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praesentieren
Leser meines Blog wissen, dass ich mich immer wieder auch zum Thema Präsentieren äußere (Beispiele). Noch viel intensiver aber tut das Dr. Michael Gerharz, Präsentationscoach aus Bonn in seinem Blog.

Im Downloadbereich finden sich hervorragende Anleitungen für Out-of-the-box Präsentationen, sowie eine ganze Reihe Beispiele für Vorher-/Nachher Folien.

Michael hat mich gebeten, für seinen Themenschwerpunkt Kreativität mit Hilfe einiger markanter Beispielen ein paar Denkanstöße für neue Wege zu liefern. Das habe ich gerne getan, und einige Beispiele aus Wirtschaft und der Welt des Sports illustriert. Michael beschreibt sie so:

Kreativ zu sein, bedeutet auch, einfach einmal anders über ein Problem nachzudenken, nicht immer die gleichen bekannten Wege zu gehen, sondern neue Wege zu gehen, die man selbst (und vielleicht auch andere) sich bislang nicht so recht zu gehen wagte. Neue Erfahrungen sammelt man dabei immer; vielleicht aber findet man auf diesen Wegen auch eine tolle Lösung, an die man vorher gar nicht gedacht hat.

michael-gerharz

Meine Beitrag “Kreativ ANDERS” findet Ihr bewusst nicht hier auf ANDERS|denken sondern im Kreativ Präsentieren Blog von Michael. Ich bin nämlich überzeugt, dass wenn Ihr mal auf der Seite vorbeisurft, ziemlich schnell dort hängen bleiben werdet. Viel Spaß!

ANDERS|denken auf der AUFSCHWUNG an der IHK Frankfurt

Wer weitere ANDERS|denken Beispiele live erleben möchte, schaut am besten am 13./14. März auf der 3. AUFSCHWUNG Messe für Gründer und Jungunternehmer vorbei. Ich habe auch heuer wieder das Vernügen dort 2 Sessions halten zu dürfen. Danke, lieber Burkhard, für dein “Was wäre eine AUFSCHWUNG Messe ohne dich!”. – Meine Antwort: Es wäre noch immer die AUFSCHWUNG Messe, aber eben ohne den “Österreicher” :-)

aufschwung-messe-kongress-ihk-frankfurt
Initiator Burkhard Schneider hat vor wenigen Tagen das Programm online gestellt, das sich von Jahr zu Jahr selbst an Höhepunkten übertrifft. Burkhard Schneider dazu:

Es macht uns immer wieder stolz, solche hochkarätigen Key Note Speaker wie Walter Gunz und Eilert Hanoa sowie Topreferenten wie Dich, Gerhard Gieschen, Peter Sawtschenko etc. zu bekommen. Das macht unsere Veranstaltung in den Augen der Teilnehmer zu etwas ganz Besonderem und hebt und von den anderen Gründermessen eindeutig ab.

Am besten sichert Ihr Euch schnell Eure Plätze, denn auch heuer wieder werden Persönlichkeiten wie u.a. Professor Faltin, Peter Sawtschenko, u.v.a für eine rasch ausgebuchte Veranstaltung sorgen.

… und wann hat man schon die Möglichkeit für nur 10 Euro (!!!) Tipps von hochbezahlten Experten zu erhalten, oder an Praxisworkshops mit einem Top-Kreativitätsexperten wie Marcus Berthold (Mastermind von Brainfloor, Chef von mindpool) teilzunehmen?!

Michael, dir weiterhin viel Erfolg mit deinem Blog und viele Dank für die Vorstellung!

 

Was Crowdspirit im Elektronikbereich, Threadless für Shirts und Crow’n'Crow für Lifestyleprodukte, will das junge Start-Up Meoublounge (www.meublounge.com) für Möbel werden: Eine Plattform auf der junge Profi- und Amateurdesigner Möbel designen und bestimmen, welche Designs umgesetzt und verkauft werden sollen. Sogar die Produktion und den Verkauf will das Gründerteam selber in die Hand nehmen.

