit Statements dieser Art. </p>
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		<title>In eigener Sache: Meine Antwort auf Ihr Mail&#8230;</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/my_hammer_teil2/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Aug 2006 17:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fehltritte]]></category>
		<category><![CDATA[Gefunden, kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[An dieser Stelle habe ich bereits über die Geschäftsidee von my-hammer.at berichtet und meine Bedenken hinsichtlich Qualität, Leistung und der Gefahr der Teufelsspirale Preis dazu geäußert. Vielleicht um mich vom Gegenteil zu überzeugen (oder auch wegen des Kommentars eines nicht kontaktierbaren Lesers?), erhielt ich von my-hammer heute folgende Einladung: From: My-Hammer.at [dienstleister@my-hammer.at] Sent: Thursday, August [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image476" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/08/my_hammer_at.jpg" alt="My-Hammer startet in Österreich" />An <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/my_hammer_geiz_geil/" class="liinternal">dieser Stelle</a> habe ich bereits über die Geschäftsidee von <a href="http://www.my-hammer.at" target="_blank" class="liexternal">my-hammer.at</a> berichtet und meine Bedenken hinsichtlich Qualität, Leistung und der Gefahr der Teufelsspirale Preis dazu geäußert. </p>
<p>Vielleicht um mich vom Gegenteil zu überzeugen (oder auch wegen des <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/my_hammer_geiz_geil/#comment-380" class="liinternal">Kommentars</a> eines nicht kontaktierbaren Lesers?), erhielt ich von my-hammer heute folgende Einladung:</p>
<blockquote><p><span class="small"><em>From: My-Hammer.at [<a href="mailto:dienstleister@my-hammer.at" class="limailto">dienstleister@my-hammer.at</a>]<br />
Sent: Thursday, August 31, 2006 3:58 PM<br />
To: hannes.treichl@experiences.at<br />
Subject: Anfrage nach Mitarbeit</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>in den letzten Tagen sind bei uns auf www.My-Hammer.at über 200 neue Aufträge aus dem Bereich Handwerk und Dienstleistung als Online-Auktion zur Vergabe eingestellt worden.</p>
<p>My-Hammer.at ist Marktführer bei Handwerks- und Dienstleistungsauktionen in Österreich und sucht zur Umsetzung dieser Aufträge weitere seriöse und zuverlässige Handwerker und Dienstleister.</p>
<p>Schauen Sie doch – falls Sie Freikapazitäten haben &#8211; einfach einmal in Ihre Fach-Rubriken unter www.My-Hammer.at  &#8211; wir würden uns freuen, wenn Ihnen einige dieser Aufträge zusagen.</p>
<p>Alles weitere ist dann ganz einfach: Sie registrieren sich völlig kostenfrei auf My-Hammer.at, kalkulieren den Auftrag und geben Ihr Gebot ab.</p>
<p>So haben Sie gute Chancen neue Aufträge und Kunden ohne jeden Werbeaufwand zu gewinnen.</p>
<p>Wir danken für Ihre Mithilfe und wünschen Ihnen viel Erfolg.</p>
<p>Ihr Team von www.My-Hammer.at </em></span></p></blockquote>
<p>Meine Antwort auf Ihr Mail, Herr &#8216;Dienstleister&#8217;:<br />
<em>Herzlichen Dank für Ihre Einladung, kein Interesse!</em></p>
<p>Ein weiterer Gedanke dazu: Letzte Woche hat mir ein Trainer-Kollege davon erzählt, dass er einen Termin bei der Rundfunkbehörde haben werde. Thema: Eine Klage wegen angeblich unerwünschtem eMail Marketing. Er hatte einem Kunden einen harmlosen Newsletter (der zumindest brauchbare Inhalte hatte!) geschickt. Strafrahmen: Bis zu EUR 37.000. </p>
<p>Gelten Gesetze für unerwünschte eMail-Werbung nur für Einzelunternehmer und kleine Unternehmen? Verwirrende Gesetzeslage, nicht wahr?!</p>
<p><!--KW=geschaeftsidee--></p>
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		<title>anders&#124;sein um jeden Preis? &#8216;Rapper&#8217; will Kanzler werden.</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/hc_strache/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Aug 2006 20:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fehltritte]]></category>
