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Bildschirmfoto 2009-10-27 um 22.00.47

Mit dem Programm “InnovationsassistentIn im Tourismus” wird Hotels, Tourismusbetrieben aber auch Einrichtungen auf Destinationsebene (z.B. TVBs) die Möglichkeit geboten, Innovationen strategisch auszurichten.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren wird ein neuer Mitarbeiter für Innovationsvorhaben im Betrieb beschäftigt. Dabei werden sowohl Personal- und Qualifizierungskosten der Innovationsassistenten als auch Coachingkosten für die externe Begleitung des Innovationsvorhabens gefördert – in Summe bis zu 29.000€.

Die Einreichfrist endet am 15.12.09 – hier finden Sie weitere Informationen.

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Free U2 tickets on YouTube

Wenn ich eine Bar oder einen anderen Gastronomiebetrieb hätte, würde ich diesen Beitrag auf jeden Fall zu Ende lesen und mich gleich danach ans Organisieren einer YouTube Party machen.

Viele Millionen Menschen weltweit werden am 25. Oktober 2009 eines tun. Sie werden zu Hause am Computer, in Bars vor Breitbildschirmen oder in der U-Bahn am iPhone gespannt auf eine Live Übertragung warten. Aber nicht im Fernsehen sondern auf YouTube.

Dort findet am 25. Oktober 2009 der bisher wohl größte Belastungstest für YouTube statt. Schuld daran wir die irische Band U2 sein. U2 spielt an diesem Tag nicht nur für 96.000 Fans in Kalifornien, sondern für Millionen Fans weltweit.

U2 have confirmed via video blog that their sold-out concert at the Pasadena Rose Bowl in California, this Sunday, 25th October, will be streamed free, in full and live on YouTube. It’s the first time a show of this size will be streamed live.

Tolle Marketing Aktion ohne allzu großen Aufwand, denn die Kameras sind ohnehin schon dort um die Tour aufzuzeichnen. Eigentlich ging es “nur” ums über den eigenen Schatten springen und den Fans ganz im Stil der “Free Kultur” etwas zu geben, das tausendfach zurückkommen wird, dessen gibt es keinen Zweifel (vgl. gratis Album Downloads Radiohead, Coldplay u.v.a.).

www.youtube.com/U2official»
Presseinfo auf U2.com»

Danke, Marco, für den Linktipp!

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Sellaband TestimonialsWürden Sie Robbie Williams 10 Euro zustecken damit er die Produktion seines nächstens Albums bezahlen kann?

Weil ich heute mit jemanden diskutiert habe ob sich ein Hotel über Crowdfunding finanzieren lässt, hier mal einige News meines absoluten Favoriten unter mittlerweile vielen Crowdfunding Konzepten: Sellaband, jenes (Längst-Nicht-Mehr-)Startup das seit gut 3 Jahren Plattenkonzernen das Fürchten lehrt, und jungen Nachwuchskünstlern die Produktion eigener CDs ermöglicht.

Frage: Was ist Sellaband?
Antwort: Entweder meine Vorträge besuchen oder auf Social Network Strategien selbst nachlesen.

Sellaband ist die Demokratisierung der Musikindustrie!

… und für Bands der einzig wahre Indikator über die Stärke der eigenen Fangemeinde!

Bei der Arbeit mit unseren bekannten Kunden aus dieser Branche haben wir – wenn auch “nur” im kleinen Rahmen – am eigenen Leib verspürt,

  • mit welcher Arroganz, Hochnäsigkeit und Präpotenz der eine oder die andere ManagerIn bei den großen Labels noch immer agieren,
  • dass viele talentierte KünstlerInnen verbrannt und zu Marionetten gemacht werden, und dass
  • Eigenvermarktung ohnehin unerwünscht ist, damit PR Budgets auch weiterhin in die Taschen immergleicher PR’ler fließen.

Kein Wunder dass auch viele namhafte Künstler den Plattenbossen immer häufiger den Rücken zeigen und sich auf eigene Beine stellen (vgl. Blogbeitrag “In 30 Tagen zu €75.000“).

Artists maintain control over their career and have 100% freedom to create the music that they want to create. (Quelle: Sellaband)

Die Großen folgen den Kleinen

Bei Sellaband war immer schon alles anders. Folgten einst kleine Bands ihren Vorbildern zu den großen Labels, machen es heute die Großen den Kleinen nach.

Public Enemy, eine der einflussreichsten Bands der US amerikanischen Rapszene, nutzt ab sofort Sellaband für die Finanzierung des nächsten Albums. – Jeder von uns kann dabei sein, egal ob bei der Songauswahl, der Finanzierung und sogar den Einnahmen – 33% schütten Public Enemy unter den Finanziers aus. Das ist weit weniger als Plattenfirmen in der Regel kassieren.

