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	<title>anders&#124;denken &#187; CrowdSourcing</title>
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		<title>User generated advertising Horror der Zillertal Werbung</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 07:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Affinität zu User Generated Content (UGC) Projekten ist hinlänglich bekannt. Vergangene Woche wies mich eine Studentin auf ein Mitmach-Projekt der Zillertal Tourismus hin. Bei näherer Betrachtung stellten sich mir allerdings schnell die Haare zu Berge. Das Gewinnspiel ist ein halbherziger bis gänzlich misslungener Versuch einer kaum beachteten user generated content Kampagne der Zillertal Tourismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Affinität zu User Generated Content (UGC) Projekten ist hinlänglich bekannt. Vergangene Woche wies mich eine Studentin auf ein Mitmach-Projekt der Zillertal Tourismus hin. Bei näherer Betrachtung stellten sich mir allerdings schnell die Haare zu Berge.</p>
<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2008/02/zillertal-marketing-misslungen.jpg' alt='zillertal-marketing-misslungen.jpg' /></p>
<p>Das Gewinnspiel ist ein halbherziger bis gänzlich <strong>misslungener Versuch</strong> einer kaum beachteten <strong>user generated content Kampagne</strong> der <a href="http://www.zillertal.at" target="_blank" class="liexternal">Zillertal Tourismus GmbH</a>, die mittels YouTube versucht die Mitmachkultur für Marketingzwecke zu nutzen.</p>
<blockquote><p>Wer sein Video so toll findet, dass es jeder sehen sollte, der sollte dieses schnellstens auf youtube stellen. Gesucht wird das Video, das die kalte Jahreszeit im Zillertal am besten darstellt. Die Videos müssen nur typisch winterliche Themen aufgreifen und im Zillertal gedreht worden sein. Die interessantesten Einsendungen werden regelmässig auf zillertal.at veröffentlicht. [...] Bis zum 6. 4. 2008 haben Sie Zeit, uns Ihre Videos zukommen zu lassen, danach kürt unsere Jury die beste Einsendung.(<a href="http://www.zillertal.at/videogewinnspiel.php" target="_blank" class="liexternal">www.zillertal.at</a>)</p></blockquote>
<p>Die Einreichungen sollen auf YouTube geladen werden. Mit welchen Tags die Videos versehen werden sollen ist unklar. Auch gibt es keinen eigenen YouTube Channel oder ein Kampagnenblog das die Einreichungen konsolidiert, Kommentar- und Bewertungsmöglichkeiten (abgesehen von der YouTube Standardfunktion) sind ein Wunschtraum. </p>
<p>Eine Jury wählt die Gewinner die insgesamt lächerliche 1.000 Euro erhalten. Lasst Eure <strong>Gäste selbst entscheiden</strong> welches das beste Video ist und was veröffentlicht werden soll! Angenehmer Nebeneffekt dabei: Die TeilnehmerInnen werden versuchen viele Freunde zu aktivieren um für das eigene Video zu voten.</p>
<p>Auch bei den <strong>Teilnahmebedingungen</strong> treten die Zillertaler Werber gleich in noch ein Fettnäpfchen, für das andere bereits die <a href="http://www.werbeblogger.de/2007/08/14/holtzbrinck-generated-advertising/" target="_blank" class="liexternal">Auszeichnung Ausbeutung</a> erhalten hatten. Alle Teilnehmer treten mit ihrer Teilnahme alle Rechte an den Werbeverband ab.</p>
<blockquote><p>Die Videos sämtlicher Teilnehmer können von der ZTG sowohl im Internet als auch auf andere Weise gesondert präsentiert werden, ein Anspruch der Teilnehmer darauf besteht jedoch nicht. Der Teilnehmer erklärt zu einer derartigen Präsentation seine ausdrückliche Zustimmung und räumt der ZTG <strong>alle hiefür erforderlichen Rechte</strong> räumlich und zeitlich unbeschränkt ein.</p></blockquote>
<p>Die Aktion steht m.E. nicht für Web2.0 sondern verkorkstes Web Marketing 1.0. Auch &#8220;damals&#8221; musste man Formulare ausfüllen die an anonyme Empfänger gesendet werden und bei denen das &#8220;Ich bin der Zusendung Eures Werbematerials einverstanden&#8221; Häckchen bereits angeklickt war. </p>
<p>Einfach nur einen Wettbewerb auszuschreiben funktioniert am ehesten bei Unternehmen die bereits eine webaffine Community aufgebaut haben. Habe ich die nicht können neben Facebook, MySpace, etc. bestehende Communities als <strong>Multiplikatoren</strong> entscheidende Starthilfe geben.</p>
<p>Schade liebe Zillertal Vermarkter, das hätte man mit Unterstützung von Leuten die etwas von Web2.0 und den damit verbundenen Spielregeln verstehen um einiges effektiver und cooler (gings nicht darum?) gestalten können.</p>
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		<title>Geld verdienen mit Urlaubsvideos</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 08:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hotelbewertungsplattformen gibt es mittlerweile dutzende. Mario hat mir einen Link zu Tripr.tv geschickt, zwar eine weitere aber im Gegensatz zu allen anderen werden hier Urlaubsgäste nicht nur kostenlos gemolken sondern können durch Einstellen Ihrer Urlaubsfilme Geld verdienen. Auf einem Mashup von Google Maps sind alle Standpunkte verzeichnet von denen es schon Videos oder Bewertungen gibt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2008/02/triprtv.jpg' alt='triprtv.jpg' /><br />Hotelbewertungsplattformen gibt es mittlerweile dutzende. <a href="http://www.klevahhehd.at/" target="_blank" class="liexternal">Mario hat mir</a> einen Link zu <a href="http://www.tripr.tv" target="_blank" class="liexternal">Tripr.tv</a> geschickt, zwar eine weitere aber im Gegensatz zu allen anderen werden hier Urlaubsgäste nicht nur kostenlos gemolken sondern können durch Einstellen Ihrer Urlaubsfilme <strong>Geld verdienen</strong>. </p>
<p>Auf einem Mashup von Google Maps sind alle Standpunkte verzeichnet von denen es schon Videos oder Bewertungen gibt. Nutzer der Plattform haben 3 Möglichkeiten: Private Videos anzusehen, Bewertungen von booking.com abzurufen oder gleich ein Zimmer in besagtem Hotel zu buchen. Entscheidet sich jemand für letzteres, verdient der Ersteller des Videos zu <strong>einem Drittel</strong> an der der Buchungsprovision mit die üblicherweise zwischen fünf und fünfzehn Prozent liegen. </p>
<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2008/02/urlaubsvideos-hotelbewertung-triprtv.jpg' alt='urlaubsvideos-hotelbewertung-triprtv.jpg' /></p>
<p>Tripr.tv möchte mit seinem <strong>YouTube der Reisebranche</strong> Konzept so zur <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3205397" target="_blank" class="liexternal">größten Plattform für Hotelvideos</a> werden. </p>
<p>Mir gefällt der Ansatz sehr. Nicht zuletzt auch deshalb weil Tripr.tv einen Ansatz liefert, die immer öfter gestellte Frage <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=3052" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Wer verdient am Web2.0&#8243;</a> zu beantworten. Die Provisionen werden fair geteilt und das Beispiel zeigt, dass user generated content <a href="http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/51-User-Generated-Content-Ausbeutung-2.0.html" target="_blank" class="liexternal">nicht unbedingt mit <strong>Ausbeutung</strong> gleichzusetzen</a> ist. </p>
<p><a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/tag/tourismus/" class="liinternal">Weitere Beiträge zum Thema Tourismus und Web2.0</a></p>
<p><span class="small">Screenshots: <a href="http://www.tripr.tv" target="_blank" class="liexternal">trivp.tv</a></span></p>
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		<title>Geld verdienen durch die Vermittlung von Locations</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/crowdsourcing-location-datenbank/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 05:32:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sebastian Demmerle betreibt in Frankfurt eine Agentur für Location- und Produktionsservice für Filmproduktionen. Die Locations findet er aber nicht ausschließlich selbst, sondern bedient sich clever den Möglichkeiten des Internet. Auf frankfurtlocation.com kann jeder Mitglied der Scout Community werden und Vorschläge für Locations machen, die für Film- oder Fotoaufnahmen das gewisse Etwas mitbringen. Via Mail informiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sebastian Demmerle betreibt in Frankfurt eine Agentur für Location- und Produktionsservice für Filmproduktionen. Die Locations findet er aber nicht ausschließlich selbst, sondern bedient sich clever den Möglichkeiten des Internet. </p>
<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2008/01/frankfurtlocations.jpg' alt='frankfurtlocations.jpg' /></p>
<p>Auf <a href="http://www.frankfurtlocation.com" target="_blank" class="liexternal">frankfurtlocation.com</a> kann jeder Mitglied der <strong>Scout Community</strong> werden und Vorschläge für Locations machen, die für Film- oder Fotoaufnahmen das gewisse Etwas mitbringen. Via Mail informiert das Unternehmen seine Mitglieder zudem laufend über aktuelle Gesuche.  </p>
<p>Produktionsfirmen können in der Online-Datenbank recherchieren. Entspricht ein Vorschlag den Vorstellungen, bezahlt der Kunde €100, der Scout erhält €50 als <strong>Vermittlungsprovision</strong>. Da neben öffentlichen Plätzen oder Bürogebäuden auch immer wieder private Räumlichkeiten gesucht werden, könnte es ein zusätzlicher Anreiz für so manchen Scout sein, später einmal sagen zu dürfen, dass der neue Axe-Werbespot im eigenen Wohnzimmer gedreht wurde.</p>
<p>Was hat Sebastian Demmerle davon? Vor allem kann er seine Location Datenbank <strong>schneller</strong> füllen und findet unter Umständen Perlen, auf die er sonst unter Umständen niemals gestoßen wäre. Die <strong>Fixkosten</strong> für das Scout Netzwerk belaufen sich auf Null, denn bezahlt wird nur bei Vermittlung.</p>
<p>Ein Beispiel das zeigt, dass auch kleine Unternehmen sehr erfolgreich Crowdsourcing betreiben können.</p>
<p><span class="small">Screenshot: <a href="http://www.frankfurtlocation.com" target="_blank" class="liexternal">Frankfurt Location</a> | Quelle: <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=2801" target="_blank" class="liexternal">Best Practice Busines</a></span></p>
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		<title>Radiobericht Crowdsourcing und Meinungen eines Trendforschers</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/crowdsourcing-bericht-radio/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 14:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
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		<description><![CDATA[Radio Ö1 hat vor einiger Zeit einen Beitrag über Crowdsourcing gesendet. Leider habe ich ihn erst jetzt zugeschickt bekommen, er ist aber deshalb nicht weniger aktuell. Im Beitrag erzählt Manfred Lackmair noch von seinen Erwartungshaltungen eines Crowdsourcing Projektes das wir über VOdA für ihn umgesetzt hatten. Interessant seine Hoffnungen von damals mit den Resultaten zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Radio Ö1 hat vor einiger Zeit einen Beitrag über Crowdsourcing gesendet. Leider habe ich ihn erst jetzt zugeschickt bekommen, er ist aber deshalb nicht weniger aktuell.</p>
<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2008/01/musicpark-crowdsourcing.jpg' alt='musicpark-crowdsourcing.jpg' /></p>
<p>Im Beitrag erzählt <a href="http://www.musicpark.at" target="_blank" class="liexternal">Manfred Lackmair</a> noch von seinen Erwartungshaltungen eines Crowdsourcing Projektes das wir <a href="http://musicpark.vo-agentur.de/" target="_blank" class="liexternal">über VOdA</a> für ihn umgesetzt hatten. Interessant seine Hoffnungen von damals mit den Resultaten zu vergleichen über die ich vor einigen Wochen geschrieben hatte (<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/crowdsourcing-erfahrungen-und-beispiele/" class="liinternal">siehe hier</a>). </p>
<p>Jetzt aber zum <strong>Radiobeitrag</strong>: </p>
<p>Nicht ganz nachvollziehen kann ich einige Aussagen des Trendforschers <a href="http://www.imt.co.at/" target="_blank" class="liexternal">Christian Hehenberger</a> der meint, <em>&#8220;Crowdsourcing sei für <em>Marktforschung ungeeignet</em> und Teilsegmente seien nicht repräsentativ.&#8221;</em></p>
<p>Stimmt zum Teil &#8211; aber die Gegenfrage: Ist es repräsentativ wenn mir auf der Straße jemand einen Fragebogen unter die Nase hält und ich eben schnell irgendwelche Antworten gebe weil ich gar keine Lust auf die Fragerei habe? </p>
<p>Sind wir nicht längst davon abgegangen über <em>die Zielgruppe</em> zu sprechen und der Zug fährt in Richtung <strong>Microcommunities</strong> ab?</p>
<p>Wer Crowdsourcing Projekte dazu nutzt um sie mit Feedback zu verknüpfen, wird auch brauchbares erhalten. Meistens sogar zu entscheidend niedrigeren Kosten als dies bei klassischen Formen der Fall ist. Hervorragendes Beispiel dafür ist CrowdSpirit, über das ich <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/crowdspirit_geschaeftsmodell/" class="liinternal">hier im Blog bereits mehrmals geschrieben</a> habe. &#8220;Das Teilsegement&#8221; (=Technik-Interessierte) entwickeln gemeinsam Ideen und evaluieren diese auch &#8211; brauch ich da noch großartig weitere Marktforschung?</p>
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		</item>
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		<title>Mass customized Kult Treter: Vans</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/mass-customization-vans/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 14:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch einmal Mass-Customization: Vans Schuhe sind Kult unter Skate Rebellen. Dazu trägt auch bei, dass das amerikanische Unternehmen eine ganze Reihe Skate-Parks und Events sponsort. Im Online Shop von Vans findet sich ein Konfigurator, mit dem Fans der Marke ihr ganz persönliches Schuhdesign erstellen können. Der Aufpreis für tausende Kombinationsmöglichkeiten bleibt mit 10 USD im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2008/01/vans1.jpg' alt='vans1.jpg' /><br />
<img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2008/01/vans2.jpg' alt='vans2.jpg' /><a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/mass-customized-cartoons/" class="liinternal">Noch einmal</a> <strong>Mass-Customization</strong>: Vans Schuhe sind Kult unter Skate Rebellen. Dazu trägt auch bei, dass das amerikanische Unternehmen eine ganze Reihe Skate-Parks und Events sponsort. </p>
<p>Im <a href="http://shop.vans.com/" target="_blank" class="liexternal">Online Shop</a> von Vans findet sich ein Konfigurator, mit dem Fans der Marke ihr ganz <strong>persönliches Schuhdesign</strong> erstellen können. Der Aufpreis für tausende Kombinationsmöglichkeiten bleibt mit 10 USD im Vergleich zu den Standardmodellen absolut im erträglichen Rahmen. Ein wenig schlechter sieht es erwartungsgemäß mit der Lieferzeit aus, wer aber ein Fan der Marke ist und Wert darauf legt in seinem sozialen Umfeld ein Unikat zu besitzen, wird auch diese widerstandslos in Kauf nehmen.</p>
<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2008/01/mass-customized.jpg' alt='mass-customized.jpg' /></p>
<p><span class="small">Screenshots: <a href="http://shop.vans.com" target="_blank" class="liexternal">Vans</a></span></p>
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		<title>Ideen Crowdsourcing Schweizer Traditions-Unternehmen</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/open-innovation-schweiz/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 10:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Mai 2007 wurde die Schweizer Open Innovation GmbH gegründet. Ihr Ziel: Die Open Innovation GmbH entwickelt eine softwaregestützte Innovationsmanagement-Methode und baut eine Innovatoren-Community auf. In einem Ideen-Crowdsourcing Pilotprojekt suchen derzeit Unternehmen wie die Schweizer Telekom, Mammut oder Die Post nach Ideen und Innovationen. Und deine Idee? Gemäss diesem Motto öffnen renommierte Schweizer Unternehmen für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2008/01/open-innovation-gmbh.jpg' alt='open-innovation-gmbh.jpg' /><br />Im Mai 2007 wurde die Schweizer Open Innovation GmbH gegründet. Ihr Ziel: </p>