Endlich wieder mal ein Startup aus Österreich, über das ich hier sehr gerne berichte, noch dazu wo es um Crowdsourcing geht, und mich die Idee an ein Zitat aus einem älteren Beitrag hier im Blog erinnert hat: “People want to participate in the design of their lives.”

 

Das Geschäftsmodell (business model) von Meublounge

  • Designer erstellen Designs
  • 4 Wochen Diskussion der Designs und Überarbeitung
  • Bewertung durch die Community
  • Umsetzung durch Möbelhersteller
  • Verkauf im Online Shop
  • Beteiligung der Designer am Umsatz

meublounge offers a platform where designers and people interested in furniture can come together to share their ideas, discuss designs and consequently bring them to life. For you, as a designer, meublounge provides a place to promote yourself and to form online relationships. For you, as someone interested in furniture, meublounge provides a place where your voice is heard and makes a difference.

Neben Prämierungen im Rahmen von Design Contests werden die Designer dauerhaft mit 5% an den Umsätzen beteiligt.

Aussichten, Einschätzung

Meublounge zum Zeitpunkt der Betaphase zu bewerten ist zu früh, denn ich bin mir sicher dass noch viele Lernkurven durchschritten werden müssen, um am Ende die wahren Kernkompetenzen herauszufiltern, und seine Kräfte und limitierten Ressourcen darauf fokussieren zu können.

Das Modell klingt sehr spannend, hat aufgrund seiner Komplexität aber sicher noch mit einigen kritischen Faktoren zu kämpfen. Der vielleicht größte ist das Handling und die Kontrolle der Produktion, und ich hoffe dass sich das junge Team hier nicht übernimmt. Auch bin ich mir nicht sicher, ob sich über den Online Shop so viele Möbel verkaufen lassen, wie sich Meublounge das erhofft. Das Vorzeige-Crowdsourcing Unternehmen Crowdspirit hat aufgrund dieser Überlegungen übrigens kürzlich Geschäftsmodell geändert, wie mir Gründer Lionel David vor einigen Tagen erzählt hat (mehr dazu demnächst auf ANDERS|denken).

Ein wenig fehlen mir (noch) Anreize für jene Mitglieder der Community, die bei Meublounge passive Rollen einnehmen – z.B. Ideengeber und Kritiker, die selbst keine eigenen Designs erstellen, sehr wohl aber für Marktforschung und Produktion wertvolle Inputs geben können. (vgl. FLIRT Model of Crowdsourcing).

Dem Gründerteam wünsche ich alles Gute! Ich bin gespannt wie es mit Euch weitergeht und werde laufend zu Eurem Projekt hinüberschielen.

Login für ANDERS|denken Leser

Auf meublounge.com ein geschlossener Beta Test mit der Aufgabe einen “Muss ich haben Kaffeetisch” zu designen (anOTHER coffeeTABLE). Wer sich nicht gleich anmelden will kann mit dem ANDERS|denken Login “-3XER!Ao” einen schnellen Überblick verschaffen, der Euch vielleicht Lust aufs Anlegen eines eigenen Profils macht.

Aufmerksam geworden bin ich ich auf Meublounge nicht durch eine Pressemitteilung, sondern duch das Blog von Roman Pickl, Gründer von Meublounge, dem ich daraufhin einige Fragen gestellt habe. Weiterlesen…

 

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Es müssen nicht immer Kredite, Darlehen oder Förderungen sein mit denen ich meine Geschäftsidee finanziere. Schon mal an Ihre Kunden gedacht?

Wie gestern versprochen ein weiteres Beispiel das ich auf der Aufschwung erzählt hatte, nachdem eine kritische Stimme bemerkt hatte, dass Beispiele wie Sellaband, MyFootballClub oder nvohk reine Modeerscheinungen einer verrückt gewordenen Welt seien.

