Nackte Tatsachen bildlich erklärt
Da ich mich in den letzten beiden Wochen für eigene Präsentationen wieder mal intensiv mit verschiedenen Spielvarianten für die Visualisierung nackter (nicht wirklich fassbarer) Zahlen beschäftigt habe, zeige ich Euch an diesem Wochenende 2 Beispiele die mir hervorragend gefallen haben.
Social Media Counter von Personalize Media via Mario Sixtus
Was ist am Himmel los?
Wie könnte man den weltweiten Flugverkehr zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten besser visualisieren als in diesem Video.
“Dieser Clip dauert 1 min 12 sec und repräsentiert 24 Stunden, einen ganzen Tag!, aller Flüge, die weltweit durchgeführt wurden. Jede Sekunde repräsentiert eine Dauer von 20 Minuten. Jeder gelbe Punkt ist ein Flug mit mindestens 250 Passagieren.” (Jan Manz via Elke Fleing)
Bei dieser Gelegenheit…
Liebe Elke, schön dass du endlich wieder da bist. Mir ist dein neues Blog leider total entgangen, aber seit heute hast du einen Abonennten mehr.
Hier noch drei (aus vielen) anderen Tipps die ich schon vor einiger Zeit auf ANDERS|denken veröffentlicht habe:
Folien mit Tag Clouds strukturieren
Trockene Statistiken perfekt präsentieren
Power Point & Zahlenspiele
Sehr gute Ideen für Visualisierungen finden sich auch immer wieder im Blog von Max Kossatz (www.wissenbelastet.com), aktuell zum Beispiel in diesem Blogeintrag.
Danke, Max! Dein Blog ist einer der “ältesten” in meiner Leseliste, aber nach wie vor frisch wie am ersten Tag :-)
Persönliche Checkliste für Business-Präsentationen

Wer schon einmal auf einem Vortrag von mir war weiß, dass ich sehr gerne Bilder und Geschichten einbaue.
Genau das hat eine Dame heute so verwundert, dass folgende Diskussion entstanden ist. Alles begann mit dieser Frage:
“Unsere Besucher sind doch daran gewohnt, dass sie die Folien nach Ihrem Vortrag ausgedruckt mit nach Hause nehmen.”
- Um was genau damit zu tun? Abzulegen und nie wieder rein zu sehen! Ich weiß nicht wie lange ich mich über die Unsitte, Power Point Folien als Handout zu verteilen schon wundere.
Eine wirklich gute Präsentation ist als Handout absolut ungeeignet!
Statistiken und Zahlen vergesse ich meist schnell wieder. Sofern ich sie im Vortrag überhaupt lesen konnte bzw. ihre Relevanz und Bedeutung verstanden habe! Oder können Sie sich vorstellen wie viel 260 Milliarden Plastikbecher sind?
(Auflösung siehe unten “9 einfache Fragen für Präsentationen & Vorträge”)
Bilder bleiben im Kopf.
Geschichten auch.
Während des Vortrags erhöhen Bilder und Geschichten die Aufmerksamkeit.
Auch diese Frage hier höre ich oft:
“Was ist das Geheimnis Ihrer Präsentationen?”
Die Antwort ist einfach und ich verrate das Geheimnis heute hier sogar öffentlich:
Es gibt kein Geheimnis!
Es gibt tausende und abertausende Bücher über PowerPoint und noch mehr Trainer für “richtiges” Präsentieren.
Ich gehe einzig und allein jedes Mal aufs Neue folgende 9 Fragen durch.
Ob diese Liste für Euch geeignet ist oder nicht, müsst Ihr selbst entscheiden.
PowerPoint (oder was auch immer) öffnen Sie erst nachdem Sie mit der “Checkliste” durch sind und keine Sekunde vorher!
PS: Mindmapping hilft bei der Vorbereitung…
Todsünden jeder Präsentation
5 Dinge die mich in Präsentationen ungemein nerven (und mit denen Ihr es mit ziemlicher Sicherheit schafft, mich aus dem Saal zu vertreiben…).
Wie viele Folien sind optimal?
“Noch eine abschließende Frage: Wie viele Folien schicken Sie mir zum Ausdrucken fürs Handout?”