<blockquote><p>Die Open Innovation GmbH entwickelt eine softwaregestützte Innovationsmanagement-Methode und baut eine Innovatoren-Community auf.</p></blockquote>
<p>In einem <strong>Ideen-Crowdsourcing Pilotprojekt</strong> suchen derzeit Unternehmen wie die Schweizer Telekom, Mammut oder Die Post nach Ideen und Innovationen.</p>
<blockquote><p>Und deine Idee? Gemäss diesem Motto öffnen renommierte Schweizer Unternehmen für Sie die Firmengrenzen und bieten Ihnen die exklusive Möglichkeit, bei spannenden Innovationsprojekten mitzumachen. [...] Entwickeln Sie ab dem 22. Januar 2008 während fünf Wochen mit anderen kreativen Köpfen innovative Ideen und kassieren Sie eine grosszügige Prämie. Die innovativsten Lösungen werden mit CHF 40&#8217;000 prämiert.</p></blockquote>
<p>Projekte laufen wie folgt ab: Interessierte legen ein Nutzerprofil an und wählen jene Projekte aus an denen sie mitarbeiten wollen. Über das Innovationstool werden Lösungsvorschläge erarbeitet. Man kann entweder in Gruppen mitarbeiten oder &#8211; wenn man ganz andere als bereits diskutierte Lösungsvorschläge hat &#8211; Innovationsleader werden, und seine eigene Innovatoren Gruppe gründen. Die Ideen werden anschließend dem Auftraggeber vorgelegt und dieser prämiert den besten Lösungsvorschlag. Ob die User und Ideengeber in den Bewertungsprozess (bei vielen Innovationsprojekten einer der kritischsten Prozesse) einbezogen werden, geht aus der Beschreibung nicht eindeutig hervor.</p>
<p><strong>Update 15.1.2008:</strong><br />
Danke an OpenInnovation.ch Macher Christian Hirsig fürs klären dieser Frage in <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/open-innovation-schweiz/#comment-16626" class="liinternal">untenstehendem Kommentar!</a></p>
<blockquote><p><strong>Bewertung und Prämierung:</strong> Die Bewertung erfolgt bereits bei der Lösungserarbeitung durch die User. Die User entscheiden, welche Summaries mit welchem Inhalt den Unternehmen vorgelegt werden. Das Unternehmen entscheidet sich für die beste oder die besten Lösungen und prämiert diese. Die InnoLeader (Teamleiter) prämieren dann die Teilnehmer Ihres Innovationsteams. Damit dies auch längerfristig funktioniert, gibt es einen Bewertungsmechanismus, wo sich die User gegenseitig bewerten können.</p></blockquote>
<p>Bislang haben sich <strong>436 Innovatoren</strong> registriert. Klingt auf den ersten Blick (oder im Vergleich zu InnoCentive <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/innocentive-best-practice-video/" class="liinternal">über das ich hier berichtet habe</a>) vielleicht nicht viel, aber hat Ihr Unternehmen Zugriff auf über 400 kreative Köpfe? Beispiele für die <strong>15 derzeit eingestellten Projekte</strong>:</p>
<ul>
<li>Mammut sucht Substitutionslösungen für Reissverschlüsse und belohnt den/die Ideengeber mit 4,000 Schweizer Franken.</li>
<li>Die Post sucht nach &#8220;Klimafreundlichen Dienstleistungen&#8221;.</li>
<li>Der Online Versand Blacksocks sucht nach Ideen für eine Sortimentserweiterung.</li>
<li>Toshiba schreibt CHF 2,000 für Ideen aus, die zur Erhöhung der Abschlussrate bei Garantieerweiterungen führen.</li>
</ul>
<p>Weitere Infos unter <a href="http://pilot.openinnovation.ch" target="_blank" class="liexternal">http://pilot.openinnovation.ch</a>.</p>
<p><strong>Noch ein Hinweis:</strong> Ende letzten Jahres haben wir gemeinsam mit der Fachhochschule Kufstein die Kufsteiner Ideentage veranstaltet (<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/kufstein-innovation-ideentage/" class="liinternal">siehe Ankündigung</a>). Mit dabei MitarbeiterInnen und Ideenmanager renommierter Unternehmen wie Viking, Bosch, Rupp und v.a. Die <a href="http://www.ideentage.at" target="_blank" class="liexternal">Ideentage</a> waren ein großer Erfolg und werden auch heuer wieder stattfinden. Wenn es soweit ist, gibts Infos hier bei anders|denken. Wer noch nicht abonniert hat &#8211; <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/newsletter_abo/" class="liinternal">hier gehts zu den Abomöglichkeiten.</a></p>
<p><span class="small">Gefunden bei: <a href="http://mass-customization.blogs.com/mass_customization_open_i/2008/01/open-innovation.html" target="_blank" class="liexternal">Frank Piller</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>McKinsey&#8217;s 8 Technology Trends</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/trend-crowdsourcing-openinnovation/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Dec 2007 14:04:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Innovation & Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationsmanagement]]></category>
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		<category><![CDATA[studie]]></category>
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		<description><![CDATA[Konsumenten, also ungeschulte, unspezialisierte, ganz normale Menschen können innovativ sein. Eine Community kann innovativ sein. Es gibt da draußen so viele gute Ideen, Menschen mit Power, mit Potential. Wir müssen lernen dieses enorme Potential in der Zukunft viel besser auszuschöpfen, schreibt Matias heute im Visualblog. Anlass dazu ein Essay von McKinsey in dem Titel: Eight [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/65918756@N00/2103348964/" title="Technology Trends Customer Integration von Hannes Treichl in Flickr" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2310/2103348964_9905453dc4.jpg" width="475" height="413" alt="Technology Trends Customer Integration" /></a></p>
<p><em>Konsumenten, also ungeschulte, unspezialisierte, ganz normale Menschen können innovativ sein. Eine Community kann innovativ sein. Es gibt da draußen so viele gute Ideen, Menschen mit Power, mit Potential. Wir müssen lernen dieses enorme Potential in der Zukunft viel besser auszuschöpfen</em>, schreibt Matias heute im <a href="http://www.visualblog.de/?p=999" target="_blank" class="liexternal">Visualblog</a>.</p>
<p>Anlass dazu ein Essay von McKinsey in dem Titel: <a href="http://www.mckinseyquarterly.com/article_abstract_visitor.aspx?ar=2080&#038;l2=13&#038;l3=11&#038;srid=17" target="_blank" class="liexternal">Eight  business technology trends  to watch</a> (kostenlos abrufbar), in der die Unternehmensberatung 8 Trends beschreibt, die in den nächsten 10 Jahren eine entscheidende Rolle spielen werden.</p>
<p>Ich sehe es mehr als Zusammenfassung von Themen um die es auch hier im Blog immer wieder geht, und dennoch freut es uns <a href="http://www.vo-agentur.de/blog/" target="_blank" class="liexternal">aus Sicht von VOdA</a>, dass McKinsey die Integration von &#8220;ganz normalen&#8221; Menschen in Design- und Entwicklungsprozesse hier explizit formuliert.</p>
<blockquote><p>As the Internet has evolved—an evolution prompted in part by new Web 2.0 technologies—it has become a more widespread platform for <strong>interaction, communication, and activism</strong>. Consumers increasingly want to engage online with one another and with organizations of all kinds. Companies can tap this new mood of customer engagement for their economic benefit. [...] Companies that involve customers in design, testing, marketing (such as viral marketing), and the after-sales process get better insights into customer needs and behavior and may be able to cut the cost of acquiring customers, engender greater loyalty, and speed up development cycles.</p></blockquote>
<p><strong>Alle 8 von McKinsey zusammengefassten Trends</strong></p>
<p>1. Verteilte Kreation<br />
2. Verbraucher als Innovatoren nutzen<br />
3. Top-Personal weltweit finden und binden<br />
4. Höhere Wertschöpfung aus Interaktionen<br />
5. Automatisierung weiter vorantreiben<br />
6. Produktion &#038; Distribution voneinander trennen<br />
7. Mehr Wissenschaft in Management-Entscheidung pflanzen<br />
8. Aus Information ein eigenes Business entwickeln</p>
<p><span class="small">Gefunden bei Holtzbrink via <a href="http://www.visualblog.de/?p=999" target="_blank" class="liexternal">Visualblog</a></span></p>
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		<title>Kauf dir (d)eine Firma um 35 Euro</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/crowdsourcing-beispiel-management/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Dec 2007 09:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wieder ein Experiment aus den Kategorien Crowdsourcing und Crowdfunding: &#8220;nvohk &#8211; the clothing company managed by the people who wear it&#8221;. Bei nvohk (sprich &#8216;invoke&#8217;) geht es um Bekleidung (&#8220;Ökologische Outfits im Surf-Style&#8221;). Die Schwerpunkte liegen auf umweltschonender Produktion, der Verwendung 100% nachhaltiger Materialien und vor allem der Öffnung von Managementstrukturen. Wie funktioniert nvohk? Zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="imagenoborder" src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/12/nvohk.jpg" width="475" height="186" alt="nvohk.jpg" /><br />Wieder ein Experiment aus den Kategorien <strong>Crowdsourcing und Crowdfunding</strong>: &#8220;nvohk &#8211; the clothing company managed by the people who wear it&#8221;.</p>
<p>Bei nvohk (sprich &#8216;invoke&#8217;) geht es um Bekleidung (&#8220;Ökologische Outfits im Surf-Style&#8221;). Die Schwerpunkte liegen auf umweltschonender Produktion, der Verwendung 100% nachhaltiger Materialien und vor allem der Öffnung von Managementstrukturen. </p>
<p><strong>Wie funktioniert nvohk?</strong><br />
Zum Start braucht nvohk eine breite Palette von <strong>20.000 Menschen</strong> mit unterschiedlichen Talenten. Diese beteiligen sich mit einem jährlichen Betrag von 50 Dollar an den Prozessen des Öko-Labels; macht eine Million Dollar Gründungskapital, mit dem man schon mal Einiges bewegen kann. Mitbesitzer am Unternehmen wird man durch seine Investition allerdings nicht.</p>
<p>Nachstehendes Bild wird vor allem Verfechtern streng hierarchischer Unternehmensstrukturen die Haare zu Berge stehen lassen.</p>
<p><a href="http://www.projectnvohk.com/nvohk_hiw.cfm" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/12/surfers-company.gif" width="475" height="293" alt="surfers-company.gif" class="imageframe" /></a><br />
Im nächsten Schritt entwickeln die &#8220;Amateur-Manager&#8221; das Unternehmen weiter, werden in Business-Entscheidungen, Logo- und Produktdesign, Werbung, Auswahl gesponserter Sportler und Musiker (und Vertrieb?) eingebunden. </p>
<p><strong>Was geschieht mit den Gewinnen? </strong><br />
10% des Gewinnes werden an Umweltorganisationen gespendet.<br />
35% schüttet nvohk in Form eines Bonussystems an alle Mitglieder aus, d.h. es gibt keine monetären Auszahlungen, sondern &#8220;Bonusmeilen&#8221;, die gegen Produkte (eigene und von Partnern) eingetauscht werden können.</p>
<p>Lassen wir uns überraschen wie das noch junge Projekt umgesetzt wird, wie lange es dauert bis sich die vielen tausend MitarbeiterInnen gefunden haben, zu ersten Entscheidungen (Logo und Produktdesign) fähig sind, welchen Freiraum das Management der Community tatsächlich lässt, und wie diese Gewinnverteilungssystem akzeptieren wird. Viele offenen Fragen, aber das muss man <strong>Experimenten</strong> wie diesen zugestehen.</p>
<p>In einem Punkt hat nvohk aber von Beginn an gewonnen: Profitieren kann das Unternehmen von einem riesigen Heer an <strong>Weiterempfehlern und Evangelisten</strong>, die hundertausende Freunde und mögliche neue Kunden ansprechen werden.</p>
<p><a href="http://www.projectnvohk.com/" target="_blank" class="liexternal">www.projectnvohk.com</a><br />
<span class="small">Thanks to <a href="http://www.cherryflava.com/cherryflava/2007/12/buy-your-own-su.html" target="_blank" class="liexternal">Jonathan</a> for pointing to this project!</span></p>
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		<title>Kleines Kreativitätstool</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 11:03:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine kleine (feine) Möglichkeit, um nach dem Mittagessen sein Gehirn wieder in Schwung zu bringen. Was fällt Ihnen zu Apfel ein? Birne, Wurm, Eva, Adamsapfel, rot, grün, Gift, gesund, oder vielleicht Schwarzenegger. Wer selbst nicht nachdenken will, ist bei Human Brain Clouds richtig: Zwar bezeichnet sich die Online Plattform als &#8220;massively multiplayer game&#8221;, tatsächlich baut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/12/humanbraincloud.jpg" width="475" height="192" alt="humanbraincloud.jpg" class="imageframe" align="left" /><br />Eine kleine (feine) Möglichkeit, um nach dem Mittagessen sein Gehirn wieder in Schwung zu bringen. Was fällt Ihnen zu Apfel ein? Birne, Wurm, Eva, Adamsapfel, rot, grün, Gift, gesund, oder vielleicht <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/differenzierung-obst-apfel-steiermark/" class="liinternal">Schwarzenegger</a>.</p>
<p>Wer selbst nicht nachdenken will, ist bei <strong>Human Brain Clouds</strong> richtig: Zwar bezeichnet sich die Online Plattform als &#8220;massively multiplayer game&#8221;, tatsächlich baut sich dort aber gerade eine riesige Datenbank häufiger Wortassoziationen auf: 350.000 Menschen haben sich bislang beteiligt, um 524.000 Worte zu erfassen und über 5.6 Millionen Verknüpfungen herzustellen.</p>
<p>Varianten die Human Brain Clouds bietet: </p>
<ul>
<li>Auf der <a href="http://www.humanbraincloud.com/" target="_blank" class="liexternal">Startseite</a> erscheinen Worte, zu denen ich ganz spontan Wortassoziationen eingeben kann (Stichwort &#8220;Gehirnjogging&#8221;).</li>
<li>Nach bestimmten Worten <a href="http://www.humanbraincloud.com/view.php" target="_blank" class="liexternal">suchen</a>, und häufige Assoziationen in Form interaktiver Grafiken anzeigen lassen. Tea => Lipton, Gratulation ans Marketing :-)</li>
<li>Einfach nur die häufigsten Assoziationen <a href="http://www.humanbraincloud.com/leaderboard.php" target="_blank" class="liexternal">auflisten</a>. </li>
</ul>
<p>Ein Hinweis ist an dieser Stelle durchaus angebracht: </p>
<blockquote><p>This isn&#8217;t academically rigorous or anything, so set your expectations accordingly and have fun seeing what people subconsciously think about stuff!</p></blockquote>
<p>Um abschließend eine naheliegende Frage vorwegzunehmen: Ein deutsches Gegenstück kenne ich zwar noch nicht, aber vielleicht jemand meiner Leser?!</p>
<p><a href="http://www.humanbraincloud.com" target="_blank" class="liexternal">www.humanbraincloud.com</a></p>
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		<title>InnoCentive: Das Wissen von 125.000 Köpfen nutzen</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/innocentive-best-practice-video/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 13:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[InnoCentive ist ein Paradebeispiel für die Kombination des Einsatzes aktuell verfügbarer Internet-Technologien, der &#8220;Mitmachkultur&#8221; und einer offenen Management-Einstellung gegenüber OpenInnovation/CrowdSourcing &#8211; Menschen ausserhalb der Unternehmensmauern in betriebliche Prozesse miteinzubeziehen. &#160; Du könntest mithelfen die Welt zu verändernund dabei sogar noch Geld verdienen. &#160; Weil mich viele Workshopteilnehmer in den letzten Wochen immer wieder mit großen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/12/innocentive1.jpg" width="475" height="71" alt="innocentive1.jpg" class="imageframe" /></p>
<p><a href="http://www.innocentive.com" target="_blank" class="liexternal">InnoCentive</a> ist ein Paradebeispiel für die Kombination des Einsatzes aktuell verfügbarer Internet-Technologien, der &#8220;Mitmachkultur&#8221; und einer offenen Management-Einstellung gegenüber OpenInnovation/CrowdSourcing &#8211; Menschen ausserhalb der Unternehmensmauern in betriebliche Prozesse miteinzubeziehen.
