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	<title>anders&#124;denken &#187; Interview</title>
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		<title>Interview mit Finanz-Blogger Joe Fischler</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jan 2008 00:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Blogs Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[differenzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Ich diene Mitbewerbern gerne als Informationsquelle, dann wissen sie nämlich, wo sie mich finden, wenn sie mehr wissen wollen oder Unterstützung brauchen.&#8221; Ich habe gestern auf seine 34-teilige Business Plan Serie verwiesen. Bereits vorher habe ich Joe Fischler, Österreichs erfolgreichstem Finanzblogger einige Fragen über seine Motivation zu der kostenlosen Serie und seinem Blog gestellt. &#8220;Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Ich diene Mitbewerbern gerne als Informationsquelle, dann wissen sie nämlich, wo sie mich finden, wenn sie mehr wissen wollen oder Unterstützung brauchen.&#8221;</em></p>
<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2008/01/johann-fischler-conserio.jpg' alt='johann-fischler-conserio.jpg' title="Mag. Johann Fischler" />Ich habe gestern auf seine <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/business-plan-kostenlos/" class="liinternal">34-teilige Business Plan Serie</a> verwiesen. Bereits vorher habe ich <a href="http://www.conserio.at" target="_blank" class="liexternal">Joe Fischler</a>, Österreichs erfolgreichstem Finanzblogger einige Fragen über seine Motivation zu der kostenlosen Serie und seinem Blog gestellt. </p>
<p><em>&#8220;Ich habe viele Menschen kennengelernt, auch Kunden konnte ich über das Blog gewinnen.&#8221;</em></p>
<p>Herausgekommen sind 15 Antworten von denen einige vielleicht dem einen oder anderen Leser bei der Entscheidung &#8220;Eigenes Blog ja/nein&#8221; weiterhelfen könnten. <span id="more-1628"></span></p>
<p><strong>In 34 Teilen erklärst du deinen Lesern so ziemlich alles was man rund um den eigenen Business Plan wissen sollte. Warum stellst du kostenlos dein Wissen ins Internet?</strong></p>
<blockquote><p>Das Internet bietet an sich schon tolle, kostenlose Wissensplattformen, z. B. Wikipedia. Früher musste man hunderte Euros für eine Enzyklopädie ausgeben, die dann zuhause vor sich hinstaubte. 99,99% der darin enthaltenen Informationen waren für den &#8220;BeSITZER&#8221; irrelevant und daher wertlos.</p>
<p>Meine Erfahrung und Ausbildung wären ebenso wertlos, wenn ich sie nicht mit anderen teilen würde. Der Wert besteht für mich nicht in Euros, sondern in der Positionierung als Ratgeber. Das ist eine sehr langfristige Sichtweise. Ich sage dazu &#8220;Wer gewinnen will, muss zuerst investieren&#8221;. Ich investiere in zukünftige Beziehungen. Wie und was ich dabei gewinne, weiß ich heute noch nicht.</p></blockquote>
<p><strong>Häufig gestellte Frage: Hast du nicht Angst davor dadurch Kunden zu verlieren statt zu gewinnen?</strong></p>
<blockquote><p>Ich glaube, ich werde langfristig Freunde gewinnen und Sorgen verlieren.</p></blockquote>
<p><strong>Ich höre jetzt schon einige deiner Mitwerber lachen: &#8220;Wieder so einer der uns kostenlos Informationen liefert.&#8221; Was sagst du dazu?</strong></p>
<blockquote><p>Ich diene Mitbewerbern gerne als Informationsquelle, dann wissen sie nämlich, wo sie mich finden, wenn sie mehr wissen wollen oder Unterstützung brauchen.</p></blockquote>
<p><strong>Seit wann gibt es dein Blog?</strong></p>
<blockquote><p>Das <a href="http://www.conserio.at" target="_blank" class="liexternal">conserio-Blog</a> gibt es seit September 2007.</p></blockquote>
<p><strong>Was hat dir das Bloggen gebracht? Hat es überhaupt gebracht?</strong></p>
<blockquote><p>Es hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen. Ich bin von Beginn an diszipliniert an die Sache gegangen und habe versucht, möglichst viele interessante Artikel online zu stellen. Am Anfang rührte sich erstmal gar nichts, aber ich bin drangeblieben, auch wenn es manchmal schwer fiel. Die Vernetzung unter Bloggern hat mir sehr geholfen, Besucher auf meine Seite zu bekommen. Schließlich hat sich auch Google &#8220;erbarmt&#8221; und mir Leser gebracht. Irgendwann merkt man dann, was ankommt und was nicht. Ich habe versucht, Blog und Posts laufend zu verbessern. Jetzt bin ich schon sehr erstaunt über die Entwicklung. Ich habe viele Menschen kennengelernt, auch Kunden konnte ich über das Blog gewinnen. Klare Empfehlung für Blogs!</p></blockquote>
<p><strong>Ich erinnere mich an unsere erste Diskussion als wir dein Blog umgesetzt haben &#8211; damals hast du das Blog noch unter einer Sub-Domain &#8220;versteckt&#8221;. Heute komm ich bei Klick auf conserio.at sofort in dein Blog. Wie kam es zu diesem Sinneswandel.</strong></p>
<blockquote><p>Das ist erst seit kurzem so. Ich hab mir überlegt: Der Besucher hat ein konkretes Problem, nach dem er über Google gesucht hat, z. B. &#8220;brauche Investor&#8221;. So kam er zum jeweiligen Blog-Post. Wenn er/sie dann auf &#8220;home&#8221; geht oder conserio anklickt, kommt die Unternehmens-Startseite, von der ein Leser keinen konkreten Nutzen hat. Das hat mir nicht mehr gefallen. Jetzt stehen auf der Hauptseite die neuesten Beiträge. Zusätzlich mache ich Besucher mit dem neuen Header-Display auf neue Posts aufmerksam. Die Homepage/Der Blog wandelt sich ständig und ist immer aktuell &#8211; das gefällt mir.</p></blockquote>
<p><strong>Hast du noch eine &#8220;normale&#8221; Webseite?</strong></p>
<blockquote><p>Was ist &#8220;normal&#8221;? Aber im Ernst: Ich habe die Differenzierung zwischen Blogs und Homepages nie verstanden. Wo ist der Unterschied? Beim einen ist die Navigation links, beim anderen rechts, aber auch nicht immer, und die Funktionen sind unterschiedlich. Aber man kann jede Homepage wie ein Blog betreiben und umgekehrt. Die &#8220;klassische Homepage&#8221; hat für mich ausgedient. Wer nicht bereit ist, laufend Informationen mit der Internet-Gemeinde zu teilen, ist oft besser beraten, nur eine Visitenkarte online zu stellen. Du kennst die tausenden 08/15-Homepages mit Fotos von der Weihnachtsfeier 1999. Da kann man sich als Firma ganz schön blamieren. Ich habe alle meine Homepages als Blogs aufgebaut, und entwickle sie laufend weiter.</p></blockquote>
<p><strong>In deinem Blog mischst du Fachbeiträge aus der Finanzwelt auch mit provokativen Themen wie zuletzt der <a href="http://www.conserio.at/sag-innsbruck-intl-airport-zu-mir-flughafen-innsbruck-war-gestern/" target="_blank" class="liexternal">Flugfrequenz am Flughafen Innsbruck</a>. Fürchtest du nicht um deine Reputation? Politik oder Tourismus könnten dir das übel nehmen, gleichzeitig brauchst du die selben Kontakte als Unternehmer.</strong></p>
<blockquote><p>Ich denke, ein Blog muss persönlich sein und soll die eigene Meinung wiedergeben. Das ist ein großer Vorteil, den andere Medien, auch Wikipedia, nicht haben. Was Blogs ausmacht, sind die Blogger, man kann sie &#8220;angreifen&#8221;. Ich kann sagen: &#8220;Ah &#8211; anders|denken &#8211; das ist der Hannes!&#8221;, aber nicht: &#8220;Ah &#8211; Die Neue Zürcher Zeitung &#8211; das ist der Erich!&#8221; Auch ein Nachrichtensprecher darf niemals sagen, was er/sie von aktuellen Entwicklungen hält, ich schon. Wenn mir das jemand übel nimmt, ist er/sie herzlich eingeladen, ein Kommentar zu hinterlassen, es wird garantiert nicht gelöscht, und ich werde gerne darauf antworten.</p></blockquote>
<p><strong>Wieviel Zeit investierst du ins bloggen?</strong></p>
<blockquote><p>Das ist ganz schwer zu sagen. Es hängt davon ab, was ich sonst noch so zu tun habe. Ich achte schon auf einen geregelten Tagesablauf und entspreche daher nicht dem typischen Bild. Die Arbeit für meine Kunden hat oberste Priorität. Die Zeit dazwischen fülle ich damit aus, mich um das Blog zu kümmern oder Web-Projekte weiterzuentwickeln. Das Bloggen sehe ich dreigeteilt: Recherchieren und Posts schreiben, Netzwerk pflegen und das Blog als Ganzes verbessern. Ich versuche, mir die Zeit so einzuteilen.</p></blockquote>
<p><strong>Ich werde oft gefragt woher die Ideen für Beiträge im Blog kommen. Woher nimmst DU die Ideen für deine Artikel?</strong></p>
<blockquote><p>Gott sei Dank tu ich mich da sehr leicht. Ich kann mich hinsetzen und zu schreiben beginnen. Natürlich gibt es Impulse, wie die Nachrichten, Blog-Posts oder einfach den lärmenden Flughafen. Vor ich den Beitrag verfasse, sage ich mir &#8220;Ich bin nicht Wikipedia, und ich bin kein Kopiergerät&#8221;, und dann geht&#8217;s los. Soll heißen: Allgemeinwissen steht in Wikipedia, da genügt ein Link, um einen Fachbegriff oder ein Thema zu erklären. Und wenn ich mich auf einen fremden Beitrag beziehe, versuche ich, zusätzlich zu recherchieren und meine persönliche Sichtweise einzubringen.</p></blockquote>
<p><strong>Liest du andere Blogs?</strong></p>
<blockquote><p>Ja, natürlich! Ich verwende Google Reader und habe ca. 60 Blogs abonniert, 2/3 davon in englischer Sprache.</p></blockquote>
<p><strong>Hast du einen (oder mehrere) Geheimtipps?</strong></p>
<blockquote><p>Es sind eigentlich keine Geheimtipps, da beide Blogs mittlerweile Zig-Tausend Leser haben:</p>
<p><a href="http://www.thesimpledollar.com" target="_blank" class="liexternal">&#8220;the simple dollar&#8221;</a> von Trent Hamm dreht sich um finanzielle Absicherung, Kostenbewusstsein, Schuldenbekämpfung und Lebensqualität für Menschen &#8220;wie Du und ich&#8221;.<br />
Er schreibt sehr natürlich, einfach und offen, und hat sich damit zum bekanntesten Personal-Finance-Blog der USA (der Welt?) gemausert.</p>
<p><a href="http://www.problogger.net" target="_blank" class="liexternal">&#8220;ProBlogger&#8221;</a> von Darren Rowse: Darren schafft es, alles zu behandeln, was einen Blogger interessieren könnte. Man spürt seine Begeisterung. Mir gefallen das<br />
nutzerfreundliche Design, die Funktionalität und das wöchentliche &#8220;Video-Post&#8221;. Ein absolutes Vorbild für die Blog-Weiterentwicklung.</p></blockquote>
<p><strong>Ich find Google Adsense auf deiner Seite sehr praktisch. Immerhin blendet Google dort stets Informationen direkter Konkurrenten von dir ein. Warum tust du dir das an?</strong></p>
<blockquote><p>Die Seitenbesucher kommen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum. Selbst wenn sie alle zu mir wollten, ich könnte sie gar nie selbst betreuen. Das wäre falsch gedacht. So ist conserio eine Plattform, auf der sich Angebot und Nachfrage überregional treffen können.</p>
<p>Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass ich für conserio an sich nur sehr wenig bis gar keine Werbung mache. Adsense ist ein Experiment, ich hatte es lange nicht auf der Seite und hab mich Mitte Dezember entschlossen, es nochmals zu versuchen. Das Resultat hat mich überrascht und bedeutet mittlerweile ein kleines Nebeneinkommen. Ein paar Anzeigen musste ich bei Google sperren lassen, wie z. B. &#8220;Fettabsaugung Tirol&#8221; &#8211; passte irgendwie nicht. Es ist kein Problem für mich, wenn &#8220;Konkurrenten&#8221; auf meiner Homepage inserieren, solange es seriöse Angebote sind. Es soll ja schon bald eine Adsense-Zentrale geben, in der man genau das steuern kann.</p>
<p>Ich denke aber, es gibt noch bessere Einkunftsquellen für Blogger. Doch die beginnen erst bei soundsovielen tausend Pageviews im Monat. In den USA findet man immer öfter einen &#8220;Donate&#8221;-Button auf Blogs, wo<br />
ich dem Blogger einen kleinen Betrag zukommen lassen kann, wenn mir ein Artikel etwas gebracht hat. Dafür ist die Zeit in Europa noch nicht reif, vielleicht liegt es auch an der grundsätzlich unterschiedlichen Mentalität. Wär eigentlich Wert, darüber zu philosophieren, oder nicht?</p></blockquote>
<p><strong>Du betreibst auch noch das Unternehmen <a href="http://www.tyroweb.at" target="_blank" class="liexternal">Tyroweb</a> wo du &#8220;hochwertige Webseiten und Web 2.0 Auftritte&#8221; anbietest. Ist das nicht eine brutale Vermischung komplett unterschiedlicher Themen?</strong></p>
<blockquote><p>Ich liebe es, am conserio-Blog herumzubasteln, und so kamen Freunde mit der Bitte zu mir, ihnen auch ein solches Blog zu programmieren. Auf <a href="http://www.tyroweb.at" target="_blank" class="liexternal">tyroweb.at</a> präsentiere ich die bisherigen Arbeiten. Tyroweb wird in Zukunft aber eher in die Richtung Internetmarketing gehen. Ich glaube, es gibt bei heimischen Firmen großen Nachholbedarf, Produkte und Leistungen über das Internet zu vertreiben. Die meisten Unternehmer wissen überhaupt nicht, wie sie das angehen sollen, und investieren tausende Euros nach dem Gießkannenprinzip in Adwords-Kampagnen, bunte Flash-Homepages oder Webkatalogeinträge. Dann wundern sie sich, warum sie viel bezahlen und die Besucher ausbleiben. Auch hier habe ich eher den Ansatz, mein Wissen zu teilen, als Profit zu machen. Wenn ich irgendwann davon leben kann, hab ich natürlich nichts dagegen. Wenn man will, kann man in diesem Bereich den gemeinsamen Nenner von conserio (Unternehmensberatung) und tyroweb (Web) erkennen.</p></blockquote>
<p><strong>Und wie steht es mit der Positionierung deiner Person? Passt das zusammen?</strong></p>
<blockquote><p>Wie sagt ein Freund zu jeder passenden Gelegenheit? &#8220;Da sind wir ganz flexibel.&#8221; Ich glaube, Vielseitigkeit und Flexibilität werden für unsere Generation immer wichtiger. Schließlich haben wir noch sehr viel Zeit bis zum Ruhestand. Was mich heute über Wasser hält, kann mich morgen schon hinunterziehen. Ich habe in meiner Bankzeit gesehen, wie man heute mit älteren Arbeitnehmern umspringt. Das hat mich geprägt und selbständig gemacht. Heute denke ich: &#8220;Je mehr ich unternehmen kann, umso sicherer bin ich.&#8221; Ich werde sowohl conserio<br />
als auch tyroweb weiterentwickeln. Vielleicht kommt ja noch ein weiterer Bereich dazu?</p></blockquote>
<p><strong>Welche Pläne hat Joe Fischler für das Conserio Blog?</strong></p>
<blockquote><p>Ich sehe die Zukunft von conserio darin, kostenlose Wissens- und Meinungsplattform zu sein. Vielleicht gewöhne ich mir das Schreiben von Serien noch an und entwickle darauf aufbauend Publikationen und Fachbücher. Mir schweben schon einigen Ideen im Kopf herum. Besucher könnten das Entstehen eines Ratgebers online mitverfolgen, Erfahrungen einbringen und mitgestalten. Das würde mir gefallen.</p></blockquote>
<p><strong>Vielen Dank für das Gespräch und vor allem für deine Business Plan Reihe!</strong></p>
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		<title>Die Weisheit der Massen im Marketing. Meinungen, Irrtümer, Vorurteile.</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jul 2007 16:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[tourismus & gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Zunächst war es kaum mehr als ein Marketing Spaß&#8230;&#8221; Mit diesen Worten läutet Olaf Kolbrück im deutschen Fachmagazin Horizont einen spannenden Beitrag über Crowdsourcing ein. Massenauflauf für KreativitätCrowdsourcing-Dienstleister drängen sich zwischen Agenturen und Unternehmen / VOdAwill Arbeiten koordinieren Kunden, die im Rahmen eines Wettbewerbs für eine Marke Werbespots oder Designs kreieren. Doch nun wollen Communities [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/07/horizont-crowdsourcing.jpg" width="475" height="89" alt="Crowdsourcing in der Werbung" class="imageframe imgalignleft" />