“105.”
“Und im Ernst?”
“105.”
“Aber Sie reden nur 45 Minuten?!?”
“Ja!”
“Und die soll ich alle drucken?! Naja, geht schon irgendwie. Aber warum eigentlich so viele?”
“Start reading at the beginning – or book another speaker!”
Lesetipp:
243 Folien in 10 Minuten von Dick Hard bzw. hier das Video dazu.
Facebook FBML: “Freunde einladen”-Funktion auf Fanpage
Ich sags gleich vorab: In diesem Beitrag gehts ausnahmsweise nicht um Marketing oder Geschäftsideen sondern aus aktuellem Anlass um die Gestaltung von Fanpages auf Facebook.
Nach mehreren E-Mail Anfragen hier eine kurze 5-Schritte Anleitung um auf Facebook Seiten mit Hilfe von FBML die Funktion “Freunde einladen” einzufügen. Der ganze Spaß dauert nur ein paar Minuten und ist ganz einfach – schafft wirklich jede/r, versprochen :-)
Der Code den Ihr für die Funktion benötigt findet Ihr in diesem Text-File. Einfach rauskopieren und einfügen.
Gutes Gelingen und viel Spaß :-)
PowerPoint: One Massage, One Story

Gestern musste ich in einem Meeting eine Präsentation nach der anderen über mich ergehen lassen. Aus “irgendeinem” Grund dachte ich mit Fortschreiten der Zeit an ein älteres Mail von Oliver Adria ein, in dem er mich auf nachstehende Präsentation aufmerksam gemacht hatte. Darin war dieses Kommentar enthalten.
Ich denke, zuviele Leute fangen mit ihren Präsentation so an, dass diese erst mal Text in die PowerPoint-Folien schreiben. Meine Präsentation bietet eine andere Herangehensweise an, so dass man sich erst mal klar machen sollte, welchen Punkt man rüberbringen will, bevor man mit den Folien beginnt.
Danke, Oliver! Ich hoffe es gibt bald noch viel mehr von dir!
Die kurzweilige Präsentation wurde auf SlideShare schon am ersten Tag zur SlideShow of the Day gewählt – zu Recht!
Folien Brennpunkt eTourism (und ein Aha-Erlebnis)
Wie versprochen gibt es hier die Folien meiner kurzen Einführung in Crowdsourcing vom Brennpunkt eTourism 2008 an der FH Salzburg. Auf www.brennpunkt-etourism.at wird es bald mehr Unterlagen und Videos von allen Vorträgen geben. Von allen? Naja fast – Google und YouTube werden wir dort nicht finden. Ich glaube wir werden es verschmerzen können, denn dass erstere mit AdSense Geld verdienen und auf YouTube Videos hochgeladen werden können, weiß mittlerweile jedes Kind.
Da meine Slides wie immer eher aus Bildern statt Text bestehen, danke ich an dieser Stelle Daniel Amersdorffer für die Live-Zusammenfassung in Worten (» zum Beitrag).
Eine Erfahrung von der Veranstaltung möchte ich hier noch teilen. In einer Pause meinte eine Dame mit der ich mich über Internet im Tourismus unterhielt plötzlich:
Die 2-Klassen Gesellschaft
“Irgendwie ist das eigenartig. Die Leute die hier zu uns kommen und ‘Hallo sagen’… Sie sagten Sie hätten viele davon noch nie getroffen!?” – “Stimmt”, bestätige ich sie. “Aber warum habe ich das Gefühl, Sie kennen sich schon seit langer Zeit? Woher die Vertrautheit? Auf mich wirkt das hier fast wie eine 2-Klassen Gesellschaft: Da gibt es die, die um Kontakte bemüht sind und sich mit Small Talk herum schlagen müssen, und andere verbindet von der ersten Begrüssung an irgendetwas Unsichtbares.” Sie lächelt fragend.
Das “Unsichtbare” ist einfach erklärt: Es nennt sich Blog, Twitter und Facebook.