<p>&nbsp;</p>
<p><center><em>Du könntest mithelfen die Welt zu verändern<br />und dabei sogar noch Geld verdienen.</em></center></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weil mich viele Workshopteilnehmer in den letzten Wochen immer wieder mit großen Augen angesehen haben wenn ich dieses Beispiel erzählt habe, hier eine kurze <strong>Vorstellung</strong> von InnoCentive, einschließlich eines <strong>Videos mit einem Fallbeispiel</strong>.</p>
<p>Jedes Unternehmen oder Organsiation kann auf InnoCentive <strong>komplexe Problemstellungen</strong> einstellen. Gelöst werden die Herausforderungen von einem über die ganze Welt verteilten Heer an Menschen. Über 125.000 aus 180 Ländern sind es, die sich registriert haben um für <strong>Prämien</strong> von 10.000 bis zu 1.000.000 Dollar ihre Kreativität und ihr Wissen einsetzen. Ausgeschüttet werden die Prämien allerdings nur im Erfolgsfall &#8211; eine Investition mit kalkulierbarem Riskio. </p>
<p>Es ist aber nicht das Geld, das Menschen <strong>motiviert</strong> bei InnoCentive mitzuwirken, sondern die geistige Herausforderung (<em>&#8220;intellectual challenge</em>&#8220;, <a href="http://zero.newassignment.net/filed/innocentive_crowdsourcing_diversity" target="_blank" class="liexternal">vgl. Interview mit Gründer Alpheus Bingham</a>). Diese gliedern sich derzeit in 6 Kategorien: Physical Sciences, Engineering and Design, Chemistry, Math and Computer Science, Life Sciences und Business and Entrepreneurship. Wie so eine Fragestellung aussehen kann, zeigt dieser Screenshot:</p>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/12/innocentive.jpg" width="475" height="93" alt="innocentive.jpg" class="imageframe" /><br /><span class="small">Quelle: <a href="https://www.innocentive.com/servlets/project/ProjectInfo.po?f=view&#038;id=5565883" target="_blank" class="liexternal">InnoCentive, Kategorie Engineering/Design</a></span></p>
<p>In der Regel werden die Lösungen nicht durch neue Erkenntnisse eines Hobbybastlers in der Wüste von Nevada gelöst, sondern durch die <strong>Kombination bestehenden Wissens</strong>, das in tausenden Köpfen von Wissenschaftern und &#8220;Amateuren&#8221; schlummert. Implizit vorhandenes Wissen wird externalisiert und in Kollaboration weiterentwickelt. <strong>Wissensmanagement in Reinkultur.</strong></p>
<p>Procter &#038; Gample beschäftigt 9.000 Forscher und Entwickler. Eine Lösung zu finden, wie die seit 1968 verkauften <strong>Pringles Chips</strong> bedruckt werden könnten, gelang ihnen trotz der stolzen Zahl dennoch nicht.</p>
<blockquote><p>In a recent article in the Harvard Business Review, Procter &#038; Gamble Co. executives Larry Huston and Nabil Sakkab recounted how P&#038;G executives thought they could boost sales if trivia questions could be printed on the crisps. But they were unsure of how to do that cost-effectively.</p>
<p>Instead of relying solely on its R&#038;D department, P&#038;G also sought solutions through global networks of scientists it uses. P&#038;G ultimately found a professor in Italy who had devised an ink-jet method for printing images on cookies with edible dyes. By adapting that process to Pringles, P&#038;G was able to dramatically reduce the time and expense of launching this product upgrade. [Quelle: <a href="http://www.boston.com/business/technology/articles/2006/08/21/100000_heads_are_better_than_one/" target="_blank" class="liexternal">The Boston Globe</a>]</p></blockquote>
<p>Das nachstehende Video (2:26min) ist die Zusammenfassung einer <strong>InnoCentive Fallstudie</strong>. In dem Projekt ging es darum Lösungen zur Beseitigung von Ölresten des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Exxon_Valdez" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Exxon Valdez Unglücks</a> von 1989 zu erarbeiten.</p>
<p><center><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gGaLUTpfxxo&#038;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/gGaLUTpfxxo&#038;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></center></p>
<p><span class="small"><br />Quelle: <a href="http://www.youtube.com/user/innocentiveinc" target="_blank" class="liexternal">InnoCentive YouTube Channel</a>.<br />
Link zu InnoCentive: <a href="http://www.innocentive.com" target="_blank" class="liexternal">www.innocentive.com</a></span></p>
<p><span class="small">Weitere (deutsche) Lesetipps zu InnoCentive:<br />
<a href="http://www.zeit.de/zeit-wissen/2007/01/Innocentive?page=1" target="_blank" class="liexternal">ZEIT Wissen</a> (Ausgabe 01/2007)<br />
<a href="http://www.tim.rwth-aachen.de/download/press/SAP_INFO_Oct_2006_Interview_Piller_deutsch.pdf" class="lipdf">SAP Info</a> (09/2006)</span></p>
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		<title>Kostenlose Medien-Trainings</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Dec 2007 11:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die BBC bietet seit einiger Zeit Online Kurse für TV, Radio, Broadcasting, etc. zum Nulltarif an. Es sind nicht etwa irgendwelche Einführungskurse um Lust auf mehr (sprich teurere) zu machen, sondern es sind die selben Programme die die BBC seit langem einsetzt, um ihre eigenen Journalisten zu schulen. With the exception of two production safety [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/12/bbc.jpg" width="475" height="137" alt="bbc.jpg" class="imageframe" align="left" />Die BBC bietet seit einiger Zeit Online Kurse für TV, Radio, Broadcasting, etc. <a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourses.asp" target="_blank" class="liexternal">zum Nulltarif</a> an. Es sind nicht etwa irgendwelche Einführungskurse um Lust auf mehr (sprich teurere) zu machen, sondern es sind die selben Programme die die BBC seit langem einsetzt, um ihre eigenen Journalisten zu schulen.</p>
<blockquote><p>With the exception of two production safety courses, all online courses are free and open to anyone with internet access. Most users have been students and freelance journalists. An extension of internal BBC training provision, the corporation decided to extend their training service primarily to support the extensive network of freelancers working in the broadcast industry. [<a href="http://www.journalism.co.uk/2/articles/5695.php" target="_blank" class="liexternal">Journalism.co.uk</a>]</p></blockquote>
<p>Warum macht BBC das? Vielleicht weil die Briten das <strong>Potenzial der Vielen</strong>, Crowdsourcing, User Generated Content, Social Media, Citizen Journalism (oder wo auch immer man es einordnen will) erkannt haben und (anstatt so gegen Windmühlen anzulaufen) nach <strong>proaktiven</strong> Wegen suchen es für sich zu nutzen.</p>
<p>Weitere Infos: <a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourses.asp" target="_blank" class="liexternal">BBC</a></p>
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		<title>Produkte verbessern &#8211; RedesignMe (Ideen-Crowdsourcing)</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/redesignme-produkt-innovationen/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 22:51:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade heute haben wir im Rahmen der Kufsteiner Ideentage über neue Möglichkeiten gesprochen die das Internet öffnet, um Kunden enger in Entwicklungsprojekte mit einzubeziehen. Hier ein aktuelles Beispiel, wie so etwas aussehen könnte. RedesignMe ist eines der jüngsten Projekte zum Thema Ideen-Crowdsourcing. Auf der Plattform www.redesignme.org können von Produkten genervte Konsumenten nicht nur jammern und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade heute haben wir im  Rahmen der <a href="http://www.ideentage.at/index.php" target="_blank" class="liexternal">Kufsteiner Ideentage</a> über neue Möglichkeiten gesprochen die das Internet öffnet, um Kunden enger in Entwicklungsprojekte mit einzubeziehen. Hier ein aktuelles Beispiel, wie so etwas aussehen könnte.</p>
<p><a href="http://www.redesignme.org" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/11/redesignme.jpg" width="475" height="237" alt="redesignme.jpg" class="imageframe" align="left" /></a><strong>RedesignMe</strong> ist eines der jüngsten Projekte zum Thema <strong>Ideen-Crowdsourcing</strong>. Auf der Plattform <a href="http://www.redesignme.org" target="_blank" class="liexternal">www.redesignme.org</a> können von Produkten genervte Konsumenten nicht nur jammern und über Horrorerlebnisse mit missratenen oder nicht ganz durchdachten Produkten berichten, sondern gleichzeitig Verbesserungsvorschläge unterbreiten, und gemeinsam mit Interessierten <strong>Verbesserungsideen</strong> weiterspinnen.</p>
<blockquote><p>The goal of the RedesignMe foundation is to improve the products around us by collectively rethinking bad products into better products and good ideas into great ideas. RedesignMe collects the best product improvements and communicates them back to the original designers &#038; producers. RedesignMe will mediate between producers and redesigners to make sure redesigners get rewarded for their ideas.</p></blockquote>
<p>Obwohl die Seite erst seit kurzem im Netz ist, enthält sie bereits einige sehr gute Beispiele, für die so mancher Produktmanager, Marktforscher oder Entwickler (des eigenen Unternehmens oder des Mitbewerbers) dankbar sein sollte &#8211; vorausgesetzt es besteht überhaupt Interesse daran, Feedback von seinen Kunden zu erhalten. </p>
<p>Und wer sich regelmäßig mit <strong>Fragestellungen und Suchfeldern</strong> rund um Produktinnovationen beschäftigt, wird in so manchen Kommentaren wahre Leckerbissen finden, wie sich <strong>Ideen weiterentwickeln</strong> lassen (könnten).</p>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/11/redesignme-founders.jpg" width="172" height="188" alt="redesignme-founders.jpg" class="imageframe" align="left" />Im Gegensatz zu David Lionels <a href="http://www.crowdspirit.com/" target="_blank" class="liexternal">Crowdspirit</a> (<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/crowdspirit_geschaeftsmodell/" class="liinternal">siehe auch Bericht hier</a>), meinem persönlichen Favoriten unter allen Crowdsourcing Projekten (Update über das immer besser in Schwung kommende Unternehmen folgt in Kürze), suchen die beiden niederländischen Gründer Gregor Klemencic und Maxim Schram nicht primär nach neuen innovativen Produktideen, sondern vor allem nach <strong>Potenzialen für inkrementelle Verbesserungen</strong> &#8211; und diese können bei tausenden Produkten und Dienstleistungen zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen führen. RedesignMe könnte sich zu einer wertvollen Inspirationsquelle (oder Fundgrube für Worst Case Beispiele) entwickeln. Werde ich ganz bestimmt am Schirm behalten.</p>
<p>Screenshot: <a href="http://www.redesignme.org" target="_blank" class="liexternal">www.redesignme.org</a><br />
<span class="small">Gefunden bei: <a href="http://swissmiss.typepad.com/weblog/2007/11/crowdsourcing-p.html" target="_blank" class="liexternal">Swissmiss</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zuzzid &#8211; Erfahrungsberichte über Versicherungen</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/web20-versicherung-finanzdienstleister/</link>
		<comments>http://www.andersdenken.at/web20-versicherung-finanzdienstleister/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 10:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erst letzte Woche habe ich mit einem Finanzdienstleister eine ausführliche Diskussion über Web2.0 und Chancen für ein Versicherungsunternehmen geführt. Als es um Risiken ging kam (natürlich) der v.a. allem aus Touristiker-Kreisen bekannte Punkt: Angst vor Kundenbewertungen. Durchaus verständlich, ist doch das Image der Branche in der breiten Masse nicht immer das allerbeste. Keine Angst vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst letzte Woche habe ich mit einem Finanzdienstleister eine ausführliche Diskussion über Web2.0 und Chancen für ein Versicherungsunternehmen geführt. Als es um Risiken ging kam (natürlich) der v.a. allem aus Touristiker-Kreisen bekannte  Punkt: Angst vor Kundenbewertungen. Durchaus verständlich, ist doch das Image der Branche in der breiten Masse nicht immer das allerbeste. </p>
<p><strong>Keine Angst vor Kundenbewertungen</strong> hat hingegen das britische Versicherungsunternehmen Norwich Union. Mit Zuzzid hat es eine Plattform geschaffen, auf der frustrierte, verärgerte, glückliche und positiv beeindruckte Versicherungskunden ihrem Ärger oder Ihrer Begeisterung freien Lauf lassen, und ihre positiven wie negativen Erfahrungen mit anderen teilen können. </p>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/10/zuzzid.jpg" width="475" height="282" alt="zuzzid.jpg" class="imageframe" align="left" /></p>
<p><em>Putting power in the hands of insurance customers, not insurance companies. The ZUZZ. Let everyone know about your good, bad and ugly insurance experiences.</em></p>
<p>Zuzzid könnte zu einer <strong>Drehscheibe für Vorkaufsentscheidungen</strong> werden. Erwünschte <strong>Marketing-Nebeneffekte</strong> für Norwich Union gibt es viele, und so mancher wird sich an gemeinsame Workshops erinnert fühlen, wenn ich einige hier aufzähle:</p>
<p>Das Versicherungsunternehmen hat einen <strong>Geschwindigkeitsvorsprung</strong> beim täglichen Kampf um neue Kunden, kann über das integrierte Social Network <strong>persönliche Beziehungen</strong> aufbauen, und neue <strong>Marktforschungsmöglichkeiten</strong> nutzen. Außerdem erhält es (über demographische Barrieren hinweg) einen breiten Überblick über die Stärken und Schwachstellen von Mitbewerbern. Crowdsourcing zur <strong>Beobachtung der Konkurrenz</strong>. Clever gemacht!</p>
<p>Wie viel Wissen die User bereit sein werden preiszugeben, wie die Qualität der Beiträge sich gestalten wird, ob die Plattform auch langfristig überleben wird, und wie das generierte Wissen intern für bessere Leistungen (und letztendlich höheren Verkaufserfolg) genutzt wird, hängt zum einen vom Verhalten und der Zurückhaltung von Norwich Union gegenüber den Usern ab, zum anderen von den eigenen Stärken von Usern generiertes Wissen zu verarbeiten.</p>
<p><a href="http://www.zuzzid.co.uk/" target="_blank" class="liexternal">www.zuzzid.co.uk</a></p>
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		</item>
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		<title>Die Mazda 3 Vision 2018, design by YOU</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/crowdsourcing-beispiel-mazda/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 04:37:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[+ morgen]]></category>
		<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
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		<description><![CDATA[Mazda zeigt, wie man auf Social Networks mittels Crowdsourcing Marketing abseits langweiliger Bannerwerbung betreibt, und im Gegenzug sogar noch das eigene Innovations- und Ideenmanagement unterstützt. Screenshot: Mazda Design Challenge bei Facebook Bei der Mazda Design Challenge, die Mazda in einem eigenen Channel bei Facebook veranstaltet hat, konnten Designer 1 Monat lang ihre Vorschläge einreichen, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mazda zeigt, wie man auf Social Networks mittels Crowdsourcing <strong>Marketing abseits langweiliger Bannerwerbung</strong> betreibt, und im Gegenzug sogar noch das eigene <strong>Innovations- und Ideenmanagemen</strong>t unterstützt.</p>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/10/mazda-design-challenge-facebook.jpg" width="475" height="205" alt="mazda-design-challenge-facebook.jpg" class="imageframe" align="left" /><br /><span class="small">Screenshot: <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=7602701619" target="_blank" class="liexternal">Mazda Design Challenge bei Facebook</a></span></p>