<div class="c"></div>
<p>&#8220;Zunächst war es kaum mehr als ein <strong>Marketing Spaß</strong>&#8230;&#8221; Mit diesen Worten läutet Olaf Kolbrück im deutschen Fachmagazin <a href="http://www.horizont.net/service/printinhalt/pages/show.prl?id=144" target="_blank" class="liexternal">Horizont</a> einen spannenden Beitrag über Crowdsourcing ein. </p>
<blockquote><p><strong>Massenauflauf für Kreativität</strong><br />Crowdsourcing-Dienstleister drängen sich zwischen Agenturen und Unternehmen / VOdAwill Arbeiten koordinieren</p>
<p>Kunden, die im Rahmen eines Wettbewerbs für eine Marke Werbespots oder Designs kreieren. Doch nun wollen Communities mit User Generated Advertising aus der Hand professioneller Kreativer auftrumpfen. Eine Wikifizierung der Kreation bahnt sich den Weg durch das Web, denn ähnlich wie bei Wikipedia wollen die kreativen Netzwerke des Web 2.0 Kampagnen, Design und Produkte für Marken entwickeln. </p></blockquote>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/07/kritik.jpg" width="200" height="128" alt="Crowdsourcing kritisch betrachtet" class="imageframe imgalignleft" />Ein hervorragender Artikel, weil er unterschiedliche Sichtweisen und kritische Faktoren erörtert, die zur Diskussion einladen. </p>
<p>Besonders freuen mich aber die vielen <strong>Zitate</strong>, die Olaf Kolbrück aus unserem Gespräch über meine <a href="http://www.vo-agentur.de" target="_blank" class="liexternal">Agentur VOdA</a> übernommen hat. Deshalb bei dieser Gelegenheit ein großes <strong>Dankeschön</strong>!</p>
<p>Eine zumindest nach außen hin (Erklärung siehe unten) etwas <strong>zwispältige Einstellung</strong> zum Thema Crowdsourcing in der Werbung und bei kreativen Prozessen haben derzeit (erwartungsgemäß?) vor allem noch alteingesessene Agenturen, Werber und Marketer &#8211; vielleicht auch deshalb: </p>
<blockquote><p>&#8220;Crowdsourcing-Agenturen und Pitch-Plattformen drängeln sich zwischen die angestammte Beziehung von Agentur und Unternehmen.&#8221; [Horizont]</p></blockquote>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/07/crowdsourcing.jpg" width="475" height="402" alt="crowdsourcing.jpg" class="imageframe imgalignleft" />
<div class="c"></div>
<p><span class="small">Thanks <a href="http://www.flickr.com/photos/lynetter/653541864" target="_blank" class="liexternal">Lynette</a> for this gorgeous picture quote! It almost matches with the size of the VisualOrgasm Community :-)</span></p>
<p>Holger Jung von Jung von Matt und Präsident des Gesamtverbands Kommunikationsagenturen (GWA) meint:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Weisheit der Massen mag hilfreich bei der Lösung von mehr oder minder komplexen Problemen sein, Markenführung und Markenkommunikation allerdings gehören nicht in diesen Problemkreis.&#8221;</p></blockquote>
<p>Diesen Irrtum klärt der Schluss-Absatz des Artikels auf:</p>
<blockquote><p>Treichl sieht VOdA ohnehin nicht als Ersatz für klassische Agenturen. „Wir streben Kollaboration an und wollen gemeinsam mit Agenturen und Unternehmen neue Formen des Nischen Marketings ausprobieren.“</p></blockquote>
<p>Genau so habe ich gemeinsam mit meinen <a href="http://www.vo-agentur.de/uber-voda/" target="_blank" class="liexternal">VOdA Partnern</a> Matias Roskos und Frank Feldmann das letzte Woche auch in Gesprächen mit einigen großen Agenturen diskutiert. </p>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/07/quantitaet-crowdsourcing.jpg" width="200" height="135" alt="Quantiät vor Qualität, Qualität vor Quantität" class="imageframe imgalignleft" />Wer hingegen meint Crowdsourcing ersetze Qualität durch Quantität, hat sich vielleicht zu wenig mit den Grundprinzipien auseinandergesetzt. Dass durch eine höhere Quanität an Wahlmöglichkeiten die Wahrscheinlichkeit zu besseren Ergebnissen steigt wissen wir nicht erst seit Erfindung des Brainstormings &#8211; <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/brainstorming_schiller/" class="liinternal">Friedrich Schiller schon 1788 darüber.</a></p>
<p>Communities in Problemstellungen wie sie auch Agenturen bei der Entwicklung von Ideen und sonstigen Kreativleistungen tagtäglich haben einzubinden, ermöglicht breitere oder gar <strong>neue Sichtweisen</strong>, liefert innerhalb kürzester Zeit hervorragende <strong>Ideen</strong> und <strong>Ergebnisse</strong>, die absolut zu bestehenden Markenführungsstrategien passen können. Zudem hilft es bekante <strong>Engpässe</strong> und <strong>Denkblockaden</strong> abzubauen bzw. aufzulösen, indem Menschen &#8220;von außen&#8221; neue Impulse geben. </p>
<p><strong>Diese Erkenntnis ist nicht neu!</strong> Bei Innovationsprozessen (z.B. bei Live-Workshops) wird sie seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Es geht eigentlich nur noch darum, dass Agenturen akzeptieren, dass auch Menschen außerhalb ihrer vier Wände hervorragende Ideen haben und zu <strong>außergewöhnlichen Kreativ-Leistungen</strong> fähig sind. </p>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/07/subcommunities.jpg" width="200" height="163" alt="Mundpropaganda durch Crowdsourcing" class="imageframe imgalignleft" />Aber auch diese <strong>Akzeptanz wächst</strong> kontinuierlich und viele skeptische Ansichten relativieren sich bei einem Blick hinter die Kulissen. Wenn wir auf die Gespräche mit namhaften Unternehmen und Agenturen zurückblicken, so haben fast alle das nicht nur bereits verstanden, sondern faszinieren sich für die unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten abseits derzeit noch dominierender Contests und denken gemeinsam mit uns über konkrete Umsetzungsmöglichkeiten nach, um das Potenzial kreativer Communities kollaborativ zu nutzen.</p>
<p>Zitate aus <a href="http://www.horizont.net/service/printinhalt/pages/show.prl?id=144" target="_blank" class="liexternal">Horizont 30/07</a> vom 26.7.2007<br />
<strong>Ausführliche Diskussionen</strong> und Ergänzungen im off-the-record Blog des Verlags, <a href="http://www.off-the-record.de/2007/07/24/die-wiki-fizierung-der-kreation/" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Die Wiki-Fizierung der Kreation&#8221;</a></p>
<p>(Leider ist der Horizont in Österreich etwas schwer erhältlich. Wen der Beitrag interessiert, <a href="mailto:hannes.treichl@vo-agentur.de" class="limailto">schickt mir am besten eine eMail</a>&#8230;)
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.gruenderszene.de/?p=248" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/07/gruenderszene.jpg" width="200" height="125" alt="VOdA im Videointerview" class="imageframe imgalignleft" /></a>PS: Danke auch an dieser Stelle an <a href="http://www.thinkomat.de/" target="_blank" class="liexternal">Marko Krause</a> für das Videointerview von letzter Woche in Berlin. Zu sehen gibt es das Video bei <a href="http://www.gruenderszene.de/?p=248" target="_blank" class="liexternal">Gründerszene.de</a>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Interview mit Bestseller-Autor Karl Gamper</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/interview-gamper-lohas/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jul 2007 22:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[LOHAS]]></category>
		<category><![CDATA[gamper]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen habe ich mit Bestseller-Autor Karl Gamper ein Interview über sein aktuelles Buch &#8220;Es ist alles gesagt. Jetzt braucht es Beispiele.&#8221; geführt. &#8220;Wir brauchen Beispiele, keine neuen Theorien! Könner braucht die Welt. Menschen, die demonstrieren, dass sie das, was sie wissen, auch umsetzen können. Weise. Wissen zeigt sich in unseren Handlungen, nirgendwo sonst.&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm2.static.flickr.com/1432/604468078_e2eae2d9b7_t.jpg" width="95" height="100" alt="Karl 16" />Vor einigen Tagen habe ich mit <br /><strong>Bestseller-Autor Karl Gamper</strong> ein Interview über sein aktuelles Buch &#8220;Es ist alles gesagt. Jetzt braucht es Beispiele.&#8221; geführt.</p>
<p><em>&#8220;Wir brauchen Beispiele, keine neuen Theorien! Könner braucht die Welt. Menschen, die demonstrieren, dass sie das, was sie wissen, auch umsetzen können. Weise. Wissen zeigt sich in unseren Handlungen, nirgendwo sonst.&#8221;</em> (Karl Gamper)</p>
<p><span id="more-1261"></span><strong>Worüber haben wir sonst noch geredet?</strong></p>
<ul>
<li>Unter anderem wie er meinem <a href="http://www.flickr.com/photos/65918756@N00/604634402/in/set-72157600454308423/" target="_blank" class="liexternal">kleinen Sohn</a> den Megatrend LOHAS erklären würde, </li>
<li>wie Nachaltigkeit und erfolgreiches Unternehmertum unter einen Hut passen,</li>
<li>warum er das gesamte Buch, das ihn ein Jahr seiner Lebenszeit gekostet hat, zum kostenlosen Download ins Internet stellt,</li>
<li>warum er glaubt, dass die Interviews die er in seinem Buch geführt hat, nicht nur inhaltsleere Manager-Phrasen sind,</li>
<li>und welche Veränderungen das Buch bereits bewirkt hat.</li>
</ul>
<p>Die Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es im ganzen Interview bei <a href="http://www.innovativ-in.de/c.3432.htm" target="_blank" class="liexternal">innovativ.in</a>, dem Business Club für für Wertschöpfer, Innovatoren, Querdenker.</p>
<p>Für all jene, die die LOHAS Serie in diesem Blog zum ersten mal lesen, eine kurze Zusammenfassung (und ein Ausblick):</p>
<p>Alle 22 Kapitel des Bestsellers hat Karl Gamper zum Gratis-Download im Internet freigegeben. Die ersten drei habe ich <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/lohas_e-book_karl_gamper/" class="liinternal">hier</a> und <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/lohas-dm-drogeriemarkt/" class="liinternal">hier</a> bereits verlinkt. Das Interesse war enorm: <strong>1.200 Downloads in 7 Tagen.</strong> </p>
<p>Die Kapitel 4-6 folgen <strong>ab 12.7.</strong> im Rahmen des LOHAS Schwerpunktes bei Burkhard Schneider im <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?cat=35" target="_blank" class="liexternal">Best Practice Business Blog</a>. Einfach mal dort vorbeischauen. Burkhard wird dann auch ein Restaurant vorstellen, in dem Kellner unglaubliche EUR 6.000 Fixgehalt verdienen.</p>
<p>Die Links zu den weiteren Kapiteln verrate ich demnächst in <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/lohas-kostenlose-downloadserie-gamper/" class="liinternal">dieser Übersicht</a>, die ich laufend aktualisieren werde. Aber jetzt zuerst mal <a href="http://www.innovativ-in.de/c.3432.htm" target="_blank" class="liexternal">rüber zu innovativ.in schauen</a>, und das Interview lesen&#8230; </p>
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		<title>anders&#124;denken.TV: Geschäfts-Konzept für den Sommer-Tourismus</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jul 2007 12:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[anders|denken.TV]]></category>
		<category><![CDATA[differenzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsidee]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele österreichische Hoteliers und Touristiker suchen nach Lösungen, um ihre Hotels auch in gegenüber dem Winter vergleichsweise schwachen Sommermonaten auszulasten. Christoph Seiwald, Touristiker aus Ischgl hat mit MountainAiring ein Geschäftskonzept entwickelt, das sein Hotel auch im Sommer mit Gästen füllen soll. Die Zielgruppe: (Hobby-)Marathonläufer die sich inmitten einer einzigartigen Bergwelt und zu leistbaren Preisen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/07/mountainairing.jpg' alt='Geschäftsidee Tourismus: MountainAiring' /><br />Viele österreichische Hoteliers und Touristiker suchen nach Lösungen, um ihre Hotels auch in gegenüber dem Winter vergleichsweise schwachen Sommermonaten auszulasten.</p>
<p>Christoph Seiwald, Touristiker aus Ischgl hat mit <a href="http://www.mountainairing.com" target="_blank" class="liexternal">MountainAiring</a> ein Geschäftskonzept entwickelt, das sein Hotel auch <strong>im Sommer mit Gästen füllen</strong> soll. </p>
<ul>
<li>Die Zielgruppe: (Hobby-)Marathonläufer die sich inmitten einer einzigartigen Bergwelt und zu leistbaren Preisen wie Profis auf ihren Traum vorbereiten wollen.</li>
<li>Das Konzept: Auf einer der höchsten Laufstrecken Europas soll Höhentraining für Trainingserfolge sorgen.</li>
</ul>
<p>Hoch über der Idalp (<a href="http://www.ischgl.com" target="_blank" class="liexternal">Ischgl</a>, Tirol, Österreich) wurde in über 2.500m Seehöhe eine 10km lange Laufstrecke ausgeschildert, Sportärzte erstellen individuelle Trainingspläne, und auch Mahlzeiten und Rahmenprogramm sind auf das große Ziel abgestimmt. </p>
<blockquote><p>&#8220;Die Univeristät Innsbruck erstellt derzeit eine Studie die bestätigt, dass schon nach einer Woche 75% des vollen Trainingseffektes eines normalerweise 3 Wochen dauernden Höhentrainings erzielt werden&#8221;, erklärt der mutige Hotelier stolz.</p></blockquote>
<p>Noch etwas soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Der Igschler schreibt österreichische Touristik-Web2.0-Geschichte:</p>
<blockquote><p>&#8220;Endlich ein <strong>österreichischer Hotelier, der bloggt</strong>!&#8221; schreibt Karin Schmollgruber in einem Kommentar zum ersten Beitrag auf Christoph Seiwalds Blog <a href="http://www.hoehentraining.at" target="_blank" class="liexternal">www.hoehentraining.at</a>. </p></blockquote>
<p><a href="http://www.hoehentraining.at" title="Höhentraining, Österreichs erster bloggender Hotelier" target="_blank" class="liimagelink"><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/07/hoehentraining.jpg' alt='Österreichs erster bloggender Hotelier' /></a>Das Besondere daran: Ich glaube mit dem Blog zu MountainAiring ist er der <strong>erste Hotelier Österreichs</strong> überhaupt, der sich an dieses Medium heranwagt. Mal sehen welche Nachahmer es geben wird. (Wenn ich mich mit der Aussage irre, bitte jederzeit die Kommentarfunktion am Ende dieses Beitrags benutzen, danke!)</p>
<p>Ich habe Christoph Seiwald am Wochenende in Ischgl getroffen. Es war nicht geplant, aber spontane Aktionen haben ja durchaus ihren Reiz. Und so kam es, dass wir uns kurzerhand eine Videokamera schnappten, und das erste <strong>Interview für anders|denken.TV</strong> aufnahmen. Die Bild- und Ton-Qualität des 10minütigen Gesprächs ist leider nicht die beste, aber es ging mir vor allem darum, einen vor Elan und Unternehmergeist sprudelnden Idealisten und Vordenker hautnah auf dieses Blog zu bringen.</p>
<p><object width="425" height="350"><param name="FlashVars" value="apiHost=api.sevenload.com"/><param name="AllowScriptAccess" value="always"/><param name="movie" value="http://de.sevenload.com/pl/IAm8ruP/425x350/swf" /><embed src="http://de.sevenload.com/pl/IAm8ruP/425x350/swf" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" allowfullscreen="true" AllowScriptAccess="always" FlashVars="apiHost=api.sevenload.com"></embed></object></p>
