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Video fürs Wochenende: Sir Richard Branson im Interview
Über Sir Richard Branson (siehe Wikipedia) muss man eigentlich nicht viel einleitende Worte verlieren. Über Twitter bin ich auf dieses Videointerview aufmerksam geworden.
Was Menschen von nebenan wirklich interessiert
Die 10 Fragen die Arianna Huffington (Huffington Post) Sir Richard hoch über den Wolken während eines Virgin America’s Flug stellte, stammen von Menschen die über Digg ihre Fragestellungen eingereicht haben. Welche Fragen im INterview gestellt wurden, findet Ihr in dieser Übersicht.
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Sticky Morning
Dank Andreas Liebhart, Chef-Blogger der Raiffeisenbank Lustenau, bin ich gestern spät am Abend noch in den Genuss dieses herrlichen Videos gekommen. – Wunderbar erfrischend für den frühen Arbeitsmorgen.
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Video fürs Wochenende: Die längsten Beine der Welt…

… und doch sind sie ganz anders.
Ich erinnere vor langer Zeit den Namen Aimee Mullins schon einmal gehört zu haben. Es war als ich noch viel in jener Welt des Glamours und Glitzers unterwegs war, und schon allein aus beruflichen Gründen immer wusste, was Stardesigner gerade so trieben.
Der britische Designer Alexander McQueen (Givenchy) hatte Aimee engagiert um seine Kollektion vorzuführen – Aime trat in handgeschnitzten Holzstiefeln auf. An und für sich nichts Besonders, wäre Aime Mullins eine Frau wie (fast) jede andere.
Pamela Anderson hat weit mehr Plastik im Körper als ich und trotzdem nennt sie niemand eine Behinderte.
Aimee Mullins litt von Geburt an an einem seltenen Gendefekt und kam ohne Wadenbeine zur Welt. Bereits als Säugling wurden Ihr beide Beine amputiert und sie war seit jeher auf Prothesen angewiesen. Trotzdem lief sie Sprint Weltrekorde, nahm an Weitsprungwettbewerben teil, brilliert als Modell, Schauspielerin und motiviert mit ihren Reden Manager von Top Konzernen.
Ich kann jeden Tag meine Größe verändern. Wer kann das schon?!
In diesem TED Video erzählt Aimee ihre Geschichte. Die Geschichte einer Frau die duchaus ihren Beitrag dazu geleistet hat, dass heute vielleicht ein paar Menschen mehr die Welt mit anderen Augen sehen.
Bild: Screenshot Video
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So hast du in jedem Flugzeug mehr Platz
Kennt Ihr das: Der Typ der im Flugzeug vor Euch sitzt kippt seinen Sitz immer noch weiter nach hinten…
Was Ihr tun könnt damit das nicht mehr passiert, und Ihr garantiert mehr Platz in der Economy Class habt, seht Ihr in diesem Video fürs Wochenende ;-)
How To Keep Motherfu#%s From Putting Their Seats Back from fi5e on Vimeo.
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Genial: Inhalts-Korrekturen (für Blogs) zum Nulltarif
Sie wollen die Qualität Ihrer Webseite verbessern, sich aber keinen eigenen Korrekturleser leisten? gooseGrade ist ein Service das genau dafür ins Leben gerufen wurde. Korrekturlesen zum Nulltarif, und dennoch finden sich genügend Menschen die mithelfen, Ihre Inhalte zu verbesern.
“The editor formerly known as audience”, ist eine Textpassage die das Crowdsourcing-Service hervorragend beschreibt. Menschen die einst “nur” Leser von Internetseiten waren, können aktiv an der qualitativen Verbesserung mitarbeiten.
gooseGrade is a free widget that allows you to suggest spelling, grammar, factual, and other corrections to authors who have installed it on their blog.
Der Schwerpunkt liegt (vorerst?) auf (englischssprachigen) Blogs, oder besser: Internet-Seiten die RSS Feeds mitführen. Warum? Weil die meisten Webseiten (leider) immer noch keine RSS Feeds (» Hilfe, was ist das?) für neue Inhalte anbieten. Zudem möchte gooseGrade Bloggern zu noch professioneller formuliertem Content verhelfen.