In der Veranstaltung wimmelte es nur so von bekannten Blogs Gesichtern: Ed Wohlfahrt, Martin Schobert, Götz A. Primke, Daniel Amersdorffer, Jens Oellrich, Florian Bauhuber (das nächste Mal länger, Florian, versprochen!), Markus Schauer, Olaf Nitz, Reinhard Lanner und last but not least Hyer-Twitterer Rainer Edlinger. Falls ich wen vergessen habe, bitte seit nachsichtig mit mir. Danke Euch allen für die guten Gespräche, auch wenn mich das eine oder andere (wieder einmal) von den eigentlichen Sessions abgehalten hat :-)
“Ich glaube jetzt verstehe ich den großen Unterschied zu unserem normalen Internetauftritt”, meinte die Dame zum Abschluss unseres Gespräches, und lächelt wieder. Diesmal wissend. Ich freue auf baldige Gespräche in Ihrem Blog!
Danke und ein Vorschlag für nächste Mal
Dem gesamten Organsiationsteam rund um Prof. Dr. Roman Egger und Dr. Mario Jooss (auch mit Blog) ein ganz großes Dankeschön und Gratulation zur gelungenen Veranstaltung. Die FH Salzburg ist und bleibt ein Ort den ich immer wieder sehr sehr gerne besuche – mit “Schuld” daran ist das überaus sympathische Klima in Eurem Haus!
Das Einzige was ich mir für die nächste Veranstaltung wünsche, ist angesichts des hohen Tweet Aufkommens während Eurer Veranstaltung, eine Live Twitter Wall auf der Vortragende und Publikum umgehend Feedback geben und auswerten können – bitte auch dann, wenn “die üblichen Verdächtigen” sich hiergegen sträuben.
Buchempfehlungen
ANDERS|denken Tag-Cloud: Häufige Schlagworte
WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck and Luke Morton requires Flash Player 9 or better.
Was sind Tags?
Ein Tag ist ein Etikett, ein Schlagwort, das beim Erstellen eines neuen Beitrages auf ANDERS|denken vergeben wird. Die nachstehende Tag-Cloud führt all diese Schlagworte auf. Häufig vergebene Begriffe werden größer dargestellt, weniger oft verwendete kleiner.
Sie sehen also auf einen Blick, um welche Schwerpunkte es bei ANDERS|denken geht.
Tipp! Nutzen Sie Tag-Clouds für Präsentationen!
Gefallen Ihnen Tag-Clouds? Sie lassen sich hervorragend für das rasche Scannen langer Texte verwenden. Zum Beispiel für Ihre PowerPoint Präsentationen – in meinem Beitrag “Tagclouds für Powerpoint” erfahren Sie wie.
Viel Vergnügen beim Experimentieren! Bei Fragen können Sie mich jederzeit gerne kontaktieren!
ANDERS|denken Tagcloud
Tipp: PowerPoint mit Tagclouds aufpeppen
Viele Vorträge (aber nicht alle :-) und Powerpoint Präsentationen beginnen mit einer Agenda. Wer im Grundlagen Seminar aufgepasst hat, startet mit dem Satz: “Meine Präsentation gliedert sich in 3 Teile…”. Der Satz wird spätestens bei der vierten aufeinanderfolgenden Präsi tot-langweilig.
Wer mal was ganz anderes probieren will, kann seinen Text oder das Inhaltsverzeichnis auf den kostenlosen Dienst wordle.net hochgeladen, und dort ganz einfach eine sogenannte Tagcloud erstellen. Das Resultat sieht dann in etwa so aus.

Web2.0 affinen Lesern sind Tags und Tagclouds längst ein Begriff. Häufig verwendete Schlagwörter erscheinen größer, weniger häufig verwendete kleiner. Nebenbei eine gute Möglichkeit, die Texte seiner Folien zu überpfrüfen, denn eigentlich haben die meisten Worte aus obiger Grafik auf Folien nichts verloren.
Gefunden hab ich den Hinweis zum Tagcloud Generator Wordle in den Blogs von Mario Ruckh und Robert Harm.
Letzterer hatte die Idee, die Inhalte der Wahlprogramme für die Nationalratswahl 2008 zu visualisieren. Hervorragende Idee! Ein Blick auf die Grafiken lohnt sich (siehe hier), sich näher mit den Inhalten zu beschäftigen… naja…


















