Was bringt ein Business Blog?
Einen persönlichen Einblick wozu ich Energie in mein eigenes Blog investiere, habe ich vor einiger Zeit schon gegeben.
Robert und Thomas weisen auf eine Studie aus Großbritannien hin (befragt wurden 300 Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern), die einige interessante Zahlen enthält. Ein Vorgeschmack:
- 50% der befragten Unternehmen geben Business Blogs heraus, oder motivieren zumindest ihre MitarbeiterInnen, regelmäßig in Blogs Kommentare zu hinterlassen.
- Für jedes dritte Unternehmen hätten sich durch Bloggen Geschäftsmöglichkeiten ergeben, und gut die Hälfte schreibt dem Blog positive Business-Effekte zu.
- 2/3 der Unternehmen mit Business Blog wollen primär Feedback von Kunden erhalten.
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Ich überleg mir beim Lesen dieser Zeilen (vor allem des letzten Punktes) gerade, ob ich einfach mal ein paar bloggende österreichische Unternehmen nach ihren ganz persönlichen Erfahrungen befragen, und das Ergebnis hier veröffentlichen soll?!
Durch die Liste wären wir ja relativ schnell durch. Hat irgendwer Lust zum gemeinsamen Erstellen von 5-10 Fragen? Immerhin sollen die Statements meinen Lesern Antworten geben, weniger mir selbst.
Mehr zur Studie aus UK übrigens bei Neville Hobson
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17 Kommentare zu “Was bringt ein Business Blog?”
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[...] Hannes Treichl fragt in die Runde, ob jemand mithelfen mag, so eine Umfrage auch für österreichische Unternehmen zu [...]
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Hallo Hannes,
bin gerne dabei und kann dir ein paar Fragen beisteuern.
LG
Andreas
Hallo,
ich dachte, ich schreibe mal kurz welche Ergebnisse mich interessieren würden:
-Wieviele Unternehmen haben aufgrund eines Feedbacks in einem Blog schon ihr Produkt/Dienstleistung oder den Vertrieb/Kundenservice geändert?
-Handelt es sich eher um Beschwerden oder positive Anregungen (–>Wieso reagiert der Kunde auf den Blog bzw. besucht ihn)?
-Bei welcher Art von Unternehmen sind die Kunden in den entsprechenden Blogs besonders aktiv?
Grüße aus Berlin
David
Ergänzung..
Entstehen vielleicht auch neue Ideen für die Geschäfte mit Lieferanten, die den Blog lesen?!
@Andreas: Danke, Andreas, dann lass es uns angehen.
@David: Ebenso ein Dankeschön an dich. Deine zweite Frage beantwortet an einem konkreten Beispiel (siehe hier), allerdings aus Deutschland. Macht aber nix!
Hallo Hannes!
Da würde mich z. B. interessieren:
- Wer schreibt den Corporate Blog? Die Marketing-Abteilung mit Vorstandsgenehmigung oder ein namentlich genannter Mitarbeiter oder Vorstand?
- Wie oft erscheinen die Beiträge?
- Welche Vorgaben gibt es?
- Welche Zielgruppe will man damit erreichen?
- Welches Ziel wird generell verfolgt?
Ich denke, dass es Unternehmen hoch anzurechnen wäre, wenn sie ihren Mitarbeitern Freiraum fürs Bloggen geben. Aus der Bankenwelt kenn ich das jedenfalls nicht. Würde mich dort auch nicht wundern, wenn man Bloggen für Mitarbeiter sogar verbietet …
CU, Joe
Hallo Hannes,
Bin auch dabei und helfe gerne mit.
Schöne Grüße
Clemens
also ich würde mal von “normalen” fragen abweichen und fragen, ob und wo sich die unternehmen vor dem start ihrer c-blogs infos geholt haben, sich beraten haben lassen.
und: wie sie selbt einen blog definieren würden. ich merke bei vielen “großen” c-bloggern, dass die eigentlich keine ahnung haben, welche soft-merkmale ein blog haben sollte. oder sie kümmern sich nicht darum.
auch würde mich interessieren, ob sie eine exit-strategie angedacht haben. was wenn der blog nicht abgeht? einfach zumachen? offline stellen? leise “servus” sagen? oder was passiert z.b. wenn ein kommunikationschef wie Bredl von der telekom, plötzlich den job wechselt ( in einen anderen konzern)? bredl blogt würde dann ja wohl eingestampft werden müssen, was wiederum eine wert-vernichtung ist. ..
lg hannes
Hallo Hannes,
… und wieder mal eine tolle Aktion von Dir!
Mich würde interessieren, ob es möglich ist, messbare Verkaufserfolge auf konkrete Blogging Aktivitäten zurückzuführen (€).
Das Bloggin im PR-Bereich, Mundpropaganda, Empfehlungsnetzwerk natürlich greift, ist klar. Auch hier wäre es interessant zu erfahren, innerhalb welchen Zeitrahmens eine “bewertbare” Steigerung möglich war.
Bin sehr gespannt auf diese Antworten.
lg Manfred
Hi,
die Frage “Was bringt …?” zieht ja immer die Frage “Wie messe ich den Erfolg von …?” nach sich, egal worum es geht.
Mich wuerde also besonders interessien, wie der Erfolg von Corporate Blogs in der Praxis gemessen wird. Welche Methode der Evaluation verwendet wird. Und welche ersten Ergebnisse es gibt.
lg
Chris
Danke Euch für die Beteiligung! Also doch “Mitmachnetz” :-)
Hab auch per Mail einige Inputs bekommen, und werde mir das ganze demnächst gemeinsam mit Ed ansehen. Da geht was…
Noch irgendwelche Wünsche hinsichtlich Eurer Definition von “Business Blog” bzw. der Auswahl der Interviewpartner bzw. zu befragenden (bloggenden) Unternehmen? – In einem Mail kam die Bitte, “alle EPUs bei zu ignorieren”, vomit wohl gleichzeitig der Großteil der öst. Business Blogs eliminert werden würde. Macht das Sinn???
Hallo Hannes,
find ich überhaupt nicht sinnvoll, die EPU’s zu ignorieren :-) man sollte sie auch nicht unterschätzen.
Tatsächlich wär es aber amüsant, vor allem die Großen im Umgang mit Blogs zu durchleuchten. Da werden wahrscheinlich Erinnerungen wach… Amt lässt grüßen?
LG!
Joe
Weitere Fragen aus eMails (überschneidende Inhalte zusammengefasst):
Drei Fragen:
Erstens – was sind EPU’s? (Und ich dachte ich kenn mich ein bisserl aus …)
Zweitens – wer hat die c-blogger strategisch beraten (Agentur, Blogger, …)? Was wurde dabei als strategisches Ziel definiert?
Drittens – Geschätze Projektkosten eines C-Blogs im ersten Jahr?
ich auch noch mir interessant scheinende fragen beisteuern
- wer liest den blog im unternehmen (Chefs oder nur beauftragte MA)
- ist der blog eine ergänzung zur website? oder die website dadurch ein auslaufmodell?
viel erfolg,
Claus
Interessant als Ergänzung zu diesem Beitrag ist das eBook von Thomas Killian mit den sehr interessanten Erfahrungen einer Reihe von Top-Bloggern:
http://www.neukunden-magnet.de/ebook-zum-business-blog-karneval/