<p>Bei der <strong>Mazda Design Challenge</strong>, die Mazda in einem eigenen Channel bei Facebook veranstaltet hat, konnten Designer 1 Monat lang ihre Vorschläge einreichen, wie der <strong>Mazda 3 des Jahres 2018</strong> aussehen soll.</p>
<p>Aus den 300 Vorschlägen wurden mittlerweile 5 Finalisten gewählt, von denen jeder einen Designer aus dem Hause Mazda zur Seite gestellt bekommt, um seinen Vorschlag noch einmal zu überarbeiten. Ab 31. Oktober gibt es dann das große User-Voting, in dem der oder die Sieger gekürt werden. </p>
<p>Diese bekommen neben der Siegprämie von 1.000 Dollar die Chance, das Konzept auf der <a href="http://www.laautoshow.com/" target="_blank" class="liexternal">LA Autoshow</a> (<a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=2986" target="_blank" class="liexternal">16.-25. November 2007, Los Angeles</a>) vorzustellen.</p>
<p>Ein schönes Beispiel für mehrere Dinge: Es zeigt, wie Kunden über ein Anreizsystem abseits rein monetärer Prämien motiviert werden können, Inhalte zur Weiterentwicklung beizutragen. Bei <a href="http://www.vo-agentur.de" target="_blank" class="liexternal">VOdA</a> ordnen wir diesen Baustein den Kategorien <strong>Zugang zu exklusiven Kanälen</strong> (Vorstellung auf der LA Autoshow) bzw. <strong>direkter Zugang zum Unternehmen</strong> (Zusammenarbeit mit Mazda Entwicklern) zu.</p>
<p>Wie schon oben erwähnt nutzt Mazda mit <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=656468887" target="_blank" class="liexternal">Facebook</a> das derzeit wohl <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2007/10/microsoft-steig.html" target="_blank" class="liexternal">teuerste Social Network der Welt</a> zum <strong>Marketing</strong> und zur <strong>Informationsbeschaffung</strong>.</p>
<p>Danke für den Link, Alina! <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=7602701619" target="_blank" class="liexternal">>> Mazda Design Challenge</a></p>
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		<title>Design (d)ein Martini Cocktail-Glas</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/martini-cocktail-design-competition/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 08:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[essen & trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[User generated content wohin das Auge blickt. Bombay Sapphire lädt junge DesignerInnen ein, Ihr Talent unter Beweis zu stellen und innovative Martini-Cocktailgläser zu kreieren. Es ist nicht das erste Mal, dass Martini dieses Projekt ausschreibt. Den Wettbewerb gibt es bereits seit 2002. Der Wettbewerb ist international ausgeschrieben. Nach der nationalen Vorausscheidung (bei der der Sieger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/10/martini-glass-competition.jpg" width="475" height="152" alt="martini-glass-competition.jpg" class="imageframe" align="left" /><br />
<br />User generated content wohin das Auge blickt. Bombay Sapphire lädt junge DesignerInnen ein, Ihr Talent unter Beweis zu stellen und innovative <strong>Martini-Cocktailgläser</strong> zu kreieren.</p>
<p>Es ist nicht das erste Mal, dass Martini dieses Projekt ausschreibt. Den Wettbewerb gibt es bereits seit 2002. Der Wettbewerb ist international ausgeschrieben. Nach der nationalen Vorausscheidung (bei der der Sieger EUR 3.000 gewinnt) gibt es ein großes Finale, zu dem Sieger aus rund 20 Ländern nach London eingeladen werden, und sich im Finale einer hochkarätigen Jury präsentieren. Die Kosten dafür übernimmt der Veranstalter. Prämie für den Sieger: 10.000 Pfund und internationale Aufmerksamkeit. </p>
<p>Tolles Projekt mit dem Martini zeigt, dass User generated content und Design Competitions auch etwas ganz anderes als &#8220;andere arbeiten lassen (AAL)&#8221; sein können und sein sollen!</p>
<p>Alle Details und Möglichkeiten zur Anmeldung gibt es unter <a href="http://www.glasscompetition.at" target="_blank" class="liexternal">www.glasscompetition.at</a> oder <a href="http://www.bombaysapphire.com" target="_blank" class="liexternal">www.bombaysapphire.com</a></p>
<p><span class="small">Bild: <a href="http://www.bombaysapphire.com" target="_blank" class="liexternal">Bombay Sapphire</a> | Quelle: <a href="http://www.brandflow.at" target="_blank" class="liexternal">Brandflow</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Demokratisierung der Produktionsmittel</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/3d-drucker-demokratisierung-produktion/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Oct 2007 08:31:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[+ heute]]></category>
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		<category><![CDATA[mass-customization]]></category>
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		<description><![CDATA[3D Drucker sind nichts Neues mehr und je weiter die Preise für diese Technologie sinken, die Technik sich weiterentwickelt, und deren Handhabung vereinfacht wird, umso mehr Anbieter gibt es, die es jedem (Hobby-?)Grafiker ermöglichen, seine Kreationen &#8220;zum Leben zu erwecken&#8221;. Jüngstes Beispiel aus Deutschland: Fabidoo. Komplexität hat immer weniger Einfluss auf den Preis. Für rund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/TAPggVIRYvE"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/TAPggVIRYvE" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p>3D Drucker sind nichts Neues mehr und je weiter die Preise für diese Technologie sinken, die Technik sich weiterentwickelt, und deren Handhabung vereinfacht wird, umso mehr Anbieter gibt es, die es jedem (Hobby-?)Grafiker ermöglichen, seine Kreationen &#8220;zum Leben zu erwecken&#8221;. Jüngstes Beispiel aus Deutschland: <a href="http://www.fabidoo.com" target="_blank" class="liexternal">Fabidoo</a>.</p>
<p>Komplexität hat immer weniger Einfluss auf den Preis. Für rund 20 EUR lassen sich auf Basis einer Zeichnung Characters, Comic-Figuren, Imitationen von Haustieren, Verwandten und Freunden fertigen. Vielleicht eine etwas andere Geschenksidee für Weihnachten?</p>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/10/fabidoo.jpg" width="475" height="272" alt="fabidoo.jpg" class="imageframe" align="left" /><br />
<span class="small">Screenshot: <a href="http://www.fabidoo.com/" target="_blank" class="liexternal">Fabidoo</a> via <a href="http://de.blognation.com/2007/10/09/fabidoo-create-tiny-little-figures/" target="_blank" class="liexternal">Blognation</a></span></p>
<p>Fabidoo ist nicht der einzige Mass Customization Anbieter auf diesem Gebiet: In den USA ist <a href="http://fabjectory.com/" target="_blank" class="liexternal">Fajectory</a> mit einem ähnlichen Angebot sehr erfolgreich, <a href="http://www.emachineshop.com/" target="_blank" class="liexternal">Online Machine Shop</a> hat sich vor allem Rapid Protyping spezialisiert und von <a href="http://rapidobject.com/" target="_blank" class="liexternal">Rapidobject (D)</a> gibt es Unterstützung bei der professionellen Vermarktung eigener Kreationen.</p>
<p>Egal welches Beispiel (und es gibt noch jede Menge weitere) wir ansehen, sie alle stehen für eine weitere Entwicklung in Richtung <strong>Demokratisierung von Produktionsmitteln</strong>. Was früher vor allem kapitalkräftigen Unternehmen vorbehalten war, wird heute für (fast) jede(n) möglich: </p>
<blockquote><p>Vom eigenen Wohnzimmer aus Produzent zu sein. </p></blockquote>
<p>Die <strong>Demokratisierung des Vertriebs</strong> gibt es längst (Bsp. eBay), und auch die große Herausforderung seine Angebote in den unendlichen Weiten des Internet auch <strong>auffindbar zu machen</strong> lassen sich mittlerweile lösen (&#8220;Web2.0 Bausteine&#8221;). </p>
<p>Welche Auswirkungen das für klassische Vertriebsformen und Unternehmen hat, wissen all jene, die sich mit dem Thema (ernsthaft) auseinandersetzen. Allen anderen: Fröhliches Erwachen!</p>
<p><strong>Links zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.cczwei.de/index.php?id=tvissuearchive&#038;tvissueid=3" target="_blank" class="liexternal">Computer Club: Drucken einmal ganz anders <strong>(inkl. sehenswertem Video)</strong></a></li>
<li><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/10/09/fabidoo-3d-druckanbieter/" target="_blank" class="liexternal">Robert Basic über Einschränkungen die es (heute) noch gibt.</a></li>
<li><a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=2703" target="_blank" class="liexternal">Burkhard Schneider über 3D Drucker Bausätze</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,383280,00.html" target="_blank" class="liexternal">Spiegel Online über Brillen aus dem 3D Drucker (2005!)</a></li>
<li><a href="http://www.heise.de/tr/artikel/79986" target="_blank" class="liexternal">Heise.de: 3D Drucker für das Volk</a></li>
</ul>
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		</item>
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		<title>Fachhochschule setzt auf die Intelligenz der Vielen</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/kufstein-innovation-ideentage/</link>
		<comments>http://www.andersdenken.at/kufstein-innovation-ideentage/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 05:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation & Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[tirol]]></category>
		<category><![CDATA[veranstaltungen & events]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0/social media]]></category>

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		<description><![CDATA[Massenbrainstorming oder Ideen-Crowdsourcing. Unter diesem Titel könnte eine besondere Initiative der Fachhochschule Kufstein, Tirol, Österreich stehen. Das IMT der FH KufsteinTirol hat sich seit langem dem Ideen- und Innovationsansatz verschrieben, auch deshalb arbeite ich so gerne mit dem Institut zusammen. Ideenmanagement wird in beinahe alle Lehrgänge integriert. So wurden in speziellen PowerSeminaren in den letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="right"><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/10/kufsteiner-ideentage.jpg" width="200" height="204" alt="kufsteiner-ideentage.jpg" class="imageframe" /></div>
<p>Massenbrainstorming oder <strong>Ideen-Crowdsourcing</strong>. Unter diesem Titel könnte eine besondere Initiative der Fachhochschule Kufstein, Tirol, Österreich stehen.</p>
<p>Das <a href="http://www.imt-kufstein.at" target="_blank" class="liexternal">IMT der FH KufsteinTirol</a> hat sich seit langem dem Ideen- und Innovationsansatz verschrieben, auch deshalb arbeite ich so gerne mit dem Institut zusammen. <strong>Ideenmanagement</strong> wird in beinahe alle Lehrgänge integriert. So wurden in speziellen PowerSeminaren in den letzten Jahren eigene <strong>„Ideenmanager“</strong> ausgebildet, die in unterschiedlichen Unternehmen an Ideen und innovativen Projekten arbeiten. Und genau diese haben jetzt angeregt, die <strong>Kufsteiner Ideentage</strong> zu veranstalten.</p>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/10/ideenfunken.jpg" width="243" height="114" alt="ideenfunken.jpg" class="imageframe" align="left" />Ziel der Veranstaltung: Durch einen interdisziplinären und unternehmensübergreifenden Austausch <strong>Ideen für die eigenen Projekte zu generieren</strong>. Das Besondere daran: Die Ideenmanager und Veranstalter laden jeden ein, mit dabei zu sein, sich aktiv zu beteiligen, um und sich etwas von den Arbeitsmethoden der Kreativen abzuschauen. Einfache Techniken können so bereits einen Tag nach dem Workshop im eigenen Unternehmen umgesetzt werden. </p>
<blockquote><p>In zahlreichen Ideenmanagern moderierten Ideenworkshops zu verschiedenen Themen können interessierte BesucherInnen aktiv als Ideengeber teilnehmen und das <strong>Potential der Intelligenz der Masse</strong> und einem <strong>strategischen IdeenManagement live erleben</strong>. [...] In moderierten Ideenworkshops werden die Teilnehmer der Kufsteiner Ideentage selbst aktiv in das Geschehen der Ideenfindung mit einbezogen. Unter der fachkundigen Leitung von Ideenmanagern werden zu vorgegeben Themen bzw. Fragestellungen Ideen entwickelt. Dabei werden verschiedenste Methoden der Ideengenerierung, -bewertung und -selektion angewendet. [...] Unternehmen, die neue und innovative Ideen suchen und am Thema „Systematische Ideengenerierung“ interessiert sind, sollten den Ideenevent nicht versäumen.</p></blockquote>
<p>Da <strong><a href="http://www.vo-agentur.de" target="_blank" class="liexternal">VOdA Mitveranstalter</a></strong> des Events ist, freu ich mich ganz besonders auf die Veranstaltung &#8211; und vielleicht treffen wir uns dort?!</p>
<p>Weitere Informationen und Anmeldung: <a href="http://www.ideentage.at" target="_blank" class="liexternal">www.ideentage.at</a> &#8211; übrigens läuft dort auch bereits ein <a href="http://www.ideentage.at/wettbewerb/?p=3" target="_blank" class="liexternal">Ideenwettbewerb</a>&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fanta Crowdsourcing und Lernerfahrungen aus einem Projekt</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/crowdsourcing-erfahrungen-und-beispiele/</link>
		<comments>http://www.andersdenken.at/crowdsourcing-erfahrungen-und-beispiele/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Oct 2007 12:36:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[tourismus & gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[user generated content]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach etwas längerer Zeit wieder einmal ein Beitrag über Crowdsourcing. Diesmal gehts um Musik und Lernerfahrungen die wir (und einer unserer Kunden) bei einem Projekt von VOdA gemacht haben. Die genialen Fanta4 brauchen ein neues Video. Und beweisen wieder einmal, dass sie die Zeichen der Zeit erkannt haben und ganz nah dran sind an ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/10/fanta4.png' title='Crowdsourcing der Fantastischen 4' alt='Crowdsourcing der Fantastischen 4' /></p>
<p>Nach etwas längerer Zeit wieder einmal ein Beitrag über <strong>Crowdsourcing</strong>. Diesmal gehts um <strong>Musik und Lernerfahrungen</strong> die wir (und einer unserer Kunden) bei <a href="http://musicpark.vo-agentur.de" target="_blank" class="liexternal">einem Projekt von VOdA</a> gemacht haben.</p>
<div class="left"><a href="http://www.myvideo.de/watch/2285777" target="_blank" class="liimagelink"><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/10/fanta4video.png' title='' alt='' /></a></div>
<p><em>Die genialen Fanta4 brauchen ein neues Video. Und beweisen wieder einmal, dass sie die Zeichen der Zeit erkannt haben und ganz nah dran sind an ihren Fans. Sie setzen auf Crowdsourcing. Auf gutes Crowdsourcing wie ich finde. Via MyVideo waren die Fans dazu aufgerufen Ideen per Video für ein Video einzusenden. 290 haben mitgemacht, ihre 30 Sekunden langen Entwürfe eingesendet und eine erstaunliche Videogalerie entstehen lassen.</em><br />
[<a href="http://www.visualblog.de/?p=906" target="_blank" class="liexternal">Quelle: Visualblog, dort gibts auch alle Links zum Projekt und den Ergebnissen</a>]</p>