Tatsächlich ist die Idee, Kunden in Wertschöpfungs- geschweige denn Finanzierungsprozesse einzubinden keine neue. Die “alten” Beispiele sind vielleicht unbekannter weil internet-affine Blogger sie nie zu Weltstars gemacht haben – weniger erfolgreich sind sie jedoch nicht.

Aber jetzt zur versprochenen Geschichte. Sie stammt von der kleinen Brauerei Königsegger in Königseggwald. Die Ausgangssituation die zur Idee der Brauaktien geführt hatte war Leidensdruck (angeblich jene Phase in der Menschen am stärksten für Veränderungen zugänglich und bereit sind).

Der Strukturwandel und die rein marktwirtschaftliche Orientierung vieler großer Brauereien haben die Bierlandschaft stark verändert. Der Konzentrationsprozess nimmt weiter zu. Durch ständige Betriebsschließungen und Übernahmen geht Stück für Stück oberschwäbische Brauereikultur verloren. Auch der Fortbestand der Braustätte und Mälzerei in Königseggwald war stark gefährdet.

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Die Bürger von Königseggwalder hatten freilich etwas dagegen dass es ihr Lieblingsbier bald nicht mehr geben sollte und hatten die Idee, die Brauerei 2003 in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. 500 Euro war der Nennwert einer Aktie, wobei die Höchstzahl der Aktien pro Aktionär mit 50 Stück beschränkt wurde. So soll verhindert werden, dass sich Großaktionäre einschleichen und zu viel Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens nehmen können. Besonders gelungen finde ich das Konzept der Gewinnausschüttung.

Da sich die Aktionäre überwiegend aus Freunden der heimischen Braukultur zusammensetzen, wird festgelegt, dass die jährliche “Dividende” in Bier “ausgeschüttet” wird. Es war vorgesehen, dass jeder Aktionär für seine WalderBräu-Aktie eine Dividende von 50 Litern Bier (oder fünf Kasten) erhält. Bei einem Marktpreis von 12,50 EURO je Kasten Bier entspricht dies einer Dividende von weit über zehn Prozent. Diese Dividende lässt sich schmecken.

Einen freien Handel der WalderBräu Aktie gibt es übrigens nicht, da es sich um vinkulierte Namensaktien handelt. Für Interessenten gibt eine Warteliste in die man sich per eMail einträgt. Erfreuliches Resultat der Neuausrichtung:

Der Ausstoß an selbst hergestelltem Bier ist im zweistelligen Prozentbereich gestiegen, zahlreiche Auszeichnungen und Prämierungen bestätigen das in unsere Biere gesetzte Vertrauen.

Und auch die Aktionärsversammlungen sehen um einiges kommunikativer aus, als jene die man von anderen Aktionärsversammlungen her kennt…

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Link und Bilder: www.koenigsegger.de

Nachtrag: Hier gibt es noch eine Seite mit Fotos begeisterter Aktionäre und Fans, die sicher noch dazu beitragen werden die Biermarke zur Kultmarke werden zu lassen.

 

eismann.jpgNach der AUFSCHWUNG kam ein Teilnehmer zu mir und erzählte mir das Beispiel wie der Bringdienst Eismann das Thema “Lernen von anderen Branchen” für sich interpretiert und umgesetzt hat.

Seit kurzem verkaufen die Eismänner zu ihren über 1.000 verschiedenen Tiefkühlprodukten den Kühl- und Gefrierschrank gleich mit und zwar mit dem selben Konzept das bei Handy-Verträgen längst an der Tagesordnung steht.

  • Nach einer Anzahlung von 249 – 350 Euro verpflichtet sich der Kunde
  • 2 Jahre lang Eismann-Produkte um jährlich mindestens 540 Euro zu kaufen (monatlich ca. EUR 45),
  • anschließend geht das Gerät in den Besitz des Käufers über.
  • Ersparnis gegenüber dem gewohnten Kauf beim Elektrohändler laut Eismann Rechnung 60%.
  • Den Großteil des Kaufpreises für das Kühlgerät bezahle ich in Form von Lebensmitteln ab, die ich als Kunde unter Umständen ohnehin gekauft hätte.

