Der Web-Doktor
Wie können Ärzte das Internet nutzen? Ein (amerikanisches) Beispiel dafür hat Jörg Weisner gefunden – den Arzt Jay Parkinson.
Er hat keine Praxis. Er hat auch keine Arzthelferin und keine Rezeptionistin angestellt. Er hat überhaupt kein Personal und auch keine Praxisräume. Er fährt zu seinen Patienten, macht also Hausbesuche und nutzt die übrige Zeit die modernen Methoden des Web um mit seinen Patienten in Kontakt zu bleiben.
Dazu gehören Chat, Web-Cam Sessions, e-Mail und natürlich ein Blog, in dem Parkinson häufig gestellte Fragen beantwortet. 500 Dollar verrechnet der Arzt jährlich, darin inkludiert mindestens 3 Hausbesuche, Beratungen über die richtigen Versicherungen zur Gesundheitsvorsorge und Empfehlungen für kostengünstige Behandlungen bei Fachärzten – aber nur dann, wenn es wirklich sein muss. (Zum Vergleich: Der durchschnittliche 20-30jährige Amerikaner gibt jährlich 800-900 Dollar für Gesundheitsvorsorge und 2 Arztbesuche aus.)
Auf seiner Internetseite erklärt Mr. Parkinson anhand mehrerer konkreter Beispiele, wie sein Konzept funktioniert. Eines davon zeigt diese Grafik.

Screenshot www.jayparkinsonmd.com
Jörg erklärt am Ende seines Beitrages, warum das Konzept des Web-Doktors noch gefällt:
Der Ansatz erinnert mich an die alte chinesische Vorgehensweise, in der ein Arzt bezahlt wurde, solange es dem Patienten gut geht. Quasi ein Abonnement auf Gesundheit.
Quelle: Jörgs Team Success Blog
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7 Kommentare zu “Der Web-Doktor”
Das sagen andere zu diesem Beitrag (Trackbacks/Pingbacks)
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[...] Ein völlig neues Konzept eines Hausarztes hat Jay Parkinson, MD. (via ANDERS|denken) [...]
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[...] Jay Parkinson ist sich bewusst, dass er eine Revolution auslösen könnte. Deshalb nimmt er in seinm Blog Stellung zu den verschiedenen Statements, mit denen er konfrontiert wird. Wie habe ich hier im Blog vorgestern geschrieben: Wenn Du die Welt verändern willst, musst Du mit Ihr reden. Diesen Grundsatz verfolgt wohl auch Jay Parkinson mit seinem Blog. Gefunden bei Jörg Weisner via Hannes Treichl [...]
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[...] Ähnlicher Beitrag: Der Internet Doktor [...]
















Ach, und wenn man dann noch auf die Zwangsmitgliedschaft in der Krankenkasse verzichten könnte, wäre das ein Traum. Interessant wäre auch inweiweit Dr. Parkinson sich auch um alternative Heilmethoden kümmert. Die Zusammenarbeit von ihm mit anderen Ärzten gefällt auch sehr. Weiß man, wie erfolgreich er damit ist??
kompliment! hausbesuche, das gibt es bei uns nicht mehr………….
Na toll, jetzt ist die “Rate-Quote” beim Gegenübersitzen beim Hausarzt schon hoch, aber erst am Telefon? Es gäbe noch ganz einfache Ideen, um die Krankenkassen zu entlasten (z.B. vernünftige Vernetzung der Ärzte untereinander), aber auf mich hört ja keiner ;-))
auch nicht schlecht ist diese seite, erfordert aber etwas medizinisches grundwissen und das nötige vokabular auf englisch… http://symptoms.webmd.com/symptomchecker