		<category><![CDATA[Gefunden, kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[differenzierung]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Rappen in Diskotheken statt langweiliger Wahlkundgebungen. Ok, ich bin ein Verfechter von Differenzierung und &#8216;anders als alle anderen&#8217; Modellen &#8211; aber hin und wieder kanns auch zu weit gehen. Weil er anders&#124;denkt und anders&#124;sein will, hat er diesen Wahlk(r)ampfsong aufgenommen. Heinz-Christian Strache, (FPÖ) &#8211; der Austro Eminem. Textausschnitt: &#8216;Wer sich nicht integrieren will, für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image524" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/08/hc_strache_hc_man.thumbnail.jpg" alt="MC Strache rappt sich ins Bundeskanzleramt" />Rappen in Diskotheken statt langweiliger Wahlkundgebungen. Ok, ich bin ein Verfechter von Differenzierung und &#8216;anders als alle anderen&#8217; Modellen &#8211; aber hin und wieder kanns auch zu weit gehen.</p>
<p>Weil er anders|denkt und anders|sein will, hat er <a href="http://wirgebendentonan.fpoe.at/HC_Strache-Oesterreich_zuerst.mp3" target="_blank" class="liexternal">diesen Wahlk(r)ampfsong</a> aufgenommen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HC_Strache" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Heinz-Christian Strache</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/FP%C3%96" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">(FPÖ)</a> &#8211; der Austro <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eminem" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Eminem</a>. Textausschnitt:</p>
<blockquote><p><em>&#8216;Wer sich nicht integrieren will, für den hab ich ein Reiseziel: ab in die Heimat, guten Flug, Arbeitslose haben wir hier selbst genug!&#8217;</em></p></blockquote>
<p>Und warum ausgerechnet HipHop? Ist Straches Wahlkampf-Denkfabrik hier etwa ein Stilbruch passiert? <em>&#8216;Hip-Hop-Musik hat ihre Wurzeln in der schwarzen Funk- und Soul-Musik.&#8217; </em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hip-Hop_%28Musik%29" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">(Wikipedia)</a>. Peinlich&#8230;</p>
<p><a href="http://wirgebendentonan.fpoe.at/HC_Strache-Oesterreich_zuerst.mp3" target="_blank" class="liexternal">[Link zum Song]</a></p>
<p><!--KW=wahl wahlkampf nationalratswahl video--></p>
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<enclosure url="http://wirgebendentonan.fpoe.at/HC_Strache-Oesterreich_zuerst.mp3" length="5876132" type="audio/mpeg" />
		</item>
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		<title>Den Preis bestimmt der Kunde &#8211; die Leistung auch</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Aug 2006 19:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fehltritte]]></category>
		<category><![CDATA[Gefunden, kommentiert]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie suchen günstige Handwerker? Dank My-Hammer.at heißt es jetzt auch in Österreich: &#8216;Wer bietet weniger?&#8217; Wie das Rückwärts-Auktions-Portal funktioniert: Sie stellen Ihre Suchanfrage (z.B. &#8216;Ausmalen einer Wohnung&#8217;) ein und bestimmen gleichzeitig einen Maximalpreis. Der Anbieter, der Ihren Preis am stärksten unterbietet, erhält den Zuschlag. Die Provision bezahlt der Dienstleister. Die Ersparnis: Laut Erfahrungen in Deutschland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image476" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/08/my_hammer_at.jpg" alt="My-Hammer startet in Österreich" />Sie suchen günstige Handwerker? Dank <a href="http://anormal-tracker.de/urlcounter.php?user=80877&#038;url=http://www.my-hammer.at" target="_blank" class="liexternal">My-Hammer.at</a> heißt es jetzt auch in Österreich: <strong><em>&#8216;Wer bietet weniger?&#8217;</em></strong></p>
<p>Wie das Rückwärts-Auktions-Portal funktioniert: Sie stellen Ihre Suchanfrage (z.B. &#8216;Ausmalen einer Wohnung&#8217;) ein und bestimmen gleichzeitig einen Maximalpreis. Der Anbieter, der Ihren Preis am stärksten unterbietet, erhält den Zuschlag. Die Provision bezahlt der Dienstleister. Die <strong>Ersparnis</strong>: Laut Erfahrungen in Deutschland ca. <strong>30%</strong>.</p>
<p>Obwohl ich My-Hammer.de schon seit dem Start 2005 beobachte, weiß ich noch immer nicht so recht, was ich davon halten soll. Etwas Googeln nach Erfahrungsberichten, überzeugt mich auch nicht wirklich. Zweifelsohne ist My-Hammer eine <strong>gute Geschäftsidee</strong> mit Potenzial. Zweifelsohne ist es eine gute Möglichkeit für HandwerkerInnen, die in ruhigen Zeiten zusätzliche Aufträge übernehmen und die Auslastung steigern wollen. [Warum haben Handwerker die <em>ich </em>kenne niemals Zeit?] Zweifelsohne eine Fortführung des <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/nie_mehr_geiz_ist_geil/" class="liinternal">Geiz-ist-geil</a> Trends: Eifrig und fleissig unterbieten sich die Dienstleister gegenseitig. Ob darunter die <strong>Qualität leidet</strong>? </p>