Public Enemy teilt Einnahmen mit seinen Fans

Lassen wir uns überraschen wann die Band die erforderlichen 250.000 Dollar zusammengetragen hat. Vor allem aber bin ich gespannt, welche namhaften Künstler es Public Enemy schon bald gleich tun werden.

www.sellaband.com
www.sellaband.com/projects/publicenemy

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Facebook, Twitter & Co retten die alten MedienDas Internet brauchen wir nicht und Social Media ist sowieso nur eine riesige Zeitverschwendung.

So ähnlich könnte man die Worte des Tiroler Medienverlegers Christoph Loreck (eco.nova Magazin) nach einem gemeinsamen Wochenende in einem von unserer Agentur betreutem Hotel zusammenfassen.

Jedem seine Meinung aber manchmal komm ich selber nicht ganz mit. Ich liebe Diskussionen. Und ich lasse Diskussionen gerne zu. Höre mir Sichtweisen anderer an. Halte meine Ohren nach neuen Möglichkeiten offen. Und lasse mich (hin und wieder) sogar vom Gegenteil überzeugen.

Aber wenn sich einer, der in einer Branche arbeitet die mit drastisch sinkenden Leserzahlen zu kämpfen hat, jeglicher Chance auf Existenzsicherung oder gar neue LeserInnen verschließt, kann ich das beim besten Willen nicht nachvollziehen.

operating income in the newspaper segment of the Newscorp empire is down from $209 million to just $7 million year-on-year (via tnooz talking travel tech)

Warum schaut Ihr nicht einfach mal zu Euren Kollegen über den großen Teich?

“Twitter ist ein ‚Big Deal’ für die New York Times [...] 1,7 Millionen Menschen verfolgen die Nachrichten der Times auf Twitter. 15000 neue Follower, die per Klick auf den Twitter-Link zur Internetseite der Zeitung gelangen oder die Nachrichten ihren eigenen Followern empfehlen, kommen jede Woche hinzu. So wie die Times entdecken immer mehr Medien die persönlichen Empfehlungen auf Web-2.0-Seiten wie Twitter oder Facebook als wertvolle Verteiler für ihre Inhalte.” (Quelle: FAZ 12.10.2009)

Zu amerikanisch?! – Zu weit weg?

Dann bitte recherchiert einfach mal wie sich deutsche Verlage auf die “neue Zeit” eingestellt haben.

“Nach einer Untersuchung des amerikanischen Marktforschungsunternehmens Comscore für die F.A.Z. wanderten im August etwa 350000 Nutzer von Facebook direkt zu Bild.de.” (Quelle: FAZ 12.10.2009)

Für mich existiert eine Zeitung ohne Onlineausgabe längst nicht mehr!

Woher soll ich wissen dass auf der Webseite neue Artikel warten, wenn mir die Seite nicht mal einen Feed liefert? Über Twitter und Facebook als zusätzlicher Verteiler reden wir ja noch gar nicht, auch wenn mittlerweile sogar die regionalen Bezirksblätter Ihre Nachrichten über diese Kanäle im Schneeballsystem ausrollen.

Artikel auf seiner Webseite im Urzeit Internet Stil anzuteasern und nach wenigen Zeilen mit

“Mehr dazu in unserer Pringausgabe…”

abzuschließen, ist eine Verhöhnung der Besucher der Webseite. In dem Fall besser gar keinen Webauftritt!

Facebook leads sharing

Warum gebt Ihr Euren Besuchern nicht die Chance Mundpropaganda für Eure Artikel zu machen? Euch zu multiplizieren? Es geht nicht mehr darum Menschen zu zwingen Euer Magazin zu kaufen, sondern darum so viele Menschen wie möglich durch Kommunikation auf Augenhöhe davon zu überzeugen, EURE Inhalte auf DEREN Seiten zu multiplizieren. Ob diese dann Twitter, Facebook oder wieauchimmer heißen ist sekundär. Erkämpft Euch einen Platz in den Köpfen potentieller LeserInnen! (Besser noch: “Macht es mit Ihnen»“)

Neben Facebook und Twitter haben sich auch andere soziale Netzwerke wie Xing oder StudiVZ geöffnet, so dass dort Links auf andere Inhalte schneller zirkulieren können. Neben den sozialen Netzwerken existieren aber noch eine Vielzahl von Web-2.0-Seiten, die Links im Internet verteilen. Dazu gehören Blogs, Lesezeichenangebote und RSS-Dienste. (Quelle: FAZ 12.10.2009)

Ich lese Eure Printausgabe gerne, aber…

Ihr gebt mir keine Werkzeuge in die Hand, um Eure Beiträge per Web mit meinen vielen hundert Kontakten zu teilen. Ihr verschließt Euch jeglichem Wachstum. Wenn ich in Euren Mediadaten von (25.000 Leser pro Ausgabe bei 7 Ausgaben jährlich) lese muss ich schmunzeln. Jedes mittelkleine Blog kommt auf ein vielfaches Eurer Leser.