<p>Übrigens schrieben die Fanta4 unglaubliche 44.444 EUR an Siegprämie aus, womit sie auch alle &#8220;die lassen doch nur andere für sich arbeiten&#8221; Argumente aus dem Weg räumten.</p>
<h2>Ein anderes Beispiel</h2>
<div class="right"><object width="212" height="175"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/72RFO1YtLMg"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/72RFO1YtLMg" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="212" height="175"></embed></object></div>
<p>Bereits im Sommer 2007 rief die islandische Künstlerin Björk ihre Fans auf ein Musikvideo zu kreieren. (Ich habe <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/crowdsourcing_kritik_beispiele/" class="liinternal">in diesem Beitrag darüber berichtet</a>, alle Ergebnisse <a href="http://www.youtube.com/results.php?search_query=bj%C3%B6rk+innocence" target="_blank" class="liexternal">gibt es bei YouTube</a> und das Siegervideo nachstehend.)</p>
<p>Gelungenes Ergebnis, oder? Amateur &#8211; made :-) <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/amateure-gegen-profis/" class="liinternal">Apropo Amateure&#8230;</a></p>
<h2 id="heading2">Was kürzlich eine Werbeagentur über Crowdsourcing dachte</h2>
<p>Vor einigen Tagen sprach ich mit Leuten einer kleinen Werbeagentur über Crowdsourcing und irgendwie möchte ich Euch Auszüge aus dem Dialog nicht vorenthalten.</p>
<p>Es ging unter anderem darum, was Menschen motiviert an der Gestaltung von z.B. CD Covers mitzumachen. &#8220;Da machen doch nur Amateure mit&#8221;, meinte einer der Werber, worauf er einen erstaunten Blick von seinem Kollegen, seit vielen vielen Jahren professioneller Grafiker, erntete.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/8209750@N05/sets/72157601412789815/detail/" target="_blank" class="liimagelink"><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/10/fruitshake.png' title='FruitShake CD musicpark records' alt='FruitShake CD musicpark records' /></a></p>
<p>&#8220;Ich habe auch mitgemacht&#8221;, gestand der Werber offen, &#8220;und es hat großen Spaß gemacht.&#8221; Erstaunt blickten ihn seine KollegInnen an. &#8220;Ich habe mir einen ganzen Korb exotischer Früchte besorgt und 15 Freunde zum Frühstück und zum Shooting eingeladen, und als draufgabe haben wir und die CDs von musicpark records reingezogen. Dass ich nicht gewonnen habe ist mir egal &#8211; es hat auf jeden Fall Spaß gemacht.&#8221;</p>
<p>Wie? Es geht nicht um Geld? Nein, i.d.R. nicht, oft sind es ganz andere Werte die Menschen zur Beteiligung an User generated Content Projekten motivieren. Zum Beispiel um auf sich <strong>aufmerksam zu machen</strong>, sich <strong>entfalten</strong> zu können, Zugang zu <strong>exklusiven Kanälen</strong> (Ausstrahlung des Ergebnisses im Fernsehen) oder <strong>exklusiven Informationen</strong> (Entwicklungsprojekte gemeinsam mit einem Unternehmen) zu erhalten und einige andere mehr. </p>
<h2>3 Erfahrungen aus einem VOdA Projekt</h2>
<p>Einige Lerneffekte die wir bzw. unser Kunde <a href="http://musicpark.vo-agentur.de" target="_blank" class="liexternal">aus dem Projekt für das kleine Label musicpark records</a> (<a href="http://www.musicpark.at" target="_blank" class="liexternal">Launch der Website</a>, nein, eigentlich einer gelungenen Web2.0 Kampagne folgt in wenigen Tagen) mitgenommen haben:</p>
<p>(1) Mit User generated Content lässt sich eine Werbekampagne ins Vorfeld des eigentlichen Ereignisses <strong>verlängern</strong> und erzeugt (siehe obiges Beispiel) <strong>Mundpropaganda</strong>.</p>
<p>(2) Die <strong>Ergebnisse</strong> sind vielschichtiger und bringen Kunden auf ganz neue Ideen. </p>
<blockquote><p>Ich weiß dank der vielen verschiedenen Covers schon jetzt, welche Musik auf der neuen CD sein wird. (DJ Mr. M., Boss von musicpark records)</p></blockquote>
<p>(3) Crowdsourcing ist auch für KMUs eine absolut leistbare und <strong>funktionierende Alternative</strong> zu herkömmlicher Werbung, und kann mithelfen, über Ländergrenzen hinweg neue Kunden zu gewinnen. </p>
<p>Und noch einmal: Es geht nicht darum klassische Werbung zu ersetzen, sondern zu ergänzen!</p>
<div class="right"><a href="http://www.flickr.com/photos/8209750@N05/sets/72157601412789815/detail/" target="_blank" class="liimagelink"><img class="imagenoborder" src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/10/coconut.png' /></a></div>
<p>In oben erwähnten Gespräch mit der 7-Mann Werbeagentur gab es aber noch ein aha-Erlebnis: </p>
<p>Die Agentur erkannte auch eine Chance, über Crowdsourcing <strong>Ressourcenengpässe auszugleichen</strong>. Das aber erst, nachdem zu irgendeinem Zeitpunkt des Gesprächs der Geschäftsführer die Frage gestellt hatte: &#8220;Ich bin von den Möglichkeiten begeistert. Ich stelle mir aber <em>eine </em>Frage und bitte Sie um eine ganz ehrliche Antwort: Wozu braucht es dann künftig uns überhaupt noch?&#8221;</p>
<p>Meine Antwort dazu folgt ein andermal. Wer sich inzwischen ein wenig <a href="http://www.vo-agentur.de" target="_blank" class="liexternal">bei VOdA umschaut</a>, findet sie dort ohnehin bereits&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Crowdsourcing für eine bessere Welt</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/pangea-day-nachhaltigkeit/</link>
		<comments>http://www.andersdenken.at/pangea-day-nachhaltigkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 05:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Interkulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[LOHAS]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach weltweiten Konzert-Großevents wie Live Aid oder jüngst Live Earth, bei dem vor allem Profis im Benefiz-Rampenlicht standen, sollen es jetzt Amateure sein, die die Welt (zumindest für ein paar Stunden) ein Stück näher zusammenrücken lassen. Am Pangea Day (10. Mai 2008) stehen in 7 Weltstädten (New York, Rio, London, Dharamsala, Kairo, Jerusalem und Kigali) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/09/pangea-day.jpg" width="475" height="142" alt="pangea-day.jpg" class="imageframe imgalignleft" /></p>
<p>Nach weltweiten Konzert-Großevents wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Live_Aid" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Live Aid</a> oder jüngst <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Live_Earth" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Live Earth</a>, bei dem vor allem Profis im Benefiz-Rampenlicht standen, sollen es jetzt Amateure sein, die die Welt (zumindest für ein paar Stunden) ein Stück näher zusammenrücken lassen. </p>
<p>Am <strong>Pangea Day</strong> (10. Mai 2008) stehen in 7 Weltstädten (New York, Rio, London, Dharamsala, Kairo, Jerusalem und Kigali) keine Rockstars im Mittelpunkt, sondern kurze 5minütige Videofilme &#8211; gedreht und eingereicht von Menschen aus aller Welt. </p>
<p>Die Idee: (Inter-)Kulturelle Grenzen zu überwinden, und uns die Welt mit den Augen &#8220;der anderen&#8221; zu erklären, um die <strong>Verständigung zwischen den Menschen und deren Kulturen zu fördern und nachhaltig zu verbessern</strong>, wohl ganz nach dem Motto: </p>
<blockquote><p>&#8220;To know a man, you have to walk in his moccasins &#8221; (Indianisches Sprichwort)</p></blockquote>
<p>Der <a href="http://pangeaday.org/" target="_blank" class="liexternal">Pangea Day</a> ist nicht nur ein interessantes Experiment von den Organisatoren der <a href="http://www.ted.com/" target="_blank" class="liexternal">TED Conference</a> (&#8220;Inspired talks by the world&#8217;s greatest thinkers and doers&#8221;), sondern auch eine geniale Kombination der Diskussion über soziale, politische, ökologische und ökonomische Tagesthemen mit technologischen Trends, Entwicklungen und Möglichkeiten des Web 2.0. Unterstützt wird das von TED Prize Gewinnerin Jehane Noujaim initiierte Projekt von klingenden Namen wie u.a. Cameron Diaz, Goldie Hawn, Allan Cumming, Meg Ryan, Philippe Starck u.v.a.</p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Pl3xHIsvF9o"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Pl3xHIsvF9o" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p>Einige Stichworte von der englischsprachigen Homepage:</p>
<ul>
<li>Die Welt ein Stück näher zusammen bringen.</li>
<li>Die Macht des Films nutzen, um sich gegenseitig besser zu verstehen.</li>
<li>Eine weltweite Community zu schaffen, die die Leidenschaft für eine bessere Zukunft eint.</li>
<li>Globale Themen, von Krieg bis Klimawandel, aufarbeiten.</li>
<li>Millionen von Menschen freiwilligen und jederzeit abrufbaren Zugang zu einer wachsenden Quelle des Wissens ermöglichen, Kreativität und vor allem Taten fördern.</li>
</ul>
<p>Wir überlegen gerade, wie wir über <a href="http://www.vo-agentur.de" target="_blank" class="liexternal">VOdA</a> das Projekt unterstützen können, immerhin arbeiten wir in unserer <a href="http://www.visualorgasm.de/" target="_blank" class="liexternal">Community</a> mit über 2,500 Kreativen, von denen einige aus der Film- und Fernsehbranche kommen. Ideen dazu sind jederzeit herzlich willkommen!</p>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/09/results.jpg" width="475" height="168" alt="Pangea Day" class="imageframe imgalignleft" /></p>
<p>Mehr Infos: <a href="http://pangeaday.org" target="_blank" class="liexternal">http://pangeaday.org</a></p>
<p><span class="small">via Mail Chris Anderson, TED Conference</span></p>
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		<title>Crowdsourcing soll Steve Fossett retten</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/fossett-crowdsourcing/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Sep 2007 21:26:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
		<category><![CDATA[tourismus & gastronomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Crowdsourcing anhand eines aktuellen Ereignisses praktisch erklärt. Seit dem 3. September wird der amerikanische Flugpionier und Abenteurer Steve Fossett nach einem Alleinflug über der Wüste von Nevada vermisst. Die Nationalgarde sucht mit Flugzeugen, Hubschraubern, Infrarot- und Wärmekameras nach dem Verschollenen. Bislang vergebens. Wo Experten versagen oder nicht mehr weiterwissen, sollen tausende Amateure helfen. Über Mechanical [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Crowdsourcing anhand eines aktuellen Ereignisses praktisch erklärt.</p>
<p>Seit dem 3. September wird der amerikanische Flugpionier und Abenteurer Steve Fossett nach einem Alleinflug über der Wüste von Nevada vermisst. Die Nationalgarde sucht mit Flugzeugen, Hubschraubern, Infrarot- und Wärmekameras nach dem Verschollenen. Bislang vergebens.</p>
<p><a href="http://www.mturk.com/mturk/preview?groupId=9TSZK4G35XEZJZG21T60" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/09/suche-fossett.jpg" width="475" height="187" alt="suche-fossett.jpg" class="imageframe imgalignleft" /></a></p>
<p>Wo Experten versagen oder nicht mehr weiterwissen, sollen tausende Amateure helfen. Über Mechanical Turk, einer von Amazon betriebenen Crowdsourcing Plattform, kann sich die ganze Welt an der Suche nach Fossett beteiligen, und via Google Earth <strong>mehr als 20,000 Satellitenbilder</strong> nach Wrack- und Flugzeugteilen durchsuchen.</p>
<blockquote><p>Through the generous efforts of individuals at several organizations, detailed satellite imagery has been made available for his last known whereabouts. HITs [Human Intelligence Tasks] have been created to ask volunteers to help review these images and flag potential areas of interest which will be instrumental in the search and rescue efforts.</p></blockquote>
<p>Bleibt zu hoffen, dass sich die Theorie der <strong>Weisheit der Vielen</strong> nicht nur bestätigt, sondern auch rechtzeitig kommt.</p>
<p><a href="http://www.amazon.com/gp/r.html?R=2ERDEXTVMSTFP&#038;C=9IWYTGM2POKI&#038;H=fKjHyBv7OgrCbINnhpfe6aAhlekA&#038;T=C&#038;U=http%3A%2F%2Fwww.mturk.com%2Fmturk%2Fsearchbar%3FrequesterId%3DA1U5V688O4PR3V" target="_blank" class="liexternal">Link zur Teilnahme auf www.mturk.com</a><br />
<span class="small">Quelle: <a href="http://www.techcrunch.com/2007/09/08/search-for-steve-fossett-expands-to-amazons-mechanical-turk/" target="_blank" class="liexternal">TechCrunch</a></a></p>
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		<title>Hype Web2.0 und schiefe Bananenkuchen</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/amateure-gegen-profis/</link>
		<comments>http://www.andersdenken.at/amateure-gegen-profis/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Sep 2007 05:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Weblogs / Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[tourismus & gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[user generated content]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Halten Sie Web 2.0 für einen Hype?&#8221; Joachim Feher, Chef der MediaCom Vienna dazu: Ja, das ist ein Hype, der meines Erachtens auch von den Journalisten schon wieder fallengelassen wird. Hier ist zwar ein Medium entstanden, das es ermöglicht, Communities weltweit zu vernetzen. Aber andererseits gibt es immer die Sehnsucht der Menschen nach professionell gemachtem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Halten Sie Web 2.0 für einen Hype?&#8221;</strong><br />
 Joachim Feher, Chef der <a href="http://www.mediacom.at/" target="_blank" class="liexternal">MediaCom Vienna</a> dazu: </p>
<blockquote><p>Ja, das ist ein Hype, der meines Erachtens auch von den Journalisten schon wieder fallengelassen wird. Hier ist zwar ein Medium entstanden, das es ermöglicht, Communities weltweit zu vernetzen. Aber andererseits gibt es immer die Sehnsucht der Menschen nach professionell gemachtem Content. Das wurde in der letzten Zeit ein wenig zurückgedrängt und das Spieleische geriet in den Vordergrund. </p>
<p>Aber das wird den Menschen auch zunehmend langweilig. Wenn Sie heute in MySpace das Stichwort &#8220;Katze&#8221; eingeben, finden Sie über 14.000 Katzenvideos. Wen interessiert das eigentlich? User generated Content wird professionell gemachten Content nicht verdrängen. Wenn ich als Werbetreibender mutig bin, kann ich von Web 2.0 profitieren, mir muss aber bewusst sein: Wenn ich in einem Forum, das die User steuern, etwas mache, bin ich nicht mehr Herr über die Dinge, die dann passieren. (&#8230;) Quelle: <a href="http://www.a3verlag.com/" target="_blank" class="liexternal">a3Boom</a></p></blockquote>
<p>Danke, <a href="http://zuckerwatte.twoday.net/stories/4198337/" target="_blank" class="liexternal">Dani</a> fürs Ausgraben dieses Klassikers. Was verleitet den Chef eines anerkannten Unternehmens zu solchen Aussagen? Passiert es wenn man <strong>soziokulturelle Veränderungen</strong> negiert? Oder wenn diese an einem vorbeiziehen, weil eben nirgendwo ein Schild rumsteht <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/zukunft_beginnt/" class="liinternal">&#8220;Achtung, jetzt beginnt die Zukunft.&#8221;</a> </p>
<p>Mich verwundern viele Textpassagen des Interviews (vor allem auch deshalb, weil ich immer wieder selber überrascht bin, wie intensiv sich viele &#8211; auch österreichische &#8211; Unternehmen sich mit dem Thema User generated content beschäftigen wollen &#8211; nicht nur müssen &#8211; wenn erst einmal die anfänglichen, zum Teil künstlich geschürten (?) Ängste, diskutiert wurden), dennoch würde eine ausführliche Diskussion an dieser Stelle zu weit führen (und ich muss auch noch was für Vorträge und Diskussionen reservieren :-).</p>