<blockquote><p><em>&#8216;Qualität und Sicherheit spielen eine entscheidende Rolle&#8217; sagt der Robert Walli, Country Manager für Österreich. &#8216;So kann der Auftraggeber auch nur bestimmte Bieterprofile für seinen Auftrag zulassen. Nach erfolgreicher Ausführung bewerten sich Auftraggeber und Auftragnehmer stets gegenseitig.&#8217; </em></p></blockquote>
<p>Hier nur ein Beispiel, warum ich betreffend der Qualität überaus skeptisch bin: Eine Werbeagentur bietet ein <strong>kreatives Werbekonzept</strong> zur Etablierung eines neuen Geschäftsmodells an. Um <strong>lächerliche EUR 379,&#8211;</strong>. Würden Sie sich als Unternehmer darauf einlassen? Ich schon &#8211; aber nur bei gleichzeitigem Einbau eines Links auf <a href="http://anormal-tracker.de/urlcounter.php?user=80877&#038;url=http://www.konkurse.com/" target="_blank" class="liexternal">diese Seite</a>. </p>
<p>Auch das Angebot des Anbieters strotzt nicht gerade vor Überzeugung. Ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elevator_Pitch" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Elevator Pitch</a> für die Kategorie Geisterbahn: </p>
<blockquote><p><em>&#8216;Ich habe sehr großes Interesse an Ihrer Auktion!!! Deshalb möchte ich mich kurz vorstellen und Ihnen zugleich meine gestalterische Hilfe anbieten. Als Dienstleistungsunternehmer in Sachen Werbegestaltung und Design bin ich ein kreativer und leistungsstarker Partner! [blablabla]&#8216;</em></p></blockquote>
<p>Das Portal ist ein Tummelplatz für Geiz-ist-geil Jünger. Aber auch für Menschen die einfach nur nach Dienstleistern suchen. Als Unternehmer vertraue ich auf andere Bezugsquellen und Qualitätshandwerker die ich kenne. Unternehmen, die sich mühsam aus der <strong>tödlichen Preisspirale</strong> herausgekämpft haben, empfehle ich andere Akquisitionswege! Wasser predigen und Wein trinken funktioniert nämlich nicht!</p>
<div class="small">7 Auktionsportale für Handwerksdienstleistungen in Deutschland: <a href="http://www.blauarbeit.de" target="_blank" class="liexternal">blauarbeit.de</a>, <a href="http://www.jobdoo.de" target="_blank" class="liexternal">jobdoo.de</a>, <a href="http://www.jobdumping.de" target="_blank" class="liexternal">jobdumping.de</a>, <a href="http://www.letsworkit.de" target="_blank" class="liexternal">letsworkit.de</a>, <a href="http://www.jobdumping.de" target="_blank" class="liexternal">my-hammer.de</a>, <a href="http://www.smartorder.de" target="_blank" class="liexternal">smartorder.de</a>, <a href="http://www.undertool.de" target="_blank" class="liexternal">undertool.de</a></div>
<p><!--KW=handwerk geiz geil günstig auktionen internet--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tod-sichere Akquise</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/akquise_kommunikation/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Aug 2006 23:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fehltritte]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<category><![CDATA[geschäftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[handy]]></category>
		<category><![CDATA[tourismus & gastronomie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hannestreichl.com/index.php/akquise_kommunikation/</guid>
		<description><![CDATA[Früher Montag Morgen. 3 Minuten vor 9. Handy klingelt. Firma xyz, Kommunikationslösungen. Lust auf Fehler zählen? Sie: &#8216;Haben Sie eine Internetseite?&#8217; Ich: &#8216;Ja.&#8217; Sie: &#8216;Haben Sie Interesse bei Google auf Seite 1 zu sein?&#8217; Ich: &#8216;Nein, danke.&#8217; Sie: &#8216;Na wenn jemand Ihren Ihren Namen eingibt.&#8217; Ich: &#8216;Nein, danke!&#8217; Sie: &#8216;Dann findet man Sie besser.&#8217; Ich: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image460" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/08/akquise_callcenter.jpg" alt="'Profis' im Einsatz" />Früher Montag Morgen. 3 Minuten vor 9. Handy klingelt. Firma xyz, <strong>Kommunikation</strong>slösungen. Lust auf Fehler zählen?</p>
<p>Sie: &#8216;Haben Sie eine Internetseite?&#8217;<br />
Ich: &#8216;Ja.&#8217;<br />