Liebes eco.nova: Ich möchte auch weiterhin Eure Zeitschrift noch in gedruckter Form in Händen halten, und Euch auf diesem Weg NICHT “Viel Glück auf dem Weg in die Vergangenheit” wünschen müssen!

Twitter, Facebook & Co. als Retter des Papiers?

Absolut! – Im Dschungel der Austauschbarkeit brauche ich Fürsprecher ausserhalb des Unternehmens. Fans. Um überleben zu können rate ich Euch dringend zu einer Pensionsvorsorge – und diese hat für Euch Medien nur einen Namen: Internet bzw. Social Media!

… und jetzt warten wir mal ab, wie gut das Social Media Tracking bei eco.nova funktioniert. – Falls es das tut stehe ich für eine (öffentliche) Diskussion mit Abdruck in Eurem Magazin (gerne ausnahmsweise mal kostenlos :-)) zur Verfügung.

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Zwar “nur” ein Werbespot aber einer Sorte absolut sehenswert und mit hohem Mundpropagandapotenzial.

Noch mehr Videos hat Evian auf YouTube im Kanal “Evian Babies” eingestellt.

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Google Wave

In unserer Agentur arbeiten wir an verschiedenen Orten. Dokumente werden ständig hin und her geschickt. Welches war nun gleich mal die aktuellste Version? Ein Mail an die PR Agentur: “Welches Bild sollen wir verwenden?” – Antwort: “Wenn der Grafker hier noch etwas ändern könnte…” Mails über Mails die viel Zeit und Nerven kosten. Kennen Sie das?

Schnelleinführung in Google Wave (Dauer 8 Minuten).
Ein ausführliches Video (Dauer 1:20h) über Google Wave »gibt es hier

Google startet heute einen Dienst namens Google Wave. Geht es nach Google soll Wave eine bis heute nicht (oder nur mit hohem Investitionsaufwand verbundene) neue Möglichkeiten der Kommunikation & Zusammenarbeit in die Wirklichkeit umsetzen.

  • Dokument ein Echtzeit bearbeiten
  • Fotos teilen
  • Abstimmungen und Meinungsumfragen zwischen Teammitgliedern
  • Twitter Alert Funktion
  • Automatische Übersetzung wenn Teammitglieder andere Sprachen sprechen

… und das alles in Echtzeit – so wie wir das bislang vom klassischen “Chat” kennen. Das sind nur einige der Features mit denen uns Google den Arbeitsalltag erleichtern möchte. Auf den ersten Blick klingt es vielversprechend – vor allem für Small Businesses. Lassen wir uns überraschen. Ab heute folgt der stufenweise Launch von Google Wave.

wave.google.com
Siehe auch Google Watch Blog

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Fehler machen erlaubt

Es ist bald schon ein Jahr her, dass ich hier im Blog zum ersten mal über das erste Null Sterne Hotel der Welt geschrieben habe (Beitrag lesen).

Null Stern Hotel für den Hospitality Award nominiert

Damals war es “nur” ein Kunstprojekt, aber was in den letzten Monaten passiert ist, lässt wohl jeden Hotelmarketer neidisch werden. Burkhard Schneider fasst in seinem Blog zusammen:

“80 Tage nach der Eröffnung des ersten Null Stern Hotel in Teufen AR ziehen die Verantwortlichen eine positive Bilanz: Über 7,000,000 Referenzen auf Google, Gäste aus 15 verschiedenen Ländern und Reservationen bis ins Jahr 2012. Weltweit werden Lizenzpartner für die Marke « Null Stern – the only star is you » gesucht.”

Zudem ist das Null Stern Hotel für den Worldwide Hospitality Award 2009 (26.11.2009 Paris, Frankreich) in den Kategorien “Best Novelty Hotel of the Year” and “BestInnovative Concept in Limited Service Hotels” nominiert.

Es macht immer wieder Spaß einen Blick auf “alte neue Ideen” zu werfen über die ich seit fast 4 Jahren hier im Blog schreibe, und zu verfolgen wie sie sich entwickeln. Klar, manche Gründer gibt es längst nicht mehr, andere sind super erfolgreich.

Beim Start ist oft schwer abzuschätzen was aus der Idee werden wird, aber letztendlich geht es doch immer “nur” ums TUN!

Ideen soll man umsetzen.
Fehler machen ist erwünscht.
Sie dürfen nur nicht Kopf und Kragen kosten.

Thanks to Klaus for sharing his original picture via Flickr

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