<p>Worüber haben wir geredet? Über die Idee von MountainAiring, Hürden bei der Umsetzung der Idee, mitten in einem Ski- und Promigebiet (Ischgl ist bekannt für seine Höhen-Konzerte mit Weltstars, Abstecher von Paris Hilton, Pop-Stars Kanditaten, u.a.) ein Konzept für ein (leistbares!) Sommertrainingskonzept zu implementieren, welchen Vorteil sich der Hotelier von seinem Blog erwartet und wohin die Reise noch gehen soll.</p>
<p>Letzeres klingt nicht unspannend: MountainAiring könnte schon bald zu einem <strong>Franchising-Konzept</strong> weiterentwickelt werden. </p>
<p>Zum Abschluss dieses Beitrags 5 (Mit-)Gründe, warum mir das Konzept und dessen Umsetzung gefallen, und durchaus beispielhaft für viele andere Unternehmer sein können:</p>
<ul>
<li><strong>Positionierung</strong><br />
Ischgl ist bei weitem nicht die einzige Gemeinde Österreichs in der auf über 2.000m (Anm.: jene Höhe aber der Höhentraining möglich ist) gelaufen werden kann. Dennoch ist MountainAiring das erste Tourismuskonzept, das sich ganz klar als professionelles &#8220;Höhentrainings-Mekka&#8221; für Hobbysportler positioniert.</li>
<li><strong>Spezialisierung auf <em>eine </em>Zielgruppe.</strong><br />Halbherzig wäre gewesen &#8220;alle Läufer&#8221; anzusprechen, und hätte als Differenzierungsmerkmal in diesem Fall wohl nicht funktioniert. Es gibt im Zielgebiet des Unternehmens hundertausende Marathonläufer. Viele von ihnen leben in Großstädten mit eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten, oder weit entfernt von Bergen, in denen Höhentrainingseffekte erzielt werden können.</li>
<li><strong>Probleme erkennen und lösen.</strong><br />
Während der gesamten Umsetzung standen für Christoph Seiwald direktes Feedback aus der Zielgruppe und laufende Abstimmung mit Experten im Mittelpunkt. Nur so erfuhr er alles über Wünsche und Probleme seiner künftigen Kunden, und konnte die Erkenntnisse in sein Konzept implementieren.</li>
<li><strong>Die Umsetzung.</strong><br />Ausdauer, Feinfühligkeit, Weitblick und unternehmerischer Mut während der gesamten Phase der Umsetzung.</li>
<li><strong>Nachhaltigkeit und Weitblick.</strong><br />Für MountainAiring mussten weder neue Liftanlagen, Straßen oder Betonklötze errichtet werden. Statt dessen nutzt  der Unternehmer was er direkt vor seiner Haustüre findet: Natur, Wanderwege und Berge. Und wenn (lt. der letzten Woche veröffentlichten EU Studie über Klimawandel) im Jahr 2050 an der Ostsee Palmen wachsen und Südeuropa in Hitze erstickt, wird auch in den Alpen Schnee zur Mangelware werden &#8211; und den brauchen Marathonläufer wohl kaum&#8230;</li>
</ul>
<p><a href="http://www.mountainairing.com" target="_blank" class="liexternal">www.mountainairing.com</a> | <a href="http://www.hoehentraining.at" target="_blank" class="liexternal">www.hoehentraining.at</a></p>
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		<title>Interview auf ConnectedMarketing.tv</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/interview_connected_marketing/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jun 2007 08:53:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[tourismus & gastronomie]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hatte gestern das Vergnügen mich mit Martin Oetting, seines Zeichens Experte für Mundpropaganda und virale Werbung, zum Mittagessen zu treffen. Wir haben über Crowdsourcing, Viralmarketing und die aktuelle trnd Live Earth Kampagne gesprochen. Worum es dabei geht: Live Earth – gemeinsam gegen den KlimawandelUm möglichst viele Leute zum Mitmachen zu bewegen, hat Al Gore [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte gestern das Vergnügen mich mit <a href="http://www.connectedmarketing.de/cm/" target="_blank" class="liexternal">Martin Oetting</a>, seines Zeichens Experte für Mundpropaganda und virale Werbung, zum Mittagessen zu treffen. Wir haben über <a href="http://www.bloggas.de/2007/06/21/crowdsourcing-wir-sind-das-netz/" target="_blank" class="liexternal">Crowdsourcing</a>, Viralmarketing und die aktuelle <a href="http://www.trnd.de" target="_blank" class="liexternal">trnd</a> <a href="http://liveearth.trnd.com/projektinfos/" target="_blank" class="liexternal">Live Earth</a> Kampagne gesprochen. Worum es dabei geht:</p>
<blockquote><p><strong>Live Earth – gemeinsam gegen den Klimawandel</strong><br />Um möglichst viele Leute zum Mitmachen zu bewegen, hat Al Gore – der ehemalige Vizepräsident der USA, der sich seit längerem für das Thema Klimaschutz einsetzt – das größte Benefizkonzert aller Zeiten gestartet: Life Earth am 07.07.07.</p>
<p>MSN unterstützt dieses Projekt als Hauptsponsor, überträgt alle Konzerte live im Internet und kümmert sich darum, das Konzert bekannt zu machen und möglichst vielen Leuten Tipps zur Reduzierung von CO2 zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Wir suchen dazu mindestens 2.000 trnd-Partner als Live Earth Aktivisten und sieben trnd-Partner, die als Live Earth Reporter für uns vom deutschen Konzert aus Hamburg berichten. <a href="http://liveearth.trnd.com/projektinfos/" target="_blank" class="liexternal">[Mehr dazu hier]</a></p></blockquote>
<p><strong>Tolles Projekt, viel Glück dabei!</strong></p>
<p>Was dabei herauskommt, wenn mir bei über 30° Münchner Hitze und noch dazu nach dem Mittagessen spontan eine Kamera hingehalten wird, gibt es im 3minütigen <strong>Videointerview</strong> auf <a href="http://www.connectedmarketing.de/cm/2007/06/connectedmark-1.html" target="_blank" class="liexternal">Connected Marketing</a> zu sehen. </p>
<p><strong>Themen</strong>: Mundpropaganda und die <a href="http://www.vo-agentur.de" target="_blank" class="liexternal">Crowdsourcing Agentur VOdA</a> (worüber ich hier bislang überhaupt noch nicht geschrieben habe, das aber bestimmt noch nachhole sobald es die Zeit erlaubt&#8230;)</p>
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		<title>Krieg der Puppen: Girlz, Fashion &amp; Lifestyle</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/bratz_erfolgsgeschichte/</link>
		<comments>http://www.andersdenken.at/bratz_erfolgsgeschichte/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 May 2007 12:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[differenzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[In den 70ern kam Isaac Larian mit 370 Dollar nach Amerika. Vom Tellerwäscher wurde er zum Chef eines milliardenschweren Konzerns, und zum Feind Nr. 1 des Platzhirschen Mattel. Eine Geschichte über eine Bilderbuch-Karriere, ein gelungenes Positionierungs- und Differenzierungskonzept, und harte Bandagen im Kampf um Marktpositionen. MGA Entertainment ist Inhaber der Marke Bratz . Nie gehört? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/04/screenshot_cnbc_flickr.thumbnail.jpg' alt='screenshot_cnbc_flickr.jpg' />In den 70ern kam <strong>Isaac Larian</strong> mit 370 Dollar nach Amerika. Vom Tellerwäscher wurde er zum Chef eines milliardenschweren Konzerns, und zum Feind Nr. 1 des Platzhirschen Mattel.</p>
<p>Eine Geschichte über eine <strong>Bilderbuch-Karriere</strong>, ein <strong>gelungenes Positionierungs- und Differenzierungskonzept</strong>, und <strong>harte Bandagen</strong> im Kampf um Marktpositionen.<span id="more-1164"></span></p>
<p><strong>MGA Entertainment</strong> ist Inhaber der Marke <strong>Bratz </strong>. Nie gehört? Am besten mal bei Teenies nachfragen, denn auch wenn für <em>unsere </em>Generation noch immer Barbies das Synonym für Plastikpuppen sind, ist Bratz längst dabei, Mattels Vorherrschaft zu Grabe zu tragen &#8211; so wie bereits 2004 in Großbritannien. Doch Larian will Barbie ganz in den Ruhestand schicken. Wie, das erzählt er in diesem 11minütigen <strong>Video Interview</strong> auf CNBC. </p>
<blockquote><p>Barbie ist wie Mike Tyson. Der sagt auch immer &#8216;ich werde nicht in Pension gehen&#8217;. Was passiert mit ihm? Er ist an einem Punkt angelangt, wo er gezwungen ist sich zurückzuziehen. Ich habe als Tellerwäscher angefangen und bin durch eine Hölle von Problemen gegangen, um dorthin zu kommen wo ich jetzt bin. Und auch Mattel wird kein leichtes Spiel mit mir haben. Das verspreche ich. </p></blockquote>
<div class="left"><object width="200" height="170"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2xxbJejTbuI"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2xxbJejTbuI" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="200" height="170"></embed></object></div>
<p>Spätestens im August 2007 wird Bratz Mattel noch einmal schmerzhaft auf die Zehen treten: Dann nämlich gibt es von den frechen Girls nicht mehr &#8216;nur&#8217; Rocksongs, Fernsehshows, Cartoons, Notebooks, Videospiele, Internetseiten, Handy Editions, u.v.m., sondern auch einen vorprogrammierten <strong>Kino-Hit</strong>.
<div class="clear"></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Nicht immer gilt, dass der Erste am Markt seine Position auf ewig gepachtet hat. <strong>Ignoranz ist der Todfeind neuer Marktchancen</strong> (wie auch aus dem Video und einigen nicht nachvollziehbaren Statements Mattels hervorgeht). </p>
<p>Barbie steht seit 50 Jahren als Synonym für Plastik-Puppen, aber vor allem in den Köpfen jener, die mit ihr groß geworden sind. Bratz scharrt täglich tausende neuer Fans um sich, und baut quasi im Hinterhof von Mattel eine riesige Fangemeinde auf. </p>
<p>Welche Strategie wird am Ende aufgehen? </p>
<blockquote><p>It&#8217;s a doll. A doll never sends a message. A plastic doll doesn&#8217;t send any message to anybody. The message comes from the parents, the schools,&#8230; [Isaac Larian]</p></blockquote>
<p><span class="small"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bratz" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Bratz bei Wikipedia</a> | <a href="http://www.bratzheaven.com" target="_blank" class="liexternal">www.bratzheaven.com</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Cheerleader an roten Ampeln? Der ServicePionier.</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/powerdienstleister_armin_nagel/</link>
		<comments>http://www.andersdenken.at/powerdienstleister_armin_nagel/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2007 09:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Servicewüsten]]></category>
		<category><![CDATA[Top Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[humor]]></category>
		<category><![CDATA[servicewüste]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[Er hat eine Zirkusschule absolviert und ist professioneller Komiker und Business Entertainer. Den Dienstag hat er zum Dienst-Tag erklärt und kämpft wie Don Quijote um einen offiziellen &#8220;Deutschen Tag des Kundenservice&#8220;: Waldemar Müller alias Armin Nagel. Und wer selbst sagt: “Danke, dass ich für Euch arbeiten darf!”, qualifiziert sich mit dieser Denkhaltung für ein Interview [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image910" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/01/servicepionier.jpg" alt="Servicepionier Armin Nagel - Powerdienstleisten" /></p>
<p>Er hat eine Zirkusschule absolviert und ist professioneller Komiker und Business Entertainer. Den Dienstag hat er zum <strong>Dienst</strong>-<strong>Tag</strong> erklärt und kämpft wie Don Quijote um einen offiziellen &#8220;<strong>Deutschen Tag des Kundenservice</strong>&#8220;: <strong>Waldemar Müller</strong> alias <strong>Armin Nagel</strong>. </p>
<p><img id="image912" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/01/armin_nagel_powerdienstleister.thumbnail.jpg" alt="Armin Nagel - Powerdienstleister gegen Servicewüsten" />Und wer selbst sagt: <em>“Danke, dass ich für Euch arbeiten darf!”</em>, qualifiziert sich mit dieser Denkhaltung für ein <strong>Interview</strong> hier auf dem anders|denken Blog, denn auch bei uns stehen Service und Spaß an der Arbeit im Mittelpunkt.</p>
<p><em>&#8220;Ich will nicht über schlechte Zustände jammern, wie dies in zahlreichen Internetforen zum Thema Servicewüste bereits geschieht, sondern mit gutem Beispiel vorangehen &#8211; und wenn möglich etwas zum Positiven verändern.&#8221; (Armin Nagel)</em></p>
<p>Das <strong>ganze Interview</strong> mit dem Herausgeber des (unterhaltsamen und lesenswerten!) <a href="http://www.servicepionier.de" target="_blank" class="liexternal"><strong>Service-Pionier-Blogs</strong></a> &#8211; gespickt mit einigen Videoleckerbissen des PowerDienstleisters. Über <strong>Servicewüsten</strong>, den Einfluss des <strong>Internets</strong>, <strong>Guerilla Comedy</strong>, <strong>Business Entertainment</strong> und den <strong>Tag des Butterbrots</strong>.</p>
<p><span id="more-911"></span>
<p>&nbsp;</p>
<p>Armin Nagels Seiten: <a href="http://www.powerdienstleister.de" target="_blank" class="liexternal">www.powerdienstleister.de</a> | <a href="http://www.servicepionier.de" target="_blank" class="liexternal">www.servicepionier.de</a></p>
<div class="left"><object width="200" height="160"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RQ_yqxZ5aE8"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/RQ_yqxZ5aE8" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="200" height="160"></embed></object><br /><span class="small">PowerAmpel | Der ServicePionier</span></div>
<p><strong>Was verstehst du unter deiner Wortkreation „PowerDienstleisten“?</strong></p>
<p>PowerDienstleisten ist eine von mir in langjähriger Pionierarbeit entwickelte aktionsbetonte Dienstleistungsphilosophie, die auf Multifunktionalität, Alltags-Outsourcing, Zeitwohlstand und Humor basiert. Theoretische Grundlage ist das am 4.1.2007 erstmals von mir im deutschsprachigen Raum veröffentlichte <a href="http://service-pionier.de/?p=75" target="_blank" class="liexternal">PowerManifest</a>.</p>
<p>Unter dem Motto &#8220;rent a friend&#8221; gehe ich innovative Dienstleistungswege: &#8220;Haben Sie  Streit mit Ihrem Partner,  dann komm´ ich vorbei und lass mich beschimpfen! Wenn Sie abnehmen wollen, dann ess´ ich für Sie !&#8221; usw&#8230; Als Vorreiter der Serviceavantgarde arbeite ich mit interdisziplinärem Elan an meiner Vision einer PowerServiceSociety, einer Dienstleistungsgesellschaft in der durch innovatives PowerDienstleisten aus jedem Kundenkontakt ein unvergessliches Erlebnis wird. </p>
<p><strong>Wofür steht die &#8220;Power&#8221;? </strong></p>
<p>Der Begriff „Power“ steht für das aktive, zupackende Moment meiner Arbeit – ich will nicht über schlechte Zustände jammern, wie dies in zahlreichen Internetforen zum Thema Servicewüste bereits geschieht,  sondern mit gutem Beispiel vorangehen und wenn möglich etwas zum Positiven verändern.</p>
<p><strong>Hast du den „Business Komiker“ Waldemar Müller erfunden, um das<br />
(Nicht-)Servicedenken in Deutschland zu kritisieren und Menschen einen Spiegel vorzuhalten?</strong></p>
<p>Im Gegensatz zu einem klassischen Kabarettisten, der sich neben die Welt stellt und diese mit erhobenem Zeigefinger analysiert oder kritisiert, verstehe ich mich im Rahmen meines Blogs eher als eine Art Aktionskünstler, der sich unter dem Motto „Allein gegen die Servicewüste“ mitten ins Getümmel wirft, um die eigene ServicePhilosophie zu beglaubigen. </p>
<p>Meine Arbeit als PowerDienstleister ist also eine Art praktische Weltverbesserung nach dem guten alten Pfadfinderprinzip: Jeden DienstTag eine gute Tat.</p>