Sie: &#8216;Haben Sie Interesse bei Google auf Seite 1 zu sein?&#8217;<br />
Ich: &#8216;Nein, danke.&#8217;<br />
Sie: &#8216;Na wenn jemand Ihren <a href="http://www.google.at/search?sourceid=navclient-ff&#038;ie=UTF-8&#038;rls=GGGL,GGGL:2006-17,GGGL:de&#038;q=%22hannes+treichl%22" target="_blank" class="liexternal">Ihren Namen  eingibt</a>.&#8217;<br />
Ich: &#8216;Nein, danke!&#8217;<br />
Sie: &#8216;Dann findet man Sie besser.&#8217;<br />
Ich: &#8216;Nein, danke!!! &#8211; Aber sagen Sie: Haben Sie ein Blog?&#8217;<br />
Sie: &#8216;Hmmm, keine Ahnung. Muss ich unsere Programmierer fragen.&#8217;</p>
<p>Zum Glück verlief der Tag besser, als er angefangen hatte.</p>
<p><!--KW=callcenter telefon--></p>
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		<title>Stammgäste gewinnen &#8211; so nicht</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jul 2006 00:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein volles Restaurant. Mittagszeit. Eine Salatbar. Wenige Stammgäste. Viele die es werden könnten. Eine Kellnerin die dem Mann am Nebentisch einen liebevoll angerichteten Teller Salat serviert. Beinahe unglaublich aber wahr: Eine etwas ältere Kellnerin nähert sich ihrer jungen Kollegin und erklärt ihr barsch, dass sie keinen Salat servieren solle. Das sei heute schon das dritte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image345" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/07/salat_kundenservice.thumbnail.jpg" alt="Kunden begeistern ist innovativ" />Ein volles Restaurant. Mittagszeit. Eine Salatbar. Wenige Stammgäste. Viele die es werden könnten. Eine Kellnerin die dem Mann am Nebentisch einen liebevoll angerichteten Teller Salat serviert. </p>
<p>Beinahe unglaublich aber wahr: Eine etwas ältere Kellnerin nähert sich ihrer jungen Kollegin und erklärt ihr barsch, dass sie keinen Salat servieren solle. Das sei heute schon das dritte Mal. <em>&#8216;Zeitverschwendung!&#8217;</em> Genau aus dem Grund habe man die Salatbar eingeführt und dekoriert. Und überhaupt: Wenn jeder Gast einen persönlich angerichteten Salat serviert bekomme, würde bald mehr Personal notwendig sein. <em>&#8216;Der Chef sieht das nicht gern.&#8217;</em></p>
<p>Ich rede mit der gerügten Kellnerin. <em>&#8216;Herr E. mag es wenn ich ihm den Salat bringe. Er freut sich darüber und fühlt sich wohl. So wird er gerne wiederkommen.&#8217;</em> </p>
<p>Das Mädchen ist eine 16jährige Praktikantin. Von Kundenservice, -bindung und -begeisterung hat sie in der Theorie noch nie etwas gehört. Vielleicht hat sie sich gerade deshalb intensiver um die Gäste bemüht. <em>&#8216;Aber wenns nicht recht ist&#8230;&#8217;</em> Schade um ihren Hausverstand. Welchen Sinn macht so ein Praktikum?</p>
<p><!--KW=restaurant gasthaus essen trinken gastgewerbe--></p>
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		<title>Die Service-Verweigerer hatten doch recht</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jul 2006 12:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein notwendiger Einkaufsbummel und viel Ärger. Wer geht heute schon noch gerne Einkaufen? Hatte Matthias Horx vom Zukunftsinstitut etwa gerade das selbe Erlebnis? Sein aktueller Newsletter (Juli 2006) schildert das tägliche Leben: Ärger bei der Auswahl, bei der Beschaffung und die Bedienungsanleitung ist ohnehin ein Albtraum. Horx definiert das so: &#8216;Was uns wirklich fehlt sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image296" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/07/servolution.thumbnail.jpg" alt="Servolution - RevolutionÃ¤re LÃ¶sungen" />Ein notwendiger Einkaufsbummel und viel Ärger. Wer geht heute schon noch gerne Einkaufen? Hatte Matthias Horx vom Zukunftsinstitut etwa gerade das selbe Erlebnis?</p>
<p>Sein <a href="http://www.zukunftsinstitut.de/studien/zukunftsletter.php" target="_blank" class="liexternal">aktueller Newsletter (Juli 2006)</a> schildert das tägliche Leben: Ärger bei der Auswahl, bei der Beschaffung und die Bedienungsanleitung ist ohnehin ein Albtraum.</p>
<p>Horx definiert das so: </p>
<blockquote><p>&#8216;<em>Was uns wirklich fehlt sind Zeit, Aufmerksamkeit, Zuneigung, echte Qualität – Lebensqualität!</em> &#8216;</p></blockquote>
<p>Und dann gehts weiter mit einer von so vielen Wortkreationen: Servolution &#8211; immerhin verlangt unsere Zeit nach Modewörtern. Doch nicht das Wort soll im Mittelpunkt stehen. Die Idee dahinter: Service ist zu wenig. Service muss revolutionären (revolutions) Lösungen (solutions) weichen.</p>