Heute sehe ich, dass auch Anja Förster und Peter Kreuz das Beispiel im aktuellen Beratungsletter (www.beratungsletter.com) aufgegriffen haben und es wie folgt kommentieren:

Neuer Kühlschrank gefällig, aber keine Lust auf Tiefkühlkost? Dann bestellen Sie doch für Ihre Nachbarn mit und lassen sich das Gerät so quer-subventionieren. Im günstigsten Fall zahlen Sie für die Kiste nur 288 Euro – und mit den Nachbarn klappt’s dann auch wieder ;-)

Aber mal im Ernst: Was Eismann hier macht, ist geschickte Kundenbindung nach dem Handy-Vertragsprinzip. Ganz gleich, wie viele Kühlschrank-Verträge letztendlich abgeschlossen werden – allein der Versuch, mit dem 360-Grad-Blick in der Branche etwas Neues auszuprobieren, ist äußerst clever und sympathisch. Und allemal innovativer, als das 1.351ste gefrorene Fertiggericht zu erfinden!

www.eismann.at

 


Die AUFSCHWUNG 2008 an der IHK in Frankfurt ist vorbei und es hat wie schon im letzten Jahr großen Spaß gemacht mit hoch motivierten Gründern, Jungunternehmern aber auch “alten Füchsen” über Differenzierung, Ideen, Internet uvm. zu diskutieren und neue Kontakte zu knüpfen. Wie in meinen Vorträgen versprochen hier die Verweise um die angerissenen Beispiele noch einmal nachzulesen. Weiterlesen…

 

ibrahim.jpgIch bin gerade auf dem AUFSCHWUNG Event für Gründer in Frankfurt und habe heute mit jemanden über die Einstellung von Menschen zu ihrem Job gesprochen. Dabei erinnerte ich mich an ein Video auf das mich Mario kürzlich aufmerksam gemacht hatte. Darin erzählt ein Schuster über seine Liebe zu Schuhen (und seinen Kunden!).

Mir ist egal ob jemand mit einem 5 oder 1.000-Euro Schuh zu mir kommt – sobald der Kunde sagt es ist sein Lieblingsschuh muss es in dem Moment auch dein Lieblingsschuh sein.

Video ansehen hier klicken

 

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Noch ein Monat bis zur AUFSCHWUNG Messe in Frankfurt, DER Jungunternehmer und Existgründermesse. Ab sofort ist es möglich, sich für die begehrten Plätze der Vorträge, Workshops und Einzelberatungstermine anzumelden. Organisator Burkhard Schneider verrät heute einen Gutschein-Code (siehe hier) mit dem dies bis 5.2.2008 sogar kostenlos möglich ist.

Hier einige Höhepunkte der Veranstaltung:

  • Keynote Speach (16.00 – 17.00 Uhr) “Erfolg durch dumme Sprüche? Eine Media Markt-Story” – Referent Walter Gunz, Mitgründer Media Markt
  • 25 Vorträge und Worshops mit den Schwerpunkten “Kunden finden und binden” und “Erfahrungsaustausch mit Unternehmern”
  • In der Bloggerlounge treffen sich mehr als 50 Business-Blogger aus dem deutschsprachigen Raum
  • 180 Einzelberatungstermine im Beratungscafe

Vor Weihnachten habe ich mit Burkhard über meine beiden Vorträge auf der AUFSCHWUNG gesprochen. So ungefähr stehen die Inhalte für “ANDERS|denken :: ANDERS|sein” zwar schon, allerdings ist noch genügend Zeit um auf Sonderwünsche einzugehen. Also: Was wünscht Ihr Euch als Inhalt einer meiner beiden Sessions. Vorschläge sind nicht nur von Besuchern der AUFSCHWUNG herzlich willkommen, denn meine Präsentationen wird es später natürlich auch hier im Blog zum Download geben.

www.aufschwung-messe.de