<p>Neben Blog und Bühne arbeite ich als Business Entertainer auch viel im Motivations- und Tagungsbereich. Einmal war ich auf der Motivationsveranstaltung eines großen deutschen Lebensmittelkonzerns engagiert. Die Geschäftsleitung hatte zunächst keine  rosigen Nachrichten – das Gespenst Stellenabbau lag in der Luft. Die anwesenden Mitarbeiter schienen dadurch natürlich eher frustriert denn motiviert. Dann musste ich auf die Bühne  und habe spontan die vorausgegangene Rede ironisch in meinen Act eingebunden – die Leute lagen plötzlich vor Lachen unter den Tischen. </p>
<p>Im besten Falle kann ein gelungener Auftritt also tatsächlich so etwas wie eine Ventilfunktion oder kathartische, reinigende Wirkung entwickeln &#8211; aber das darf man natürlich nicht überbewerten&#8230;</p>
<div class="left"><object width="200" height="160"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/J6WgxKqUP3k"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/J6WgxKqUP3k" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="200" height="160"></embed></object><br /><span class="small">PowerRauchen | Der Servicepionier</span></div>
<p><strong>Was bringen deine Weltrekorde (25 Dienstleistungen in 60 Sekunden) und andere „Guerilla Aktionen“?  Öffnen die tatsächlich einige Augen und Ohren oder sind sie nur eine willkommene Abwechslung im grauen Service-Alltag?</strong></p>
<p>Guerilla-Comedy Aktionen haben ja im Fernsehen bereits eine lange Tradition. Wie Passanten reagieren, wenn man Sie vor laufender Kamera verarscht, hat man  mittlerweile schon oft genug gesehen – ich versuche in meinem kleinen DienstTagsFormat herauszufinden wie Leute reagieren, wenn man Ihnen ungefragt etwas Gutes tut.</p>
<p>Oft verwickeln mich Passanten nach meinen Aktionen in interessante Gespräche und finden es gut, dass sich jemand des Themas annimmt. Googelt man den Begriff „Servicewüste“ erhält man immerhin 544.000 Links. Das PowerDienstleisten ist also offenbar eine vom Kunden gewollte Realität. </p>
<p>Ob meine ServiceMission aber tatsächlich nachhaltige Veränderungen der ServiceMentalität mit sich bringt,  werden wir im Laufe des Jahres sehen – Ich hoffe natürlich, dass eine ServiceLawine ins Rollen kommt&#8230;</p>
<p><strong>Dir scheinen die Ideen ja nie auszugehen. Viele Unternehmen aber würden gerne mehr Service bieten, scheitern dann aber an nutzenbringenden Ideen oder an der Implementierung. Warum? </strong></p>
<p>Service ist mehr als Service. Es reicht nicht aus, wie früher Service als Gratisleistung oder Beilage zum Produkt zu sehen, sondern Service selbst wird mehr und mehr zu einem eigenständigen Produkt und Instrument, um Kunden zu binden.  </p>
<p>Guter Service wird deshalb in Zukunft immer komplexer und erfordert interdisziplinäre Fähigkeiten und Qualifikationen, da haben viele Unternehmen noch Nachholbedarf &#8211; die Anforderungen an Mitarbeiter steigen immens, besonders wenn auf der anderen Seite durch die Nutzung des Internets Kunden immer „wissender“ und selbstbewusster auftreten. </p>
<p>(Hochinteressant in diesem Zusammenhang ist im Übrigen die Studie des Zukunftsinstituts: „Service-Märkte &#8211; Die neuen Dienstleister von Birgit Mager, Patricia von Papstein und Andreas Steinle)</p>
<div class="left"><object width="200" height="160"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QFo5nWA-GG8"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/QFo5nWA-GG8" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="200" height="160"></embed></object><br /><span class="small">PowerRauchen | Der Servicepionier</span></div>
<p><strong><a href="http://www.geffroyblog.de" target="_blank" class="liexternal">Edgar Geffroy</a> sagt, Deutschland sei keine Servicewüste, sondern ein Servicewunderland– weil sich Kunden so ziemlich alles gefallen lassen. Wie siehst du das?</strong></p>
<p>Klar, ein paar ServiceFiaskos hat in diesem Land sicher schon jeder Kunde miterlebt. (Besonders im Bereich der Telefon &#8211; Hotlines&#8230;) Trotzdem sehe ich das Problem nicht nur auf der Seite des Dienstleistenden sondern auch auf Kundenseite:</p>
<p>Sich von jemandem helfen zu lassen und dies in vollen Zügen zu geniessen, muss man erst mal lernen. Ich gehöre ja auch zu den Do it yourself &#8211; Kunden die bei einem Restaurantbesuch am liebsten den Tisch selbst abräumen, dies schränkt die potentielle Service-Performance des Dienstleisters aber enorm ein. </p>
<p><strong>Guter Service ist immer auch ein Stück weit  Luxus. </strong></p>
<p>Wo aber Geiz Geil ist, und vieles nur noch hektisch „to go“ konsumiert wird, ist für guten Service wenig Platz. Deshalb braucht dieses Land nicht nur gute Dienstleister, sondern auch fähige Kunden, die gewillt sind, sich ihre Zeithoheit zurückzuerobern und zu schätzen wissen, wie angenehm und hilfreich es ist, gut bedient zu werden.</p>
<p><strong>Wird sich das ändern?</strong></p>
<p>Ich gebe mir große Mühe&#8230;</p>
<p><strong>Es wird immer einfacher, Meinungen und Kritiken über schlechten Service zu publizieren, das „soziale Internet“ macht es im großen Stil möglich. Welchen Einfluss wird das auf die Dienstleistungsqualität haben?</strong></p>
<p>Wie ich schon vorhin angedeutet habe, ist der Kunde heutzutage eben nicht mehr passiv und ahnungslos. In Blogs, Wikis und Internetforen manifestiert sich eine Art Kunden-Empowerment das natürlich meilenweit über das frühere Leserbriefschreiben hinausgeht – Communities dominate Brands. <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=0954432738%26tag=applexpemehra-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/0954432738%253FSubscriptionId=0EMV44A9A5YT1RVDGZ82" title="View product details at Amazon">(Siehe das gleichnamige Buch von Tomi Ahonen und Alan Moore)<br />
</a></p>
<p>Natürlich macht diese scheinbar unsteuerbare Verbraucherbewegung den Unternehmen zunächst einmal Angst, da sie ihre bisherigen Kommunikationsstrategien überdenken müssen – ich  sehe die Entwicklung aber als Chance, denn  solange aus dem web 2.0. kein mob 2.0 wird, kann offene, konstruktive Kritik an Defiziten der Servicegesellschaft nur qualitätssteigernd wirken. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja dann bald auch mal einen aussagekräftigen Service &#8211; TÜV, der den bereits existierenden Produkttests ebenbürtig ist.</p>
<div class="left"><object width="200" height="160"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/t6lCc_xeEEM"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/t6lCc_xeEEM" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="200" height="160"></embed></object><br /><span class="small">Power(Weihnachts-)Marketing | Der Servicepionier</span></div>
<p><strong>Dein Werdegang klingt nicht gerade langweilig: Zirkustheaterschule, Studium Theater und bildende Kunst und jetzt tingelst du quer durch die Welt von einem Comedyfestival zum anderen. Wie bringst du das alles unter einen Hut?</strong></p>
<p>Letztendlich versuche ich immer darauf zu achten, ob ich mich mit dem was ich beruflich mache auch wirklich wohlfühle, denn Arbeitszeit ist Lebenszeit. Deshalb habe ich auch ein Sprach- und Geschichtsstudium nach 8 Semestern abgebrochen, um eine Zirkusschule zu besuchen. Danach habe ich in Hildesheim „Kulturwissenschaften /Ästhetische Praxis“ studiert (ein künstlerisch-praktischer Studiengang). Das war eine SuperZeit &#8211; dort habe ich gelernt was interdisziplinäres Studieren wirklich bedeuten kann, nämlich „ begreifen was einen ergreift“. Seit 8 Jahren bin ich jetzt professioneller Komiker und Business Entertainer – und es gibt viel zu tun&#8230;.</p>
<p><strong>Auf deinem <a href="http://www.servicepionier.de" target="_blank" class="liexternal">ServicePionier-Blog</a> hast du den Dienstag zum Dienst-Tag ausgerufen und drehst dazu kurze Videos. Wie aufwendig ist das für dich?</strong></p>
<p>Das Ganze ist eine Low- bis No Budget Angelegenheit. Ich versuche einmal im Monat einen Drehtermin hinzukriegen an dem 4-5 kurze Clips entstehen. Dazu kommen 1-2 Tage Vorbereitung und 1 Tag Schnitt. Mit Sascha Hömske von bonnavista.tv habe ich zudem einen Kameramann und Producer gefunden der mich beim Dreh unterstützt und im Gegenzug das entstandene Material auch für seine Internet TV Plattform verwertet. </p>
<p>Dadurch dass ich im Gegensatz zu aufwändiger produzierten vodcasts (z.B. law vodcast) als selbsternannter „ServiceTsunami“ bewusst das Genre des “kleinen schmutzigen Internetfilms“ bedienen kann, mache ich sozusagen aus der Not der Mittel eine Tugend. Die „Rauheit“ und Unfertigkeit ist Programm. </p>
<p><strong>Und wie lange willst du das durchhalten?</strong></p>
<p>Ich habe auf meinem Blog das Jahr 2007 zum Jahr des PowerService erklärt.</p>
<p>Mein Ziel ist es, dieses Jahr zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland einen Tag des Kundenservice zu begründen. Immerhin gibt es bereits den Tag des deutschen Butterbrotes (29.September) den Deutschen Kopfschmerztag (5.September) oder den Tag des sicheren Kinderspielplatzes (25.März). Warum kann es dann nicht  einmal einen Tag im Jahr geben, an dem man als Kunde besonders zuvorkommend umsorgt und mit unkonventionellen ServicePraktiken verwöhnt wird? </p>
<p><strong>Wie willst du das erreichen?</strong></p>
<p>Ich werde mit all meiner Power den Marsch durch die Institutionen antreten, denn ich benötige ja eine ordentliche Schirmherrschaft – am liebsten die Bundeskanzlerin&#8230; Das ganze Projekt wird also kein 100 Meter Lauf, sondern eher ein Marathon&#8230; Im Übrigen: <strong>Das meine ich ernst.</strong></p>
<p><a href="http://www.servicepionier.de" target="_blank" class="liexternal"><span class="orange">PS: Und nicht vergessen: Bald ist wieder DienstTag!</span></a></p>
<p><strong>Vielen Dank, Armin! Wir sehen uns auf der <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?cat=26" target="_blank" class="liexternal"><strong>AUFSCHWUNG</strong></a> in Frankfurt!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img id="image913" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/01/armin_nagel_servicepionier.thumbnail.jpg" alt="Service ist Luxus" />Hinter „Waldemar Müller – Der Powerdienstleister“ verbirgt sich der <strong>Schauspieler und Komiker Armin Nagel</strong>. Nach einer langjährigen internationalen Ausbildung u.a. an der nationalen britischen Zirkustheaterschule „Fooltime“ in Bristol, der Ecole Philippe Gaulier London und der Hogeschool vor de Kunsten Utrecht, absolvierte er das Studium der Angewandten Kulturwissenschaften in Hildesheim mit den Schwerpunkten Theater und Bildende Kunst. </p>
<p>An deutschen Stadt –und Staatstheatern arbeitete Nagel unter anderem mit den Regisseuren Albrecht Hirche (Theaterhaus Jena), Sebastian Nübling (Staatsschauspiel Hannover) und dem New Yorker Biennale &#8211; Künstler Christian Marclay (Bayerisches Staatsschauspiel, München). </p>
<p>Seit knapp 10 Jahren ist Nagel unter seinem Pseudonym vorwiegend als Komiker und Business Entertainer tätig: Künstlerische Stationen waren hier u.a. das Köln Comedy Festival, das GOP Variete Hannover oder der Daidogei Worldcup in Shizuoka, Japan.</p>
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		<title>Ein anders&#124;denker im Interview: Grammy Preisträger Christian Gansch</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/interview_christian_gansch/</link>
		<comments>http://www.andersdenken.at/interview_christian_gansch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 09:54:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben Sie schon einmal einen 4fachen Grammy Gewinner um ein Interview gebeten und die Antwort erhalten: “Natürlich, machen wir, wann gehts los?” Christian Gansch ist Business Querdenker, Autor, international erfolgreicher Dirigent, Manager, Produzent und mehrfacher Grammy Preisträger. In einem spannenden Interview spricht er über Management, Frust, Neid, Motivation, Führung, persönliche Pläne und rechnet schonungslos mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="alignleft"><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/11/christian_gansch_im_interview.jpg' alt='Einheit aus Vielfalt oder: Vom Solo zur Sinfonie.' /></div>
<p>Haben Sie schon einmal einen 4fachen Grammy Gewinner um ein Interview gebeten und die Antwort erhalten: “Natürlich, machen wir, wann gehts los?”</p>
<p><strong>Christian Gansch</strong> ist Business Querdenker, Autor, international erfolgreicher Dirigent, Manager, Produzent und mehrfacher Grammy Preisträger.</p>
<p>In einem spannenden Interview spricht er über <strong>Management, Frust, Neid, Motivation, Führung, persönliche Pläne</strong> und rechnet schonungslos mit <strong>Zwischenurteilsneurotikern </strong>ab:</p>
<p>Über einen <strong>authentischen Menschen</strong>, der davon überzeugt ist, dass ‘neue Ideen Raum und Zeit brauchen, um sich entwickeln zu können‘. Unbedingt weiterlesen…</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.gansch.de" target="_blank" class="liexternal">www.gansch.de</a><br />
Christian Gansch erscheint im <a href="http://www.eichborn.de/s2/default.asp?bv5640" target="_blank" class="liexternal">Eichborn Verlag</a></p>
<p><center><object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/308394f2-fc47-4acf-a55d-cb0cca5631b7" type="application/x-shockwave-flash" style="width:450px;height:271px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/308394f2-fc47-4acf-a55d-cb0cca5631b7"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /></object></center></p>
<h2>Christian Gansch im Interview</h2>
<p><strong>Ihr Buch „Vom Solo zur Sinfonie – Was Unternehmen von Orchestern lernen können“ ist seit Juli im Handel. Ohne etwas vom Inhalt vorwegzunehmen: Was kann ein Unternehmen wirklich von einem Orchester lernen?</strong></p>
<p>Ein Orchester ist ein Paradebeispiel dafür, dass 100 individualistische Spitzenkräfte effizient und erfolgreich zusammenarbeiten können, wenn es ein interaktives, lebendiges Wechselspiel zwischen allen Beteiligten, die ein gemeinsames Ziel definiert haben, gibt.</p>
<p><strong>Kennen Sie konkrete Beispiele, für Unternehmen (oder Branchen allgemein), die tatsächlich Ideen oder Angebotselemente von Orchestern übernommen haben?</strong></p>
<p>Es gibt inzwischen Unternehmen, in denen moderne und wertfreiere Kommunikationsstrukturen eingeführt werden. Letztlich sind Orchester beispielhaft in Bezug auf Kommunikations- und Veränderungsprozesse, die nicht nur innerhalb einer Instrumentengruppe, sondern kontinuierlich abteilungsübergreifend funktionieren müssen.</p>
<div class="left"><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=applexpemehra-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3938389249&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></div>
<p><strong>In der Wirtschaft spricht man von Qualitätsmanagement. Gibt es das auch bei Orchestern? Welche Parallelen gibt es?</strong></p>
<p>Das, was das Publikum im Konzert zu erkennen glaubt, nämlich einen Dirigenten, der den Einsatz gibt und vor ihm eine gleichgeschaltete Masse, die ihm willenlos folgt, hat mit der Orchesterwirklichkeit überhaupt nichts zu tun. Bei der täglichen Probenarbeit ringen Dirigent und Musiker, insbesondere auch die zahlreichen Top-Führungskräfte des Orchesters um höchste Qualität. Sie wissen, jegliche abgespulte Routine wäre das Ende von Innovation, das Publikum würde sich langweilen.</p>
<p><strong>Wie gehen Sie mit Menschen um, die Ideen im Keim ersticken wollen?</strong></p>