<blockquote><p>&#8216;<em>Das, was in 50 Jahren für die Dinge möglich wurde – immer preiswertere Verfügbarkeit an allen Orten und zu jeder Zeit –, auch für die Services zu realisieren, die rund um unsere großen und kleinen Gebrechen, Wünsche, Knappheiten, Liebhabereien gedeihen. Dabei können Produkte eine Rolle spielen. Müssen aber nicht.</em>&#8216; </p></blockquote>
<p>Wie gut, dass es noch immer so viele Servicewüsten gibt. Sonst müsste jetzt schon wieder jedes Unternehmen umdenken. Also: Schluss mit Service. Die Welt braucht Servolutions :-)</p>
<p><!--kw=Servicewüste Wortmechaniker Service Servolution Trends--></p>
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		<title>Warteschlangen, Teil 1</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jun 2006 17:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Warteschlangen geschehen oft eigenartige Dinge. Vergangenen Samstag stand ich an der Kassa eines Supermarktes, als die stellvertretende Filialleiterin ihre Wochenend-Einkäufe bezahlte. Die Kassiererin wünschte artig ein schönes Wochenende, worauf die (ich erwähne es bewusst noch einmal) stellvertretende Filialleiterin zynisch bemerkte: &#8216;Wie soll man da ein schönes Wochenende haben, wenn man gerade 70 Euro für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image244" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/06/organisationsentwicklung_handel.thumbnail.jpg" alt="Organisationsentwicklung im Handel" />In Warteschlangen geschehen oft eigenartige Dinge. Vergangenen Samstag stand ich an der Kassa eines Supermarktes, als die stellvertretende Filialleiterin ihre Wochenend-Einkäufe bezahlte.</p>
<p>Die Kassiererin wünschte artig ein schönes Wochenende, worauf die (ich erwähne es bewusst noch einmal) stellvertretende Filialleiterin zynisch bemerkte: <em>&#8216;Wie soll man da ein schönes Wochenende haben, wenn man gerade 70 Euro für die paar Sachen bezahlt hat. Ein Wahnsinn! Dabei kauf ich eh immer nur das Notwendigste und den Rest beim Hofer.&#8217;</em> <span id="more-243"></span></p>
<p>Es folgte (natürlich) eine warteschlangenübergreifende Diskussion über die Preise im Supermarkt vs. Diskonter. Dabei wurden zahlreiche Tipps ausgetauscht, was wo mindestens gleich gut aber viel günstiger sei. </p>
<p>Der Mitarbeiterin unterstelle ich keinerlei Bosartigkeit. Vielmehr war sie sich den Konsequenzen ihres Handelns nicht bewusst. Was die freundliche Dame der Organisationsentwicklung wohl dazu sagen würde?!</p>
<p>PS: Für meine Leser aus Deutschland: <a href="http://www.aldi.com" target="_blank" class="liexternal">Hofer = Aldi</a></p>
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		<title>Sinnlichkeit schlägt Sinn. Das Ende des 3-Liter Autos</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jun 2006 12:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einst legte VW große Hoffnungen in sein erstes Drei-Liter-Auto. Den VW Lupo 3L TDI. Aber &#8216;Entwicklungsauftrag 424&#8242; hatte keine Zukunft. Gescheitert ist das Konzept vor allem deshalb, weil Menschen ein Fahrzeug für die Sinne wollen, nicht eines das Sinn macht. Diese Anforderungen konnte der Lupo nicht erfüllen. &#8216;Kein Verzichtsfahrzeug&#8217; sollte aus dem Drei-Liter Auto werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image208" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/06/verzichtsfahrzeug_vw_lupo.thumbnail.jpg" alt="VW Lupo 3L. Warum ihn keiner wollte." />Einst legte VW große Hoffnungen in sein erstes Drei-Liter-Auto. Den VW Lupo 3L TDI. Aber &#8216;Entwicklungsauftrag 424&#8242; hatte keine Zukunft. </p>
<p>Gescheitert ist das Konzept vor allem deshalb, weil Menschen ein Fahrzeug für die Sinne wollen, nicht eines das Sinn macht. <span id="more-207"></span>Diese Anforderungen konnte der Lupo nicht erfüllen. </p>
<p>&#8216;Kein Verzichtsfahrzeug&#8217; sollte aus dem Drei-Liter Auto werden. Kaum hatte das Projektteam den Albtraum in Worte gefasst, wurde er der Begriff zum Totengräber eines Wagens, mit dem man bestenfalls anderen hinter-her-fahren/sehen kann. </p>
<p>Verzichtsfahrzeug. 35 Grad und keine Klimaanlage. Wen kümmert schon ein Liter mehr, wenn er/sie nass geschwitzt hinter dem Lenkrad sitzt und vor dem nächsten Kundentermin erst noch duschen muss. </p>
