Kein Geld fürs Bier? Bezahle mit Kartoffeln!

Wer im Pub “Pigs” (Edgefield, England) kein Geld hat (oder nicht ausgeben will), um seine Zeche zu bezahlen, tauscht selbst Mitgebrachtes gegen ein Bier. Das Pub lässt seine Gäste Getränke auch in Naturalien wie Gemüse aus dem eigenen Garten, selbst gefangene Fische oder eigenhändig erlegte Kaninchen bezahlen.
“If you grow, breed, shoot or steal anything that may look at home on our menu, then bring it in and let’s do a deal!”
In einer Pressemitteilung erklärt die Chefin Cloe Wasey, dass es das Tauschsystem bereits seit über 2 Jahren gibt, so richtig angelaufen sei es aber erst seit dem Auftreten der Finanzkrise.
Nutzen für das Pub
Die weiter verwerteten Lebensmittel sind nicht nur preiswerter, sondern die heimischen Erzeugnisse haben häufig eine höhere Qualität als die vom Supermarkt.
Tolles Beispiel für eine gelungene Differenzierung über ein alternatives Preismodell, auch weil die Aktion mehr zu sein scheint, als ein reiner Marketing-Gag!
www.thepigs.org.uk
Petra, dir vielen herzlichen Dank für den Hinweis zu diesem Angebot.
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5 Kommentare zu “Kein Geld fürs Bier? Bezahle mit Kartoffeln!”
Das sagen andere zu diesem Beitrag (Trackbacks/Pingbacks)
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[...] ANDERS|denken bin ich heute auf ein interessantes Pub an der englischen Ostküste gestossen: The Pigs in [...]

















Tauschhandel gibt es schon seit es Menschen gibt. Dieses Pub zeigt uns leicht verständlich das man aus der Vergangenheit lernen kann. Würde man das nur auch in der Politik, v.a. in der Weltpolitik endlich erkennen!! DANKE für dieses Beispiel!
So ein Tauschhandel würde bestimmt auch viele Sachen vereinfachen…und man sieht das früher doch nicht immer alles schlecht war:-)
Tauschhandel ist wieder in, man siehe nur schon die vielen neuen Tauschbörsen im web..
Hallo und guten Tag,
ich habe den kurzen Artikel gelesen und war fasziniert von der “neuen, alten Idee”, Kuhhandel zu treiben!
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der geldgeile Deutsche solch einen Service jemals anbieten würde!
Die Engländer sind uns einen Schritt voraus- ich begrüße diesen strategisch guten, absatzfördernden Marketing-Plan!
Man kann sich daran ruhig ein Beispiel nehmen!
Danke