<p>Ich halte wenig davon, dass Führungskräfte glauben sich auferlegen zu müssen, stets alle Mitarbeiter „abzuholen“, was meistens einem gesellschaftlichen Druck entspringt. Moral ist, wenn man sich um die engagierten Mitarbeiter kümmert und nicht um einige wenige Ignoranten, die es ja immer und überall geben wird. Klar und deutlich auf die Motivierten zu setzen, entzieht den berufsmäßigen Blockierern langfristig die Machtbasis. Andernfalls bekommen die Spitzenkräfte schnell den burn out, oder sie wechseln in ein anderes Unternehmen.</p>
<div class="left"><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=applexpemehra-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3821856947&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></div>
<p><strong>Gab es dazu ein prägendes Beispiel?</strong></p>
<p>Tagtäglich erlebt man als Dirigent, dass eine Minderheit eine neue Idee verhindern will, aus welchen Gründen auch immer. Aber damit darf man sich nicht aufhalten. Wenn man aus falsch verstandenem „Gutmenschentum“ zulässt, dass sich die Ignoranten zum Dreh- und Angelpunkt von Arbeitsprozessen stilisieren, werden die Talentierten und Motivierten, die ja die Stütze eines Unternehmens bilden, an den Rand gedrängt.</p>
<p><strong>Sehr hart ins Gericht gehen Sie mit ‚Zwischenurteilsneurotikern’, die schon am ersten Tag der Umsetzung Erfolge sehen wollen.</strong></p>
<p>Manche Musiker glauben, das Dirigenten-Konzept einer einstündigen Sinfonie bereits nach zwei Probenminuten abschließend und zweifelsfrei beurteilen zu können, nicht anders wie bei neuen Strategien in Unternehmen. Diese Einstellung ist schlicht destruktiv. Neue Ideen brauchen Raum und Zeit, um sich entwickeln zu können. Permanente „Voraburteile“ mitten im Arbeitsprozess sind inzwischen zwar ein beliebtes Gesellschaftsspiel, aber sie verhindern bereits im Ansatz, dass überhaupt Neues entstehen kann. Diese sollten übrigens nicht mit einer selbstverständlichen kontinuierlich nötigen Qualitätskontrolle verwechselt werden.</p>
<p><strong>Wie behandeln Sie Vorschläge, die aus der Gruppe heraus kommen? Ich kann mir vorstellen, nicht immer wollen alle nach Ihrem Taktstock tanzen und in einem Orchester geht es ebenso wenig demokratisch zu wie in Unternehmen.</strong></p>
<p>Die Mona Lisa trägt auch die Handschrift eines einzigen Malers und wurde nicht von 100 Spezialisten, die letztlich alle eine andere Zielvorstellung gehabt hätten, umgesetzt. Auch im Orchester gilt die Vision des Dirigenten und die Musiker sind sich dessen bewusst, dass der Kunde, also der Zuhörer ein Recht auf eine klare Botschaft hat, und er wäre nur verwirrt, wenn ihm 100 Musikerinnen und Musiker gleichzeitig ihre ganz persönliche Vision einer Beethoven-Sinfonie darbieten würden. Es wäre dennoch völlig falsch, daraus zu schließen, dass Führen deswegen eine Einbahnstraße ist. Auch als Dirigent muss ich letztlich die Realitäten eines Orchesters in mein Konzept einbauen: ich kann nicht von einem Trompeter, der auf seine Art einen scharfen Klang produziert, einen samtweichen Klang bekommen, oder aus einem italienischen Orchester ein deutsches machen.</p>
<p><strong>Das klingt nach Spannungsfeldern wie es sie in jedem Unternehmen gibt.</strong></p>
<p>Allein schon aufgrund der räumlichen Enge, in der Musiker tagtäglich arbeiten und die mich an ein gruppendynamisches Seminar erinnert, sind Spannungen programmiert. Andererseits kann auch die angenehme Möglichkeit, sich in sein Büro zurückzuziehen und hinter sich die Türe zu schließen dazu führen, dass drängende Konflikte lange unter den Tisch gekehrt werden.</p>
<p><strong>Ist ein Dirigent ein Diktator?</strong></p>
<p>In früheren Zeiten bisweilen ja, aber inzwischen würde das kein Orchester mehr akzeptieren. Erfolgreich miteinander Musizieren ist ein kontinuierliches und vor allem abteilungsübergreifendes Wechselspiel aller Kräfte. Aber nicht nur die einzelnen Musiker bzw. Instrumentengruppen müssen permanent auf die anderen Gruppen und Abteilungen hören und wach reagieren. Auch der Dirigent hört auf die Musiker, er begleitet das Oboensolo, oder das Solo des Cellos und organisiert gleichzeitig, dass auch entfernt sitzende Musiker, die ein hervor tretendes Soloinstrument kaum hören, dieses präzise begleiten können.</p>
<p><strong>Aus einer jährlichen Gallup Studie geht hervor, dass rund 2/3 der Mitarbeiter deutscher Unternehmen Dienst nach Vorschrift machen, 1/5 demotiviert ist oder gar innerlich gekündigt hat und lediglich 13% motiviert sind. Lassen sich diese Zahlen auch auf Orchester übertragen?</strong></p>
<p>Nicht zuletzt aufgrund der Enge entsteht im Orchester aus Dienst nach Vorschrift sogleich ein kollektiv erlebter trostloser Stillstand. Und es ist wohl ein Segen, wie ich glaube, dass man diesen nicht mit privaten Aktivitäten und Ablenkungen hinter verschlossener Tür kaschieren kann. Daher ist es nicht überraschend: sobald Musiker spüren, was der Dirigent will und wo er mit ihnen hin will, wird die Mehrheit mitziehen. Es ist übrigens nicht immer die berufliche Situation dafür verantwortlich, wenn Menschen innerlich gekündigt haben. Man muss Unterschiede in Bezug auf Talent, Motivation und Energie akzeptieren.</p>
<p><strong>Gibt es in einem Orchester Frust oder Neid? Wie äußert sich das?</strong></p>
<p>Kaum ein Musiker, der seit 20 Jahren im Orchester spielt, wird sich direkt mit einer Topkraft messen wollen, die in technischer Bestform von der Hochschule kommt und sich gerade im Orchesterprobespiel gegen 30 Konkurrenten aus ganz Europa durchgesetzt hat. Daher sind die Führungskräfte oft sehr jung und das schafft Neid. Aber es gibt dafür einen gewissen Ausgleich: Die technischen Umsetzungsstrategien einer jungen Führungskraft sind anfangs eher auf ihr eigenes Können und nicht auf die Gruppe ausgerichtet. Da braucht sie dann den Rat erfahrener Kollegen, die wissen, was innerhalb einer Abteilung von 16 Geigerinnen und Geigern am besten funktioniert. Allerdings muss die junge Führungskraft unterscheiden lernen, welcher Rat dem Neid entspringt, und welcher echte Unerstützung bedeutet.</p>
<p><strong>Haben Sie ein Standardrezept um Motivation aufzubauen oder hängt das von den Einzelfällen ab?</strong></p>
<p>Motivation lässt sich weder verordnen noch nach einem Rezept hervorzaubern. Es gibt nur eine Richtschnur: Wenn Musiker spüren, dass ich mich im Vorfeld ehrlich um ein klares Konzept bemüht habe, wenn sie merken, dass ich nicht auf Selbstdarstellung oder einen billigen Aktionismus setze, sondern mich mit aller Kraft auf die Inhalte konzentriere, dann darf ich darauf vertrauen, dass sich die Motivation bei ihnen einstellen wird.</p>
<p><strong>Alle großen Unternehmen arbeiten an Konzepten für Wissensmanagementsysteme und stoßen dabei immer wieder an Grenzen. Sie haben in Ihrer langen Karriere mit einer Vielzahl berühmter Orchester gearbeitet. Als Dirigent hat man hier doch so quasi die Funktion eines zentralen Wissensträgers. Ist dieser Wissenstransfer überhaupt gewünscht und wie funktioniert er?</strong></p>
<p>Ich war Geiger und weiß genau, wo bei diesem Instrument die Probleme liegen. Aber es ist tabu, als Dirigent den Geigern Ratschläge beispielsweise in Bezug auf Fingertechniken zu geben, denn dafür werden ja die Führungskräfte im Orchester bezahlt. Spitzenkräfte haben das Recht auf ihre individuellen Techniken und Strategien, wenn sie diese dann in den Dienst einer Sache stellen. Als Wissensträger weiß ich vor allem, dass jedes Orchester, jeder Mensch anders funktioniert und dass ich selbst dafür wach, offen und neugierig bleiben muss, auch wenn das nicht immer einfach ist. Standards reduzieren, ja verleugnen eher die menschliche Natur.</p>
<p><strong>Wie lange dauert es, bis aus den vielen Musikern EIN ‚TEAM’ wird?</strong></p>
<p>Jedes professionelle Orchester ist prinzipiell eingespielt. Aber jeder Dirigent setzt andere Prioritäten und dann entscheidet sich in den interaktiven Probenprozessen, ob sich schnell ein gegenseitiges Verständnis entwickelt. Vor dem ersten Konzert hat man üblicherweise vier Proben plus Generalprobe zu Verfügung, d.h. Zeitdruck ist Realität. Manchmal kann es sogleich beglückende Resultate geben, oder es kommt erst das zweite oder dritte Konzert dem Idealziel nahe.</p>
<p><strong>Spürt man dabei die Handschrift der Vorgänger?</strong></p>
<p>Weniger die der unmittelbaren Vorgänger, als die eines prägenden Chefdirigenten.</p>
<p><strong>Wie wurden Sie überhaupt Dirigent?</strong></p>
<p>Obwohl ich Violine studiert habe, fühlte ich mich schon ab meinem 12. Lebensjahr zu den gewaltigen, faszinierenden orchestralen Klangfarben hingezogen. So wie viele Dirigenten komme ich aus dem Orchester: ich war von meinem zwanzigsten Lebensjahr an neun Jahre führendes Mitglied der Münchner Philharmoniker. Das bot mir die Chance, mit einigen wunderbaren Dirigenten dieser Zeit auch privat zu arbeiten.</p>
<p><strong>Und wie zum Managementberater? (Falls dies der richtige Ausdruck ist.)</strong></p>
<p>Das ist eine logische Folge meiner ungewöhnlichen Biographie: denn nach meiner Zeit bei den Münchner Philharmonikern wechselte ich völlig die Perspektive und ging für 13 Jahre in die Musikindustrie. Dort war ich als Produzent mitten im Interessensgeflecht von Herstellung, Vertrieb, Marketing, Controlling, Rechtsabteilung und einzelnen Ländermärkten.</p>
<p><strong>Wie verteilen sich die beiden Berufe zeitlich?</strong></p>
<p>Manchmal habe ich reine Dirigierphasen, wenn ich dann wieder zuhause bin, dominiert die Berater- und Vortragstätigkeit.</p>
<p><strong>Bleibt da Zeit für Familie oder Hobbies?</strong></p>
<p>Durchaus, wenn man beispielsweise das Fernsehen oder gewisse gesellschaftliche Events einfach ganz weglässt. Nicht zu glauben, wie viel mehr Zeit man dann sogleich hat.</p>
<p><strong>Sehen Sie sich als Querdenkern und falls ja, was bedeutet Querdenken für Sie?</strong></p>
<p>Ich sehe mich eher als jemand, der die täglich wechselnden Moden, Schlagworte und Zeitgeistströmungen, also diesen zum Standard gewordenen Relativismus mit äußerster Skepsis betrachtet, weil dabei das Individuum zu kurz kommt. Selbst Wertediskussionen haben inzwischen einen zeitgeistigen und damit beliebigen Anstrich. Menschen sind nicht in ein Schema zu pressen, unterschiedliche Charaktere müssen nicht gleichgeschaltet werden, damit sie eine Einheit bilden. Einheit kann auch aus menschlicher Vielfältigkeit entstehen, wie ein Orchester beweist.</p>
<p><strong>Was war die größte Herausforderung der Sie in Ihrer Karriere gegenübergestanden sind?</strong></p>
<p>Jedes Konzert war und ist stets eine enorme Herausforderung. Ob ich nun mit 18 Jahren im Wiener Musikvereinssaal oder in der New Yorker Carnegie Hall spielte, oder ob ich jetzt einen dreistündigen Figaro dirigiere, das wird niemals zur Routine werden, Lampenfieber inklusive.</p>
<p><strong>Gab es auch Flopps und Pannen an die sich gerne (bzw. nicht so gerne?) erinnern?</strong></p>
<p>Einmal dirigierte ich Wagner im Konzert, plötzlich begann die Sängerin mysteriöserweise um eineinhalb Takte zu früh. Die Musiker, die gerade spielten, konnte ich noch abfangen, aber nicht alle, die seit 100 Takten nur auf ihren späteren Einsatz warteten, ließen sich von mir dazu bewegen, ebenfalls eineinhalb Takte früher anzufangen. Die nächsten Takte waren schweißtreibend, bis ich intuitiv beim Beginn der nächsten Phrase eine extrem deutliche Markierung setzte, die alle wieder zusammen brachte. Mein Blutdruck war danach noch 10 Minuten auf 200. Komischerweise hatte weder Sängerin noch Publikum das mitbekommen.</p>
<p><strong>Was haben Sie daraus mitgenommen?</strong></p>
<p>Man muss wohl stets mit allem rechnen. Oder wie man so schön auf österreichisch sagt: Nix ist fix!</p>
<p><strong>Wenn Sie heute 3 Wünsche frei hätten (sich 97 weitere zu wünschen gilt nicht), welche wären das?</strong></p>
<p>Die Gesundheit meine Kinder liegt mir am Herzen. Gerne würde ich einmal die 8. Symphonie von Bruckner mit den Wiener Philharmonikern dirigieren. Schön wär’s, öfter in meinem Lieblingshotel auf dem Balkon zu sitzen und aufs Meer hinaus zu schauen.</p>
<p><strong>Wir es Ihr Buch auch in anderen Sprachen geben?</strong></p>
<p>Das wird sich zeigen. Aber jetzt erscheint zuerst einmal ein deutsches Hörbuch von meinem Buch, das ich selbst sprechen werde.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?</strong></p>
<p>Eigentlich wie jetzt: Dirigieren, Bücher schreiben, Vorträge und Seminare halten.</p>
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		<title>Interview mit Christian Gansch: Hintergrund</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 09:40:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Juli habe ich hier über den Business Querdenker, Autor, Dirigenten, Manager, Produzenten und mehrfachen Grammy Preisträger Christian Gansch berichtet. Der Beitrag kam an und wurde nach einem Vorschlag von Burkhard Schneider zum Selbstläufer. Blogs vernetzen also doch? :-) Sehr gefreut hat mich auch, dass Christian Gansch sofort begeistert war. Ok, wir hatten uns schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image777" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/11/hintergrund_interview_christian_gansch.thumbnail.jpg" alt="Nachtrag zum Interview mit Christian Gansch" />Im Juli habe ich <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/christian_gansch_einheit_aus_vielfalt/" class="liinternal">hier</a> über den Business Querdenker, Autor, Dirigenten, Manager, Produzenten und mehrfachen Grammy Preisträger <a href="http://www.gansch.de" target="_blank" class="liexternal"><strong>Christian Gansch</strong></a> berichtet. </p>
<p>Der Beitrag <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=999" target="_blank" class="liexternal">kam an</a> und wurde nach einem Vorschlag von <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=1300" target="_blank" class="liexternal">Burkhard Schneider</a> zum <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/christian_gansch_interview/" class="liinternal">Selbstläufer</a>. Blogs vernetzen also doch? :-)</p>
<p>Sehr gefreut hat mich auch, dass Christian Gansch sofort begeistert war. Ok, wir hatten uns schon im Jänner nach einem Vortrag bei einem <del datetime="2006-11-16T01:46:55+00:00">Bauch</del> Lachmuskel-strapazierendes Abendessen kennengelernt &#8230; trotzdem nicht selbstverständlich, wenn ich da an so manch andere(n) denke. Vielen Dank, Herr Gansch!</p>
<p>Ebenfalls Danke an <a href="http://querdenken.twoday.net/" target="_blank" class="liexternal">Elita Wiegand</a> vom <a href="http://www.innovativ-in.de" target="_blank" class="liexternal">Business Club für Wertschöpfer, Innovatoren und Querdenker</a> und an alle, die bei der Erstellung der Fragen mitgemacht haben: <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/" target="_blank" class="liexternal">Burkhard Schneider</a>, <a href="http://www.alles-internet.com/blog/" target="_blank" class="liexternal">Ingrid Bressler</a>, <a href="http://www.publicadverts.de/" target="_blank" class="liexternal">Maike Nägel</a>, <a href="http://www.geistesblitz.de" target="_blank" class="liexternal">Timo Off</a>, <a href="http://www.3k-consulting.de/site/index.php?id=289" target="_blank" class="liexternal">Clarissa Lenz</a>, <a href="http://www.manfredschwaiger.com" target="_blank" class="liexternal">Manfred Schwaiger</a>, <a href="http://www.team-success.de/blog/" target="_blank" class="liexternal">Jörg Weisner</a> und jene, die mir die Fragen per Mail übermittelt haben.</p>