<p>Verzichtsfahrzeug. Fast €30,000 und dann noch auf etwas verzichten? Jeder wollte es zwar, aber nur in der Einfahrt des Nachbarn. In der 26. Woche des Jahres 2005 nimmt VW den Drei-Liter-Lupo aus dem Programm. 2 Jahre früher als geplant. </p>
<p>Die Entwicklung aber ging weiter. Jetzt bringt VW den BlueMotion. Ein Polo mit 3.9 Liter Verbrauch. Eine marktgängige Rettung? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2006/24/Selbst-schuld-3-Liter-Auto_xml?page=1" target="_blank" class="liexternal">Quelle: Die Zeit</a></p>
<p><!--kw=technik gestern--> </p>
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		<title>Albtraum Fußball-WM. Unkreative Produktmanager.</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jun 2006 17:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fußball-Butter zum Frühstück. Die Katze schnell mit Fußball-Katzenfutter gefütter, dazu ein Schuss Fußball-Milch. Überschüssige Milch mit Fußball-Wegwischtüchern weg-gewischt. Stylish unterwegs mit Fußball-Unterwäsche, Fußball-Kleid, Fußball-Schmuck, duftend nach Fußball-Parfüm. Fußball-Frühstücksfernsehen mit der Fußball-Fernbedienung ausgeschalten und raus. Beinahe an der Fußball-Fußmatte hängengeblieben und ein Fußball-Pflaster gebraucht. Mittagessen? Fußball-Fruchtgummis, Fußball-Yoghurt, Fußball-Suppe, Fußball-Brötchen, Fußball-Pommes mit Fußball-Soße und danach Fußball-Törtchen. Oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image203" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/06/produkte_fussball_wm.thumbnail.jpg" alt="Das GeschÃ¤ft mit der WM." />Fußball-Butter zum Frühstück. Die Katze schnell mit Fußball-Katzenfutter gefütter, dazu ein Schuss Fußball-Milch. Überschüssige Milch mit Fußball-Wegwischtüchern weg-gewischt. <span id="more-204"></span></p>
<p>Stylish unterwegs mit Fußball-Unterwäsche, Fußball-Kleid, Fußball-Schmuck, duftend nach Fußball-Parfüm. Fußball-Frühstücksfernsehen mit der Fußball-Fernbedienung ausgeschalten und raus. Beinahe an der Fußball-Fußmatte hängengeblieben und ein Fußball-Pflaster gebraucht. </p>
<p>Mittagessen? Fußball-Fruchtgummis, Fußball-Yoghurt, Fußball-Suppe, Fußball-Brötchen, Fußball-Pommes mit Fußball-Soße und danach Fußball-Törtchen. Oder doch lieber Fußball-Grill? &#8230; Ein Albtraum? Nein &#8211; Realität. Die Geschichte könnte beinahe endlos weitergehen. Christopher Meil sammelt in seinem <a href="http://ideentower.blogs.com/ideentower/2006/06/produktmanager_.html" target="_blank" class="liexternal">Ideentower</a> Blog Entdeckungen (un-)kreativer Produktmanager.</p>
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		<title>Innovativ ist, was auch der Kunde versteht.</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jun 2006 18:12:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt keine Standardrezepte, wie Sie Innovationen an Ihre Kunden vermitteln können. Mit Informationsverteilung oder reiner Werbung begeistern Sie niemanden. Am Ende sind es Ihre Kunden, die über Erfolg oder Miss-Erfolg des gesamten Innovationsprojekts entscheiden. Immer wieder scheitern Innovationen an den letzten 2%. Vor kurzem klagte mir Lydia (Name geändert), Malermeisterin und Inhaberin eines Malerei-Zubehör-Geschäfts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image185" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/06/innovationen_kommunizieren.thumbnail.jpg" alt="Sagen Sie Ihren Kunden warum sie gerade Ihre Innovation brauchen sollten." />Es gibt keine Standardrezepte, wie Sie Innovationen an Ihre Kunden vermitteln können. Mit Informationsverteilung oder reiner Werbung begeistern Sie niemanden. </p>
<p>Am Ende sind es Ihre Kunden, die über Erfolg oder Miss-Erfolg des gesamten Innovationsprojekts entscheiden. Immer wieder scheitern Innovationen an den letzten 2%.</p>
<p>Vor kurzem klagte mir Lydia (Name geändert), Malermeisterin und Inhaberin eines Malerei-Zubehör-Geschäfts Ihr Leid. Seit Monaten biete sie nun schon ein neues kostenloses Beratungsservice für Menschen an, die sich ihre Wohnung selbst ausmalen möchten. Die erhofften Neukunden bleiben ebenso aus, wie eine Umsatzsteigerung, z.B. durch Zusatzverkäufe. <span id="more-183"></span></p>