<p>&#8220;<em>Aber andererseits gibt es immer die Sehnsucht der Menschen nach professionell gemachtem Content. Das wurde in der letzten Zeit ein wenig zurückgedrängt und das Spieleische geriet in den Vordergrund. </em>&#8221; &#8211; Sagt wer? Warum boomt DIY seit Jahren? Warum verdienen viele Menschen sogar schon seit Jahrzehnten Geld mit &#8220;hausgemachten&#8221; Produkten? Ich mag <a href="http://www.gletscherblog.at/index.php/kuchen-misslungen/" target="_blank" class="liexternal">schiefe Bananenkuchen</a>! Eben weil diese nicht von der Stange kommen. Wo liegt überhaupt die Grenze zwischen professionell erstelltem Content und solchem, den &#8220;Amateure&#8221; erarbeiten, und vielleicht sogar noch über Internet <a href="http://www.istockphoto.com" target="_blank" class="liexternal">verkaufen</a>. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/65918756@N00/1287396808/" title="Fotosharing" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1060/1287396808_1dc28d4cd2.jpg" width="474" height="383" alt="amateurs" /></a></p>
<p>Finden (z.B. bei Innocentive) nicht seit Jahren &#8220;Amateure&#8221; und &#8220;Hobby-Wissenschafter&#8221; Lösungen für Probleme, die Großkonzerne wie Dow Chemical, Dupont and Proctor &#038; Gamble <a href="http://pubs.acs.org/subscribe/journals/tcaw/11/i04/html/04computers.html" target="_blank" class="liexternal">selbst alleine nicht zu lösen</a> im Stande gewesen wären? Was wäre die <a href="http://www.scientificblogging.com/cash/crowdsourcing_astronomy" target="_blank" class="liexternal">Astronomie ohne Crowdsourcing</a>? Die Beispiele lassen sich endlos fortsetzen, aber darum geht es in diesem Beitrag nicht.</p>
<p><em>ich seh´ den Weg nicht mehr</p>
<p>Ich will weg, ich will raus<br />
ich will – Wünsch mir was<br />
und ein kleiner Junge nimmt mich an die Hand<br />
Komm´ hier weg, komm´ hier raus<br />
Komm´ ich zeig Dir was<br />
Das Du verlernt hast, vor lauter Verstand</em><br />
<span class="small"><a href="http://www.pur.de/b_discographie_songtexte_popup.php?id=143" target="_blank" class="liexternal">PUR, Abenteuerland</a></span></p>
<p>Egal ob <strong>hochgeschaukelter Hype</strong>, Blase, Revolution oder was auch immer &#8211; <strong>das Internet ist und bleibt immer nur das Werkzeug</strong>, Herr Feher! Die Entwicklungen finden in unserer realen Welt, in der Menschen mit dem Web2.0 lediglich Tool in die Hand gelegt bekommen haben, mit denen sie sich ihre <strong>Wünsche</strong> erfüllen, ihren <strong>Frust</strong> über die Machtlosigkeit gegenüber ignoranten Unternehmen von der Seele schreiben, oder sich einfach nur <strong>entfalten</strong> können &#8211; und das soll angeblich neben Geld verdienen dem einen oder anderen sogar Spaß machen.</p>
<p><em>Ich erfinde, verwandle mit Zauberkraft<br />
Die Armee der Zeigefinger brüllt: Du spinnst!!!<br />
Ich streck´ den Finger aus<br />
ich verhexe, verbanne, ich hab die Macht<br />
Solange der Kleine da im Spiegel noch grinst</em><br />
<span class="small"><a href="http://www.pur.de/b_discographie_songtexte_popup.php?id=143" target="_blank" class="liexternal">PUR, Abenteuerland</a></span></p>
<p>Bei <a href="http://www.vo-agentur.de" target="_blank" class="liexternal">VOdA</a> haben wir vor wenigen Wochen <a href="http://musicpark.vo-agentur.de" target="_blank" class="liexternal">kreative Menschen eingeladen</a>, CD Covers für ein <a href="http://www.musicpark.at" target="_blank" class="liexternal">kleines Label</a> zu kreieren. Zwei <strong>Lernerfahrungen</strong> daraus:</p>
<ul>
<li>Ja, es haben sich Amateure beteiligt und zum Teil großartige Arbeiten abgegeben.</li>
</ul>
<ul>
<li>Einige der Amateure sind Profis, die mit Grafik Geld verdienen &#8211; als Freelancer und sogar als Agenturchefs.</li>
</ul>
<p>Die Antwort auf die Frage, warum sie sich dennoch an Projekten beteiligen, bei denen sie im schlimmsten Fall nur &#8220;Arbeit&#8221; hatten und leer ausgehen?</p>
<ul>
<li>Weil es Spaß macht einmal was anderes zu tun. </li>
<li>Weil wir uns entfalten können. </li>
<li>Weil wir zeigen können was wir wirklich können &#8211; manchmal aber nicht dürfen!</li>
</ul>
<p><em>Du kannst flippen, flitzen, fliegen und das größte Pferd kriegen<br />
Du kannst tanzen, taumeln, träumen und die Schule versäumen<br />
Alles das ist möglich in Dir drin in Deinem Land<br />
trau Dich nur zu spinnen, es liegt in Deiner Hand</em><br />
<span class="small"><a href="http://www.pur.de/b_discographie_songtexte_popup.php?id=143" target="_blank" class="liexternal">PUR, Abenteuerland</a></span></p>
<p>Alles gesagt. Naja fast, denn eins kann ich mir nicht verkneifen: Warum reden wir immer von Profis gegen Amateure? Gehts nicht auch (weiterhin) gemeinsam? Denn etwas wirklich Neues ist es nicht, dass Amateure eingebunden werden &#8211; nicht einmal &#8220;bei Euch&#8221; Medien.</p>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/07/crowdsourcing.jpg" alt="crowdsourcing.jpg" class="imageframe imgalignleft" /></p>
<p><span class="small">Die großartigen Ergebnisse des Projekts gibt es nächste Woche <a href="http://musicpark.vo-agentur.de" target="_blank" class="liexternal">auf dieser Seite</a> zu sehen.</p>
<p>Fotos: Thanks for sharing the original pictures to Lynette and Thokrates.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Weisheit der Massen im Marketing. Meinungen, Irrtümer, Vorurteile.</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/crowdsourcing-kreativiatet-werbung/</link>
		<comments>http://www.andersdenken.at/crowdsourcing-kreativiatet-werbung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2007 16:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[tourismus & gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Zunächst war es kaum mehr als ein Marketing Spaß&#8230;&#8221; Mit diesen Worten läutet Olaf Kolbrück im deutschen Fachmagazin Horizont einen spannenden Beitrag über Crowdsourcing ein. Massenauflauf für KreativitätCrowdsourcing-Dienstleister drängen sich zwischen Agenturen und Unternehmen / VOdAwill Arbeiten koordinieren Kunden, die im Rahmen eines Wettbewerbs für eine Marke Werbespots oder Designs kreieren. Doch nun wollen Communities [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/07/horizont-crowdsourcing.jpg" width="475" height="89" alt="Crowdsourcing in der Werbung" class="imageframe imgalignleft" />
<div class="c"></div>
<p>&#8220;Zunächst war es kaum mehr als ein <strong>Marketing Spaß</strong>&#8230;&#8221; Mit diesen Worten läutet Olaf Kolbrück im deutschen Fachmagazin <a href="http://www.horizont.net/service/printinhalt/pages/show.prl?id=144" target="_blank" class="liexternal">Horizont</a> einen spannenden Beitrag über Crowdsourcing ein. </p>
<blockquote><p><strong>Massenauflauf für Kreativität</strong><br />Crowdsourcing-Dienstleister drängen sich zwischen Agenturen und Unternehmen / VOdAwill Arbeiten koordinieren</p>
<p>Kunden, die im Rahmen eines Wettbewerbs für eine Marke Werbespots oder Designs kreieren. Doch nun wollen Communities mit User Generated Advertising aus der Hand professioneller Kreativer auftrumpfen. Eine Wikifizierung der Kreation bahnt sich den Weg durch das Web, denn ähnlich wie bei Wikipedia wollen die kreativen Netzwerke des Web 2.0 Kampagnen, Design und Produkte für Marken entwickeln. </p></blockquote>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/07/kritik.jpg" width="200" height="128" alt="Crowdsourcing kritisch betrachtet" class="imageframe imgalignleft" />Ein hervorragender Artikel, weil er unterschiedliche Sichtweisen und kritische Faktoren erörtert, die zur Diskussion einladen. </p>
<p>Besonders freuen mich aber die vielen <strong>Zitate</strong>, die Olaf Kolbrück aus unserem Gespräch über meine <a href="http://www.vo-agentur.de" target="_blank" class="liexternal">Agentur VOdA</a> übernommen hat. Deshalb bei dieser Gelegenheit ein großes <strong>Dankeschön</strong>!</p>
<p>Eine zumindest nach außen hin (Erklärung siehe unten) etwas <strong>zwispältige Einstellung</strong> zum Thema Crowdsourcing in der Werbung und bei kreativen Prozessen haben derzeit (erwartungsgemäß?) vor allem noch alteingesessene Agenturen, Werber und Marketer &#8211; vielleicht auch deshalb: </p>
<blockquote><p>&#8220;Crowdsourcing-Agenturen und Pitch-Plattformen drängeln sich zwischen die angestammte Beziehung von Agentur und Unternehmen.&#8221; [Horizont]</p></blockquote>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/07/crowdsourcing.jpg" width="475" height="402" alt="crowdsourcing.jpg" class="imageframe imgalignleft" />
<div class="c"></div>
<p><span class="small">Thanks <a href="http://www.flickr.com/photos/lynetter/653541864" target="_blank" class="liexternal">Lynette</a> for this gorgeous picture quote! It almost matches with the size of the VisualOrgasm Community :-)</span></p>
<p>Holger Jung von Jung von Matt und Präsident des Gesamtverbands Kommunikationsagenturen (GWA) meint:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Weisheit der Massen mag hilfreich bei der Lösung von mehr oder minder komplexen Problemen sein, Markenführung und Markenkommunikation allerdings gehören nicht in diesen Problemkreis.&#8221;</p></blockquote>
<p>Diesen Irrtum klärt der Schluss-Absatz des Artikels auf:</p>
<blockquote><p>Treichl sieht VOdA ohnehin nicht als Ersatz für klassische Agenturen. „Wir streben Kollaboration an und wollen gemeinsam mit Agenturen und Unternehmen neue Formen des Nischen Marketings ausprobieren.“</p></blockquote>
<p>Genau so habe ich gemeinsam mit meinen <a href="http://www.vo-agentur.de/uber-voda/" target="_blank" class="liexternal">VOdA Partnern</a> Matias Roskos und Frank Feldmann das letzte Woche auch in Gesprächen mit einigen großen Agenturen diskutiert. </p>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/07/quantitaet-crowdsourcing.jpg" width="200" height="135" alt="Quantiät vor Qualität, Qualität vor Quantität" class="imageframe imgalignleft" />Wer hingegen meint Crowdsourcing ersetze Qualität durch Quantität, hat sich vielleicht zu wenig mit den Grundprinzipien auseinandergesetzt. Dass durch eine höhere Quanität an Wahlmöglichkeiten die Wahrscheinlichkeit zu besseren Ergebnissen steigt wissen wir nicht erst seit Erfindung des Brainstormings &#8211; <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/brainstorming_schiller/" class="liinternal">Friedrich Schiller schon 1788 darüber.</a></p>
<p>Communities in Problemstellungen wie sie auch Agenturen bei der Entwicklung von Ideen und sonstigen Kreativleistungen tagtäglich haben einzubinden, ermöglicht breitere oder gar <strong>neue Sichtweisen</strong>, liefert innerhalb kürzester Zeit hervorragende <strong>Ideen</strong> und <strong>Ergebnisse</strong>, die absolut zu bestehenden Markenführungsstrategien passen können. Zudem hilft es bekante <strong>Engpässe</strong> und <strong>Denkblockaden</strong> abzubauen bzw. aufzulösen, indem Menschen &#8220;von außen&#8221; neue Impulse geben. </p>
<p><strong>Diese Erkenntnis ist nicht neu!</strong> Bei Innovationsprozessen (z.B. bei Live-Workshops) wird sie seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Es geht eigentlich nur noch darum, dass Agenturen akzeptieren, dass auch Menschen außerhalb ihrer vier Wände hervorragende Ideen haben und zu <strong>außergewöhnlichen Kreativ-Leistungen</strong> fähig sind. </p>
<p><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/07/subcommunities.jpg" width="200" height="163" alt="Mundpropaganda durch Crowdsourcing" class="imageframe imgalignleft" />Aber auch diese <strong>Akzeptanz wächst</strong> kontinuierlich und viele skeptische Ansichten relativieren sich bei einem Blick hinter die Kulissen. Wenn wir auf die Gespräche mit namhaften Unternehmen und Agenturen zurückblicken, so haben fast alle das nicht nur bereits verstanden, sondern faszinieren sich für die unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten abseits derzeit noch dominierender Contests und denken gemeinsam mit uns über konkrete Umsetzungsmöglichkeiten nach, um das Potenzial kreativer Communities kollaborativ zu nutzen.</p>
<p>Zitate aus <a href="http://www.horizont.net/service/printinhalt/pages/show.prl?id=144" target="_blank" class="liexternal">Horizont 30/07</a> vom 26.7.2007<br />
<strong>Ausführliche Diskussionen</strong> und Ergänzungen im off-the-record Blog des Verlags, <a href="http://www.off-the-record.de/2007/07/24/die-wiki-fizierung-der-kreation/" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Die Wiki-Fizierung der Kreation&#8221;</a></p>
<p>(Leider ist der Horizont in Österreich etwas schwer erhältlich. Wen der Beitrag interessiert, <a href="mailto:hannes.treichl@vo-agentur.de" class="limailto">schickt mir am besten eine eMail</a>&#8230;)
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.gruenderszene.de/?p=248" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/07/gruenderszene.jpg" width="200" height="125" alt="VOdA im Videointerview" class="imageframe imgalignleft" /></a>PS: Danke auch an dieser Stelle an <a href="http://www.thinkomat.de/" target="_blank" class="liexternal">Marko Krause</a> für das Videointerview von letzter Woche in Berlin. Zu sehen gibt es das Video bei <a href="http://www.gruenderszene.de/?p=248" target="_blank" class="liexternal">Gründerszene.de</a>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview auf ConnectedMarketing.tv</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/interview_connected_marketing/</link>
		<comments>http://www.andersdenken.at/interview_connected_marketing/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jun 2007 08:53:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[tourismus & gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[viralmarketing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hannestreichl.com/index.php/interview_connected_marketing/</guid>
		<description><![CDATA[Ich hatte gestern das Vergnügen mich mit Martin Oetting, seines Zeichens Experte für Mundpropaganda und virale Werbung, zum Mittagessen zu treffen. Wir haben über Crowdsourcing, Viralmarketing und die aktuelle trnd Live Earth Kampagne gesprochen. Worum es dabei geht: Live Earth – gemeinsam gegen den KlimawandelUm möglichst viele Leute zum Mitmachen zu bewegen, hat Al Gore [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte gestern das Vergnügen mich mit <a href="http://www.connectedmarketing.de/cm/" target="_blank" class="liexternal">Martin Oetting</a>, seines Zeichens Experte für Mundpropaganda und virale Werbung, zum Mittagessen zu treffen. Wir haben über <a href="http://www.bloggas.de/2007/06/21/crowdsourcing-wir-sind-das-netz/" target="_blank" class="liexternal">Crowdsourcing</a>, Viralmarketing und die aktuelle <a href="http://www.trnd.de" target="_blank" class="liexternal">trnd</a> <a href="http://liveearth.trnd.com/projektinfos/" target="_blank" class="liexternal">Live Earth</a> Kampagne gesprochen. Worum es dabei geht:</p>
<blockquote><p><strong>Live Earth – gemeinsam gegen den Klimawandel</strong><br />Um möglichst viele Leute zum Mitmachen zu bewegen, hat Al Gore – der ehemalige Vizepräsident der USA, der sich seit längerem für das Thema Klimaschutz einsetzt – das größte Benefizkonzert aller Zeiten gestartet: Life Earth am 07.07.07.</p>