<p><a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/interview_christian_gansch/" class="liinternal">[Link zum Interview]</a></p>
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		<title>Meines, deines, ihres</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Nov 2006 10:23:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8216;Die Leser lesen nicht mein Buch. Sie lesen ihr Buch.&#8217; [Martin Walser] Ein schöner Satz, den sich jeder zu Herzen nehmen kann, egal ob Selbständiger, Produktmanager, Entwickler, Designer, Forscher, &#8230; &#8216;Menschen kaufen nicht mein Produkt &#8211; sie kaufen ihr Produkt.&#8217; Gefunden habe ich das Interview mit dem vielfach ausgezeichneten Autor Autor bei literatur-tv.com. Schade nur, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image745" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/11/martin_walser.thumbnail.jpg" alt="Weise Worte" />&#8216;Die Leser lesen nicht <em>mein </em>Buch.<br />
Sie lesen <em>ihr </em>Buch.&#8217; </p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Walser">[Martin Walser]<br />
</a><br />
Ein schöner Satz, den sich jeder zu Herzen nehmen kann, egal ob Selbständiger, Produktmanager, Entwickler, Designer, Forscher, &#8230; </p>
<p><strong>&#8216;Menschen kaufen nicht <em>mein </em>Produkt &#8211; sie kaufen <em>ihr </em>Produkt.&#8217;</strong></p>
<p><span class="small">Gefunden habe ich das Interview mit dem vielfach ausgezeichneten Autor <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FAngstbl%25C3%25BCte-Martin-Walser%2Fdp%2F3498073575%2Fsr%3D8-1%2Fqid%3D1162806388%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks&#038;tag=applexpemehra-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742" target="_blank" class="liexternal">Autor</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=applexpemehra-21&amp;l=ur2&amp;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> bei <a href="http://literatur-tv.com" target="_blank" class="liexternal">literatur-tv.com</a>. Schade nur, dass die Bedienung des Videoplayers alles andere als der &#8216;ihr Produkt&#8217; Philosophie entspricht, und die Seite im Firefox nicht funktioniert, aber vielleicht wirds ja noch.</span></p>
<p><span class="small">Foto: <a href="http://www.rowohlt.de" target="_blank" class="liexternal">Rohwohlt</a></span></p>
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		<title>Top Redner: TED Prize Gewinner Bono</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/ted_prize_bono/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 01:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Rede, die eine Ergänzung in der Liste der Top 10 Best Presentations ever verdient hat. Passend zum Feiertag. Zurücklehnen, genießen und ein paar Minuten nachdenken! &#8216;Where you live in the world, should not determine, whether you life in the world.&#8217; Seit 20 Jahren gehört Bono zu meinen Favoriten wenn es um Musik geht &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="left"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" width="200" height="178" id="VE_Player" align="middle"><param name="movie" value="http://static.videoegg.com/ted/flash/loader.swf"></param><param NAME="FlashVars" VALUE="bgColor='FFFFFF'&#038;file=http://static.videoegg.com/ted/movies/BONO_high.flv&#038;autoPlay=false&#038;fullscreenURL=http://static.videoegg.com/ted/flash/fullscreen.html&#038;forcePlay=false&#038;logo=&#038;allowFullscreen=true"></param><param name="quality" value="high"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><param name="bgcolor" value="#FFFFFF"></param><param name="scale" value="noscale"></param><param name="wmode" value="window"><embed src="http://static.videoegg.com/ted/flash/loader.swf" FlashVars="bgColor=FFFFFF&#038;file=http://static.videoegg.com/ted/movies/BONO_high.flv&#038;autoPlay=false&#038;fullscreenURL=http://static.videoegg.com/ted/flash/fullscreen.html&#038;forcePlay=false&#038;logo=&#038;allowFullscreen=true" quality="high" allowScriptAccess="always" bgcolor="#FFFFFF" scale="noscale" wmode="window" width="200" height="178" name="VE_Player" align="middle" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></param></object></div>
<p>Eine Rede, die eine Ergänzung in der Liste der <a href="http://www.knowhr.com/blog/2006/08/21/top-10-best-presentations-ever/" target="_blank" class="liexternal">Top 10 Best Presentations ever</a> verdient hat. Passend zum Feiertag. Zurücklehnen, genießen und ein paar Minuten nachdenken!</p>
<p><em>&#8216;Where </em>you live in the world, should not determine, <em>whether </em>you life in the world.&#8217; </p>
<p>Seit 20 Jahren gehört <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bono" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia"><strong>Bono</strong></a> zu meinen Favoriten wenn es um Musik geht &#8211; und um Engagement. 3 mal war er bislang für den Friedensnobelpreis nominiert, 2005 wurde er vom TIME Magazine zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Person_of_the_Year" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Person of the Year</a> gewählt. </p>
<p>Im gleichen Jahr erhielt er den <a href="http://www.ted.com/tedprize/index.cfm" target="_blank" class="liexternal"><strong>TED Prize</strong></a>. Wofür die Auszeichnung verliehen wird:</p>
<p><em>Each year we will honor a maximum of three individuals who have shown that they can, in some way, positively impact life on this planet.</em></p>
<p>Weil TED auch eine <strong>Technik-Konferenz</strong> ist, fand Bono schöne Worte zum Thema Technologie: </p>
<blockquote><p>&#8216;What really turns me on about technology is not just the ability to get more songs on mp3 players. The revolution&#8230; <em>this </em>revolution is much bigger than that&#8230; I hope &#8230; and I believe!</p>
<p>What turns <em>me </em>on, about the digital age and what excites me personally, is that you have <strong>closed the gap between dreaming&#8230; and doing</strong>.&#8217;</p></blockquote>
<p>Wenn der Videotimer bei ca. 15min steht, gibts Bonos Interpretation des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Long_tail" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Long Tail</a>. Die <strong>Kernbotschaft </strong>folgt bei 18:00 und dauert rund 3 Minuten, aber seht es Euch selbst an. </p>
<p><strong>Eine großartige Rede, von einem noch großartigeren Menschen</strong>.</p>
<p><a href="http://action.one.org/" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://action.one.org/media/banners/ONE_banners_017_468x58.gif" width="460" height="58" border="0" /></a><br />
<span class="small">Siehe auch: <a href="http://www.sun.com/one/video-60-mov-hi.html" target="_blank" class="liexternal">ONE Campaign Video</a></span></p>
<p>Erst gestern Nacht wurden in San Franzisco die <strong>TED Prize Sieger 2007</strong> gekürt. Die <a href="http://tedblog.typepad.com/tedblog/2006/10/2007_tedprize_w_1.html#trackback" target="_blank" class="liexternal">Gewinner</a> </p>
<p>- <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nachtwey" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">James Nachtwey</a>, Fotojournalist, <a href="http://www.war-photographer.com/" target="_blank" class="liexternal">Kriegsberichterstatter</a><br />
- <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/E.O._Wilson" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Dr. E.O. Wilson</a>, <a href="http://www.guardian.co.uk/science/story/0,,1884927,00.html" target="_blank" class="liexternal">Biologe</a> und<br />
- <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bill_Clinton" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">William J. Clinton</a>, ehemaliger Präsident der USA</p>
<p>Das erste Video dazu findet man im <a href="http://tedblog.typepad.com/tedblog/2006/10/2007_tedprize_w_1.html" target="_blank" class="liexternal">TED Blog</a>, Kurzbiografien der Gewinner auf der Homepage von TED. Viel Spaß beim Ansehen und Lesen.</p>
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		<title>Erfahrungen aus einem CrowdSourcing Projekt</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/elephants_dream/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Oct 2006 11:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[+ heute]]></category>
		<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Gefunden, kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation & Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[web2.0/social media]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Harvard Business School kommt zu dem Ergebnis, dass The Long Tail für Hollywood nicht funktionieren wird. Gleichzeitig demonstriert ein anderes Beispiel, was in der Film Industrie in CrowdSourcing-Zeiten möglich ist, und was Unternehmen daraus lernen können. Elephants Dream der erste Open Source [siehe Beitrag von Dr. Oliver Diedrich] Movie, produziert von der Blender Foundation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image729" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/10/elephants_ream_open_source_movie.thumbnail.jpg" alt="Elephants Dream - OpenSource Movie" /></p>
<p>Die <a href="http://hbswk.hbs.edu/item/5520.html" target="_blank" class="liexternal">Harvard Business School</a> kommt zu dem Ergebnis, dass <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_long_tail" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia"><strong>The Long Tail</strong></a> für Hollywood nicht funktionieren wird. </p>
<p>Gleichzeitig demonstriert ein anderes Beispiel, was in der Film Industrie in CrowdSourcing-Zeiten möglich ist, und was Unternehmen daraus lernen können.</p>
<p><a href="http://orange.blender.org/" target="_blank" class="liexternal"><strong>Elephants Dream</strong></a> der erste Open Source <a href="http://www.heise.de/open/artikel/76859" target="_blank" class="liexternal">[siehe Beitrag von Dr. Oliver Diedrich]</a> Movie, produziert von der <a href="http://www.blender.org/" target="_blank" class="liexternal">Blender Foundation</a> und in Kooperation mit dem <a href="http://www.montevideo.nl/en/" target="_blank" class="liexternal">Netherlands Media Art Institut</a>. Der Film handelt vom Konflikt zwischen zwei Menschen mit gegensätzlicher Weltanschauung.</p>
<p>Verwirklicht wurde das Projekt von einem Heer an freiwilligen Programmierern, Künstlern, Medien- und Filmexperten,&#8230; Wie viele von ihnen bereit waren, kostenlos ihre Ideen und Kenntnisse einzubringen, verrät ein Blick auf die schier endlos scheinende <a href="http://orange.blender.org/theteam" target="_blank" class="liexternal">Liste der Credits</a>. </p>
<p>Warum Elephants Dream für mich ein <strong>Best Practice Beispiel</strong> ist: Weil es eindrucksvoll beweist, welche Energie Communities freisetzen können! Dort wo es eine Fangemeinde gibt und wo <strong>Enthusiasmus und Leidenschaft </strong>regieren, findet man nicht nur höchste Leistungsbereitschaft, ein riesiges Empfehlungsnetzwerk <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2006/08/blogpromotion_f.html" target="_blank" class="liexternal">[vgl. Snakes on a plane]</a> für das Endprodukt, Dynamik und Kreativität, sondern sogar <strong>Finanzierungsmöglichkeiten</strong>.</p>
<p>Gleichzeitig steht man aber auch vor der Herausforderung eines noch komplexeren <strong>Projektmanagements </strong>im Vergleich zu &#8216;geschlossenen&#8217; Projekten. Wer bei der Umsetzung von Ideen mit einer &#8216;kontrollierbaren&#8217; Mitarbeitergruppe noch immer Probleme hat, lässt lieber die Finger OpenSource- und CrowdSourcing-Projekten und macht vorher lieber seine Hausaufgaben. <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=1354" target="_blank" class="liexternal">[siehe auch: 4 Erfolgsfaktoren von CrowdSourcing]</a></p>
<p><strong>Andreas Goralczyk</strong>, deutscher Art Director des internationalen Projektteams, erzählt in einem 7 minütigen <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/16/0,4070,3990448-0,00.html" target="_blank" class="liexternal"><strong>ZDF Interview</strong></a> (danke <a href="http://www.toomuchcookies.net/archives/842/elephants-dream-im-zdf.htm" target="_blank" class="liexternal">Omar</a> für den Hinweis), dass er täglich bis zu 20 Stunden investiert hat. Worum es in dem Interview geht:</p>
<blockquote><p>Die <strong>Herausforderungen </strong> vor denen ein 6-köpfiges Kernteam steht, das hunderte, weltweit verstreute Menschen &#8216;unter sich&#8217; hat. Vor allem, wenn diese auch während der Umsetzung noch immer mit ständig neuen Vorschlägen antanzen &#8211; der Horror so mancher Projektleiter in jedem Unternehmen. [ca. 01:00]</p>
<p>Den <strong>Arbeitsaufwand </strong>für alle Beteiligten und deren Motivationskräfte. [ca. 01:50]</p>
<p>Warum der Film ohne Community nicht möglich gewesen wäre, und wie er von eben dieser <strong>vorfinanziert </strong>wurde (Vorabverkauf von 1.000 DVDs). [ca. 02:40]</p>
<p>Welche <strong>Rechte </strong>der Hersteller durch die Creative Common Lizenz, unter der das Movie steht, aufgibt, welchen <strong>Zusatznutzen </strong>&#8216;Kunden&#8217; gleichzeitig ziehen und warum am Ende beide gewonnen haben. [ca. 03:28]</p>
<p><strong>Lerneffekte </strong>und persönlichen Nutzen für das alle Mitwirkenden. [ca. 04:40]</p>
<p>Erste Geheimnisse über das nächste Open Movie Projekt und seine Meinung über die <strong>Zukunft</strong> von OpenSource für die Film-, Medienindustrie und andere Lebensbereiche. [05:30]</p>
<p><span class="small">[Ungefähre Zeitangaben in Klammer. <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=1504" target="_blank" class="liexternal">Danke Burkhard!</a>]</span></p></blockquote>
<p>Den Film gibts zum <a href="http://orange.blender.org/download" target="_blank" class="liexternal">kostenlosen Download</a>, etwas ruckelig auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=C_b3-yFDX8U" target="_blank" class="liexternal">YouTube</a> oder bequem und komfortabel als <a href="http://www.blender3d.org/e-shop/product_info.php?products_id=84" target="_blank" class="liexternal">Kauf-DVD</a> (EUR 35) mit vielen Extras.</p>
<p>PS: Eine Frage bleibt offen: Falls Elephants Dreams größere Auszeichnungen einheimst, bin ich gespannt wie lange Andreas in seiner Laudatio brauchen, um sich bei allen Freiwilligen zu bedanken :-)</p>
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		<title>Interview mit einem Ideen-Designer: Raik Adler</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/raik_adler_ideendesigner/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Oct 2006 03:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[geschäftsidee]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8216;Der Designer formt und gestaltet Dinge der unterschiedlichsten Art.&#8217; [Wikipedia] Raik Adler ist Ideen-Designer und stellt die Frage: &#8216;Worüber haben Sie heute länger als 10 Minuten nachgedacht?&#8217; Die Antworten dazu geben u.a. Unternehmen wie die Deutsche Telekom, Avis oder die Deutsche Post. Sie alle zählt Dresdener zu seinen Kunden. Seit kurzem betreibt Raik ein Blog [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image720" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/10/raik_adler_ideendesigner.thumbnail.jpg" alt="Raik Adler, Ideendesigner, im persönlichen Interview" /><em>&#8216;Der Designer formt und gestaltet Dinge der unterschiedlichsten Art.&#8217;</em> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Designer" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">[Wikipedia]</a> </p>