<p>&#8220;Ich sags jedem der bei der Tür herein kommt. Aber niemand will es,&#8221; klagte Lydia. &#8211; Ob sie Ihr erweitertes Service auch klassischen Baumarkt-Kunden kommuniziert habe? &#8211; Kopfschütteln: &#8220;Meinst du das wäre für die interessant?&#8221; &#8211; Und noch etwas: Wozu soll ich mich von dir beraten lassen? Glaubst du, mein eigener Geschmack sei so schlecht? &#8211; &#8220;Nein, darum gehts doch gar nicht.&#8221; &#8211; Sondern? &#8211; &#8220;Naja. Ich verstehe eben was von Farben.&#8221; Ja, und? Sag mir einfach, dass du mir (a) helfen kannst weniger Farbe zu verbrauchen, (b) bessere Effekte zu erzielen, (c) Schäden zu vermeiden und (d) sauberer zu arbeiten? &#8211; &#8220;Ja, genau. Das meinte ich.&#8221; &#8211; Aber du hast es mir so nicht gesagt.</p>
<p>Ein Einzelfall? Nein, leider nicht. Eine entscheidende Regel lautet: Erwarten Sie nicht, dass Ihre Kunden den individuellen Nutzen Ihres Angebotes von selbst erkennen! Mit reiner Werbung lassen sich Innovationen nicht sinnvoll vermitteln. Medien, Darstellung und Inhalte müssen so angepasst werden, dass sie den individuelle Wert &#8220;des Neuen&#8221; <em>greif</em>-bar machen. Niemand wartet auf eine Selbsthuldigung Ihres Unternehmens, nur weil Sie gerade die 395. Geschmacksrichtung für Mineralwasser erfunden haben. </p>
<blockquote><p>Verzichten Sie auf zu viele technische Details. 30% aller Europäer fühlen sich von (technischen) Innovationen ohnehin überfordert! Südeuropäer sogar noch mehr als Einwohner nördlicher Länder. (Quelle: <a href="http://cordis.europa.eu/en/home.html" target="_blank" class="liexternal">Cordis</a>)</p>
<p>Machen Sie Veränderungen erleb-bar. Zeigen Sie praktische Beispiele wie Ihre Neuerungen das tägliche Leben (positiv) verändern. Erklären Sie Ihren Kunden was ihnen fehlen würde, wenn Sie Ihre neue Technologie / Ihr neues Produkt <em>nicht </em>verwenden.</p>
<p>Erzählen Sie eine Geschichte, z.B. wie das Neue entstanden ist. Woher kam die Idee, wie sehen die Gesichter dazu aus?</p>
<p>Finden Sie Ersatz für das abgegriffene Wort &#8220;Innovation&#8221;. Die inflationäre Verwendung Begriffs erzeugt bei vielen Konsumenten negative Assoziationen. Ebenso werden mit ihm häufig höhere Preise verbunden. Auch Journalisten reagieren auf den Begriff allergisch. Ihre Mailboxen werden jeden Tag mit nicht erwähnenswerten Pressemitteilungen zu (Möchtegern-)Innovationen überschwemmt.</p>
<p>Holen Sie die Presse ins Boot. Vertrauen Sie nicht darauf, dass Journalisten selbst verstehen werden, was Sie sagen wollen. Pressemitteilungen alleine sind zu wenig. Jeder Journalist verdient eine Chance, Neues zu <em>verstehen </em>und zu <em>erleben</em>. Auch Ihnen fällt es leichter, über eine Erfahrung zu schreiben, als nur über etwas, das Sie irgendwann und irgendwo einmal gelesen haben.</p></blockquote>
<p>Übrigens: Das alles gilt auch für jeden, der vor dem (angenehmen) Problem steht, betriebsintern eine Idee verkaufen zu müssen. Wenn Sie es nicht schaffen, Ihre Vorgesetzten und Kollegen für Ihre Idee zu begeistern und den Sinn zu vermitteln, werden Sie unweigerlich scheitern.</p>
<p>Die Studie &#8220;Innovationskommunikation 2006&#8243; (<a href="http://www.innovationskommunikation.de/fileadmin/_innovate/downloads/INNOVATE2006_Ergebnisbericht.pdf" class="lipdf">Link zur Studie, pdf 234 kb</a>) der Initiative <a href="http://www.innovationskommunikation.de" target="_blank" class="liexternal">INNOVATE</a> kommt zu dem Schluss, dass immer noch starke Defizite bei der Kommunikation von Innovationen gibt. </p>
<p>Eine zu starke Fokussierung auf technologische Aspekte verperrt Innovationen den Weg in die Öffentlichkeit. Innovationen müssen Geschichten erzählen und auch wirtschaftliche und soziale Aspekte berücksichtigen, um größeres Presseecho zu erzeugen.</p>
<p><strong>Was Kommunikationsfachleute sagen</strong></p>
<p>2004 waren noch 31 Prozent der Befragten davon überzeugt, Innovationen ließen sich nicht mediengerecht aufbereiten. Liebe Kommunikationsfachleute: Wenn nicht einmal die Medien die Innovationen Eurer Unternehmen verstehen, wie sollen Kunden Eure Innovationen als nützlich empfinden? Ein wenig habt Ihr ja umgedacht: In der aktuellen Studie ist &#8220;nur&#8221; noch ein Viertel von der Nicht-Transportierbarkeit überzeugt.</p>
<p><strong>Was Journalisten sagen</strong></p>