<p>MSN unterstützt dieses Projekt als Hauptsponsor, überträgt alle Konzerte live im Internet und kümmert sich darum, das Konzert bekannt zu machen und möglichst vielen Leuten Tipps zur Reduzierung von CO2 zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Wir suchen dazu mindestens 2.000 trnd-Partner als Live Earth Aktivisten und sieben trnd-Partner, die als Live Earth Reporter für uns vom deutschen Konzert aus Hamburg berichten. <a href="http://liveearth.trnd.com/projektinfos/" target="_blank" class="liexternal">[Mehr dazu hier]</a></p></blockquote>
<p><strong>Tolles Projekt, viel Glück dabei!</strong></p>
<p>Was dabei herauskommt, wenn mir bei über 30° Münchner Hitze und noch dazu nach dem Mittagessen spontan eine Kamera hingehalten wird, gibt es im 3minütigen <strong>Videointerview</strong> auf <a href="http://www.connectedmarketing.de/cm/2007/06/connectedmark-1.html" target="_blank" class="liexternal">Connected Marketing</a> zu sehen. </p>
<p><strong>Themen</strong>: Mundpropaganda und die <a href="http://www.vo-agentur.de" target="_blank" class="liexternal">Crowdsourcing Agentur VOdA</a> (worüber ich hier bislang überhaupt noch nicht geschrieben habe, das aber bestimmt noch nachhole sobald es die Zeit erlaubt&#8230;)</p>
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		<title>Goldrausch 2.0</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jun 2007 08:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[tourismus & gastronomie]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Diskussionrunde fragte mich letzte Woche jemand nach Beispielen, ob und wie Crowdsourcing in klassischen Gewerben funktionieren könnte, die bislang wenig bis gar nichts über das Internet abwickeln. Weil dieses Beispiel die TeilnehmerInnen zu tollen Ideen brachte, sei es auch hier festgehalten. Das kanadische Minenunternehmen Goldcorp suchte nach Wegen, um noch möglichst viele Rohstoffe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/06/crowdsourcing_gold.jpg' alt='Crowdsourcing Urproduktion' /><br />In einer Diskussionrunde fragte mich letzte Woche jemand nach Beispielen, ob und wie Crowdsourcing in klassischen Gewerben funktionieren könnte, die bislang wenig bis gar nichts über das Internet abwickeln. Weil dieses Beispiel die TeilnehmerInnen zu tollen Ideen brachte, sei es auch hier festgehalten.</p>
<p>Das kanadische Minenunternehmen <a href="http://www.goldcorp.com/" target="_blank" class="liexternal">Goldcorp</a> suchte nach Wegen, um noch möglichst viele Rohstoffe aus einer 50 Jahre alten Goldmine herauszuholen. Mit der eigenen Weisheit war Goldcorp wohl am Ende und schrieb daher einen <strong>offenen Wettbewerb mit Preisgeld</strong> aus. </p>
<p>Über 1.000 Experten, Hobbyforscher und Laien beteiligten sich, und machten sich auf die Jagd nach dem Gold. Als Anhaltspunkt stellte Goldcorp alle (sonst eher streng gehüteten) geologischen <strong>Daten ins Internet</strong> und machte sie für jedermann zugänglich. Das Resultat: </p>
<p>Beeindruckende <strong>80%</strong> der von &#8220;der Masse&#8221; vorgeschlagenen Orte führten zu beträchtlichen <strong>Goldfunden</strong> im Gesamtwert von 3 Milliarden US Dollar, der Börsenwert des Unternehmens stieg von 100 Millionen auf 18 Milliarden (!) Dollar.</p>
<blockquote><p>CEO McEwen: “The Goldcorp Challenge successfully harnessed the instantaneous global reach of the Internet and tapped into the intellectual capital, creativity and insight of some of the world’s best geological minds”.<br /><span class="small">Quote taken from the excellent <a href="http://www.crowdsourcingdirectory.com" target="_blank" class="liexternal">CrowdsourcingDirectory</a></span></p></blockquote>
<p>Auch eine andere häufig gestellte Frage sollte das Beispiel eigentlich beantworten:<br />
<strong>&#8220;Ist Crowdsourcing nur ein vorübergehender Trend?&#8221;</strong> &#8211; Erkennen Unternehmen das volle Potenzial der &#8220;Weisheit der Masse&#8221; wohl kaum, denn warum sollte es Beispiele wie dieses nicht auch nach dem &#8220;Web2.0&#8243; Hype weiterhin geben, dann vielleicht sogar noch mit ganz anderen oder stark weiterentwickelten Technologien.</p>
<p><span class="small">Wer mehr darüber lesen möchte: Das Beispiel wird auch im Buch <strong>&#8220;Wikinomics&#8221;</strong> ausführlich diskutiert. Burkhard Schneider hat darüber (natürlich) längst eine Zusammenfassung geschrieben <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=2115" target="_blank" class="liexternal">[siehe hier]</a>. Bei Amazon gibt es Wikinomics bislang nur auf Englisch <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FWikinomics-English-Don-Tapscott%2Fdp%2F1591841380%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks-intl-de%26qid%3D1182153186%26sr%3D8-1&#038;tag=applexpemehra-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742" target="_blank" class="liexternal">[Link]</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=applexpemehra-21&amp;l=ur2&amp;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />, ab September aber auch in Deutsch <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FWikinomics-Don-Tapscott%2Fdp%2F3446412190%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks%26qid%3D1182153186%26sr%3D8-3&#038;tag=applexpemehra-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742" target="_blank" class="liexternal">[Vorbestellung hier]</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=applexpemehra-21&amp;l=ur2&amp;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />.<br />
Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/cobalt/400461881/" target="_blank" class="liexternal">Flickr</a></span></p>
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		<title>Web2.0 &amp; Crowdsourcing Initiative an der FH Kufstein</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jun 2007 13:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Weblogs / Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[tourismus & gastronomie]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele Unternehmen und Institutionen sind es ja nicht, die sich im Westen Österreichs bereits mit Strategien für und Auswirkungen durch das &#8220;Web2.0&#8243; auf das eigene Geschäft auseinandergesetzt haben. Umso löblicher die Initiative des IMT der Fachhochschule Kufstein, sich jetzt dieses Themas anzunehmen. Im 4teiligen PowerSeminar &#8220;Web2.0, Einsatzpotenziale in KMUs&#8220;, geht es um eine Einführung in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/06/fh_kufstein.jpg' alt='FH Kufstein, Seminare und Lehrgänge' /><br />Viele Unternehmen und Institutionen sind es ja nicht, die sich im Westen Österreichs bereits mit Strategien für und Auswirkungen durch das &#8220;Web2.0&#8243; auf das eigene Geschäft auseinandergesetzt haben. Umso löblicher die Initiative des IMT der Fachhochschule Kufstein, sich jetzt dieses Themas anzunehmen.</p>
<p>Im 4teiligen PowerSeminar &#8220;<strong>Web2.0, Einsatzpotenziale in KMUs</strong>&#8220;, geht es um eine Einführung in &#8220;das neue Internet&#8221;, Möglichkeiten und Auswirkungen auf Marketing, Kommunikation und unternehmensinterne Prozesse, und das Thema Weblogs. Auszug aus den Inhalten:</p>
<blockquote><p>Web 2.0 ist keine Technologie sondern ein Sammelbegriff für Techniken und Dienste die in den vergangenen Jahren das Internet erobert haben. Web 2.0 umschreibt die neue &#8220;Freiheit&#8221; des Users, der durch seine Interaktion Informationen nicht mehr nur abruft sondern aktiv verändert und bereichert. User schreiben Weblogs, stellen ihr Wissen in Wikipedia zur Verfügung, betreiben eigene Podcasts, agieren in Second Life und betreiben intensives Social Networking.</p>
<p>Seine Meinung für alle sichtbar zu publizieren, bleibt nicht ohne Einfluss auf die Unternehmens- und Marketingkommunikation. Das Powerseminar zeigt auf, welchen Einfluss ein transparentes Netz auf die Kommunikationspolitik und das Marketing eines Unternehmens hat und wie Sie die neuen Kommunikationsformen erfolgreich nutzen können. Die Inhalte werden anhand konkreter Erfolgsbeispiele vermittelt. </p></blockquote>
<p><strong>Zielgruppe</strong> (laut meiner Definition) sind sicher keine Langzeit-Internet oder Web2.0 Profis, sondern Menschen aus Unternehmen (und bitte auch aus Werbe- und Marketingagenturen!), die sich einen komprimierten Überblick über <strong>Möglichkeiten für das eigene Unternehmen</strong> verschaffen möchten.</p>
<p>Es freut mich, im Rahmen dieses Lehrgangs selbst 2 Teile übernehmen zu dürfen. Sollte der eine oder andere Teilnehmer hier mitlesen, sind Eure Vorschläge für Inhalte und Fragen schon jetzt herzlich per Kommentar oder <a href="mailto:hannes.treichl@experiences.at" class="limailto">eMail</a> willkommen!</p>
<p>Die <strong>Termine</strong> sind allesamt noch im Juni, die <strong>Kosten</strong> sind im Gegensatz zu so manch anderen Veranstaltungen im Rahmen des Erschwinglichen, und <a href="http://www.fh-kufstein.ac.at/fhak/de/_i.php?m=info/foerderungen.php" target="_blank" class="liexternal">Förderungen</a> gibts dazu ja auch noch. </p>
<p>Alles zum Seminar gibt es auf den Seiten des Instituts für Management und Technologie der Fachhochschule Kufstein [<a href="http://www.imt-kufstein.at/fhak/de/_i.php?m=lehr/seminar_web.php" target="_blank" class="liexternal">siehe hier</a>].</p>
<p>Bereits am 13. Juni gibt es am selben Institut ein Kamingespräch zum Thema <strong>Crowdsourcing und wie KMUs die Weisheit der Vielen nutzen können</strong>. Vielleicht das erste mal, dass eine Fachhochschule Crowdsourcing ins Programmheft schreibt. Leider ist der Termin zwar nur Teilnehmern des <a href="http://www.imt-kufstein.at/fhak/de/_i.php?m=lehr/ideen.php" target="_blank" class="liexternal">Ideen Manager Lehrgangs</a> meines Kollegen <a href="https://www.xing.com/profile/Marcus_Berthold" target="_blank" class="liexternal">Marcus Berthold</a> von <a href="http://www.mindpool.cc/" target="_blank" class="liexternal">MindPool</a> vorenthalten, bei Interesse gibts aber sicherlich die Möglichkeit einer Wiederholung in einem anderen Rahmen.</p>
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		<title>Crowdsourcing für Viral-Videos: Die Filmbäckerei</title>
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		<pubDate>Mon, 28 May 2007 12:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
		<category><![CDATA[dienstleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[viralmarketing]]></category>
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		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Moviebakery ist ein neues Filmportal, das virale Werbeclips am Fließband produziert und seinen Kunden 10 (Amateur-)Clips zum Preis eines professionellen anbietet. Wie das funktioniert: Ein Unternehmen bestellt auf der Website von Moviebakery seine Clips und überweist EUR 5.000. Jeder registrierte User reicht seine Ideen ein, und die Redaktion vergibt Produktionsaufträge für die zehn besten. Wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/05/user_generated_advertising.jpg' alt='Werbung am Fließband' /><a href="http://www.moviebakery.com/de/index.php" target="_blank" class="liexternal">Moviebakery</a> ist ein neues Filmportal, das virale <strong>Werbeclips am Fließband</strong> produziert und seinen Kunden 10 (Amateur-)Clips zum Preis eines professionellen anbietet.</p>
<p>Wie das funktioniert: Ein Unternehmen bestellt auf der Website von Moviebakery seine Clips und überweist EUR 5.000. Jeder registrierte User reicht seine Ideen ein, und die Redaktion vergibt Produktionsaufträge für die zehn besten. Wird die Qualität  der Videos als in Ordnung befunden, erhält der Produzent EUR 500 als Aufwandsentschädigung für dutzende Arbeitsstunden. Sind alle 10 Filme fertig, sind weitere EUR 5.000 fällig (macht gesamt EUR 10.000 per Vorauskassa), erst dann erhält der Kunde seine 10 Clips, die im letzten Schritt über unterschiedliche Videoplattformen verbreitet werden.</p>
<p>Martin Oetting hat auf Connected Marketing <a href="http://www.connectedmarketing.de/cm/2007/05/viral_video_cro.html" target="_blank" class="liexternal">[siehe hier]</a> seine Sicht der Dinge hervorragend zusammengefasst, und diskutiert v.a. <strong>Amateurhaftigkeit</strong>, sowie die <strong>Erfolgschancen von Viralclips</strong> in einer Zeit, in der täglich 60.000 Videos ihren Weg zu YouTube finden, und vor allem die <strong>mangelnde Einbindung</strong> von Unternehmen in die Konzeptphase. Am besten die ausführliche Diskussion selbst bei Martin nachlesen [<a href="http://www.connectedmarketing.de/cm/2007/05/viral_video_cro.html" target="_blank" class="liexternal">siehe hier</a>]. Den angerissenen Punkten stimme ich uneingeschränkt zu, v.a. was die Abstimmung mit dem Kunden betrifft:</p>
<p>Eine Kampagne in deren Vorfeld darauf verzichtet wird, <strong>Chancen und Risiken</strong> zu evaluieren, und bei der kaum Rücksicht auf bestehende <strong>Markenführungsstrategien</strong> genommen wird, ist wie ein Spiel mit dem Feuer. Weiters verzichtet der Kunde auf viele Chancen <strong>viraler Effekte</strong> im Vorfeld und im Zuge der Kampagne. Und genau das ist der Unterschied zu anderen Kampagnen [<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/crowdsourcing_superbowl_xli/" class="liinternal">siehe Beispiele hier</a>], bei denen die Clips von Anfang an Starthilfe erhalten, und als Nebeneffekt zudem eine <strong>Community aufgebaut</strong> und emotional an die Marke <strong>gebunden</strong> wird.</p>
<p>So wie Zooppa oder Spotzer [siehe Berichte <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/design_crowdsourcing/" class="liinternal">hier</a> bzw. <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/werbung_fuer_kleine_budgets-2/" class="liinternal">hier</a>] eignet sich Moviebakery v.a. für Unternehmen denen echte Crowdsourcing Kampagnen <strong>zu riskant</strong> sind, die aber dennoch mit einer nicht von der Hand zu weisenden Halbherzigkeit auf den Trend &#8220;User generated advertising&#8221; aufspringen, und sich einige Euro <strong>Produktionskosten sparen</strong> wollen &#8211; ist ja auch etwas, aber ob mir das das Risiko wert ist, dass die 10 Auserwählten für EUR 10.000 gänzlich an dem vorbei arbeiten was zu meiner Marke passt?</p>
<p><span class="small">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photo_zoom.gne?id=172332139&#038;size=l" target="_blank" class="liexternal">Flickr</a>, thanks for sharing!</span></p>
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		<title>Wie man seine Werbekosten um 75% senkt</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/crowdsourcing_advertising/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2007 08:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Fehltritte]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem sorgte ein Amateur Video noch für Albträume im Hause KFC [siehe hier]. Jetzt ist genau das Grundlage für eine neue Kampagne &#8211; und eine (laut Eigendefinition) Revolution der Werbewelt. Kentucky Fried Chicken is reinventing the commercial production process and celebrating its fans with a new ad that&#8217;s all about them. Die Hauptdarsteller in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/05/crowdsourcing_ad.jpg' alt='Crowdsourcing zum Senken von Werbekosten' />Vor kurzem sorgte ein Amateur Video noch für Albträume im Hause KFC [<a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/negative_mundpropaganda/" class="liinternal">siehe hier</a>]. </p>
<p>Jetzt ist genau das Grundlage für eine neue Kampagne &#8211; und eine (laut Eigendefinition) <strong>Revolution der Werbewelt</strong>.