<p><strong>Raik Adler</strong> ist <a href="http://www.ideendesigner.de" target="_blank" class="liexternal"><strong>Ideen-Designer</strong></a> und stellt die Frage: <em>&#8216;Worüber haben Sie heute länger als 10 Minuten nachgedacht?&#8217;</em> Die Antworten dazu geben u.a. Unternehmen wie die Deutsche Telekom, Avis oder die Deutsche Post. Sie alle zählt Dresdener zu seinen Kunden.</p>
<p>Seit kurzem betreibt Raik ein Blog mit dem Titel <a href="http://anleitung-zum-scheitern.blogspot.com/" target="_blank" class="liexternal"><strong>Anleitungen zum Scheitern</strong></a>. Im persönlichen und humorvollen <strong>Interview </strong>erzählt er, worum es dort gehen wird, wie er Kunden gewinnt (der Teil für den <a href="http://www.selbst-und-staendig.de/50226711/blogkarneval_viele_blogger_erstellen_ein_wissensdossier.php" target="_blank" class="liexternal">Blog Karneval</a>), warum er stolz darauf ist, als Spinner bezeichnet zu werden und vieles mehr.</p>
<p>Über einen &#8216;gelernten Ossi&#8217; [Zitat Raik] der vom humorlosen Berater-Alltag genug hatte, und sich seinen Traumjob ganz einfach selbst geschaffen hat. <span id="more-719"></span>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Du bezeichnest dich selbst als Ideendesigner. Was genau machst du?</strong><br />
Ich helfe Unternehmen dabei, ungewöhnlich erfolgreich zu werden. Meine Aufgabe besteht darin, entsprechende Ideen zu entwickeln. Die Umsetzung übernimmt der Auftraggeber meist selbst. </p>
<p><strong>Damit ich es richtig verstehe: DU entwickelst die Ideen oder du lässt entwickeln?</strong><br />
Ich entwickle die Ideen selbst. Einerseits wandle ich bestehende Ideen aus anderen Branchen oder Bereichen ab und andererseits entwickle ich völlig neue Ideen. Als Inspirationsquellen dienen mir 200 Kreativitätstechniken und eine 800 Beispiele umfassende Ideendatenbank. Meine Kunden erhalten 2-10 Ideen, die aus bis zu 1.000 Rohideen entstanden sind. </p>
<p><strong>Könn(t)en deine Kunden diese Ideen nicht auch selber haben?</strong><br />
Den meisten Unternehmen ist es unmöglich, in so kurzer Zeit so viele ungewöhnliche Ideen zu entwickeln und die besten herauszufiltern. Ich erhöhe die Entscheidungssicherheit für diese Unternehmen. Sein wertvolles Budget möchte natürlich jeder in die richtigen Ideen investieren. Darüber hinaus erhalten meine Kunden vor allem Ideen, auf die sie selbst nie gekommen wären, obwohl diese Ideen im Nachhinein manchmal ziemlich naheliegend und simpel erscheinen. </p>
<p><strong>Um welche Themen gehts da?</strong><br />
Für alles, was mir Kunden auf die folgende Frage antworten: „Worüber haben Sie heute länger als 10 Minuten nachgedacht?“. Das sind genau die Themen, die den Kunden am meisten bewegen.</p>
<p><strong>Wie schaffst du es, dich in so viele verschiedene Geschäftsbereiche einzuarbeiten?</strong><br />
Das ist gar nicht meine Absicht. Einarbeitung bedeutet mehr oder weniger Experte zu werden und einen Tunnelblick zu bekommen. Der 360°-Blickwinkel ist ja genau das, was meine Kunden von mir erwarten. Ideen von Experten können sie sich auch intern beschaffen. Außerdem bin ich als (Raik) Adler in der Lage, Probleme aus der Vogelperspektive zu betrachten.</p>
<p><strong>Andere, wie z.B. <a href="http://www.brainstore.com/" target="_blank" class="liexternal"><strong>Brainstore</strong></a>, entwickeln Ideen am Fließband. Kann ein Ein-Mann-Unternehmen wie du da überhaupt mithalten? </strong><br />
Natürlich nicht und genau deshalb produziere ich Ideen auch nicht am Fließband, sondern in Handarbeit. Ich liefere eher Klasse statt Masse. Der Markt für Ideen-Entwicklung ist außerdem riesengroß und entsteht gerade erst. Meiner Meinung nach werden immaterielle Güter wie Ideen das Kapital der Zukunft sein. Für Einzelunternehmer bieten sich also zahlreiche profitable Nischen. Eine Möglichkeit bietet der Preis. Die Brainstore-Angebote würde ich nicht wirklich als Schnäppchen einstufen.</p>
<p><strong>Im Moment läuft gerade der <a href="http://www.selbst-und-staendig.de/50226711/1_business_blogkarneval_in_deutschland_startet_genau_jetzt.php" target="_blank" class="liexternal"><strong>1. Deutschsprachige Business Blog Karneval</strong></a> bei dem es um Fragen zum Thema Akquise und Kundengewinnung geht. Wie kamst du zu deinen Kunden?</strong><br />
Karneval ist auch ohne Blog nicht wirklich mein Thema. Insofern suche ich mir meine Kunden anders. Anfangs habe ich sehr von meinen früheren Kontakten als Unternehmensberater profitiert. Die beste Möglichkeit neue Kunden zu finden sind meiner Meinung nach zufriedenen Stammkunden, die einen weiter empfehlen bzw. neue Kontakte herstellen. Daneben probiere ich allerlei Ideen aus, wie beispielsweise meinen neuen <a href="http://anleitung-zum-scheitern.blogspot.com/" target="_blank" class="liexternal">Blog</a>. Richtig gut kommt auch meine neue Visitenkarte an, die ich mit den Worten „ich gebe Ihnen mal meine Karte“ aushändige (siehe Bild). Obwohl nur schwarz-weiß, fällt sie doch enorm auf.</p>
<p><img class="left" id="image721" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/10/raik_adler_kontakt.jpg" alt="Raik Adler, Visitenkarte" /><strong>Wie groß ist dein Kundenstock derzeit?</strong><br />
Also die meisten sind so zwischen 1,70m und 1,90m groß. Da ich mich im Gründungsjahr befinde, ist der Kundenstamm (noch) überschaubar. Meine Referenzliste <a href="http://www.ideendesigner.de/referenzen.html" target="_blank" class="liexternal">[Anm.: s.Homepage]</a> liest sich dennoch nicht schlecht.</p>
<p><strong>Sind das vorwiegend Unternehmen aus deinem Umkreis oder arbeitest du deutschlandweit?</strong><br />
Ich arbeite deutschlandweit. Neue Dinge probiere ich gern in der näheren Umgebung aus. Alles, was den Test besteht, wird dann auch deutschlandweit angeboten.</p>
<p><strong><a href="http://www.geistesblitz.de/" target="_blank" class="liexternal"><strong>Timo Off</strong></a> hat einmal die <a href="http://ideenfarbe.de/" target="_blank" class="liexternal"><strong>Frage</strong></a> gestellt: Welche Farbe hat eine Idee?</strong><br />
Meine Ideen sind orange mit Ausrufezeichen! Ansonsten sollten sie bunt sein. Die meisten Unternehmen neigen dazu, Ideen in schwarz und weiß zu unterteilen. Wenn aber auf dem Markt nur schwarz und weiß angeboten werden, dann entsteht ein trüber Grauton. Dort sind meine orangen Ausrufezeichen dann natürlich hervorragend zu sehen.</p>
<p><strong>Gibt es einen Ort an dem du besonders kreativ bist?</strong><br />
Ja, im Kopf! Ansonsten am ehesten im Bett. Da ich meist zwei Stunden zum einschlafen benötige, habe ich genug Zeit, meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Ich schreibe alles auf und am nächsten Morgen wird aussortiert. Besonders kreativ wird es, wenn ich das nächtliche Gekritzel nicht mehr lesen kann, da ich es im Dunkeln geschrieben habe.</p>
<p><strong>Wie nehmen deine Kunden die Ideen auf? Mischst du bewusst zwischen Spinnereien und – sagen wir mal – ‚vorstellbaren’ Ideen?</strong><br />
Ja, ich mische ganz bewusst. Die Ideen sollen einerseits inspirieren und andererseits in bestehende Prozesse integrierbar sein. Außerdem weiß man nie genau, worauf die Kunden wirklich anspringen. Manchmal zerreißen Sie eine Idee förmlich in der Luft, um sie 3 Tage später genial zu finden. Letztendlich sollte immer mindestens eine Idee dabei sein, die auch tatsächlich weiter verfolgt wird. Dann ist das Ziel meiner Arbeit erreicht.</p>
<p>Weil du gerade Spinner gesagt hast&#8230; Die Presse schreibt, ich bin „Von Beruf Spinner“. Dem kann ich nur zustimmen. Die Bezeichnung „Spinner“ empfinde ich eher als Kompliment, denn als Beleidigung. Nur Spinner sind in der Lage, ungewöhnliche Ideen zu entwickeln. Außerdem spricht mein Name für sich. Mit Hilfe eines Anagramms wird aus „raik ADLER“ ein „raDikALER“.</p>
<p><strong>Was war deine verrückteste Spinnerei?</strong><br />
Es war zwar nicht meine beste, aber dafür meine verrückteste Idee. Einem Friseursalon habe ich folgendes vorgeschlagen: „Schneiden Sie allen Kunden kostenlos die Haare, die sich Ihr Firmenlogo gut sichtbar tätowieren lassen!“. Das Angebot wird natürlich kein Kunde annehmen, aber es sorgt für reichlich Mund-zu-Mund-Propaganda. Selbst wenn es ein Kunde tun würde, wäre der PR-Wert um ein vielfaches höher als der entgangene Umsatz.</p>
<p><strong>Wurde sie angenommen?</strong><br />
Kurz vor der Umsetzung hat den Auftraggeber dann doch der Mut verlassen und die Ideen wurde (leider) nicht umgesetzt.</p>
<p><strong>Wie kamst du überhaupt zu dem Beruf?</strong><br />
Ich war schon immer ein „Spinner“. Früher in der Schule durfte ich als Klassenclown für einen Geistesblitz manchmal den Rest der Stunde vor der Tür verbringen. Nach dem Abitur studierte ich Betriebswirtschaftslehre und nach einigen Jahren folgte noch ein MBA-Studium. </p>
<p>Als gelernter Ossi, fand ich die Marktwirtschaft ziemlich spannend. In den 5 Jahren als Berater bei einigen großen Beratungshäusern war ich immer top seriös. Ich habe dort eine Menge gelernt, aber der Spaß kam eindeutig zu kurz. </p>
<p>Da kein Unternehmen der Welt eine offene Stelle als Spinner bot, schuf ich mir meinen Traumjob kurzerhand selbst. Seit Anfang 2006 bin ich jetzt als IdeenDesigner tätig. In diesem Job kann ich mein Berater-Know how ideal mit der Spinnerei verbinden. </p>
<p><strong>Du hast u.a. in London studiert. Welche Unterschiede gibt es zwischen der Offenheit der Menschen dort gegenüber neuen Ideen und Deutschland?</strong><br />
Dazu fällt mir ein Zitat ein. Ich weiß leider nicht mehr, wo ich es aufgeschnappt habe: „Erzähle einem Deutschen von deiner Idee und er wird dir 5 Gründe nennen, warum sie nicht umsetzbar ist. Erzähle einem Amerikaner/Briten von deiner Idee und er wird dir 10 Gründe nennen, wie man sie noch erfolgreicher gestalten könnte.“ Bestes Beispiel ist die total entgegengesetzte Berichterstattung um Jürgen Klinsmanns neue Trainingsmethoden vor und nach der WM in Deutschland.</p>
<p><strong>Worauf führst du die zurück?</strong><br />
Pessimismus liegt uns Deutschen scheinbar im Blut. Bei Veränderungen müssten wir Risiken eingehen und unsere Komfortzone verlassen. Nicht ohne Grund geben die Deutschen weltweit pro Kopf am meisten Geld für Versicherungen aus. Eigentlich sind wir ja auch für Veränderungen, aber nur, wenn sie uns selbst nicht betreffen. Wenn wir nicht täglich jammern würden, wie schlecht es uns doch geht, dann würde es wahrscheinlich bald niemand mehr glauben.</p>
<p><strong>Deine Arbeit überschneidet sich teilweise mit meiner – abgesehen von der geographischen Distanz. (Trotzdem habe ich keine Angst dich hier vorzustellen :-) Wie stehst du zu Netzwerkpartnerschaften?</strong><br />
Hut ab vor deinem Mut oder ist das etwa ein Hinterhalt? :-)<br />
Netzwerkpartnerschaften finde ich einerseits sehr interessant. Andererseits wird in Sachen Networking auch oft sehr übertrieben. Viele vergessen vor lauter Networking das eigentliche Geschäft. </p>
<p><strong>Das mit dem Hinterhalt würde ich nie wagen, denn wie sagten schon die Indianer: Nur die dummen Krähen fliegen lautstark im Schwarm, der kluge <del datetime="2006-10-27T00:46:11+00:00">Raik</del> Adler hingegen zieht stets alleine seine Kreise! Im Ernst: Irgendwelche Erfahrungen mit Netzwerken?</strong><br />
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man am besten erst mal eine Weile formlos zusammenarbeitet. Stellt sich die Zusammenarbeit als für beide Seiten sinnvoll heraus, kann man immer noch Unterschriften unter irgendwelche Verträge setzen. Wenn nicht, dann lässt sich das Ganze schnell und einfach wieder lösen.</p>
<p><strong>Seit letzter Woche ist dein <a href="http://anleitung-zum-scheitern.blogspot.com/" target="_blank" class="liexternal"><strong>Blog</strong></a> im Netz. Worum wird es da gehen?</strong><br />
Der Blog bietet eine nicht ganz ernst gemeinte „Anleitung zum Scheitern!“. Da es bereits mindestens 3,7 Millionen Blogs zum Thema „So werden Sie erfolgreich!“ gibt, habe ich einen etwas anderen Namen gewählt. Die einzelnen Posts geben zu allseits bekannten Business-Themen Hinweise, wie man sein Unternehmen am besten in den Sand setzt. Das interessante ist, dass sich viele Unternehmen in den Beiträgen wiederfinden. Wollen die etwa alle Scheitern?</p>
<p><strong>Was erwartest du dir davon?</strong><br />
Hauptziel ist natürlich, meinen Bekanntheitsgrad zu steigern, um neue Kunden zu finden. Der Blog dient also im wesentlichen der Kontaktaufnahme zu potenziellen Kunden. Ein Nebeneffekt ist der Riesenspaß, den ich dabei habe, wenn ich mein geballtes MBA-Wissen durch den Kakao ziehen kann. Allein dafür lohnt sich der Aufwand. </p>
<p><strong>Welche Blogs liest du?</strong><br />
Ich habe das Thema für mich erst vor kurzem entdeckt. Deshalb ist dein Blog momentan der Einzige, den ich regelmäßig lese (auch wenn das an dieser Stelle etwas nach Schleimspur aussieht). </p>
<p><strong>In dem Fall lassen wir dir Schleimspur zu :-) Welche Pläne hast du für deine Zukunft?</strong><br />
Irgendjemand hat mal gesagt „Leben ist das, was passiert, während man große Pläne macht.“ Statt zu planen nutze ich lieber Ziele. Der Weg zu einem Ziel ändert sich ohnehin ständig und muss daher dauernd angepasst werden. Mein Ziel in Sachen Business ist der weitere Auf- und Ausbau meiner Geschäftsidee. Ich habe mir bestimmte Umsatz- und Gewinnziele für die nächsten zwei Jahre gesetzt.</p>
<p><strong>Möchtest du noch etwas loswerden?</strong><br />
Ja, ein chinesisches Sprichwort als Leitgedanke für neue Ideen: „Wenn der Wind auffrischt, erreichten die einen Mauern, die anderen bauen Windmühlen!“</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview, Raik, und alles Gute weiterhin!</strong></p>
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		<title>Warum setzen sich neue Technologien durch?</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/neue_technologien/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Oct 2006 15:15:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weils mir gefallen hat (und einfach war), habe ich mal was aus einem anderen Blog übernommen. Die Fragestellung: &#8216;When will a new technology break through?&#8217; Techniker sagen: &#8216;Es wird sich durchsetzen weil, weil Etwas möglich wird.&#8217; Ökonomen sagen: &#8216;Es wird dann erfolgreich, wenn es billiger wird.&#8217; Marketing sagt: &#8216;Es wird explodieren, wenn wir Millionen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="left"><object width="200" height="160"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/fS19zZBJWJo"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/fS19zZBJWJo" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="200" height="160"></embed></object></div>