<p>Gerne würden Journalisten vermehrt über Innovationen berichten, um verstärkte öffentliche Aufmerksamkeit zu erhalten. Aber auch die Zunft des 4. Standes ist selbstkritisch. 63% der befragten Journalisten geben mangelnde Ausbildung als Grund dafür an, warum sie so wenig über Innovationen und Veränderungen berichten. Dazu kommt die Kritik an den Unternehmen selbst: Entweder zu technisch oder zu sehr auf reiner Werbung basierend seine die  Unterlagen die sie erhalten.</p>
<p>Die Initiative „INNOVATE – Innovationskommunikation als Erfolgsfaktor” bringt Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien zusammen, um gemeinsam die Bedeutung von Innovationen für Unternehmenskommunikation und Medienberichterstattung zu diskutieren. Die Homepage finden Sie <a href="http://www.innovationskommunikation.de" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</p>
<p><!--tipps service--> </p>
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		<title>Wie kann eine Frau 1 Million Steine tragen?</title>
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		<pubDate>Sat, 27 May 2006 14:33:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Million-Dollar-Homepage kommt nun der Million-Crystal-Body. Ein erotisches Gesamtkunstwerk möchte die 40jährige Berlinerin Marion von Kuczkowski, Profisellerin auf eBay, schaffen. Das Konzept: Ein Modell, beklebt mit 1 Mio. Swarovski Kristallen. Zum Festpreis von €1 kann jeder einen Kristall kaufen, der sich anschließend vom Körper des Modells Chantal löst. Bis zum bitteren Ende. Kuczkowski stellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image159" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/05/swarovski_kristall_tattoo.thumbnail.gif" alt="Million Crystal Body" />Nach der <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/in-5-monaten-zum-millionaer/" class="liinternal">Million-Dollar-Homepage</a> kommt nun der Million-Crystal-Body. </p>
<p>Ein erotisches Gesamtkunstwerk möchte die 40jährige Berlinerin Marion von Kuczkowski, Profisellerin auf eBay,  schaffen. Das Konzept: Ein Modell, beklebt mit 1 Mio. <a href="http://www.swarovski.com" target="_blank" class="liexternal">Swarovski</a> Kristallen. Zum Festpreis von €1 kann jeder einen Kristall kaufen, der sich anschließend vom Körper des Modells Chantal löst. Bis zum bitteren Ende.</p>
<p>Kuczkowski stellt eine alte Regel auf den Kopf: Jeder Swarovski Kristall steigert den Objektwert überproportional. Diesmal heißt es: Je höher der Preis, desto weniger Kristalle. Das Schauspiel der Entblätterung lässt sich <span id="more-160"></span>auf der <a href="http://www.millioncrystalbody.com" target="_blank" class="liexternal">Homepage des Projektes</a> mitverfolgen. </p>
<p>Die letzten Steine werden übrigens versteigert, wer den letzten Kristall kauft bekommt Besuch: von Chantal, dem Crystal Model. Die Einnahmen aus der Versteigerung kommen einer internationalen Hilfsorganisation zugute. Zudem wird unter allen Teilnehmern ein BMW 318i verlost.</p>
<p>Unternehmen können die Aktion auch für ihr Marketing nutzen und für €50 einen Banner auf www.millioncrystalbody.com platzieren. „Wir werden enormen Traffic generieren, weil natürlich jeder Käufer der Steine die Entblätterung unseres Models auch im Web verfolgen möchte&#8221;, sagt von Kuczkowski in ihrer <a href="http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?r=232471&#038;aktion=jour_pm&#038;quelle=1" target="_blank" class="liexternal">Pressemitteilung</a>.</p>
<p>In die <a href="http://www.ebay.de" target="_blank" class="liexternal">eBay</a> Geschichte geht das Projekt sicher ein, denn noch nie wurde eine Aktion auf allen eBay-Marktplätzen weltweit gelauncht. Ob aber Unternehmen an diesem Projekt gefallen finden werden ist offen, bislang finden sich noch keine bekannten Sponsoren auf der Website. Und das obwohl das Presseecho von <a href="http://adme.ru/tribune/2006/05/22/6404.html" target="_blank" class="liexternal">Russland</a> bis <a href="http://www.backchina.com/news/2006-05-20/90887.html" target="_blank" class="liexternal">China</a> reicht. </p>
<p>Ob der zögerliche Anfangserfolg (bislang sind knapp 3.000 Steine verkauft) am Preis liegt? Wenn Sie Spaß am Entblättern kristallener Körper haben, erhalten Sie die Kristalle bei jedem Swarovski Händler &#8211; wenn auch teuer, dennoch wesentlich günstiger. Und das Modell können Sie sich selber aussuchen.</p>
<p>UPDATE 5.6.2006<br />
Noch 995.266 Stück verfügbar.</p>
<p>UPDATE 22.8.2006<br />
Noch 969.485 Stück verfügbar. Läuft das Projekt überhaupt noch?</p>
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