Gibt es auf einer Seite neue Inhalte, erscheinen diese auf der Startseite von gooseGrade. Mitglieder der Community entscheiden z.B. nach Themen an welchen Korrekturen sie mitarbeiten wollen.
Das System ist einfach und gerade deshalb genial. Ich stelle gooseGrade hier weniger aufgrund seiner Leistungen vor, sondern vor allem weil ich das Spiel mit verschiedenen Anreizsystemen zu experimentieren immer wieder faszinierend finde. gooseGrade hat folgendes Modell gewählt.
Wer seine Seite bei gooseGrade für Korrekturen freigibt, dessen Inhalte erscheinen regelmäßig auf der Plattform von gooseGrade (Mulitiplikations-Effekt). Jede Seite startet mit einem Wert von 100 Punkten. Wird eine Korrektur vorgeschlagen, verringert sich der Wert um einige Punkte und wird erst dann wieder hergestellt, wenn der Seitenbetreiber die Korrektur ablehnt oder bestätigt. Das zwingt den Seitenbetreiber zur aktiven Teilnahme. Wer gooseGrade nur in seine Seite integriert, um eine Publikationsplattform für seine Inhalte zu missbrauchen, hat schnell verloren.
“Warum machen Menschen bei sowas mit?”
GooseGrader (das sind Mitglieder der Community) die Korrekturen vorschlagen, erhalten ebenfalls Ranking-Punkte. Wird eine Korrektur angenommen mehr, wird sie abgelehnt, ein paar weniger. Neben dem Spieltrieb im Ranking möglichst weit oben zu stehen, oder dem ideologischen Ehrgeiz bei der Weiterentwicklung seiner Lieblings-Blogs zu helfen, bietet gooseGrade noch etwas: Eine gute Bühne für Korrekturleser oder Studenten, um auf sich aufmerksam zu machen. Die abgegebenen Korrekturen dienen gleichzeitig als Arbeitsproben. Würde mich nicht wundern, integriert gooseGrade demnächst eine Jobvermittlung.
Nun mag manch einer sagen, dass es ihm/ihr egal sei ob das Blog voll von Fehlern ist oder nicht, weil gerade das die Authentizität und das Gesicht eines Blogs ausmachen. Trotzdem gibt es für gooseGrade genügend Einsatzmöglichkeiten, man denke z.B. an viele Business Blogs.
Gründungs-Story
Jedem Unternehmen seine Entstehungsgeschichte. Die von gooseGrade ist kurz und bündig und glaubwürdig. gooseGrade entstand aus einem “Leidensdruck” heraus, wie Mitgründer John Brooks Pounders (23, Student) erzählt.
“As a blogger, I was used to receiving e-mails from conscientious readers saying it’s ‘its’ not ‘it’s’. The idea sort of grew from there.”
Und die Idee wuchs genau in die richtige Richtung, denn m.E. wurde gooseGrade hervorragend umgesetzt, congratulations John! Offiziell in Betrieb gegangen ist gooseGrade Anfang Oktober 2008.
Das Beispiel gooseGrade zeigt wieder einmal, dass Crowdsourcing kaum Grenzen gesetzt sind.
www.goosegrade.com (Blog, Twitter) via Crowdsourcing Directory – thanks, Carl, great link!
Nachtrag 21.10.2008
John hat mir per eMail mitgeteilt, dass derzeit an internationalen Versionen von gooseGrade gearbeitet wird – einschließlich Deutsch.
CrowdSourcing dienstleistung präsentieren storytelling user generated content web2.0/social media
Nicht rentabel. Crowdspirit lernt – und adaptiert Geschäftsmodell.
Ich habe es hier im Blog und auch auf vielen Vorträgen immer gesagt: Crowdspirit (hier nachlesen) ist und war immer mein persönlicher Favorit unter vielen Crowdsourcing Unternehmen. Höchste Zeit also wieder mal für ein Update.
Einführend für alle neu hinzugekommenen Leser dieses Video, das eigentlich der Trailer zu Jeff Howe’s Crowdsourcing Pflichtlektüre ist. (Linktipp ANDERS|denken: Einführung Crowdsourcing)
Letzte Woche hatte ich nach längerer Zeit wieder einmal das Vergnügen mich mit Lionel David, dem Gründer von Crowdspirit, austauschen. Dabei erfuhr ich, dass Crowdspirit aus den letzten beiden Jahren sehr viele Lernerfahrungen mitgenommen hat, und daher seit kurzer Zeit den Fokus auf seine wahren Kernkompetenzen legt.