<p>Weils mir gefallen hat (und einfach war), habe ich mal was aus einem <a href="http://www.eirikso.com/2006/10/09/when-will-a-new-technology-break-through/" target="_blank" class="liexternal">anderen Blog</a> übernommen. Die Fragestellung:</p>
<p>&#8216;When will a new technology break through?&#8217;</p>
<p><strong>Techniker </strong>sagen:<br />
&#8216;Es wird sich durchsetzen weil, weil Etwas möglich wird.&#8217;</p>
<p><strong>Ökonomen </strong>sagen:<br />
&#8216;Es wird dann erfolgreich, wenn es billiger wird.&#8217;</p>
<p><strong>Marketing </strong>sagt:<br />
&#8216;Es wird explodieren, wenn wir Millionen in die Vermarktung stecken.&#8217;</p>
<p>Aber einen ganz wichtigen Teil vergessen alle 3 viel zu oft:<br />
<strong>Es wird nur dann ein Erfolg, wenn es auch <em>einfach </em>ist.</strong></p>
<p><span class="small">Quelle: <a href="http://www.eirikso.com/2006/10/09/when-will-a-new-technology-break-through/" target="_blank" class="liexternal">Eirikso</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Corporate Blog aus dem Burgenland: Manfred Huszar im Interview</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/store4dogs_interview_manfred_huszar/</link>
		<comments>http://www.andersdenken.at/store4dogs_interview_manfred_huszar/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2006 06:51:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Schnelldurchlauf]]></category>
		<category><![CDATA[Weblogs / Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0/social media]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem es mancherorts (siehe hier, hier oder hier) Diskussionen über Sinn und Unsinn von Corporate Blogs österreichischer Unternehmen gibt, erscheint es mir höchst an der Zeit, ein aufmunterndes Best Practice Beispiel einzubringen. Manfred Huszar startete vor noch nicht einmal einem halben Jahr, am 18. April 2006, sein Business Blog Store4Dogs. Ein Burgenländer aus der 3.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image580" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/09/store4dogs_manfred_huszar.thumbnail.jpg" alt="Store4Dogs.at" />Nachdem es mancherorts (siehe <a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/2006/09/wenn_corporate_.html" target="_blank" class="liexternal">hier</a>, <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/corporate_blogs__oesterreich/" class="liinternal">hier</a> oder <a href="http://www.virtualbites.com/ja_mei_oesterreichisches_schicksal" target="_blank" class="liexternal">hier</a>) Diskussionen über Sinn und Unsinn von Corporate Blogs österreichischer Unternehmen gibt, erscheint es mir höchst an der Zeit, ein aufmunterndes <strong>Best Practice Beispiel</strong> einzubringen.</p>
<p><strong>Manfred Huszar</strong> startete vor noch nicht einmal einem halben Jahr, am <a href="http://www.store4dogs.at/blog/2006/04/18/start-the-engine/" target="_blank" class="liexternal">18. April 2006</a>, sein Business Blog <a href="http://www.store4dogs.at/blog/2006/04/18/start-the-engine/" target="_blank" class="liexternal"><strong>Store4Dogs</strong></a>. Ein Burgenländer aus der 3.000 Seelen Gemeinde <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parndorf" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Parndorf</a> auf den Spuren des <a href="http://www.saftblog.de" target="_blank" class="liexternal">Saftblogs</a>?</p>
<p>Ich habe mit Manfred darüber gesprochen, was ihn <strong>zum Bloggen bewogen</strong> hat, welche <strong>wirtschaftlichen Erfolge</strong> er aus seinem Blog zieht und wie er mit <strong>Kritik umgeht</strong>.<br />
<span class="orange"><strong><br />
<blockquote>Über einen Menschen der nur dann etwas sagt,<br />
wenn er auch tatsächlich etwas zu sagen hat&#8230;</p></blockquote>
<p></strong></span><br />
<span id="more-578"></span></p>
<p><strong>Manfred, dein Store4Dogs Blog gehört zu den wenigen Business Blogs in Österreich. Wie bist du auf die Idee dazu gekommen?</strong></p>
<p>Ich versuche ständig, unseren Kunden bzw. Besuchern einen Mehrwert zu bieten, nach den vielen Fachartikel und dem Kynologischen Lexikon auf unserer <a href="http://www.store4dogs.at/s4d/" target="_blank" class="liexternal">Shop Seite</a>, war ein Blog der nächste logische Schritt. Ein Blog ist eine einfache und wunderbare Art der Bereitstellung von Informationen und &#8211; wenn gewünscht &#8211; der Kommunikation.</p>
<p><strong>Nun betreibt man ein Business Blog ja typischerweise nicht für sich selbst, schon gar nicht in Verbindung mit einem Shop. Was sagen deine Kunden dazu? Und vor allem: Hast du durch das Blog neue Kunden dazu gewonnen?</strong></p>
<p>Das Feedback der Kunden ist sehr positiv. Durch unseren Blog konnten wir <strong>eindeutig neue Kunden gewinnen</strong>. Erst letzte Woche hat ein Kunde bestellt nachdem er einen kürzlich erschienen Beitrag im Blog gelesen hat. Dieser Beitrag hat in einem Menschen etwas ausgelöst Neugierde, Vertrauen, Zustimmung&#8230; was immer es war &#8211; wir haben ihm die Tür geöffnet und ihn herzlichst begrüßt&#8230; und er blieb.</p>
<p><strong>Österreich ist ja nicht gerade ein Wunderland des Bloggens. Wurdest du von anderen für deine Initiative belächelt?</strong></p>
<p>Die Sätze die ich öfters höre: „Was soll das bringen“ und „Keine Zeit für so ein Spielzeug“! Das Feedback unserer Kunden und Besucher und die daraus resultierenden Bestellungen geben mir aber recht. </p>
<p><strong>Fühlst du dich als Querdenker?</strong></p>
<p>Querdenker&#8230; eindeutig &#8220;Ja&#8221;! </p>
<p><strong>Das bedeutet für dich&#8230;</strong></p>
<p>Querdenker sind Menschen die versuchen, das Rad immer neu zu erfinden und beim Ausbrüten einer Idee keine Grenzen kennen.</p>
<p><strong>Viele Unternehmen haben Angst vor Kritik oder zensieren gar die Meinungen ihrer Kunden. Erst kürzlich <a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/2006/09/vermutung_in_sa.html#comment-22297532" target="_blank" class="liexternal">kritisierte</a> <a href="http://www.pr-blogger.de/" target="_blank" class="liexternal">Klaus Eck</a> bei <a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/2006/09/vermutung_in_sa.html" target="_blank" class="liexternal">Ed Wohlfahrt</a> die Marke Billa für angebliche Feedback-Zensur im <a href="http://www.makingofjanatuerlich.at/" target="_blank" class="liexternal">Ja!Natürlich Blog</a>. Wie gehst du mit Kritik oder Beschwerden um, wenn &#8216;die ganze Welt&#8217; mitliest?</strong></p>
<p>Kritik wird es immer geben. Meine Antwort darauf ist: &#8216;Beim nächsten Mal besser machen!&#8217; Ich denke das ist auch eine meiner Stärken &#8211; dass ich hier sehr schnell dazulerne, d.h. ich versuche immer, aus einer Kritik etwas zu lernen und beim nächsten Mal das Erlernte umzusetzen.</p>
<p><strong>Der Start deines Blogs war im April, also vor nicht ganz 5 Monaten. Wie zufrieden bist du mit den Zugriffszahlen auf deiner Seite?</strong></p>
<p>Die ersten drei Monate waren sehr zäh, doch seit zwei Monaten haben sich die Besucherzahlen verdreifacht. Die Zahl der Besucher ist mir nicht so wichtig. Wenn ich durch unseren Blog 5 Menschen im Monat von unserem Service und unseren Produkten überzeugen kann bzw. neugierig mache, so hat sich der Aufwand schon gelohnt. Zeit die ich in die Pflege des Shops und des Blogs investiere ist für mich selbstverständlich, denn das ist Service an vorhandenen und zukünftigen Kunden.</p>
<div class="left"><object width="200" height="160"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/skCptb7N3Aw"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/skCptb7N3Aw" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="200" height="160"></embed></object></div>
<p><strong>Ich bin überzeugt es sind mehr als 5 Besucher im Monat :-) &#8230; Neben deinen Blogging Aktivitäten bist du auch auf <a href="https://www.openbc.com/hp/Manfred_Huszar/" target="_blank" class="liexternal">openBC vertreten</a>. Welche anderen Möglichkeiten des Internet Marketings nutzt du?</strong></p>
<p>Adwords und Partnerprogramme. Obwohl: Dort werden Schlachten geschlagen. Gerade hier möchte ich auch etwas Neues versuchen, aber dieses Ei ist noch nicht gelegt.</p>
<p><strong>Klingt spannend! Ich hoffe, ich kann bald über ein neues Best Practice beispiel berichten. Wieviel Zeit wendest du selbst für deine Aktivitäten im Internet auf?</strong></p>
<p>Wenig, auch für das Blog &#8211; kaum der Rede wert &#8230;</p>
<p><strong>Blog-Leser sind verwöhnt. Sie erwarten regelmäßig neue Artikel &#8211; sonst werden manche schnell ungeduldig. Du kommst dieser Forderung weitestegehend nach. Fällt es dir schwer immer wieder Themen zu finden? Woher nimmst du die Ideen?</strong></p>
<p>Nach dem Prinzip: &#8220;Sag etwas, wenn du wirklich etwas zu sagen hast!&#8221; Die Ideen kommen aus dem RL (<em>Anm.: real life</em>) und dem Lesen von Büchern, Zeitschriften, Blogs und Foren.</p>
<p><strong>Du betreibst auch einen <a href="http://www.spreadshirt.net/shop.php?sid=146342&#038;op=articles" target="_blank" class="liexternal">Spreadshirt Shop</a> in dem Hundeliebhaber T-Shirts und Caps kaufen können&#8230; Echtes Business oder Liebhaberei?</strong></p>
<p>Der Spreadshirts Shop soll auch wieder einen Zusatznutzen bieten bzw. einen Mehrwert für unsere Kunden und Besucher darstellen. Der dort generierte Umsatz ist im Moment nebensächlich. Liest ein Kunde bzw. Besucher einen Fachartikel (z.B. über eine Hunderasse) so bieten wir ihm an, auch gleich ein Shirt oder Cap zu kaufen.</p>
<p><strong>Welche Zukunftspläne hast du?</strong><br />
Die Kanzlei im Coffeeshop, die Bankgeschäfte in der Lounge. Kuppeln- den Gang rausnehmen &#8211; bremsen und stehen bleiben. Der Online Shop zum Dableiben, ohne Stress aber mit Emotion.</p>
<p><strong>Herzlichen Dank, Manfred. Ich wünsch dir weiterhin viel Glück mit deinem Shop &#8211; und beim Eierlegen&#8230;</strong><br />
<!--KW=interview--></p>
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		<title>Wie man Besucher in sein Blog lockt</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Sep 2006 13:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gefunden, kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Weblogs / Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Bildquelle Gapingvoid, adaptiert. Zwei Artikel zum Thema Weblogs in der aktuellen Ausgabe von Training Aktuell &#8211; einer davon ein nettes Interview mit einem österreichischen Trainer. Auch so kann man sein Blog bekannter machen: + Nutze deine Kontakte zu einem Fachmagazin. + Oder hoffe dass ausgerechnet einer deiner 10 täglichen Leser &#160;&#160;eine Journalistin ist. + Schreib [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" id="image577" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2006/09/blog_bekannter_machen.jpg" alt="Neue Blogs braucht das Land" /><br />
<span class="small">Bildquelle Gapingvoid, adaptiert.</span></p>
<p>Zwei Artikel zum Thema Weblogs in der aktuellen Ausgabe von <a href="http://www.training-aktuell.de" target="_blank" class="liexternal"><strong>Training Aktuell</strong></a> &#8211; einer davon ein <a href="http://www.managerseminare.de/msemi/3470021/frontend/fg_taDetailPop.html?urlID=152943" target="_blank" class="liexternal">nettes Interview</a> mit einem österreichischen Trainer. Auch so kann man sein Blog bekannter machen:</p>
<p>+ Nutze deine Kontakte zu einem Fachmagazin.<br />
+ Oder hoffe dass ausgerechnet einer deiner 10 täglichen Leser <br />
&nbsp;&nbsp;eine Journalistin ist.<br />
+ Schreib in 135 Tagen 29 Blog-Beiträge.<br />
+ Jetzt bist du ein repräsentativer Fachexperte für Trainer-Blogs!<br />
+ Erzähl von deinen Erfahrungen, z.B.was du Blog-Neulingen rätst</p>
<p>Eigenartiges Interview. Eigenartiger Beitrag. Eigenartig recherchiert. Angesichts der herrschenden Blog-Dürre absolut destruktiv! Keine Rede davon wie Unternehmen Blogs für internes Wissensmanagement, Training oder eLearning einsetzen können. Darauf sollte ein Fachmagazin eigentlich Rücksicht nehmen, anstatt sich auf den Vermarktungseffekt für Berater zu versteifen. Ein kleiner Auszug:</p>
<p><em>&#8216;Der Weblog diszipliniert mich insofern, als er mich dazu zwingt, ein- bis dreimal pro Woche ein Beispiel für radikale Innovation zu veröffentlichen. Ich hoffe, dass ich auf diese Weise in ein, zwei Jahren an die 200 Beispiele gesammelt habe, die in ein Buch einfließen können.&#8217;</em></p>
<p>Dass ein Weblog einen Trainer diszipliniert seine Kernkompetenz zu entwickeln finde ich faszinierend &#8211; solche Macht haben Blogs?</p>
<p><em>&#8216;[...] Davon abgesehen gibt es in der Trainerbranche nicht viel. Von den 1.400 Mitgliedern der Trainerliste hat sich z.B. keiner bei mir gemeldet, der mir gesagt hätte: Ja, ich blogge auch!&#8217;</em></p>
<p>Warum auch, <a href="http://radikale-innovation.com/" target="_blank" class="liexternal">lieber Herr Kaan</a>? Wer kannte <em>vor</em> dem Interview denn schon Ihr Blog? Zudem gibt es viele Trainer, Berater und Coaches die ihre eigenen Blogs haben oder sich in diversen openBC Foren engagieren. Schon mal bei <a href="http://www.technorati.com" target="_blank" class="liexternal">Technorati</a> gesucht? Nicht jeder ist Mitglied auf dieser &#8216;Trainerliste&#8217;&#8230;</p>
<p><em>&#8216;Ich habe mit zwei verschiedenen Countern, also Zählmaschinen, überprüft, dass ich im Schnitt zehn Besucher pro Tag habe. Das ist mehr als auf meiner Homepage, auf die durchschnittlich vier Besucher am Tag kommen. [...] bis Ende des Jahres möchte ich auf 20 bis 30 tägliche Leser kommen.&#8217;</em></p>
<p>Diese Zahl dürfte mit dem Interview wohl erreicht sein. Glückwunsch!</p>
<p>Ich werde in den nächsten Tagen selbst hier ein Interview mit einem Trainer veröffentlichen, der das Internet beispielhaft für Netzwerken und die Veröffentlichung echter Fachbeiträge und Meinungen nutzt. &#8211; Gerne stelle ich es dem Magazin Training Aktuell auch zur Verfügung.</p>
<p><span class="orange"><strong>Update: 13.9.2006</strong></span><br />
Nach einem überaus freundlichen Mailkontakt, hat mir Frau <a href="https://www.openbc.com/hp/Nicole_Bussmann/" target="_blank" class="liexternal">Nicole Bußmann</a> (Chefredakteurin und Mitinhaberin von managerSeminar online) 4 Links zu bereits in früheren Ausgaben erschienenen Beiträgen über Blogs geschickt. Der Vollständigkeit halber ergänze ich diese hier. Danke Frau Bußmann!<br />
<a href="http://managerseminare.de/msemi/3472552/frontend/manager_beitraege.html?urlID=149093" target="_blank" class="liexternal">Weblogs in der Weiterbildung: Eintagsfliege oder Tool mit Zukunft?</a> |<br />
<a href="http://managerseminare.de/msemi/3472553/frontend/manager_beitraege.html?urlID=147910" target="_blank" class="liexternal">Marketing per e-Publishing. Hier ist das Medium, wo ist Ihre Botschaft?</a> | <a href="http://managerseminare.de/msemi/3472554/frontend/manager_beitraege.html?urlID=147663" target="_blank" class="liexternal">Weblogs und Podcasts. Mehr als ein Spielzeug für technophile Spinner</a> | <a href="http://managerseminare.de/msemi/3472555/frontend/manager_beitraege.html?urlID=145008" target="_blank" class="liexternal">Kommunizieren im Internet. Bildung per Online-Tagebuch? </a><br />
<!--KW=interview blog blogs--></p>
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