<div class="clear"></div>
<blockquote><p>Kentucky Fried Chicken is reinventing the commercial production process and celebrating its fans with a new ad that&#8217;s all about them.</p></blockquote>
<p>Die Hauptdarsteller in diesem erstmals vor wenigen Stunden in der Werbepause des Quotenhits &#8220;American Idol&#8221; erstmals ausgestrahlten Video: Menschen die irgendwann bei YouTube, Google oder MySpace ein Video hochgeladen haben, von den KFC Werbern als würdig empfunden worden sind, die Marke KFC <strong>in die Wohnzimmer Amerikas</strong> zu tragen, und jetzt für wenige Sekunden zu Stars werden. Was sich die Marketer davon erwarten:</p>
<blockquote><p>Many marketers are eager to find ways to add consumer-generated video into the mix because they think consumers identify with and enjoy real people doing real things. <a href="http://www.usatoday.com/money/advertising/2007-05-20-ad-track-consumer-video_N.htm?csp=34" target="_blank" class="liexternal">[USA Today]</a></p></blockquote>
<p>KFC erfindet den Produktionsprozess von Werbespots neu und lehrt Agenturen, Schauspielern und Produzenten das Fürchten &#8211; oder erspart sich lediglich ein paar Dollar-Nullen an Produktionskosten. </p>
<blockquote><p>Using that content in 15-second ads, however, shaves about 75% off the near-$200,000 average cost for such a commercial with professional video and can be made in about a third of the time. <a href="http://www.usatoday.com/money/advertising/2007-05-20-ad-track-consumer-video_N.htm?csp=34" target="_blank" class="liexternal">[USA Today]</a></p></blockquote>
<p>Hier das <strong>Video &#8220;KFC Celebration&#8221;</strong> in voller (15 Sekunden) Länge. <span id="more-1203"></span></p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xwz2tA8JEyI"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/xwz2tA8JEyI" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p>Die Werbe-Welt ist verrückt nach <strong>User Generated Content</strong> und <strong>Online Videos</strong>, aber ob dieser Spot der Weisheit letzter Schluss ist? Waren es bei den <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/crowdsourcing_superbowl_xli/" class="liinternal">Super Bowl Commercials</a> noch explizit ausgeschriebene Contests, in deren Rahmen du und ich dazu aufgefordert waren unsere Vorschläge einzureichen und Preise abzustauben, kürzt KFC nun auch noch diesen Umweg und greift auf Material zurück, das in Hülle und Fülle nutzlos im Internet herum liegt. </p>
<p>Nur <strong>13 Clips</strong> hat der Cutter für den Spot verwendet, und unter den vielen Millionen restlichen, sollte doch für jeden der es nachmachen will noch einer übrig sein ;-). Dann aber bitte besser, denn was dem KFC Commercial vollkommen fehlt: <strong>Authentizität!</strong> Hier <strong>was KFC sagen wollte</strong>: </p>
<blockquote><p>The people who love KFC are the heroes of our brand, so how better to bring that excitement to other consumers than by showing the celebrations of real people?</p></blockquote>
<p>Und hier die <strong>Realität</strong>:</p>
<p>The people in the video KFC spliced together for its ad, however, <strong>aren&#8217;t really reacting</strong> to the new menu. Hasan Robinson, 27, who lives in Kansas City, Mo., and is shown doing a flip, is, in fact, a <strong>vegetarian</strong>.</p>
<p>Und so bleibt der Spot was viele andere Werbespots auch sind &#8211; eine <strong>vergebene Chance</strong> und ein agenturmäßig aufgesetztes Stück Film ohne Botschaft, Emotionen oder Geschichten aus dem <em>wahren</em> Leben. Genau hier läge die Chance von Werbung die Kunden gestalten! Und denkt man dann sogar noch an Dinge wie Markenführung, geht es nicht um Menschen die <em>irgendwo </em>Spaß haben, sondern <strong>mit der Marke gemeinsam</strong> Spaß haben oder etwas erleben. </p>
<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/05/spaghetti.jpg' alt='Linguine - Cooking fun' /><em>Take a thee Spagheeetti, thena throw them to wall, and if she&#8217;s a sticky to the wall, she&#8217;s a finishied. Getta some vino and getta readee to haff&#8217;a littla fun! <a href="http://www.youtube.com/watch?v=f9fbxNtK5Bg" target="_blank" class="liexternal">[Lingoooeeeeeeennee, YouTube]</em></a></p>
<p><span class="small">Quellen: <a href="http://www.kfc.com/about/pressreleases/052107.asp" target="_blank" class="liexternal">KFC Pressemitteilung</a> via <a href="http://mediabiz.blogs.cnnmoney.com/2007/05/22/new-kfc-commercial-stars-you/" target="_blank" class="liexternal">CNN Money</a> und <a href="http://www.usatoday.com/money/advertising/2007-05-20-ad-track-consumer-video_N.htm?csp=34" target="_blank" class="liexternal">USA Today</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Crowdsourcing als Management-Ansatz?</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/crowdsourcing_management/</link>
		<comments>http://www.andersdenken.at/crowdsourcing_management/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 May 2007 16:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[geschäftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[verrückt]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0/social media]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Überschrift könnte genauso gut lauten: &#8220;Crowdsourcing als Rettung für Österreichs Fußball?&#8220;, denn als Österreicher verliert man in Zeiten dubioser Sponsorgeld-Zahlungen, Verhaftungen ehemaliger Präsidenten, Rangeleien um Lizenzen für die nächste Spielsaison oder diversen Kasperltheatern rund um Punkteabzüge irgendwie das Interesse an dem Sport&#8230; &#8230;wäre da nicht bei Springwise ein Hinweis auf ein Experiment, das auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/05/fussballfans_rom_2006.jpg' alt='Crowdsourcing als neue Managementmethode?' />Die Überschrift könnte genauso gut lauten: &#8220;<em>Crowdsourcing als Rettung für Österreichs Fußball?</em>&#8220;, denn als Österreicher verliert man in Zeiten dubioser <a href="http://www.kritikus.at/2007/05/14/rapid-connection/" target="_blank" class="liexternal">Sponsorgeld-Zahlungen</a>, <a href="http://derstandard.at/?id=2880794" target="_blank" class="liexternal">Verhaftungen</a> ehemaliger Präsidenten, <a href="http://www.newsschleuder.de/keine-lizenz-fuer-rapid-und-austria/" target="_blank" class="liexternal">Rangeleien</a> um <a href="http://www.diepresse.com/home/sport/fussball/304395/index.do" target="_blank" class="liexternal">Lizenzen</a> für die nächste Spielsaison oder <a href="http://www.oe24.at/zeitung/sport/fussball/article131607.ece" target="_blank" class="liexternal">diversen Kasperltheatern</a> rund um Punkteabzüge irgendwie das Interesse an dem Sport&#8230;</p>
<p>&#8230;wäre da nicht bei <a href="http://www.springwise.com/lifestyle_leisure/crowdbuying_a_soccer_team/" target="_blank" class="liexternal">Springwise</a> ein Hinweis auf ein Experiment, das auch Österreichs Fußball mehr nutzen als Schaden könnte:</p>
<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/05/crowdsourcing_football.jpg' alt='Crowdsourcing im Sportmangement?' /><strong>Crowdsourcing als Managementgrundlage eines Fussballclubs</strong>.</p>
<p>Wie das gehen soll? 50,000 Menschen sollen sich bei MyFootballClub registrieren. Jeder bringt 35 britische Pfund mit, so kommt eine Summe zusammen die hoch genug ist, um einen Club samt Management zu übernehmen (<strong>Crowdfunding</strong>). Welchen Club, entscheiden natürlich die User selbst. </p>
<p>Nach Abschluss des Kaufs, wird ein Management Team gebildet &#8211; eine Mischung exisitierender Funktionäre und den neuen Inhabern des Clubs. Für alle wichtigen Entscheidungen über Finanzen, Spielertransfers oder Stadionmanagement soll die <strong>die Weisheit der Vielen</strong>&#8221; genutzt werden. Und auch wenn es um den Spieltbetrieb geht, sollen Amateur-Manager für Fragen rund um die Aufstellung, Taktik oder Auswechslungen konsultiert werden. So wird endlich jeder besserwissende Fußballfan zum mit-entscheidenden Trainer.</p>
<blockquote><p>You will vote on team selection and formation. You will also have a say in tactics, by voting for your preferred style of play and substitutions depending on match situations. The Head Coach will field the 11 players, formation and tactics chosen by MyFootballClub members.</p>
<p>To help your decision-making, the Head Coach and players will give regular video briefings. There will also be reports from the training ground and members can submit Opposition Scouting Reports.</p>
<p>You will vote whether to approve or veto transfers in and out of the football club. You will also be able to suggest potential transfer targets and submit Player Scouting Reports.</p>
<p>You will vote on how to allocate club funds, whether it’s on transfers, youth policy or the stadium. You will also vote on major club decisions, such as which kit manufacturer to use.</p></blockquote>
<p>Laut den Grundtheorien von Crowdsourcing soll die <strong>Entscheidungsqualität</strong> von Vielen ja über derer von Wenigen liegen. Zumindest dann wenn einige <strong>Regeln</strong> eingehalten werden, wie z.B. diese: Meinungsvielfalt, Unabhängigkeit, Dezentralisierung und Aggregation der Ergebnisse.</p>
<blockquote><p>Für gewöhnlich bedeutet Durchschnitt Mittelmaß, bei Entscheidungsfindungen dagegen oft Leistungen von herausragender Qualität. (James Surowiecki, &#8220;Die Weisheit der Vielen&#8221; &#8211; siehe Buchempfehlung in der Seitenleiste)</p></blockquote>
<p>Dass bei MyFootballClub die <strong>Letztentscheidung bei einigen Wenigen</strong> liegt, könnte der Begeisterung irgendwann den Wind aus den Segeln nehmen, zumindest dann, wenn die Entscheidungsträger die &#8220;Crowd&#8221; regelmäßig überstimmen. Die in einigen Bereichen gewisse Halbherzigkeit in der Umsetzung zeigt auch, dass Unternehmer und Unternehmen noch nicht ganz von den Thesen überzeugt sind, bzw. sich eine gewisse Portion &#8220;<strong>Besserwisserei</strong>&#8221; anmaßen &#8211; denn immerhin sind wir an diese Methode gewöhnt. Best Practice Beispiele echter <strong>demokratisch geführter Unternehmen</strong> gibt es im großen Stil eben noch keine. </p>
<blockquote><p>&#8220;Alle Open Source Modelle haben einen Diktator. Auch wenn mir das Wort selbst nicht gefällt. Es braucht einen bestimmten Grad an Monarchie. Anders wären wir entscheidungsunfähig und zu langsam.&#8221;<br />
(Jimmy Wales, Wikipdia Gründer. &#8220;The Queen of England&#8221;, &#8220;Diktator des Wissens&#8221;)</p></blockquote>
<p>Vielleicht sind es kulturelle Hürden, die früher oder später zu Unlust, mangelnder Beitiligung, Diskussionen oder Zwist in der Community, oder gar zu einem Scheitern des Projekts führen &#8211; weil die (hohen?) Erwartungshaltungen der Fans unter Umständen nicht erfüllt werden. </p>
<p>Oder aber es ist genau jener Schlüssel, jene perfekte Kombination zwischen Beteiligung von Fans/Kunden (<strong>=Kundenbindung</strong>) und verbleibender Entscheidungsmacht des Managements, nach der manche Unternehmen schon lange suchen. All diese Fragen machen das Experiment interessant und verfolgenswert.</p>
<p>Ist MyFootballClub ein Spiel, oder ein ernst gemeinter revolutionärer Sportmanagement-Ansatz? Wir werden sehen. Bislang ist das Interesse an dem Projekt jedenfalls groß. In nur 2 Wochen haben sich bereits <strong>22.500 Mitglieder registriert</strong>. Lassen wir uns überraschen wie konsequent das Projekt am Ende umgesetzt wird, und ob es als Beispiel für eine <strong>herausragende Crowdfunding- / Crowdsourcing</strong> Initiative, oder als <strong>interaktives Simulations-Spiel</strong> in die Archive eingehen wird.</p>
<p><span class="small">Dass die Idee eines demokratisch geführten Fußballclubs nicht ganz neu ist weiß Burkhard Schneider. Warum, das liest man am besten direkt im <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=2310" target="_blank" class="liexternal">Best Practice Business Blog</a> nach.</span></p>
<p><span class="small"><a href="http://www.myfootballclub.co.uk/" target="_blank" class="liexternal">www.myfootballclub.co.uk</a> | Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/guidoz/186301352/" target="_blank" class="liexternal">Flickr</a></span></p>
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		<title>Ein Mini Cooper für ein Lächeln</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2007 11:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[public relations]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Zeig mir dein schönstes Lächeln und gewinn einen Mini Cooper&#8221;, sagt Unilever Italia und ruft jedermann/frau dazu auf, das Design der Verpackung seiner Mentadent Xperience mitzugestalten. Hintergedanke dabei dürfte wohl weniger das Nutzen des Kreativpotenzials der eigenen Kunden sein, als vielmehr Aufmerksamkeit für Produkt und Marke zu schaffen. Artisti del Sorriso: Früher nannte man Contests [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.hannestreichl.com/wp-content/uploads/2007/05/mentadent_crowdsourcing.thumbnail.jpg' alt='Crowdsourcing für Mentadent Xperience' />&#8220;Zeig mir dein schönstes Lächeln und gewinn einen Mini Cooper&#8221;, sagt Unilever Italia und ruft jedermann/frau dazu auf, das Design der Verpackung seiner Mentadent Xperience mitzugestalten. </p>
<p>Hintergedanke dabei dürfte wohl weniger das Nutzen des <strong>Kreativpotenzials </strong>der eigenen Kunden sein, als vielmehr <strong>Aufmerksamkeit für Produkt und Marke</strong> zu schaffen.</p>
<p><a href="http://www.artistidelsorriso.it/home.php" target="_blank" class="liexternal">Artisti del Sorriso</a>: Früher nannte man Contests dieser Art ganz einfach <strong>Preisausschreiben</strong>: <em>Sende uns ein Foto und gewinn einen Mini Cooper</em>. Heute nennen es einige Crowdsourcing &#8211; weils im Trend liegt, bzw. weil Kunden das Internet (siehe <a href="http://www.artistidelsorriso.it/disegna.php" target="_blank" class="liexternal">Design-Konfigurator</a>) verwenden sollen, um ihre Vorschläge zu entwerfen und die Bilder abzuspeichern.</p>
<p>&#8220;Nett&#8221; an der Aktion ist, dass Unilever für ein relativ emotionsloses Produkt versucht, eine <strong>Fangemeinde und Empfehlungsnetzwerke</strong> aufzubauen. Unverständlich jedoch gleichzeitig, warum man nicht wesentlich mehr Elemente des &#8220;Mitmach-Webs&#8221; nutzt, um <strong>virale Effekte</strong> zu pushen.</p>
<p>Trotz der beeindruckenden Zahl von bislang 1,500 Einsendungen (zur Erinnerung: Beim 1:1 vergleichbaren, <a href="http://www.fontblog.de/sieger-im-becks-wettbewerb-frauen-six-bag" target="_blank" class="liexternal">viel</a> <a href="http://www.fontblog.de/becks-designwettbewerb-volle-pulle-daneben" target="_blank" class="liexternal">diskutierten</a> <a href="http://www.becksit.de/index.html" target="_blank" class="liexternal">Beck&#8217;s It!</a> <a href="http://www.studio5555.de/2007/05/02/becks-it-gewinner-des-design-wettbewerbs-stehen-fest/" target="_blank" class="liexternal">waren es 750</a>) gibt es international keine nennenswerte <strong>Erhöhung der Visibility</strong> von Marke oder Produkt im Internet &#8211; weder bei <a href="http://www.google.com/search?sourceid=navclient-ff&#038;ie=UTF-8&#038;rls=GGGL,GGGL:2006-17,GGGL:de&#038;q=%22mentadent+xperience%22" target="_blank" class="liexternal">Google</a>, noch bei <a href="http://www.flickr.com/search/?q=mentadent&#038;w=all" target="_blank" class="liexternal">Flickr</a>, <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=mentadent&#038;search=Search" target="_blank" class="liexternal">YouTube</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/mentadent+xperience" target="_blank" class="liexternal">Technorati</a>, etc. </p>
<p>Chancen, die eine relativ hoch dotierte Kampagne <em>eigentlich</em> ganz anders nützen könnte und auch sollte, denn sonst bleiben Initiativen wie diese nichts anderes als eine einmalige Aktion ohne <strong>nachhaltige Marketing-Effekte</strong>. </p>
<p><span class="small"><a href="http://www.artistidelsorriso.it/home.php" target="_blank" class="liexternal">www.artistidelsorriso.it</a> | Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/bluejake/44304665/" target="_blank" class="liexternal">Flickr, thanks for sharing Jake!</a></span></p>
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		<title>Crowdsourcing update und ein Video für Björk</title>
		<link>http://www.andersdenken.at/crowdsourcing_kritik_beispiele/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2007 12:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Treichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[CrowdSourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationsmanagement]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie war das mit &#8220;die Kontrolle über die Marke aus der Hand geben&#8221;? Die isländische Sängerin Björk ist längst eine anerkannte Marke und gibt die vermeintliche Kontrolle dennoch ab. Innocence is to be made as video. An idea is born. The idea is to make the video. The video to Innocence, a song of yet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie war das mit &#8220;die <strong>Kontrolle über die Marke</strong> aus der Hand geben&#8221;? Die isländische Sängerin Björk ist längst eine anerkannte Marke und gibt die vermeintliche Kontrolle dennoch ab.</p>
<p><em>Innocence is to be made as video. An idea is born. The idea is to make the video. The video to Innocence, a song of yet to be released Volta record. Who is to make the video? Another idea is born: <strong>It is to be you, my dear!</strong> <a href="http://unit.bjork.com/innocence/" target="_blank" class="liexternal">Bjork.com</a></em></p>
<p><span id="more-1168"></span></p>
<div class="left"><object width="200" height="175"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/JKAwv1AFgkc"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/JKAwv1AFgkc" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="200" height="175"></embed></object></div>
<p>Der Einfachheit halber nennt die Agentur das ganze nicht <strong>Crowdsourcing</strong>, nicht Open-xxx und auch nicht user-generated-content, sondern schlicht, einfach und für jedermann verständlich, einen guten alten <strong>Contest</strong>. Den Gewinner wird Björk am Ende übrigens selbst auswählen.</p>
<p><strong>User generated content</strong> wohin das Auge schaut: Noch ein <a href="http://blog.trnd.com/wordpress/2007/04/11/video-drehen-und-gewinnen/" target="_blank" class="liexternal">Musik Video Contest</a>, ein <a href="http://www.pressebox.de/pressemeldungen/trnd-gmbh/boxid-104149.html" target="_blank" class="liexternal">Open Cola Projekt</a>, <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=2234" target="_blank" class="liexternal">Designs für Elektronikgeräte</a>, <a href="http://katu.info/award.html" target="_blank" class="liexternal">noch ein Werbespot</a>, <a href="http://www.berlin-wunderbar.de/abstimmen.php?cookieCheck=1" target="_blank" class="liexternal">noch einer</a>, <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/marketing_mineralwasser/" class="liinternal">Mineralwasser ist immer akutell</a>, <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/crowdsourcing_superbowl/" class="liinternal">diese hier</a> sind schon erfolgreich zu Ende gegangen, während ein anderer in einem Disaster und der Geburt des Rufs eines spritfressenden Monsters endete <a href="http://youtube.com/watch?v=XA6dLFrAFlI" target="_blank" class="liexternal">[siehe dieses Video]</a>.</p>
<p>Wer all diese Beispiele näher analysiert, wird schnell einige Unterschiede zwischen <strong>professionellem Management</strong> und <strong>me-too Aktionen</strong> erkennen &#8211; </p>
<ul>
<li>in der vorbereitenden <strong>Zielsetzung</strong>,</li>
<li>den <strong>Motiven </strong>zum Projekt,</li>
<li>der Abstimmung mit <strong>Markenführungsstrategien</strong>,</li>
<li>in der <strong>Durchführung</strong>,</li>
<li>der daraus resultierenden <strong>Quantität </strong>und <strong>Qualität </strong>der aktiv Beteiligten und deren Einsendungen,</li>
<li>und bei den erzielten <strong>viralen Effekten</strong>.</li>
</ul>
<p>Einfach nur mal laut zu schreien &#8220;Macht mit&#8221; reicht nicht! Allerdings enthalte ich mich dieser Stelle vorläufig weiterer Ausführungen, mehr dazu in <a href="http://www.hannestreichl.com/index.php/crowdsourcing" class="liinternal">früheren Beiträgen</a> und weiteren Ausführungen&#8230;</p>
<p><span class="small">Übrigens: Auch das Video oben ist <strong>nicht </strong>das Originalvideo zum Song von Björk und dennoch &#8211; oder gerade deshalb? &#8211; saugut.</span></p>
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