“Das Geschäftsmodell war falsch”
Neben dem Mut, ein wegen seiner Komplexität in der ganzen Welt hochgelobtes Modell neu auszurichten, hat mich vor Lionels Offenheit beeindruckt, mit der er über die Neuausrichtung spricht. Aus dem Grund hier einige Originalzitate in Englisch.
When we were selecting the manufacturer of the first product, I made a summary of the situation especially regarding the business model. At this time, launching and selling the first product, which was a digital wall calendar, would have may be generated not more than 100K€ of revenues for CrowdSpirit.
If you take the basic assumption that crowdspirit was generating 10€ of net margin per product, which is excellent, multiply by 10 000 sales, which is very good, would have generated only 100K€ which is not a lot.
Taking into account all the effort for launching only product, the risks to be not able to sell the products and finally the expected revenues, it was clearly a wrong business model.
Hopefully, the concept of asking a community to “crowdsource” product was fine and did work fine (this digital wall calendar was a perfect example) but our business model was totally wrong.
Die letzten beiden Absätze gleichen sich, und ich lege jedem nahe sie 2x mal zu lesen. Lionel spricht nicht davon, dass der Ansatz, eine Community auch die Entwicklung von technischen Geräten übernehmen zu lassen, falsch ist, allerdings steht der Aufwand nicht in Relation zum Ergebnis. Vorhanden waren sowohl Potenzial, als auch die technischen Rahmenbedingungen!
Kernkopetenz der Community ist die Ideen-Entwicklung
Die wahre Kernkompetenz mit der sich auch Geld verdienen lässt, so Lionel, liegt in der Ideenfindung und -entwicklung, nicht in der Produktion und dem Verkauf. (Diesen Hinweis gab es diese Woche auch im Beitrag über das Möbel Crowdsourcing Projekt von meublounge.)
So to summarize, I thought that the core competency of CrowdSpirit was definitively not to manufacture and to sell products but clearly to make the idea merging so to “crowdsource” the ideas.
The final decision was made to open our model to external companies in order to crowdsource ideas on behalf of those companies. We decided then to change our business model and to design a totally new platform in order to reflect this strategy. The business model is now based on the sales of menbership to use the platform in order to be in contact with the community. CrowdSpirit is no more a manufacturer but an service intermediary which is less risky and more cost efficient.
Diese Stärke (”expertise”) bietet Crowdspirit jetzt verschiedenen externen Unternehmen an, und Interessenten gibt es lt. Lionel David genügend. Zielgruppe sind vor allem junge, kleine und mittelständische Unternehmen.
Crowdspirit “Reloaded”
Klar, dass das “neue” Modell funktionieren wird, denn nicht für jedes KMU macht es Sinn, eine eigene Community aufzubauen – auch wenn das Interesse bei vielen (merke ich zumindest in meinen Vorträgen) sehr groß ist.
Mit verbesserter Plattform und neuer Motivation gehen Lionel und sein Team an Aufträge wie zum Beispiel diesen aus dem Segment Telekommunikation heran:
One of our customer has developped a real time technology for mobile phone and is looking for new application for its technology. The winning ideas will be developped by our clients with the help of the winners. An other customer has developped a search engine of image and is also looking for application of its technology.
Wer jetzt Crowdspirit vorbei schaut, wird vorerst noch auf eine rein französische Plattform stoßen, denn in Phase 1 will Lionel seine Kräfte auf den großen Wirtschaftsraum Frankreich legen. Aber schon bald wird es Crowdspirit auch wieder in Englisch geben – und Lionel hat versprochen, und das rechtzeitig wissen zu lassen.
Our plan is to open the services to international companies in the coming months but I have not yet a real timeline. I will personnaly take care to inform you about the international launch.
Thanks, Lionel, and as usual good luck – we will keep an eye on you :-)
Homepage: www.crowdspirit.com
Blog: www.crowdspirit.com/blog
CrowdSourcing geschäftsidee innovation Interview user generated content web2.0/social media








































